Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Nach dem Frühstück musste ich mich sputen, denn um 9:30 soll der erste Zug des Tages vor Obergimpern sein.
Das Wetter ist top, leider habe ich die Auslöseverzögerung der Fotohornisse unterschätzt, daher ist der Zug sm Bildrand gelandet.
Weiter nach Untergimpetn um nach den Privatbahn Schienenbussen, dem 628 und dem Regioshuttle (einfach Untergimpern in die Suche hier eingeben, dann sibd alle Fototouren hierzu zu sehen) auch mal den Roten Renner, also den Bundesbahn Schienenbus am traditionellen Fotomotiv mit der Kirche zu realisieren.
Danach geht’s weiter um kurz vor Neckarbischofsheim die zweite Talfahrt abzufangen.
Danach geht’s über die Höhen zum Neckar und via Waldmichelbach durch den Odenwald nach Hause.
Die etwas über 90km und 1000 Höhenmeter aufwärts fordern ihren Tribut.
Wer sich fragt warum ich so viel Gepäck dabei habe. Einerseits sollte die Tour ein Lasttest fürs neue Ead werden (was aber nicht rechtzeitig fertig wurde) und andererseits war wesentlich schlechteres Wetter vorausgesagt wodurch mehr trockene Ersatzwäsche gepackt wurde.
Aber jetzt ging es erstmal duch die Altstadt von Marbach runter zum Neckar und eine S-Bshn auf der Neckarbrücke abgefangen.
Über das nun „Verradwegte“ ehemalige Anschlussgleis zum Kraftwerk gehts nun zur Trasse der ehemaligen Bottwartalbahn und das Tal in sanfter Steigung hinauf.
Die Strecke ist seit ihrer Stilllegung in den 1960er Jahren innerorts oft überbaut oder die Bahntrasse ging in Strassen und Wege auf.
Diverse Infotafeln geben interessante Infos zur Strecke, insbesondre die hist. Bilder ab Standort der Infotafel geben interessante Einblicke.
Nach einem Schlenker bei Beilstein wurd dessen Bahnhof erreicht. Beziehungsweise was davon übrig blieb. Der einstige Betriebsmittelpunkt ist mitlerweile kompkett überbaut, unter anderem mit einem Feuerwehr und DRK Stützpunkt. Nur der „Bahnbus“ welcher hier die Fahrzeuge abstellt bringt noch etwas Erinnerung an den Bahnbetrieb hoch.
Noch einmal etwas ansteigen und dann gehts kurz hinter Beilstein hinab Richtung Heilbronn während die Gummibahn gerade den „Berg“ erklimmt.
Hinter Ilsfeld liegt ein Teil einer Dreischienenweiche. Einst war die Strecke auf Abschnitten mit Dreischienengleisen für Normal- und Schmslspur ausgestattet.
Im Bereich des Steinbruch hinter Ilsfeld verlässt der Radweg die Bahntrasse da diese durch das Werksgelände führt.
Der Biergarten ab Bahnhof von Schozach macht erst um 14 Uhr auf, schade und so geht’s weiter nach Talheim wo man sich kaum noch vorstellen kann wie sich die Bahn zwischen Bach und Häusern durchs Ort fädelte.
Bei der Rahmer Mühle kurz vor Heilbronn verlasse ich die Bahntrasse und fädele mich auf den Radweg zur Schleuse Horkheim ein.
Die Optiken zur Regelung des Schiffsverkehr an der Schleuse kommen mir irgedwie bekannt vor. 😉
Die Schleuse hat auch eine kleine „Bahnstrecke“ mit der kleine Boote, wie z. B. Ruderboote, an der Schleuse vorbeigefahren werden können. Dürfte aber eher selten vorkommen.
Kurz vor Nordheim symbolisiert ein Storch auch den Tod, oder was auch immer.
Wegen des hohen Gras verzichte ich auf Fotos mit dem bebachbarten Flutsee und fahre wieder takwärts Richtung Heilbronn.
Am Neckar entlang geht’s nach Heilbronn und am Rande der Innenstadt zur Brücke am Götzenturm. Zufall dass am Götzenturm eine Skulptur mit einem Auto steht?
Am alten Neckar entlang geht’s durch Heilbronn und via dem Sülmertor zum Industrieplatz.
Am Industrieplatz wurden diverse Anschlussgleise in die Stadtbahntrasse integriert, wobei die meisten unbenutzt sind. Sogar eine eigene Ampelsteuerung gibt es für Stadtbahn un Güterbedienung.
Auch an der nächsten Haltestelle queren diverse ungenutzte Anschlussgleise dirch den Kreisel und die Stadtbahngleise.
Durch Industriegebiet gehrs weiter Richtung „Audi und Lidl City“ Neckarsulm wo der Radweg zwischen Neckar und Neckar Kanal geführt wird.
Erstmal an der Fernwärmeleitung des Audi Werk entlang wechsle ich nn der Schleuse bei Kochendorf wieder an rechte Neckarufer.
Ziel war der ehemalige Nordbahnhof der unteren Kochertalbahn welche von Bad Friedrichshall nach Ohrnberg verlief.
In den 1980er Jahren erinnere uch mich noch vage an eine Fahrt mit dem „Echo-Express“, ein vom Darnstädter Echo organisierter Ausflugszug, nach Neuenstadt (Kocher).
Das Bahnhofsareal ist wie üblich komplett überbaut. Aber in zwei Wagen vor dem kleinen Bahnhofsgebäude wird etwas Gastronomie angeboten. Im einen Wagen läuft heute Fußball im Kneipenfeeling im anderen geht es ruhig zu.
Frisch gestärkt geht’s auf der alten Trasse nach Bad Friedrichshall Hbf (Früher Bad Friedrichshall-Jagstfeld) wo von der ehemaligen WEG Strecke nur ein Überwachungssignal des ehemaligen Bü über die Jagstfelder Strasse überlebt hat. Die ex. WEG Gleisanlagen sind dzrch Parkplätze überbaut.
Über den Randweg der Bahnbrücke über den Neckar geht’s nun wieder aufs linke Neckarufer.
Passend kommt auch gerade ein Talent 3 im ÖBB Lack, der als RB10b der DB Regio über Bad Wimpfen und Sinsheim nach Heidelberg verkehrt, vorbei.
Kurz darauf kommt in der Gegenrichtung eine AVG „Stadtbahn“ vorbei.
Genug der Züge, nun weiter nach Bad Wimpfen. Was etwas Anstieg bedeutet.
