Entlang des Rhein-Rhone-Kanals

Vor dem „Siegeszug der Eisenbahn“ setzte man stark und insbesondere in Frankreich auf Wasserwege zum Transport. So errichtete man ab Strasbourg den Rhein-Rhone-Kanal der u. a. unter Nutzung des Fluss Doubs die Anbindung zur Rhone ermöglichte. Der Kanal ist noch heute erhalten und in Teilstecken noch befahren. Primär heute im Tourismusverkehr mit Hausbooten.

Zunächst wurde aber der örtliche Edeka beehrt, Reiseverpflegung gebunkert und gefrühstückt.

Während der Radweg bis zur Rheinbrücke gut ausgebaut ist muss man sich ab dort bis zur anderen Rheinseite am Kreisel mit Bü zum Industriegebiet von Marckolsheim die Strasse mit den zahlreichen LKW teilen 😔

Hinter dem Kreisel kann man wenigstens auf einem markierten Seitenstreifen fahren. Ich fahre nich einen kleinen Umweg durch das nette Städtchen Marckolzheim und erreiche den Rhein-Rhone-Kanal. In diesem Abschnitt ist er nicht mehr mit Schiffen befahrbar. Mehrere der Schleusen sehen noch intakt aus, teilweise in sehr gutem Zustand, werden jedoch nur noch als Wehre genutzt. Die Fliessrichtung ist nach Strasbourg.

Das Wetter ist relativ unbeständig, jedoch gibt es bis Strasbourg nur ab und an mal einen leichten Schauer aber auch mal Sonne.

Auf der Höhe von Friesenheim zweig ein Kanal zum Rheinseitenkanal / Grand Canal d’Alsace ab. Ab hier findet auch wieder Schiffsverkehr statt.

Der Kanal wird ab hier auch breiter, wobei die Schleusen vergleichsweise „klein“ bleiben. Diese kann man sich per Seilschalter auf der Anfahrt zur Schleuse anfordern. Klassische Schleusenwärter gibt es hier nicht mehr.

An diversen Schleusen finden sich noch heute Bunker wobei mich deren Anordnung wundert. Zur Sicherung / Verteidigung der zumeist an den Schleusen befindlichen Strassenbrücken liegen diese Bunker zu niedrig, oder erwartete man einen Angriff per Schwimmpanzer?

Zwischen Eschau und Illkirch befindet sich eine Sandgrube die auch noch auf Schiffe des Rhein-Rhone-Kanals verläd.

Wie auf weiten Strecken verläuft der Kanal von Bäumen begleitet. Fast wie eine Allee mit Wasser.

Ich glaube ich sattel von Bahnfotos auf Schiffe um. Den Sandtransporter hatte ich 3x überholt. Keine Kunst bei seinen max 5 bis 8km/h. Da muss man zwischen den Fotos aufpassen nicht einzuschlafen 🤗

Das innerörtliche Radwegnetz in Strasbourg ist gut ausgebaut, wenngleich nicht immer konsistent gekennzeichnet bzw. ausgeschildert.

Der neuen Tramlinie D nach Kehl wurde insbesondere wegen der interessanten Brücken auch ein Besuch abgestattet bevor es ins Hotel ging. Auf dem letzten Kilometer hatte es angegangen heftig zu regnen wobei der ganze Tag definitiv besser wie der Wetterbericht war.

Ach ja. Ab und an wusste das Radnavi auch nicht wo man war. „Irgendwo im Nirgendwo“.

Hier die ganze Tour wie gewohnt mit mehr Bildern.

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