Frühlingsradtour 2024 Tag 8 – Nach Hause mit Rad und Bahn

Mit meiner Verlängerung war ich heute der einzige Übernachtungsgast und hatte damit ein recht exklusives Frühstück.

Gut gestärkt konnte ich dann entspannt talwärts nach Gosberg rollen.

Am Haltepunkt von Gosberg nutzte ich dann doch lieber die Brücke statt der Furt.

Der benachbarte Haltepunkt des gut 2km ebfertt liegenden Pinzberg erstaunt immer wieder durch seine 100% autarke Beleuchtungstechnik.

In Forchheim an der Kreuzung Adenauerallee / Bamberger Straße verwundert mich ein Gebäude das einem Bahnwärterhaus recht ähnlich ist. Hatte die Bahnstrecke von Nürnberg nach Bamberg früher eine ortsnähere Trasse?

Nun geht’s stets der Regnitz bzw. dem Main-Donau-Kanal Richtung Bamberg.

Bei Strullendorf kommt leider keine Übergabe nach/aus Schlüsselfeld vorbei und den Besuch beim Kraus in Hirschaid opfere ich der Option einer früheren Fahrt mit geringerer Auslastung nach Aschaffenburg.

Und noch eine Schleuse weiter ist kurz nach 12 schon der Bahnhof von Bamberg erreicht.

Der RE20 nach Würzburg wird aus Nürnberg gemeinsam mit den RE nach Saalfeld bis Bamberg geführt und besteht aus zwei vierteiligen DesiroHC, ein ziemlicher Kapazitätsgewinn gegenüber der bisher eingesetzten Talent2.

Wie üblich ist der der Treppe am nächsten stehende Wagen sehr gut besetzt, ich verbringe das Rad und mich in den hintersten und sehr entspannt besetzten Wagen. Die Fahrt ist ereignislis, der DesiroHC fährt recht ruhig und pünktlich wird Würzburg erreicht.

Der Zug aus Bamberg fährt nach Gleis 10 ein auf derem westlichen Teil bereits der Twindexx des RE55 nach Frankfurt steht. Auch hier wieder das gleiche Verhalten dass der erste Wagen an der Treppe gestürmt und sehr voll ist während es im weitest entfernten Wagen mehr als genug Plätze hat.

Aha, WFL fährt also immernoch DDR / Reichsbahn Retromaterial als Ersatzleistungen für GoAhead nach Treuchtlingen.

Und nach gut einer Stunde ist Aschaffenburg pünktlich erreicht.

Wie schon in Bamberg sind die Aufzüge extrem lamarschig aber zur RB75 will ich eh nicht den Bahnsteig wechseln.

Trotz einsetzenden leichten Regen entschließe ich mich mit dem Rad weiterzufahren.

Der Biergarten im Park Schönbusch hat wegen des unbständigen Wetter leider zu.

Also weiter „Westwärts“ durch den Park und vorbei am ehemaligen Bf. Nilkheim (dessen Stellwerk heute im Eisenbahnmuseum Kranichstein als Schauanlage dient) und des benachbarten Bunker.

Dann durchs Industriegebiet und vorbei am Gashandel der den letzten Rest der Strecke von Nilkheim nach Höchst liegt.

An der ehemaligen Strecke geht es weiter bis kurz vor Grossostheim und rüber nach Schafheim wo Hessen wieder erreicht wurde.

Interessantes Grafiti zu Schwimmbadpommes am Freibad in Schafheim 👍

Über Schlierbach und Kleestadt geht’s nach Klein Umstadt wo trotz oder wegen (?) des aktuellen VIAS Notfahrplan eine RB86 nach Hanau vorbeikommt.

Zwischen Richen und Habitzheim fängt es richtig an zu regnen aber kurz vor Ueberau hört es auf und Zeit für ein Eis in Ueberau und kurz drauf ist Reinheim erreicht.

Acht wunderbare Tage bei teils top bis durchwachsenen Wetter sind rum.

Hier der Komoot Link zur Teiletappe Schlaifhausen – Bamberg und hier die zweite Teiletappe von Aschaffenburg nach Reinheim.

Die Tour hat auch dafür gesorgt dass ich tatsächlich zum 10.5. hin die über 10.000km in einem Jahr mit dem neuen Jobrad zusammengekommen habe.

Auch die über 41tkm mit beiden eBikes seit 23.5.2017 wurden locker geschafft.

Zum Ende der Frühjahrsradtour2024 waren es doch 581km und 4.480 Höhenmetrer aufwärts.

Wobei da am Samstag auch der Weg zu Fuss aus Schlaifhausen aufs Walberla und Zurück dabei sind, was aber vernachlässigbar ist.

Aber der nächste Urlaub (ohne Rad *mon dieu*) ist schon in Sichtweite. Zwar nicht nach Bern, aber derartige Wanderwegweiser hat es auch in Graubünden genug.

Frühlingsradtour 2024 Tag 7 – Dampfbahn Fränkische Schweiz im Wiesenttal

Nach dem anstrengenden aber tollen gestrigen Tag, inkl. top Wetter, war heute erstmal ausschlafen angesagt.

Später in der Nacht hatte es geregnet und auch heute sollte mal der eine oder andere Schauer vorbeischauen.

Die Heimfahrt habe ich kurzfristig auf morgen verschoben und so bleibt heute Zeit um sich der Museumsbahn „Dampfbahn Fränkische Schweiz“ auf der Strecke von Ebermannstadt nach Behringersmühle zu widmen.

Zunächst gin es runter nach Wiesentthau. Der eigentlich gut für den Weg aufs Walberlafest gelegene Lindenkeller hat geschlossen. Eigentlich unverständlich.

Vor Pretzfeld kommt die Agilis Doppeltraktion nach Forchheim vorbei und kurz darauf ist auch schon Eberstadt erreicht.

Der Vormittagszug kommt auch schon bald aus Behringersmühle zurück und wird an der Wiesentbrücke vor Ebermannstadt erwischt.

Da der nächste Zug nach Behringersmühle erst in 2:15 h fährt bleibt danach etwas Zeit nach Fotostandorten zu erkunden, einen Regenschauer unter einem Baum abzuwarten und in Muggendorf bietet sich eine kleine Einkehr direkt an der Wiesent an.

Das Wetter ist eher dem April zuzuordnen, es ändert sich gefühlt fast minütlich.

Frisch gestärkt fahre ich erst noch ein wenig flussaufwärts bevor ich zurückkehre um zwischen Stteitberg und Muggendorf die Burg Neideck als Motiv mit dem Zug umzusetzen.

