Engadin mit wechselhaftem Wetter

Das Titelbild des heutigen Blogeintrags dürfte bekannt vorkommen.

Es wurde bereits schon mal im Juni 2024 mit einer Blumenwiese umgesetzt, aber auch im Restschnee macht es sich gut.

Der Tag begann sogar mit Sonnenschein. Der Bernina-Express erreichte pünktlich Bergün so dass der IR nach Chur auf das hintere Gleis mit dem rudimentären Bahnsteig ausweichen muss.

Mit diesem geht’s dann ins fast schneefreie Filisur zum Zug Richtung Davos.

Die stündlichen Züge über das Wiesener Viadukt durch die Zügenschlucht sind mitlerweile bis Landquart durchgebunden und kuppeln in Davos Platz auf eine weitere Triebwagengarnitur auf. Als RE1 in Doppeltraktion geht’s dann erstmal weiter bis Klosters Platz.

Der Davoser See ist fast leer und wartet auf die Schneeschmelze.

In Klosters Platz wiederum kuppelt der RE1 auf den RE3 aus St. Moritz auf und fährt dann als vierteiliger RE13 weiter nach Landquart.

Die Wartezeit auf den RE4 nach Scuol-Tarasp nutze ich für ein paar Fotos der Gotschnabahn und den Bauloks im Bahnhof.

Der aus dem RE2 aus Davos Platz und RE4 aus Scuol-Tarasp gebildete RE24 verkehrt heute getrennt. Der normalerweise an der Zugspitze stehende Teil des RE4 hat 8 Minuten Verspätung und daher fährt der RE2 Teil als zweiteiliger RE24 weiter. Der RE4 Teil wird dann später ebenfalls als RE24 folgen. Wahnsinn, zu Hause würde der einfach ab Klosters ausfallen.

Im RE4 Teil des RE24 aus Landquart geht es nun durch den Vereinatunnel nach Ardez.

Es ist schon faszinierend was mittlerweile auf dem RhB Netz für ein dichter und durch die diversen Flügelkonzepte auch komplexer Personenverkehr angeboten wird.

Aus der beschaulichen Alpenbahn wie sie es noch in den 90er Jahren zumeist war ist geradezu eine Alpen-S-Bahn, mit teilweise und oft durch Linienüberlagerungen erzeugt im 30min Takt, geworden.

Aber trotz Renovierung und Sanierung, die Stationen strahlen immernoch ein wenig den Charme der kleinen gemütlichen Alpenbahn aus.

In Ardez mache ich mich zu dem Bahnhof nahe gelegenen Fotostandort mit der katholischen Kirche am Friedhof auf. Diesmal mit gut begehbarer Schneedecke statt hüfthohem Grünzeug.

Leider zieht sich der Himmel zu, so dass nur ein Nachschuss auf den R15 von Pontresina nach Scuol-Tarasp mit etwas Blau am Himmel gelingt.

Mit dem RE4 geht es dann weiter nach Scuol-Tarasp wo auch wieder eine Re 4/4 II neben ein paar Güterwagen parkt.

Als diese dann aufgerüstet wird und die Güterwagen bespannt plane ich um und fahre mit dem R15 eine Station zurück nach Ftan Baraigla da ich dort einen brauchbaren Fotostandort vermute.

Der RhB Station von Ftan hat man vir wenigen Jahren den Namen des dortigen aus wenigen Häusern bestehenden Weilers Baraigla beigegeben. Vermutlich um zu Vermeiden dass Touristen hier aussteigen um dann festzustellen dass der Ort Ftan gut 300 Höhenmeter und 2,5km über einen steilen Wanderpfad entfernt liegt. Wer nach Ftan will fährt vom Bahnhof Scuol-Tarasp mit dem Bus.

Erstmal kommt der RE4 vorbei und mit dem Schloss Tarasp im Hintergrund wird der kurze Güterzug abgelichtet.

Und es fängt an zu Regnen als der RE4 nach Scuol-Tarasp den Haltepunkt passiert.

So wird es auch Zeit zur Station zurückzukehren und den altmodischen Haltwunschtaster zu bedienen. Da die Fahrgastnachfrage hier recht bescheiden ist besitzt Ftan auch kein Fahrgastinfosystem oder Bahnsteige mit Mindesthöhe.

Ich fahre nochmal nach Scuol-Tarasp und bleibe im Zug um mit der Rückleistung nach Zernez zu fahren.

Hinter Sagliains geht der Regen in Schnee über. Was so eon paar Höhenmeter doch ausmachen.

In Zernez stehen mehrere Postbusse bereit um durch den Tunnel Munt la Schera Wintersportfans in die italienische Exklave Livignio zu den olympischen Winterspielen zu bringen.

Ich stapfe aber im Schneegestöber zur südlich von Zernez liegenden Kehrschleife.

Und dann kommt im Schneefall der Champagnerfarbene Jubiläums Capricon als RE3 nach Landquart vorbei. Toll, geradezu tarnfarbentauglich bei Schneefall.

Der RE3 der Gegenrichtung setzt sich dabei besser ab und beim R15 nach Scuol kommt sogar ein klein wenig Sonne durch.

Das Sperrschild ist weggedreht, aber wenn der Tunnel gesperrt ist wäre ein „kleiner“ Umweg über den Ofenpass und Bozen nötig. Oder halt über den Berninapass, der aber auch nicht 100% Wintersicher ist.

Noch eine Runde durch Zernez bevor es im RE3 um 16:30 nach Sanedam geht.

In Samedan ist gut eine viertel Stunde Umsteigezeit fällig. Hier hat es nicht geschneit, aber es ist saukalt.

Währenddessen kommt der Güterzug rein, bekommt ein paar Wagen abgezogen und setzt selbst auf andere bereitstehende Wagen auf.

Und dann komnt auch schon der IR durch den Albulatunnel nach Bergpn wo sich das Wetter eher suppig mit Nieselregen präsentiert. Gut dass ich gestern gerodelt bin.

Die auf der Febsterbank stehende und im Fenster eingeklemmt gesicherte CO2 neutrale private Minibar muss auch mal dokumentiert werden bevor es noch kurz in den örtlichen Volg Dorfladen geht und es alsbald Zeit zum Abendessen wird.

Das Hotel Ladina gefällt, leider wird es ab der Sommersaison „nurnoch“ als Hotel Garni betrieben da aus personellen Gründen der Restaurantbetrieb aufgegeben wird. Schade eigentlich, die Halbpension war recht vernünftig.

Danach kam der negative Teil, es musste wieder alles mögliche u. a. vom kleinen Wanderrucksack in den Reiserucksack zurück- und umgeräumt werden. Aber es ging doch wieder alles rein.

Morgen geht’s, wenn alles klappt, via Arlberg nach Innsbruck und für zwei Nächte nach Mittenwald.

Rodeln am Albula, Darlux und Nachtfahrt

Der Wetterbericht kündigte für heute zwar Regen an, nur kurz und wenig, aber zum Glück hatte die Vorhersage nicht recht.

Im grossen und ganzen war ich den ganzen Tag zwischen Preda und Bergün sowie Darlux unterwegs.

Aber der Reihe nach.

Erstmal hole ich mir einen Einsitzer Schlitten beim Club99 beim Bahnhof zu 18,- CHF für den ganzen Tag, was ich sehr akzeptabel finde.

Mit dem IR um 9:13 geht’s dann zum ersten mal für heute hinauf nach Preda.

Der Schlittelzug kommt nach der Kreuzung mit dem IR in Spinas aus seiner Übernachtabstellung in Samedan in Preda an und fährt weiter nach Bergün.

Etwas später kommt der Glacier-Express nach Zermatt vorbei und kreuzt dabei mit dem Bernina-Express von Chur nach Tirano.

Etwas später kreuzen sich die IR nach Chur und St. Moritz und kurz nachdem der Schlittelzug aus Bergün zuückkehrt starte ich die Fahrt hinab nach Bergün.

Aber natürlich mache ich ein paar Zwischenstops, so am Albula Viadukt 3 bevor ich hinter dem Albula Viadukt 1 dann die Rodelstrecke verlasse und zum Betriebsbahnhof  Muot hinauf laufe.

Den „Blitzer“ kurz vor dem Abzweig nach Muot davor passiere ich mit 23 km/h.

Dort trifft der Güterzug nach Chut kurz darauf ein welcher vor seiner Weiterfahrt vom Schlittelzug und dann dem Güterzug nach Samedan gekreuzt wird.

Danach mache ich wieder auf den Weg hinunter zur Strasse aka Rodelstrecke und flott geht’s weiter bis zum Streckenende bei der Talstation der Darlux Seilbahn.

Die Strecke ist top präpariert und so „rollt“ der Schlitten erst kurz vor der Absperrung aus.

