Positives, Pech und Pannen

Nach dem Frühstück, irgendwie habe ich stets Glück mit dem Frühstück, ist erst maö eine Behelfsreparatur angesagt. Mit dem Verlängerungstück aus der Werkzeugtasche, Kabelbindern und jede Menge „Panzertape“ wird das abgebrochene Teil mit den Pedal angefügt. Fährt sich zwar komisch, aber hält erst mal. Der nächste Radladen ust erdt in knapp 15km bei Schlitz.

Der Morgennebel hält sich auch nach 9 noch im Tal, schön… (siehe auch das Titelbild).

Bei Unter Wegfurth muss noch mal nachgearbeitet werden. Der Schraubenzieher macht sich gut als Abstützung… 😂

und der Abschnitt Bad Salzschlirf–Schlitz

Im Radhaus Schlitz nahm man sich dem Patienten umgehend an und etwas mehr wie eine halbe Stunde später konnte ich die Fahrt mit einem Ersatzteil fortsetzen.

Hmm… ob ichvauf geschmiedetes Tretkurbeln umsteigen sollte?

Dann geht es erst mal weiter nach Schlitz um Getränke zu bunkern. Der Getränkemarkt hat auch den Schlitzer Kümmel. Der muss natürlich mit.

Den Turm hatte ich schon 2015 auf der Tour besucht und blieb diesmal aussen vor und so ging es flott weiter Richtung Bad Salzschlirf.

Die Brücke der ehm. Strecke von Niederjossa nach Bad Salzschlirfsteht immer noch wird aber leider nicht für den Radweg genutzt.
Der Personenverkehr wurde schon 1964 eingestellt. Stillgelegt wurde die Strecke in sukzessive. Der Teil Oberwegfurth – Niederjossa wurde schon 1973, Schlitz – Oberwegfurth 1974 und der Abschnitt Bad Salzschlirf–Schlitz 1989 stillgelegt.

Da ich mit der Radtour 2015 bereits auf dem Vulkanradweg und damit der Stecke Stockach – Gedern – Hartmannshain – Lauterbach unterwegs war entschied ich mich für den Bäderrradweg via Großenlüder und Kleinlüder.

Bäderradweg klingt komisch angesichts der seit 2018 geschlossenen Therme in Bad Salzschlirf. Aber der Kurbezirk ist trotzdem nett.

In Eichenau ergibt sich die Gelegenheit die HLB Lint in herbstlicher Umgebung zu fotografieren.

Tolle Bushaltestellen gibt es hier und das für gerade mal 8 Fahrten Mo-Fr…

Weiter dann über Land nach Grossenlüder.

Am Ortsrand von Großenlüder quere ich einen Bü mit den „exotischen“ SEM610 Antrieben (weg mit dem Dreck) am Anschluss zum Schotterwerk der leider nicht bedient wird. Aber der Zufahrt-Bü wurde mit Schwellen von 2014 saniert. Insofern hält Großenlüder als Anschlussbetreiber wohl an diesem fest.

In Großenlüder der nächste Spass. Das Navi und Steuergerät startet nicht mehr hoch. Unterstützung ist nur zwischen 30 bis 60sec während des „Whitescreen“ möglich. Also ist Strampeln und zumeist ohne Unterstützung angesagt.

Als dann bei Kleinlüder die Kette meinte vom vorderen Ritzel zu hüpfen hatte ich langsam keine Lust mehr und überlegte ganz kurz die Tour abzubrechen. Aber Aufgeben gilt nicht, Werkzeug ist somit nicht umsonst dabei und ausserdem entschädigt die Landschaft für all die Mühen.

In Crainfeld fädele ich in den Vulkanradweg ein und nachdem ich das Einschaltraster langsam im Blick habe entscheide ich mich bis hoch nach Hartmannshain zu fahren und bei „Zum Vogelsberg“ einzukehren.

Hmm, an der Stelle wo der LKWzu sehen ist fuhr einst die Oberwaldbahn hier für eine Schleife zim Höhengewinn über die Strasse und diente die damalige Muna (heute Industriegebiet Oberwald) an bevor sie die Stasse abermals querte.

Die Gastwirtschaftskatze begrüsste mich und nach einem guten Benedikter Bier und Schokoeis ging und dem erfolgreichen Reset des Steuergerätes (Navi) ging es auf dem Südbahnradweg hinab nach Völzberg und hinüber nach Bermuthshain.

Nach „nur “ 71 km und diversen Defekten wurde das deutsche Haus erreicht.

Montags ist die Gaststätte geschlossen aber es gibt es dort eine kleine Karte für Übernachtungsgäste und auch diese lies keine Wünsche offen.

So. Gut gestärkt ist der Bericht nun fertig.

Mehr hier bei Komoot.

Morgen geht es erst mal auf dem Südbahnradweg der nur wenige Abschnitte der ehm. Südbahn nutzt runter nach Wächtetsbach und dann rüber in den Kahlgrund.

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