Itutkhg













Itutkhg













Über Nacht hat sich das Wetter umgestellt. Eine Wolkendecke liegt recht niedrig über der Stadt und macht viele Motive regelrecht Schwarz-Weiß.
Der riesige LED Anzeiger quer über alle Gleise ist nicht etwa Bandenwerbung sonder hier werden die nächsten Anschlüsse inkl. der Stadtbusse angezeigt.
Rechtzeitig kommt der SOB Traverso als Treno Gotthardo nach Locarno rein.

Durch die Hochnebelsuppe geht’s über Rotkreuz nach Arth-Goldau wo sich der Traverso bei der Ausfahrt ein kurzes Rennen mit einem „normalen“ Flirt 4 der SOB Richtung St. Gallen liefert.
Zwischen Brunnen und Flüelen kommt dann langsam die Sonne durch die Wolkendecke.
Auf der Rigi Webcam war gut zu sehen dass die Wolkenobergrenze noch weit unter 1000m.ü.M. liegt.
Die Sonne setzt sich immer mehr durch und fpr die Schneefräse in in Erstfeld gibt es nichts zu tun.

Selbst in Göschenen kein einziger Krümel Schnee und trotz diverser Fotos erreiche ich noch den NGB Orion Triebwagen im Zwischentakt nach Andermatt und habe so dort etwas mehr Umsteigezeit.
Erst kurz vor Andermatt kommt etwas Schnee ins Bild.

Aha, die Schutzgallerie kurz vor Andermatt blendet zuverläsdig per Anonymisierungsleiste noch genutzte militärische Infrastruktur auf neugierigen Fotos aus 😉
Der Zwischentakt geht danach ins Depot, der historische Güterwagen dercauf einem Nebengleis parkt ist noch mit BVZ beschriftet. Güterverkehr gibt’s bei der heutigen MGB, ausser ggf. für innerbetriebliche Zwecke, schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausser der Logistikverkehr von Visp nach Zermatt natürlich.
Weit oberhalb von Andermatt kommt dann der Zug aus Disentis die reich Kehrschleifen seiende Strecke hinunter um dann als Regio wieder die Rückfahrt anzutreten.

Richtung Brig sind auch noch klassische Lok + Wagen Garnituren unterwegs während der Oberalppass, ausser für die Züge des Glacier-Express, fest in der Hand der Orion Triebwagen ist. Damit gibts nun ein Treffen der Generationen.
Pünktlich gehts nun hinauf zum Oberalppass und die Sonne meint es gut, zum Leidwesen der so schon dünnen Schneeschicht.
Zu Fuss kommt man von Nätschen fast bis zur verschlossen Strassengallerie am Oberalpsee.
Der Nachteil der ansonsten sehr angenehmen Orion Triebwagen ist dass sie keine öffenbaren Fenster besitzen.
Aber trotzdem ergibt sich ein Foto vom Gegenzug im Bahnhof Oberalppass.

Noch ein Blick über den zugefrorenen Oberalpsee und dann geht’s schon wieder runter und mit jedem Höhenmeter weniger schwindet bis Disentis auch wieder der Schnee.

In Disentis sollte die Doppeltraktion Orion eigentlich auf Gleis 3 neben dem einzelnen Capricon der RhB, welcher als RE7 nach Chur verkehrt, zum stehen kommen.
Aber vermutlich um das Gleis 3 für den auf den MGB Zug aus Andermatt folgenden Glacier-Express freizuhalten parkt man den MGB Regionalzug hinter dem RhB RE.
Die beiden Fahrzeugtypen des MGB Orion (mit Zahnradantrieb) und RhB Capricon entstammen einer gemeinsamen Plattform vom Hersteller Stadler. Aber Kuppeln geht nur mechanische. Elektrisch für z. B. gemischte Mehrfachtraktion geht nicht.

Und so geht’s zügig das Vorderrheintal hinunter nach Ilanz wo der Triebwagen auf einen bereitstehenden weiteren Capricon aufkuppelt.
Seit dem Fahrplanwechsel 12/2025 besteht eine abwechselnde Bedienung durch RE und R zwischen Chur und Ilanz die geneinsam bei den grösseren Stationen einen halbstündigen Takt ergeben.

Und so wird pünktlich Reichenau-Tamins erreicht wo zum vierten und letzten Mal für heute umgestiegen wird.
Kurz vor dem IR nach St. Moritz trifft zunächst der RE nach Ilanz und Disentis ein.

Die in der Fahrplanauskunft angezeigten zwei zusätzliche Wagen des IR stellen sich als Container Tragwagen heraus. Zudem ist der Alvra Gliederzug an der Zugspitze mit zwei konventionellen RhB EW Wagen verstärkt, von denen der vordere im Alvra Design mit schwarzen Fensterband daher kommt.
Und so geht es nun das Tal hinauf zum Albula entlang.
Bis hinter Filisur hat es auch keinen Schnee. Wahnsinn…

In Alvaneu musste der Zug eine Kreuzung mit einer Leerfahrt eines Allegra Triebwagen abwarten, was ihm ein paar Minuten Verspätung einbrachte.
Und so wird um 15:18 Bergün erreicht und das Zimmer im etwas unterhalb des Bahnhof liegenden Hotel Ladina bezogen.
Zimmer mit Bahnblick. 😉
Kurz nach 17 Uhr mache ich mich auf den Weg durchs Ort für ein paar Fotos zur „blauen Stunde“.

Der Andrang an der Aprèski Bar hält sich derweil in Grenzen.
Und so geht lagsam die Sonne unter und es wird dunkler während die Pistenraupen ausrücken.

Die IR nach Chur und St. Moritz sowie dazwischen der Rodelpendelzug bahnen sich dann im Dunkeln den Weg über die Kehrschleifen oberhalb Bergün und um 18:15 herum mache ich mich wieder auf den Rückweg zum Hotel.
Der Andrang an der Skibar ist derweil noch übersichtlicher geworden, aber ich vermute mal mit den Spätrodlern nach dem Abebdessen wird dort wieder mehr los sein.

Noch ein paar nächtliche Impressionen und das Abendessen, recht regional mit Bündner Gerstensuppe und Capuns gefällt sehr.