Hier hat man nun eine Kontrollstelle eingerichtet da die Rodelbahn seit einigen Jahren kostenpflichtig ist.

7,50 CHF kostet die Einzelfahrt, 30 CHF das Tagesticket „Halbtax“ was auch die Darlux Seilbahn und Rodelstrecke beinhaltet. Das Tagesticket hatte ich mir in Preda am Automaten geholt. Am Drehkreuz scannt man dann den Barcode von der Rückseite der Fahrkarte. Den Code meies DB Tagesticket M, was ich testhalber mal reinhakte, lehnt es aber verständlicher weise ab.

Weiter durchs Ort und vorbei am zum Hofladen umfunktionierten Gepäckwagen der Appenzeller Bahnen geht’s Richtung Bahnhof.

Der Bahnhof von Bergün wird passend zum Schlittelzug nach Preda um 12:47 erreicht.

Im Überholgleis wartet der nächste Güterzug nach Samedan den IR nach Chur ab und wird dann im Blockabstand den Schlittelzug folgen.

Hier die Aufzeichnung der ersten Rodel Talfahrt bei Komoot mit weiteren Bildern.

Während die beiden niederflur Steuerwagen am Zugschluss und der erste von drei darauf folgenden „Fahrradwagen“ gut gefüllt sind bin ich im vordersten Wagen alleine. Offenbar zählt auch beim Rodeln jeder gesparte Meter beim Weg zur Rodelpiste.

Sagenhafte 60 Fahrräder könnten in den umgebauten Mitteleinstiegswagen unterkomen. Aber aktuell ist eher kein Fahrradwetter. Zumindest hier nicht.

Die zweite, bei Komoot nicht aufgezeichnete Talfahrt bewältige ich ab dem Passieren des IR nach St. Moritz an der Startbrücke nonstop bis zum Pistenende. Der Blitzer meinte nun eBike taugliche 25km/h zu messen.

Im übrigen ist ist auch der Weg bis zur Startbrücke gut befahrbar. Nur ein kurzer Stutz bis zum Einstieg in die Albulastrasse beim Bahnhof und gut 100m vor der Startbrücke muss der Schlitten gezogen werden. Die gut präparierte Strecke macht sich bemerkbar. In früheren Jahren musste man bis zur Startbrücke ziehen und kam auch nicht immer bis zum Streckenende bei der Darlux Talstation.

Wenn Darlux schon in der Tageskarte mit drin ist will ich sie nun auch fahren.

Also geht’s mit der festgekuppelten Zweisitzer Seilbahn den Berg hinauf und dabei passierte zwei mal, aber fototechnisch nicht ganz optimal der Schlittelzug nach Preda die Seilbahn.

Die Seilbahn wurde 1973 von Bühler erstellt und 2009 von Bartholet BMF renoviert. Dabei wurden auch mehrere Gittermasten durch Vielkanten „Rundmasten“ ersetzt.

Die Ausblicke von der Seilbahn und der Bergstation auf die umliegenden Berge sind eindrücklich.

Aber selbst hier auf 1974m.ü.M. hat die Sonne schon grosse Lücken in die Nordhänge gefressen.

Die Rodelstrecke ist zum Glück nicht vereist aber der Schnee ist recht matschig, ein richtiger Schlonz.

Aber so wird man auch nicht allzu schnell auf der stellenweise doch recht steil abfallenden Strecke.

Im unteren Drittel können dann noch ein paar Bahnmotive an den Bergüner Kehrschleifen gemacht werden.

Ich biege beim Hochbehälter von der Rodelstrecke ab und fahre auf dem Winterwanderweg weiter zum Ort hinab statt zur Darlux Talstation da ich wieder zum Bahnhof will.

Hier ist die Aufzeichnung der Darlux Rodelstrecke bei Komoot verlinkt.

Und somit geht es um 15:47 zum dritten mal hinauf nach Preda, das Zwischensignal kündigt mit Gelb-Gelb die Einfahrt ins Stumpfgleis Gleis 1 in Preda an.

Nur falls es bis Preda niemand gemerkt hat, der Albulapass ist in Wintersperre geschlossen.

Na dann, auf in der andren Richtung und entspannt rodelnd zur Startbrücke.

Noch wie üblichen den IR nach St. Moritz abgewartet und den in Preda mit diesem kreuzenden IR nach Chur dann am Albula Viadukt 2 erwischt.

Auch Skifahrer verirren sich ab und an auf die gut 6km lange Rodelstrecke.

Noch einen Glühmost an der „Ski“bar am Rodelstreckenende an der Talstation gegönnt und weiter gehts.

Kleiner Einkauf beim Volg, der Schliten nutzt währenddessen den Fahrradständer zur Abstellung.

FrphesAbebdessen, jetzt wieder im Hotel Ladina, mit 1a Rösti, bevor es um kurz nach 19 Uhr wieder hoch zum Bahnhof geht, wo bereits der Güterzug nach Chur auf die Kreuzung mit dem IR Richtung Preda wartet.

Und so fahre ich um 19:13 Uhr zum Vierten mal für heute hinauf nach Preda.

Die Strecke präsentiert sich gut ausgeleuchtet, aber zur Sicherheit habe ich noch eine Stirnlampe dabei.

Der Zug ist gut mit Rodlern gefüllt, zum Glück kann ich mit der Freifahrt in die erste Klasse ausweichen.

Dann lasse ich mal das ganze Rudel vorfahren und werfe erstmal einen Blick auf die nun zwei Albula Tunnelportale.

Ich beeile mich um zur Startbrücke und dann zum Albulaviadukt 3 zu kommen um dort den IR 20:13 ab Bergün nach St. Moritz abzulichten.

Die Rodelstrecke ist bisher bis auf kurze Abschnitte sehr gut ausgeleuchtet und so hilft nun die Stirnlampe primär beim Beleuchten der seitlichen Brückenelemente.

Der IR kreuzt in Preda mit dem als RE verkehrenden lerzten Zug des Tages nach Chur, den ich dann weiter unten auf dem Albulaviadukt 1 erwische.

Und mit nur 22km/h geht’s durch die Radarfalle und bis 2m vor das Pistenende ohne Schleppen.

Die Skibar hat bereits zu aber die im Ort ist gut besucht. Aprés Ski der ruhigen und entspannten Art, passend zu Bergün.

Hier die Verlinkung zur Nachtfahrt von Preda nach Bergün bei Komoot.

Noch schnell um kurz nach 21 Uhr den Schlitten beim Club99 am Bahnhof neben dem Bahnmuseum abgeben und dann geht’s wieder ins Hotel.

So, dann mal schauen mit was ich mir morgen den Tag vertreibe. Der Wetterbericht verlautet gutes bzw. brauchbares Wetter.

Landschaft, irgendwie in Schwarz – Weiss

Ein klein weing blauer Himmel lugt hervor, aber im Engadin hat es sich richtig zugezogen.

Eigentlich wollte ich nach Ardez, aber angesichts der vorausichtlich lückenhaften Schbeedecke mit Schlonz am Himmel plane ich um und bleibe im oberen Engadin.

In Samedan steht mit der Ge 3/3 214 ein regelrechter Dinosaurier im Rangiereinsatz. Wobei sie erst 1984 mit ihrer Schwesterlok und zusammen mit der zweiten Serie Ge 4/4 II in Betrieb ging sieht sie irgendwie viel älter aus. Normalerweise ist die 214 in Chur und die 215 in Samedan im Einsatz.

Zu Fuss geht’s nun entlang der mitlerweile zweigleisigen Strecke zwischen Bever und Samedan nach Bever.

Der zweigleisige Ausbau ermöglicht es dass die Züge zum Albula und im Engadin parallel verkehren können. So kommt erst eine geschobene Alvra Garnitur des IR nach Chur um die Ecke und wird dann von der besser beschleunigenden Capricon Garnitur des Regio nach Scuol-Tarasp überholt.

Noch einen Schlenker über den Bahnhof von Bever bevor es ins Val Bever geht.

Einmal am Tag kommt man auch per Pferdekutsch nach Spinas und zurüpck.

Der Zug ist aber schneller und vermutlich auch die Langlauf Skifahrer. Man beachte übrigens den an der Bank angehängten Handbesen.

Kurz nach dem Albula IR kommt der mit zwei Ge 4/4 II bespannte Güterzug Richtung Chur vorbei bevor dann etwas später der IR nach St. Moritz folgt.

Kurz vor Spinas wartet dann der rekativ kurze Güterzug nach Samedan auf die Kreuzung mit dem nächsten IR nach Chur.

Das ehemalige Toilettengebäude in Spinas ist immernoch verpackt. Vermutlich als Schutz vor der Baustrasse zum alten Albulatunnel.

Im alten Empfangsgebäude gibt es einen beheizten Warteraum und ein tiptop saubere Toilette.

