Etwas holprig aber letztenendes Erfolgrrich wurde mit Graz der Startort der diesjährigen Sommerradtour erreicht.
Hinweis: In den ersten Bilder Collagen steht der 11.07.2026 was falsch ist. Es ist der 10.07.2026 gemeint.
Vor gut drei Wochen überraschte, aber eigentlich wenig überraschend da es die letzten Touren auch so war, die eMail und DB Navigator Info mit dem Inhalt „Verbindung nichtmehr fahrbar“.
Klar in der Sommersaison ist es ja total einfach eine andere Verbindung mit Radtransport zu finden. Warum wohl habe ich schon im Januar frühzeitig gebucht?
Letztendlich ist aber „nur“ der Halt des ICE117 in Darmstadt ausgefallen. Komisch, die Bauarbeiten in Bensheim beginnen doch erst in der Nacht.
Nach etwas herumfragen bekam ich im Reisezentrum in Darmstadt bestätigt dass die Reservierungen noch gelten, aber est ab Heidelberg was der nächste Halt wäre, aber das ich auch in Frankfurt schon zusteigen könnte, was mir Umsteigen in Darmstadt erspart.
Da ich der Vias nichtmehr zutraue keinen Fahrplan auch zu fahren, nach Darnstadt wäre ich eh per Rad gefahren, nehme ich sicherheitshalber eine RB82 früher nach Ffm was etwas rumgammeln in Frankfurt Hbf bedeutet. Aber Kaffee und Stückchen vom Bäcker Eifeler verkürzen die Zeit.
Bis gegen 7 Uhr läuft es im Hbf noch recht planmässig. Aber dann werden immer mehr Verspätungen und Gleiswechsel fällig, kaum dass der Hauptverkehr sich bündelt.
Egal, der ICE117 wird gefen 7:55 Uhr bereitgestellt und daher ist die Rad Verladung sehr entspannt.
Laut Auskunft wäre kein Radtransport mehr möglich da ausgebucht, aber einer der Plätze ist sogar auf dem ganzen Laufwerg frei. Komisch.
Mein Rad ist dabei das einzige auf dem Gesamtlaufweg.

Ich dackele am Bahnsteig nach vorne, denn den ICE4 finde ich nur in der 1. Klasse erträglich. Da lege ich bei knapp 10h planmäßiger Fahrtzeit lieber ein paar Euros drauf. Auslandsfreifahrt möchte ich für eine einzelne Fahrt nicht vergeuden.
Der ICE117 wird aus dem Triebzug „Steiermark“ gebildet. Hoffentlich ein gutes Omen.
Wie erwartet wurd der Zug über die Riedbahn umgeleitet. Von Frankfurt bis kurz vor GG-Dornberg geht es recht stockend danach aber flott mit bis zu 200km/h die Riedbahn runter und dann ohne Halt in Mannheim nach Heidelberg und Stuttgart.
Hinter Stuttgart geht’s aber nicht auf die Schnellfahrstrecke sondern über die Geislinger Steige nach Ulm. Zwischen Geislingen und Amstetten wird immernoch an der Strasse saniert.
Aber seit Stuttgart kühl die Klimaanlage wenigstens vernünftig, bisher war es eher muffig warm.
Nicht funktionieren tut die Kühlanlage im Speisewagen. Dort gibt’s Zitat: „Heute leider nur Snacks, heissen Kaffee und warme Getränke“.

Bisher verlief die Fahrt recht pünktlich, der Zug konnte sich vir München Hbf noch in den Fensterscheiben des ICE Werks spiegeln, aber ab München Hbf, der pünktlich erreicht wurde, ging es rapide bergab.
Erst mit gut +10 raus wurde in München Süd und Ost umgeplant länger gehalten bis diverse Züge Abkreuzen konnten und so sammelten sich bis Rosenheim 20 Minuten Verspätung an von der die Prognose ausging dass davon nurnoch wenige Minuten bis Graz übrig bleiben.
In Rosenheim steht am Instandhaltungsstützpunkt ein aktes bayerisches Flügelsignal relativ benachbart zum modernen ESTW Kompaktsignal. Ein netter Kontrast.

In Traunstein zickt dann die Hebeanlage für Rollstühle rum, so dass dann nochmal 10 Minuten Verspätung dazu kommen und so wird Salzburg mit knapp über 30 Minuten Verspätung erreicht.

Aber ab jetzt wird es auch gemütlich, einerseits eigenen sich Alpentäler eh nicht zum Rasen und zudem sind etliche Höhenmeter bis Dad Gastein und Böckstein am Nordportal des Tauerntunnel zu erklimmen und zudem wird nun auch recht oft gehalten. Der ICE117 ist halt auch eine klassische Urlaubsverbindung.
In Böckstein kommt gerade der Shuttlezug des „Tauernschleuse“ genannten Autotransport aus dem am Südportal gelegenen Mallnitz herein.

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