Die Mittagsfuhre nach Behringersmühle wird auch von der dunkelgrün lackierten V36 geführt.

Danach wieder flussaufwärts und hinter Muggendorf wurde eine Brücke genutzt, schade dass nicht noch passend Paddler auf der Wiesent vorbeikamen.

Der Oberbau ist streckenweise leicht vermoost und verkrautet, das Material wird in nicht allzuferner Zukunf ein dreistelliges Alter erreichen.

Der Haltepunkt Burggaillenreuth wird nicht mehr angedient, aber Fahrpläne und Infoflyer gibt es stilecht in einem ehemaligen Fernsprechkasten.

Weiter nach Behringersmühle. Für die Brücke kurz vor der Endstation hätte ich an die Fotohornisse denken müssen.

Also radle ich zurück zur ehemaligen Station Burggaillenreuth wo sich die für die Fränkische Schweiz recht typischen Kalksteinfelsen sich gut umsetzen lassen. Auch Nachmittagsfahrt wird wieder von der V36 geführt. Die V60 in Bundesbahnaltrot wäre auch hübsch gewesen.

Hinter Muggendorf gibt es recht wenig Verpflegungsmöglichkeiten. Sowohl die Sachsenmühle (Biergartensaison soll im Mai beginnen) beim Bf. Gössweinstein als auch die kurz vor Behringersmühle liegende Stempfermühle (wegen Krankheit) haben geschlossen.

Es fängt wiedermal an zu regnen aber ab und an kämpft sich die Sonne durch und so überspannt bei der Burg Neideck ein wunderbarer Regenbogen das Tal.

Der Regen lässt auch nach und so kann die Fahrt nach Ebermannstadt mit diffuser Sonne erwischt werden. Mit Sonne wäre die Burg und Brücke am Vormittag von der „Ostseite“ besser umsetzbar.

In Ebermannstadt dann ein Hinweis auf den nächsten Urlaub in vier Wochen.

Und ohne Regen aber interessanten Wolkenformationen geht’s über Kirchehrenbach und Dietzhof zurück nach Schlaifhausen ins Hotel.

Bei exzellentem Essen klingt dann langsam der Tag aus.

Und so sind heute gute 72km zusammengekommen die hier bei Komoot angesehen werden können.

Irgedwann werde ich das mal an einem Dampffahrtag wiederholen.

Frühlingsradtour 2024 Tag 6 – Biere, Gin und Walberla

Der heutige Tag war wohl gefüllt und am späten Abend war ich auch „abgefüllt“ 😉

Den detaillierten Bericht gibt es spärer.

Hier erstmal der Link zu Komoot mit diversen Bildern.

Frühlingsradtour 2024 Tag 5 – Quer durch die Fränkische Schweiz zum Walberla

Heute erst mal ohne ausführlichen Bericht.

Zunächst durch die Bayreuthet Altstadt ging es auf die ehemalige Bahnstrecke nach Mistelxxx und dann mit viel Berauf und Bergab Abschnitten, die teils recht knackige Rampen hatten, über Waischenfeld (die Bratkartoffeln in der Burgschänke sind ein Traum) nach Muggendorf und Schlaifhausen.

Im Hotel habe ich nun eingecheckt, much frisch gemacht und die restlichen Biergeniesser sitzen gerade im Bus hierher.

Daher nur der Kurzbericht denn im Anschluss geht’s zu Fuss hinaufs aufs Walberlafest. 🍺🍺🍺

Mehr dann später… wenn ich mich nach heute Abend noch an was erinnern kann. 🙈

Ansonsten erstmal hier der Link zur heutigen Etappe, die schwer am Akku gesaugt hat, bei Komoot.

Frühlingsradtour 2024 Tag 4 – Über Berg und Tal nach Bayreuth

Die Sonne klopft an und es ist Zeit fürs Frühstück.

Dann gilt es zu packen und ich habe viel zu viel Gepäck, aber das aus dem Grund etwas Last vergleichbar zur Sommertour aufs Rad zu bringen. Zeit für die Weiterfahrt. Der kürzeste und mit den geringsten Steigungen wäre der Weg nach Bayreuth wäre über Oberrodach und Stadtsteinach nach Neuenmarkt-Wirsberg.

Aber einfach wäre ja langweilig, aber die Strecke musste angepasst werden da die Strasse von Wallenfels nach Geuser wegen Strassensanierung gesperrt war.

Also biege ich schon am Ortsrand von Wallenfels hinauf nach Dörnach ein.

Es geht stramm und steil hinauf nach Dörnach. Der Borkenkäfer hat auch hier starke Spuren hinterlassen.

Auf dem Bergrücken mit steilen Abschnitten geht es rüber nach Geuser.

Zu dem kleinen Weiler Geuser geht es wieder stramm hinab bevor es auf der frisch renovierten Strasse hinauf Richtung Altenreuth geht.

Und von nunan ging es bergab. Besonders durch Wartenfels geht es mit bis zu 16% Gefälle hinunter.

Und irgendwann ist dann Stadtsteinach erreicht. Die Hoffnung einen Güterzug in Stadtsteinach zu erwischen schwand als ein Bagger im Bahnhof umher fährt, auch wenn ein LKW das Schottersilo befüllt. Die nur 4,8 km lange Strecke nach Untersteinach wird derzeit umfassend saniert und die Gleisanlage in Stadtsteinach angepasst.

Also weiter nach Untersteinach und am dortigen Verladesilo werden ein paar Fotomotive abgewartet.

Es wird immee windiger, aber zum Glück als Rückenwind und so ist bald Kulmbach mit einem kleinen Schlenker durch die Altstadt erreicht.

Vorbei an der modernen Kulmbacher Brauerei geht es durchs Industriegebiet mit seinem toten Stammgleis zur ehemaligen Strecke nach Thurnau und Bayreuth.

Dieses „lebt“ nurnoch bis zur Müllverladung welche sporadisch bedient wird. Das Gleis zum Umspannwerk ist zugewachsen.

Es liegt noch ein Gleis bis zum Ortseingang von Melkendorf was aber für Wege- und Straßenbau mehrfach unterbrochen wurde.

Im Ortsbereich von Melkendorf wurde die Trasse und Bahnhof überbaut. Erst hinter dem Ort beginnt der Radweg auf der noch bis 1993 bis Thurnau betriebenen Strecke.

