Und in wenigen Stunden nach Hause

14 Tage dauerte die Anreise und nach Hause waren es gesamt nur knapp 9h wobei es noch schneller gegangen wäre, aber ich hatte großzügig und entspannte Umsteigezeiten von 1:13 in München und 49min in Stuttgart eingeplant.

In München Hbf war das auch angesagt.

Die Fahrplanauskunft meint zwar dass Umstiege vom im Holzkirchener Bahnhof (Gleis 5 bis 10) gelegenen Gleis 6 zum in der Haupthalle gelegenen Gleis 18 in 10min zu bewältigen wären aber das ist reine Theorie. Insbesondre wenn gerade am Gleis 11 gerade ein Fahrgastwechsel stattfindet verzögert das den Weg vom Flügelbahnhof in die Haupthalle nicht unerheblich und wenn dann die Wagenreihung gedreht ist und der Fahrradwagen an der Spitze… Uiuiui, dann wird es sportlich.

Petrus ist heute weniger wankelmütig wie gestern. Erlässt es nun dauerhaft regnen. Mal mehr, mal weniger.

Aber das Frühstück gibt’s ja auch nicht im freien. Kurz vor 10 Zeit geht es dann den steilen Weg hinab zum Bahnhof. Dabei wird auch die ehm. Talstrecke der Wendelsteinbahn genutzt.

Na, ratet mal in welchem Bahnhof gerade die Aufzüge erneuert werden und somit nicht nutzbar sind? Genau, in Brannenburg 🤣

Aber das bedeutet hat nur Gepäck runter und hochtragen. Aber was macht jemand der auf einen Rollstuhl angewiesen ist?

Entspannt und bequem im Flirt2 der BOB (Meridian) wird nach knapp einer Stunde schon München Hbf erreicht.

Am Gleis 11 steht eine ÖBB Garnitur mit großzügigen Fahrradabteil dessen Fahrgastwechsel für etwas Stau am Bahnsteig sorgt. Aber egal, die Umsteigezeit ist großzügig gewählt.

Ob die Grundig Werbung auch den Umbau des Hauptbahnhofs (inkl. einer Querungsmöglichkeit bei den Flügelbahnhöfen) überleben wird? Die eigentliche Grundig AG aus Fürth hat sie schon allemal überlebt.

An den Nachbargleisen sind drei Generationen ICE (ICE 4, ICE 1, ICE 3, v. l. n. r.) versammelt und als der ICE 4 den Bahnhof verlässt regnet es mal wieder.

Laut Fahrplanauskunft fehlt im IC 2266 der Fahrradwagen. Komisch, in diesem nicht vorhandenen Wagen stehen dann doch 14 Fahrräder. Interessanter weise sind auf dem Reservierungsdisplay nur 16 der gesamt 18 Plätze angezeigt. Zwei Plätze sind abgeklebt und diesen scheinbar als „stille Reserve“? Beim ab Stuttgart genutzten IC 2294 waren auch nur 16 der 18 Plätze anzeigbar.

Und dann ist Stuttgarts Baugrube erreicht. Noch kann man hier ebenerdig umsteigen.

Hmm, zwei gekuppelte ICE 3 NG (Velaro) sehen irgendwie aus wie sich küssende Kaulquappen oder Welse an der Glasscheibe.

Und dann wurd schon der IC 2294 bereitgestellt und es geht weiter Richtung Darmstadt.

Hier tummeln sich nun je Abschnitt 9 bis 12 Räder im Wagen.

Wegen der Sperrung der Schnellfahrstrecke verkehrt der IC über die Altstrecke über Mühlacker und Bruchsal.

Hinter Weinheim überlege ich nach Hause noch eine Runde durch den Odenwald zu fahren und dazu in Bensheim auszusteigen.

Klar dass es dann kurz nach Heppenheim anfängt zu regnen. Das Regengebiet ist laut Wetterradar zwar stark aber nur sehr klein und zieht schnell weiter.

Also dann das Lautertal hinauf und über Brandau und Webern hinab ins heimatliche Reinheim.

Ahja, und morgen müssen ganz dringend die Bremsbelagsätze gewechselt werden. Der steile Stutzen von Brandau hinab nach Webern hat nach der morgendlichen Abfahrt in Brannenburg diesen den letzten Rest gegeben. Somit ging es fast ungebremst nach Hause 🤣

Es waren zwei tolle Wochen.

Die Fahrt bei Komoot zum Bahnhof in Brannenburg und von Bensheim nach Hause sei hiermit auch separat verlinkt.

Heimreise

Der morgendliche Blick aus dem Fenster verheißt einen schönen Tag. Leider ist heute die Heimreise angesagt. Ich wäre noch gerne länger geblieben. Aber das Hotel zur Sonne / die Sonnigen hab ich mir gemerkt.