Abschließend noch der heutige Fahrplan
Ab 09:18 Luzern – Gl. 7 (IR 26, Richtung: Locarno)
An 10:50 Göschenen – Gl. 1
Umsteigen
Noch erreicht:
Ab 11:04 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt)
An 11:04 Andermatt – Gl. 4
Ursprünglich geplant:
Ab 11:14 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt)
An 11:24 Andermatt – Gl. 4
Umsteigen
Ab 11:38 Andermatt – Gl. 5 (R 45, Richtung: Disentis/Mustér)
An 12:45 Disentis/Mustér – Gl. 3
Umsteigen
Ab 12:50 Disentis/Mustér – Gl. 2 (RE7, Richtung: Ilanz)
An 13:55 Reichenau-Tamins – Gl. 3
Umsteigen
Ab 14:08 Reichenau-Tamins – Gl. 4 (IR 38, Richtung: St. Moritz)
An 15:12 Bergün/Bravuogn
Und dann werf ich morgen eine Münze was ich Unternehme. Bernina und Engadin wäre eine Option.
Wenn ich schon vergessen habe lann ich auch glrich früh aufstehen.
Freue Platzwahlnam Frühstücksbuffet und auf dem Weg zum Bahnhof kommt langsam die Sonne hervor.

Mit der S3 Richtung Brunnen geht’s via Meggen und Küssnacht nach Arth-Goldau.
Der Plan ist erstmal mit der ARB zur Station Kräbel, auf Hessisch müßte man diese Station mit doppelten B schreiben 😉 , wo ich auch auf der Radtour 2022 schon Züge knipste, und dann mit der Seilbahn weiter nach Rigi-Scheidegg.
Da noch Zeit ist will ich die Fahrkarte schon hier in der ARB/Rigibahnen Talstation holen. Dabei stellt sich heraus dass die Rigibahnen recht großzügig in der Anerkennung der Auslandsfreufahrt sind, denn alle zu den Rigibahnen gehörenden Seilbahnen sind auch inkludiert. Sehr schön, 29,- CHF gespart.

Noch verkehren auf dem Ast von Arth-Goldau hinauf zum Rigi die traditionellen Triebwagen BDhe 2/4 und BDhe 4/4 aus den 50er bis 80er Jahren ihren Dienst während der Vitznauer Ast fest in der Hand der 2021/22 gelieferten Bhe 4/6 ist.
Die nächsten Talfahrt wird dann oberhalb der Station abgefangen.
Im Winter wird auf beiden Ästen im Stundentakt gefahren, wobei auf dem Arth-Goldau Ast bisweilen zwei Garnituren direkt nacheinander fahren und nur der zweite auch die Bedarfshalte bedient.
Immerwieder faszinierend diese Weichen mit Zahnstange.

Die Seilbahn pendelt eigentlich nur halbstündlich, aber aktuell wird gefahren so bald die mit 8 Sitzplätzen ausgestattete Gondel besetzt ist. Mit stehenden Fahrgästen darf diese nicht mehr wie 15 Personen transportieren.
Die Stationen scheinenauf eine Option mit grösserer Gondel ausgestattet zu sein.
Die Fahrscheinkontrolle und Verkauf erfolgt nur in der Bergstation.
Und das Wetter zeugt sich weiter von der besten Seite. Gerade in der Sonne reicht schon die Strickjacke/Unterjacke.

Von der Kante und vom Aussichtspunkt hat es eine top Aussicht rund im den Berg.
Auch der Gipfel des Rigi lässt sich mal kurz durch seine noch vorhandene Wolkenmütze blicken.

Danach geht’s etwas hinunter in der kleinen Siedlung Scheidegg zur ehemaligen Endstation der bis 1931 betriebenen Bahn von Rigi-Kaltbad hierher. Die Endstation dürfte gemäss Openrailwaymap.org irgendwo auf einem der Fotos rechts oder links des Bild mit dem Hydrant gelegen haben.
Das Zusatzschild am Hydranten braucht es dieses Jahr bei dem eher geringen Schneehöhen eher nicht, er ist auch ohne noch ausreichend gut erkennbar.
Ausser dem kleinen Luft oben auf der Scheidegg läuft kein einziger Lift mangels ausreichend Schnee.

Auf der alten, nun fast 95 Jahre ohne Züge seienden Bahntrasse geht’s nun gut 6km Richtung Kaltbad.
Die Rigi-Kaltbad – Scheidegg – Bahn (RSB) wurde unter anderem vom Bahnpionier Riggenbach ins Leben gerufen, war zudem die erst zweite meterspurige Schmalspurbahn der Schweiz und war von1874 bis 1931 in Betrieb. Erwirtschaftete aber in keinem Jahr nie Gewinn. Daher war die Anordnung der Betriebseinstellung wegen grober Mängel nur eine Frage der Zeit.
Um Zahnstangenabschnitte zu vermeiden ist die Strecke mit teils hohen Dämmen und Einschnitten, sowie zwei größeren Brücken und einem Tunnel recht aufwändig trassiert.
Die erste Brücke und der Tunnel folgt bereits nach dem ersten Viertel der Strecke (ab Scheidegg gesehen).

Durch den nicht beschneiten Tunnel, die Ski Langläufer „freut“ es, geht’s weiter und bei Unterstetten, ungefähr in Streckenmitte, wird die grosse Brücke erreicht.

Ein paar hundert Meter weiter fristet einer der Wagen der RSB sein Leben neben der ehemaligen Trasse. Ob der Aufbau noch original ist würde ich bezweifeln, aber die Lager der Dregestelle sind mit RSB geprägt.
Mit jeden Höhenmeter abwärts und insbesondere an den sonnenbeschienenen Hängen schwindet der Schnee zusehends.

Der Blick hinunter nach Rigi-Klösterli lässt auch wieder einen Blick nach Rigi Kulm zu wo gerade ein Zug aus Arth-Goldau einfährt.
Ab Rigi-First finden sich bis Kaltbad diverse Lichtinstallationen die diese Woche abends für Illumination am Berg sorgen.
Auf der Südseite hängt aber derzeit eine Wolke fest.

Und nach gut 7,7km wird Rigi-Kaltbad erreicht.
Hier der Link zur Touraufzeichnung von Rigi-Scheidegg nach Rigi-Kaltbad bei Komoot.
Kurz darauf kommt schon ein Zug nach Vitznau vorbei.
Aber nee, erstmal will ich weiter hoch.
Mit dem nächsten Zug aus Vitznauer geht es dann hinauf nach Rigi-Kulm.