Ob das Empfangsgebäude von Katschenreuth original ist ist nicht herauszufinden. Den Abstecher zum Zusammenfluss von rotem und weissen Main erspare ich mir, dort war ich schon auf der 2019er Frühjahrsradtour.

Und kontinuierlich geht es bergauf, in Kasendorf ist die Bahntrasse in einem Werksgelände aufgegangen.

Kurz vor Thurnau quer der Radweg den Golfplatz, zum Schlutz vor Gokfbällen gibt es einen kleinen „Tunnel „.

Wie so oft wurde das Bahnhofsareal von Thurnau nach der Stilllegung für Supermärkte umgenutzt.

Die nach Bayreuth weiterführende Strecke wurde schon 1973 im Personenverkehr stillgelegt, bis 1982 wurde noch Drossenfeld im Güterverkehr angedient.

Im Ortsbereich von Thurnau ist die Bahntrasse nicht mehr existent und erst sm Ortsrand geht es wieder auf die Trasse. Wenn auch nicht durchgehend.

Aber nun rollt es sich bequem auf langen Abschnitten abwärts. Auchvwenn die Trasse immer wieder mal verlassen wird. Ab und an zeigt ein Kilometerstein noch die Distanz bis Bayreuth an.

Vor Altenreuth verlässt der Radweg die Bahntrasse welche erst in Altenplos wieder erreicht wird. Die Strecke wurde teils für eine Umgehungsstrasse verwendet.O

Wohl eigentlich nur helle Wolken zu sehen sind treibt der Wind sporadisch Regentropfen heran.

In Altenplos erinnert eine Tafel an das Bähnchen was hier schon seit 1973 nicht mehr verkehrt.

Im Stadtbereich von Bayreuth ist die Strecke in Strassen und Nebenwege aufgegangen wobei jedoch die meisten Brücken abgebrochen wurden.

Im Bahnhof Bayreuth Altstadt traf die bis 1974 betriebene Bahnlinie auf die Strecke nach Hollfeld, welche morgen befahren wird.

Bis zum Altstadtbahnhof wurden noch bis 1998 diverse heute nicht mehr existente Firmen bedient.

Etwas alben nimmt sich die „Inbahn“ aus welche kurz hinter dem ehemaligen Bahnhof auf der Bahntrasse neben dem heutigen Radweg errichtet wurde. Ihr Erfinder sieht darin einen „Gamechanger“ im öffentlichen Verkehr, zumindest nach demwas aufden Schautafeln steht. Ohne Akku, ohne Elektro, ja aber wie fährt das Ding. Naja, wenn er meint. Einer der Wagen fährt sogar die wenigen Meter autonom auf und ab. Mehr Infos zum Bähnchen finden sich im Netz so gut wie nicht.

Vorbei am Uni Campus geht es weiter. Am ehemaligen Haltepunkt Röhrensee informiert eine Stele über die beiden alten Stecken nach Kulmbach und Mistelgau.

An der Kreuzung der Nürnberger Strasse wurde die Trasse mit Supermärkten überbaut.

Und kurz danach ist schon fast das Hotel Lohmühle erreicht.

Noch ein Spaziergang über den roten Main zum Nahkauf hinter dem Eissportstadion und es ist Zeit fürs Abendessen.

Mit „Opa Bier“ ein Kellerbier der Brauerei Hertel aus Schlüsselfeld beginne ich. Der Salat und besonders das Himbeerdressing ist top und auch das Krenfleisch kann überzeugen.

Abschluss mit Panacotta und einem sehr überzeugenden fränkischen „Frappa“.

Letztlich waren es 80km und 770 Höhenmeter die den Akku auf 15% Restkapazität heruntergekämpft haben auch wenn ich laut Bosch App immernoch 54% an Leistung ans Rad brachte.

Hier der übliche Link zu Komoot, wie üblich mit weiteren Bildern.

Achja, heute wurden die 41000km seit der Übernahme des Stevens eBike am 23.5.2017 erreicht und morgen dann die 10.000 mit dem neuen Centurion eBike letztes Jahr am 10.5.2023

Frühlingsradtour 2024 Tag 3 – Ein Tag an der Rodachtalbahn

Petrus ist (noch) gut drauf und grüsst mit Morgenröte ins Zimmer. Dann erstmal gut Frühstücken und dann in den Tag starten.

Zunächst erstmal auf den neu fertig gestellten Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke zum Bf. Steinwiesen, der rein Bahntechnich gesehen nur ein Haltepunkt ist da er keinerlei Weichen besitzt. Die „Ausfahrt“ nach Kronach ist durch eine Werkshalle für die Zukunft versperrt.

Hmm, DB Südwestbus? Fährt der Windhook – Walfishbay oder was?

Egal, vermutlich fahren selbst on Namibia die Busse öfter wie hier am Sonntag.

Laut Fahrplanaushänge gibt es ab Sonntags/Feiertags ab 18 Uhr bis 22 Uhr nurnoch Rufbusse die aber min. 1h vorher und spätestens um 18 Uhr angemeldet werden müssen. Kein Wunder wenn in solcher ÖPNV Diaspora das Deutschlandticket keine Kunden findet.

Egal, das Fahread rollt und so wird über den Bf Dürrenwald, der auch gut 4 km von eigentlichenOet entferntliegt und wo eine kleine Spur G Bahn aufgebaut wurde, Nordhalben erreicht. Der Fahrradbus aus Bad Steben fährt (noch) relativ leer umher. Aber im Laufe des Tages wurden schon 2-4 Röderauf dem Anhänger gesichtet.

Die Schienenbusgarnitur stellt sich gerade bereit und ich löse bevor ich zum Fotostandort unterhalb Nordhalben fahre noch eine Fahrkarte H&R als „Fotolizenz“.

Irgedwas schein aber die Abfahrt zu behindern, jedenfalls kommt der 10 Uhr Zug erst gut eine halbe Stunde später vorbei.

Zwischen Dürrenwald und Mauthaus wird dann der nächste Fotostandort gesucht und dabei die Frostschäden an der Flora im Tal entdeckt. Aber einige Blüten haben doch überlebt.

Und dann kommt auch schon, mit leichter Verspätung, die Rückleistung (10:45 ab Steinwiesen) welche in Dürrenwald eingeholt wird.

In Nordhalben bietet such das Verpflegungsangebot der Rodachtalbahn an und auch die Hebeldraisine warter (nicht lange) auf Kundschaft.

Dazu noch ein wenig Einblick in den Steuerwagen mit Gepäckabteil der gut gepflegten Schienenbusgarnitur.