Wegen der Umleitung will ich zur Sicherheit eine halbe Stunde früher nach Bregenz fahren erwische aber auf dem Weg zum Busbahnhof sogar noch den 37er der eine Stunde früher und unter Umgebung des Tunnels nach Bregenz fährt.

Somit habe ich in Bregenz etwas Zeit um ans Ufer des Bodensee zu gehen.

Beim Bahnhof hat auf einem Wegweiser ein ÖBB „Pflatsch“ überlebt während im Hintergrund das aktuelle Textlogo lauert.

Zwischen Seebühne und Bahnhof steht eine ehm. Lok der Bregenzerwaldbahn als Spielplatzdenkmal.

Interessantes Bühnenbild der Seebühne (aktuelles Programm ist „Carmen“) in Bregenz. Ich laufe an der Seepromenade hoch zum Hafen und dem dortigen Bahnhof da ein Tretboot keine Alternative zur Fahrt nach Lindau sein wird.

Und so ist mit der S-Bahn schnell der Bahnhof Lindau Hbf erreicht.

Kleiber Rundgang am Hafen und schon bringt eine 1144 in „historischer“ ÖBB Lackierung und auch mit „Pflatsch“ den IC118 aus Innsbruck. Weiter nach Friedrichshafen und Stuttgart geht es mit einem Doppelpack 218er

In Friedrichshafen werden die Loks auf das andere Zugende umgespannt und weiter geht es mit Dieselpower nach Ulm und über die Geislinger Steige nach Stuttgart. In Stuttgart ist ein Umstieg in den ICE1094, ein ICE4, fallig und so geht es flott aber mit +10 nach Frankfurt Hbf. Aber immer noch besser wie vor 2 Wochen mit +3h.

Statt dem Vias nutze ich den 10min früher fahrenden RB nach Dieburg über die Dreieichbahn und weiter mit dem Bus nach Hause. Dauerte zwar knapp 1h länger, sparte aber die Anschlussfahrkarte 😎

Morgen ist wieder Arbeit angesagt… Wobei sie mich schon wieder kurz hinter Sprendlingen per Telefon eingeholt hatte.

Egal… Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Auf nach Italien

Zu Hause ist es zu heiß, also warum nicht nach Italien fahren? 🤣

In aller Herrgottsfrühe (typischer Holger K. Fahrplan 😎🤗) ging es ab Darmstadt erst mal nach Stuttgart um, wieder einmal das Milliardenloch zu bewundern.

Mittlerweile beginnt man die „Dach“stützen zu betonieren welche vom Lehrgerüst aber eher an einen Überlauf eines Stausee erinnern. Kommt also doch das Projekt Baggersee 21? 😅

Und Zugvögel hat es hier auch…

Weiter geht’s zeitweise mit +5min übet die Gäubahn nach Singen und vorbei am Rheinfall nach Zürich HB welcher dann 3min vor Plan erreicht wird, weshalb der planmäßige 7min Übergang zum Neige IC Richtung Tessin total entspannt wird. Kann ja mal was klappen…

Und nein… es braucht laut SBB keine direkten Züge nach Locarno. Nein, total überflüssig diese Forderung. Ist ja nur der halbe ICN (RABDe500) in Bellinzona ausgestiegen und wird nun mit dem Flirt der S20 nach Locarno verbracht.

Unsereins steigt aber schon in Cadenazzo aus um mit der S30 via Luino nach Gallerate zu fahren.

Noch mal einen reagierenden Güterzug fotografieren, dürfte für due nächsten Woche das letzte mal sein sowas zu sehen. Einzelwagenladungsverkehr ist in Italien schon lange ein Fremdwort.

In Luino ist im Tilo/SBB/Trenord Flirt dann Personalwechsel und ab dann dauern die Halte in den Bahnhöfen wieder länger da er ja stets inkl. Pfeiffen durch das Zugpersonal Abgefertigt werden muss.

Die Unterführung in Gallerate steht im starken Kontrast zum Ort und dem Empfangsgebäude. Es komnt diverses an Personen- und ab und an ein Container-/KLV-Zügen durch. Liegst doch bei Gallerate das grosse Hupac Verladezentrum.

Leider ist das alles aus dem gut besetzten Minuetto Triebzug schlecht zu erkennen da dieser im Hochflurbereich echte Wandplätze ohne Fenstet besitzt. Das Werbeschild für einen „Genusszug“ hier unten auf dem Bild hängt dabei über der Kopfstütze des Vierer am Fenster.

