Hinauf zur Levada dos Tornos…

… umd zum Glück heil wieder hinab.

Aber erst mal der Reihe nach.

Erst mal galt es den schönen Sonnenuntergang zu dokumentieren. Nach dem Frühstück ein Blick über den Pool und erst mal einkaufen.

Hmm, die alten kleinen Häuschen sin sehr oft hier zugesperrt bzw. dem Verfall preisgeben. Wobei deren Wohnfläche ehrlicher Weise betrachtet auch kaum nich heutigen Maßstäben entspricht.

Zurück vom Hotel ging es dann mal übern den Park oberhalb des Hafens runter zu selbigen.

Vorbei an der kleinen Kapelle und dem Denkmals des Kommandanten der erfolgreichsten „Irrfahrt“, Columbus gings es zum Hafen wo gerade ein mir gut bekanntes Schiff einlief. Die Ocean Majesty, mit welcher ich die schöne Fahrt zum Nordkap in 2016 absolvierte, ankert also für das Silvesterspektakel auch hier. Vor dem dicken Brocken von „Aida“ nimmt sie sich eher wie ein Beiboot aus. Ist aber kein Nachteil. Dank der überschaubaren Grösse waren seinerzeit die interessantesten Fahrten durch die Schären usw. möglich.

Naja, gut jetzt. Es geht durch die Altstadt vin Funchal weiter Richtung Seilbahn.

In der Seilbahn steht man gewaltig Schlange. Hmmm, was nun?

Ach dann lauf ich halt hoch Richtung Jardim Botanico und weiter zur Levada dos Tornos.

Ist doch alles recht flach hier 🤣

Also geht es auf Strassen mit über 20% Steigung und Treppen von 4m.ü.M. hinauf in die Hänge von Funchal. Währenddessen meint es die Sonne sehr gut. 21°C meint die Wetter-App. Gefühlt sinf es 26°C und mehr.

Aber die Ausblicke, zwischen Blumen und Bananenstauden sind herrlich. Und das im Dezember…

Nicht so toll war es hier oben im Sommer 2016 als die Waldbrände die Wohngebiete hier oben erreichten. Zahlreiche kahle Bäume und diverse abgebrannte Gebäude stehen noch als stumme Zeugen in der Landschaft.

Aber die Wunden verheilen langsam, frisches Grün macht sich breit und die Aussicht lenkt von der Vorgeschichte gut ab. Nicht ablenken lässt sich aber die Beinmuskulatur. Es ist doch recht heftig hier hoch zu laufen. Sind es doch gut 600 Höhenmeter die es bis zur Levada zu überwinden gilt. Aber nach einem weiteren Abschnitt per Treppe ist sie endlich erreucht. Stark begangen sieht sie zudem nicht aus. Dafür ist es hier, im Gegensatz zur quirligen Altstadt und dem Hafen von Funchal herrlich ruhig hier oben.

Na dann mal gemütlich an der Levada dos Tornos rüber nach Romeiros.

Am Ende von Romeiros wart man an der Levada vor Steinschlag und Absturz in die Levada. Irgebdwie erinnert mich das an die Suone Nirwäch bei Ausserberg im Schweizer Wallis wo am Beginn „vor einer gewissen Steinschlaggefahr auf 300m“ gewarnt wurde. Das ungesicherte Balancieren auf dem Rand der Suone direkt am etliche Meter tiefen Abgrund aber unerwähnt blieb. Tja, ratet mal was nun folgtet. Nirwäch 2.0. 🙈🤣

Wobei es zunächst recht beschaulich los gibg.

Die Bilder geben die Realität leider nicht gut wieder. Zumeist gab es dann weiter hinten im Tal kein Geländer o. ä. und auf direkt neben dem Pfad (siehe Bild 2 und 5) ging es gut 30-40m senkrecht hinunter… naja… „Augen zu“ und durch.

Es folgte noch ein Wasserfall mit „Überführungsbauwerk“ und dann kam der Tunnel der Levada der nicht begangen wurde. Aber dafür der „Pfad“ in Richtung Seilbahnstation. Oh wei.

Der Weg ist unberäumt und versaut mir dabei die ganze Zeitplanung. Gut die hälfte der knapp 2km geht es über oder unter umgestürzten und teils verbrannten Bäumen durch. Aber der Weg, besser Pfad wenn überhaupt zu bezeichnen, ist erkennbar und irgebdwann ist endluch die Seilbahn Bergstation der Bahn zim Jardin Botanico erreicht.

Diese ist in den Berg eingelassen, man könnte meinen der Portugiese und insbesondere der Einwohner von Madeira hat mit den Schweizern das Maulwurf-Gen gemein so gerne wie man hier Tunnel oder Kavernen für alles Mögliche wie Strassen, Wasser oder halt Seilbahnen baut. Naja, der Hersteller der Seilbahn scheint auch aus CH/A zu sein.

Und bach einem weiteren Anstieg ist die andere Bergstation, der Seilbshn runter in die Altstadt erreicht. Und wieder Schlagen…

Also komm ich auf die doofe Ideen hinter zu laufen. Ja die Ausblicke und Impressionen sind super. Aber Gefälle von teils über 20% geht tierisch auf die Knochen. Vielleicht wäre ein Korbschlitten eine Alternative gewesen. Die „Schlittler“ nutzen teils den Caminho de Ferro auf dem früher die Zahnradbahn lief. Ich zweige aber auf den Caminho und später Rua de Torrinha ab.

Sehr schön wie sich die Sonne ab 17 Uhr so langsam zur Ruhe bettet.

Und dann ist auch endlich den „untere Teil“ von Funchal erreicht. Noch schnell ein paar LED Orgien ablichten und dann geht’s zum Essen und danach wieder etwas hoch zum Hotel.

Hmm, Essen. Das Jardim Da Carreira hat überzeugt. Schön im Hinterhof / Garten gelegen. Gutes Essen, guter Hauswein ubd hinterher ein Poncha.

Achja, wie üblich. Hier die ganze Wanderung von heute mit noch viel mehr Bildern bei Komoot.

Sodele, jetzt ab ins Bett.

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