Fotostops an der Krebsbachtalbahn und weiter nach Hause

Nach dem Frühstück musste ich mich sputen, denn um 9:30 soll der erste Zug des Tages vor Obergimpern sein.

Das Wetter ist top, leider habe ich die Auslöseverzögerung der Fotohornisse unterschätzt, daher ist der Zug sm Bildrand gelandet.

Weiter nach Untergimpetn um nach den Privatbahn Schienenbussen, dem 628 und dem Regioshuttle (einfach Untergimpern in die Suche hier eingeben, dann sibd alle Fototouren hierzu zu sehen) auch mal den Roten Renner, also den Bundesbahn Schienenbus am traditionellen Fotomotiv mit der Kirche zu realisieren.

Danach geht’s weiter um kurz vor Neckarbischofsheim die zweite Talfahrt abzufangen. 

Danach geht’s über die Höhen get es sets etwas auf und ab in Richtung Neckar weiter.

Ganzschön stramm geht es an der Kirche und Friedhof von Haag hinab aber s hon am Ortsrand geht es wieder hibauf auf die Hochfläche bevor eine schöne lange Abfahrt durch das Tal des Eulesbechle nach Neckarhäuserhof beginnt.

Die kleine Fähre hinüber nach Neckarhausen ist wieder in Betrieb, als ich das letzte mal hier vorbei kam war der Betrieb eingestellt.

Auf der Neckarshäuser Seite gibt es aber keinen Radweg ind wie der Waldweg aussieht weiß ich nicht, daher bleibe ich nach Hirschhorn auf dem linken Neckarufer.

Gegenüber der Kernstadt von Hirschhorn lege ich eine kleine Rast ein und wartete eine Wolkenlücke für ein Ortsfoto über den Neckar bevor es über die Schleuse nach Hirschhorn geht.

Danach ging es durch die hübsche Altstadt und gegenüber des Rathaus kehre ich bei Dieters Gelateria ein. Die Eisdielendichte ist hier mit 3 Stück im Umkreis von 100m sehr hoch.

Frisch gestärkt ging es nun im Tal des Ulfenbach hinauf in den Odenwald.

Im Tal ging es nun permanent das Tal hinauf zum kleinen Weiler Korsika.

Zum überqueren des kleinen Bachs braucht es, entgegen der Mittelmeer überquerung zur Insel Korsika, keine Fähre  😀

Danach ging es zurück zim melodisch klingenden Ort Ober Schönmattenwag weiter talaufwärts

Danach wurde ein paar Kilometer weiter nördlich dann mit dem Weiler Straßburg wieder „Frankreich“ erreicht.

Von Straßburg aus wurde dann Unter-Waldmichelbach erreicht.

Das ehemalige Coronet Gelände wurde nach deren Betriebseinstellung zum Industriepark gewandelt und von mehreren Firmen gut genutzt.

Zum Abschluss hier noch der Link zu Komoot der heutigen Etappe.

Am ehemaligen Bahnhof von Unter Waldmichelbach ist ein kleines Motorradtreffen aktiv. Auf der Gleisseite ist kaum noch etwas von den einstigen Gleisanlagen erkennbar, der Bahnsteig dient nun als Rad- und Fußweg.

Selbst die Anlagen der Jahre nach der Einstellung des Bahnbetriebs hier beginnenden „Solardraisine“ nach Mörlenbach sind mittlerweile verschwunden. Deren Startpunkt liegt nun im Bahnhof Ober Waldmichelbach.

Hier der Link zu Wikipedia zur Überwaldbahn genannten Strecke von Mörlenbach über Waldmichelbach nach Wahlen.

Eine Kaffeebohne als Denkmal im Bereich der ehemaligen Gütergleise gefällt.

Der Prellbock an dem die bis 1994 betriebene Strecke seit der Stillegung der Fortsetzung bis Wahlen endete besteht noch neben dem nun azf der Trasse bestehenden Radweg.

Neben der ehemaligen Wartehalle des Haltepunkts von Aschbach gibt es in Affolterbach, als einer der wenigen verbliebenen Relikte nach Stilllegung und Rückbau 1984/85 des Streckenabschnitts, noch Gleise im ehemaligen Bahnübergang der Mühlstraße.

Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände von Wahlen wurde mit einer schön renovierten Rangierlok mit Baujahr 1954 (vermutlich eineehemalige Werkslok), welche zuvor in Hetzbach hinterstellt war, einem alten Bahnhofsschild und zwei Kilometersteinen der Überwaldbahn ein Denkmal gesetzt.

Ansonsten ist das Bahnhofsgelände als Freizeitgelände genutzt.

In einer der frühen Planungen der Stecke war zwar mal eine Verlängerung ins Gersprenztal angedacht, aber nie tiefer weiter verfolgt.

Warum man die Strecke im kleinen Wahlen statt im nur wenige Kilometer weiter liegenden und wesentlich grösseren Grasellenbach enden ließ, zumal dies auch ohne Kunstbauten oder starke Steigung möglich gewesen wäre, ist nicht bekannt. Ob es die Strecke gerettet hätte? Vermutlich nicht, denn in den 80er war ohnehin ein radikaler Steckenabbau en vouge.

Hinter Grasellenbach, neben dem Sägewerk, wurde eine Rast am dortigen Getränkeschrank eingelegt bevor der letzte grössere Anstieg in Angriff Richtung Wegscheide genommen wurde.

Hinter der Kreuzung der L3105 mit der B460 auf der Wegscheide stehen jedoch Absperrschilder Richtubg Ostertal.

Egal, Versuch macht klug und so wird entspannt hinab rollend über Erzbach dann Unter Ostern erreicht.

Die Strassensperrung beginnt zum Glück erst in Unter Ostern und ab der Abzweigung des Radwegs auf die andere Talseite.

Einzelhandel in solchen Dörfern? Fehlanzeige seit Jahrzehnten. In der Schweiz hätte hier vermutlich einen kleinen Volg Dorfladen.

Nun ist mit dem Gersprenztal die Zielgerade der Tour erreicht und über Beerfurth, Fränkisch-Crumbach und Groß Bieberau geht’s heim.

94km kamen auf dieser Etappe zusammen, die ganze Tour übers verlängerte Wochenende sammelte 357km und 3.810 Meter aufwärts zusammen.

Voraussichtlich ist es die letzte Mehrtagestour mit dem Centurion E-Fire Sport, denn ürsprünglich sollte sie schon mit dem Nachfolger gemacht werden, dem fehlen aber noch ein paar Bauteile.

So kommen auf dem E-Fire nun 26tkm in drei Jahren seit 2023 und 57tkm seit dem ersten eBike in 05/2017 zusammen.

Über die ehemalige Bottwarbahn nach Bad Rappenau

Wer sich fragt warum ich so viel Gepäck dabei habe. Einerseits sollte die Tour ein Lasttest fürs neue Ead werden (was aber nicht rechtzeitig fertig wurde) und andererseits war wesentlich schlechteres Wetter vorausgesagt wodurch mehr trockene Ersatzwäsche gepackt wurde.

Aber jetzt ging es erstmal duch die Altstadt von Marbach runter zum Neckar und eine S-Bshn auf der Neckarbrücke abgefangen.

Über das nun „Verradwegte“ ehemalige Anschlussgleis zum Kraftwerk gehts nun zur Trasse der ehemaligen Bottwartalbahn und das Tal in sanfter Steigung hinauf.

Die Strecke ist seit ihrer Stilllegung in den 1960er Jahren innerorts oft überbaut oder die Bahntrasse ging in Strassen und Wege auf.

Diverse Infotafeln geben interessante Infos zur Strecke, insbesondre die hist. Bilder ab Standort der Infotafel geben interessante Einblicke.

Nach einem Schlenker bei Beilstein wurd dessen Bahnhof erreicht. Beziehungsweise was davon übrig blieb. Der einstige Betriebsmittelpunkt ist mitlerweile kompkett überbaut, unter anderem mit einem Feuerwehr und DRK Stützpunkt. Nur der „Bahnbus“ welcher hier die Fahrzeuge abstellt bringt noch etwas Erinnerung an den Bahnbetrieb hoch.