Ein paar Bündner Steinböcke grasen am schneefreien Hang. Nur ihr „Gian & Giachen“, die Graubünden Werbesteinböcke, Geläster über die Touristen ist nicht zu hören 😉

Auf der linken Talseite des Val Bever geht’s nun zurück nach Bever und noch ein paar Züge erwischt. Den zurückkehrende Güterzug mit den zwei Ge 4/4 II verpasse ich leider knapp an einem guten Fotostandort, irgendwie ärgerlich.

Noch eine Runde durchs Dirf und dann zum Bahnhof. L

Den Regio nach Pontresina habe ich um 15min verpasst, aber auch hier hat es einen geheizten Warteraum. Die Wartezeit und RhB WLAN wird für das Hochladen der Wanderung genutzt.

Die Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bildern zur Runde durchs Val Bever gibt es hier.

Mit dem Regio aus Scuol-Tarasp geht’s nun nach Punt Muragl wo im Ladegleis des örtlichen Baustoffhändler zwei Schiebewandwagen eingestellt wurden. Der alte Güterwagen dahinter  darf aber gemäß eine Aufschrift nicht mehr ins Netz der RhB und dient nurnoch als Werbeträger.

Vorbei an der Talstation der Standseilbahn zum Muottas Muragl geht es nun zu Fuss auf dem Winterwanderweg weiter nach Pontresina.

Da die beiden Strecken von St. Moritz und Samedan nach Pontresina hier relativ parallel zueinander verkehren ist es einfach möglich die Züge auf beiden Strecken nacheinander zu fotografieren.

Kurz vor Pontresina kommen sich die Gleise auch recht nahe, aber da die Ankunfts- bzw. Abfahrtzeiten beider Strecken in Pontresina ein paar Minuten auseinander liegen ist beim aktuell sehr pünktlich verlaufenden Betrieb keine Parallelfahrt abzulichten.

Das Einfahrsignal aus Samedan besitzt einen Zusatzanzeiger der bei Fahrten nach Gleis 3 anzeigt ob das dortige Gleis mit Stammnetzspannung („11“ für 11kV 16,7Hz), oder 1kV Gleichspannung („=“) oder Neutral (Hauptschalter aus, Bügel ab) geschaltet ist.

Der Bahnübergang zum RhB Depot ist als Anrufschranke ausgelegt bei der die Lichzeichen sich kurz nach dem beendeten Schliessvorgang der Schranken abschaltet.

Im Güterladegleis wird Heizöl von den Wagen in die unterirdischen Tanks umgepumpt.

Die Trennstellen zwischen 11kV  und 1kV = sind recht auffällig gekennzeichnet.

Die Aufzeichnung der zweiten und kürzeren Wanderetappe von heute bei Komoot findet sich hier verlinkt.

Das Gepäckaufkommen in Pontresina hält sich sehr in Grenzen, früher bis vor 10-15 Jahren wurden hier täglich etliche Paletten und Gitterboxen mit Gepäck in die Züge verladen, heute reicht der Sprinter des SBB Gepäckservice.

Schade, den Allegra im Lack als Generationenzug hätte ich gerne gestern am Bernina erwischt. So muss ein Bahnsteig Notschuss reichen.

Mit dem Bernina-Express Tirano – Chur geht es ohne Zwischenstop direkt nach Bergün zurück.

Wobei in Samedan kurz abgehalten werden muss da nun der IR aus Chur und der Regio aus Scuol-Tarasp parallel einfahren.

In Bergün wird der eher spartanische Bahnsteig des Gleis 2 genutzt da das Gleis 1 vom stündlichen IR nach St. Moritz belegt ist. Die Türfreigabe erolgt dabei erst wenn der IR ausgefahren ist.

Abendessen dann heute nochmal ausgelagert im Weissen Kreuz mit einem sehr feinen dunklem Appenzeller Bier.

Zum Abschluss noch ein feiner Bündner Tresterbrand, der sehr großzügig bei 4 statt 2cl eingeschenkt war.

Morgen werde ich mal das Rodeln und insbesondere Nachtrodeln einplanen.

Sonne und Schnee am Bernina

Der Blick nach Draußen sieht lässt gutes Wetter erkennen und der Wetterbericht stimmt sich ein.

Ich entscheide mich für einen Ausflug zum Bernina in der Hoffnung auf mehr Schnee.

Die Schlitten für Preda – Bergün sind beteits am Gleis 1 bereitgestellt um mit den Schlittenpendelzügen zur Verleihstelle in Preda zu gelangen.

Als Zug wähle ich den Bernina-Express welcher von Chur kommt und zwischen Bergün und Pontresina keinen Zwischenstop einlegt.

Der Vorteil an der Bespannung mit dem Zweisystem Allegra hat den Vorteil dass die Sitzplätze im Triebwagen gegenüber denen im Panoramawagen nicht reservierungspflichtig sind. Wobei die Panoramawagen zu 90% belegt sind, aber der Triebwagen fast leer ist. Da beide 1. Klasse Endabteile mit Familien die sich mit 4 bis 5 Personen übers ganze Abteil ausbreiten im Beschlag sind wähle ich lieber die 2. Klasse und hab dort meine Ruhe.

Der Vorstellpflug in Pontresina scheint schon länger keinen Einsatz gehabt zu haben.

Ab Pontresina nimmt auch die Schneehöhe sukzessive zu und die Sonne scheint dazu.

In Ospizio Bernina hält der Zug zur Zugskreuzung ohne offiziell Zu- oder Ausstieg und von Italien her ziehen Wolken auf.

Der Wasserstand des Lago Bianco ist Winterbedingt recht niedrig, das wird sich erst mit der Schneeschmelze ändern.

Die Schneehöhen Messtelle in Alp Grüm verkündet magere 50cm Schneehöhe. Aber immerhin liegt rundherum mehr Schnee wie z. B.  2023 beim debx Wintertreffen, aber es gab auch schon Jahre mit fast 2m Schneehöhe.

Und sogar die Schneefräse ist am Berg und kommt kurz vor dem Zug aus Pontresina wieder vom Profil erweitern wieder zurück in den Bahnhof.

Ein akkuststisches Erlebnis ist dabei auch die Diesellok von Schalke welche die Traktion besorgt. Feinstes Dieselgebrummel.

Mit dem Zug geht’s zurück, was anderes wie mit den Zug ginge eh nicht. Aber erstmal nur bis Bernina-Diavolezza. Die Benutzung des „Zauberteppich“ der die Skifahrer vom Parkplatz zur Seilbahnstation bringt obwohl der Weg 1a zu begehen ist kann ich mir noch verkneifen.

Erstmal ein wenig die Seilbahn betrachten bevor ich in den anscheinend gut begehbaren Schneeschuhpfad einbiege.

Zumindest bis auf Höhe der Station Bernina Lagalb ist er auch ohne Schneeschuhe begehbar, der Weg ist in der Mitte recht gut verfestigt.

Die Landschaft präsentiert sich als Winterwunderland und die roten Züge machen sich da natürlich gut als Kontrastmotiv.

Eigentlich wollte ich bis zur Brücke in der Kehrschleife gehen aber der Weg wird zusehends schwerer zu begehen, regelmässig stecke ich bis Knie- oder Oberschenkeltief im Schnee.

Nee, dann halt den Standort für die nächsten zwei Züge nutzen, auch wenn dort die Sonne nicht optimal steht, aber ich muss mich ja auch wieder zurück kämpfen bis der Weg wieder besser wird. Tja, Schneeschuhe wie 2016 wären doch eine gute Idee gewesen.

Auf Höhe der Brücke bei Bernina Lagalb finde ich noch einen guten Fotostandort und erfreulicherweise kommt dann vor den Personenzügen auch noch die Schneefräse mit der Diesellok vorbei.

Man könnte meinen dass ein überlanger Zug aus Bernina Lagalb ausfährt, aber es sind zwei Züge die dort kurz zuvor gekreuzt hatten.

Danach geht’s wieder zurück nach Bernina Diavolezza. Der „Eisbaum“ steht dort auch dieses Jahr wieder.

Warum neben dem Eisbaum eine Zugangssperre in einer Röhre steht während man überall dran vorbei laufen kann. Keine Ahnung.

Noch schnell vom Parkplatz aus den Zug nach Tirano abfangen und dann wird es Zeit für die Rückfahrt.

Hier der Link zur Aufzeichnung der Wanderung im Schnee bei Komoot mit weiteren Bildern.

Auch hiet wieder ein, wie schon im Herbst beobachtet, ein reines Bü Deckungssignal, das bei geschlossenen Bü in beide Richtungen grün zeigt.

Eigentlich wollte ich in Pontresina in den Bernina-Express nach Chur umsteigen, plane aber im und fahre weiter nach St. Moritz womit ich dann heute das ganze „Gleisdreieck“ im Engadin befahren werde.

