Morgengrauen und Abschied

Heute war frühes Aufstehen angesagt. Sonnenaufgang sollte gegen 7:11 sein, somit beginnt die morgendliche „Blaue Stunde“ und die Morgenröte kurz nach sechs Uhr.

So bdgebeich mich kurz nach sechs Uhr auf den Gipfel des Rothorn. Es ist nicht einmal so kalt wie erwarte, die dünne Fleecejacke reicht.

Einfach nur dastehen und der Sonne beim Aufgehen zuzuschauen hat etwas herrlich entspannendes. Entschleunigung pur.

Viertel nach Sieben bricht sich die Sonne endlich ihren Weg über den Gebirgskamm beim Titlis östlich des Rothorn.

Auch die Berner Alpen wie Wetterhorn usw. bekommen nun mehr Licht ab.

Einfach schön… wobei vom Westen her Dunst und Wolken aufziehen.

Eigentlich sollte nach Fahrplan erst gegen halb Zehn der erste Zug die Bergstation erreichen, aber der nur Sonntags verkehrende Frühzug kommt auch am heutigen Samstag ddn Berg um kurz nach halb Neun herauf. Dann muss das Frühstück eben noch etwas warten.

Nach dem Frühstück wird der Zug um halb Zehn noch abgepasst bevor es nschdem Auschecken mit der Seilbahn Richtung Sörenberg geht.

Schön dass man in der SBB App einen durchgehenden Fahrscheine „Rothorn Seilbahn – Sörenberg – (Bus) – Schüpfheim“ lösen kann. Doof nur dass der Scanner am Zugang zur Seilbahn den QR-Code nicht lesen kann. Der Seilbahnführer der kurz vor Abfahrt erscheint kennt das Problem. Zugang gewährt.

Während talwärts ausser mir nur der Seilbahnführer und zwei weitere Fahrgäste unterwegs sind ist die bergwärts fahrende Gondel brechend voll. Daher wurde auch schon 4min vor Planabfahrt losgefahren und dann im verdichteten Plan (regulär nur *.15 und *.50) gefahren.

Während der Wartezeit bis zum Bus ist auch noch ein Blick durchs geklappte Fenster auf die Maschinenanlage möglich.

Rund um die Talstation stehen mehrere Stangen die vor Baumaßnahmen anzeigen sollen was ein Gebäude später für Dimensionen haben wird. Steht eine Sanierung oder gar Neubau an?

Und beim Halt in Sörenberg an der Post zeigt sich warum der Postbus ein echter Postbus ist. Der Fahrer verläd erst mal Briefpost und Pakte in den Bus welche in Schüpfheim wieder in die Post am Bahnhof übergeben werden.

[So, mehr Beschreibungen gibt es erst morgen. Ich lege mich nun aufs Ohr.]

Mit dem RE von Bern nach Luzen geht es nach Wolhusen. Eingesetzt werden die RABe535 „Lötschberger“ der BLS. Viele Jahre von 2004 bis 2016 dominierten diese Leistung die EW III Wagen des ehm. Swiss-Express nachdem er von den BLS von den SBB übernommen wurde , der aber nun nur noch auf der Linie Bern – La-Chaux-de-Fonds verkehrt. Aber auch die RABe 535 beten einen guten Komfort, so kamen u. a. in der 1. Klasse die recht bequemen Sitze zum Einsatz welche man auch aus den TGV Erstklasswagen kennt.

Bai der Einfahrt in Wolhusen wundere ich mich dass ein Lötschberger mit Kambly Werbung und der Linienbezeichnung „S6 Langenthal“ am Gleis 2 steht der aber noch bevor dessen Tür erreicht werden kann abfährt. „Mist!?!“ Hatte mein Zug so viel Verspätung, eher nicht. Aber hinten dran, und somit im Bereich 2B wie in der sBB Fahrplanauskunft angegeben, steht ein „RABe525 „NINA“, ebenfalls mit „S6 Langenthal“ beschriftet und das erklärt auch warum ich schon gestern in Luzern eine Kombination aus Lötschberger plus Nina sah. Denn in Wollhusen vereinigen sich die Kompositionen der RE aus Langnau und Langenthal der S6 welche auch die zwei Endäste bedient für die Weiterfahrt nach Luzern bzw. umgekehrt. Um dies Fahrplankonzept zu ermöglichen wurde der Bahnhof in den letzten Jahren umfangreich ernueert. Wenn ich mich recht erinnere war Wolhusen bis dahin eines der letzten Stellwerke mit ortsgetellten Schlüsselweichen auf einer Hauptstrecke.

Der NINA ist nicht fanz so bequem wie der Lötschberger, aber seitdem diese den Refitdurchlaufen haben auch ganz angenehm. Das Wetter ist recht trübe geworden…

In Langenthal findet sich Bahnsteiggleich der Anschluss an die S-Bahn Richtung Olten. Aber ich will den IR nehmen und habe daher eine gute halbe Stunde Zeit um mich umzuschauen. Die kurzfristig aufgekommene Idee mit der Schmalspurbahn via Niederbipp nach Oensingen zu fahren muss ich genau so schnell wieder verwerfen da diese bis Aarwangen wegen Bauarbeiten im Schienenersatzverkehr verkehrt. Die Ansagen weisen aber auf diesen nicht hin, dort und in den Anzeigern steht nur „Ausfall“.

Und irgendwann kommt dann der RABe511 „KISS“ als Doppelstock IR, welcher in etwas abgewandelter Lackierung und Innenaustattung auch als S-Bahn in Zürich verkehrt.

In Olten habe ich Übergang auf den EC 6 nach Dortmund. Während der Wartezeit durchfährt dann die bereits Vorgestern gesichtete Ceneri Tunnel Werbelok der Baureihe Re 460 031 mit ihrer recht langen Doppelstock IC2000 Garnitur den Bahnhof Richtung Zürich ohne Halt während auf den südlichen Gleisen weitere IC Züge mit EW IV Wagen und der neue RABe501 Giruo ihren Fahrgastwechsel vollziehen.

Aber dann kommt auch schon pünktlich auf die Minute der EC 6 Steuerwagen voraus und von einer Re 460 geschoben. DER Steuerwagen läuft aber nur bis Basel SBB mit da er im Gegensatz zu den sogenannten EC Wagen, wie auch die EW IV Wagen, nicht auslandstauglich ist.

In Liestal wird für den Vierspurausbau,d er auch die hier parallel verkehrende Waldenburger Bahn betrifft, kräftig gebaut. In Basel SBB wartet beim Peter-Merian-Steg bereits die Lok zur Weiterfahrt nach Deutschland während kurz vor der Halle eine Re4/4 im Lack des ehm. Swiss-Express auf die nächsten Dienste wartet.

