Wenn es schon gestern am Schwabentor in Freiburg nicht richtig geklappt hat, dann aber dafür heute am Spalentor in Basel.
Auch am Barfüsserplatz und Bf. SBB ging was, wenngleich das Wetter (passend zum Basel Tattoo) recht britisch/schottisch ist.
Aerótrain
Wuppertaler Schwebebahn, Einschienenbahnen, Transrapid, usw. usf.
In die lange Reihe der Prototypen oder Einzelgängersysteme im spurgebundene Verkehr reiht sich auch der Aerótrain ein dessen eine Teststrecke nördlich von Orléans auf einen Stück die Bahnstrecke nach Paris begleitet.
Nach Einstellung des Projekts in den 70er Jahren verfällt die Trasse und ist derzeit nach dem Abriss der Berliner Mauer vmtl. eine der längsten Anzeigeflächen für politische oder sonstige Parolen.
Mehr zum Aerótrain:
http://de.m.wikipedia.org/wiki/A%C3%A9rotrain
Die Teststrecke liegt zudem in einer topographisch einfachen Gegend. Flach dass man Morgens schon sieht wer Mittags zu Besuch kommt. Ist auch gleichzeitig eine der Kornkammern Frankreichs.
Die Vögel
Milch Tram
Tram Freiburg
TGV Mampf
Tram in Nantes
Nantes ist eine schöne Stadt und mit der Einführung der ersten neuen Straßenbahnlinie hat man nette Fußgängerzonen und Ansichten geschaffen.
Auch bei der Streckenausstattung und den Fahrzeugen hat man Akzente gesetzt.
Einiges fällt dabei aber unter die Rubrik „Ist das Kunst, oder kann das weg?“, anderes in die Rubrik „Und Gott schenkte dem Franzosen die LED“.
TramTrain
Was macht man wenn die eine Region (Bretagne) eine (dürftig) befahrenen Streckenabschnitt besitzt und die andere Region (Haut de Loire) eine Strecke reaktivieren will. Nein, man bindet den „TramTrain“ nicht von Nantes nach Rennes durch, sondern schnibbelt den Bahnhof Chateaubriant in der Mitte durch.
Die Triebwagen sind wieder fast üblich bunt gestaltet. Aber mit erstaunlich grossem Sitzabstand.
Personal: 1x Tf und 2x ZuB *hust*. Das ist 1x Personal weniger wie Fahrgäste ab Chateaubriant. 🙂
Bis Nantes füllte sich die Fuhre aber doch recht gut.
Fie Landschaft ist wiederum gewohnt unspektakulär.
Kontrastprogramm
Ganz im Kontrast zu Le Havre steht Rennes mit eine hübschen und gut erhaltenen Altstadt diverser Epochen.
Gut. Hier hatte man auch weniger schwerwiegende Folgen aus tausendjährigen Spinnereien zu ertragen.
Wenn man schon am Rande der Bretagne ist muss auch ein traditionelles Essen mit Galette (crepartiger Teig mit Fleisch oder Fisch, Käse oder was sonst die Küche gerade findet gefüllt) und Crepe herhalten.
Schöner wäre das Ort mit einer Tram statt Bussen im historischen Stadtkern aber diese wurde schon in den 50er Jahren eingestellt aber man findet immer noch Gleisreste, wie z. B. vor dem bretonischen Parlament.
Statt Tram hat es eine Val-Metro Linie und eine zweite wird derzeit gebaut. Naja, ob man für das Geld nicht mehr Linie als Tram bekommen würde?