Nach dem Bahnhof geht es noch etwas weiter bergauf bevor die sehr sehenswerte Altstadt erreicht wird. Interessant fand ich den hohen Anteil spanischsprachiger Touristen.
Nach der Altstadt ging es rüber bis kurz vor Hohenstadt und dann rüber nach Bad Rappenau.
Brim Kurpark gibt es einige interessante Exponate zur Erschließung und Wartung der Salzquellen zu sehen. So eine Tretmühle mit der einst die Bohrungen und die Wartung/Reinigung der Bohrungen durchgeführt wurde.
Nachfolger und den Knochenjob leiter machend wsren dann die Bohrtürne welche auf Schienen über die jeweiligen Quellhütten gefahren werden konnten und über das öffenbare Dach dort einsetzen konnten.
Übernachtung dann im Gasthof Adler.
Der Adler ist ein wenig wie schon öfter in Frankreich bei „Logis France“ Übernachtungen. Die Zimmer sind eher einfach gehalten aber sauber, insbesondere in Anbetracht dass sie mit Kurtaxe gerade msl 50€ kostet. Findet man nicht oft. Aber insbesondere das Essen ist empfehlenswert wobei ich nach der Fleischbrühe mit Nudeln die Bratkartoffeln mit Gemüse und Ei mal wähle und damit ist auch noch Luft für ein Crepe mit Honig und Sahne.
Das dunkle Bier von Häffner hier vor Ort passt dazu hervorragend.
Nachdem gestern Petrus wohlgesonnen war hoffe ich mal dass es heute ähnlich läuft.
Anfang der Woche war noch Dauerregen für den heutigen Freitag gemeldet. Wolkig ist es, aber beim Etappenstart um halb 10 ist es noch trocken.
Stubersheim ist irgendwie ein interessantes Dorf, kein Bäcker oder Metzger im Ort aber zwei Gasthöfe (das Bahnhöfle und der Stubersheimer Hof) während in vielen Orten im Umkreis nichtmal mehr eine Gaststätte besteht.
Aber nun geht’s erstmal über die Landstraße hinab nach Amstetten.
Der Radweg ist von der Strassenbaustelle nur am Rande betroffen und da ich den Abstecher zum Aussichtspunkt auf die Geislinger Steige angesichts des wolkigen Himmel sausen lasse rolle ich erstmal steil hinab bis zur Straubschen Mühle und mache einen Fotohalt am Weiher mit Bahn am gegenüberliegenden Hang.
Ab und zu kommt die Sonne durch und so geht’s durch die hübsche Altstadt von Geislingen zur ehemaligen Bahnstrecke nach Wiesensteig die auf einem kurzen Stück genutzt wurde.
Regelkonform wurde für das Foto vor dem Bü3 gehalten um die Einschaltstrecke nicht zu stören. 😉
Gestört war eher die Ampelschaltung an der folgenden Kreuzung zu betrachten die nicht gewillt war die Fußgänger-/Radfahrerlinie grün zu machen.
Bei Sonnenschein ging es dann das Filstal hinunter Richtung Göppingen wobei es zwischen Süßen und Eislingen einen gut fahrbaren Radschnellweg gibt.
Und bald ust Göppingen erreicht wo erstmal die ehemalige Bahnstrecke nach Bad Boll unterquert wird.
Eher unschön ist dagegen ist die Fahrt links der Fils durch Göppingen aber zum Ortsende und bis Faurndau wurd es wieder besser.
Hinter Uhingen wurd dann, nach einem Zugfoto, das Filstal in Richtung Norden verlassen und durchs Nassachtal geht es hinauf nach Baiereck. Hier scheint es früher diverse Köhler gegeben zu haben. Weiter unten im Tal findet Schauköhlern statt und in Baiereck steht ein Meiler als Denkmal im Ort.
Nach Baiereck geht es nochmal stramm bergauf bevor in der Nähe von Schlichten (was aber links öhm rechts liegeb gelassen wurde) wird der Scheitelpunkt erreicht.
Kurz danach wird der sonst auf der Landstraße oder gut ausgebauten Feldwegen gelegene Radweg zum Trampelpfad.
Aber nur kurz und dann geht es auf dem Rücken zwischen Fils- und Remstal weiter Richtung Remstal.
In den Weinbergen oberhalb Schnait und Beutelsbach hat es gute rundum Ausblicke inkl. Sicht auf den vsl. nächsten Schauer.
Nach Beutelsbach fängt es leicht an zu regnen, aber nur kurz und bis ich Waiblingen erreiche ist alles wieder trocken.
Die Wegeausschilderung bei Waiblingen ist durch Umleitungen etwas chaotisch aber dadurch lande ich auch in der hist. Altstadt.
Danach geht’s auf den eigentlichen Remstalradweg und an der Fa. Stihl vorbei weiter der Rem entlang.
Als die Brücke der Bahnstrecke nach Backnang über das Remstal in den Blick kommt fängt es an etwas stärker an zu regnen. Der Schauer wird unter Bäumen abgewartet und statt untem im Tal zu bleiben fahre ich nach dem Schauer wieder etwas zurück und bis kurz vor Kleinhegnach wo dann auch das heutige Titelbild entstand.
Kurz nach den Brückenfotos regnet es zwischen Kleinhegnach und Hegnach nochmal recht heftig, zur Krönung ist der geplante Weg gesperrt, aber erst mehrere hundert Meter und etliche Höhenmeter tiefer, so dass ich wieder hoch zur Landesstrasse fahren muss.
Bis Remseck ist es wieder trocken aber kurz hinter Remseck und dem überqueren der Neckars per überdachter Brücke wurde es richtig April vom Wetter her. Die Sonne schien und trotzdem regnete es bei starken Gegenwind.
Unter den Bäumen standen etliche Radler, zumeist wie ich mit Gepäck, und warteten den Regen ab. Aber ich war eh schon angeweicht und dachte mir, in Anlehnung an einen Spruch von Karl Valentin: „Warte ich ab, regnet es. Fahr ich weiter, regnet es auch“.
Kurz vor Neckarweihingen schien dann wieder die Sonne als sei nichts gewesen.
Hinter Neckarweihingen nehme ich nicht den direkten Weg (der wäre eh ab Hochberg via Poppenweiler gewesen) und biege in die Weinberge ab.
Danach geht’s über den Rücken nach Marbach, wobei das Tal des Eichgraben bequem ohne Höhenverlust per Brücke gequert wird.