Frisch gestärkt geht’s talabwärts um beim Klärwerk unterhalb des Bf. Dürrenwald den 12 Uhr Zug abzufangen, was auch gelingt.

Jetzt noch runter nach Steinwiesen und vorbei an einer der vielen ehemaligen Mühlen im Tal.

Die Sonne steht aber für das Fotomotiv in Steinwiesen nich nicht gut und so radele ich wieder hoch im hinter Mauthaus am Bü ind Bach die Fahrt nach Nordhalben zu fotografieren.

Dann wieder hart reintreten und vor Nordhalben wurde der Zug nochmal erwischt.

Kleine Erfrischung, auch wenn es nur Radler ist, aufnehmen und auf dem Weg zum Fotomotiv fällt mir auf dass an diversen „Privatübergängen“ die „Ecktafeln“ aus den DR Bereich, sozusagen das Adäquat zum DB Lf5 (Beginn der Langsamfahrstelle auf Nebenbahnen) hierzu um 90° gedreht umgenutzt wurden.

Auch die Fotohornisse bekommt nun zwischen Dürrenwald und Mauthaus etwas Auslauf.

Für den 14:45 ab Steinwiesen steht nun an der Kirche die Sonne richtig und danach wird sich im schon 2022 besuchten „Café Kleeblatt“ bei Kaffee und einem regionalen Gebäck dessen Name ich wieder vergessen habe gestärkt.

Frisch gestärkt gehts nun wieder etwas Talaufwärts zum schon 2022 genutzten Fotostandort (siehe Titelbild des Beitrags von 2022) den ich nun von der andren Seite und hoffentlich mit Sonne versuchen werde.

Warum hoffentlich mit Sonne, nun es komnen derzeit ein paar Wolken und recht frischer Wind auf.

Aber pünktlich zum Zug kommt die Sonne durch.

Jetzt wieder hoch im Tal um den vierten und letzten Zug des Tages nach Nordhalben beim Klärwerk, im Flussbett aber trockenen Fußes stehend, zu erwischen. Die Sonne steht hierzu nicht gerade günstig aber mir gefällt das Motiv.

Am Bahnhof von Dürrenwald wird der Zug wieder eingeholt und Überholt.

Zwar fährt der Zug in Dürrenwald 2min vor Plan ab, aber ich schaffe es doch Nordhalben vor dem Zug zu erreichen.

Noch ein Überblick über den tief unten im Tal und weit unterhalb des Ort Nordhalben liegenden Bahnhof der jetzt schon teils im Schatten liegt  (ob da im Winter überhaupt Sonne hinkommt), verschafft und dann das Wegrangieren der Schienenbusgarnitur beobachtet.

Dabei ist mir fast nur durch Zufall aufgefallen dass ich vor dem sonst in einem Kasten versteckten Schlüsselwerk von Nordhalben stand.

Der Beiwagen muss draussen bleiben, nur der Motorwagen darf sich im leicht renovierungsbedürftigen Lokschuppen ausruhen.

Da ich heute nun schon oft genug unten im Tal hoch und runter gefahren bin entschließe ich mich nun einfach mal steil mit bis zu 15% hoch ins Ort Nordhalben zu fahren. Bis 1988 lag dieses Ort direkt der sogenannten Zonengrenze zur DDR. Heute ist diese verwischt und nicht wenige der fleißigen Helfer der Rodachtalbahn erkennt man heute nurnoch am thüringischen Dialekt.

Das Ort macht keinen besonders lebendigen Eindruck, aber es scheint zumindest noch einen Bäcker und Metzger im gemeinsamen Geschäft zu haben.

Und einen Gasthof zur Post hat es sogar auch noch.

Auf der Berghöhe geht es nun Ortsauswärts und steil runter zur Ködeltalsperre welche als Trinkwasserspeicher für Kronach und vermutlich auch dem Grossraum Nürnberg dient.

Hinter der Staumauer oberhalb von Mauthaus geht es erstmal stramm bergauf. Nicht nur im Harz hat der Borkenkäfer und die Dürre der letzten Sommer beträchtliche Spuren in den Nadelwäldern hinterlassen.

Aber man sieht dass, wenn auch langsan, die neue Vegetation, zumeist in Form von Mischwäldern, langsam die kahlen Flächen übernimmt.S

Und so geht es mit viel Aussicht oberhalb des Rodachtals Richtung Steinwiesen. Das Abendessen ruft 😉

Und nochmal am „Bf“ Steinwiesen vorbei gehts auf der ehemaligen Bahntrasse bis kurz vors Hotel.

Fürs Abendessen entscheide ich bei den sehr angenehmen Temperaturen mich dann für die Terrasse und bis 22 Uhr dann für den Balkon.

Danach muss ich doch mal, obwohl es draußen immernoch warm genug ist, eine Steckdose fürs Gandy suchen im den Tagesbericht fertigzustellen.

Und so sind heute laut Komoot tatsächlich 89km und 680m aufwärts zusammengekommen. Gutes Training für die Sommertour.

Morgen soll Petrus wankelmütig werden, aber vielleicht schaffe ich es doch trocken über die ehemalige Bahnstrecke von Kulmbach nach Bayreuth.

Frühlingsradtour Etappe 2 ins Rodachtal

Heute machte mich um kurz nach 9 relativ früh auf den Weg. 90km waren geplant und meist werden es mehr und zudem meint es Petrus heute sehr gut.

Gut war auch die Stimmung als ich das Klopapier mal genau ansah. Was es nicht alles gibt 🙈💩

Also dann mal los in den strahlenden Sonnenschein.

Bamberg wird umgangen und daher geht’s rüber nach Ebelsfeld mit seiner verfallenden Burg (?) und hinter Stettfeld hinauf auf den „Berg“ und hinunter nach Baunach.

Die Frage wo ein guter Fotostandort für einen der Agilis RS1 in der Nähe ist erübrigt sich. Vom 29.4. bis 3.5. finden Bauarbeiten auf der Strecke nach Ebern statt.

Dann halt weiter und vorbei an einem heute zur Bewässerung nicht mehr genutzten Wehr nach Rattelsdorf wo sich bayerische Verkehrsplanung par excelence zeigt, hat man doch die ehemalige Bahntrasse beim ehm. Bahnhof zur Rennbahn für Autos umgewandelt.

Weiter rüber über den Main nach Unterleiterbach.

Hier bei der ESTW UZ bieten sich ein paar Züge zum Knipsen an. Darunter auch eine Garnitur mit einer schon fast historischen Baureihe 111.

Weiter geht’s durch Ebensfeld mainaufwärts.

