Nimes und Museumsbahn Anduze

Heute ging es mit einer ehm. Teoz Garnitur  (was sind die Wagen nur schon nach wenigen Jahrdn abgeranzt) nach Nimes und nach dem Hotelbezug per Bus weiter nach Anduze zur dortigen Museumsbahn nach St Jean-du-Gard. Der Abschnitt von Ales nach Anduze  ist schon lange stillgelegt und wie aus dem Bus abschittsweise zu erkennen abgebaut oder überwuchert.

Hier das tote Streckenende aus Ales in Anduze

Die Museumsbahn an sich ist nicht sonderlich spektakulär aber sehr gut frequentiert. Im unteren Abschnitt gibt es sehr nette Ecken mit Fluss und Viadukt und die Tunneldurchfahten, insbesondere des Tunnel unmittelbar am Bahnhof vin Anduze in den halboffenen Wagen ist schon sehr nett.

Zurück in Anduze wurde noch die Abfahrt nach St Jean-du-Gard aufgenommen bevor es mit dem Bus nach Ales ging.

In Ales stehen immer noch die alten Schweizer Mitteleinstiegswagen der GFM (heute TPF) die ursprünglich für einen Sonderfahrtverkehr auf der Strecke nach La Bastide gedacht waren, der aber nie realisiert wurde. Zwischenzeitlich sind zwei der drei verbliebenen Wagen ausgebrannt.

Mit dem Zug, ein mitlerweile unvermeidlicher AGC, ging es zurück nach Nimes. Die Strasse vim Bahnhof zur Altstadt und der Bereich im die Altstadt herum wurde in den letzen Jahren grundlegend umgestaltet und verkehrsberuhigt. Eigentlich fehlt nur noch eine Strassenbahn. 😀
Insbesondere bei Dunkelheit hat der dann beleuchtete Wasserlauf entlang der Promenade zum Bahnhof einen ganz besonderen Effekt.

Die Altstadt an sich ist auch sehr sehenswert und mit zahlreichen Geschäften und Restaurants  (hier sehr viele Tapas Bars) ausgestattet.

Achja. Selfi auf südfranzösische Art
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Aubagne und Côte Bleu

Heute ging es zunächst zu einem der kleinsten Trambetriebe Frankreichs findet sich in Aubagne.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Straßenbahn_Aubagne
8 Alstom Citadis Compact bedienen die 2,7km Strecke mit 7 Haltestellen.
Die Benutzung des ÖPNV in Aubagne ist kostenlos.

Danach ging es wieder zurück nach Marseille und mit dem Zug nach Niolon an der Côte Bleu um von dort auf einem teilweise engen und steilen, regelrecht alpinen, Wanderweg (in CH wäre er rt-ws-rt gekennzeichnet) nach Le Redonne zu wandern. Nicht ohne die zwichengelegenen einsamen Buchten und die herrlichen Fotomotive (Bahn und Landschaft) zu misachten.

Avignon – Carpentras – Marseille

Von Sorgues Chateauneuf ging es zunächst auf die reaktivierte Strecke nach Carpentras. In den Stationen hat man geklotzt und nicht gekleckert. Warum der Bf. Monteux bei zwei Gleisen einen aussen und einen Mittelbahnsteig hat muss man nicht verstehen. In Carpentras jat man viel mit rohem Stahl verziert, bis jin zu Bordsteinen in den Bushaltebuchten am Bahnhof aus rostigen Stahl. Anfahrkanten am P&R Parkplatz wurden aus alten Schienen erstellt.    Gespart hat man eher an der Sicherungstechnik. So besteht z. B. in Monteux Richtungsbetrieb ohne Einfahrsignale mit ewigen Geschleiche.

Von Avignon nach Tarrascon ging es in der 128. Lack- und Innenvariation der Corailwagen.

Das Wetter ist aber nun 1a, wobei mich die nur 24°C in Marseille etwas erstaunten. Beim Umsteigen in Tarascon war es wesentlich wärmer.

In Marseille wurde zunächst die neue Line 3 der Tram begutachtet.
Das interessante Aussen- und Innendesign der Flexity Outlook Tram von Bombardier erstaunt immer wieder

Weiter dann zum Hafen mit der unter Meeresniveau liegenden Metrostation. Dort muss man erst 3 Stufen hoch gehen bevor man mit der Rolltreppe runter fährt.