Noch einmal etwas ansteigen und dann gehts kurz hinter Beilstein hinab Richtung Heilbronn während die Gummibahn gerade den „Berg“ erklimmt.

Hinter Ilsfeld liegt ein Teil einer Dreischienenweiche. Einst war die Strecke auf Abschnitten mit Dreischienengleisen für Normal- und Schmslspur ausgestattet.

Im Bereich des Steinbruch hinter Ilsfeld verlässt der Radweg die Bahntrasse da diese durch das Werksgelände führt.

Der Biergarten ab Bahnhof von Schozach macht erst um 14 Uhr auf, schade und so geht’s weiter nach Talheim wo man sich kaum noch vorstellen kann wie sich die Bahn zwischen Bach und Häusern durchs Ort fädelte.

Bei der Rahmer Mühle kurz vor Heilbronn verlasse ich die Bahntrasse und fädele mich auf den Radweg zur Schleuse Horkheim ein.

Die Optiken zur Regelung des Schiffsverkehr an der Schleuse kommen mir irgedwie bekannt vor. 😉

Die Schleuse hat auch eine kleine „Bahnstrecke“ mit der kleine Boote, wie z. B. Ruderboote, an der Schleuse vorbeigefahren werden können. Dürfte aber eher selten vorkommen.

Kurz vor Nordheim symbolisiert ein Storch auch den Tod, oder was auch immer.

Wegen des hohen Gras verzichte ich auf Fotos mit dem bebachbarten Flutsee und fahre wieder takwärts Richtung Heilbronn.

Am Neckar entlang geht’s nach Heilbronn und am Rande der Innenstadt zur Brücke am Götzenturm. Zufall dass am Götzenturm eine Skulptur mit einem Auto steht?

Am alten Neckar entlang geht’s durch Heilbronn und via dem Sülmertor zum Industrieplatz.

Am Industrieplatz wurden diverse Anschlussgleise in die Stadtbahntrasse integriert, wobei die meisten unbenutzt sind. Sogar eine eigene Ampelsteuerung gibt es für Stadtbahn un Güterbedienung.

Auch an der nächsten Haltestelle queren diverse ungenutzte Anschlussgleise dirch den Kreisel und die Stadtbahngleise.

Durch Industriegebiet gehrs weiter Richtung „Audi und Lidl City“ Neckarsulm wo der Radweg zwischen Neckar und Neckar Kanal geführt wird.

Erstmal an der Fernwärmeleitung des Audi Werk entlang wechsle ich nn der Schleuse bei Kochendorf wieder an rechte Neckarufer.

Ziel war der ehemalige Nordbahnhof der unteren Kochertalbahn welche von Bad Friedrichshall nach Ohrnberg verlief.

In den 1980er Jahren erinnere uch mich noch vage an eine Fahrt mit dem „Echo-Express“, ein vom Darnstädter Echo organisierter Ausflugszug, nach Neuenstadt (Kocher).

Eine Durchbimdung zur im letzten Jahr in der Frühjahrstour befahrenen Kochertalbahn nach Forchtenberg fand nie statt. Beide Strecken sind zurückgebaut und „Verradwegt“.

Das Bahnhofsareal ist wie üblich komplett überbaut. Aber in zwei Wagen vor dem kleinen Bahnhofsgebäude wird etwas Gastronomie angeboten.  Im einen Wagen läuft heute Fußball im Kneipenfeeling im anderen geht es ruhig zu.

Frisch gestärkt geht’s auf der alten Trasse nach Bad Friedrichshall Hbf (Früher Bad Friedrichshall-Jagstfeld) wo von der ehemaligen WEG Strecke nur ein Überwachungssignal des ehemaligen Bü über die Jagstfelder Strasse überlebt hat. Die ex. WEG Gleisanlagen sind dzrch Parkplätze überbaut.

Beim Blick auf die Radwegweiser verwundert eine Abkürzung. Als solche für „Bahnhof“ kenne ich Bf. oder Bhf. Aber rund um Bad Friedrichshall und Kochendorf taucht regelmäßig „BFH“ auf. Vermutlich ein konsequent durchgezogener Tippfehler.