Hinter Ebensfeld trennen sich die Strecke nach Lichtenfels und die Schnellfahrstrecke nach Erfurt was von der Strassenbrücke aus auch gut fotografierbar ist.

Jetzt aber, schon seit Baunach kurzärmilig und ohne Jacke und das Ende April, weiter nach Lichtenfels. Die „Radwege“ im Stadtbereich vor und hinter der Altstadt sind wenig prickelnd, dafür geht der „Radweg“ in der hübschen Altstadt durch eine reine Fußgängerzone. Scheint hier nur keinen zu jucken.

Das ist übrigens krin vertrockneter Baum auf dem Bild unten rechts sondern ein Kunstobjekt aus Metall.

Und weiter den Main hinauf.

Das unverputzte, somit irgedwie nie richtig fertiggestellte und seit 1973 verwaiste Brauhaus der Brauerei Fischer in Schwürbitz steht zum Verkauf.

Nebenan in Marktzeuln gibt es einige Häuser und Strassenzüge die nicht so ganz auf den heutigen Verkehr passen was eine recht interessante Ampelregelung durch den Ort nötig macht.

Aber hübsch ist das Ort, selbst unten an der Rodach vom Wasser aus.

Über Redwitz und Unterlangenstadt wo ein IC2 auf dem Weg nach Leipzig eingefangen wurde ging es nach über Küps nach Johannusthal wo so ehrliche Leute wohnen dass Brennholz einfach auf der Strasse gelagert wird.

Über Neuses wird Kronach erreicht, was aber via Industriegebiet nur tangiert wird.

Auch hier, wie schon in Lichtenfels, sind die innerstädtischen Radwege eher suboptimal ausgestattet.

Entlang des heutigen Industriepark „Loewe“ der auf dem Areal des ehemaligen und sehr renommierten Fernsehhersteller entstand, mein „alter“ kleiner Loewe Röhrenfernseher hatte aks simples 50Hz Modell ein besseres Bikd wie mancher 100Hz Blach Trinidingsbums Fernseher.

Naja, wie schon in Casablanca gesungen wurde „as Times goes by“ wie halt auch die nördlich am Werk vorbeiführende Rodachtaltalbahn welche 1976 ihren Personen- und 1994 den Güterverkehr verlor. Nur Loewe wurde noch bis 2002 bedient und dann bis 2005 die Strecke, bis auf den seit 2007 betriebenen Museumsbahnabschnitt Steinwiesen – Nordhalben, abgebaut und teils „Verradwegt“ oder für Strassenausbauten genutzt.

Und so gehts teils auf der alten Bahntrasse oder auf Nebenstraßen weiter die Rodach hinauf.

In Oberrodach wurde die Bahnstrecke und somit der Radweg rigoros der sehr stark befahrenen B173 untergeordnet. In der Zeit die msn hier zum zweimaligen kreuzen der Bundesstrasse braucht fahren andere gefühlt bis Berlin.

Bei dem Verkehr der hier tobt fragt man sich warum angeblich der Zug unrentabel war. Vom dürftigen Busverkehr (gerade am Wochenende) hier in der Gegend ganz zu schweigen.

Aber bald ist Erlabrück erreicht und mit gut 1km Imweg kann die hier Richtung Selbitz weiterführende B173 sicher unterquert werden bevor es am ehm. Sägewerk und „Bahnhofsgaststätte“,  Erlabrück war der Bahnhof für das gut 4km entfernt im Tal der wilden Rodach liegende Wallenfels, der alten Bahntrasse weiter nach Steinwiesen geht.

Der Radweg endete bis vor kurzem noch auf Höhe meines Quartiers für die nächsten zwei Nächte, wurde aber nun bis zum Bahnhof der Museumsbahn verlängert was aktuell weder in Google Maps, noch Komoot noch das Bosch Navi kennt.

Eincheken und noch schnell rüber zum Nahkauf Getränke bunkern. Denn der macht schon um 18 Uhr zu. Das es sowas noch gibt. Aber immerhin hat es einen Supermarkt im Ort.

Abebdessen gibt es als Halbpension zu 20€ und kann sich sehen lassen.

Leider hat es nur Mönchhof aus Kulmbach im Ausschank aber später hatte es und da es tagsüber bis über 24°C hatte kann man nun gut kurzärmlig auf dem Balkon sitzen und den Tagesbericht schreiben, noch was regionales aus Kronach im Angebot.

Es waren dann doch 95km, aber der Akku hatte noch 25% Restkapazität. Hatte auch wenig knackige Steigungen.

Daher wie üblich hier der Link zu Komoot.

Morgen werde ich dann die Museumsbahn verfolgen. Sozusagen als zweiter Anlauf nach dem Kurzbesuch an der Strecke in 2022.

Frühlingsradtour – Etappe 1 durch Weinfranken

Früh aufstehen war angesagt, ging es doch schon um 5:31 in der gut besetzten RB82 nach Frankfurt.

Der RE55 kam verspätet aus Würzburg rein und dementsprechend ging es mit 20 min Verspätung über Hanau, Aschaffenburg und Gemünden nach Würzburg das mit +15 erreicht wurde.

Die neue Unterführung ist ein himmelweiter Unterschied zu dem alten engen „Loch“ unter den Bahnsteigen.

Bei der Würzburger Strassenbahn hat man derzeit ein massives Problem bei den neuen Niederflurfagrzeugen weshalb vom Altmaterial alles rollt was rollen kann.

Entlang des Grüngürtels geht es durch Würzburg und der erste Kaffee muss auch noch eingenommen werden.

Würzburg ist doch recht hügelig muss ich feststellen.

Und dann lande ich in Lengfeld, nur der Otzberg ist nicht zu sehen. Aber dafür eine Bushaltestelle Odenwaldstraße.

Vorbei am einem alten Opel Blitz und einer Walze die langsam im Boden versinkt geht es weiter Richtung Rottendorf.

Östlich von Rottendorf trennt sich die Strecke aus Würzburg auf die Strecken nach Bamberg und Nürnberg auf.

Passend fährt gerade ein RE aus Bamberg und ein ICE Richtung Nürnberg vor die Linse.

Da langsam die Sonne durchkommt wechsele ich auf den Hang südlich der Bahnstrecken und beobachten das Treiben. Nur Güterzüge machen sich eher rar.

Aber es liegen noch einige Kilometer vor mir und über Rothof geht es nach Seligenstadt.

Zuvor mogeln sich noch eine „Wackeldackel“ Garnitur 612er hinter dem Wegekreuz durchs Bild.

