Bahnwandern im Schnee

Wenn ich schon vergessen habe lann ich auch glrich früh aufstehen.

Freue Platzwahlnam Frühstücksbuffet und auf dem Weg zum Bahnhof kommt langsam die Sonne hervor.

Mit der S3 Richtung Brunnen geht’s via Meggen und Küssnacht nach Arth-Goldau.

Der Plan ist erstmal mit der ARB zur Station Kräbel, auf Hessisch müßte man diese Station mit doppelten B schreiben 😉 , wo ich auch auf der Radtour 2022 schon Züge knipste, und dann mit der Seilbahn weiter nach Rigi-Scheidegg.

Da noch Zeit ist will ich die Fahrkarte schon hier in der ARB/Rigibahnen Talstation holen. Dabei stellt sich heraus dass die Rigibahnen recht großzügig in der Anerkennung der Auslandsfreufahrt sind, denn alle zu den Rigibahnen gehörenden Seilbahnen sind auch inkludiert. Sehr schön, 29,- CHF gespart.

Noch verkehren auf dem Ast von Arth-Goldau hinauf zum Rigi die traditionellen Triebwagen BDhe 2/4 und BDhe 4/4 aus den 50er bis 80er Jahren ihren Dienst während der Vitznauer Ast fest in der Hand der 2021/22 gelieferten Bhe 4/6 ist.

Die nächsten Talfahrt wird dann oberhalb der Station abgefangen.

Im Winter wird auf beiden Ästen im Stundentakt gefahren, wobei auf dem Arth-Goldau Ast bisweilen zwei Garnituren direkt nacheinander fahren und nur der zweite auch die Bedarfshalte bedient.

Immerwieder faszinierend diese Weichen mit Zahnstange.

Die Seilbahn pendelt eigentlich nur halbstündlich, aber aktuell wird gefahren so bald die mit 8 Sitzplätzen ausgestattete Gondel besetzt ist. Mit stehenden Fahrgästen darf diese nicht mehr wie 15 Personen transportieren.

Die Stationen scheinenauf eine Option mit grösserer Gondel ausgestattet zu sein.

Die Fahrscheinkontrolle und Verkauf erfolgt nur in der Bergstation.

Und das Wetter zeugt sich weiter von der besten Seite. Gerade in der Sonne reicht schon die Strickjacke/Unterjacke.

Von der Kante und vom Aussichtspunkt hat es eine top Aussicht rund im den Berg.

Auch der Gipfel des Rigi lässt sich mal kurz durch seine noch vorhandene Wolkenmütze blicken.

Danach geht’s etwas hinunter in der kleinen Siedlung Scheidegg zur ehemaligen Endstation der bis 1931 betriebenen Bahn von Rigi-Kaltbad hierher. Die Endstation dürfte gemäss Openrailwaymap.org irgendwo auf einem der Fotos rechts oder links des Bild mit dem Hydrant gelegen haben.

Das Zusatzschild am Hydranten braucht es dieses Jahr bei dem eher geringen Schneehöhen eher nicht, er ist auch ohne noch ausreichend gut erkennbar.

Ausser dem kleinen Luft oben auf der Scheidegg läuft kein einziger Lift mangels ausreichend Schnee.

Auf der alten, nun fast 95 Jahre ohne Züge seienden Bahntrasse geht’s nun gut 6km Richtung Kaltbad.

Die Rigi-Kaltbad – Scheidegg – Bahn (RSB) wurde unter anderem vom Bahnpionier Riggenbach ins Leben gerufen, war zudem die erst zweite meterspurige Schmalspurbahn der Schweiz und war von1874 bis 1931 in Betrieb. Erwirtschaftete aber in keinem Jahr nie Gewinn. Daher war die Anordnung der Betriebseinstellung wegen grober Mängel nur eine Frage der Zeit.

Um Zahnstangenabschnitte zu vermeiden ist die Strecke mit teils hohen Dämmen und Einschnitten, sowie zwei größeren Brücken und einem Tunnel recht aufwändig trassiert.

Die erste Brücke und der Tunnel folgt bereits nach dem ersten Viertel der Strecke (ab Scheidegg gesehen).