Auch hier auf 1700m.ü.M. hat es rund um den Bahnhof nichtmal soviel Schnee wie 1000m niedriger am Rennsteig.

Es gibt noch SBB Gepäck? Zumindest nach Aufschrift der Paletten schon.

Weuchenkurbel und Holz-HV73 sind stets greifbar für den Fall der Fälle, aber heute läuft alles 1a.

Der Glacier-Express wird derweil bis zum Eintreffen des IR aus Chur noch schnell wegrangiert, bevir der IR nach kurzer Wendezeit von 10min wieder zurück fährt.

Auch im Engadin nagt die Sonne am Schnee der Nordhänge.

Die Sanierungs- und Umbauarbeiten am alten Albulatunnel sind am laufen. Eine Option als Fahrradtunnel hätte auch etwas 😉

Pünktlich auf die Minute wird dann Bergün erreicht wo dann im Hotel erstmal die vom Schnee der sich beim Einbrechen in den Schnee in die Schuhe schaffte leicht feuchten Socken und Schuhe auf die Heizung bevor es zum Abendessen geht.

Personalbedingt ist Montag und Dienstag das Restaurant geschlossen und daher wurde die Halbpension ins Weisse Kreuz am Dorfplatz ausgelagert.

Das Menü kann überzeugen, auch das dunkle Bier der Engadiner Brauerei aus Martina an der österreichischen Grenze passte sehr gut dazu.

Abschließend noch der Fahrplan von heute:

Ab 09:46 Bergün/Bravuogn (PE, Richtung: Tirano)
An 11:06 Alp Grüm

Umsteigen

Ab 11:42 Alp Grüm (PE, Richtung: St. Moritz)
An 12:00 Bernina Diavolezza

Wanderung

Ab 15:27 Bernina Diavolezza (R 19, Richtung: St. Moritz)
An 16:11 St. Moritz – Gl. 7

Umsteigen

Ab 17:05 St. Moritz – Gl. 1 (IR 38, Richtung: Chur)
An 17:46 Bergün/Bravuogn

Und morgen? Keine Ahnung, erstmal das Wetter abwarten.

Aus dem Hochnebel nach Bergün

Über Nacht hat sich das Wetter umgestellt. Eine Wolkendecke liegt recht niedrig über der Stadt und macht viele Motive regelrecht Schwarz-Weiß.

Der riesige LED Anzeiger quer über alle Gleise ist nicht etwa Bandenwerbung sonder hier werden die nächsten Anschlüsse inkl. der Stadtbusse angezeigt.

Rechtzeitig kommt der SOB Traverso als Treno Gotthardo nach Locarno rein.

Durch die Hochnebelsuppe geht’s über Rotkreuz nach Arth-Goldau wo sich der Traverso bei der Ausfahrt ein kurzes Rennen mit einem „normalen“ Flirt 4 der SOB Richtung St. Gallen liefert.

Zwischen Brunnen und Flüelen kommt dann langsam die Sonne durch die Wolkendecke.

Auf der Rigi Webcam war gut zu sehen dass die Wolkenobergrenze noch weit unter 1000m.ü.M. liegt.

Die Sonne setzt sich immer mehr durch und fpr die Schneefräse in in Erstfeld gibt es nichts zu tun.

Selbst in Göschenen kein einziger Krümel Schnee und trotz diverser Fotos erreiche ich noch den NGB Orion Triebwagen im Zwischentakt nach Andermatt und habe so dort etwas mehr Umsteigezeit.

Erst kurz vor Andermatt kommt etwas Schnee ins Bild.

Aha, die Schutzgallerie kurz vor Andermatt blendet zuverläsdig per Anonymisierungsleiste noch genutzte militärische Infrastruktur auf neugierigen Fotos aus 😉

Der Zwischentakt geht danach ins Depot, der historische Güterwagen dercauf einem Nebengleis parkt ist noch mit BVZ beschriftet. Güterverkehr gibt’s bei der heutigen MGB, ausser ggf. für innerbetriebliche Zwecke, schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausser der Logistikverkehr von Visp nach Zermatt natürlich.

Weit oberhalb von Andermatt kommt dann der Zug aus Disentis die reich Kehrschleifen seiende Strecke hinunter um dann als Regio wieder die Rückfahrt anzutreten.

Richtung Brig sind auch noch klassische Lok + Wagen Garnituren unterwegs während der Oberalppass, ausser für die Züge des Glacier-Express, fest in der Hand der Orion Triebwagen ist. Damit gibts nun ein Treffen der Generationen.

Pünktlich gehts nun hinauf zum Oberalppass und die Sonne meint es gut, zum Leidwesen der so schon dünnen Schneeschicht.

Zu Fuss kommt man von Nätschen fast bis zur verschlossen Strassengallerie am Oberalpsee.

Der Nachteil der ansonsten sehr angenehmen Orion Triebwagen ist dass sie keine öffenbaren Fenster besitzen.

Aber trotzdem ergibt sich ein Foto vom Gegenzug im Bahnhof Oberalppass.

Noch ein Blick über den zugefrorenen Oberalpsee und dann geht’s schon wieder runter und mit jedem Höhenmeter weniger schwindet bis Disentis auch wieder der Schnee.

In Disentis sollte die Doppeltraktion Orion eigentlich auf Gleis 3 neben dem einzelnen Capricon der RhB, welcher als RE7 nach Chur verkehrt, zum stehen kommen.

Aber vermutlich um das Gleis 3 für den auf den MGB Zug aus Andermatt folgenden Glacier-Express freizuhalten parkt man den MGB Regionalzug hinter dem RhB RE.

Die beiden Fahrzeugtypen des MGB Orion (mit Zahnradantrieb) und RhB Capricon entstammen einer gemeinsamen Plattform vom Hersteller Stadler. Aber Kuppeln geht nur mechanische. Elektrisch für z. B. gemischte Mehrfachtraktion geht nicht.

Und so geht’s zügig das Vorderrheintal hinunter nach Ilanz wo der Triebwagen auf einen bereitstehenden weiteren Capricon aufkuppelt.

Seit dem Fahrplanwechsel 12/2025 besteht eine abwechselnde Bedienung durch RE und R zwischen Chur und Ilanz die geneinsam bei den grösseren Stationen einen halbstündigen Takt ergeben.

Und so wird pünktlich Reichenau-Tamins erreicht wo zum vierten und letzten Mal für heute umgestiegen wird.

Kurz vor dem IR nach St. Moritz trifft zunächst der RE nach Ilanz und Disentis ein.

Die in der Fahrplanauskunft angezeigten zwei zusätzliche Wagen des IR stellen sich als Container Tragwagen heraus. Zudem ist der Alvra Gliederzug an der Zugspitze mit zwei konventionellen RhB EW Wagen verstärkt, von denen der vordere im Alvra Design mit schwarzen Fensterband daher kommt.

Und so geht es nun das Tal hinauf zum Albula entlang.

Bis hinter Filisur hat es auch keinen Schnee. Wahnsinn…

In Alvaneu musste der Zug eine Kreuzung mit einer Leerfahrt eines Allegra Triebwagen abwarten, was ihm ein paar Minuten Verspätung einbrachte.

Und so wird um 15:18 Bergün erreicht und das Zimmer im etwas unterhalb des Bahnhof liegenden Hotel Ladina bezogen.

Zimmer mit Bahnblick. 😉

Kurz nach 17 Uhr mache ich mich auf den Weg durchs Ort für ein paar Fotos zur „blauen Stunde“.

Der Andrang an der Aprèski Bar hält sich derweil in Grenzen.

Und so geht lagsam die Sonne unter und es wird dunkler während die Pistenraupen ausrücken.

Die IR nach Chur und St. Moritz sowie dazwischen der Rodelpendelzug bahnen sich dann im Dunkeln den Weg über die Kehrschleifen oberhalb Bergün und um 18:15 herum mache ich mich wieder auf den Rückweg zum Hotel.

Der Andrang an der Skibar ist derweil noch übersichtlicher geworden, aber ich vermute mal mit den Spätrodlern nach dem Abebdessen wird dort wieder mehr los sein.

Noch ein paar nächtliche Impressionen und das Abendessen, recht regional mit Bündner Gerstensuppe und Capuns gefällt sehr.