Die modernen Stadler Triebwagen auf dem Streckenast von Vitznau nach Rigi-Kulm fahren in Doppeltraktion und erreichen damit eine respektale Länge.
Da die Fahrzeuge auf Normalspur mit entsprechend breiteren Profil gegenüber klassischen Schmalspurbahnen mit Zahnradantrieb verkehren hat man teilweise eine 2+3 Bestuhlung realisiert.
Nach kurzer Fahrt wird Rigi Kulm auf 1748m.ü.M. erreicht. Somit 1000m höher wie letzte Woche am Rennsteig, aber mit nur minimal mehr Schnee.
In der Hoffnung auf Bilder mit Sonne im Rücken laufe ich den Rodelweg ein wenig nach unten, aber immer wenn der Zug kommt, kommt auch eine kleine Wolke vorbei ;-P

Aber egal, Hauptsache es hat auch blaue Stellen am Himmel.
Die heutigen Rigibahnen waren lange Zeit zwei konkurrierende Bahnen (VRB und ARB) und aus dieser Zeit stamnt auch die Doppelspur zwischen Rigi-Staffel und Kulm, aber bis heute befahren die Vitznauer Züge das westliche/ nördliche Gleis und die Arth-Goldauer das östliche / südliche Gleis. Wobei es imnerhin in Rigi-Staffel mit dem letzten grösseren Umbau in den 1990er Jahren auch eine Verbindung der Strecken. Damit gab es zuvor über 100 Jahre keine befahrbare Verbindung.
Aber auch ein Abstecher hinauf zum Gipfel mit dem markanten Antennenturm, der wegen Eisschlaggefahr weiträumig abgesperrt ist, ist drin und die Aussicht wird genossen.

Die Aussichten von hier sind wifklich top und den Weg wert.
Der Zuger See und das Reusstal liegen da wie auf einer Luftaufnahme.
Es zieht mal wieder etwas zu und ich mache mich auf den Weg hinunter.

Eigentlich wollte ich ja die Züge zwischen Rigi-Staffel und Kulm erwischen, aber immer wenn diese kamen lag die Strecke zum Weg hin eher ungünstig 🙁
Und so blieb nur die Fotostelle kurz vor Rigi-Staffel wo der bergwärts fahrende Zug fast dem hinunter nach Arth-Goldau ins Motiv fuhr.

Das ehemalige Hotel Felchlin wurde gemäss einer Infotafel in den 1980er zuletzt „sanft Renoviert“ aber ich denke, so wie es nun von aussen aussieht, wird es bald das Schicksal des Bahbhofshotel in Gotha mit dem sukzessiven Verfall erleiden.
Auch hier direkt am Rigi sind auf der Infotafel git erkennbar alle Skianlagen geschlossen.
Noch den Express (Direktfahrt ab Staffel nach Arth-Goldau) und den kurz darauf folgenden und ebenfalls gut besetzen „Regio“ nach Arth-Goldau abgelichtet, die Doppelführung ist im Winter nicht gerade üblich, und dann wieder rüber um erstmal nach Rigi-Kaltbad runter zu fahren.

In Rigi-Kaltbad kehre ich dann für ein spätes Mittagessen/frühes Abendessen im am Bahnhof gelegenen Alpina ein, was mir auch als Übernachtung von der debx Exkursion im Herbst 2021 bekannt ist.
Mit Bahnblick und meist Sonne gibt’s Alpina Rösti mit üppig Käse und Ei und danach was süßes. Alles zudem günstiger wie in Luzern.

Noch ein Blick auf die hier am oberen Bahbhifsende eingebaute Schleppweiche und dann geht’s um 16:18 runter nach Vitznau. Die Triebwagen sind teils gut besetzt, aber niemand muss stehen.

In Vitznau besteht ein elegant schlanker Übergang zum Bus nach Küssnacht als auch zum Schiff nach Luzern.
Aber auch für einen Blick in die Fahrzeughalle reicht es noch.
Da das Schiff in den „SP“ Auslandsfreifahrten für die Schweiz dabei ist wird natürlich das Schiff gewählt.

Und so bringt das Schiff mich in weniger wie einer Stunde nach Luzern zu den Anlegern am Bahnhof.

Da wegen Bauarbeiten der Anleger in Weggis (es besteht ein Schiffsersatzverkehr per Bus) und wegen Niedrigwasser der Anleger am Verkehrshazs/Lido nicht angefahren werden kann ist das Schiff sogar vor Plan da.
Noch kurz zum Coop im Bahnhof, der extrem gut besucht ist, und dann mit dem Doppelgelenk O-Bus der Expresslinie 1 zum Löwenplatz.
Klar hätte ich den knappen Kilometer auch laufen können, aber wenn das Hotel schon die Öffis im Stadtgebiet mit in der Gästekarte hat, warum nicht.

So, genug geschrieben. Ab ins Bett. Morgen gehts via Andermatt nach Bergün.
Zum Abschluss aber noch der heutige Fahrplan.
Ab 08:06 Luzern – Gl. 11 (S3, Richtung: Brunnen)
An 08:38 Arth-Goldau – Gl. 5
Fussweg: 128 m
Ab 08:55 Arth-Goldau RB (CC 81, Richtung: Rigi Kulm)
An 09:03 Kräbel
Fotos Zug nach Arth-Goldau oberhalb der Station Kräbel gemacht.
Ab 09:35 Kräbel (Talstation Scheidegg) (PB 2564, Richtung: Rigi Scheidegg)
An 09:41 Rigi Scheidegg
Wanderung ehm. Bahnstrecke Rigi-Scheidegg – Rigi-Kaltbad
Ab 12:38 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Rigi Kulm)
An 12:50 Rigi Kulm
Wanderung rund um Rigi-Kulm und runter nach Rigi-Staffel.
Ab 15:08 Rigi Staffel – Gl. 3AB (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 15:16 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1
Essen…
Ab 16:18 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 16:43 Vitznau
Umsteigen
Ab 16:49 Vitznau (BAT 3600, Richtung: Luzern Bahnhofquai)
An 17:47 Luzern Bahnhofquai – Steg 1 (Real Steg 5)
Einkaufen
Ab 18:18 Luzern, Bahnhof – Kante B (B 1, Richtung: Ebikon, Fildern)
An 18:21 Luzern, Löwenplatz
Die erste Etappe der Anreise zum Winterurlaub 2026 beinhaltet gleich mal eine kleine Wanderung. Denn die wegen Kopfmachen in Darmstadt Hbf (der Blindgänger am Nordbahnhof ist geborgen, aber jetzt müssen die Gleise usw. erst wieder rein)etwa 13min verspätete RB82 teilt sich das Gleis mit dem RE85 nach Babenhausen und steht in Gleis 10 daher vor der Bahnhofshalle.
Aber der Anschlusszug fährt auf Gleis 2 fährt eh erst in knapp einer halben Stunde, kein Grund für Hektik.

Ich mache es mir im Endwagen bequem, sonderlich voll wird es eh nicht.
Mangels aktivem ETCS gehts die Riedbahn mit 160 runter nach Mannheim was trotzdem pünktlich erreicht wird, obwohl der Zug zwischen Niederrad und Mörfelden ziemlich getrödelt hatte.
Der EC151 scheint üppige Fahrtzeitreserven zu haben.

