Swiss Vapeur Park und weiteres

Heute war Entspannung geplant und so sollte es „nur“ nach Le Bouveret in den dortigen Swiss Vapeur Park und dann weiter in das „geteilte Ort“ St. Gingolph gehen.

Naja, erstmal änderte ich die Abfahrt Entlang der Rhone ab auf die annährnd gestrige Route zwischen Aigle und Bex um nochmal mein Glück mit dem Zug und dem Schloss von Aigle bei besserem Sonnenstand zu versuchen.

Achja. Der morgendliche Blick vom Balkon bestätigt dass noch ein Triebwagen der BVB in der alten roten Lackietung und noch nicht im neuen Lintgrünen TPC Livré unterwegs ist.

In Ollon konnte zudem ein GTW der ex. AOMC abgefangen werden.

Hi hi hi. Der Schatten des Fahrleitungsmastes verdeckt hervorragend die Klimaanlage des Kmkleinen Mannes. Sprich die geöffnete Fronttür des Zug nach Les Diablerets. Irgendwie erinnert mich der Zug an das Foto der Genua – Casella Bahn letzes Jahr.

Nach dem Abstieg ins Tal meldet sich, mal wieder die Hinterradbremse, naja dann halt mehr vorne bremsen… im Rhonetal ist es eh recht flach.

Hhh

Weiter geht es immer schön der Rhone entlang. Gemächlich fliesst diese nicht gerade bei ca. 15-20 km/h. Besser nicht reinspringen.

Nördluch von Vouvry bietete sich dann der Stockalperkanal an einer ehm. Festung am Bü (inkl. moderner Panzersperrstelle) als Fotomotiv an bevor es weiter geht.

Bald ist Le Bouveret erreicht und vom Aquaplark bis zum Swiss Vapeur Park begleitet ein ehm. Anschlussgleis den Radweg inkl. einer Schwenkbrücke über den Stockalperkanal.

Das ehm. Anschlussgleis ging zum Hafen bzw. zum Kieswerk an der Mündung der Rhone in den Genfer See in Le Bouveret.
Aber nebenann fährt noch die RER Valais nach St. Gingolph sowie die kleinen Züge des Swiss Vapeur Parc.

Achja. Der Swiss Vapeur Park. Er war ja drr eigentliche Grund der heutigen Etappe.

Eine interessant Infrastruktur, für Schweizer Verhältnisse vernünftige Preise am Imbis, interessante Fahrzeuggarnituren und insbesondere richtig funktionierende Signaltechnik was bei 5″ Bahnen nicht so üblich ist. Man fährt wirklich auf Blockabstand und Signale und mehrere Blicklicht als auch mit Schranken versehene Bahnübergänge schützen den Besucher vor den „rasenden“ Zügen. 🤣

Der einzige Abschnitt nur mit Andreaskreuzen am Bü ist der der Zahnradbahn. Ein faszinierendes Bähnchen und insbrsondere bei der mit Zahnrad fahrenden Roche de Naye Garnitur fragt man sich wie die Fahrgäste überhaupt in die Fahrzeuge hineinkommen.

Sm besten nachgefragt sind die Dampfgarnituren aber im MOB oder BVZ Zug bekommt man meist immer einen Platz.

Weiter geht es gut 2,5h später abseits der stark befahrenen Strasse weit oberhalb im Wald von Le Bouveret nach St. Gingolph und belohnt mit schönen Ausblicke auf dem Genfer See.

Weniget Schön ist dass die Hinterradbremse beim steilen Abstieg nach St. Gingolph dringend nach einer Nachschau schreit und der Fahrradständer sich ebenfalls solidarisch erklärt und durch Abwurf seiner Feder den Dienst quittiert. 😡

Also wird im Schatten des Bf. Gebäude von St. Gingolph eine kurze Reparaturpause eingelegt. Die Bremsbeläge sibd in 10-15min gewechselt und eingestellt und der Fahrradstender per Kabelbinder fixiert. Es kann nun weiter gehen. Die Brücke hinter dem SBB Halt St. Gingolph markiert die Staatsgrenze und das Signal vor der Brücke zeigt permanent Halt. Seit 1988 verkehren keine planmäßigen Züge zwischen dem französischen Evian-les-Baines und St. Gingolph mehr. Bus Mitte de 90er gab es ab und an noch Sonderfahrten abet früher wuchert die Strecke auf französischer Seite zu.

Reaktivierungdpläne gab es ab und an und zusamnen mit dem Bau der CEVA Linie in Genf kam dies auch wieder auf, sozusagen als Alternative von Genf ins Wallis aber ob es was wird? Zu hoffen sei es allemal.

Ich überquere oberhalb der Bahnbrücke kurz den Grenzbach um gleich wieder in die Schweiz zurückzukehren. Kein Zöllner warvzu sehen und dann geht es auf die smgut befahrene Strasse nach Le Bouveret.

Kurz vor Le Bouveret spenden Felsen über die frisches Quellwasser fliesst bei den drückenden 30°C etwas Abkühlung und mit leichten echtem und elektrischen Rückenwind geht es dem Stockalperkanal entlang nach Monthey.

Den ex. AOMC und nun TPC Bahnhof in der Innenstadtlage mit seinen 89er Jahre Charme wird es nicht mehr lange geben. Er soll zum weiter vom Ort entfernten SBB Bahnhof verlegt werden um so auch die problematische Führung in der Seitenlage der Strasse aufzulösen. Die alte Trasse soll dann zim Radweg in die Innenstadt werden.

Bex wird dann nach etwas über 65 km auch wieder erreicht und im Restaurant „Le Ranch“ kehre ich ein.

Die lokale Empfehlung ist eine Montagnarde. Weißbrot das mit viel Käse, einer Sauce und Wahlweise Schinken, Ei und sonstwas überbacken wird. Qualitätssiegel sehr gut und extrem sättigend. Nebenan am Tisch wird zur Klampfe gegriffen und allerlei Musikalisches interpretiert wöhrwn dabei der Zug ungerührt vorbeifährt.

Heute mal mit wenigen Bildern bei Komoot. Irgendwas zickt in der App. Aber die Bilder wegen nachgeführt, versprochen.

2018-07-26 Bex – Swiss Vapeur Parc und zurück

Am Freitag geht es dann noch mal das Rhonetal hoch und moch höher. Hoffe das Wetter bleibt trocken und „da oben“ im Etappenziel ist es dann nicht so heiss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.