Vorbei am Literaturmuseum auf der Schillerhöhe mit wunderbaren Ausblick ins Neckartal wird die Altstadt von Marbach (Neckar) und die Übernachtung im Schillerhof erreicht.
Fas Zimmer ist etwas in den 90er stehen geblieben, aber bei dem Preis mehr als akzeptabel. Der Getränkekühlschrank mit Vertrauenskasse zu 1,50 € je Flasche ist ein weiterer Pluspunkt.
Gutes Abendessen dann im Balkangrill im Haus und danach noch eine Runde um den Block bis zum oberen Torturm und in der Eisdiele „La Porta“ eine feine Nachspeise geholt, bevor es ins Hotel zum Schreiben des Tagesbericht geht.
Der Wetterbericht sieht für heute nicht sonderlich gut aus, aber besser wie noch gestern vorausgesagt.
Zum Frühstück regnet es etwas und als ich nach 9 Uhr zur Fotoradtour aufbreche fährt die Feuerwehr aus Amstetten dass grosse Besteck in der Nachbarschaft auf, aber es brennt wohl nicht.
Erstmal fahre ich über die Feld- und Waldwege bis kurz vor Waldhausen um den ersten Zug des Tages nach Gerstetten mit einem Rapsfeld abzufangen.
Nach dem Hskt in Waldhausen verschwindet der Zug in der Ferne zwischen den Windrädern die den hier stets wehenden Wind „verbrauchen“. Alte Energie trifft neue Energie sozusagen.
Weiter geht’s dann nach Gussenstadt.
Und von Gussenstadt weiter, vorbei am ehemaligen Bundeswehr Depot das nun ein Holzhackschnizel Betrieb beherbergt, sowie dem dort abgestellten Arbeitsvorrat des VT07 und VS07.
Vor Gerstetten nutze ich dann die letztjährige Fotostelle für den Zug nach Amstetten.
Das Rad ruht sich derweil aus und bedankt sich mit einem Kettenabwurf beim losfahren. Komisch, aber dank nicht mehr montierer Abdeckung geht das wieder Auffädeln schnell von der Hand, bzw. dem Taschenmesser.
Diagonal über die alte Poststrasse geht’s nun über Bräunishrim zurück nach Stubersheim wo kleine Tonhühner auf der Stange sitzend grosse Eier legen 😀
Auf der Zufahrt zum ehemaligen Stubersheimer BW Depot erinnert ein Zusatzschild daran dass das Hupen und Pfeifen der Züge keine reine Folklore ist.
In Amstetten dann die Überraschung, denn als ich dort ankomme Pfeifft und Qualmt es auf der Seite der Schmalspurbahn.
Moment?!? Stand da nicht seit Anfang April auf deren Website dass bis auf weiteres kein Bahnbetrieb stattfindet? Die Gerüchteküche verlautbarte Oberbauprobleme.
Aber ja, das Apb-Bähnchen fährt, der Hinweis ist weg und vor zwei Tagen hat man wohl das „Go“ für die diesjährige Saison gegeben. Sehr schön.
Es bleibt aber erstmal nur ein „Notschuss“ vom 12 Uhr Zug nach Oppingen am Bü über die Bahnhofstraße und kurz darauf fängt es kurz an zu regnen mit eingewebten leichtem Hagel.
Im ungenutzten Anschlussgleis der Heidelberg Druck steht ein Triebwagen, vermutlich für Skandinavien, wie er mir auch gestern schon mal vor die Linse kam. Die Adapterwagen sind bei der in Freiburg ansässigen Centralbahn, die aber in der Schweiz immatrikuliert ist, eingestellt.
Jetzt wird erstmal der Berg Richtung Rütti erklommen um dann wieder runter ins Tal zu rollen um die Rückkehr des Zuges nach Amstetten abzuwarten. Es regnet nochmal aber bis sich der Zug ankündigt ist wieder alles abgetrocknet und die Sonne startet den „Wolkenkrimi“.
Aber diesmal gewinnt die Sonne.
Danach strampel ich hoch nach Oppingen und stärke mich mit Erdbeerkuchen und Kaffee und in der Weichenlaterne wurde eine Fotospende versenkt.
Die vier Güterwagen stehen mit einer Gleissperre gegen wegrollen gesichert auf den letzten paar Meter Gleis der einst über Nellingen und dem mit der Schnellfahrstrecke wieder an die Bahn angeschlossenen Merklingen nach Laichingen führenden Strecke.
Danach rolle ich wieder hinab zum zweiten in 2025 nicht realisierten Fotostandort.
Ich bin immer wieder beeindruckt was für eine imposante Geräuschkulisse so eine schwer arbeitende kleine Lok hinbekommt.
Und bei schönsten Wetter geht’s wieder hinab und am Transportzug vorbei nach Amstetten.
Passend kommt dann auch der Zug aus Gerstetten herein.
Über die Landstraße geht’s nach Hofstett-Emerbuch und rüber nach Stubersheim.
Dort entscheide ich mich weiterzufahren um den Zug nach Gerstetten in einer Steigung zu erwischen.
Die Wahl ist dann in Fahrtrichtung Gerstetten auf einen Standort hinter Waldhausen gefallen der aber ein wenig ins Gegenlicht lief.
Durch Waldhausen setze ich um zum ersten Fotostandort von heute morgen und dann war warten und bangen angesagt.
Einserseits wegen der immer kleiner werdenden Wolkenlücken, andererseits auf wegen der Spaziergänger die promt auftauchten als auch der Zug am Horizont erschien.
Aber es gelang, auch dank der Fotohornisse, und so konnte die heutige Zugverfolgungstour mit Sonne abgeschlossen werden und ich machte mich auf den Weg zurück nach Stubersheim.
Den Hinweis zum Absteigen am Bü kann man ignorieren aber die eher rustikalen Feldweg Bahnübergänge sollte mann sehr aufmerksam befahren.
Abendessen im Bahnhöfle mit dem Schwäbischen Cordon Bleu und einem Bahnhöfle Becher.
Auch der für 19 Uhr vorhergesagte Regen ist entfallen. Ich hoffe mal dass sich der Regen nicht für morgen aufspart.
Früh ging es los mit der RB81 um 6:33 die pünktlich nach Eberbach startete und gut besetzt war. Sogar im Abschnitt Erbach nach Eberbach.
Aber in Eberbach endete bereits der entspannte Teil der Bahnfahrt.