Vorbei am Gut Seligenstadt, wo sich noch ein Oberleitungsfahrzeug zum nächsten Wegekreuz gesellt, gehts zum Bahnhof Seligenstadt und dem dortigen Haltepunkt der Mainschleifenbahn.

Seit dem ESTW Bau ist deren Strecke isoliert da die Anschlussweiche ausgebaut wurde. Aber es gibt derzeit Bestrebungen auch wieder einen Regelbetrieb nach Volkach oder, mangels Bahnbrücke, bis Astheim einzuführen.

Heute fährt nichts auf der Mainschleifenbahn. Es geht erst am 1. Mai mit Fahrten an Sonn- und Feiertagen bis Oktober los.

Intensiv und bei vergleichbar gutem Wetter hatte ich diese bereits letztes Jahr im Mai besucht.

Nach Prosselsheim geht’s über die Höhen zur Vogelsburg.

Nich ein wenig die Mainschleife bei 1a Wetter angucken und schon ist Astheim erreicht.

Die neue, ohne Strassenbrücke ist ohne Bahngleise gebaut, daher endet die Museumsbahn westlich des Mains bereits in Astheim.

Die alte Brücke teilten sich Bahn- und Strasse. Das „Stellwerk“ um den „Bahnübergang“ Mainbrücke zu sichern, existiert heute noch am Endpunkt der Mainschleifenbahn.

Also rüber über den Main und noch ein wenig die Altstadt von Volkach „angekratzt“ bevor es weiter ostwärts geht.

Immer etwas bergauf und wieder bergab gehts auf der „Landleben Runde“ nach Krautheim.

Und der Biergarten der Krautheimer Brauerei hat auf!

Na dann muss der auch mal getestet werden und das Ergebis ist… ja sehr gut.

Aber erstmal geht es weiter nach Gerolzhofen. Der Bahnübergang am Bahnhof hat schon viele Jahre keinen Zug mehr gesehen.

Ubd irgedwelche Nimbys protestieren mit Plakaten gegen Reaktivierungsbestrebungen. Fabulieren dabei von intelligenten (im Stau stehenden?) Elketrobussen vs. angeblich „Leeren“ Dieselzügen. Wie dumm kann man sein?

Gerolzhofen ist auch relativ tot und in Orten die so dümmliche Plakaten tolerieren lass ich eh kein Geld.

Also weiter und raus aus Nimby-hofen, zunächst entlang der Hauptstrasse nach Schweinfurt und dann über Nebenstrassen.

Gefühlt wohnt hier in jedem zweiten Haus ein Winzer.

Aber erstmal gehts durch den Wald und über den Berg rüber nach Wohnau.

Nsch dem letzten strammen Anstieg vor Wohnau geht es trotz kleiner zwischenzeitlicher Anstiege nun entspannt hinunter ins Maintal.

Und dann ist kurz nach 17 Uhr Sand am Main und das Hotel Goger erreicht.

Da zum Hotel auch ein Wingut gehört wird zur Spargelsuppe ubd den sehr gut gewürzten Lendchen der Wein gewählt ubd sowohl der halbtrockene Bacchus als auch der trockene Grauburgunder gefällt.

So, das waren nun 79km mit 720m aufwärts und wie üblich hier der Link zur Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bildern.

Morgen geht’s über Kulmbach und Kronach nach Steinwiesen.

Nach Hause von der Osterradtour

Und zur Heimfahrt wird promt das Wetter besser. Zumindest heute 😉

Nach den gewohnt guten Frühstück rollt es sich entspannt vom Berg herunter in Richtung Weser.

Über Grossenwieden geht es am Weserradweg in Richtung Hameln. Der Wind kommt aus Süswest und so unterstützt er zumeist auf der „Heimfahrt“.

Auch das Wetter spielt heute mit.

Ein interessanten „Trinkplatz“ findet such in gut 6m Höhe bei Grossenwieden. In anbetracht des Weihnachtshochwasser der Weser in 2023 bekommt das Infoschild zu Hochwasser und unterschiedlichen Flusstypen einen interessanten Hintergrund.

Und weiter enspannt an der Weser entlang.

Vorgestern ksm ich über die Brücke zurück aus dem Exertal. Heute wird sie unterquert. Die Weser führt derweil immernoch recht gut wasser.

Entlang des Weserradweg noch ein wenig Kunst und auch blauer Himmel kommt durch.

Uiii, echt? Hier gibt es auch Busverkehr? Nagut, ich bin ja auch fast in Hameln.

Auf der Brücke zur Insel in der Weser thront in Anbetracht des Märchen zum Rattenfänger eine goldenen Ratte, auch wenn sie eher an einen Disney Nager erinnert.

Der Radweg zim Bahnhof führt durch die Altstadt welche nur von 20 bis 10 Uhr per Rad durchfahren werden darf. Deutet das auf sehr früh hochgeklappte Bürgersteige hin? 🤔

Das Glockenspiel am Rathaus ist gerade am spielen und unter der musikalischen Begleitung geht es durch die Rattenfängerstadt.

Hameln ist ein hübsches Städtchen.
Warum nur hält die Alternative für Dummbeutel hier nicht einfach mal ihren Bundesparteitag ab. Würde zur Stadtgeschichte passen und ggf. das Problem mit dieser „Partei“ lösen. 🙈🤪😂😉

Die Ausschildeung der Radwege ist wue schon gewohnt teils lückenhaft und auch oft ohne eigene Radtrasse. Aber es wird trotzdem der Keilbahnhof von Hameln sicher erreicht.

Der Zug aus Paderborn wird hier verstärkt und so muss ich nicht lange auf dem Bahnsteig zum Zug der S5 nach Hannover warten.

Die Flirt Züge der von Transdev betriebenen Hannover S-Bahn präsentieren sich auch hier oftmals versprüht bzw. aussen nur rudimentär und bis zur Fensteroberkante gereinigt. Aber dies scheint nicht nur ein Transdev Problem zu sein. Auch bei Erixx und „DB FehlStart“ finden sich teils großflächige Schmierereien. Hannover, die Bronx des Nordens? 🤔

Pünktlich wird Hannover Hbf erreicht.

Kurz nach dem Halt in Hannover-Linden/Fischerhof fällt neben der Strecke eine Brücke auf und in der Tat war diese bis 1909 eine Bahnstrecke und seiner verkehren die Züge über die „Güterbahn“ und die Helene-Weber-Brücke über die Ilme Dient nurnoch einem Rad- und Fussweg.

