Pleiten, Pech und Pannen in den Pyrenäen 

Der Tag fing schon mal „gut“ an. Frühstück ab 8:30 (*wtf*) und der  Bus sollte um 8:40 fahren. Die gute Dame der Rezeption machte daher ein schnelles Desajuno mit Kaffe und für jeden zwei „Teilchen“.

Aber was ist dann an der Haltestelle los? Die Heckklappe des TER Bus  (betrieben von Transdev) geöffnet und der Fahrer  schraubt telefonierend im Motorraum.

Die Befürchtungen bestätigen sich. Bus defekt. Nächster Bus wäre laut Plan 11:45 Uhr. Mann hätte man da gemütlich Frühstücken können. Andererseits wäre es mit der Weiterfahrt nach Tours etwas hakelig geworden.

Versuche des Fahrers über die Firma ein Taxi für die fünf Fahrgäste scheitern sowohl auf französischer als auch spanischer Seite. Scheint wohl nur eines zu geben 😀

Irgendwann kommt, fast zeitgleich mit dem Bus aus Pau der vsl. 11:45 zurückfährt, ein aus Bedous beorderter Kleintransporter / Renault Van der unsere kleine Gruppe im Affenzahn nach Pau bringt. Der geplante Anschluss per TGV um 11:08 nach Bordeaux wird leider im 7min trotzdem verpasst.

Somit ist die Fahrt des reaktivieren Abschnitts Bedous – Olloron als auch die Fahrt ab Bordeaux via La Rochelle nach Tours nicht mehr realisierbar. 🙁

Anbei ein paar Impressionen des oberen Talabschnitt Canfranc – Olloron.

Planänderung. Geht es halt mit dem IC nach Bayonne und dann mit dem TER (wie der IC eine Knicknase mit Corail Wagen) nach Bordeaux. 

Die Reservation des TGV wurde auf Kulanz auf einen anderen ab Bordeaux umgebucht.

Die Bahnhofshalle  von Bordeaux wird derzeit saniert und erinnert mit dem riesigen Gerüst etwas an ein wirres Kunstwerk.

Aber der Bahnhof ist proppenvoll mit Leuten. Ein Personenunfall bei Libourne und am frühen Nachmittag bei Poitiers  hat seit Stunden den Verkehr von und nach Paris behindert bzw. unterbrochen. Der TGV fährt zwar erst in über einer Stunde wird aber irgendwann mit +1h in der SNCF App abgegeben später auf +40 korrigiert. Interessant ist dabei die Vorschau mit +40 in Bordeaux und +25 in Tours St. Pierre angezeigt was aber kurz nach der Abfahrt auf +40 verbessert wurde. In Tours St. Pierre waren es dann kapp +50 aber dank eines abfahrbereiten 3 Fach Walfisch an der gegenüberliegenden Bahnsteigkante wurde Tours ggü. der Ursprungsplanung via La Rochelle sogar etwas früher erreicht. Der verspätete TGV hatte den AGC aus La Rochelle kurz vor Tours St. Pierre „auf den Rand geschickt.  😉

Das Highlight von Tours sind für mich immernoch die futuristischen anmutenden Tramwagen. Auch das angeleuchtete Rathaus hat was.

In unmittelbarer Nähe des Hotel („Grand Hotel durekt am Bf mit Zimmer mit Strassenbahnblick) wurde zudem guter Mampf lokalisiert. 

Im Aufzug des Hotels kam ich ins Grübeln. Hat der der Aufzugshersteller etwa einen klingonischen „Bird of Pray“ ausgeschlachtet?  😀

Mal sehen ob es morgen mit weniger Pannen nach Laon geht.

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