Durch den nicht beschneiten Tunnel, die Ski Langläufer „freut“ es, geht’s weiter und bei Unterstetten, ungefähr in Streckenmitte, wird die grosse Brücke erreicht.

Ein paar hundert Meter weiter fristet einer der Wagen der RSB sein Leben neben der ehemaligen Trasse. Ob der Aufbau noch original ist würde ich bezweifeln, aber die Lager der Dregestelle sind mit RSB geprägt.

Mit jeden Höhenmeter abwärts und insbesondere an den sonnenbeschienenen Hängen schwindet der Schnee zusehends.

Der Blick hinunter nach Rigi-Klösterli lässt auch wieder einen Blick nach Rigi Kulm zu wo gerade ein Zug aus Arth-Goldau einfährt.

Ab Rigi-First finden sich bis Kaltbad diverse Lichtinstallationen die diese Woche abends für Illumination am Berg sorgen.

Auf der Südseite hängt aber derzeit eine Wolke fest.

Und nach gut 7,7km wird Rigi-Kaltbad erreicht.

Hier der Link zur Touraufzeichnung von Rigi-Scheidegg nach Rigi-Kaltbad bei Komoot.

Kurz darauf kommt schon ein Zug nach Vitznau vorbei.

Aber nee, erstmal will ich weiter hoch.

Mit dem nächsten Zug aus Vitznauer geht es dann hinauf nach Rigi-Kulm.

Die modernen Stadler Triebwagen auf dem Streckenast von Vitznau nach Rigi-Kulm fahren in Doppeltraktion und erreichen damit eine respektale Länge.

Da die Fahrzeuge auf Normalspur mit entsprechend breiteren Profil gegenüber klassischen Schmalspurbahnen mit Zahnradantrieb verkehren hat man teilweise eine 2+3 Bestuhlung realisiert.

Nach kurzer Fahrt wird Rigi Kulm auf 1748m.ü.M. erreicht. Somit 1000m höher wie letzte Woche am Rennsteig, aber mit nur minimal mehr Schnee.

In der Hoffnung auf Bilder mit Sonne im Rücken laufe ich den Rodelweg ein wenig nach unten, aber immer wenn der Zug kommt, kommt auch eine kleine Wolke vorbei ;-P

Aber egal, Hauptsache es hat auch blaue Stellen am Himmel.

Die heutigen Rigibahnen waren lange Zeit zwei konkurrierende Bahnen (VRB und ARB) und aus dieser Zeit stamnt auch die Doppelspur zwischen Rigi-Staffel und Kulm, aber bis heute befahren die Vitznauer Züge das westliche/ nördliche Gleis und die Arth-Goldauer das östliche / südliche Gleis. Wobei es imnerhin in Rigi-Staffel mit dem letzten grösseren Umbau in den 1990er Jahren auch eine Verbindung der Strecken. Damit gab es zuvor über 100 Jahre keine befahrbare Verbindung.

Aber auch ein Abstecher hinauf zum Gipfel mit dem markanten Antennenturm, der wegen Eisschlaggefahr weiträumig abgesperrt ist, ist drin und die Aussicht wird genossen.

Die Aussichten von hier sind wifklich top und den Weg wert.

Der Zuger See und das Reusstal liegen da wie auf einer Luftaufnahme.

Es zieht mal wieder etwas zu und ich mache mich auf den Weg hinunter.

Eigentlich wollte ich ja die Züge zwischen Rigi-Staffel und Kulm erwischen, aber immer wenn diese kamen lag die Strecke zum Weg hin eher ungünstig  🙁

Und so blieb nur die Fotostelle kurz vor Rigi-Staffel wo der bergwärts fahrende Zug fast dem hinunter nach Arth-Goldau ins Motiv fuhr.

Das ehemalige Hotel Felchlin wurde gemäss einer Infotafel in den 1980er zuletzt „sanft Renoviert“ aber ich denke, so wie es nun von aussen aussieht, wird es bald das Schicksal des Bahbhofshotel in Gotha mit dem sukzessiven Verfall erleiden.

Auch hier direkt am Rigi sind auf der Infotafel git erkennbar alle Skianlagen geschlossen.