Abschließend noch der heutige Fahrplan

Ab 09:18 Luzern – Gl. 7 (IR 26, Richtung: Locarno)
An 10:50 Göschenen – Gl. 1

Umsteigen

Noch erreicht:

Ab 11:04 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt)
An 11:04 Andermatt – Gl. 4


Ursprünglich geplant:
Ab 11:14 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt)
An 11:24 Andermatt – Gl. 4

Umsteigen

Ab 11:38 Andermatt – Gl. 5 (R 45, Richtung: Disentis/Mustér)
An 12:45 Disentis/Mustér – Gl. 3

Umsteigen

Ab 12:50 Disentis/Mustér – Gl. 2 (RE7, Richtung: Ilanz)
An 13:55 Reichenau-Tamins – Gl. 3

Umsteigen

Ab 14:08 Reichenau-Tamins – Gl. 4 (IR 38, Richtung: St. Moritz)
An 15:12 Bergün/Bravuogn

Und dann werf ich morgen eine Münze was ich Unternehme. Bernina und Engadin wäre eine Option.

Bahnwandern im Schnee

Wenn ich schon vergessen habe lann ich auch glrich früh aufstehen.

Freue Platzwahlnam Frühstücksbuffet und auf dem Weg zum Bahnhof kommt langsam die Sonne hervor.

Mit der S3 Richtung Brunnen geht’s via Meggen und Küssnacht nach Arth-Goldau.

Der Plan ist erstmal mit der ARB zur Station Kräbel, auf Hessisch müßte man diese Station mit doppelten B schreiben 😉 , wo ich auch auf der Radtour 2022 schon Züge knipste, und dann mit der Seilbahn weiter nach Rigi-Scheidegg.

Da noch Zeit ist will ich die Fahrkarte schon hier in der ARB/Rigibahnen Talstation holen. Dabei stellt sich heraus dass die Rigibahnen recht großzügig in der Anerkennung der Auslandsfreufahrt sind, denn alle zu den Rigibahnen gehörenden Seilbahnen sind auch inkludiert. Sehr schön, 29,- CHF gespart.

Noch verkehren auf dem Ast von Arth-Goldau hinauf zum Rigi die traditionellen Triebwagen BDhe 2/4 und BDhe 4/4 aus den 50er bis 80er Jahren ihren Dienst während der Vitznauer Ast fest in der Hand der 2021/22 gelieferten Bhe 4/6 ist.

Die nächsten Talfahrt wird dann oberhalb der Station abgefangen.

Im Winter wird auf beiden Ästen im Stundentakt gefahren, wobei auf dem Arth-Goldau Ast bisweilen zwei Garnituren direkt nacheinander fahren und nur der zweite auch die Bedarfshalte bedient.

Immerwieder faszinierend diese Weichen mit Zahnstange.

Die Seilbahn pendelt eigentlich nur halbstündlich, aber aktuell wird gefahren so bald die mit 8 Sitzplätzen ausgestattete Gondel besetzt ist. Mit stehenden Fahrgästen darf diese nicht mehr wie 15 Personen transportieren.

Die Stationen scheinenauf eine Option mit grösserer Gondel ausgestattet zu sein.

Die Fahrscheinkontrolle und Verkauf erfolgt nur in der Bergstation.

Und das Wetter zeugt sich weiter von der besten Seite. Gerade in der Sonne reicht schon die Strickjacke/Unterjacke.

Von der Kante und vom Aussichtspunkt hat es eine top Aussicht rund im den Berg.

Auch der Gipfel des Rigi lässt sich mal kurz durch seine noch vorhandene Wolkenmütze blicken.

Danach geht’s etwas hinunter in der kleinen Siedlung Scheidegg zur ehemaligen Endstation der bis 1931 betriebenen Bahn von Rigi-Kaltbad hierher. Die Endstation dürfte gemäss Openrailwaymap.org irgendwo auf einem der Fotos rechts oder links des Bild mit dem Hydrant gelegen haben.

Das Zusatzschild am Hydranten braucht es dieses Jahr bei dem eher geringen Schneehöhen eher nicht, er ist auch ohne noch ausreichend gut erkennbar.

Ausser dem kleinen Luft oben auf der Scheidegg läuft kein einziger Lift mangels ausreichend Schnee.

Auf der alten, nun fast 95 Jahre ohne Züge seienden Bahntrasse geht’s nun gut 6km Richtung Kaltbad.

Die Rigi-Kaltbad – Scheidegg – Bahn (RSB) wurde unter anderem vom Bahnpionier Riggenbach ins Leben gerufen, war zudem die erst zweite meterspurige Schmalspurbahn der Schweiz und war von1874 bis 1931 in Betrieb. Erwirtschaftete aber in keinem Jahr nie Gewinn. Daher war die Anordnung der Betriebseinstellung wegen grober Mängel nur eine Frage der Zeit.

Um Zahnstangenabschnitte zu vermeiden ist die Strecke mit teils hohen Dämmen und Einschnitten, sowie zwei größeren Brücken und einem Tunnel recht aufwändig trassiert.

Die erste Brücke und der Tunnel folgt bereits nach dem ersten Viertel der Strecke (ab Scheidegg gesehen).

Durch den nicht beschneiten Tunnel, die Ski Langläufer „freut“ es, geht’s weiter und bei Unterstetten, ungefähr in Streckenmitte, wird die grosse Brücke erreicht.

Ein paar hundert Meter weiter fristet einer der Wagen der RSB sein Leben neben der ehemaligen Trasse. Ob der Aufbau noch original ist würde ich bezweifeln, aber die Lager der Dregestelle sind mit RSB geprägt.

Mit jeden Höhenmeter abwärts und insbesondere an den sonnenbeschienenen Hängen schwindet der Schnee zusehends.

Der Blick hinunter nach Rigi-Klösterli lässt auch wieder einen Blick nach Rigi Kulm zu wo gerade ein Zug aus Arth-Goldau einfährt.

Ab Rigi-First finden sich bis Kaltbad diverse Lichtinstallationen die diese Woche abends für Illumination am Berg sorgen.

Auf der Südseite hängt aber derzeit eine Wolke fest.

Und nach gut 7,7km wird Rigi-Kaltbad erreicht.

Hier der Link zur Touraufzeichnung von Rigi-Scheidegg nach Rigi-Kaltbad bei Komoot.

Kurz darauf kommt schon ein Zug nach Vitznau vorbei.

Aber nee, erstmal will ich weiter hoch.

Mit dem nächsten Zug aus Vitznauer geht es dann hinauf nach Rigi-Kulm.

Die modernen Stadler Triebwagen auf dem Streckenast von Vitznau nach Rigi-Kulm fahren in Doppeltraktion und erreichen damit eine respektale Länge.

Da die Fahrzeuge auf Normalspur mit entsprechend breiteren Profil gegenüber klassischen Schmalspurbahnen mit Zahnradantrieb verkehren hat man teilweise eine 2+3 Bestuhlung realisiert.

Nach kurzer Fahrt wird Rigi Kulm auf 1748m.ü.M. erreicht. Somit 1000m höher wie letzte Woche am Rennsteig, aber mit nur minimal mehr Schnee.

In der Hoffnung auf Bilder mit Sonne im Rücken laufe ich den Rodelweg ein wenig nach unten, aber immer wenn der Zug kommt, kommt auch eine kleine Wolke vorbei ;-P

Aber egal, Hauptsache es hat auch blaue Stellen am Himmel.

Die heutigen Rigibahnen waren lange Zeit zwei konkurrierende Bahnen (VRB und ARB) und aus dieser Zeit stamnt auch die Doppelspur zwischen Rigi-Staffel und Kulm, aber bis heute befahren die Vitznauer Züge das westliche/ nördliche Gleis und die Arth-Goldauer das östliche / südliche Gleis. Wobei es imnerhin in Rigi-Staffel mit dem letzten grösseren Umbau in den 1990er Jahren auch eine Verbindung der Strecken. Damit gab es zuvor über 100 Jahre keine befahrbare Verbindung.

Aber auch ein Abstecher hinauf zum Gipfel mit dem markanten Antennenturm, der wegen Eisschlaggefahr weiträumig abgesperrt ist, ist drin und die Aussicht wird genossen.

Die Aussichten von hier sind wifklich top und den Weg wert.

Der Zuger See und das Reusstal liegen da wie auf einer Luftaufnahme.

Es zieht mal wieder etwas zu und ich mache mich auf den Weg hinunter.

Eigentlich wollte ich ja die Züge zwischen Rigi-Staffel und Kulm erwischen, aber immer wenn diese kamen lag die Strecke zum Weg hin eher ungünstig  🙁

Und so blieb nur die Fotostelle kurz vor Rigi-Staffel wo der bergwärts fahrende Zug fast dem hinunter nach Arth-Goldau ins Motiv fuhr.

Das ehemalige Hotel Felchlin wurde gemäss einer Infotafel in den 1980er zuletzt „sanft Renoviert“ aber ich denke, so wie es nun von aussen aussieht, wird es bald das Schicksal des Bahbhofshotel in Gotha mit dem sukzessiven Verfall erleiden.

Auch hier direkt am Rigi sind auf der Infotafel git erkennbar alle Skianlagen geschlossen.