Was er auch üppig hat sind Toiletten. Neben einer Unisex Toilette und einer reinen Damentoilette hat es auch eine für Stehpinkler die nur ein Urinal besitzt. Aus der ferne dachte ich erst das rechte Symbol sei nicht richtig montiert und daher nur zum Teil ausgeleuchtet.
Bei tristem Wetter gehts das Rheintal nach Weil am Rhein und Basel hinauf.
Mit dem beim beworbenen Apero Plättli inkludierten Wein könnte man sich das Wetter ggf. schön saufen, aber dafür ist es noch zu früh.
Bisher war der EC151 top pünktlich, aber hinter Basel Bad Bf auf der Verbindungsbahn stockert es gewaltig und der sportliche 8min Übergang in Basel SBB schmilzt auf knapp 5 Minuten.

Also dann flotten Fusses das Gleis 5 entlang und ein kleiner Sprint durch die Pasarellle nach Gleis 20 wo der BLS RABe 528 (MIKA) als IR56 nach Biel bereits wartet.
Der Mika ist ein Stadler Flirt 4 und in der hochwertigen Innenausstattung dem SOB Gothardino recht ähnlich.
Er wird noch erreicht und pünktlich geht’s durch Tal der Birs über Laufen nach Delémont wo die Fahrtrichtung gewechselt wird und nebenan Schweizer Alkohol per Rangiertraktor verschoben wird.

Weiter nach Moutier, das vor wenigen Wochen per Volksentscheid vom deutschsprachigen Kanton Bern zum französischsprachigen Kanton Jura wechselte und nach dem langen Tunnel wird nach dem Abstieg bei Grenchen das eher flache Seeland erreicht.
Im zweisprachigen Biel/Bienne fährt der Zug extrem langsam ein. Der Grund wird beim Umstieg gewahr. Im Gleis steht auch noch ein auf Ausfahrt wartender Übergabezug von SBB Cargo.
„Dieser Zugteil bleibt in Biel, bitte aussteigen. Weiter fahrende Fahrgäste bitte im den vorderen Zugteil umsteigen“ ähm nein, besser nicht. 😉
Stattdessen wartet ein Bahnsteig weiter ein BLS Dosto „MUTZ“, aus der Stadler Kiss Reihe, dessen 1. Klasse im Einsatz ebenfalls als IR ggü. dem MIKA sehr enttäuscht. Aber die Fahrt ist ohnehin nur recht kurz. Kurz vor Bern HB kann in Wankdorf an der kleinen SBB Uhr des SBB Hauptsitz noch schnell ein Uhrenvergleich gemacht werden.

Der IR65 erreicht Bern HB zwar von Westen her, passiert aber die Bahnsteige und hält erst hinter der dunklen da überbauten Bahnhofs“halle“ am Außenbahnsteiggleis 49. Da Gleis 49 die Verlängerung von Gleis 9 ist und man die Fahrgstströme entkoppeln wollte hat es hier ein begehbares und Witterungsgeschütztes Bahnsteig“dach“ mit dem man vom am Hallenrand gelegenen Querbahnsteig, „die Welle“ genannt, ohne den Bahnsteig Gleis 9 bzw 10 zu nutzen zum Gleis 49 bzw. 50 kommt.
Also hoch, vorlaufen, rüber und runter nach Gleis 8 wo kurz darauf der IC 61 aus Basel via Olten nach Interlaken Ost einfährt.

Auf der IC Linie 61 sind noch klassische Lok/Wagen Züge mit den Loks der SBB Reihe Re460 aus den 1990er Jahren und eine der letzten grossen Entwicklungen der langjährigen Schweizer Lokomotivschmiede SLM und den ungefähr gleich alten und wie die Re460 in den letzten Jahren aufgefrischten Doppelstockgarnituren IC2000 unterwegs. Der gebutzte Zug hat noch einen Verstärkergarnitur aus einem EW IV Wagen und einem aus den UIC Wagen umgebauten Steuerwagen zusätzlich vorangestellt, wobei kein Durchgang zur IC2000 Garnitur möglich ist da einerseits der Dosto Steuerwagen keinen Durchgang hat und die IC2000 Wagen ihren Durchgang im Oberstock angeordnet haben, ähnlich wie später auch z. B. bei den SNCF Duplex TGV.
Durch die in keiner Weise winterliche Landschaft gehts weiter zum Thuner See. Nur auf den Höhen der umliegenden Berge hat es ab und an Schneeflächen.

Aber allgemein ist es einfach nur diesig und ab und zu regnet bzw. nieselt es etwas während sich der Zug Interlaken nähert.

Bahnsteiggleich wird umgestiegen, nun in die auf Meterspur verkehrende Brünigbahn die von der SBB Tochter Zentralbahn betrieben wird.

Hinter Brienz kommt mir die Idee auch noch die MIB von Meiringen nach Innertkirchen abzufahren, Zeit habe ich ja heute genug, so pünktlich wie heute alles läuft.
Die NUB war lange Jahre die „Werksbahn“ der Kraftwerke Oberhasli (KWO) und mit teils interessanten Gebrauchtfahrzeugen wie einem ehm. OEG Triebwagen aus Rhein/Neckar der ein Notstromaggregat eingebaut bekam um grosse Kraftwerksteile auch bei ausgeschalteter Oberleitung (Profil im Tunnel) nach Innertkirchen bringen zu können.
2021 trennte sich die KWO von ihrer Bahn und die Zentralbahn übernahm die Strecke und Traktion.
Da die MIB mit 1kV= in der Oberleitung betrieben wird können die Triebwagen nicht direkt in den Bahnhof von Meiringen einfahren und halten an einem vorgelagerten Bahnsteig, da die übrigen Strecken der Zentralbahn wie bei den SBB 15kV 16,7Hz in der Oberleitung haben.

Die Strecke nach Innertkirchen ist nicht lange, der Unsteigeknoten ist die vorletzte Station Grimseltor wo zu den Bussen umgestiegen werden kann, wobei die Linien über den Grimsel und Susten im Winter nicht verkehren da die Pässe im Winter gesperrt sind.

In der Endstation Innertkirchen Kraftwerk parkt auch ein ehemaliger Triebwagen der Frauenfeld-Wiel Bahn mit dem die Zentralbahn zusammen u. a. mit der RWTH Aachen versuche am Brünigpass fährt mit dem Ziel dass die zukünftigen Triebwagen über den Brünig trotz Gefälle/Steigungen von 120 Promille keine Zahnstange mehr benötigen.
Der nurnoch als Ausstellungswagen dienende Akku Triebwagen der MIB ist derzeit zerlegt und in Aufarbeitung.

Sodenn wieder zurück nach Meiringen und die gut 30min Übergang zum nächsten PE nach Luzern für eine kleine Besorgung in der Migros genutzt.
Lok und Wagen Garnituren gibt es bei der Zentralbahn auch noch, wobei diese primär nurnoch auf dem Ast nach Engelberg eingesetzt werden, nach Meiringen kommen diese nurnoch wegen der Werkstatt zur Instandhaltung. Der Verkehr über den Brünigpass ist fest in der Hand der Fink- bzw. Adler-Triebwagen und Güterverkehr hat es seit den 2000er schon keinen mehr, wobei die Rollbockanlage in Interlaken immernoch existiert.