Irgendwas war zwischen Hirschhorn und Eberbach war gestört und wirbelte den Fahrplan durcheinander. Aber weder im BZ Ticker noch bei strecken.info ist irgedwas bekannt. Typisch Regionalbereich Südwest.
Auch fährt alles ab Gleis 1 Richtung Zwingenberg fährt auf Zs1. Nicht zum ersten mal dass ich das sehe. Vermutlich ist die Neckarstrecke sehr niedrig in der Priorität gefallen.
Mit gut 40min Verspätung kommt dann die RB10a nach Heilbronn rein.
Der im ÖBB Lack und Design gestaltete Talent 3 der DB Regio welche die Linie und Fahrzeuge von der SWEG Stuttgart übernommen hat bietet gut Platz für Rad und Fahrer.
In Heilbronn ist dann der Umstieg in den MEX12 Richtung Plochingen bahnsteiggleich und bequem möglich.
Hierbei handelt es sich um einen im bwegt Design gehaltenen Talent 3 der DB Regio.
Beim Blick aus dem Fenster muss ich etwas Schmunzeln.
2021 nahm die ÖBB wegen Lieferverögerung sowie weiterer Mängel und Probleme alle bei Bombardier bestellte Talent 3 nicht ab, diese landen dann via Bombardier Vermietfirma erst bei der SWEG auf der Neckarlinie (mittlerweile wieder DB Regio) und ein paar sind jetzt bei der ÖBB Tochter Arverio gelandet. Die ÖBB werden die einfach nicht los 😀
Flott geht’s nun nach Stuttgart Hbf „oben“, wo in den aus einem fünfteiler Flirt von Arverio gebildeten MEX 16 über Geislingen nach Ulm umgestiegen wird.
Wofür das „X“ in diesem MEX steht frage ich mich jedoch, hät dieser im Gegensatz zum MEX 12 an jeder Milchkanne. Das X kann somit nicht für E“x“press stehen.
1:45 später wie ursprünglich via Wendlingen und mit dem „RE200“ über die Schnellfahrstrecke geplant erreiche ich um 12:39 Ulm.
Na dann erstmal raus aus dem im Umbau befindlichen Bahnhof was durch den alten Post-/Stückguttunnel am besten geht, während der NE81 der Schwäbuschealbbahn nach Gammertingen im Kopfgleis vor sich hin dieselt.
Durch Ulm und über den alten Friedhof geht’s ins Örlinger Tal.
Und aus dem Tal heraus hinauf auf die Höhen und Fernblick aufs Ulmer Münster nach Jungingen wo ein paar Züge abgefangen werden.
Über die A8 geht’s Richtung Beimerstetten aber der Weg ist beim Gewerbegebiet ohne Angabe einer Umleitung gesperrt.
Also fahre ich einen Schlenker westlich des Umladebahnhof und damit an Beimerstetten vorbei.
Zwischen Beimerstetten und Westerstetten bietet sich eine Anrufschranke als Motiv an bevor es durch den Ort mit dem ulkigen Namen „Vorderdenkental“ nach Westerstetten geht.
Einnal stündluch kommen auch noch ICE über die alte Strecke statt der Neubaustrecke, der Grund dürfte der Flaschenhals beim Abzweig von der Neubaustrecke nach Wendlingen sein.
Am Bahnhof Westerstetten lebt die Deutsche Buneesbahn weiter, sei es auch nur im Haftung abzulehnen.
Der „Risikoabschnitt“ welcher Teil des offiziellen Radweg nach Amstetten ist wird problemlos passiert.
Vor Halzhausen kommt noch ein ICE hininter nach Ulm vor die Linse und kurz danach zerrt eine DB Cargo Eurodual aus dem Hause Stadler einen Güterzug die Rampe hinauf.
Vor Amstetten dieselt eine V100 Richtung Ulm vorbei, während die 111 130-1 der TRI wieder aus Ulm zurückkehrt.
Über den, im Gegensatz zu 2025 wieder befahrbaren, aber ungenutzten Anschluss von Heidelberg Druckmaschinen wird Amstetten erreicht. Das schmalspurige Alb Bähnle nach Oppingen hat dieses Jahr (Oberbau?)Probleme und verkehrt daher bis auf weiteres nicht. 🙁
Ich setze im aufs andre Ortsende wo die Geislinger Steige in den auf dem Scheitelpunkt liegenden Bahnhof Amstetten mündet.
Schade dass Fotos keinen Sound besitzen. Das Wummern der zwei 218er, vor dem 1/4h verspäteten IC 2013 aus Dortmund der ab Stuttgart für seine Etappe nach Oberstdorf mit Dieselloks bespannt wird, kurz vor dem Scheitelpunkt der Geislinger Steige in Amstetten war sehr eindrücklich. Das Wumnern übertönte problemlos den Baustellenlärm der Strassenbaustelle parallel zur Bahn.
So, es wird immer windiger und kühler und damit Zeit die letzten Kilometer nach Stubersheim abzufahren.
Beim Eintreffen beim Gasthof/Hotel Bahnhöfle kündigt sich der einst für die WEG gelieferte Triebwagen T6 laut hupend an. Offenbar eine Sonderfahrt. Denn regulär fährt hier nurnoch Sonn- und Feiertags etwas.
Check in im Zimmer 1.01, also wie meine Büronummer in Darmstadt, und dann eine feine Schwabenplatte im Restaurant genossen.
Nachdem am 1. Mai vor dem Weg hinauf aufs Walberlafest am Vormittag mit der Dampfbahn Fränkische Schweiz gefahren wurde stand heute am Heimreise Tag vom durch den auf den Freitag gefallenen 1. Mai verlängern Walberla Wochenende ein Wenig Dampfzug Knipsen an.
In Franken eigentlich undenkbar aber „oh Sakrileg“ als am 1. Mai nach der Ankunft in Behringersmühle Getränke für unsere kleine Gruppe aufgenommen werden sollten war das Bier im Buffetwagen bereits ausverkauft 😬
Nach kurzer Nacht, da es um kurz nach 23 Uhr erstmal vom Walberla nach Kirchehrenbach runter und mit dem Agilis Bähnchen nach Ebermannstadt ging, lief ich nach dem Frühstück erstmal ans Ortsende hinter der Brauerei Schwanen um den 10 Uhr Zug nach Behringersmühle abzufangen.
Wie auch am 1. Mai schon wurde der Dampfzug vom Skl Löschzug im „Blockabstand“ der Zugleutstrecke verfolgt.
