Le Noirmont

Rationell arbeitet man beim Umsetzen des Triebwagen (ex. RhB) aus Saignelégier nach Tavanes in Le Noirmont. Nicht dass der Lokführer entkuppeln und später die Bremsprobe allein machen muss. Nein, dafür hat er auch keinen eigenen Rangierer dabei.  Das macht für ihn der Fahrdienstleiter. Und nach kaum 5min geht die Fahrt weiter.

Der Bahnhof befindet sich derzeit im Umbau.  Da er den Taktknoten mit Kreuzung und Anschluss nach Tavanes bildet geht es derzeit dort zu wie früher in Filiale.  Niedrige (+ 1cm über SOK) und schmale Bahnsteige mit niveaugleichem Zugang. Das soll nun wohl analog zu  z. B. Filisur geändert werden.

Achja, das Bahnhofshotel in Le Noirmont ist offen und hat sogar 4 Sterne.

Sonne

Der Wetterbericht hat recht behalten.  Seit Le Noirmont hat es strahlend blauen Himmel mit kleinen Wolken die immer dann vor die Sonne rücken wenn man ein Foto mit Zug machen will.

Klimagrenze

Während ich auf Schweizer Seite im Schnee stehe (ca. 10cm) liegt auf der anderen Seite des Flusstals der Doubs auf gleicher Höhe nichts.  Seltsam? Oder kann man sich im Fance-Comté schlichtweg keinen Schnee leisten und investiert lieber in Sonne  ;-D

Igitt. Neuschnee.

Nachdem es mich gestern nur ein mal hingelegt hat beschloss Petrus für heute das Glatteis wieder zu Tarnen.
Sm Nachmittag soll es aber sogar Sonne geben. Lassen ich mich mal überraschen und auf nach Le Noirmont bzw. Les Bois

Hotellerie im Wandel der Zeit

Achja. Dem Bahnhofshotel sowie dem sich daran ananschließenden Hotel de la Post sieht man ihre ehemalige Bedeutung auch heute noch an. Wenngleich sie aktuell beide leer stehen und ein Anwärter für die „Group Hotel de la Gare Gotha“ sind. 😉

Güter auf die Bahn

Den Kerichtzug mit ex. RhB Triebwagen habe ich beim Chhaux de Tramelan nur um 2 Minuten verpasst um ein gutes Bild zu bekommen.  Es blieb nur ein „Notschuss“.
Mit Holz und Kericht ist die CJ noch gut unterwegs.  Allerorten finden sich genutzte Verladerampen.
Selbst in Tramelan wird verladen obwohl der nächste Normalspurbahnhof Tavannes (mit Schalterstellwerk!) nicht mal 10 Fahrtminuten entfernt liegt.
Hier die Holzwagen in Tramelan. Im Hintergrund versteckt sich ein ehm. Triebwagen der Frauenfeld-Wil Bahn mit seiner markanten Lackierung.

Wie auch in Glovelier besorgt die CJ in Tavannes das Rangieren zum Verladen auf Rollbockwagen im Normalspurteil selbst.

Man denkt an alles

Hmmm, Wodka mit Eis für die Wanderer oder doch nur eine Viehtränke?
Ausprobieren werde ich es nicht.
Wie oftmals im Appenzeller Land geht es auch hier im Jura oft ohne erkennbaren Weg (nicht wegen des Schnee) quer über Viehweiden.  Der aktuelle Vorteil ist dass das Vieh im Stall ist.  Nur Ochsen wie ich sind unterwegs.

Schwellenläufer

Ha ha. Auch wenn mich die heutige Tour erst am Ziel wieder mit der Bahn vereint so scheint es so als dass mir Eisenbahnmaterial auf Schritt und Tritt folgt.
Es ist auch mal angenehm Schwellen der Länge nach und nicht wie sonst beruflich im 65cm Trippelschritt zu begehen.

Autsch…

Die diversen Landestellen vin gestern haben doch Spuren hinterlassen. Komme mir vor wie ein geprügelter Hund (also wie auf der Arbeit *lach*).
Aber der innere Schweinehund ist überwunden und weiter geht es nach Tramelan vorbei an der Halle des Pferdemarkt von Saignelégier.
Hottehüh ab es gestern Abend als Steak.  Sehr lecker.
Der Schnee hat sich inzwischen wieder dünne gemacht.  Der Vorteil… das Glatteis auch.