Po Ebene

Die mit Abstand langweiligste Ecke Italiens ist meiner Ansicht nach die Po Ebene. Einziger Lichtblick war der Abstecher nach Chioggia. Diese Stadt liegt ähnlich Venedig auf einer Insel und verfügt über kleine Gassen und Kanäle.
Die zuvor von Venedig nach Adria (der  Bahnhof überzeugt mit der Luxuriösen Warteraumausstattung mit Marmortisch) genutzte Privatbahn wurde komischer Weise als TI-Zug bezeichnet was den Vorteil hatte das FIP bzw. Interrail Gültigkeit hatten. Gefahren wurde mit GTW der STI. Um die Verwirrung komplett zu machen bedient die STI auch die TI Strecke nach Chioggia. 🙂
Der Zug von Ferrara nach Ravenna handelte sich gut 25 Minuten ein wodurch der Anschluss nach Rimini eigentlich weg sein sollte.  Zudem regnete es in Ravenna wie aus Kübeln. Der Anschluss war aber nicht weg weil der Zug aus Ferrara auf diesen überging.  Glück gehabt.  Mit +20 ging es dann weiter. Leider wartete man kurz vor Rimini noch eine Kreuzung ab womit die Verspätung auf +36 anwuchs und der Anschluss RV nach Ancona um wenige Minuten verpasst wurde.
Kurzfristig wurde der gerade eingefahrene IC615 „gekapert“ und die angebliche Reservierungspflicht ignoriert.  Zugpersonal ließ sich zu einer Fahrkartenkontrolle ohnehin nicht blicken und es gab eh nur noch Stehplätze, dafür aber mit praktischem Rollkofferhalter.. Hinter Rimini gab es wenigstens etwas Hügel und Meeresblick.
Anschließend Einkehr zum Abendessen in der urigen Eckkneipe. Scheint auch gleichzeitig die Kantine fürs Zugpersonal der FS zu sein 😉

Slowenien Tag 2

Gestern ging es zunächst einmal Richtung  Jesenice vor dem Karawanken Tunnel. Der eingesetzte dreiteilige elektronische Desiro war gut belegt. In Jesenice war Umsteigen in den Zug über die Wocheiner Bahn nach Nova Gorica angesagt. Die Fahrt besorgte eine Doppeltraktion der Baureihe 715/713.

Der Zug war zunächst gut belegt und leerte dich sukzessive bis Most. Die streckenweise sehr einsame einsame Gegend scheint bei Wanderern und Radfahrern beliebt zu sein. Wen wunderts bei der Landschaft. 

Bemerkenswer war auch der Autotransport durch den Scheiteltunnel.

Danach geht es wieder herab aus dem Gebirge nach Nova Gorica. Hier heißt es 1:05h warten. Der Bahnhof ist, wie viele andere besetzte Bahnhöfe in Slowenien,  der Strecke sehr gepflegt, mit Blumen etc., was wieder im krassen Widerspruch zu den versprühten Triebwagen steht. Der Zug aus Jesenice wird hier zudem getrennt. Der ehm. hintere Teil kehrt nach knapp 1 3/4h zurück nach Jesenice, der ehm. vordere fährt weiter nach Sežana an der Hauptlinie von Ljubiljaba nach Triest.

Eigentlich gibt es ab Nova Gorica auch eine Bahnverbindung ins italienische Gorizia (die Stadtgrenze läuft quer über den Bahnhofsplatz) aber es gibt keine Fahrten mit Personenzügen.

Diese Strecke toppt den bisherigen Streckenteil der Wocheiner Bahn abermals.  Klettert sie doch in Hanglage wieder ins Gebirge und gewährt sagenhafte Ausblicke in die Landschaft. Der Fahrdienst in Štaniel hatte angesichts der Temperaturen sein Büro auf den Bahnsteig verlagert.  😀

In Sežana heisst es wieder einmal warten.   Erst 1:15 später soll der Zug nach Villa Opicina gehen. Da die Strecke von Ljubiljana her aber seit dem brutalen Eisregen am Jahresanfang nur sehr eingeschränkt nutzbar ist fährt man den Personenverkehr auf der gabzen Strecke mit dem Bus. Dieser hat 20min Verspätung aber in Villa Opicina hat es ohnehin (wieder mal) keinen Bahnanschluss nach Triest.