Noch den Express (Direktfahrt ab Staffel nach Arth-Goldau) und den kurz darauf folgenden und ebenfalls gut besetzen „Regio“ nach Arth-Goldau abgelichtet, die Doppelführung ist im Winter nicht gerade üblich, und dann wieder rüber um erstmal nach Rigi-Kaltbad runter zu fahren.

Die 2,7km Wanderung rund um Rigi-Kulm und runter nach Staffel ist hier bei Komoot, mit noch weiteren Fotos, hinterlegt.

In Rigi-Kaltbad kehre ich dann für ein spätes Mittagessen/frühes Abendessen im am Bahnhof gelegenen Alpina ein, was mir auch als Übernachtung von der debx Exkursion im Herbst 2021 bekannt ist.

Mit Bahnblick und meist Sonne gibt’s Alpina Rösti mit üppig Käse und Ei und danach was süßes. Alles zudem günstiger wie in Luzern.

Noch ein Blick auf die hier am oberen Bahbhifsende eingebaute Schleppweiche und dann geht’s um 16:18 runter nach Vitznau. Die Triebwagen sind teils gut besetzt, aber niemand muss stehen.

In Vitznau besteht ein elegant schlanker Übergang zum Bus nach Küssnacht als auch zum Schiff nach Luzern.

Aber auch für einen Blick in die Fahrzeughalle reicht es noch.

Da das Schiff in den „SP“ Auslandsfreifahrten für die Schweiz dabei ist wird natürlich das Schiff gewählt.

Und so bringt das Schiff mich in weniger wie einer Stunde nach Luzern zu den Anlegern am Bahnhof.

Da wegen Bauarbeiten der Anleger in Weggis (es besteht ein Schiffsersatzverkehr per Bus) und wegen Niedrigwasser der Anleger am Verkehrshazs/Lido nicht angefahren werden kann ist das Schiff sogar vor Plan da.

Noch kurz zum Coop im Bahnhof, der extrem gut besucht ist, und dann mit dem Doppelgelenk O-Bus der Expresslinie 1 zum Löwenplatz.

Klar hätte ich den knappen Kilometer auch laufen können, aber wenn das Hotel schon die Öffis im Stadtgebiet mit in der Gästekarte hat, warum nicht.

So, genug geschrieben. Ab ins Bett. Morgen gehts via Andermatt nach Bergün.

Zum Abschluss aber noch der heutige Fahrplan.

Ab 08:06 Luzern – Gl. 11 (S3, Richtung: Brunnen)
An 08:38 Arth-Goldau – Gl. 5

Fussweg: 128 m

Ab 08:55 Arth-Goldau RB (CC 81, Richtung: Rigi Kulm)
An 09:03 Kräbel

Fotos Zug nach Arth-Goldau oberhalb der Station Kräbel gemacht.

Ab 09:35 Kräbel (Talstation Scheidegg) (PB 2564, Richtung: Rigi Scheidegg)
An 09:41 Rigi Scheidegg

Wanderung ehm. Bahnstrecke Rigi-Scheidegg – Rigi-Kaltbad

Ab 12:38 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Rigi Kulm)
An 12:50 Rigi Kulm

Wanderung rund um Rigi-Kulm und runter nach Rigi-Staffel.

Ab 15:08 Rigi Staffel – Gl. 3AB (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 15:16 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1

Essen…

Ab 16:18 Rigi Kaltbad-First – Gl. 1 (CC 82, Richtung: Vitznau)
An 16:43 Vitznau

Umsteigen

Ab 16:49 Vitznau (BAT 3600, Richtung: Luzern Bahnhofquai)
An 17:47 Luzern Bahnhofquai – Steg 1 (Real Steg 5)

Einkaufen

Ab 18:18 Luzern, Bahnhof – Kante B (B 1, Richtung: Ebikon, Fildern)
An 18:21 Luzern, Löwenplatz

Eigentlich ging es nur bergab…

… aber das wäre ja zu langweilig.

Der Sonnenschein von gestern findet heute über den Wolken statt und damit dafür dort genug Platz ist drücken die Wolken in die Täler.

Schade dass die Webcam vom Gotthardpass defekt ist, es wäre interessant gewesen ob da oben die Sonne scheint. Egal, gestern hatte es auf der Etappe ja Sonne und nur das zählt.