Über den Randweg der Bahnbrücke über den Neckar geht’s nun wieder aufs linke Neckarufer.

Passend kommt auch gerade ein Talent 3 im ÖBB Lack, der als RB10b der DB Regio über Bad Wimpfen und Sinsheim nach Heidelberg verkehrt, vorbei.

Kurz darauf kommt in der Gegenrichtung eine AVG „Stadtbahn“ vorbei.

Genug der Züge, nun weiter nach Bad Wimpfen.  Was etwas Anstieg bedeutet.

Nach dem Bahnhof geht es noch etwas weiter bergauf bevor die sehr sehenswerte Altstadt erreicht wird. Interessant fand ich den hohen Anteil spanischsprachiger Touristen.

Nach der Altstadt ging es rüber bis kurz vor Hohenstadt und dann rüber nach Bad Rappenau.

Beim Kurpark gibt es einige interessante Exponate zur Erschließung und Wartung der Salzquellen zu sehen. So eine Tretmühle mit der einst die Bohrungen und die Wartung/Reinigung der Bohrungen durchgeführt wurde.

Nachfolger und den Knochenjob leiter machend wsren dann die Bohrtürne welche auf Schienen über die jeweiligen Quellhütten gefahren werden konnten und über das öffenbare Dach dort einsetzen konnten.

Übernachtung dann im Gasthof Adler.

Der Adler ist ein wenig wie schon öfter in Frankreich bei „Logis France“ Übernachtungen beobachtet. Die Zimmer sind eher einfach gehalten aber sauber, insbesondere in Anbetracht dass sie mit Kurtaxe gerade mal 50€ kostet. Findet man nicht oft. Aber insbesondere das Essen ist empfehlenswert wobei ich nach der Fleischbrühe mit Nudeln die Bratkartoffeln mit Gemüse und Ei mal wähle und damit ist auch noch Luft für ein Crepe mit Honig und Sahne.

Das dunkle Bier von Häffner hier vor Ort passt dazu hervorragend.

Und zum Schluss wieder der Link zur Aufzeichnung bei Komoot. Heute wurden es nur 5km mehr ggü. der Planung.

Morgen gehts kurz an die Krebsbachtalbahn ibd dann quer durch den Odenwald heim.

Hinunter zum Neckar mit Aprilwetter mitten im Mai

Nachdem gestern Petrus wohlgesonnen war hoffe ich mal dass es heute ähnlich läuft.

Anfang der Woche war noch Dauerregen für den heutigen Freitag gemeldet. Wolkig ist es, aber beim Etappenstart um halb 10 ist es noch trocken.

Stubersheim ist irgendwie ein interessantes Dorf,  kein Bäcker oder Metzger im Ort aber zwei Gasthöfe (das Bahnhöfle und der Stubersheimer Hof) während in vielen Orten im Umkreis nichtmal mehr eine Gaststätte besteht.

Aber nun geht’s erstmal über die Landstraße hinab nach Amstetten.

Der Radweg ist von der Strassenbaustelle nur am Rande betroffen und da ich den Abstecher zum Aussichtspunkt auf die Geislinger Steige angesichts des wolkigen Himmel sausen lasse rolle ich erstmal steil hinab bis zur Straubschen Mühle und mache einen Fotohalt am Weiher mit Bahn am gegenüberliegenden Hang.

Ab und zu kommt die Sonne durch und so geht’s durch die hübsche Altstadt von Geislingen zur ehemaligen Bahnstrecke nach Wiesensteig die auf einem kurzen Stück genutzt wurde.

Regelkonform wurde für das Foto vor dem Bü3 gehalten um die Einschaltstrecke nicht zu stören. 😉

Gestört war eher die Ampelschaltung an der folgenden Kreuzung zu betrachten die nicht gewillt war die Fußgänger-/Radfahrerlinie grün zu machen.

Bei Sonnenschein ging es dann das Filstal hinunter Richtung Göppingen wobei es zwischen Süßen und Eislingen einen gut fahrbaren Radschnellweg gibt.