Noch den Express (Direktfahrt ab Staffel nach Arth-Goldau) und den kurz darauf folgenden und ebenfalls gut besetzen „Regio“ nach Arth-Goldau abgelichtet, die Doppelführung ist im Winter nicht gerade üblich, und dann wieder rüber um erstmal nach Rigi-Kaltbad runter zu fahren.

Die 2,7km Wanderung rund um Rigi-Kulm und runter nach Staffel ist hier bei Komoot, mit noch weiteren Fotos, hinterlegt.

In Rigi-Kaltbad kehre ich dann für ein spätes Mittagessen/frühes Abendessen im am Bahnhof gelegenen Alpina ein, was mir auch als Übernachtung von der debx Exkursion im Herbst 2021 bekannt ist.

Mit Bahnblick und meist Sonne gibt’s Alpina Rösti mit üppig Käse und Ei und danach was süßes. Alles zudem günstiger wie in Luzern.

Noch ein Blick auf die hier am oberen Bahbhifsende eingebaute Schleppweiche und dann geht’s um 16:18 runter nach Vitznau. Die Triebwagen sind teils gut besetzt, aber niemand muss stehen.

In Vitznau besteht ein elegant schlanker Übergang zum Bus nach Küssnacht als auch zum Schiff nach Luzern.

Aber auch für einen Blick in die Fahrzeughalle reicht es noch.

Da das Schiff in den „SP“ Auslandsfreifahrten für die Schweiz dabei ist wird natürlich das Schiff gewählt.

Und so bringt das Schiff mich in weniger wie einer Stunde nach Luzern zu den Anlegern am Bahnhof.

Da wegen Bauarbeiten der Anleger in Weggis (es besteht ein Schiffsersatzverkehr per Bus) und wegen Niedrigwasser der Anleger am Verkehrshazs/Lido nicht angefahren werden kann ist das Schiff sogar vor Plan da.

Noch kurz zum Coop im Bahnhof, der extrem gut besucht ist, und dann mit dem Doppelgelenk O-Bus der Expresslinie 1 zum Löwenplatz.

Klar hätte ich den knappen Kilometer auch laufen können, aber wenn das Hotel schon die Öffis im Stadtgebiet mit in der Gästekarte hat, warum nicht.

So, genug geschrieben. Ab ins Bett. Morgen gehts via Andermatt nach Bergün.

Zum Abschluss aber noch der heutige Fahrplan.

Ab 08:06 Luzern – Gl. 11 (S3, Richtung: Brunnen)
An 08:38 Arth-Goldau – Gl. 5

Fussweg: 128 m

Ab 08:55 Arth-Goldau RB (CC 81, Richtung: Rigi Kulm)
An 09:03 Kräbel

Fotos Zug nach Arth-Goldau oberhalb der Station Kräbel gemacht.

Ab 09:35 Kräbel (Talstation Scheidegg) (PB 2564, Richtung: Rigi Scheidegg)
An 09:41 Rigi Scheidegg

Wanderung ehm. Bahnstrecke Rigi-Scheidegg – Rigi-Kaltbad

Ab 12:38 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Rigi Kulm)
An 12:50 Rigi Kulm

Wanderung rund um Rigi-Kulm und runter nach Rigi-Staffel.

Ab 15:08 Rigi Staffel – Gl. 3AB (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 15:16 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1

Essen…

Ab 16:18 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 16:43 Vitznau

Umsteigen

Ab 16:49 Vitznau (BAT 3600, Richtung: Luzern Bahnhofquai)
An 17:47 Luzern Bahnhofquai – Steg 1 (Real Steg 5)

Einkaufen

Ab 18:18 Luzern, Bahnhof – Kante B (B 1, Richtung: Ebikon, Fildern)
An 18:21 Luzern, Löwenplatz

Bahnhofswandertour zur Anreise

Die erste Etappe der Anreise zum Winterurlaub 2026 beinhaltet gleich mal eine kleine Wanderung. Denn die wegen Kopfmachen in Darmstadt Hbf (der Blindgänger am Nordbahnhof ist geborgen, aber jetzt müssen die Gleise usw. erst wieder rein)etwa 13min verspätete RB82 teilt sich das Gleis mit dem RE85 nach Babenhausen und steht in Gleis 10 daher vor der Bahnhofshalle.

Aber der Anschlusszug fährt auf Gleis 2 fährt eh erst in knapp einer halben Stunde, kein Grund für Hektik.

Ich mache es mir im Endwagen bequem, sonderlich voll wird es eh nicht.

Mangels aktivem ETCS gehts die Riedbahn mit 160 runter nach Mannheim was trotzdem pünktlich erreicht wird, obwohl der Zug zwischen Niederrad und Mörfelden ziemlich getrödelt hatte.

Der EC151 scheint üppige Fahrtzeitreserven zu haben.

Was er auch üppig hat sind Toiletten. Neben einer Unisex Toilette und einer reinen Damentoilette hat es auch eine für Stehpinkler die nur ein Urinal besitzt. Aus der ferne dachte ich erst das rechte Symbol sei nicht richtig montiert und daher nur zum Teil ausgeleuchtet.

Bei tristem Wetter gehts das Rheintal nach Weil am Rhein und Basel hinauf.

Mit dem beim beworbenen Apero Plättli inkludierten Wein könnte man sich das Wetter ggf. schön saufen, aber dafür ist es noch zu früh.

Bisher war der EC151 top pünktlich, aber hinter Basel Bad Bf auf der Verbindungsbahn stockert es gewaltig und der sportliche 8min Übergang in Basel SBB schmilzt auf knapp 5 Minuten.

Also dann flotten Fusses das Gleis 5 entlang und ein kleiner Sprint durch die Pasarellle nach Gleis 20 wo der BLS RABe 528 (MIKA) als IR56 nach Biel bereits wartet.

Der  Mika ist ein Stadler Flirt 4 und in der hochwertigen Innenausstattung dem SOB Gothardino recht ähnlich.

Er wird noch erreicht und pünktlich geht’s durch Tal der Birs über Laufen nach Delémont wo die Fahrtrichtung gewechselt wird und nebenan Schweizer Alkohol per Rangiertraktor verschoben wird.

Weiter nach Moutier, das vor wenigen Wochen per Volksentscheid vom deutschsprachigen Kanton Bern zum französischsprachigen Kanton Jura wechselte und nach dem langen Tunnel wird nach dem Abstieg bei Grenchen das eher flache Seeland erreicht.

Im zweisprachigen Biel/Bienne fährt der Zug extrem langsam ein. Der Grund wird beim Umstieg gewahr. Im Gleis steht auch noch ein auf Ausfahrt wartender Übergabezug von SBB Cargo.

„Dieser Zugteil bleibt in Biel, bitte aussteigen. Weiter fahrende Fahrgäste bitte im den vorderen Zugteil umsteigen“ ähm nein, besser nicht. 😉

Stattdessen wartet ein Bahnsteig weiter ein BLS Dosto „MUTZ“, aus der Stadler Kiss Reihe, dessen 1. Klasse im Einsatz ebenfalls als IR ggü. dem MIKA sehr enttäuscht. Aber die Fahrt ist ohnehin nur recht kurz. Kurz vor Bern HB kann in Wankdorf an der kleinen SBB Uhr des SBB Hauptsitz noch schnell ein Uhrenvergleich gemacht werden.

Der IR65 erreicht Bern HB zwar von Westen her, passiert aber die Bahnsteige und hält erst hinter der dunklen da überbauten Bahnhofs“halle“ am Außenbahnsteiggleis 49. Da Gleis 49 die Verlängerung von Gleis 9 ist und man die Fahrgstströme entkoppeln wollte hat es hier ein begehbares und Witterungsgeschütztes Bahnsteig“dach“ mit dem man vom am Hallenrand gelegenen Querbahnsteig, „die Welle“ genannt, ohne den Bahnsteig Gleis 9 bzw 10 zu nutzen zum Gleis 49 bzw. 50 kommt.

Also hoch, vorlaufen, rüber und runter nach Gleis 8 wo kurz darauf der IC 61 aus Basel via Olten nach Interlaken Ost einfährt.

Auf der IC Linie 61 sind noch klassische Lok/Wagen Züge mit den Loks der SBB Reihe Re460 aus den 1990er Jahren und eine der letzten grossen Entwicklungen der langjährigen Schweizer Lokomotivschmiede SLM und den ungefähr gleich alten und wie die Re460 in den letzten Jahren aufgefrischten Doppelstockgarnituren IC2000 unterwegs. Der gebutzte Zug hat noch einen Verstärkergarnitur aus einem EW IV Wagen und einem aus den UIC Wagen umgebauten Steuerwagen zusätzlich vorangestellt, wobei kein Durchgang zur IC2000 Garnitur möglich ist da einerseits der Dosto Steuerwagen keinen Durchgang hat und die IC2000 Wagen ihren Durchgang im Oberstock angeordnet haben, ähnlich wie später auch z. B. bei den SNCF Duplex TGV.