In Basel SBB wird derzeit das Hallendach saniert und die dafür nötigen Gerüste stehen dabei recht nahe am Lichtraumprofil. Damit niemand beim aus dem Fenster Schauen, ein öffenbares Fenster vorausgesetzt, unliebsamen Kontakt mit den Gerüsten erleidet bekommt er zuvor von den Besenkonstruktionen eine „sanfte Erinnerung“ den Kopf einzuziehen.

Naja, das Umhängen dauerte trotz 26min Haltezeit etwas länger wie geplant und so wurde Basel SBB mit +5min verlassen.

Bis Basel Bad. Bg. und kurz vor dem Katzenbergertunnel ging es auch nur recht langsam (Baustellenbedingt?) und zögernd weiter.

Ein sog. „Holzroller“ der DR Baureihe 242 welcher an die seiner zeitige MThB / Lokoop verkauft und schweiztauglich umgebaut wurde hängt zusammen mit einer ex. Lok 2000 vor einem Zuckerübenzug (Bio Zuckerrüben aus D für die schweizer Zuckerfabriken) und wartet in Hatingen auf die weiterfahrt nach CH. Man beachte auch das Rudel an Schaltkästen für die ganzen ETCS Balisen im Vordergrund.

Das „gezuckel“ geht hinter dem Tunnel wieder weiter und in Mülheim steht der Zug einige Zeit herum bevor es am Zwischensignal S1 per Ersatzsignal weitergeht. Ergebnis: +20 die auch bis Karlsruhe so bleiben.

Eifgentlich wäre in Karlsruhe ein planmäßiger Übergang von 1:05 auf den ICE nach nach Darmstadt dran gewesen aber der Wagen ist so schön bequem und warum nicht mal linksrheinisch nach Main und von dort nach Darmstadt und nach Hause? Bei kontinuierlichen +20 bleiben in Mainz immer noch 11 Minuten Umsteigezeit auf die RB75. Also warum nicht.

In Mannheim wird übrigens der laut Plan 14min. vor dem EC 6 in Basel abgefahrene ICE 276 übeholt. Dieser hält, im Gegensatz zum EC auch in Offenburg und Baden Baden. Hätte aber schon vor der Ankunft des EC weiterfahren sollen. Es ist ein ICE4 und vielleicht auch der Grund für das Gezuckel hinter Basel?

Zu meiner Verwunderung geht es dann aber auf die Riedbahn, da baustellenbedingt Worms umfahren wurde.

Schön, so komme ich auch mal dazu die Spange GG-Dornberg – Groß Gerau zu befahren. Wennglich mich ein ungutes Gefühl beschleicht als es nach flotter Fahrt via Biblis (*hust* flott im 90er Bogen 😀 ) in Goddelau wieder etwas stockt und in Dornberg die Überleitung nach Gleis 2 und auch die Fahrt weiter nach Groß Gerau im gefühlten Fussgängertempo geschieht und dann wird wegen hoher Streckenauslastung noch ein Extrahalt am Einfahrsignal von Nauheim eingelegt.

Naja, was soll ich sagen, es kommt wie es kommen musste, mit +30 in der Ankunft in Mainz Hbf wurde der Anschluss an die RB75 sauber verpasst.

Na dan ist halt Zeit für eine Currywurst am Bahnhofsvorplatz und ein paar Fotos am Bahnsteig. Ich nehme eine RB75 früher wie von der Auskunft empfohlen, bringt zwar keine frühere Verbindung nach Hause, aber Hauptsache raus aus Mainz 😀

Und so wird auch schon Darmstadt erricht. Der frühere Zug bedingt ein Umsteigen auf den Bus der Linie R zum Nordbahnhof oder warten auf die RB75 welche auch aus Minz hätte benutzt werden können.

Ich nutze den Bus und die Wartezeit für ein paar Fotos mit Abendstimmung am Hbf.

Willokommen am „Welstastdtbahnhof“ Darmstadt Nord derauf Fotos schöner wirkt wie er wirklich ist.

Lust auf eine Runde Golf auf dem 4 Loch Platz des Bahnsteig 2?

Und alsbald kommt nach der RB75 der HLB nach Aschaffenburg die RB 82 nach Erbach und bringt mich pünktlich nach Hause.

Drei wunderbare Tage sind wieder mal vorbei. Aber die Eindrücke, gerade auf dem Rothorn, waren überwältigend.

Anbei noch der Fahrplan der Heimfahrt:

Ab 10:15 Brienzer Rothorn (Seilbahn) (PB 20, Richtung: Sörenberg-Schönenboden)
An 10:25 Sörenberg-Schönenboden

Ab Sörenberg-Schönenboden (Fussweg)
An Sörenberg, Rothornbahn

Ab 10:45 Sörenberg, Rothornbahn (B 241 24316, Richtung: Schüpfheim, Bahnhof)
An 11:22 Schüpfheim, Bahnhof

Ab 11:29 Schüpfheim – Gl. 2 (RE 4367, Richtung: Luzern)
An 11:43 Wolhusen – Gl. 3

Ab 11:46 Wolhusen – Gl. 2B (S 6 22740, Richtung: Langenthal)
An 12:38 Langenthal – Gl. 13

Ab 13:12 Langenthal – Gl. 3 (IR 30371, Richtung: Zürich HB)
An 13:24 Olten – Gl. 4

Ab 13:33 Olten – Gl. 7 (EC 6, Richtung: Dortmund Hbf)
An 17:18 Mainz Hbf – Gl. 3a/b (+30 verpätet)

Ab 18:22 Mainz Hbf, Gleis 4a (RB75 Richtung: Darmstadt Hbf)
An 18:50 Darmstadt Hbf, Gleis 9

Ab 19:19 Hauptbahnhof, Darmstadt (Bus R , Richtung Nordbahnhof)
An 19:29 Nordbahnhof, Darmstadt

Ab 19:44 Darmstadt Nord, Gleis 4 (VIA RB82, Richtung: Erbach(Odenw)
An 20:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Somit gut eine Stunde verpätet zu Hause. Aber ich habe es ja so gewollt 😉

Nach Frankreich durch die Schweiz

So und nun noch eine Woche „Maskenball“ Bahnfahren.

Pünktlich waren die Vias und der ICE nach Karlsruhe. Da der dort zu erreichende ICE 101 aus Dortmund aber wegen technischer Gebrechen Karlsruhe erst mit +20min erreichte musste der ursprüngliche Plan ab Basel Bad Bf via Waldshut und Koblenz (CH) nach Genf zu fahren umgeplant werden da der Anschluss sicher weg war. Andererseits gaben die 20min Zeit noch weitere Freifahrten zu ziehen da die beiden letzten Fernverkehrsautomaten in Darmstadt Hbf beide defekt waren. Gut dass ich schon vor gut 2 Wochen in Trossingen Bf welche gezogen hatte.

Der relativ schwach besetzte ICE 101 baute zum Glück noch ein paar Minuten ab und mit Abfertigungspfiff wzrde um 11:04 der ICN nach Biel über Delemont erklommen.