In Milano C wurd dann der ECE bestaunt und nun geht es weiter im Regionalzug (Regionale Veloce, also sowas wie ein RE) mit klassischen einstöckigen Wagen und einer Tiefkühlklimaanlage durch die Einöde der Po-Ebene nach Bologna. Dem heutigen Etappenziel

Achja. Die Trabsportfahrzeuge wie man sie u. a. in grossen deutschen oder schweizer Bahnhöfen z. B. für den Transport von Personen mit Gehbehinderung nutzt hat es in Milano C auch und insbesondere in der Version „Alarm für Cobra 11“. Inkl. Blaulicht 😎🤣

Denn wer will schon quer durch den Bahnhof von der Polizeiwache an Gl. 21 zum Mignions Stand an Gl. 3 laufen bei der Hitze.

Vor Bologna dann noch ein Wettrennen mit einem Freccerossia das der „RE“ sogar gewinnt.

Man merkt dass man etwas weiter südlich ist da schon kurz nach 20 Uhr die Abendröte einsetzt.

Zimmerbezug und Mafiatorte in der Nachbarstrasse und der Tag klingt aus.

Holprige Heimfahrt

Das war der Plan:

1) IC 815
-> Romanshorn
Ab 09:49 Brig, Gleis 6
An 11:58 Zürich HB, Gleis 34

2) IC 188
-> Stuttgart Hbf
Ab 12:35 Zürich HB, Gleis 7
An 15:36 Stuttgart Hbf, Gleis 5

3) IC 2292
-> Frankfurt(Main)Hbf
Ab 16:04 Stuttgart Hbf, Gleis 6
An 17:22 Darmstadt Hbf, Gleis 5

4) RB 75
-> Aschaffenburg Hbf
Ab 17:32 Darmstadt Hbf, Gleis 8
An 17:35 Darmstadt Nord, Gleis 3

5) VIA RB82
-> Erbach(Odenw)
Ab 17:44 Darmstadt Nord, Gleis 4
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Wobei ab Darmstadt eigentlich schon das Rad vorgesehen war.

Und dann…

Jeah!
IC 288 Zürich- Stuttgart an mit gut +15 (bis Singen absolut pünktlich).

Der Anschluss IC 2188 um 16:04 nach Darmstadt zählt von +10 auf +45 hoch und fällt dann aus. Na toll.
Aber es gibt die Alternative mit dem nach Saarbrücken, um wenigstens nach Mannheim zu kommen. Aber dem fehlt zur Abfahrtzeit die Lok und die Durchsage im Zig prognostiziert eine Abfahrtverspätung ist ca. 20 – 40min. Letztendlich ist er wohl auch ausgefallen

Ein ebenfalls das Rad mitfürender bringt die Idee auf den ICE 572 (ICE4 mit Radtransport) Richtung Hamburg zu nutzen und oh Wunder es sind von den 8 Radstellplätzen genau zwei nicht reserviert. Der ICE verlässt Stuttgart mit etwas über +10 und hält als Umleiter über die Bergstraße vsl. in Heidelberg Hbf, mit Ausfall von Mannheim und Ffm Flughafen.

In Heidelberg wird Gleis 5 angefahren die RB68 (Plan ab 18:21) ist mit +10 auf Gleis 3 angekündigt. Also entspannter Umstieg. But Carma is a bitch.

Dann mit + 20 angekündigt und auf Gleis 5 verlegt. Danke, nochmal das Rad die Treppe hochtragen.

Letztendlich ging es, da diverse ECE und ICE vorgelassen wurden mit gut +30 in Heidelberg los und in Heppenheim wurde die RB 68 von 3x ICE, 2x EC und 1x S-Bahn überholt.

Damit könnte man den 20:37 in den Odenwald locker erreichen.

Aber ich habe keinen Bock mehr auf Treppen und steige daher in Eberstadt aus. Mitlerweile ist es 20:11 und damit hier schon über 2h nach der Planankunft zu Hause.

Via Mühltal ging es per Rad nach Hause.
Inkl. Einkauf im REWE in FORA an Haustüre 21:18.
Der Vias hatte übrigens auch Verspätung und war erst für 21:44 in Reinheim prognostiziert.

Aber eigentlich gibt es nur zweierlei ärgerliches am Tag. Pöbelnde Kunden die das Zug- und Servicepersonal absolut unwürdig anpöbeln und dass mir beim Umstieg in Heidelberg die Dose Walliser Bier beschädigt wurde so dass ich es wegschütten (3/4 waren in die Vortasche ausgelaufen) musste.

Seufz…

Aber was soll’s 99% meiner Fahrten sind unspektakulär und bei über 2h Verspätung gibt es trotz Sparpreis CH auch vdl. noch eine Erstattung.

Abet darum kümmer ich mich am Dienstag. Jetzt erst mal erholen.