Als ich das letzte mal in Hannover Hbf umstieg fuhren noch Stadtbahnen über den Bahnhofsvorplatz. Heute sind es nurnoch Busse. Die Stadtbahn ist komplett im Untergrund verschwunden und dirthin habe ich mit Rad keine Lust.

Oha, es gibt auch saubere S-Bahnen in Hannover. Vermutlich Neufahrzeuge 🙈🤪

Noch ein wenig den Bahnbetrieb beobachtet und mit +5 kommt im 14 Uhr der ICE771 Richtung Frankfurt.

Der Weg vom Wagen 1 bis zum Bordrestaurant im Wagen 10 und zurück brachte gut 3/4 der Fahrtzeit nach Göttingen.

Danke Bittburger Brauerei für das Plakat im Bordrestaurant. Das mit dem Hopfen bei Bitburg erinnert mich daran wie ich dort 2016 bei meiner ersten mehrtages Radtour vom Rad gefallen bin.

Das Radabteil ist schwach belegt und ich ergattere den Einzelsitz hinter der Tür.

Es geht über die Altstrecke via Witzenhausen Nord und Hannoversch Münden nach Kassel Wilhelmshöhe ubd weiter via Marburg nach Giessen.

Gut dass ich nicht nach Stuttgart will.
Die ICE4 Karre hat wohl ein gebrechen weshalb erst der Halt am Flughafen gestrichen wurde und dann einige Zeit später wied wegen Oberleitungsschaden bei Stuttgart die Weiterfahrt ab Mannheim gestrichen.
Wie war das nochmal mit der Glücksspiellizenz für DB Fernverkehr und dass man daher bald nurnoch ab 18 Jahren Fahrscheine kaufen darf? 😂
Bei jedem Halt hier hinter Giessen denke ich schon „Lass es nur Zugfolge sein, lass ihn nicht schon vor Frankfurt sterben“ 🙏

Ab Friedberg geht es, wie auch schon auf der Hinfahrt, via Hanau nach Frankfurt.

Das „E“ in ICE besteht bei über 4h Fahrtzeit von Hannover nach Frankfurt über die Altbaustrecke und Main-Weser-Bahn definitiv nicht für Express sonder eher für „Ewiglahm“.

Ab Hanau Nord stockert es erheblich und via Abzw. Rauschwald geht’s via Hanau Hbf Südseite und Offenbach nach Frankfurt was mit +5 erreicht wird.

Ankunft Frankfurt Hbf bei bestem Wetter und dann rüber nach Gl. 11 wo grade ein einzelner Lint für die RB82 nach Erbach um 19:25 einfährt.

So leer wie hier blieb das Radabteil aber nicht. Insgesamt war die RB82, welche bis Neu Isenburg hinter der 10min zuvor abgefahrenen RB nach Dieburg hergeschlichen ist, bis Ober Ramstadt sehr gut besetzt und die belegung der Radstellplätze verlangten nach klaren Ansagen des Zugbegleitpersonals.

Mit +10 wurde 20:15 Reinheim erreicht und somit das Ende der Osterradtour.

Ein Blick auf das Fahrraddusplay zeigt dass ich heute die 40.000 km seit 05/2016, der Übernahne des ersten eBike, geknickt hatte und nurnoch 75km für die 9000km seit 05/2023, der Übernahme des neuen eBike, fehlen. Das schrint im April auch machbar.

Hiet noch der Link zu Komoot für die „nur“ gut 27km am heutigen Tag entlan der Weser.

Mal sehen was mir hier oben noch an Touren einfällt. Die Weser flussaufwärts Stadtoldendorf ist bestimmt noch interessant.

Nebenbei habe ich noch die Herbsttour im Anschluss der Innotrans Ende September eingetaktet. Wenn alles klappt wird es eine 6 Länder Tour, inkl. Gothaer Genusstramfahrt, bis nach Hause.

By the Way, heute brauchte es knapp über 4h von Hannover nach Frankfurt. Im September braucht es via Schnellfahrstrecke nur 4 3/4h von Darmstadt bis Berlin 😨

Aber davor stehen nich die Frühjahrstour durch Franken und die lange Sommertour.

Achja, um dem Gaumen die feine Küche der letzten Tage abzugewöhnen gab es heute nur Dosengulasch und Discounter Veltliner 🤪

Regentag an der Rinteln-Stadthagener-Eisenbahn

Im Gegensatz zu gestern verheißt der Wetterbericht keine Wetterbesserung über den Tag. Nur die Optionen zwischen mehr oder weniger Regen.

Egal erstmal „VIP Frühstück“ am Platz, da ich der einzige Gast bin gab es sinnvoller weise kein Frühstücksbuffet aber auch so war alles dabei.

Perfide wie Petrus ist lässt er mich sogar fast im Trockenen nach Rinteln fahren. Wobei die 17% Gefälle mit Kopfsteinpflaster auch ohne Regen vorsichtig anzugehen sind.

Es bleibt sogar noch Zeit für einen Abstecher vor Rinteln an die Bahnstrecke für den Zug nach Rinteln.

Ziel ist der Bahnübergang kurz vor der östlichen Einfahrt vom Bf. Rinteln.

Der dortige Anschluss der Landwirtschaftlichen Siloanlage ist schon länger vom Bahnnetz abgeklemmt.

Unmittelbar neben dem Bahnübergang wiederum überspannt eine der Bahn nach Stadthagen die Bahn, Anschlussgleis und Strasse.

Der Zug nach Hameln und der Schienenbus der Museumbahn welcher im Privatbahnbahnhof Rinteln Nord steht (aber südlich der Gleisanlagen des Bf. Rinteln liegt) grüssen sich gegenseitig gut hörbar mit einem Hupkonzert bevor der Lint auf dem Weg nach Hameln die Brücke passiert.

Mit ein wenig Verspätung knattert dann um 11:28 Uhr der Schienenbus über die Brücke mit Fahrtziel Stadthagen.

Es ist der vsl. vorletzte Betriebstag des Schaumburger Ferst da die Bückebergbahn als Pächter der ehm. Rinteln-Stadthagener-Eisenbahn diese auf Grund nicht finanzierbarer Sanierungsarbeiten und fehlender Unterstützung aus den Anliegergemeinden, Kreis und Land den Pachtvertrag zum 1.5. gekündigt hat. Dies ist nicht nur für die Schienenbusfaherten des Ferst und die Dampfzugfahrten der Dampfeisenbahn Weserbergland ein schwerer Schlag sondern auch für den Güterverkehr welcher aus Holztransporten sowie Splitlieferungen zum Baustoffwerk südlich von Stadthagen bestand. Wieder hunderte und mehr LKW auf der Strasse…

Ob der Eigentümer der Strecke, diese weiter instand hält ist fraglich. Sind die Eigentümer der Rinteln-Stadthagener Verkehrs GmbH (RStV) just jene Gemeinden und der Kreis die auch so schon kein Geld zur Sanierung geben wollten.