Dass der ICN sogar Abteile besitzt war mir neu, die Diskussion der aus der französischen Schweiz stammenden Zugbegleiterin über die Art was eine Maske sei absolut sinnlos (insbesondre in Anbetracht dessen was ich auf der Radtour erlebte) und vorbei am mit letzten mit mech. Signalen ausgestatteten Bahnhof, dem Güterbahnhof von Biel, ging es in Biel rüber zur ehm. Biel-Täufelen-Ins Bahn welche heute als ASm firmiert.

Offenbar wurde die letzte im alten BTI Design verkehrende Dopoelgarnitur GTW erwischt, alle anderen Garnituren präsentieren sich nun in Rot und vorbei an schönen Ausblicken in den Jura und die Seen ist rasch Ins erreicht.

Von Ins geht es dann mkt dem RE der BLS welcher aus den wunderbaren EW III Wagen und mit Kambly Ganzwerbung versehen ist nach Neuchâtel.

Der Zug ist immer wieder wie eine Zeitreise.

Ab Neuchâtel geht wieder im ICN über Yverdon und Morges nach Genf. Die in Yverdon und Morges abzweigenden Schmalspurbahnen konnten leider nicht befahren werden.

In Genf den richtigen Bahnsteig zur gewünschten Linie zu finden ist nicht trivial, ebenso wie die Wunderwerke welche aus Kombination der Fahrleitungen von Tram und O-Bus hier in Genf über den Kreuzungen hängen.

Mit der Linie 14 geht es zunächst zur Hst. Bel Air worauf wieder heiteres Halteplatzsuchen beginnt und dann mit der Linie 17 über die Grenze zur derzeitigen Endhaltestelle Annemasse, Parc Montessuit.

Von dort zu Fuss mit Abklappern diverser Fotostellen zurück zur Grenzhaltestelle Moillesulaz.

Und dann ging es schon wieder zurück zum Bahnhof wobei beim Umstieg in Bel Air bequem die kleine Fontaine von Genf fotografiert werden konnte.

Jetzt wieder nach Annemasse, diesmal aber mit der S-Bahn durch das neue Tunnel, also über die CEVA Linie.

Hier wurde nicht gekleckert sondern geklotzt. Wenn man bedenkt wie vor Jahren die alte oberirdische und nur dürftig befahrenene Stichstrecke Annemasse – Eaux-Vives aussah.

In Annemasse dann Wechsel in einen sdhr gut besetzen AGC und nach gut 1 1/4h ist um 19:16 dann St Gervais erreicht.

Der Großteil der Fahrgäste steigt dort in die Meterspurbahn nach Chamonix um.

Der letzte Zug des Tages der Tramway du Montblanc ist schon seit über einer Stunde weg und es steht nur noch die Denkmallok neben dem schmucken kleinen Empfangsgebäude gegenüber des SNCF Bahnhofs.

Abendessen mit Pizza und italienischen Bier. Leider gibt es das tolle Tiramisu was es bei einem anderen Besuch vor vielen Jahren gab wegen Betreiberwechsel nicht nehr.

Aber die Pizza und die „gebrannte Creme“ waren auch ganz fein.

Und morgen geht’s zum Adlernest.

Schmalspurtag

Das Wetter hat sich etwas eingetrübt aber das ist ja kein Grund zum Müßiggang.

Erst mal ein Blick aus dem Fenster… Aha, im Stellwerk brennt kurz nach Sieben dasLicht.
Interessanter weise erst im ehm. Fdl Raum (diese sitzen nun in Olten), dann unten (vmtl. Technikerbüros) und später als es heller wurde auch in den Rechnerräumen (SIMIS-C wenn ich mich nicht irre).
Naja, dann ist es mal Zeit zum Frühstücken, was sich wohltuend von einem typischen französischen Ibis Budget Frühstück abhebt. Insbesondere durch Bircher Müsli und einheimischer Wurst und Käse.
Und nebenbei nich Trams zuschauen.
Auch wenn das Wetter nicht mehr so gut wie gestern ist, so kann ein Tag beginnen.

Gut gestärkt geht’s zum Bahnhof und mit dem IC um 09:43 mit dem IR nach Aarau und mit der ehm. Wynen- und Suhrentalbahn, nun AVA wie auch die ehm. BDWM, nach Menziken.

Ich liebe die EW IV Wagen und im IR hat es gar einen „altsanierten“ Erstklasswagen. Herrlich.

Beim Umstieg in Aarau dann die Feststellung dass Aarau Harry Potter toppt. Statt einem Gleis 9 3/4 gibt’s hier ein Gleis Null, andernorts nennt man die 30 oder 40.

Im neuen Saphir Triebwagen (wie üblich von Stadler) geht es flott nach Menziken. In der Halle der Endstation warten zudem die älteren ABe4/8 von 1992/93 sowie auf dem zweiten Gleis im Hintergrund ein 2010 modernisierter Be4/4 von 1978/79 mit einem niederflur Steuerwagen ABt von 2008/09.

Die heutige Endstation Menziken war einst eine Unterwegsstation der normalspurigen Strecke von Beinwil nach Beromünster azf deren Trasse die WSB nach deren Stilllegung zwischen Reinach und Menziken verlegt wurde um diese vom Strassenplanum auf eine eigene Trasse zu verlegen.

Auch ausserhalb der Bahnhofshalle steht noch eine „Altgarnitur“.

Ich fahre nach Leimbach und von dort begebe ich mich zu Fuss in Richtung Zetzwil. Und auch die Altgarnitur aus der Bahnhofshalle bekommt „Auslauf“.

Weiter geht es von Zetzwil nach Gontenschwil. Leider zieht sich die Sonne hinter die Wolken zurück. Aber Wolken sind auch nette Motive.

Auch wenn die WSB schon vor Jahren den Rollbockverkerkehr und damit den Güterverkehr an sich eingestellt hat so haben ein paar Rollböcke überlebt. Sie wurden zum Transport von Schienen modifiziert. Die improvisierte Gleissperre / der Radvorleger erweckt dabei ein leichtes Schmunzeln.

Weiter geht’s von Gontenschwil auf der Nebenstrasse nach Oberkulm. Die Höhe der Ladekante des Güterschuppens von Gontenschwil zeigt dass früher nicht von Schmalspurwagen sondern auf Rollschemeln aufgebockten Normalspurwagen umgeschlagen wurde.

Der Weg entlang der Nebenstraße ist mangels Seitenstreifen nicht toll zu laufen aber die Autofahrer machen schweiztypisch sehr gut Platz selbst wenn man auf der Grasnarbe läuft.

Und dann ist Oberkulm erreicht und unter vielem Muhen geht’s über Aarau nach Schöftland.

Achja, ein paar mehr Fotos gibt es in der Aufzeichnung bei Komoot.