Und bald ust Göppingen erreicht wo erstmal die ehemalige Bahnstrecke nach Bad Boll unterquert wird.

Eher unschön ist dagegen ist die Fahrt links der Fils durch Göppingen aber zum Ortsende und bis Faurndau wurd es wieder besser.

Hinter Uhingen wurd dann, nach einem Zugfoto, das Filstal in Richtung Norden verlassen und durchs  Nassachtal geht es hinauf nach Baiereck.  Hier scheint es früher diverse Köhler gegeben zu haben. Weiter unten im Tal findet Schauköhlern statt und in Baiereck steht ein Meiler als Denkmal im Ort.

Nach Baiereck geht es nochmal stramm bergauf bevor in der Nähe von Schlichten (was aber links öhm rechts liegeb gelassen wurde) wird der Scheitelpunkt erreicht.

Kurz danach wird der sonst auf der Landstraße oder gut ausgebauten Feldwegen gelegene Radweg zum Trampelpfad.

Aber nur kurz und dann geht es auf dem Rücken zwischen Fils- und Remstal weiter Richtung Remstal.

In den Weinbergen oberhalb Schnait und Beutelsbach hat es gute rundum Ausblicke inkl. Sicht auf den vsl. nächsten Schauer.

Nach Beutelsbach fängt es leicht an zu regnen, aber nur kurz und bis ich Waiblingen erreiche ist alles wieder trocken.

Die Wegeausschilderung bei Waiblingen ist durch Umleitungen etwas chaotisch aber dadurch lande ich auch in der hist. Altstadt.

Danach geht’s auf den eigentlichen Remstalradweg und an der Fa. Stihl vorbei weiter der Rem entlang.

Als die Brücke der Bahnstrecke nach Backnang über das Remstal in den Blick kommt fängt es an etwas stärker an zu regnen. Der Schauer wird unter Bäumen abgewartet und statt untem im Tal zu bleiben fahre ich nach dem Schauer wieder etwas zurück und bis kurz vor Kleinhegnach wo dann auch das heutige Titelbild entstand.

Kurz nach den Brückenfotos regnet es zwischen Kleinhegnach und Hegnach nochmal recht heftig, zur Krönung ist der geplante Weg gesperrt, aber erst mehrere hundert Meter und etliche Höhenmeter tiefer, so dass ich wieder hoch zur Landesstrasse fahren muss.

Bis Remseck ist es wieder trocken aber kurz hinter Remseck und dem überqueren der Neckars per überdachter Brücke wurde es richtig April vom Wetter her. Die Sonne schien und trotzdem regnete es bei starken Gegenwind.

Unter den Bäumen standen etliche Radler, zumeist wie ich mit Gepäck, und warteten den Regen ab. Aber ich war eh schon angeweicht und dachte mir, in Anlehnung an einen Spruch von Karl Valentin: „Warte ich ab, regnet es. Fahr ich weiter, regnet es auch“.

Kurz vor Neckarweihingen schien dann wieder die Sonne als sei nichts gewesen.

Hinter Neckarweihingen nehme ich nicht den direkten Weg (der wäre eh ab Hochberg via Poppenweiler gewesen) und biege in die Weinberge ab.

Danach geht’s über den Rücken nach Marbach, wobei das Tal des Eichgraben bequem ohne Höhenverlust per Brücke gequert wird.

Vorbei am Literaturmuseum auf der Schillerhöhe mit wunderbaren Ausblick ins Neckartal wird die Altstadt von Marbach (Neckar) und die Übernachtung im Schillerhof erreicht.

Fas Zimmer ist etwas in den 90er stehen geblieben, aber bei dem Preis mehr als akzeptabel. Der Getränkekühlschrank mit Vertrauenskasse zu 1,50 € je Flasche ist ein weiterer Pluspunkt.

Gutes Abendessen dann im Balkangrill im Haus und danach noch eine Runde um den Block bis zum oberen Torturm und in der Eisdiele „La Porta“ eine feine Nachspeise geholt, bevor es ins Hotel zum Schreiben des Tagesbericht geht.

Wie üblich zum Abschluss der Link zur heutigen Etappe bei Komoot.