Apropos Kreis Schaumburg, auch hier beschränkt man sich im ÖPNV gerne auf Anruflinientaxis und Schülerverkehr. Am Wochenende hilft hier nur das Auto. Passend zum VW dominierten Niedersachsen.

Planungen zur Reaktivierung gab es schon mehrfach, aber kaum folgt der Absichtserklärung die Kostenschätzung folgt das Schweigen im Walde seitens der Verantwortlichen.

Über teils entlang gut ausgebauten Strassen mit „Bettelampeln“ deren Umlaufsteuerung dem Radfahrer und Fußgänger klar zeigen dass die Autos Vorrang hsben geht’s nach Steinbergen in dessen Bahnhof ein paar abgestellte Kesselwagen auf bessere Zeiten warten.

An der Südflanke des Auetal bei Buchholz dominiert die Brücke / Galerie der A2 die Szenerie.

Und dann wird, noch ohne Regen, Bad Eilsen erreicht.

Und mangels guter mit Bahn umzusetzender Motive im Ortsbereich gleich weiter nach Obernkirchen geradelt.

Der Bü im nördlichen Obernkirchen mit der Steinstele wird als Plan B Motiv vorgemerkt aber kurz vor Sülbeck findet sich ein passendes Motiv und kurz darauf kommt der Zug aus Stadthagen zurück. Dank der leichten Steigung mit guter Akustik und „Gross“dieselduft.

Und dann die Überraschung am Bf. Obernkirchen, der Zug ist noch nicht da. Dieser kommt, vmtl. wegen Oberbaumängeln, im Schneckentempo in den Bahnhof gekrochen.

Da der Zug einen etwas längeren Aufenthalt hier zum Besuch des Cafe im Empfangsgebäude hat nutze ich die Zeit für einen Vorsprung fpr ein Fotomotiv zwischen Obernkirchen und Röhrkasten.

Und ganz nebenbei fängt es nun an leicht zu regnen…

Nundenn, dann erstmal hoch nach Stadthagen fahren während es stärker anfängt zu rennen.

Bei Regen sieht alles Trostlos aus. Sowohl das Gelände der Dampfbahn im Bf Stadthagen West als auch das imposante aber fast vollständig  leerstehende Empfangsgebäude des „Staatsbahnhofs“.

Am Baustoffwerk das ab 1.5.2024 auf den Bahnanschluss verzichten muss vorbei gehts zurück nach Nienstädt, wo ich auf der Hinfahrt noch ein Bü Motiv entdeckt hatte an dem dann der zweite und letzte Zug des Tages nach Stadthagen erwischt wurde.

Im stärker werdenden Regen dann weiter zu einem Feldweg südlich von Röhrkasten welcher sehr verschlanmt war. Die Anfahrt darauf hinauf zur Strecke war sehr herausfordernd.

Aber auch dies war es wert. Siehe Titelbild und unten rechts.

Interessanter weise lies der Regen während der Wartezeit und zum Foto stets nach um dann beim Weiterfahren wieder stärker zu werden.

In Bad Eilsen zweigte bis 1966 die Bad Eilsener Kleinbahn nach Bückeburg, das wie Stadthagen an der Bahnstrecke von Hanover nach Minden liegt.

Um so amüsanter ist daher die Haltestelle „Bad Eilsen Kurhausbahnhof“ für den mehr als dürftigen Busverkehr im Kreis Schaumburg und zudem für eines Kurort dieser Größe.

Hmm, das Gebäude des Hsus des Gastes passt von der Bauart her nicht zum Rest vom Kurort. Tippe auf frühe 40er Jahre…

Brennholz, Kartoffeln und Streusalz. Eine interessante Mischung hat es hier im Angebot.

Oberhalb des, bahnseitig schon länger nicht mehr bedienten Steinbruchs zwischen Steinbergen und Buchholz, thront eine Aussichtsplatform „Jahrtausendblick“ mit angeschlossen Funpark. Die Nachfrage scheint entsprechend der Belegung auf dem Parkplatz, (hatte ich erwähnt dass der ÖPNV hier eher inexistent ist?) beim aktuellen Wetter sehr übersichtlich. Direkt neben dem Parkplatz unterquert die Bahnstrecke die A2.

Hmm, ob die Bahnbrücke nach 1967 nochmal eine Renovierung erleben wird?

Im Regen geht es parallel zu A2 das Auetal hinauf.

Das hiesige Protestplakat ist wiedermal typisch. Klar gehen eine Neubaustrecke aber die nur wenige hundert Meter und trotz Schutzbauten ins Tal lärmende A2 schert nicht. Zudem würde die Bahnstrecke ohnehin wie üblich parallel zur Autobahn genaut. Klassische Nimbys, Hauptsache der Autobahnanschluss ist sichergestellt  🤦‍♂️

Jetzt nochmal auf den Berg hinauf und schon wird diesmal von Norden her Schaumburg erreicht.

Und es ist bei leicht nachlassenden Regen noch Zeit für einen Abstecher hinauf zur Burg. Der Ausblick ins Wesertal ist eher „getrübt“ / wie zu erwarten.

Jetzt erstmal die Heizung aufdrehen, raus aus den nassen Klamotten und Schuhen und ebendiese zum trocknen aufhängen.

Dann ab zum Abendessen.

Nochmal der Riesling von der Saar bevor es nach dem Küchengruss mit Bärlauchsuppe mit gebackener Räucherfischpraline und Tranchen vom Kalbsrücken an Morchelrahm Frühlingsgemüse und Kartoffelpüree weiter geht.

Den Abschluss bilden Mirabellen-Topfenknödel auf Mandelsauce mit Nougatperlen und Mohnparfait und da es nun enfluch aufgehört hat zu regnen gibt sich die Sonne mit Abendrot hinter dem Fenster die Ehre und Inspiration für einen Marzadro Diciotto Lune Grappa.

Abschließend noch der übliche Link zu Komoot über die 69km mit 640 Höhenmeter durchs Schaumburger Land.

Genug geschlemmt, morgen geht’s nach Hause.