Danach fuhr ich mit dem gut gefüllten Bus Richtung Gössweinstein und Pegnitz nach Streitberg.
Auf der Brücke über die Wiesent bietet sich gutes Licht, aber um die Burgruine Neideck mit darauf zu bekommen hätte ich wie eine Handvoll Autoknipser von der Schattenseite fotografieren mpssen. Nee dann lieber Sonne ohne Burg.
Danach ging es zu Fuss zurück nach Ebermannstadt wo in Gasseldorf der Brandwache Skl azf seiner Rückfahrt noch ein wenig Schwellen umlagert.
Auch der Dampfzug um 14 Uhr dürfte sich gut füllen.
Die Wartezeit auf den Agilis Zug Richtung Forchheim vertreibe ich mir mit dem Beobachten des Treiberns rund um die Museumsbahn.
Aber zuvor lege ich noch einen Stop im Gasthof „Zur Eisenbahn“ gegenüber des Haltepunkt Wiesenthau ein.
Die grösste Herausforderung ist hier über die sehr gut befahrene Bundesstraße zu kommen und zudem nicht einfach neim guten Bier aus Buttenheim sitzen zu bleiben und das Essen ist fraglos fränkisch gut.
Leider brachte der Zug nach Forchheim, wie schon eine Stunde zuvor bei der Ankunft in Wiesenthau, ein paar Verspätungsminuten mit wodurch der 4min Übergang von Gleis 8 nach Gleis 1 platzt. Der RE nach Nürnberg ist schon bei der Ankunft des Zug aus Ebermannstadt verschwunden.
Der RB/RE54 ist gewohnt sehr gut gefüllt und das
Somit kein ICE ab Nürnberg sondern Planänderung auf den RB/RE54 ab Bamberg.
Insofern kein Zeitvetlust denn beim ICE wäre in Hanau Umsteigen in den Zug nach Wiebelsbach angesagt gewesen den ich nun halt mit 3min Übergang in Babenhausen aus der RB75 aus Aschaffenburg erreichen sollte.
Der RE 54 fährt pünktlich ist aber gewohnt seeehr gut befüllt und das Personal beräumt konsequent die 1. Klasse. Beliebtes Spiel „aber ihr Kollege hat gesagt“. Doof wenn man nicht sieht dass der 2. ZuB am anderen Ende steht und dann prompt ein „Das habe ich nie gesagt“ erschallt 😀
Statt 2 ZuB einfach zwei Twindexx auf RE/RB54/55 einzusetzen wäre natürlich sinnvoller, aber ist halt Bahnland Bayern.
Aber letztenendes komme ich 18:49 pünktlich wieder im heimatlichen Bahnhof an.
Etwas erschreckt hat mich bei der Ankunft in Frankfurt dass der dort beginnende ICE117 nach Graz, den ich im Sommer für die Radtour nutze, erst mit ÷20 angezeigt wird und kurz danach ausfällt da er erst in München beginnt. Da hoffe ich mal dass dies im Juli nicht auch eintritt. 🙁
Mit dem Zug wurde am Ostermontag um 8:16 das noch verschlafene Frankfurt erreicht. Die Zeit bis zur Öffnung des Caricatura Museum wurde für diverse Fotostandorte am alten Hafen, der Camberger- und der Main-Neckar-Brücke genutzt bevor es in der Nähe vom Frankfurter Dom und Museum zum Frühstück ging. Nach der Besichtigung der gut gestalteten Sonderausstellung über das Schaffen von Martin Perscheid wurde wieder der Main überquert und es ging Richtung Heimat. Bei Frankfurt-Louisa wurde die Brückenbaustelle mit den Zügen nach Isenburg beobachtet bevor es durch den Frankfurter Stadtwald mit zahlreichen Fotostops entlang der Strassenbahnlinie 17 nach Neu Isenburg ging. Am alten Stadtbahnhof, der bis in die 1990er noch für Stückgut ubd bis Anfang der 2000er noch die „Bundesmonopolbrennerei für Brandwein“ mit ihren zweiachsichen grünen Kesselwagen bediente. Grösser Wagen waren nicht möglich daxdas Werk teils über Drehscheiben angedient wurde. Von der Brennerei ist nichts mehr übrig, das Areal wird mit Wohnungen überbaut. Am neuen Kreisel wurde das alte Stellwerk, was zuletzt nurnoch den alten Bahnübergang sicherte, zum neuen Sitz des Modellbahnclub Isenburg, der früher am alten Bahnhofshebäude residierte. Danach ging es flott durch Dreieich-Sprendlingen und Dreieichenhein und auf rekativ direkten Weg zur Thomashütte zum Essen fassen. Der Salat war nicht schlecht aber insgesamt hat der Laden nachgelassen. Danach weiter via Münster und Dieburg nach Hause
Und auch auch diesmal hat es über Nacht ordentlich geschneit. 10 bis 20cm seit gestern Abend zusammengekommen. Eigentlich zu schade nun heimfahren zu müssen 🙁
Frühstück gibts ab 7 Uhr ubd somit ist die RB6 Richtung München ab 8:36 Uhr problemlos zu erreichen und im Gegensatz zur gestrigen Fahrt eine Stunde später ist diese vergleichbar schwach besetzt.
Und so geht es durch die frisch winterlich gepuderte Landschaft nach Garmisch-Partenkirchen wo ich endluch mal das mit einem schönen Motiv versehene ESTW Modulgebäude einfangen konnte. Das alte ehemalige Stw-Gebäude dahinter verrottet derweil vor sich hin. Ein ICE kommt mitlerweile nurnoch sehr selten und saisonal hierher und die, zuletzt meist auf Murnau – Oberammergau eingesetzte, E69 ist hier schon lange nicht mehr vorbeigekommen.
Nachdem der Zugteil aus Mittenwald auf den aus Pfronten-Steinach aufgekuppelt hatte ging es weiter Richtung München.
Beim Aufkuppeln musste ich an das RhB Flügelzugkonzept denken. Auf Sicht mit 20 bis 30 km/hrein in den Bahnhof, direkt herranrollen, ankuppeln und 1sec später sin die Türen zum öffnen.
Hier… Reinfahren auf Deckungssignal mit 30. Anhalten. Türfreigabe, Fahrgastwechsel, 50m Vorziehen und gaaaaaaaanz vorsichtig mit Zwischenstop kurz vor der Kuppelstelle ankuppeln. Türfreigabe und Bremsprobe.