Nach dem Frühstück fuhr ich erstmal ein Stückchen zurück zum Ortseingang um an der Brücke mit dem einsamen Stellwerk „Zgraggen“ zu fotografieren.

Dabei überraschte zuerst ein sehr überschaubarer und mit Diesellok bespannter bergwärts im Gegengleis fahrender Güterzug bevor dann das übliche SBB und SOB Stadler Material vorbeikam.

Aber um 10 Uhr herum musste ich doch mal aufbrechen und vorbei an der Seilbahn Intschi – Arnisee ging es talwärts.

Gut dass es auf der Bergstrecke noch konventionelle Signalisierung besitzt und das grüne Signal kündigte damit einen talwärts fahrenden Zug an. Daher wurde noch schnell zum Motiv der Talbrücke ein Fotostandort gesucht und kurz darauf fuhr der ETR610 der Trenitalia aus Mailand kommend übers Viadukt.

Den Abstecher zu den Kehren der Strasse ins Maderanertal, um das Chärstelenbachviadukt von Osten her zu fotografieren, muss ich leider abbrechen da die Strasse gesperrt war. Den Grund konnte ich vom dortigen Posten nicht erfahren. Er sagte es zwar, aber auch im zweiten Versuch verstand ich es nicht. Es war in Deutsch, aber eben das hiesige. Dann halt nochmal etwas die Strasse Richtung Göschenen hoch und es kommen passend Girunos und Traversos vorbei.

Aber es ist auch Zeit um weiterzufahren.

Hinter Amsteg folgt noch eine urige altmodische Seilbahn die wie die Seilbahn in Intschi zum Arliseee führt. Die Talstation ist rundherum mit Stahlbauteilen, vermutlich von ex. Förderbändern des Tunnelbau, „eingemauert“.

Irgendwann muss ich mal mit den beiden Bahnen eine Rundfahrt machen.

Jetzt gehts erstmal weiter Richtung Erstfeld und was kommt da beim Nordportal des Gotthardbasistunnel vorbei?

Der Lösch- und Rettungszug erklimmt die Rampe hinauf zum Bahnhof von Erstfeld.

Kurz darauf kommt ein Traverso bergwärts Richtung Erstfeld vorbei. Eine Stelle von der aus man Züge bei der Tunnelaus- oder -einfahrt erwischen könnte wurde nicht gefunden.

Beim Bahnhofsneubau von Altdorf hat man nicht gekleckert sondern geklotzt. Aber schön ist anders und zudem mit viel Leerstand. Der SBB Schalter befindet sich dabei im angrenzenden ehemaligen Güterschuppen.

Flott geht’s weiter nach Flüelen und diesmal versuche ich erst gar nicht ein Motiv mit Zug und Kirche zu finden.

Dann halt quer über die Strasse und mit Zug und See gehts auch.

Danach parallel zur Axenstrasse, teils mit dieser im Tunnel aber oft auch separiert auf der alten Axenstrasse.

Das geradezu modellbahnhafte Motiv bei der Tellsplatte von vor 5 Jahren konnte ich diesmal auch mit einem Containerzug umsetzen und alsbald kam Sisikon in Sicht.

Noch einmal durch den Tunnel und dann auf die Hauptstraße einfädeln, willkommen in Sisikon.

Der Radweg nach Brunnen hat keinen eigenen Weg und so müsste entweder der schmale Fussweg oder die Strasse genutzt weren. Daher wurde diese Verbindung für Radfahrer gesperrt und ein gratis Shuttlebus mit Radtransport eingesetzt.

Aber mein Plan ist ein anderer.

Ich will mich über die Nebebstrassen und Wanderwege hinauf nach Morschach durchschlagen.

Die ersten 200 Höhenmeter sind steil aber gut auf der Strasse fahrbar. Ab kurz vor dem Binzenegg geht’s auf den Wanderweg und bei über 10% Steigung mit Wurzeln usw. ist Schieben die bessere Alternative.

Erst wird der Weg auf einen kurzen etwas schmal aber kurz darauf wieder zum normalen und steilen Feldweg.

Der Weg ist Teil des Themenwegs „Weg der Schweiz“ und am Ende des Anstiegs steht ein herrlicher Ausblick über den Vierwaldstädter See.