Statt wie geplant 83km wurden es dann doch fast 92km.

Intensiver Museumsdampf auf der Alb

Der Wetterbericht sieht für heute nicht sonderlich gut aus, aber besser wie noch gestern vorausgesagt.

Zum Frühstück regnet es etwas und als ich nach 9 Uhr zur Fotoradtour aufbreche fährt die Feuerwehr aus Amstetten dass grosse Besteck in der Nachbarschaft auf, aber es brennt wohl nicht.

Erstmal fahre ich über die Feld- und Waldwege bis kurz vor Waldhausen um den ersten Zug des Tages nach Gerstetten mit einem Rapsfeld abzufangen.

Letztes Jahr wurde mit der V100 gefahren, aber dieses Jahr kann nach erfolgreicher Revision wieder die Vereinseigene 75 1118 die Bespannung der Züge übernehmen.

Nach dem Hskt in Waldhausen verschwindet der Zug in der Ferne zwischen den Windrädern die den hier stets wehenden Wind „verbrauchen“. Alte Energie trifft neue Energie sozusagen.

Weiter geht’s dann nach Gussenstadt.

Und von Gussenstadt weiter, vorbei am ehemaligen Bundeswehr Depot das nun ein Holzhackschnizel Betrieb beherbergt, sowie dem dort abgestellten Arbeitsvorrat des VT07 und VS07.

Vor Gerstetten nutze ich dann die letztjährige Fotostelle für den Zug nach Amstetten.

Das Rad ruht sich derweil aus und bedankt sich mit einem Kettenabwurf beim losfahren. Komisch, aber dank nicht mehr montierer Abdeckung geht das wieder Auffädeln schnell von der Hand, bzw. dem Taschenmesser.

Diagonal über die alte Poststrasse geht’s nun über Bräunishrim zurück nach Stubersheim wo kleine Tonhühner auf der Stange sitzend grosse Eier legen  😀

Auf der Zufahrt zum ehemaligen Stubersheimer BW Depot erinnert ein Zusatzschild daran dass das Hupen und Pfeifen der Züge keine reine Folklore ist.

In Amstetten dann die Überraschung, denn als ich dort ankomme Pfeifft und Qualmt es auf der Seite der Schmalspurbahn.

Moment?!? Stand da nicht seit Anfang April auf deren Website dass bis auf weiteres kein Bahnbetrieb stattfindet? Die Gerüchteküche verlautbarte Oberbauprobleme.

Aber ja, das Apb-Bähnchen fährt, der Hinweis ist weg und vor zwei Tagen hat man wohl das „Go“ für die diesjährige Saison gegeben. Sehr schön.

Es bleibt aber erstmal nur ein „Notschuss“ vom 12 Uhr Zug nach Oppingen am Bü über die Bahnhofstraße und kurz darauf fängt es kurz an zu regnen mit eingewebten leichtem Hagel.

Im ungenutzten Anschlussgleis der Heidelberg Druck steht ein Triebwagen, vermutlich für Skandinavien, wie er mir auch gestern schon mal vor die Linse kam. Die Adapterwagen sind bei der in Freiburg ansässigen Centralbahn, die aber in der Schweiz immatrikuliert ist, eingestellt.

Jetzt wird erstmal der Berg Richtung Rütti erklommen um dann wieder runter ins Tal zu rollen um die Rückkehr des Zuges nach Amstetten abzuwarten. Es regnet nochmal aber bis sich der Zug ankündigt ist wieder alles abgetrocknet und die Sonne startet den „Wolkenkrimi“.

Aber diesmal gewinnt die Sonne.

Danach strampel ich hoch nach Oppingen und stärke mich mit Erdbeerkuchen und Kaffee und in der Weichenlaterne wurde eine Fotospende versenkt.

Die vier Güterwagen stehen mit einer Gleissperre gegen wegrollen gesichert auf den letzten paar Meter Gleis der einst über Nellingen und dem mit der Schnellfahrstrecke wieder an die Bahn angeschlossenen Merklingen nach Laichingen führenden Strecke.

Danach rolle ich wieder hinab zum zweiten in 2025 nicht realisierten Fotostandort.