Bei „angenehm 24° Réaumur“ geht es mit Gepäck erst mal 1,5km quer durch die Stadt hinauf zur Endhaltestelle der Tram. Diese ging ehemals bis zum Bahnhof aber wo kein Personenzug…

Angeblich sollte die Tram mit Standseilbahnabschnitt wieder in Betrieb sein, aber weiter ging es doch nur mit dem Bus. Es konnten aber Testfahrten gesichtet werden.

Der Vorteil war dass der Bus cs. 15min schneller war und ein RV (entspricht bei uns einem RE) der gut 25min Verspätung hatte erreicht werden konnte. Somit wurde Venezia Mesto mit -30 erreicht. 

Am Abend wurde sich dan eine Mafiatorte gegönnt und anschließend noch kurz rüber zur Lagune gefahren. 

P.S. Das letzte Bild ist azs Nova Gorica.  Bitte gedanklich vor dem Bild mit der Bahnhofsuhr einordnen. Bilder sortieren geht mit der Mobilversion nicht und beim Upload hatte es wohl ein Problem gegeben.

Slowenien Tag 1

Heute ging es von Bleiburg (über Umwege) nach Ljubljana.
Zunächst stand vor sem Vergnügen fue Arbeit.  Mangels Zug gingses für 2km von Bleiburg Stadt erst mal zu Fuß zum Bahnhof Bleiburg. Da fragte ich mich schon warum ich geduscht hatte. 🙂
Von Bleiburg (Bf) über Dravograd und das wunderschöne Tal der Drau ging es dann nach Maribor. Die Fahrt war sehr angenehm in einem alten Steuerwagen. Bemerkenswert wiede mal eines. Ab Bleiburg bus zur slowakischen Grenze war Schlrichfahrt mit 20km/h angesagt aber exakt ab der Grenze ging es flotter mit 60km/h und mehr weiter. Die Verspätung hielt sich in Grenzen.  Entweder ist der Oberbau der SZ besser oder die Toleranzen größer.  🙂
Kurz vor Fala gab es aber einen ungeplanten Halt auf freier Strecke.  Ein etwa Reisekoffer grosser Stein lag auf dem Gleis.  Mit vereinten Kraften der Zugmannschaft und örtlicher Bewohner könnte das Hindernis aus dem Weg geschafft werden. BTW, der Slowenenan sich scheint wenig Berührungsängste mit Bahngleisen zu haben. Allerorten werden diese als Weg oder Abkürzung genutzt.  In D undenkbar.
Trotzdem +15 und der Anschluss in Maribor war weg. Statt des geplanten EC wird der Regionalzug nach Celje (nette Stadt) genutzt der uns nach dem Umsteigen 1h später und nach Velenje bringt.  Velenje ist geprägt von Industrie (Standort der Fa. Gorenje (mit Gleisanschluss) und einem grossen Kohlekraftwerk im Nachbarort.
Die Stecke nach Velenje führt zunächst durch recht flaches Land mir viel Hopfenanbauflächen um dann sehr nett durch ein enges Tal nach Velenje zu steigen.  Nach der Rückkehr nach Celje geht es via Zidani Most (das slowenische Wiebelsbach-Heubach) nach Ljubljana. Azch eine eunderxchtStecke die über lange Abschnitte einsam im teilweise wildronantischen Flusstal verläuft.  Von hier wird noch schnell die Strecke nach Kamnik Graben befahren.  Auch diese verkehrt zunächst recht unspektakulär in der Ebene und klettert erst kurz vir der Endhaltestelle etwas in die Höhe.
Eines bleibt aber festzustellen.  Slowenien ist rin sauberes Land.  Geradezu schweizerische. Komischer Weise sind nur fast alle Triebwagen heftigst zugesprüht. Loks und Wagen sind in der Regel 1a sauber, aber auch die Triebwagen sind innen Topsauber.

Außerdem scheint die Fa. Lirenz/SEL/Alcatel/Thales noch zi Jugoslawischen Zeiten recht flächendeckend Signsltechnik geliefert zu haben.  Allerorten sieht mal Elemente die stark an L20 oder L30 erinnern. Dind aber vmtl. Lizenzbauten da kein passendes Logo erkennbar ist (ausser auf den PZB Magneten).

Achja. Heute war Tag des Bieres.  Leergut, aber auch voll gut 🙂