Durch die in keiner Weise winterliche Landschaft gehts weiter zum Thuner See. Nur auf den Höhen der umliegenden Berge hat es ab und an Schneeflächen.

Aber allgemein ist es einfach nur diesig und ab und zu regnet bzw. nieselt es etwas während sich der Zug Interlaken nähert.

Bahnsteiggleich wird umgestiegen, nun in die auf Meterspur verkehrende Brünigbahn die von der SBB Tochter Zentralbahn betrieben wird.

Hinter Brienz kommt mir die Idee auch noch die MIB von Meiringen nach Innertkirchen abzufahren, Zeit habe ich ja heute genug, so pünktlich wie heute alles läuft.

Die NUB war lange Jahre die „Werksbahn“ der Kraftwerke Oberhasli (KWO) und mit teils interessanten Gebrauchtfahrzeugen wie einem ehm. OEG Triebwagen aus Rhein/Neckar der ein Notstromaggregat eingebaut bekam um grosse Kraftwerksteile auch bei ausgeschalteter Oberleitung (Profil im Tunnel) nach Innertkirchen bringen zu können.

2021 trennte sich die KWO von ihrer Bahn und die Zentralbahn übernahm die Strecke und Traktion.

Da die MIB mit 1kV= in der Oberleitung betrieben wird können die Triebwagen nicht direkt in den Bahnhof von Meiringen einfahren und halten an einem vorgelagerten Bahnsteig, da die übrigen Strecken der Zentralbahn wie bei den SBB 15kV 16,7Hz in der Oberleitung haben.

Die Strecke nach Innertkirchen ist nicht lange, der Unsteigeknoten ist die vorletzte Station Grimseltor wo zu den Bussen umgestiegen werden kann, wobei die Linien über den Grimsel und Susten im Winter nicht verkehren da die Pässe im Winter gesperrt sind.

In der Endstation Innertkirchen Kraftwerk parkt auch ein ehemaliger Triebwagen der Frauenfeld-Wiel Bahn mit dem die Zentralbahn zusammen u. a. mit der RWTH Aachen versuche am Brünigpass fährt mit dem Ziel dass die zukünftigen Triebwagen über den Brünig trotz Gefälle/Steigungen von 120 Promille keine Zahnstange mehr benötigen.

Der nurnoch als Ausstellungswagen dienende Akku Triebwagen der MIB ist derzeit zerlegt und in Aufarbeitung.

Sodenn wieder zurück nach Meiringen und die gut 30min Übergang zum nächsten PE nach Luzern für eine kleine Besorgung in der Migros genutzt.

Lok und Wagen Garnituren gibt es bei der Zentralbahn auch noch, wobei diese primär nurnoch auf dem Ast nach Engelberg eingesetzt werden, nach Meiringen kommen diese nurnoch wegen der Werkstatt zur Instandhaltung. Der Verkehr über den Brünigpass ist fest in der Hand der Fink- bzw. Adler-Triebwagen und Güterverkehr hat es seit den 2000er schon keinen mehr, wobei die Rollbockanlage in Interlaken immernoch existiert.

Und dann geht’s hinter Meiringen stramm den Berg hinauf zur Passhöhe und zum etwas über 1000m.ü.M. gelegen Bahnhof Brünig-Hasliberg.

Was hier im ganzen Bahnhof an Schnee liegt hatte es letzte Woche im Bahnhof Rennsteig auf „nur“ 759m.ü.M. auf einem Quadratmeter.  🙁

Erst hinter der Passhöhe und in vor der Sonne geschützt Lagen hat es etwas Schnee.

Lungern und der zugehörige See präsentieren sich dagegen regelrecht frühlingshaft. Wobei der See einen massiv niedrigen Wasserstand aufweist.

Und weiter geht’s bis zum Vierwaldstädter See und damit ist dann auch bal Luzern erreicht wo kurz nach der Ankunft des PE sich eine HGe4/4, mit ihrem aus einer klassischen Einheitawagebmnganitur plus einem Modul wie es auch die Adler Triebwagen zur Verstärkung beigestellt bekommen, auf den Weg nach Engelberg macht.

Gesten vor 55 Jahren ist der alte Luzerner Hauptbahnhof fast vollständig abgebrannt, eines seiner alten Portale steht aber bis heute auf dem nach dem Neubau vergrößerten Bahnhofsvorplatz.

Selbst im Winter verkehren nicht gerade wenige Schiffe auf dem Vierwaldstädter See und das auch bis spätabends.

Noch etwas Turifotos von der alten Brücke machen.

Statt einer Strassenbahn setzt man in Luzern mit der Linue 1 auf Doppelgelenk Oberleitungsbusse.

Zimmerbezug und dann begebe ich mich auf die Suche zim Abendessen.

Am Ufer der Reuss werde ich beim Italiener fündig und das Risotto mit viel Käse und schönen Fleischstückern war richtig gut, ebenso wie die Panna Cotta.

Noch eine Verdauungsrunde über die Reuss und durch die Altstadt zurpck zum Hotel.

Hier sei noch der Tagesfahrplan dokumentiert.

RB82 (25160)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 06:34 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 07:20 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10 D-E

ECE 151 / EC 151
Nach Milano Centrale
Ab 08:02 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 3
An 10:54 Basel SBB

IR 1864
Nach Biel/Bienne
Ab 11:02 Basel SBB, Gleis 20
An 12:11 Biel/Bienne, Gleis 4

IR 3344
Nach Bern
Ab 12:22 Biel/Bienne, Gleis 7
An 12:48 Bern, Gleis 49

IC 969
Nach Interlaken Ost
Ab 13:04 Bern, Gleis 8
An 13:59 Interlaken Ost, Gleis 5

PE 2929
Nach Luzern
Ab 14:04 Interlaken Ost, Gleis 4
An 14:35 Meiringen, Gleis 1

Ab 14:45 Meiringen – Gl. 13 (R 71, Richtung: Innertkirchen Kraftwerk (Bahn))
An 14:56 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1

Umsteigen

Ab 15:02 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1 (R 71, Richtung: Meiringen)
An 15:13 Meiringen – Gl. 13

Umsteigen

Ab 15:41 Meiringen – Gl. 1 (PE, Richtung: Luzern)
An 16:55 Luzern – Gl. 14

Morgen ist eine Fahrt auf den und rund um den Rigi vorgesehen. Schaumermal…

P. S. Der Beitragstitel war mir wegen der längeren Bahnhofswege bei den Umsteigen in Frankfurt, Basel und Bern eingefallen, nachdem ein Scherzkeks u. a. bei Komoot die der Baustelle für S21 geschuldeten sehr langen Wege von den Bahnsteigen von Stuttgart Hbf (oben) zur S-Bahn als Fernwanderweg Stuttgart Hbf betitelt hatte.

Der (Um)Weg über den Rennsteig ist das Ziel

Es bleibt auch am Sonntag kalt aber auch weiterhin bewölkt.

In der Strassenbahnhaltestelle treffen sich gerade der Tatra der Linie 2 zum Ostbahnhof und die ex. BLT Schindler Tram auf der Linie 4 nach Tabarz.

Auf der Abfahrtstafel im immer mehr zu einem „Lost Place“ verkommenden „Empfangsgebäude“ *hust* steht ein IGEW Zug nach Arnstadt der in 2min Abfahren wird.

Es ist der „Rodelblitz“ welcher von Gotha über Eisenach, Wernshausen, Suhl und Plaue nach Arnstadt fährt.

Eine halbe Minute hat mir gefehlt, so reichte es nur für Nach- und Seitenschüsse auf den ausfahrenden Zug.

Ich entere jedoch die kurz darauf pünktlich ankommende RB20 bis Erfurt.

Die Fahrplanauskunft empfahl den Umstieg mit 59min Übergang in Neudietendorf.

Nee, dann in Erfurt noch ein paar Strassenbahnen knipsen und ein Mega Hackepeterbrötchen für später mitnehmen.

Der Triebwagen zum Rennsteig füllt sich bis zur Abfahrt auf über 100% der Sitzplätze. In Neudietendorf hätte ich nurnoch einen Stehplatz ergattern können.

Mit jedem Streckenkilometer wird es noch Winterlicher und pünktlich um 12:09 wird der Kopfbahnhof Rennsteig erreicht.

Die Schneehöhe im Bahnhof Rennsteig auf 747m.ü.M. ist mit gut 30-40cm sehr respektabel.