Und jetzt erstmal hinab nach Morschach um auf der anderen Ortseite kurz vor dem Axenstein zu einem der letzte Relikt der bis 1969 verkehrenden Brunnen-Morschach-Bahn.

Die direkte Strasse nach Brunnen nutzt ab Wolfsprung die Axenstrasse mit. Auch wenn dieser Abschnitt nicht für Fahrräder gesperrt ist hatte ich geplant lieber „hintenrum“ nach Brunnen zu fahren. Aber auf halben Weg hinauf versperrt wiedermal eine Baustelle den Weg. Also wieder runter ins Ort und dann steil in den Alternativweg hinein.

Der Weg belohnt mit einem schönen Ausblick auf die teils von Wolken angekratze Berggruppe um den Mythen bevor es am Steinbruch vorbei unter der Autobahn durch geht. Einst befand sich hier links neben der Strasse noch eine Feldbahn vom Steinbruch zum bis 2008 in Brunnen ansässigen Zementwerk.

In Brunnen wird gerade die Durchgangstraße saniert was mit Baustellen und übelsten Verkehrsverhältnissen einher ging.

Hinter Brunnen geht es dann teils auf eigenen Radstreifen aber großteils ohne Schutzstreifen auf der doch relativ gut befahrenen Strasse am Nordufer des Vierwaldstädter See entlang nach Westen.

in Vitznau musste natürlich ein Stop für die Vitznau-Rigi-Bahn eingelegt werden.

Die neuen, interessant aber gewöhnungsbedürftig aussehenden, Triebwagend er Rigibahn sind im übrigen zu lang und können die Drehschscheibe vor der Depot am schiffsanlger nur überfahren und daher nur die beiden rechten seeseitigen Depotstände erreichen. Die Drehscheibe hat hierfür passende Bögen integriert.

Weiter gehts Richtung Küsnacht, bim Blick zurück wird das dezente Schweiterkreuz oberhalb Vitznau gerade passend angeleuchtet.

In Weggis verlässt der radweg die Küstenlinie und dreht nach Norden über einen kleinen Bergrücken ab.

Wieder mal eine Baustelle und es geht durch Küssnacht nach Meggen, wobei ich nicht unten am See bleibe sondern den weg oberhalb der Orte wähle. Dies wegen der beseren Aussicht und dadie Bahnstrecke Küssnacht – Luzern wegen Baustellen gesperrt ist und kein Fotomotiv zu erwarten ist, dafür hat es aber denn Aussichten auf den Rigi.

Noch ein wenig auf und ab und das Hotel Schlössli in Meggen wird erreicht.

Noch den Getränkevorrat auffrischen und dann gehts im zugehörigen Restaurant essen. Wobei der Fitnessteller sehr grosszügig mit Steak belegt war. Aber Platz für die Nachspeise ist immer.

Das grosszügige Zimmer mit Motel artigen direktem Zugang hat genügend Platz so dass das Rad auch einen guten Unterschlupf findet.

Heute war es ganzschön warm. Aber immerhin und weiterhin ohne Regen.

Und wie gewohnt. Die Touraufzeichnung bei Komoot findet sich hier. 

Von Berg zu Berg

„Ihnen gefällt das Wetter nicht? Dann warten Sie 15min, dann wird es wieder anders“

Man sollte meinen dass dies das heutige Tagesmotto war. Ein Apriltag im Oktober.

Aber erstmal der Reihe nach.

Zunächst trafen sich einige Teilnehmer von debx2021 um kurz vor 7 vor dem Berggasthaus um zum Sonnenaufgang auf dem benachbarten Gipfel zu sein.

Die Nacht hatte es leicht geschneit und teils war es verdamnt glatt aber auf dem weiteren Weg war er gut begehbar.

Leider kam keine richtig intensive Morgenröte auf aber auch so war der Ausblick eindrucksvoll und faszinierend aber auch sehr frisch bei wenigen Grad unter Null.

Auf dem Rückweg zum Frühstück kam teils richtig der blaue Himmel durch aber nach 8 Ihr zog es sich wieder zu und der um 9:31 ankommende erste Zug des Tages kam im feinsten Schneefall auf dem Rothorn an.