Alles in allem gut 8 bis 10 Minuten ab Einfahrsignal bis Abfahrt. RhB Version… 3min. Noch Fragen? Nein.
Wie gestern hängt die Wolkendecke niedrig aber mit dem frischen Schnee sieht es gleich viel sympathischer aus.
Der RE mit der Doppelstockgarnitur nach Mittenwald ist heute mit einer „normal“ lackierten 111 bespannt.
Die Schneedecke wird bis Weilheim dünner aber ist vorhanden.
Umsteigen in Weilheim auf die BRB nach Augsburg über Geltendorf.
Auf dem Nachbargleis wartet derweil der Zug nach Schongau.
Am winterlichen Ammersee entlang geht’s Richtung Geltendorf. Irgedwo da drüben im Nebel liegt das für sein Bier bekannte Kloster Andechs.
Die Strecke ist relativ unspektakulär mir einer sehr kruden Mischung aus ESTW von SchuB und alten mech. Stellwerken.
Von Geltendorf, das auf der Linie von München nach Lindau liegt, aus geht es weiter nach Norden um in Mering auf die Strecke München – Augsburg einzumünden.
Bei der Ankunft in Augsburg fährt an der andren Bahnsteigkante der ICE117 nach Graz ein, den ich im Sommer zum Beginn der Radtour nutzen werde.
Die Bahbsteigunterführung in Augsburg wurde großzügig erneuert, auch da sie zukünftig als Zugang zum darunter liegenden neuen Strassenbahn Tunnel dienen wird.
Der ICE210 aus Graz nach Darmstadt, welcher die Gegenleistung zum vorher gesehenen ICE117 ist, sammelt seit Freilassung Verspätungsminuten. Begründung: Verspäteter vorausfahrender Zug. Ja, nee is klar.
Genug Zeit den im Bauzustand befindlichen Bahnhofsvorplatz und noch eine Tram zu knipsen.
Die Averio Fahrkartenautomaten des „Bahnland Bayern“ sind ein Witz. Kryptische Abfrage der Viastationen bei Auswahl Augsburg – Reinheim und letztlich verkauft er dann nur Nahverkehrsfahrscheine zum Deutschlandtaif.
Mit gut einer viertel Stunde Verspätung kommt der ICE210 dann an.
Planmässig fährt der ICE210 wohl über Geislingen denn der Zugchef verkündet dass man ab Ulm über die Schwäbische Alb umgeleitet wird und damit die Verspätung bis Stuttgart aufholen wird. Echt jetzt? Das wäre ja der Hammer.
Ganz wurde die Verspätung bis Stuttgart nicht genullt, dort ging es noch mit +4 rein und raus.
Aber bis Heidelberg war er plan und Darmstadt Hbf wurde mit -1 erreicht. Ich bin platt und baff.
Der SEV vom Hbf zum Ostbahnhof für die RB82 ist dagegen wiedermal ein VIAS Wunderwerk.
Durch das „Fahrradparkhaus“ im ehemaligen Fürstensteg bzw. später Gepäckquerbahnsteig geht es zum Bahnhofsvorplatz aber statt dem Bus RH nach Reinheim will ich mir das SEV Spektakel antun.
Alkoholmisbrauch muss bei den Planern im TN ODw wohl Pflicht sein. Wie kommt man sonst auf die Idee die RB82 in Darmstadt Nord aus dem Odenwald heraus wenden zu lassen (mit ersatzlosen Ausfall zwischen DA Nord und Frankfurt) statt sie zum Darnstädter Hbf umzubiegen und fährt stattdessen einen nach Diesel stinkenden SEV Gammelbus vom Hbf zum Ostbahnhof, im übrigen fuhr dieser 2min zu früh im Hbf ab und nirgends wurde der Abfahrsteig kommunizier. Muss man halt wissen dass der Vias SEV an der Haltestelle des R Bus abfährt… Alter, sowas könnt ich mir nichtmal im Vollsuff ausdenken. Und nein, die Strecke zim Hbf ist offen!
Woher die Verspätung in Darmstadt Ost kommt wenn der Zug mehr als rechtzeitig in Darnstadt Nord zum Wenden ankommt wissen nur die Götter und wie zu erwarten kommt er dann doch pünktlich. Bei der derart unattraktiven Verbindung tut es kein Wunder dass der Zug extrem leer ist.
Aber immerhin komme ist pünktlich zu Hause an.
Ein paar schöne Winter und Alpentage sind vorüber.
Hier noch der Fahrplan von heute:
RB6 (59472) Nach München Hbf Ab 08:36 Mittenwald, Gleis 1 An 09:47 Weilheim(Oberbay), Gleis 1
RB67 (86536) Nach Augsburg-Oberhausen Ab 10:15 Weilheim(Oberbay), Gleis 4 An 11:39 Augsburg Hbf, Gleis 5 C-E
ICE 210 Nach Frankfurt(Main)Hbf Ab 12:17 Augsburg Hbf, Gleis 1 +16 „Umleitung“ statt via Geislinger Steuge über die SFS. Stutart ab +3 An 15:25 Darmstadt Hbf, Gleis 5 an -1
Statt:
Bus RH Nach Ueberau Karl-Marx-Straße, Reinheim Ab 15:33 Hauptbahnhof, Darmstadt, Bussteig 17 Ost An 16:18 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12
Sinnlos SEV genutzt:
Bus RB82 Nach Darmstadt Ost Ab 15:34 Darmstadt Hbf An 15:43 Darmstadt Ost
RB82 (25175) Nach Erbach(Odenw) Ab 15:48 Darmstadt Ost, Gleis 1 An 16:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Das Wetter hat wieder auf Schmuddelig umgestellt, daher versuche ich mein Glück an der Zugspitzbahn. Dazu geht es kurz nach halb 10 mit der bereits gut gefüllten RB6 aus Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen.
Hinter Klaus stehen diverse Fotografen an der Strecke, was kommt da besonderes?
Das Rätsel löst sich im Betriebsbahnhof von Kaltenbrunn wo der aus einer Doppelstockgarnitur und mit der im Lufthansa-Express Lack daher kommenden 111 gebildete RE6 nach Innsbruck kreuzt. Schade, wäre ein schönes Motiv gewesen.
In Garmisch-P. am Bahnhof steige ich auf den Bus zum Eibsee um. Dieser hält innerhalb von Garmisch-Partenkirchen nur zum Einsteigen und gondelt dann auch in Grainau noch alle möglichen Strassen ab, was zusammen mit der Verspätung wegen voller Strassen eine halbe Stunde Fahrzeit für die paar Kilometer generiert.
