Besuch bei der JHMD 

​Heute fuhr ich mit dem „goldenen Triebwagen“ von Gmünd nach Litschau (an 10:40). Die Fahrt war kurzweilig und informativ. Der Lokführer ist jemand der Abteilung „Vollbluteusenbahner“ mit einer Modellbahn mit Waldviertebahn Anlehnung im Keller. Webadresse für das EBD und Akabahn wurde abschließend dann auch übergeben. 😀

Der  Lokführer informiert auf dem Weg nach Litschau sehr gut über die Strecke und diw Orte entlang der Bahn. U. a. auch dass Material der sanierten Streckenabschnitte (40km/h statt 25km/h auf den Abschnitten mit genagelten Schienen) von der ehm. Ybbstalbahn stammt. 

Leider gibt es überhaupt keine brauchbare ÖPNV Verbindung nach Nová Bystřice, die seit dem Bau der Strecken nach Litschau und Nová Bystřice mehrfach angedachte Lückenschluss wurde nie realisiert und einen Verbindungsbus gibt nicht (mehr) wirklich, und so bleibt nur das Rad. Da der Triebwagen in Litschau bereits um 12:45 zurück fährt bleibt für die Rückfahrt nach Gmünd auch nur das Rad. Dank der hervorragenden Radwege ist dies jedoch ein Vergnügen. Hallo Waldviertel. Da kannst du dir mal eine Scheibe abschneiden. 

Hier die Radtor über die Hügel von Litschau nach Nová Bystřice und Albeř mit Bildern

In Nová Bystřice am Bahnhof angekommen wird der Zug vermisst der 11:45 nach Jindřichův Hradek fahren soll. Bei der Zeit zur Ankunft des Dampfzug in Nová Bystřice gibt es im Fahrplan und dem Werbeplakat auch gewisse Differenzen. 

So suchte ich mir einen Fotostandort in der Nähe des Ort Albeř.

Aber zunächst kam nichts und 5min nach der Zeit des Dampfzug erschallte ein Makrofon und Dieselsound. Sollte der Dampfzug erstetzt worden sein? Nein, denn einige Minuten später kam dann dich der Dampfzug. Herrlich.

Der etwas verspätete Dieselzug konnte dann auf seinem Rückweg auf dem Viadukt am Hp. Albeř erwischt werden. Interessant ist auch der Wasserkran mitten auf der Brücke. 

Auf dem Weg nach Nová Bystřice  kam ich an dieser interessanten Bude vorbei. 

Ein Sekf-Service Bierautomat zum selberzapfen inkl. Alters-check per Ausweis. 

Zügig ging es auf den Tschechischen Radwegen 32, 322 und 342 per Rad zurück nach Gmünd wo am Gleisdreieck der Zug aus Groß Gerungs (ist Mo, Di, Do, Fr ein Umlauf aus dem morgendlichen Triebwagen nach Litschau) noch erwischt werden konnte.

Ich denke die Motive waren die gesamt 73km Radfahren (plus Zug nach Litschau) wert.

In Gmünd wurde zunächst noch schnell der treue Begleiter der seit Samstag gut 210 km abgegeben und danach im Gasthof Pauser eingekehrt. 

Ja es gibt sie noch. Echte Gasthöfe, irgendwie in den 70er / 80er stehen geblieben. Aber gepflegt und gut mit inkludierter Traffik.

Herrlich. 1a gebackenes Schnitzel zu unter 10 € und die Dorfältesten zocken am Nachbartisch und die anderen auf was kurzes und zum Ratschen am Stehtisch.

Ich befürchte aber dass die Gaststätte, wie so oft, mit dem Wirt in die Pension gehen wird.

Aber erst mal  gibt es „an grossen Braunen“ (war der nicht nur knapp 1,70 ?!?) und einen Mohn Palatschinken. Vom Chef persönlich frisch angesetzt. Einfach gut hier.

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