Und dann geht’s hinter Meiringen stramm den Berg hinauf zur Passhöhe und zum etwas über 1000m.ü.M. gelegen Bahnhof Brünig-Hasliberg.
Was hier im ganzen Bahnhof an Schnee liegt hatte es letzte Woche im Bahnhof Rennsteig auf „nur“ 759m.ü.M. auf einem Quadratmeter. 🙁

Erst hinter der Passhöhe und in vor der Sonne geschützt Lagen hat es etwas Schnee.
Lungern und der zugehörige See präsentieren sich dagegen regelrecht frühlingshaft. Wobei der See einen massiv niedrigen Wasserstand aufweist.

Und weiter geht’s bis zum Vierwaldstädter See und damit ist dann auch bal Luzern erreicht wo kurz nach der Ankunft des PE sich eine HGe4/4, mit ihrem aus einer klassischen Einheitawagebmnganitur plus einem Modul wie es auch die Adler Triebwagen zur Verstärkung beigestellt bekommen, auf den Weg nach Engelberg macht.
Gesten vor 55 Jahren ist der alte Luzerner Hauptbahnhof fast vollständig abgebrannt, eines seiner alten Portale steht aber bis heute auf dem nach dem Neubau vergrößerten Bahnhofsvorplatz.
Selbst im Winter verkehren nicht gerade wenige Schiffe auf dem Vierwaldstädter See und das auch bis spätabends.
Noch etwas Turifotos von der alten Brücke machen.
Statt einer Strassenbahn setzt man in Luzern mit der Linue 1 auf Doppelgelenk Oberleitungsbusse.

Zimmerbezug und dann begebe ich mich auf die Suche zim Abendessen.
Am Ufer der Reuss werde ich beim Italiener fündig und das Risotto mit viel Käse und schönen Fleischstückern war richtig gut, ebenso wie die Panna Cotta.

Noch eine Verdauungsrunde über die Reuss und durch die Altstadt zurpck zum Hotel.

Hier sei noch der Tagesfahrplan dokumentiert.
RB82 (25160)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 06:34 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 07:20 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10 D-E
ECE 151 / EC 151
Nach Milano Centrale
Ab 08:02 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 3
An 10:54 Basel SBB
IR 1864
Nach Biel/Bienne
Ab 11:02 Basel SBB, Gleis 20
An 12:11 Biel/Bienne, Gleis 4
IR 3344
Nach Bern
Ab 12:22 Biel/Bienne, Gleis 7
An 12:48 Bern, Gleis 49
IC 969
Nach Interlaken Ost
Ab 13:04 Bern, Gleis 8
An 13:59 Interlaken Ost, Gleis 5
PE 2929
Nach Luzern
Ab 14:04 Interlaken Ost, Gleis 4
An 14:35 Meiringen, Gleis 1
Ab 14:45 Meiringen – Gl. 13 (R 71, Richtung: Innertkirchen Kraftwerk (Bahn))
An 14:56 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1
Umsteigen
Ab 15:02 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1 (R 71, Richtung: Meiringen)
An 15:13 Meiringen – Gl. 13
Umsteigen
Ab 15:41 Meiringen – Gl. 1 (PE, Richtung: Luzern)
An 16:55 Luzern – Gl. 14
Morgen ist eine Fahrt auf den und rund um den Rigi vorgesehen. Schaumermal…
P. S. Der Beitragstitel war mir wegen der längeren Bahnhofswege bei den Umsteigen in Frankfurt, Basel und Bern eingefallen, nachdem ein Scherzkeks u. a. bei Komoot die der Baustelle für S21 geschuldeten sehr langen Wege von den Bahnsteigen von Stuttgart Hbf (oben) zur S-Bahn als Fernwanderweg Stuttgart Hbf betitelt hatte.
Es bleibt auch am Sonntag kalt aber auch weiterhin bewölkt.
In der Strassenbahnhaltestelle treffen sich gerade der Tatra der Linie 2 zum Ostbahnhof und die ex. BLT Schindler Tram auf der Linie 4 nach Tabarz.
Auf der Abfahrtstafel im immer mehr zu einem „Lost Place“ verkommenden „Empfangsgebäude“ *hust* steht ein IGEW Zug nach Arnstadt der in 2min Abfahren wird.
Es ist der „Rodelblitz“ welcher von Gotha über Eisenach, Wernshausen, Suhl und Plaue nach Arnstadt fährt.
Eine halbe Minute hat mir gefehlt, so reichte es nur für Nach- und Seitenschüsse auf den ausfahrenden Zug.
Ich entere jedoch die kurz darauf pünktlich ankommende RB20 bis Erfurt.

Die Fahrplanauskunft empfahl den Umstieg mit 59min Übergang in Neudietendorf.
Nee, dann in Erfurt noch ein paar Strassenbahnen knipsen und ein Mega Hackepeterbrötchen für später mitnehmen.

Der Triebwagen zum Rennsteig füllt sich bis zur Abfahrt auf über 100% der Sitzplätze. In Neudietendorf hätte ich nurnoch einen Stehplatz ergattern können.
Mit jedem Streckenkilometer wird es noch Winterlicher und pünktlich um 12:09 wird der Kopfbahnhof Rennsteig erreicht.
Die Schneehöhe im Bahnhof Rennsteig auf 747m.ü.M. ist mit gut 30-40cm sehr respektabel.
Wenn ich mir die aktuellen Webcambilder von Bergün auf 1.370m.ü.M. an der Albulalinie ansehe liegt dort auch nicht mehr Schnee. Nächste Woche werde ich es dann real prüfen können.

Viel Zeit habe ich dort nicht, denn eigentlich bin ich ja auf dem Heimweg.
Aber eine Rubde um den verschneiten Bahnhof ist drin.

Leider reicht nach der Runde die Zeit nicht mehr für einen Glühwein oder Jagertee. Erst später und zu dpät bekomme ich heraus dass es die auch zum Mitnehmen gegeben hätte.

Pünktlich um 12:43 geht’s wieder zurück und an der Wasserscheide Weser-Elbe vorbei wieder hinunter Richtung Ilmenau. Die Strecke nach Stützerbach und Schleusingen ist zwar geräumt, aber leider fährt dort nicht regelmässug etwas.
Und immernoch pünktlich im gut besetzten und seit Ilmenau in Doppeltraktion verkehrenden Zug wird Plaue erreicht.