2019-09-30 Leimbach – Oberkulm WSB Fotowandern

Interessanter weise zeigt die Bahnsteiganzeige und die Fahrplanauskunft an dass man in Aarau umsteigen müsse, aber die Züge sind stets mit Schöftland, in der Gegenrichtung mit Menziken, beschriftet.

Nach kurzer Wende geht’s zurück nach Oberentfelden um die niveaugleuche Kreuzung der meterspurigen und mit 750 V Gleichspannung betriebenen WSB Strecke mit der normalsputigen 15 kV 15,7 Hz SBB Strecke von Lenzburg nach Zofingen betrachtet wird.

Auch einer der wenigen WSB Streckenabschnitte im Strassenplanum findet sich hier.

Mit dem SBB NPZ, nun Domino mit Niederflurwagen, geht’s nach Zofingen.

Der Rettungsszug stattet, neben diversen NPZ und Flirt auch Zofingen einen Besuch ab. Das SBB Logo auf dem Bahnsteig hatte ich auch schon auf der Sommerradtour dokumentiert.

Mit dem IR im EW IV geht es flott über Olten nach Liestal und mit der Waldenburgerbahn nach Waldenburg.

Mit der nächsten Fahrt fahre ich zurück nach Oberdorf.

Nicht mehr lange wird die Waldenburgerbahn ihre Besonderheit der Spurweite von 750mm behalten.
Die Triebwagen BDe 4/4 11 bis 14 von 1986) sowie 15 bis 17 von 1993 als auch die gleichalten Steuerwagen Bt 111 bis 114 sowie 115 bis 120 kommen langsam an die Jahre (teils mit über 2 Mio. Km) und sind zudem sind sie nicht barrierefrei. In 2022 soll die Strecke vsl. auf Meterspur umgebaut werden und gemeinsam mit den AVA beschaffte niederflurige Stadler Tramlink eingesetzt werden.
Trotz ihres Alters und der nahenden Ausmusterung präsentierten sich die Fahrzeuge hervorragend gepflegt.
BDe 4/4 Nr. 15 erreicht hier gerade die Ausweichstelle Bad Bubendorf auf dem Weg nach Waldenburg.

Noch ein paar Impressionen der Waldenburgerbahn.

Da die Auskunft etwas von +20 beim IR nach Basel verkündet hatte ich die Rückfahrt in Bad Bubendorf unterbrochen und noch eine Fuhre an dieser pittoresken Station dokumentiert.

Kleine Bahnbetriebe sind interessant. Kaum taucht man mehrfach an der Strecke auf wurd man vom Personal gegrüßt. 👋

Und bald ist Basel erreicht. Eingekauft hatte ich schon beim Coop in Oberdorf und so ging es erst ins Hotel und anschließend zum beim Bahnhof SBB gelegenen Restaurant Steinbock bei einem guten gemischten Salat und „Rösti Steinbock“ mit Schnitzel und Pilzen mit Käse überbacken.

So, jetzt ist Bettruhe angesagt. Morgen geht die debx Exkursion CH 2019 los.

Über den Schwarzwald nach Basel

Die debx Exkursion geht zwar erst am 02. Oktober los aber ich fahre heute schon nach Basel. Es gibt ja genügend Fotostellen… Zum x-ten mal via Rheinstrecke? Langweilig 😎 Erst mal gut ausschlafen und dann soll es 10:49 via Darmstadt nach Karlsruhe gehen und ab dort mit dem RE nach Singen um mit der Dröhnröhre (IRE mit einer BR 612) über die Hochrheinstrecke nach Basel zu fahren. In Darmstadt dann schon mal das:
Nachwirkungen vom Freitagschaos?
ICE 1565 fällt aus und wird mit IC 2901 (ohne Reservierungsanzeigen, Bordgastronomie, behindertengerechte Toilette, dafür mit +5) substituiert.
In der Gegenrichtung endet der IC 1296 aus Stuttgart nach Frankfurt mit +35 bereits in Darmstadt Hbf.
Und der EC 219 um 12:37 nach Graz (ggf. die Rückleistung des IC?) wird wenig später als Ausfall angezeigt.
Mal sehen ob sich das noch fortsetzt. Ich muss ja „nur“ bis Basel 🤣
Der Zug besteht in der ersten Klasse aus renovierten Avmz. Sehr angenehm zu sitzen, auch wenn die Sitzflächen nun festgelegt sind, die versiegelten Fenster zuverlässig das Handynetz abschirmen und es natürlich weder Repeater noch WLAN gibt. Digital detoxing sozusagen. 🤣
Aus den +5 wurden dann ab DA Hbf +15 und damit wird der Umstieg in Karlsruhe kritisch. Aber erst mal abwarten. Bis Karlsruhe bleibt es, auch wegen diverser Gegengleisfahrten, bei +14 aber der Übergang von Gleis 6 nach 8 zum RE 4727 klappt trotz der nun nur noch verblieben 5min und was passiert? Der RE verlässt Karlsruhe wegen Zugfolge mit +8 womit wiederum der Anschluss in Singen kritisch wird. Aber erst mal geht es das Rheintal hinauf nach Offenburg und dann stetig den Schwarzwald hinauf. Sehr schön wie sich der gut gefüllte Zug bei gutem Wetter in den Schwarzwald hinaufschraubt. Ganz nebenbei entdecke ich einen schönen Radweg parallel zur Bahnstrecke und in Triberg gibt es sogar einen Bahnerlebnisweg. [X] Muss ich mal befahren und erwandern… 2020? Ab St. Georgen schmilzt die Verspätung und Singen wird pünktlich erreicht. Aber ich habe etwas umgeplant. Ich fahre weiter bis zur Endstation Konstanz was fast exakt um 16:16 auf Gleis 1 erreicht wird. Im südlichen Abschnitt wartet derweil schon die „S-Bahn“ über Kreuzlingen nach Weinfelden.
Herrlich die Ausblicke auf der Strecke von Konstanz nach Weinfelden. Zuerst grüsst noch der Bodensee und kurz vor Weinfelden vermittelt der Alpstein im Appenzeller Land alpine Eindrücke. Wobei durch die Instagram Effekte es etwas wie gemalt aussieht.
Von Weinfelden geht’s mit dem IC2000 der Linie IC 8 nach Brig bis Zürich. Züge aus über 10 Doppelstockwagen, herrlich und die IC2000 Wagen mag ich sowieso. Pünktlich auf die Minute, ja fast Sekunde wird der Tunnelbahnhof „Löwenstrasse“ um 17:55 auf Gleis 31 erreicht. Sodann hinauf in die Haupthalle und um 18:06 gehts mit dem IR via Aarau nach Basel. Manchmal hat man Glück. Und manchmal ist es halt ein Twindexx CH der einen weiterbefördert. Na dann auf zum fröhlichen Schunkeln bis Basel SBB.
Die Anzeigetafel in Zürich HB fasziniert mich immer wieder. Eine Spalte Fernverkehr und zwei für die S-Bahn. Auf der Fläche könnte die RENFE in Zaragozza die Abfahrten eines ganzen Montas darstellen. 🤣 Und weiter geht es mit dem Twindexx SwissExpress an Olten vorbei nach Basel. Das Schwanken des Zuges ist schon heftig bei niedrigen Geschwindigkeiten, wenn er schneller unterwegs ist geht es jedoch.
Und so wird Basel SBB erreicht. Es regnet kurz und leicht, aber der Weg über die Postpassage und durch das Peter-Merian-Haus führt schützt davor. Der Radweg der bis zur Münchensteinerbrücke teils unter dem Fussweg, sozusagen im Erdgeschoss der Bürogebäude geführt wird muss auch irgebdwann befahren werden. Der Ausblick aus dem Hotelzimmer auf die Abstellanlage und Güterbahnhof Wolf gefällt sehr.
Auch der Blick auf die Münchensteinerbrücke aus dem Eckzimmer des Ibis Budget Basel City hat was.
Zum Abendessen hole ich mir was beim Coop am Basel SBB Bahnhof. So, mal sehen wie morgen das Wetter wird.