Ich bin immer wieder beeindruckt was für eine imposante Geräuschkulisse so eine schwer arbeitende kleine Lok hinbekommt.

Und bei schönsten Wetter geht’s wieder hinab und am Transportzug vorbei nach Amstetten.

Passend kommt dann auch der Zug aus Gerstetten herein.

Über die Landstraße geht’s nach Hofstett-Emerbuch und rüber nach Stubersheim.

Dort entscheide ich mich weiterzufahren um den Zug nach Gerstetten in einer Steigung zu erwischen.

Die Wahl ist dann in Fahrtrichtung Gerstetten auf einen Standort hinter Waldhausen gefallen der aber ein wenig ins Gegenlicht lief.

Durch Waldhausen setze ich um zum ersten Fotostandort von heute morgen und dann war warten und bangen angesagt.

Einserseits wegen der immer kleiner werdenden Wolkenlücken, andererseits auf wegen der Spaziergänger die promt auftauchten als auch der Zug am Horizont erschien.

Aber es gelang, auch dank der Fotohornisse, und so konnte die heutige Zugverfolgungstour mit Sonne abgeschlossen werden und ich machte mich auf den Weg zurück nach Stubersheim.

Den Hinweis zum Absteigen am Bü kann man ignorieren aber die eher rustikalen Feldweg Bahnübergänge sollte mann sehr aufmerksam befahren.

Abendessen im Bahnhöfle mit dem Schwäbischen Cordon Bleu und einem Bahnhöfle Becher.

Auch der für 19 Uhr vorhergesagte Regen ist entfallen. Ich hoffe mal dass sich der Regen nicht für morgen aufspart.

Hier zum Abschluss noch die Aufzeichnung der heutigen Tour bei Komoot.

Morgen geht’s über Geislingen, Uhingen und Waiblingen nach Marbach am Neckar. Wenn das Rad durchhält und das Wetter hoffentlich nicht zu nass wird.

Frühjahrsradtour 2026 – Hinauf auf die Schwäche Alb

Früh ging es los mit der RB81 um 6:33 die pünktlich nach Eberbach startete und gut besetzt war. Sogar im Abschnitt Erbach nach Eberbach.

Aber in Eberbach endete bereits der entspannte Teil der Bahnfahrt.

Irgendwas war zwischen Hirschhorn und Eberbach war gestört und wirbelte den Fahrplan durcheinander. Aber weder im BZ Ticker noch bei strecken.info ist irgedwas bekannt. Typisch Regionalbereich Südwest.

Auch fährt alles ab Gleis 1 Richtung Zwingenberg fährt auf Zs1. Nicht zum ersten mal dass ich das sehe. Vermutlich ist die Neckarstrecke sehr niedrig in der Priorität gefallen.

Mit gut 40min Verspätung kommt dann die RB10a nach Heilbronn rein.

Der im ÖBB Lack und Design gestaltete Talent 3 der DB Regio welche die Linie und Fahrzeuge von der SWEG Stuttgart übernommen hat bietet gut Platz für Rad und Fahrer.

In Heilbronn ist dann der Umstieg in den MEX12 Richtung Plochingen bahnsteiggleich und bequem möglich.

Hierbei handelt es sich um einen im bwegt Design gehaltenen Talent 3 der DB Regio.

Beim Blick aus dem Fenster muss ich etwas Schmunzeln.


2021 nahm die ÖBB wegen Lieferverögerung sowie weiterer Mängel und Probleme alle bei Bombardier bestellte Talent 3 nicht ab, diese landen dann via Bombardier Vermietfirma erst bei der SWEG auf der Neckarlinie (mittlerweile wieder DB Regio) und ein paar sind jetzt bei der ÖBB Tochter Arverio gelandet. Die ÖBB werden die einfach nicht los 😀

Flott geht’s nun nach Stuttgart Hbf „oben“, wo in den aus einem fünfteiler Flirt von Arverio gebildeten MEX 16 über Geislingen nach Ulm umgestiegen wird.

Wofür das „X“ in diesem MEX steht frage ich mich jedoch, hät dieser im Gegensatz zum MEX 12 an jeder Milchkanne. Das X kann somit nicht für E“x“press stehen.

