Über die ehemalige Bottwarbahn nach Bad Rappenau

Wer sich fragt warum ich so viel Gepäck dabei habe. Einerseits sollte die Tour ein Lasttest fürs neue Ead werden (was aber nicht rechtzeitig fertig wurde) und andererseits war wesentlich schlechteres Wetter vorausgesagt wodurch mehr trockene Ersatzwäsche gepackt wurde.

Aber jetzt ging es erstmal duch die Altstadt von Marbach runter zum Neckar und eine S-Bshn auf der Neckarbrücke abgefangen.

Über das nun „Verradwegte“ ehemalige Anschlussgleis zum Kraftwerk gehts nun zur Trasse der ehemaligen Bottwartalbahn und das Tal in sanfter Steigung hinauf.

Die Strecke ist seit ihrer Stilllegung in den 1960er Jahren innerorts oft überbaut oder die Bahntrasse ging in Strassen und Wege auf.

Diverse Infotafeln geben interessante Infos zur Strecke, insbesondre die hist. Bilder ab Standort der Infotafel geben interessante Einblicke.

Nach einem Schlenker bei Beilstein wurd dessen Bahnhof erreicht. Beziehungsweise was davon übrig blieb. Der einstige Betriebsmittelpunkt ist mitlerweile kompkett überbaut, unter anderem mit einem Feuerwehr und DRK Stützpunkt. Nur der „Bahnbus“ welcher hier die Fahrzeuge abstellt bringt noch etwas Erinnerung an den Bahnbetrieb hoch.

Noch einmal etwas ansteigen und dann gehts kurz hinter Beilstein hinab Richtung Heilbronn während die Gummibahn gerade den „Berg“ erklimmt.

Hinter Ilsfeld liegt ein Teil einer Dreischienenweiche. Einst war die Strecke auf Abschnitten mit Dreischienengleisen für Normal- und Schmslspur ausgestattet.

Im Bereich des Steinbruch hinter Ilsfeld verlässt der Radweg die Bahntrasse da diese durch das Werksgelände führt.

Der Biergarten ab Bahnhof von Schozach macht erst um 14 Uhr auf, schade und so geht’s weiter nach Talheim wo man sich kaum noch vorstellen kann wie sich die Bahn zwischen Bach und Häusern durchs Ort fädelte.

Bei der Rahmer Mühle kurz vor Heilbronn verlasse ich die Bahntrasse und fädele mich auf den Radweg zur Schleuse Horkheim ein.

Die Optiken zur Regelung des Schiffsverkehr an der Schleuse kommen mir irgedwie bekannt vor. 😉

Die Schleuse hat auch eine kleine „Bahnstrecke“ mit der kleine Boote, wie z. B. Ruderboote, an der Schleuse vorbeigefahren werden können. Dürfte aber eher selten vorkommen.

Kurz vor Nordheim symbolisiert ein Storch auch den Tod, oder was auch immer.

Wegen des hohen Gras verzichte ichvauf Fotos mit dem bebachbarten Flutsee und fahre wieder takwärts Richtung Heilbronn.

Am Neckar entlang geht’s zur Brücke am Gltzenturm. Zufall dass am Götzenturm eine Skulptur mit einem Auto steht?

Am alten Neckar entlang geht’s durch Heilbronn und via dem Sülmertor zum Industrieplatz.

Am Industrieplatz wurden diverse Anschlussgleise in die Stadtbahntrasse integriert, wobei die meisten unbenutzt sind. Sogar eine eigene Ampelsteuerung gibt es für Stadtbahn un Güterbedienung.

Auch an der nächsten Haltestelle queren diverse ungenutzte Anschlussgleise dirch den Kreisel und die Stadtbahngleise.

Durch Industriegebiet gehrs weiter Richtung „Audi und Lidl City“ Neckarsulm wo der Radweg zwischen Neckar und Neckar Kanal geführt wird.

Und zum Schluss wieder der Link zur Aufzeichnung bei Komoot. Heute wurden es nur 5km mehr ggü. der Planung.

Morgen gehts kurz an die Krebsbachtalbahn ibd dann quer durch den Odenwald heim.

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