Ab nach Frankreich

Nach einen ausgiebigen Frühstück ging es früher wie geplant per IC nach Basel wo einerseits einer der bereits im Einsatz stehenden Gioruno / Smile Fernverkehrstriebzüge von Stadler der SBB bestaunt werden konnte (irre das gut lesbare Dusplay in fast jeder Tür inkl. Anzeige zum Besetzungsgrad des jeweiligen Wagens als auch die pragmatische „Besenmethode“ wenn das Lichtraumprofil auf Fensterhöhe der Wagen ein wenig eingeschränkt ist.

Danach wird eruiert wo ich die krude Fahrkarte zum Schweinepreis von 4,70 CHF für die Fahrt mit der Tramlinie 3 nach St-Louis Frankreich herbekomne.

Der Bahnhof ist in anbedacht der morgigen Bundesfeier bereits beflaggt.

Bald darauf treffen Holger und Stephan pünktlicht (!) mit dem ICE 101 ein und die Fahrt nach Frankreich jann, mit Umstieg von der Linie 1 zur 3 beginnen.

Von St. Louis geht es mit dem TER zurück nach Basel SNCF/SBB und mit dem ICN nach Delemont. Ab dort mit dem RE aus Biel nach Meroux, dem Bahnhof für Belfort an der Schnellfahrstrecke „LGV Sud-Ouest“, durch den Schweizer Jura. Nachdem die Züge nun auch wieder das franz. Ort Delle aus und nach Frankreich erreichen und nicht nur aus der Schweiz wie seit Ende der 90er Jahre nennt er sich laut der Plakette am Empfangsgebäude „Gare international“ 😂

Es wäre vermutlich zu einfach wenn die stündlich verkehrenden SBB Züge bis Belfort durchgebunden wären aber so ist in Meroux umsteigen angesagt, sodenn nach dem kruden SBB Fahrplan auch eun direkter Anschluss besteht. Bei unserem Zug sind es „nur“ 7 Minuten und dann geht es im AGC der SNCF als TER Zug die wenigen Kilometer weiter nach Belfort.

In Meroux trifft sozusagen ein funktionierendes im integralen Taktverkehr laufendes Bahnsystem auf ein Bahnsystem das im Fernverkehr mit kruden Fahrplänen marktgerecht agiert aber im Nahverkehr in der Fläche zumeist weit am Bedürfnis der Kunden, oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes, vorbeifährt.

Einst war Belfort ein bedeutender Bahnknoten auf der Linie Paris und Lyon nach Mulhouse. Aber ins inbesondere mit dem Bau der LGV Sud-Ouest ist er fast in die Bedeutungslosugkeit abgerutscht.

Dazu beitragen tuen auch Anschlusszüge nach erst 1:15 wie bei unserem Zug Richtung Besançon. Und das ist auch teils bei Übergängen von und nach Mulhouse der Fall.

Das gute Wetter läd ein die Wartezeit mit einem Stadtrundgang zu verkürzen bevor es mit dem Diesel AGC unter der Fahrleitung, stets dem Fluss Doubs folgend, nach Besançon. Der dem Fluss und Kanal begleitende Radweg ist gut genutzt und ist ein Abschnitt des Eurovelo 6 Atlantik- Schwarzes Meer.

In Besançon wird nich kurz die Strassenbahn abgelichtet bevor es mit dem neuen Nahverkehrstriebwagen von Aslstom der SNCF mit ihrer etwas zusammengestücket wirkenden Innenausstattung elektrisch nach Dôle geht.

Ab Dôle, wo wie auch in Belfort derzeit die Bahnsteige erneuert werden, geht es mit einer Doppeltraktion „Blauwale“ nach Pontarlier.

Die oft ohne Halt durchfahrenen kleinen Zwischenstation der ehm. zwei- und nunmehr zumeist eingleisigen Strecke sind bisweilen sehr schlicht ausgestattet und nicht selten fragt man sich woher die Fahrgäste überhaupt kommen sollten.

In Andelot ist dann volles Haus.

Ein doppelter Blauwal aus St. Claude / Morez nach Dôle, unser Zug nach Pontarlier und ein als Leergarnitur nach Morez fahrender Blauwal stehen gleichzeitig im Bahnhof. Stress pur für den Fdl.

Interessant ist dass parallel zum Leerzug ein SNCF Bus nach Morez und St. Claude fährt…. Typisch Frankreich.

In Frasne wartet ein NPZ der SBB auf den nächsten TGV aus Paris nachdem er zuvor Fahrgäste aus Neuchâtel zum TGV aus Lausanne via Vallorbe nach Paris gebracht hat.

Weite nahe fernen und wenig Menschen. Das französische Jura…

Aber dann wird Pontarlier erreicht, eine der grösseren Städte der Region.

Dem Bahnhof sieht man noch die einstige Bedeutung als Grenzbahnhof an. Heute reichen zwei Bahnsteigkanten der Gleise 2 und 3 zwischen welchen ein markantes einst u. a. zur Zollabfertigung dienendes Gebäude steht. Am Hausbahnsteig hält kein Zug mehr.

Eine nette Altstadt hat es hier auch.

Das Hotel liegt etwas ausserhalb und dabei wird eine ehemalige Strecke die zur Strecke Besançon – La-Chaux-de-Fonds führte und später als Industrieanschluss dienente gequert.

Achja, noch eine Impression vom Bahnhof und das Abendessen.

Morgen geht’s zur Museumsbahn die einen Teil der ehm. Strecke Pontarlie – Vallorbe befährt.

Olten, Aarburg und Hauenstein

Morgen geht die Runde durch Frankreich mit Holger und Stephan los. Ich fahre heute schon vor Richtung Basel.

Die Grundidee war ein paar Bilder vom Februar am Hauenstein bei besserem Licht zu wiederholen.