1:45 später wie ursprünglich via Wendlingen und mit dem „RE200“ über die Schnellfahrstrecke geplant erreiche ich um 12:39 Ulm.

Na dann erstmal raus aus dem im Umbau befindlichen Bahnhof was durch den alten Post-/Stückguttunnel am besten geht, während der NE81 der Schwäbuschealbbahn nach Gammertingen im Kopfgleis vor sich hin dieselt.

Durch Ulm und über den alten Friedhof geht’s ins Örlinger Tal.

Und aus dem Tal heraus hinauf auf die Höhen und Fernblick aufs Ulmer Münster nach Jungingen wo ein paar Züge abgefangen werden.

Über die A8 geht’s Richtung Beimerstetten aber der Weg ist beim Gewerbegebiet ohne Angabe einer Umleitung gesperrt.

Also fahre ich einen Schlenker westlich des Umladebahnhof und damit an Beimerstetten vorbei.

Zwischen Beimerstetten und Westerstetten bietet sich eine Anrufschranke als Motiv an bevor es durch den Ort mit dem ulkigen Namen „Vorderdenkental“ nach Westerstetten geht.

Einnal stündluch kommen auch noch ICE über die alte Strecke statt der Neubaustrecke, der Grund dürfte der Flaschenhals beim Abzweig von der Neubaustrecke nach Wendlingen sein.

Am Bahnhof Westerstetten lebt die Deutsche Buneesbahn weiter, sei es auch nur im Haftung abzulehnen.

Der „Risikoabschnitt“ welcher Teil des offiziellen Radweg nach Amstetten ist wird problemlos passiert.

Vor Halzhausen kommt noch ein ICE hininter nach Ulm vor die Linse und kurz danach zerrt eine DB Cargo Eurodual aus dem Hause Stadler einen Güterzug die Rampe hinauf.

Vor Amstetten dieselt eine V100 Richtung Ulm vorbei, während die 111 130-1 der TRI wieder aus Ulm zurückkehrt.

Über den, im Gegensatz zu 2025 wieder befahrbaren, aber ungenutzten Anschluss von Heidelberg Druckmaschinen wird Amstetten erreicht. Das schmalspurige Alb Bähnle nach Oppingen hat dieses Jahr (Oberbau?)Probleme und verkehrt daher bis auf weiteres nicht.  🙁

Ich setze im aufs andre Ortsende wo die Geislinger Steige in den auf dem Scheitelpunkt liegenden Bahnhof Amstetten mündet.

Schade dass Fotos keinen Sound besitzen.
Das Wummern der zwei 218er, vor dem 1/4h verspäteten IC 2013 aus Dortmund der ab Stuttgart für seine Etappe nach Oberstdorf mit Dieselloks bespannt wird, kurz vor dem Scheitelpunkt der Geislinger Steige in Amstetten war sehr eindrücklich.
Das Wumnern übertönte problemlos den Baustellenlärm der Strassenbaustelle parallel zur Bahn.

So, es wird immer windiger und kühler und damit Zeit die letzten Kilometer nach Stubersheim abzufahren.

Beim Eintreffen beim Gasthof/Hotel Bahnhöfle kündigt sich der einst für die WEG gelieferte Triebwagen T6 laut hupend an. Offenbar eine Sonderfahrt. Denn regulär fährt hier nurnoch Sonn- und Feiertags etwas.

Check in im Zimmer 1.01, also wie meine Büronummer in Darmstadt, und dann eine feine Schwabenplatte im Restaurant genossen.

Hier noch der Link zur Aufzeichnung der Etappe von Ulm nach Stubersheim bei Komoot.

Da bin ich mal gespannt was morgen auf Amstetten – Gerstetten unterwegs ist.

Wie letztes Jahr die  V100, der heute gerichtete T6 oder doch die restaurierte Dampflok 75 1118? Es bleibt spannend.

Eher ungünstig scheint Petrus gesinnt zu sein.

Mitlerweile regnete es etwas und auch am morgigen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ soll es öfter regnen.

Na dann Schaumermal…