Mit dem EC zum TEE

Ich höre schon wieder die Kommentare „Wie? Schon wieder Urlaub?“

Ja, und das zu recht. 😎

Der Grund des zweiten Kurzurlaub ist erst mal eine Sonderfahrt von SBB Historic „zum Stadler in Bussnang“ unter dem Titel: „TEE meets Giruno„.

Aber erst mal geht es etwas holprig los.

Zu früh wollte ich nicht fahren. Die diversen Baustellen, sowohl real als auch rein organisatorisch, der letzten Wochen stecken irgendwie in den Knochen.

Aber auch bei DB Fernverkehr läuft es heute nicht rund. Der angedachte ICE von Darmstadt nach Karlsruhe… fällt aus und das gleiche beim Plan B des ICE von Frankfurt nach Basel. Je wegen techn. Gebrechen und mit Ersatzzug mit IC Material, zumeist ehm. IR Wagen und weitere „historische Wagen“ als 2. und 1. Klasse.

Nee, dann lieber via Mainz und bequem mit dem EC 7 und SBB EC Wagen Richtung Basel auch wenn davor die Fahrt mit dem Alstom Coradia Continental der HLB, genannt Grinsekatze, steht. Ein grausiges Fahrzeug.

Wegen diverser Störungen von Zugfolge bis Signalstörung bei Köln hat der EC gut 20min Verspätung. Egal, es geht in die Richtung Süden und das zudem bequem.

Im Bereich Offenburg hat es zu der Zeit einen Personenunfall und da dies dort den Betrieb sehr in Unordnung bringt gibt es einen ausserplanmässigen Halt mit Personalwechsel in Offenburg, zum Vorteil von Mitreisenden Richtung Konstanz die daher den in Karlsruhe verpassten RE in Offenburg noch erreichten.

Aber es haben sich nun 45min Verspätung angesammelt und daher lässt die SBB zur Planzeit einen EC 70007 ab Basel SBB fahren und der EC 7 endet dort.

Auch wenn es so aussieht, der Abschluss wartet nicht nebenan sondern auf Gleis 12 geht es kurz darauf um 14:31 mit dem IC 1075 der IC Linie 6 nach Olten.

Wegen der Verspätung lasse ich den ursprünglich geplanten Umweg über den Hauenstein via Läufelfingen und fahre direkt nach Olten.

Erst mal wird das Hotel bezogen. Den Oltnerhof hatte ich seinerzeit bei dem Besuch zur BZ Eröffnung und in guter Erinnerung. Besondes gefällt mir die Mischung aus modernen Zimmern mit der alten Bausubstanz.

Noch schnell ein Abstecher zum Coop und dann geht es mit dem Bus nach Trimbach zur Endstation der Linie 502 „Eisenbahn“. Wobei dieser nicht am Bahnhaltepunkt von Trimbach liegt sondern, wie auch die Haltestellen Baselbieter und Rössli, nach den dortigen (teils ehemaligen) Gaststätten benannt ist.

Von dort geht es dann Richtung Südportal des Hauenstein Scheiteltunnels, während sich unterdessen die Sonne langsam verabschiedet.

Hier im Link gibt es die kurze Tour und weitere Bilder bei Komoot.

Der Tunnel ist kerzengerade und so kann man den Zug schon sehen wenn dieser am Nordportal im Bahnhof von Läufelfingen steht.

Auf der anderen Gleisseite geht zwar ein Weg parallel zum Gleis bis direkt zum Portal, aber der ist per Schild seitens SBB Infra nur den Anliegern vorbehalten.

Zurück nach Trimbach und dabei stolpere ich wieder mal über ehm. „hochgeheime“ Objekte. Am Ortsrand von Trimbach kurz vor der Bahnbrücke über die Hauptstrasse bei der Bushaltestelle Eisenbahn befand sich eine Sperrstelle.

Unbehelligt gehe ich weiter zur Bushaltestelle und kehre in der dortigen Gaststätte ein.

Sehr sympatisch eingerichtet, gut besetzt (auch wenn das Foto anders aussieht), typisch Schweizer Preise und viel passend Deko passend zu den einkehrenden Motorradfahrern welche zuvor über den Hauenstein gecruist sind.

Die zum heutigen Valentinstag (oder wie ich sage „Donnerstag“) passenden Servietten werden von einer mächtigen Mutter Marke „Indusi Lagereisen“ gehalten.

Der Burger mundet umd mit dem Bus geht es wieder zurück.

Tagesabschluss bei Engadiner und Appenzeller Bier.

So, ab ins Bett, in Vorfreude auf Morgen.

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