Nach dem Abendessen,  mit einem enotm tränig langsamen Kellner, begeistere die nächtliche Stadt und Hafen abermals.

Aber auch tagsüber ist es ganz nett.
Nur sieht man dann den Dreck in den Ecken und Strassen eher.

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Besançon

Besançon, eine hübsche Stadt am Jura mit einem schönen alten Stadtkern an der Doubs. Seit Ende 2014 auch mit einer Tram versehen. Die relativ kurzen Wagen von CAF (3 Teiler) haben einen riesigen Mehrzweckraum mit gesamt nur 32 Sitzplätze laufen an dich ganz gut. Nur das Fahrpersonal fährt sie etwas „sehr digital“.
Man merkt hier wieder einmal die französischen Sommerferien. In der Stadt ist heute am Sonntag tote Hose und das finden eines Restaurant dchon eine schwere Aufgabe.
Achja, es regnet…

Achja. In Besançon gehen die Uhren auch anders wie anderswo.
Zu jeder Viertelstunde läuft die Uhr 12h und 30min rückwärts um sich dann wieder auf die aktuelle Uhrzeit einzustellen.
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Eine andere kuriose Uhr gibt es am TGV Bahnhof von Besançon.
Hier aus dem Fundus von YouTube:
https://youtu.be/_zQluceVZus

Basel Tattoo Parade 2015

Nachdem mir der Platz an der Freien Strasse Ecke Bäumleingasse letzes Jahr gut gefallen hat ging ich heute auf die andere Strassenseite um die vom Münsterplatz kommenden Gruppen beim Einbiegen in die Freie Strasse zu sehen. Keine so schlechte Wahl. Nur Lichttechnisch nicht optimal.
Egal, die Gruppen waren top und die Musik ohnehin.

Basel Tattoo Videoschnipsel

Anbei ein paar Links zu Ausschnitten aus der gestrigen Vorstellung.

Eine der ersten Gruppen waren diese Pipes & Drums Formation aus allr Herren Länder des Commonwealth

Die Schweizer Armee muss sparen. Es gibt nur noch Tonnen und Kanister als Trommeln, garniert mit Pyroeffekten mit der Flex. 🙂

Wenn ich nur noch wüsste welche Gruppe das war. Ich meine es waren die Amis.

Auszug der Gruppen nach dem Finale

Eidgenössische Fahrstühle

In Deutschland geht man per Gesetz dem Paternoster an den Kragen (und kassiert es kurz darauf eieder ein) und muss schon seit Jahren selbst in nicht öffentlichen Fahrstühlen Innentüren nachrüsten.
Aber wie so oft ticken in der Schweiz die Uhren anders.

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Und dann noch mit „elterlicher Gewalt“. Na, na, na…

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Basel Tattoo 2015

Nach der problemlosen Anreise und dem Hotelbezug wurde zunächst die „Neubaustrecke“ der Linie 8 nach Weil am Rhein befahren und dann „Schratkompatibel“ im Restaurant „Bundesbähnli“ (Zur Bundesbahn) mit Blick auf das Gleisvorfeld von Basel SBB zu Abend gegessen.

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Danach stand das Basel Tattoo 2015 an. Die Bilder sind in der falschen Reihenfolge. Unten ist der Anfang und hier das Ende.
Fazit der Show. Die Nachtvorstellung ab 21:30 ist um Längen besser wie die ab 17:30. Nicht gerade wenig dürften die Licht- und Pyroefekte dazu beitragen die im Dunklen natürlich besser zur Geltung kommen.
Auch Petrus meinte es gut. Lediglich just zum 1. Auftritt des Top Secret Drumcorps Basel kamen ein paar wenige und nit der Rede werte Tropfen herunter.

Mein Fazit. Das 10. Basel Tattoo toppt das „Original“ in Edinburgh noch nicht und etwas mehr Pipes & Drums bei etwas weniger Gesangseinlagen wäre besser gewesen aber die aufgetretenen Gruppen waren so oder so 1. Sahne. Gerne wieder.
So, nun ein paar Impessionen vom Basel Tattoo 2015.

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