Wenn ich mir die aktuellen Webcambilder von Bergün auf 1.370m.ü.M. an der Albulalinie ansehe liegt dort auch nicht mehr Schnee. Nächste Woche werde ich es dann real prüfen können.

Viel Zeit habe ich dort nicht, denn eigentlich bin ich ja auf dem Heimweg.

Aber eine Rubde um den verschneiten Bahnhof ist drin.

Leider reicht nach der Runde die Zeit nicht mehr für einen Glühwein oder Jagertee. Erst später und zu dpät bekomme ich heraus dass es die auch zum Mitnehmen gegeben hätte.

Pünktlich um 12:43 geht’s wieder zurück und an der Wasserscheide Weser-Elbe vorbei wieder hinunter Richtung Ilmenau. Die Strecke nach Stützerbach und Schleusingen ist zwar geräumt, aber leider fährt dort nicht regelmässug etwas.

Und immernoch pünktlich im gut besetzten und seit Ilmenau in Doppeltraktion verkehrenden Zug wird Plaue erreicht.

Der Dampfzug aus Gotha müsste hier auch noch vorbeikommen oder schon vorbeigekommen sein.

Mit der Dröhnröhre, dem Neigetechnik 612er, geht’s als RE7 durch den Brandleitetunnel nach Zella-Mehlis und via Suhl nach Grimmenthal und dann der fränkischen Saale entlang über Melrichstadt nach Schweinfurt.

Der DB Navigator wies den in Doppeltraktion verkehrenden RE7 nach Würzburg als gering ausgelastet an, die Bahnsteiganzeiger ab Mellrichstadt bis Schweinfurt jedich verkünden dass ein Zustieg auf Grund hohem Fahrgastaufkommem nicht gewährleistet sei.

Real war der Zug zwischen 75 bis 90% der Sitzplätze ausgelastet.

Ich steige bereits in Schweinfurt aus da der RE54 von Bamberg nach Frankfurt hier noch als normal/mittel ausgelastet Prognostiziert wird, ab Würzburg soll er stark Ausgelastet sein.

Somit ist auch Zeit für einen Kaffee.

Der RE54 kommt an und ist zu gut 90% belegt. Aber einen Sitzplatz hat es noch und pünklich wird Würzburg und nach knapp 2h Fahrtzeit Aschaffenburg erreicht.

Die RB75 nach Aschaffenburg hat heute, wegen einer Fliegerbombenentschärfung in Darnstadt Nord, einen auf DA-Kranichstein verkürzten Umlauf der auch nach Ende der Vollsperrung von Darmstadt Nord gegen Mittag bis zum Betriebsschluss beibehalten wurde.

Der Übergang in Dieburg zum Bus ist wegen der geplant späteren Abfahrt in Aschaffenburg kürzer, aber klappt. Auch wenn die Fahrplanauskunft kurz bei Altheim sich meldete und meinte der Zug habe 12min Verspätung, wohlgenerkt kurz nachdem er pünktlich in Altheim los fuhr…

Überpünktlich war der Büs nach Reinheim. Dieser fuhr die Haltestellen durchschnittlich um 2 bis 3 Minuten zu früh an und ab.

Und so wird nach über 9h Bahntour die Heimat wieder erreicht.

Der heutige Fahrplan:

01.02.2026

RB20 (74615)
Nach Naumburg(Saale)Hbf
Ab 09:36 Gotha, Gleis 3
An 09:48 Neudietendorf, Gleis 1
An 09:58 Erfurt Hbf, Gleis 8a

Statt 1h in Neudietendirf rumzustehen, weiterfahrt nach Erfurt Hbf

RB46 (81199)
Nach Rennsteig
Ab 10:38 Erfurt Hbf, Gleis 7
Ab 10:48 Neudietendorf, Gleis 2
An 12:09 Rennsteig

RB46 (81206)
Nach Erfurt Hbf
Ab 12:43 Rennsteig
An 13:40 Plaue(Thür), Gleis 3

RE7 (3761)
Nach Würzburg Hbf
Ab 13:58 Plaue(Thür), Gleis 1
An 15:25 Schweinfurt Hbf, Gleis 6

RE54 (4624)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:56 Schweinfurt Hbf, Gleis 6
An 17:41 Aschaffenburg Hbf, Gleis 8

HLB RB75 (34992)
Ab 17:58 Aschaffenburg Hbf, Gleis 5
An 18:21 Dieburg, Gleis 2

Bus 679
Nach Bahnhof, Reinheim
Ab 18:30 Bahnhof, Dieburg, Bussteig 12 ab -2min
An 18:57 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12 an -4min

Vollkommen blamiert hat sich heute übrigens Vias.

Kurz nach dem Ende der Vollsperrung in Darmstadt Nord verkündete man folgendes:

Was für ein Blödsinn von A bis Z.

Denn die Schutzbauten müssen jetzt erstmal zurückgebaut und dann Gleise, Oberleitung und Signale wieder hergestellt/aufgestellt werden bevor die RB82 wieder direkt zwischen DA-Nord über Arheilgen nach Frankfurt verkehren kann.

Bis heute hat der Laden aber nichtmal einen Ersatzfahrplan mit angepassten Fahrtzeiten zum Kopf machen in DA Hbf kommuniziert und heute sind angeblich alle Züge pünktlich.

Diagnose: Planlose Viad Leitstelle die vermutlich nichtmal besetzt ist und daher keine Istdaten freigegeben werden. Nur schwachsinnige Social Media Posts. 🙁

Winterliches Gotha

Nach einem gewohnt sehr guten Frühstück gibg es gut gestärkt zum Eisenbahnbetriebsfeld der Fachschule Gotha.

Seit gut 6 Jahren befindet sich das Gebäude des Schloss Friedenstein in dem sich das Betriebsfeld befindet im Bauzustand. Ob ich es boch erlebe das die „ewige Baustelle“ der Sanierung mal abgeschlossen witd? Der Kran jedenfalls nutzt aktuell der Sanierung nicht. Ihm wurden vor ein paar Wochen die Versorgungskabel bis hinauf zum Steuerschrank geklaut. 🙁

Wie gewohnt ind der Januartermin gut mit Unterstützern besetzt. Somit bleibt Zeit für den Fahrsimulator und quatschen.

Der TdoT Endet offiziell um 13 Uhr, aber es wird dann nochmal eine Runde gefahren.

Gegen 17 Uhr geht’s zurück zur Pension und dann per Tram zum Berta-von-Suttner-Platz umd via der winterlichen Altstadt rund um den Hauptmarkt zum Abendessen zu gehen.

Im Restaurant Magarethe gibts eine gute Maronensuppe gefolgt von Steak Würzfleisch.

Abschluss mit Tonkabohenparfait und einem sehr feinen Zitronenbrand der Brennerei Erfurt.

Zu Fuss geht’s zurück zur Übernachtung.

Mal sehen was ich morgen fahre.

Winterliche Waldbahn nach Tabarz oder doch einen Abstecher zum Rennsteig.

Auf in den verschneiten Osten

Nach einer Woche in der ich mich wieder im allen möglichen Schei**, zumeist anderer, kümmern musste und nicht mal annähernd zu dem lam was ich eigentlich machen wollte und müsste, schaffte ich es grade noch rechtzeitig zum 14:30 nach Frankfurt.

Im sehr gut besetzten ICE 1653 (einzelner 7 teiliger ICE-T) ging mit Zeigersprung ab nach Gotha. Erst zwischen Eisenach und Gotha fing er sich wegen einer Baustelle 3min Verspätung ein.

Während rund um Darmstadt der Schnee fast komplett verschwunden ist wird es mit jedem Kilometer Richtung Osten immer winterlicher.

Zur blauen Stunde wurde dann Gotha erreicht und zur Übernachtung  eingecheckt.

Wenn ich die Webcambilder von Bergün mit Gotha vergleiche schein hier mehr Schnee wie in den Alpen zu liegen.

Auf dem Weg zum Essen kam dann an der Haltestelle Bahnhofstraße ein Tatra auf der Linue 2 zum Ostbahnhof im retro Lack vorbei.

Kurz darauf kam die Schindler Tram der Linie 4 aus Tabarz zum Hauptbahnhof vorbei welche dann suf der Rückfahrt bis zur Huttenstrasse genutzt wurde.

Da der eigentlich vorgesehene Asiate heute zu hat wird beim „Italiener“ Bocceli eingekehrt.

Zur Begrüßung gibt’s erstmal „Puffbrause“ aufs Haus und die Calzone erinnert durch ihre offene Stelle irgendwie an einen Vulkan 😉

Auch das Tiramisu überzeugt und preislich ist es sehr verträglich.

Gut gesättigt geht’s dann zu Fuss zurück zur Übernachtung wo ich heute der einzige Gast bin.

Mal schauen wie viel Betrieb / Andrang morgen im Betriebsfeld der Fachschule ist.