Ich fahre mit dem ECE451 von Frankfurt nach Basel. Er fährt, störungsfrei und es gibt guten Kaffee und Bündner Törteli.

In der ersten Klasse ist das Platzangebot auch ganz brauchbar und der Fensterteiler ist nicht ganz so schwachsinnig wie im ICE.

Aber er zuckelt ab Zeppelinheim dem verspäteten ICE101 (den hätte ich morgen ab Mannheim nehmen müssen wenn ich nicht vorgefahren wäre) hinterher und hat damit in Basel gut 8min Verspätung.

In Basel spiegelt sich der Triebkopf in der Bahnsteigbude genau passend zum Wagen.

Weiter geht es mit dem Doppelstock IC in Richtung Luzern nach Sissach.

Im Gleisvorfeld von Basel SBB parkt eine Re 4/4 im Schweiz-Express Lack.

In Liestal laufen derweil die Bauarbeiten zum viergleisigen Ausbau auf Hochtouren.

In Sissach kann man sehr schön den Taktknoten mit Bus und Bahn beobachten und die weitere Wartezeit wird für einem Einkauf bei Coop genutzt und schon geht es weiter auf der Hauenstein Bergstrecke.

Zim Einsatz kommen hier GTW der ehm. Thurbo mit ihrer 2+3 Bestuhlung und bunten Kopfstützen.

In Trimbach steige ich aus. Für deutsche Gewohnheiten nimmt es sich komisch aus dass dass der Bahnsteig mitten im Bahnübergang endet ohne dass es hier weitere Schranken gäbe.

Von der Station Trimbach laufe ich runter zur Aare um zunächst am linken Ufer, unterdessen wird das nach Sissach fahrende „Läufelfingerli“ erwischt und dann paar Bilder von Zügen auf der Aarebrücke der Hauenstein Basislinie, auf der gefühlt im Minutentakt Züge verkehren, aufzunehmen.

Auch die daneben liegende Brücke der alten Bergstrecke wird mit einem GTW abgelichtet. Siehe Titelbild des Beitrags.

Ich wechsle dann in der Nähe des Stauwehr die Flussseite und kurz darauf geben sich wieder die Züge im Blockabstand ein Stelldichein.

Darunter sind TGV Lyria, ICE und ICT.

Den ICT RABDe500 der mit einem 612er von DB Systemtechnik gekuppelt verkehrt und schon in Basel gesichtet wurde wird dabei leider verpasst zu fotografieren.

Und natürlich komnt auch wieder der GTW der Bergstrecke auf seiner Brücke zu Fotoehren.

Im angrenzenden Industriegebiet fertigt die zur Doppelmayer Gruppe gehörende Fa. CWA Seilbahngoneln. Nebenan wird eine Firma für Sonderabfälle per Bahn bedient.

Mit dem Bus geht es zum Bahnhof und zum Hotel zum Check in.

Auf dem Weg dahin gibt es nette Ausblicke auf die Aare und die Altstadt von Olten.

Mit dem Bus geht’s nun nach Aarburg mit seiner Burg ubd Kirche auf dem Felsen.

Durch die grosse Aufweitung des Flussbett vor der Strassenbrücke gibt es hier den interessanten Effekt dass das Wasser am rechten Ufer für mehrere hundert Meter wieder flussufwärts fließt.

Die beiden Tauben auf dem Geländer erinnerten etwas an Stadler und Waldorf aus der Muppetshow 😎

Mit dem Postbus geht es nun wieder nach Olten zum Bahnhof und dann mit dem Stadtbus zur Enthaltestelle Trimbach Eisenbahn.

Leider hat sich die Sonne schon hinter dem Bergkamm des Hauenstein verkrochen so dass kein Sonnenbild am Hauenstein Scheiteltunnel möglich ist.

Noch ein paar Käfern (oder was auch immer) beim „Chillen“ zugesehen ein „nicht vorhandenes Gebäude“ der ehm. Sperrstelle Trimbach gesichtet und schon kommt wieder der Zug nach Sissach.

Ich kehre beim „Isebähnli“ mit Blick auf die Bahnstrecke ein. Feldschlösschen Lager. Nicht mal übel, ebenso wie die Hörnli mit Gehacktem.

Dann mal gute Nacht.

Morgen geht’s u. a. über die wiedereröffnete Strecke über Delle nach Belfort.

Achso, hier noch die Wanderungen.

2019-07-30 Trimbach – Aarebrücken und mit Bus nach Olten

2019-07-30 Aarburg

Bei der letzten hatte ich in Trimbach vergessen die Aufzeichnung abzuschalten weshalb die Busfahrt zurück nach Olten dabei ist.

2019-07-30 Hauenstein Scheiteltunnel bei Trimbach

Von Zofingen nach Burgdorf

Nach der kurzen Nacht war heute die erste Etappe dran. Hierfür ging es erst mal zum Bahnhof Basel SBB

Um kurz nach 11 gibg es dann mit dem IR von Basel SBB nach Zofingen.

In Zofingen grüsst ein in die Jahre gekommenes SBB Logo aus Holz die Fahrgäste. Rampen oder Aufzüge hat es hier nicht. Schlecht für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste da alle Fernzüge von und nach Luzern an diesem Bahnsteig halten.

Naja, das Rad tragen geht ja immer und schon geht es erst mal ein wenig im Tal in Richtung Luzern bevor dann nach Westen ins hügelige Vorgebirge.

Ob es sich beim mittleren linken Bild in der Collage um eine Kappelle oder ein sehr kleines Feuerwehrhaus handelt war nicht herauszufinden. Dafür hat man in Pfaffnau vor die Kirche anscheinend eine Kapelle als „Rückfallebene“ gestellt. 😂

Nun wieder etwas die Hügel hoch und runter und schon ist bald ist das ehm. Kloster von St. Urban erreicht.

Im Kloster stehen offenbar Götzenbilder der diversen Glaubensrichtungen. So sieht man u. a. Jesus, Budda, Mohammed (gut getarnt) usw. und ganz rechts aussen sitzt der olle Karl Marx. Er sieht zumindest so aus. 😉

Nach dem Kulturteil geht es weiter zum Bahnhof von St. Urban. Und weiter nach St. Urban Ziegelei.
Stündlich kommt man ab Langenthal nach St. Urban Ziegelei. Alle halbe Stunde kommt man bis zur hier in Sichtweite und keinen Kilometer entfernt liegenden Station St. Urban (siehe auch das Titelbild des Beitrages) in der Nähe des ehm. Klosters. Wobei die Station eigentlich in Roggwil liegt.
Früher ging es ab der Ziegelei weiter bis ins gut 5km entfernte Melchnau. Der Abschnitt wurde aber bereits 1982 eingestellt, bis 2012 verkehrten noch sporadisch Güterzüge und hist. Fahrten aber 2015 wurde der Abschnitt abgebaut. Der Güterverkehr per Rollbock zur Ziegelei ist auch schon länger eingestellt.