Der Dampfzug aus Gotha müsste hier auch noch vorbeikommen oder schon vorbeigekommen sein.
Mit der Dröhnröhre, dem Neigetechnik 612er, geht’s als RE7 durch den Brandleitetunnel nach Zella-Mehlis und via Suhl nach Grimmenthal und dann der fränkischen Saale entlang über Melrichstadt nach Schweinfurt.

Der DB Navigator wies den in Doppeltraktion verkehrenden RE7 nach Würzburg als gering ausgelastet an, die Bahnsteiganzeiger ab Mellrichstadt bis Schweinfurt jedich verkünden dass ein Zustieg auf Grund hohem Fahrgastaufkommem nicht gewährleistet sei.
Real war der Zug zwischen 75 bis 90% der Sitzplätze ausgelastet.
Ich steige bereits in Schweinfurt aus da der RE54 von Bamberg nach Frankfurt hier noch als normal/mittel ausgelastet Prognostiziert wird, ab Würzburg soll er stark Ausgelastet sein.
Somit ist auch Zeit für einen Kaffee.
Der RE54 kommt an und ist zu gut 90% belegt. Aber einen Sitzplatz hat es noch und pünklich wird Würzburg und nach knapp 2h Fahrtzeit Aschaffenburg erreicht.

Die RB75 nach Aschaffenburg hat heute, wegen einer Fliegerbombenentschärfung in Darnstadt Nord, einen auf DA-Kranichstein verkürzten Umlauf der auch nach Ende der Vollsperrung von Darmstadt Nord gegen Mittag bis zum Betriebsschluss beibehalten wurde.
Der Übergang in Dieburg zum Bus ist wegen der geplant späteren Abfahrt in Aschaffenburg kürzer, aber klappt. Auch wenn die Fahrplanauskunft kurz bei Altheim sich meldete und meinte der Zug habe 12min Verspätung, wohlgenerkt kurz nachdem er pünktlich in Altheim los fuhr…
Überpünktlich war der Büs nach Reinheim. Dieser fuhr die Haltestellen durchschnittlich um 2 bis 3 Minuten zu früh an und ab.

Und so wird nach über 9h Bahntour die Heimat wieder erreicht.
Der heutige Fahrplan:
01.02.2026
RB20 (74615)
Nach Naumburg(Saale)Hbf
Ab 09:36 Gotha, Gleis 3
An 09:48 Neudietendorf, Gleis 1
An 09:58 Erfurt Hbf, Gleis 8a
Statt 1h in Neudietendirf rumzustehen, weiterfahrt nach Erfurt Hbf
RB46 (81199)
Nach Rennsteig
Ab 10:38 Erfurt Hbf, Gleis 7
Ab 10:48 Neudietendorf, Gleis 2
An 12:09 Rennsteig
RB46 (81206)
Nach Erfurt Hbf
Ab 12:43 Rennsteig
An 13:40 Plaue(Thür), Gleis 3
RE7 (3761)
Nach Würzburg Hbf
Ab 13:58 Plaue(Thür), Gleis 1
An 15:25 Schweinfurt Hbf, Gleis 6
RE54 (4624)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:56 Schweinfurt Hbf, Gleis 6
An 17:41 Aschaffenburg Hbf, Gleis 8
HLB RB75 (34992)
Ab 17:58 Aschaffenburg Hbf, Gleis 5
An 18:21 Dieburg, Gleis 2
Bus 679
Nach Bahnhof, Reinheim
Ab 18:30 Bahnhof, Dieburg, Bussteig 12 ab -2min
An 18:57 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12 an -4min
Vollkommen blamiert hat sich heute übrigens Vias.
Kurz nach dem Ende der Vollsperrung in Darmstadt Nord verkündete man folgendes:

Was für ein Blödsinn von A bis Z.
Denn die Schutzbauten müssen jetzt erstmal zurückgebaut und dann Gleise, Oberleitung und Signale wieder hergestellt/aufgestellt werden bevor die RB82 wieder direkt zwischen DA-Nord über Arheilgen nach Frankfurt verkehren kann.
Bis heute hat der Laden aber nichtmal einen Ersatzfahrplan mit angepassten Fahrtzeiten zum Kopf machen in DA Hbf kommuniziert und heute sind angeblich alle Züge pünktlich.
Diagnose: Planlose Viad Leitstelle die vermutlich nichtmal besetzt ist und daher keine Istdaten freigegeben werden. Nur schwachsinnige Social Media Posts. 🙁
Nach einem gewohnt sehr guten Frühstück gibg es gut gestärkt zum Eisenbahnbetriebsfeld der Fachschule Gotha.
Seit gut 6 Jahren befindet sich das Gebäude des Schloss Friedenstein in dem sich das Betriebsfeld befindet im Bauzustand. Ob ich es boch erlebe das die „ewige Baustelle“ der Sanierung mal abgeschlossen witd? Der Kran jedenfalls nutzt aktuell der Sanierung nicht. Ihm wurden vor ein paar Wochen die Versorgungskabel bis hinauf zum Steuerschrank geklaut. 🙁
Wie gewohnt ind der Januartermin gut mit Unterstützern besetzt. Somit bleibt Zeit für den Fahrsimulator und quatschen.

Der TdoT Endet offiziell um 13 Uhr, aber es wird dann nochmal eine Runde gefahren.
Gegen 17 Uhr geht’s zurück zur Pension und dann per Tram zum Berta-von-Suttner-Platz umd via der winterlichen Altstadt rund um den Hauptmarkt zum Abendessen zu gehen.

Im Restaurant Magarethe gibts eine gute Maronensuppe gefolgt von Steak Würzfleisch.
Abschluss mit Tonkabohenparfait und einem sehr feinen Zitronenbrand der Brennerei Erfurt.
Zu Fuss geht’s zurück zur Übernachtung.

Mal sehen was ich morgen fahre.
Winterliche Waldbahn nach Tabarz oder doch einen Abstecher zum Rennsteig.
Nach einer Woche in der ich mich wieder im allen möglichen Schei**, zumeist anderer, kümmern musste und nicht mal annähernd zu dem lam was ich eigentlich machen wollte und müsste, schaffte ich es grade noch rechtzeitig zum 14:30 nach Frankfurt.
Im sehr gut besetzten ICE 1653 (einzelner 7 teiliger ICE-T) ging mit Zeigersprung ab nach Gotha. Erst zwischen Eisenach und Gotha fing er sich wegen einer Baustelle 3min Verspätung ein.
Während rund um Darmstadt der Schnee fast komplett verschwunden ist wird es mit jedem Kilometer Richtung Osten immer winterlicher.

Zur blauen Stunde wurde dann Gotha erreicht und zur Übernachtung eingecheckt.
Wenn ich die Webcambilder von Bergün mit Gotha vergleiche schein hier mehr Schnee wie in den Alpen zu liegen.
Auf dem Weg zum Essen kam dann an der Haltestelle Bahnhofstraße ein Tatra auf der Linue 2 zum Ostbahnhof im retro Lack vorbei.