Der Bus endet weder an der Talstation der Seilbahn zur Zugspitze bzw. der Station Eibsee der Zahnradbahn sondern relativ mittig zu beiden mitten auf der Zufahrtstrasse zu deren Parkplätzen.
Ich dackel erstmal zum Bahnhof und beobachte die Abfahrt der unterhalb liegenden Seilbahn.
Das Denkmal zur Zahnradbahn steht irgedwie recht lieblos drapiert zwischen den Parkplätzen.
Ich folge dem Wanderweg zurück nach Grainau ein wenig und suche dann neben der Strasse zum Eibsee einen Fotostandort.
Die Züge verkehren stündluch und schon bald kommt eine Talfahrt Richtung Grainau herunter. Es handelt sich dabei um eine Garnitur aus den Wagen 12 und 15 der gesamt vier 2006 von Stadler gelieferten Triebwagen der Zugspitzbahn.
Danach folge ich wieder dem Wanderweg und bei der Christlhütte treffe ich auf die bergwärts fahrende Gegenleistung welche den vorherigen Zug in Grainau kreuzte und aus den beiden andren Triebwagen der 2006er Geberation Nr. 14 und 16 gebildet ist.
Ich laufe weiter talwärts ubd während ich auf den nächsten Talfahrer warte kommt der Triebwagen Nr. 6 der 1978 von SLM und BBC geliefert wurde mit dem 1980 zum Steuerwagen 22 umgebauten ehemaligen Wagen 17 der noch noch aus dem Urspungswagenmaterial von 1930 stammt. Da der Triebwagen für reinen Zahnradantrieb ausgelegt ist kann er nur auf dem Bergabschnitt oberhalb Grainau verkehren.
Dieser kehrt kurz darauf auch wieder aus Grainau Richtung Eibsee zurück.
Daher wechseln ich für den Regelzug den Standort und ein wenig später bietet sich die Stelle an der die Strecke Richtung Grainau und Depot nach Norden abschwenkt dafür an.
Es hat Schnee aber es fängt leicht an zu nieseln und das was mal Schnee war ist eher eine Pampe.
Etwas querfeldein geht’s rüber zur Unterführung beim Betriebswerk. Was das Schild mit dem „Löffel“ an der dortigen Oberleitungsspeisestelle bedeutet erschließt sich mir nicht.
Entlang der Strecke verläuft auf den Fahrleitungsmasten eine dreiphasige 20kV Versorgungsleitung welche die Gleichrichterstationen versorgt welche daraus die Fahrleitungsspannung von 1650 Volt = erzeugt.
Die Gleissperre welche im Zufahrtgleis zwischen Depot und Bahnhof Grainau liegt scheint schon öfter „zugeschlagen“ zu haben und wird daher beidseitig ca. 50m zuvor vorangekündigt. 😀
Oh, oh…und der Schotterwagen steht im Halteverbot. Das wird teuer.
Da noch diverse ältere Loks und Triebwagen mit reinem Zahnradantrieb unterwegs sind gibt es in Grainau Warnschilder bevor die Zahnstange endet.
Die Strecke wurde nach dem Zugunglück auf der Talstrecke am Katzebsintunnel wurde die Strecke mit Sicherungstechnik von BBR ausgerüstet. Trotzdem werden die sich kreuzenden Züge in Grainau zusätzlich per Befehlsstab abgefertigt.
Im leichten Nieselregen, weiter oben am Eibsee waren es ab und an noch dünne Schneeflocken, laufe ich weiter nach Hammersbach.
Grainau zeigt sich selbst am Dorfplatz regelrecht tot. Nichts geöffnet, der Bäcker hat Samstags nachmittags zu und die Gaststätten öffnen erst um 17 Uhr.
Eindrücklich ist der alte Transportschlitten mit dem früher Holz aus dem Wald per Pferd abgefahren wurde.
Ein kurzer Blick noch in die kleine Kapelle neben dem ehemaligen GdED/Transnet/EVG Hotel in Hammersbach. Seine Historie als Eisenbahnerhotel zeigt sich beim heute zur Resterampe Best Western Gruppe gehörenden Hotel an diverser Aussendeko.
Ich laufe noch etwas Ortsauwärts Richtung Kreuzeckbahn und finde einen brauchbaren Fotostandort an einem Geldweg Bahnübergang. Wo ich den gegen 14:30 in Grainau eintreffenden Zug aus Garmisch-Partenkirchen abfangen kann. Da es nun aber etwas knapp wird die Gegenleistung in der StationHammersbach oder Kreuzeckbahn zu erreichen fange ich diesen ein paar Meter weiter auch noch ab.
Tja, immerhin einen regengeschützten Sitzplatz hat es hier. Aber meilenweit vom RhB Niveau entfernt.
Die Fahrplanauskunft wehrt sich standhaft einen Umstieg in Grainau vom Zug zum Eibsee, die letzte Bergfahrt bis zur Zugspitze ist im Winter um 14:30, zur Gegenleistung herauszugeben aber der Wechsel über den Bahnsteig in die Triebwagengarnitur Nr. 10 und 11 klappt problemlos.
Der Warnhinweis erschließt sich nicht ganz. Die Heizungen sind kalt. Bestdht also eher das Risiko des Festfrierens? Dazu sind diverse DAU Fahrgäste zu doof die Fenster bis in die Arretierung zu schliessen.
Noch ein Foto vom Innenraum vor dem Ausstieg in Garmisch-Partenkirchen und dann die verwirrte Frage von Fahrgästen beim Ausstieg ob hier Endstation sei. Ähm, ja denn da hinten hat es keine Stecke mehr. Funfact, vor dem Bau der pompösen Station fuhr der Zug noch 150m weiter und damit bus unmittelbar bis zur Bahnsteigunterführung. So gehts halt über die schnuddeligen Parplätze zur südlichen alten Unterführung zum Bahnhofsvorplatz.
Noch einen Kaffee aufgenommen und schon steht auch die S6 um 16:02 nach Innbruck bereit.
Das S in S-Bahn steht hier übrigens für Schleichen und Stündluch aber nicht für das wofür S-Bahn im Urbanen- und Aglomerationsverkehr eigentlich steht.