Ich disponiere kurzfristig um und fahre über Unterklemmholz (super Ortsname) nach Melchnau wo mir bei Unterklemmholz ein ehm. Bahnübergang und Brücke über den Weg läuft.

Eigentlich komisch dass man die Strecke aufgegeben hat. Melchnau ist grösser wie die Siedlung neben St. Urban Ziegelei aber anscheinend ist der Bus via Oberklemmholz nach Langenthal besser gefragt seit der Einstellung 1982.

An sehr hübschen Bauernhöfen vorbei geht es dann nach Melchnau.

In der ehm Remise in Melchnau steht laut dem Schild sn derselben noch ein ehm. Triebwagen der Strecke der vom Verein revidiert wird. Nur der Auslauf ist sehr eingeschränkt da die Gleise abgebaut und das Areal von einem Wohnmobilvermieter genutzt wird. Im ehm. Empfangsgebäude residiert heute u. a. die Raiffeisenbank.

Auf der Website des Vereins gibt es übrigens auch Bilder vom Bahnübergang bei Untersteckholz, noch mit Gleisen.

Zwar stehen Wohnmobile auf dem ehm Bahbhifsareal und am ehm. Bahnhofsanfang wurde ein Haus neu gebaut aber das Trassé an sich wurde weitestgehend freigehalten.

Die Rückfahrt nach St. Urban erfolgt entspannt im Tal und schon bald ist wieder das ehm. Kloster von St. Urban erreicht und es geht ohne wesentliche Anstiege und später am Bach entlang nach Langenthal.

Im Bahhof Langenthal stehen noch alte ASm Triebwagen und auch eine ehm. Garnitur der Frauenfeld-Wil-Bahn mit ihrer psychedelischen Lackierung.

Egal es geht weiter Richtung Herzogenbuchsee als ein VW Käfer sich ins Bild mit dem BLS Nina drängt.

Wieder etwas nach oben mit Ausblick ins Schweizer Jura.

Und hinter Herzogenbuchsee gibt es auch diverse brauchbare Bahnfotostellen

Und dann ist auch nach 10km mehr wie geplant Burgdorf erreicht.

Das Hotel „Stadthaus“ liegt dabei auf dem Berg. Eine sehr hübsche Altstadt und das Hotel ist sehr schön eingerichtet.

Aber irgendwie scheint es als ob fast alle Gaststätten Sonntags zu haben. Daher gehe ich wieder „runter ins Tal“ zur Brauereigaststätte „Zum Schützenhaus“ das Bier, der Braten, die Spätzke und das Tobleronemousse… einfach spitze.

Ich gehe wieder hoch auf den Berg und mache eine Runde durch die Altstadt. Die Burg ist nicht erreichbar da diese derzeit umgebaut wird.

Danach noch durch die inklusive Minibar gearbeitet (ein Burgdorfer Bier und Wasser) sowie einen Kaffee und den Bericht getippt.

Seit 22 Uhr regnet es. Mal sehen was morgen wird.

Das Basel Tattoo 2019

Ich hatte so meine Befürchtungen.

Nach der fulminanten Show 2018 u. a. mit dem Top Secret Drum Corps und vielen weiteren Highlights klang das 2019er Programm zunächst nicht so prickelnd und mit viel Singsang statt „wums“.

Aber ja, die Gesangseinlagen waren mehr, auch wurde moderner gespielt aber wer hätte gedacht zu was Dudelsäcke und Brassbands alles fähig sind. Genial!

Insbesondere die Griechische Truppe, die Chinesen und Niederländer seien mit ihren kreativen und toller Choreographie versehen Programme hervorgehoben. Oftmals mit viel Selbstironie. Griechischer Wein oder Blumen aus Amsterdamm mit einer „Frau Antje“ Parodie. Herrlich.

Für lacher sorgten auch die Chinesische Truppe die im finalen Akt der Gruppen mit ihren Drachenfiguren ab und an mitsangen, also die Münder bewegten und „groovten“ während die Gesangseinlagen liefen. 😎

Dazu immer mal kurze Einlagen der Hamburger Motorradstaffel als Pausenfüller und später natürlich als eigener Showact.

Die Red Hot Chili Pipers haben toll „gerockt“.

Ein absolutes Highligt war das „Schottische Element“ bei dem auch mal übliche Musikpfade verlassen wurden.

Alles im allem. Sehr gelungen.

Vor der Veranstaltung gab es erst mal Heineken ähm… Feldschlösschen und nach dem Zugang das Inklusivgetränk. Whiskey.

Die Grossfleischerei hat optimale Geschenke für missionierende Veganer auf der Wiese vor der Kaserne ausgelegt. Inkl. Beschilderung wie u. a. „Reserviert für Extrawurst“. Interessant auch der Blick von unten auf die Tribüne.

T minus 20. Es sieht besser besetzt aus wie 2018.
Und es beginnt das übliche Reihenrutschen bzw. Aufstehen. Aber man hat Humor.
„Entchuldiged sie, mer chömed spädr. Mir sönd vo Bärn“. Ich lach mich schlapp.

Pünktlich um 21:30 ging es los. Anbei diverse Impressionen:

Die Vorstellung geht bis kurz vor halb Zwölf. Die erste Tram Linie 8 wird knackevoll und da an der Hst. Bankverein gerade die Linie 10 nach Binningen schon steht fahre ich bis zum Bf. SBB weiter. Da war das Aussteigen wesentlich einfacher.

Zurück im Hotel gegen halb Eins dann bei Telebasel das passende Fernsehprogramm. Best of Tattoo Parade.

So, nun Matratzenhorchdienst damit ich fit für die Radtour bin.

Basel Tattoo Parade, Tram und Stadt

So, erst mal gut gefrühstückt und dann ging es mit Tram, Fähre und natürlich zu Fuss durch Basel.

Vom Zoo ging es zur Station Bachletten um die Pauluskirche nochmal mit Tram bei besserem Licht einzufangen und dann rüber zur Hst. Universitätsspital.

Man kann sich zwar fragen warum zwischen den nur im Abstand von mehreren hundert Metern liegenden Brücken noch Fähren verkehren, aber interessant ist die Fahrt mit der seilgeführten und antriebslosen Fähre schon und mit 1,60 CHF für Schweizer Verhältnisse geradezu spottbillig.

Am Universitätsspital hat mich nach dem obigen Foto vom gelben BLT Tram eine historische BVB Garnitur überrascht.

Das Spalentor darf als Motiv nicht fehlen und ein roter Rolls Royce sorgt für einen Farbtupfer im Bild.

Daher erst mal der Link zum Vor- und Nachmittag bei Komoot. Da hat es schon mal viele Bilder.

2019-07-13 Mit Tram, Fähre und zu Fuss durch Basel

Erstes Zwischenziel war natürlich die Basel Tattoo Parade.