Kurz darauf kam die Schindler Tram der Linie 4 aus Tabarz zum Hauptbahnhof vorbei welche dann suf der Rückfahrt bis zur Huttenstrasse genutzt wurde.
Da der eigentlich vorgesehene Asiate heute zu hat wird beim „Italiener“ Bocceli eingekehrt.
Zur Begrüßung gibt’s erstmal „Puffbrause“ aufs Haus und die Calzone erinnert durch ihre offene Stelle irgendwie an einen Vulkan 😉
Auch das Tiramisu überzeugt und preislich ist es sehr verträglich.
Gut gesättigt geht’s dann zu Fuss zurück zur Übernachtung wo ich heute der einzige Gast bin.

Mal schauen wie viel Betrieb / Andrang morgen im Betriebsfeld der Fachschule ist.
Eigentlich wollte ich den Brückentag für eine Rundfahrt per Bahn über Aschaffenburg, Walldürn, Seckach und Eberbach nutzen, aber der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt dass über Nacht 1 – 2 cm „Chaospulver“ gefallen sind.
Also wurde umgeplant und aif das das winterliche Himbächel-Viadukt umgeplant.
Das Chaospulver hat seine Wirkung getan und so kommt um 09:18 statt der mit + 10 angekündigten RB81 nach Eberbach, welche eigentlich um 09:06 gefahren wäre, erstmal die RB81 nach Wiebelsbach, die um 08:31 hätte fahren sollen.
Währenddessen versammeln sich 10 „Orangene“ an der Weiche auf der Lengfelder Seite, die aber wohl funktioniert ode ob der Übermacht der Räumtrupps Angst hat nicht zu funktionieren?
Angesichts der ungeräumten Bahnsteige lässt mich eine derart sinnlose Rudelbildung schon etwas an den Winterkonzepten zweifeln.
Naja, dann erstmal nach Wiebelsbach vorfahren bevor in Reinheim noch das Bahnsteigroulette losgeht.

Nach der Ankunft in Wiebelsbach fährt erstmal die RB82 nach Frankfurt aus, was mangels einer Kreuzungsmöglichkeit in Lengfeld weitere Verspätung für die RB81 bedeutet. Diese kam dann mit fast 1/2h Verspätung rein, durch das Entfallen des planmäßigen Aufenthalt von 6 Minuten wurde etwas Verspätung abgebaut und auch untwerwegs läuft es recht flott.
Hinter dem Frau-Nauses-Tunnel im Mümlingtal liegt aber fast kein Schnee. +[oo]+ *mist*
Erst ab Erbach liegt wieder ein wenig Schnee und bis Hetzbach ist es wieder ein klein wenig mehr
Hetzbach wird mit knapp 20min Verpätung erreicht ubd es ist dort doch tatsächlich etwas vom Bahnsteig geräumt, aber sinniger Weise hält der Zug an der Stelle nicht. 🤦♂️
Der Zug verkehrt seit Erbach einteilig und macht sich weiter auf den Weg nach Eberbach während ich mich auf den Weg zum Himbächel-Viadukt mache.

Der Andrang im Freibad von Hetzbach hält sich heute in Grenzen 😉
Und es kommt am Himbächel-Viadukt sogar etwas die Sonne hervor.

Noch etwas warten und die Fotohornisse aufrüsten und in Stellung bringen.
Nach einer Kurzwende in Eberbach kommt die jetzt als RB82 nach Frankfurt verkehrende Garnitur um 11:00 Uhr und somit fast Pünktlich wieder über das Viadukt.
Leider entschied sich die Sonne kurz vor dem Zug sich hinter die vom böigen Wind getriebenen Wolken zu verziehen.
Na dann ist es Zeit auf die andere Talseite umzusetzen und es kommt nun auch wieder die Sonne raus.

Aber wie schon fasr zu erwarten versteckt sich auch hier wieder die Sonne kurz vor der pünktlichen RB82 nach Eberbach.
Die Zeit bis zu der Rückkehr aus Eberbach um 12:56 als RB82 nach Frankfurtwird mit einer kleinen Runde am Bahnhof vorbei zum ehem. südlichen Bahnhofskopf überbrückt.

Hier zweigte von 1904 bis 1964 die im Volksmund „Schellekattel“ genannte Strecke nach Beerfelden ab.
Und dann ging es wieder zurück zum „Bahnhof“.

Eigentlich ist Hetzbach nurnoch ein Haltepunkt. Die verbliebenen Gleise, so auch das eigentliche Gleis 1 denn das heutige Gleis 2 ist eigentlich das Gleis 2, auf denen noch ein paar schrottreife Fahrzeuge des ehem. Besitzers des Empfangsgebäude rumstehen sind nicht mehr angebunden.
Im Zuge des Ausbaus der Odenwaldbahn 203x auf Akku Züge mit Oberleitungsinseln soll hier wieder eine Kreuzungsmöglichkeit entstehen um dann auch stündlich statt zweistündlich zwischen Erbach und Eberbach fahren zu können.
Im Betriebsgelände der Vias Werkstatt das südlich des Bf. Michelstadt angebunden ist steht ein sehr abweichend lackierter Itino. Ob es der von der Erfurter Bahn übernommene Itino ist und ob alle anderen Fahrzeuge diesen komischen Lack bekommen weiß ich jedoch nicht.

In Michelstadt dann noch einen Abstecher zum Expert Stommel gemacht um etwas einzukaufen.
Mit dem RE80 nach Darmstadt, der dann wie fast üblich nicht als RB66 nach Pfungstadt weiterfährt und ab DA Hbf ausfällt, geht’s nach Hause.
Als ich zu Hause bin fängt es kurz aber heftig wieder an zu Schneien.
Im Odenwald scheint sich das Schneegebiet sich aber festgesetzt zu haben und so hat es oberhalb Erbach für hiesige Verhältnisse recht üppige Schbeeverhältnisse. In Beerfelden scheinen es gut 10 bis 15 cm zu sein weshalb der Strassen- und insbesondere der Busverkehr kapituliert.

