St. Etienne und Avignon

… und ihre neuen Strassenbahnen.

Nach dem etwas sehr wechselhaften Vortrag und entsprechend kurzer Nacht ging es heute weiter in den Süden, der laut den diversen Wetter Apps sogar „kühler“ ist wie zu Hause. Zumindest, je nach Tageszeit, um 2 bis 3 °C.

Nach dem Frühstück rüber zum Bahnhof und dabei den Rhone-Express zum TGV Bahnhof und Flughafen erwischt, der mit Triebwagen von Stadler (Sakrileg!) betrieben wird. 2/3 der Strecke teilt er sich dabei, unter Auslassung mehrerer Haltestellen, mit der Linie T3.

Die neue Generation Triebwagen hat nicht mehr ein so drastisches Design der Frontpartie, die an eine Seidenraupe andeuten soll, und erinnern damit weniger sn die gefrässigen Würmer aus dem Film „Dune„.

Im recht gut gefüllten Dosto TER geht es nach St. Etienne und ich frage mich ob alle der zahlreichen Umsteiger in den Zug nach Le Puy überhaupt mitgenommen werden konnten da es nur ein einzelner „Walfisch“ der Baureihe X73500 war.

Aber dahin wolle ich eh nicht (zum Glück?).

Tagesetappe war die neue Linie T3 welche den Bahnhof von St. Etienne über das Industriegebiet, die Messe und das Fussballstadion mit der nördlich liegenden Station Terasse und damit der Durchmesseelinie T1 sowie der SNCF Strecke nach Roanne verbindet.

Der Bahnhofsvorplatz hat sich im Vergleich zu Besuchen vor über 10 Jahren als noch keine Tram zum Bahnhof fuhr sehr verändert und das nicht zum Nachteil.

Die Strassenbahn von St. Etienne setzt ältere 1991 und 1996 gelieferte teils niederflurige Fahrzeuge, welche ähnlich dem Typ TFS (Tramway français standard) sind und vom Berner Be 4/8 abgeleitet sind, ein die 2013 sehr gelungen renoviert wurden ein. Heute waren diese zumeist auf der Linie T3 unterwegs.

Auf den anderen Linien liefen die ab 2017 ausgelieferten Urbos vom spanische Unternehmen CAF. Sakrileg, denn lange war der Trammarkt in Frankreich fest in der Hand der Alstom Citadis.

Beim Bahnhof und der Tram- sowie Bushaltestelle Terasse konnten dann die diversen Fagrzeuge abgelichtet werden. Leider kein Zug da der nächste nach Roanne frühestens in 3h hier halten würde. Und dafür hat es eine zweigleisige Strecke… 🤦‍♂️

Einer der Urbos trägt eine Vollwerbung „Game of Tram T3“ im Design der „Game of Thrones“ Serie, läuft aber auf der Linie T1.

An diversen Stationen der neuen T3 stehen Stelen welche mittels LED Anzeigen die vsl. Wartezeit der Richtung Bellevue / Bahnhof oder Terasse ankündigen.

Ansonsten hat ausser des Messegebäude und im Wohngebiet beim Bahnhof St. Etienne die neue T3 wenig verwertbare Fotostellen.

Das ehm. Bahnhofshotel besitzt ein nettes großflächiges Graffiti eines dösenden Schiedsrichters.

Wieder zurück nach Lyon und im sehr gut gefüllten TER ging es nach Avignon ins IBIS Hotel mit Bahnhofsblick 😉

Dann erst mal in Richtung Altstadt und Getränke bunkern sowie an der Stadtmauer die Strassenbahn mitgenommen.

Das Netz der Strassenbahn von Avignon ist mit einer Linie und nicht mal 6km recht überschaubar.

Es ist sehr heiß und jeder Schatten wird gerne in Anspruch genommen.

Abendessen in der Altstadt im Restaurant 26.

Während die Vorspeise mit „Salade de chèvre chaud“ und der Hauptgang mit „Pièce du boucher“ mit einer netten Pfeffersauce, begleitet von Weißwein und Wasser noch sehr konventionell aber geschmacklich sehr gut ausgefallen ist war die Nachspeise „Soupe de pêche & sa glace à l’huile d’olive“ also Pfirsichsuppe mit Olivenöleis ein der interessanter Gaumenkitzel. Mir hats sehr gefallen.

Auch dass die Temperaturen währenddessen wieder sehr erträglich wurden.

Auf dem Weg zum Hotel noch ein paar Tram Schnappschüsse. Schade dass die Stadtmauer nicht angeleuchtet wird. Das würde sich bestimnt gut machen.

So, jetzt ab ins Bett. Das „86 Extreme“ ist nun nach dem Bericht schreiben auch leer. 😁 *hicks*

Morgen geht’s nach Nizza.

Ein Gedanke zu „St. Etienne und Avignon“

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