Kurzzeitig trug sich die BRB mit dem Gedanken den 11:25 nach Brienz (und natürlich auch somit die vorherige Bergfahrt) ausfallen zu lassen aber die Intervention dass das Erreichen des 9:40 für die Gruppe und weitere Gäste recht hektisch weeden würde und der Fahrplan auf den 11:15 abgestimmt sei sorgte für ein kurzes Telefonat des Berggasthofpersonal und ein Umdenken.

Und wieder riss der Himmel teilweise auf und ermöglichte herrliche Panoramen.

Wie auch der 9:40 wurde der 11:15 mit einer Diesellok, einem alten Personenwagen mit einem bergseitig vorgestellten Pflug gebildet.

In der ersten Ausweichstelle unterhalb der Bergstation kam dann sowohl ein Dampf- als auch ein Dieselzug entgegen und es musste in den andren Dieselzug gewechselt werden da die Einheit mit Pflug wieder bergwärts fuhr.

Weiter also bei immer weiter aufklarenden Wetter mit Diesellok und zwei neueren „Panoramawagen“.

Die imaginäre Motivklingel des Fotos stand kaum noch still. Zu faszinierend waren die Aussichten, auch ohne begleiteten Dampfloksound.

Und so wurde überwältigt von den Eindrücken überpünktlich mit knapp 5min „Verfrühung“ Brienz erreicht.

Somit auch der IR nach Meiringen und Luzern erreicht.

Am Brünig zog es sich wieder zu und es regnete auch mal stärker aber schon bald waren wieder blaue Stellen am Himmel zu sehen.

Die Halter am Fenstertisch sorgen derweil dafür dass vom Reiseproviant aus dem Speisewagen/ Bistro nichts verloren geht.

Und bald präsentiert sich die Landschaft wieder bei strahlendem Sonnenschein.

Umstieg in Luzern auf das Schiff zur Fahrt nach Vitznau.

Und wie es sich für das heutige „Aprilwetter“ gehört fing es auch hier zeitweise das Regnen an.

Was aber die Ausblicke trotzdem nur geringfügig trübte und unter dem Dach am Schiffsheck war es gut auszuhalten.

Und bald ist pünktlich Vitznau erreicht.

Während der Fahrt besserte sich das Wetter wieder und lies schöne Ausblicke zu. Dazu kam noch eine der historischen Garnituren der Rigibahben entgegen.

Und so wird nach einer sehr kurzweiligen Fahrt um 15:33 Uhr Rigi-Kaltbad und das direkt am Bahnhof gelegene Hotel „Alpina“ erreicht.

Zimmer 4 mit Balkon, Bahnhofs- und Panoramablick. Sehr empfehlenswert.

Und somit bleibt noch etwas Zeit für einen Fotospaziergang von Rigi-Kaltbad nach Rigi-Staffel.

Nach dem Foto unterhalb von Rigi-Staffelhöhe zog es sich wieder zu.

Kurz vor Rigi-Staffel steht eine schlechte Replik der Lok 7 der Rigibahnen und die Bahn aus Arth-Goldau schleicht sich derweil im Nebel heran.

Ich drehe in Rigi-Staffel um und der aus einem älteren Wagen gebildete Zug nach Vitznau verbreitet mit dem Nebel spätherbstliche Stimmung aber schon wenige 100m später reißt es nach einem kurzen Schauer wieder auf und gewährt eine herrliche Weutsich nach Luzern ubd dem Vierwaldstädter See.

Unterhalb der Station Rigi-Kaltbad finde ich wieder einen Fotostandort mit Panoramablick aber ich denke es ist mühselig zu erwähnen dass es sich passend zu Ankunft des Zuges zuzog und zu regnen begann. 🙈

Im örtlichen Dorfladen gab es Rigi Bier „Lok 7“ was mit dem Blick vom Zimmer gut mit Zug in Szene gesetzt werden konnte.

Das hervorragende Abendessen inkl. eines „sehr gut gemischten“ Kaffee Fertig runden diesen sehr wechselhaften aber herrlichen Tag ab und so wird zum Tagesabschluss noch der letzte bergwärts und nur noch bis Rigi-Staffelhöhe fahrende Zug um 22:25 abgelichtet.

Ein paar mehr Bilder hat es auch noch in der Aufzeichnung der Wanderung bei Komoot.