Hier noch die Aufzeichnung der Wanderung rund ums Himbächel-Viadukt bei Komoot.
Der Wetterbericht sagte zwar Hochnebel bzw. Bewölkung voraus aber um mal die Flaschen bei der Wiesenmühle in Fulda wieder zu befüllen reicht es.
RB82 (25160)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 06:34 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 07:20 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10
„Nichtanschluss“ wurde trotz Halt der RB82 am Deckungssignal vor der Halle noch erreicht.
RE50 (4504)
Nach Bad Hersfeld
Ab 07:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8
An 08:48 Fulda, Gleis 7
Durch den Nichtanschluss war auch noch genügend Zeit für eine Befahrung der letzten verbliebenen im regulären Personenverkehr genutzten Strecke in der Rhön. Die Strecken nach Bischofsheim und Hilders sind schon lange „verradwegt“ und nach Fladungen hat es nurnoch die Museumsbahn.
Aber zuvor konnte ein wenig der Rettungszug von Fulda beobachtet werden der gerade aus seinem Standby Schlaf geweckt wurde um unter anderen seine automatischen Kupplungen zu testen.

Eigentlich wollte ich bis Gersfeld fahren, aber dann ist mir ein auf der Herbstradtour2024 nicht umgesetztes Fotomotiv eingefallen und daher steige ich kurz vor Gersfeld in Altenfeld aus.
RB52 (29449)
Nach Gersfeld(Rhön)
Ab 09:20 Fulda, Gleis 1
An 09:56 Altenfeld(Rhön), Gleis 1
Am derzeit geschlossenen Biergarten der Forellenzucht unterhalb des Haltepunkt wird vor Betrunkenen gewarnt.

Und ein Druckbehälter kann auch als rostiges Minion dienen.
Der Bahnübergang hinter dem Haltepunkt dürfte der Alptraum jedes Bü Planer werden falls dieser mal technisch gesichert werden sollte.
Der Zug nach Fulda und danach der nach Gersfeld wurden abgefangen bevor es zurück zum Haltepunkt ging.

Barrierefreiheit, nee nicht hier. Aber ob die Anzahl der Kunden, ausser im Sommer wenn der Biergarten auf hat, täglich mehr als fünf ist?
Der Fahrkartenautomat dürfte mehr Strom verbrauchen wie er Umsatz macht.
Aber bis hiet reicht die Generalsanierung der Riedbahn. Einer der DSA war ehemals in Mörfelden verbaut.
RB52 (29452)
Nach Fulda
Ab 11:22 Altenfeld(Rhön), Gleis 1
An 11:57 Fulda, Gleis 9
Der Zug ist gut besetzt, vermutlich wären es die Züge aus Hilders auch wenn es die Strecke noch gäbe. Fulda wird pünktlich erreicht.

Quer durch die Altstadt und über den hübschen Weihnachtsmarkt geht’s Richtung Dom.

Und dann runter zu den Fuldauen zur Wiesenmühle.
Der „Fitnesssalat“ mit Champions und Hähnchen ist eher gewaltig und von fairem Preis.
Die beiden Flaschen wurden währenddessen auch wieder befüllt und helles sowie dunkles Wiesenmühlenbier begleitet den Monstersalat.

Und dann ist es Zeit zurück zum Bahnhof zu laufen (ca. 20 min.), vorbei an den Bischofsampelmännchen.

Pünktlich gehts dann mit dem gut besetzten HLB Lint über die Vogelsbergbahn nach Giessen und ab dort mit dem HLB Flirt nach Frankfurt.
Beide hatten etwas Verspätung, aber kein Risiko bei den Anschlüssen.
RB45 (29326)
Nach Limburg(Lahn)
Ab 14:33 Fulda, Gleis 38
An 16:16 Gießen, Gleis 11
RB41 (24855)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 16:22 Gießen, Gleis 4
An 17:07 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 15
RB82 (25179)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 17:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 11
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Die wenig erfolgreichen Wasserstoff-Lint die auf den Linien von Frankfurt nach Königstein und Grävenwiesbach / Brandoberndof verkehren stehen sich hier in Gießen die Radreifen platt während auf ihren Ursprungslinien Ersatzfahrzeuge dieseln.

Schön wars, auch wenn wie üblich vor Feiertagen relativ viel „DAU“ Bahnnutzer unterwegs waren die immer und überall im Weg stehen.
Nachvden beiden Dieselersatzfahrten letzte Woche kam heute doch noch ein Dampfzug auf die Odenwaldbahn.
Aber nachdem ich es am gestrigen Samstag verpeilt hatte dass der Schienenbus Sonderzug aus Gießen nach Michelstadt über den Nord- und nicht den Westast fährt und dabei die Akkus der Drohne leer gemacht hatte habe ich noch den Level 2 der dämichkeit geschafft, nämlich die Akkus wieder zu laden. 🙁
Nur eine halbe Stunde konnte ich noch einen Akku anladen.
Als dann der Zug 10 min verspätet ankam wollte die Steuerung „Notlanden“ obwohl noch gut 3min Akku vorhanden waren. Also dem Landevorgang permanent entgegen gesteuert und so gelang noch ein Notschuss. Mit laut Display 30 sec Restzeit gelang sogar noch der Rückflug zur Startposition.
Naja, so prickelnd war das Tender voraus Motiv dann eh nicht.
Über Habitzheim ging es zurück und auf die Reinheimer Glühweinkerb ähm dem Weihnachtsmarkt im Stadtpark.
Wimzerglühwein am Stand der Winzergemeinschaft Galgenberg, Reinheims einzelner Wingert, als auch um eine Flasche des dort angebauten Grauburgunders zu erstehen.
Einnpaar Stände weiter noch ein „Stachelbier“ auf Basis des Schmucker Doppelbock.

Zu Hause musste dann erstmal dem kleinen Piepmatz der Weg nach draussen gezeugt werden nachdem er auf der an sich offenen Terasse unbedingt die Linie über das Seitenfenster als Flugrichtung aussuchte.
Kurz vor 19 Uhr kam der Dampfzug dann kesselvoraus aus Michelstadt zurück und da der Regelzug in Reinheim gekreuzt wurde ergab sich die Gelegenheit für ein paar Nachtfotos mit Dampf.
Dampf hatte die Lok genug, wie schon auf der Hinfahrt kurz vor dem Fotostandort bei Habitzheim blies die Lok mehrfach und lange Überdruck ab.

Der Zug zog zahlreiche Schaulustige an, sogar der Bus nach Ober Roden fuhr langsamer über den Bahnübergang und es kaum jemand darin, inkl. des Fahrers, der nicht den Dampfzug bestaunte.
Unmittelbar nach der Einfahrt der RB82 aus Frankfurt bekam der Dampfzug Ausfahrt.

Ein Spektakel für Auge und Ohr.
Die Lok arbeitete schwer, dercZug war auch nicht gerade kurz und in der Zeit bis der Zug den Bogen im Ausfahrgleis verließ und vom Bahnübergang aus nicht mehr zu sehen war wäre ein Regelzug mit Itino oder Lint bereits im ehemaligen Bf. von Zeilhard gewesen.
Damit endet die diesjährige Advent Dampfzugsaison auf der Odenwaldbahn.
Am 3. und 4. Advent kommt vsl. kein Sonderzug mehr.