Der wilde Osten von Madeira

Der Tag beginnt etwas dunstig aber um die 20°C sind wieder drin. Ideales Wanderwetter. Und so geht es per Taxi zum Cais do Sardinha am äussersten Ostzipfel Madeiras. Die „Autobahn“ fasziniert immer. Mehr Tunnel wie in der Schweiz aber dafür Steigungen wie sie teils Passstrassen nicht kennen. Der Fahrer meinte dass er alle 3 Monate die Bremsbeläge / Scheiben wechseln lassen muss, was definitv nicht an seinem Fahrstil sondern der Topologie geschuldet ist.

Und so wird der Einstieg in den Wanderweg am Ende der Strasse auch hochgradig entspannt erreicht.

Und dann wird mal dem PR8 gefolgt. Zunächst ist der Weg eher unspektakulär aber die ersten Gesteinsformationen mit dem Vulkanismus geschuldeten unterschiedlichen Gesteinssorten kommen schon bald in den Blick.

Der Weg ist ein stetes auf und ab und teils „hochgebirgig“ aber auch teils sehr gut ausgebaut. Bei der doch recht hohen Besucherfreqzenz ist letzteres nur konsequent. Trotzdem sollte gutes und geschlossenes Schuhwerk selbstverständlich sein. Ist es aber beim Anblick diverser Sandalettenwanderer aber offenbar nicht selbstverständlich.

Am Ende der Runde befindet sich eine kleine „Oase“. Den Aufstieg zum Pico do Furado habe ich mir dann erspart. Durch den leichten Dunst war kein spektakuläres Motiv zu erwarten. Zudem war der „Vinho Verde“ und der Apfelkuchen mit Nüssen in der „Oase“ zu verlockend.

Und so geht es nun wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Regelmässig kamen auch Flieger im Anflug auf den Flughafen vorbei, in den gesamt 3h Wanderung waren es um die 8 bis 9. Nach der Sylvester-/Neujahrswoche verfällt die Insel ein wenig in die Ruhephase bevir es im April mit der Blumenblüte wieder richtig los geht.

Wilde Landschaften…

Es ging wieder zurück nach Funchal. Im Hotel wurde der Taube beim Baden im Pool zugesehen und einfach mal entspannt bevor es zum Abendessen runter ins Ort ging. Nrin nicht mit der hervorragend erhaltenen Zündapp welche auf dem Weg gesichtet wurde.

Hier nun wie gewohnt die Aufzeichnung der Wanderung mit noch viiiiiiiiiel mehr Bildern.

2020-01-02 Ponta de São Lourenço zur Casa do Sardinha

Mal sehen was ich morgen so treibe.

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