Um Klais herum, einst höchstgelegener IC Bahnhof Deutschlands, heute nurnoch Regionalzüge halten zim höchstgelegenen Bahnhof Bayerns degradiert, liegt doch etwas Schnee aber bis Mittewald ist er wieder verschwunden.
Hmmm, wer hat da den Prellbock neben dem Hausbahnsteig in Mittenwald geklaut?
Und nach 18 Uhr dackele ich wieder in den Postkeller inkl. Einblick ins moderne Sudhaus bevor es gut gestärt bei Schneefall wieder zurück ins Hotel geht.
Morgen ist der Urlaub rum, ich werde angedenk des heute recht vollen Zugs vsl. eine Stunde früher fahren, aber dafür hinter Weilheim mit einem direkten „Schlenker“ nach Augsburg.
… ÖBB. Für den ersten Anschlussverlust seit Tourbeginn!
Der heutige Fahrplan der ersten Heimfahrtetappe hatte diverse knappe Übergänge, aber just beim laut Plan entspanntesten Umstieg in Innsbruck krachte der Plan.
Aber jetzt erstmal von vorne.
Über Nacht hatte es ein wenig geschneit und mit frischen Puderzucker und Sonnenschein präsentiert sich Bergpn und die Berge drumherum.
Aber es nutzt nichts und wie gestern kommt erst der Bernina-Express um viertel vor Neun im Bahnhof Bergün rein und der IR nach Chur nimmt ein paar Minuten Verspätung mit da der Zustieg erst nach Abfahrt des Bernina-Express möglich ist.
Das 200 Höhenmeter tiefer liegende Filisur hat derweil keinen Schnee abbekommen. Dafür wabert unten im Tal der Nebel.
Der Nebel steigt nicht auf sondern bleibt stramm im Talboden bis Tiefenkastel stehen.
In Thusis ist der Albula Autoverlad wuederauferstanden für, zumeist aus Zürich stammenden, Poschefahrer die ihr Heiligsblechle nicht über winterlichen Julierpass scheuchen wollen.
Die bis Tiefenkastel auf 5min summierte Verspätung baut sich njn kontinuierlich ab und bei geradezu frühlingshaften Wetter wird fast pünktlich Chur erreicht.
Ich dachte dass die Post nurnoch per Container transportiert, aber in Chur steht noch ein klasischer Postzug mit Schiebewandwagen fahrbereit herum.
Der Umstieg in den IC Richtung Basel ist dank der auf 1m geschrumpften Verspätung und da bahnsteiggleich entspannt.
Im letzten vernünftigen Fahrzeug des Tages, einer modernisierten IC2000 Garnitur geht’s nach Sargans wo ein Bahbsteigwechsel nötig ist ind dann kommt der fast komplett ausgebuchte Quäljet ähm RailJet Express 165 rein der mich nach Innsbruck verbringen wird.
Ganz ehrlich, im Schmalspurbahn Alvra oder Capricon der RhB fährt es sich angenehmer wie in dieser Siemens Röhre der ÖBB.
Lag auf deren Westseite des Arlberg ausser in schattigen Tallagen kein Schnee so sah es am Langen am Arlberg und in der Ostrampe gänzlich anders aus. Erst bei der Trisannanrücke kurz vor Landeck, unter der ich 2022 auf der Radtour drunter durchkam, ist es mit der durchgehenden Schneedecke wieder vorbei.
Mitlerweile ist die Verspätung auf 25 Minuten angestiegen, die Auskunft meint aber dass diese bis auf +5 in Innsbruck abgebaut würde. Naja… wer es glaubt.
Diverse Wege parallel zur Bahn kommen mir von Radtouren im Inntal gut bekannt vor.
Die Displays im Quäljet verkünden im übrigen keine Verspätung. Soll-Ankunftszeit, aktuelle Uhrzeit… das wars. Schau aus dem Fenster und berechne dir selbst wo du bist und wie lange du noch brauchst.
Letztenendes blieben von den 27 Minuten Umsteigezeit nurnoch 2 Minuten.
Einen Sprint von Gleis 7 zum Stumpfgeis 22 südluch des Empfangsgebäude spare ich mir daher. Das zu Recht, denn die „S-Bahn“ nach Garmisch wartete wie bereits vermutet eh nicht.
Dann halt eine gemütliche Runde zum Bahnhofsvorplatz und eine Stubaitalbahn geknipst.
Eine schon bessere Zeiten gesehen habende 1144 rollt alleine durch den Hauptbahnhof und über allem thront die Skisprungschanze am Bergisel.
Die nächste S-Bahnfährt eine halbe Stunde später, aber nur bis Seefeld in Tirol.
Über den Inn hinweg wechselt die Bahnstrecke auf die Nordeite des Inntal und klettern un kontinuierlich hinauf.
In Seefeld ist, inklusive Bahnsteigwrchsel, ein Fahrzeugwechsel vom talentlosen ÖBB Talent zum DB Talent 2 (nicht weniger talentlos) nach München nötig.
Warum man den aus München kommenden DB Talent nicht im zweiten Teil des Gleis 1 auf 1B vor dem ÖBB Zug auf 1A einfahren lässt obwohl für den einzelnen verkehrenden genug platz ist und das die Stellwerkstechnik auch zulassen würde wissen vermutlich nur die Götter. Vermutlich würde sonst keiner die Unterführung nutzen.
Und es hat bis zum Grenzbahmhof Scharnitz sogar mal etwas Schnee.
Aber kurz danach ist wieder Schneefreiheit in Tallageb angesagt.
Wie kann man nur auf die Idee kommen in den relativ engen Durchgang neben dem barrierefreien WC noch zwei Reihensizte reinzufriemeln? 🤦♂️
So, Mittenwald ist nun mit +50 erreicht, es geht nun einmal um den Bahnhof rum zum BB Hotel was zusammen mit einem Edeka östlich von den Gleisen liegt.
Zimmer mit Balkon, ganz nett. Dafür funktioniert das WLAN nicht, WLAN hats, aber kein Internet. Also sinnlos.
Noch kurz zum EDEKA und dann eine Runde zur blauen Stunde durchs Ort.
Einkehr im Brauereigasthif der Mittewalder Brauerei deren Gaststube „Postkeller“ im ersten Stock liegt.
Gut verköstigt geht’s zurück zum Hotel und dabei noch ein „Nachtzoomfoto“ in den Bahnhof gemacht.
Mal sehen was ich morgen mache.
Irgendwo die Zugspitzbahn Züge knipsen, oder nach Ehrwald oder Inntalrampe. Schaumermal.