Um kurz nach 13 Uhr war der Münsterplatz noch relativ leer. Aber die Chinesen sind schon da und machen schon etwas Musik, ebenso wie die Gruppe aus Bickenbach die ums Eck herum steht.

Aber der Platz füllt sich stetig, ich suche mir einen guten Platz in der Freien Strasse und die teilnehmenden Gruppen setzen sich alsbald bei bestem Wetter um Punkt 14 Uhr ab dem Münsterplatz mit dem Ziel der Kaserne in Bewegung.

Eine meiner Lieblingszugnummern war auch wieder dabei, die mitlerweile historischen Velotruppen der Schweizer Armee.

So eine Panzerfaust wünscht man sich ab wenn ein Vollhonk mal wieder quer auf dem Radweg parkt. 😎

Eine der ersten Zugnummern war der Sechsspänner der Feldschlösschen Brauerei der direkt von zwei Kehrfahrzeugen der Stadtreinigung verfolgt wurde damit keine der Folgeruppen in die Hinterlassenschaften tappt. Das System fand bei allen Gruppen mit Pferden Anwendung. „Switzerland in a Nutshell“. 😂

Insgesamt eine sehr schöne Parade und es hatte noch viel mehr Bilder und zugehörige Gruppen, zu viel um diese hier würdig zu präsentieren.

Nach der Tattoo Parade ging es erst mal Richtung Bruderholz wo sich das Tram nicht unerheblich den Berg hochschrauben muss ind dann wieder runter und zum MParc zum „günstigen“ Essen beim Migros Restaurant.

Nachdem ich am Vormittag am Universitätsspital von dem hist. Tram überrascht wurde rückten am späten Nachmittag die zwei historischen Garnituren just aus dem Depot Dreispitz aus als ich am MParc ankam. Da musste der Weg zur Migros noch etwas warten…

So, nach dem Essen kurz zurück ins Hotel, entspannt, den Bericht getippt und jetzt geht es gleich los zum Basel Tattoo.

Feierabend ist noch lange nicht.

Achja, mit dem Foto vom alten Tram habe ich noch ein wenig gespielt.

Das Depot Dreispitz soll übrigens auch das offizielle Museumsdepot werden, parallel zum Normalbetrieb.

Auf zum Basel Tattoo

… aber das ist erst am Samstag.

Am heutigen Freitag geht es erst mal „nur“ nach Basel oder besser gesagt Binningen, aber die Grenze zwischen Basel Stadt und Basel Land ist sehr fließend.

Aber der Reihe nach.

Statt mit der Vias ab Reinheim mit Umstieg in Darmstadt nach Mainz entscheide ich mich per Rad nach Dieburg zu fahren und erwische dort noch einen Zug früher wie (ab Darmstadt) geplant.

In Mainz war daher knapp 1h warten angesagt. Währenddessen tobte such bei Darmstadt ein Gewitter aus. War doch eine gute Idee so zu fahren.

Mit wenigen Minuten Verspätung kam dann der EC 7 der mich nach Basel bringen wird.
Der Zug ist gut belegt und es mussten erst mal Kinderwägen (akzeptabel) und Überseerollkoffer (inakzeptabel) aus der Bucht im Einstiegsbereich für die Fahrräder umarangiert werden. Aber am Ende war Platz für alle.
Hatte was von Tetris spielen unter Profis. 😉😂

Versorgung mit betriebswichtigen und wohlschmeckenden Verbrauchsstoffen wurde dann via Speisewagen sichergestellt.

Oha, GoAway Züge und dazu in Doppeltraktion gibt es in Karlsruhe auch in Real? Die werden doch nicht etwa langsam ihren Betrieb in den Griff bekommen? 😂

Wegen Warten auf den neuen Tf in Mannheim und „gezuckel“ bei Offenburg wird Basel Bad Bf mit 15min Verspätung erreicht.

Aber ab hier ging es eh per Rad weiter.

Nein Basel Bad Bf wurde nicht in „Change“ umbenannt und es geht weiter zur Messe wi sich interessante Fotoperspektiven ergeben.

Über die mittlere Brücke geht es auf due linke Rheinseite und weiter nach Binningen.

Basel mausert such ganz langsam zur Radfahrerstsadt. Die wege sind zwar nicht immer optimal aber gut benutzbar und die Nutzung ist auch gut.

Dass man in der Schweiz ist merkt man auch an so Dingen wie das Bild im Treppenhaus des Hotels am Schloss in Binningen. SBB Fahrleitung in einer Art Aquarell.

Die Haltestelle der Linie 10 liegt direkt vor der Haustüre.

Nach dem Check In und verbringen des Rads in die Unterstellung und kurzem Einkauf bei Coop begebe ich mich zur in der Nachbarschaft liegebdenden Endhaltestelle der Linie 2. Dort warten zwei „Cornichon“ (Gürkchen) mit einem Sänftenwagen. Die keilförmige Front- und Heckpartie dieser Fahrzeuge sorgen für interessante Sitzpositionen.

Aber schon zwei Stationen später geht es zu Fuss weiter.

Wie aufs Stichwort passieren ein TGV Lyria aus Paris und ein TER nach Mulhouse den mit Panzersperren Einschnitt.

Durch die Vorortstrassen geht es weiter zur Pauluskirche im Bezirk Bachletten und weiter in Richtung Altstadt.

Hmm, Julius Bär? War das nicht mal eine Privatbank? Scheint nicht mehr so zu laufen und man strukturiert um auf Blumenladen? Oder ist das nur Tarnung? Fragen über Fragen.

Mit der Linie 8 nach Weil am Rhein wo endlich die Bahnsteige an die Strassenbahnbrücke angebunden wurde.

Abendessen beim benachbarten Griechen. „Bratkartoffeln“ aus der Fritteuse. Bäääh. Aber die Leber war gut und der Griespudding in Blätterteig war gut. Und dazu alles in Euro. 😂

Nach dem Essen geht es wieder Richting Basel. In Kleinhüningen unterbreche ich um mich etwas in und um den Hafen umzusehen.

In einer halben Stunde startet das Basel Tattoo und um die Kaserne ist einiges los.

Aber meine Karte ist für Sanstag. Daher laufe ich weiter zum Claraplatz und zur mittleren Brücke und weiter Richtung Münsterplatz.

So viel um die Kaserne und Schifflände los war so geradezu ruhig ist es am Münsterplatz.

Mehr los ist zwischen Münster und Rhein wo sich etliche Touristen und Einheimische zu einem „Wegebier“ beim Blick auf den Rhein treffen.

Nun wird es dunkel und alsbald ist mit dem Tram 10 das Binninger Schloss erreicht.

Anbei die diversen heutigen Etappen

2019-07-12 Fr Etappe A Reinheim-Dieburg

2019-07-12 Fr Etappe B Basel Bad Bf – Binningen Schloss

2019-07-12 Sightseeing in Basel