Schnee zum Abschied

Und dann kam, kaum waren alle Klamotten wieder trocken, der Winter zurück.

Also war früh aufstehen angesagt um die Fotostandorte bei Boltigen nochmal zu versuchen.

Und nach dem Frühstück lies sich sogar etwas Blau am Himmel entdecken.

Also hieß es Abschied nehmen von Lenk wieder mit dem 8:37 ging es zunächst nach Zweisimmen. Zeitweise schneite es auch wieder recht kräftig aber auch ab und an kam wieder etwas blauer Himmel durch.

Und dann in Zweisimmen rüber zum Löschberger nach Boltigen. Es gibt definitiv wesentlich unangenehmere Fahrzeuge. Aber an die „Kuschelsitze“ der EW III kommt er trotz Nutzung der TGV Bestuhlung nicht an.

Wieder steht der selbst am Sontag stündlich zum Jaunpass fahrende tpf-Bus mit Schneeketten vor dem Bahnhof. Somit kommt man von Boltigen öfter über den Jaunpass oder nach Weissenbach oder andre Orte zwischen Boltigen und Zweisimmen.

Nadenn, dann mal auf dem wegen den Bauarbeiten am Bahnhof umgeleiteten offiziellen Wanderweg rüber zum Damm der Simme.

Ich bin nicht alleine, ein Ostschweizer Bahnfahn versucht sich auch am letzten Sonntag mit Regeleinsatz der EW III mit der Motivumsetzung bei Boltigen.

Die Sonne kommt zwar (noch) nicht bis ins Tal, was aber wenigstens auch das Thema „dunkle Fahrzeugfront“ obsolet macht.

Pünktlich kommt dann wie gestern erst der RE nach Spiez als EW III Komposition und kurz darauf der R/RE aus Bern nach Zweisimmen als Doppeltraktion Löschberger.

Danach wie gestern, bei offensichtlich besseren Wetter, Umsetzen zum ehm. Hp von Reidenbach wobei auch Luftunterstützung genutzt wurde, was aber wegen der Nähe zur Bahnlinie einerseits und einer Überlandleitung andererseits nur einen schmalen Flugkorridor möglich machte.

Kurz nach 10 kam dann erst der R/RE aus Zweisimmen zurück und nach der Kreuzung in Boltigen der RE mit der EW III Komposition aus Interlaken Ost nach Zweisimmen.

Adieu schöner Zug mit den bequemen Sitzen und etwas „Star Trek Charme“ mit den „Schscht-Schscht Türen“ aber alles hat mal ein Ende. Letzterer planmäßiger Einsatz ist dann vsl. am nächsten Samstag 11.12.2021  der RE 4080 um 17:39 ab Zweisimmen nach Interlaken Ost bzw. RE 4081 ab Interlaken Ost um 17:08 sein. Ab 12.12. verkehren dann Lötschberger oder bei der BLS „Mika“ genannte Stadler Flirt 4 in deren Leistung.

Ich verzichten darauf den EW III um 11:49 als Abschiedsfahrt zu nutzen und fahre mit dem 11:11 bis Spiez.

Der R/RE fährt zwar bis Bern aber ich will noch ein schnelles Foto über den Thuner See machen und schaffe inkl. einem Foto vom „BLS-NPZ“ welche auch von den Mika abgelöst werden trotzdem noch den kurz danach fahrenden IC der Linie 61 nach Bern und Basel SBB was einen sehr entspannten Umstieg in Basel erwarten lässt. Das Wetter und Panorama ist eigentlich viel zu schade zur Heimfahrt…

Entlang des Thuner See geht es unter Zuführung des gewohnt guten und teuren SBB Kaffee nach Bern…

… und nach Richtungswechsel über Olten nach Basel. So leer war der zug natürlich nicht. Das Foto ist vom Ausstieg in Basel.

Ich bin immer wieder begeistert von der pragmatischen Anwendung der „verengtes Lichtraumprofil Besen“ in der Schweiz.

Ich glaube an das neue IC 2000 Design werde ich mich nie gewöhnen, aber das dachte ich auch von der DB ozeanblau/beige Lackvariante. 😉

Und was ist der ICE 279? Ein „toller ICE4“, dazu noch mit Originalbestuhlung. Immerhin erwische ich einen echten Fensterplatz und den einzigen Platz mit defekter Reservationsanzeige, aber nebenan ist auch frei und so geht es zügig das Rheintal hinunter. Nur hinter dem Katzenbergtunnel war eine längere Zwangspause eingelegt was dem Zug +8 wegen Bauarbeiten bescherte.

Aber bereits in Mannheim war die Ankunft sogar bei Minus 1 Minuten und trotz fast nur 160 auf der Riedbahn wurde Frankfurt Hbf pünktlich erreicht.

Irgendwo sammelte dann der Vias RB82 ein klein wenig Verspätung und so wurde Reinheim mit im Grunde nicht der Rede werten zwei Minuten Verspätung erreicht wo das ehemalige Stellwerk in weihnachtlichen Glanz erstrahlt.

Achja, die Kontrolle der mit heute verschärfte Einreiseregulierung mit vorheriger elektronischer Anmeldung, da die Schweiz als Hochrisikogebiet klassifiziert wurde, wird durch das Zugpersonal durchgeführt. Den gemischten CH Grenzwachtkorps / D Zoll Trupp interessierte es nicht.

So, das war es vsl. an Bahnausflügen für 2021.

Mal sehen ob es doch noch was im Februar 2022 mit Winterurlaub wird…

Ein Satz mit „X“…

… war wohl nix. Wobei so ganz nichts war der Tag trotzdem nicht.

Aber erst mal der Reihe nach.

Zunächst war frühes Aufstehen angesagt, wollte ich doch den morgendlichen Sandzug auf der Rückfahrt zur Grube bei Siselen erwischen.

Also 6:30 Frühstück und ab zum Bahnhof, aber etwas Zeit für Fotos am Peter-Merian-Steg blieb noch.

In Basel SBB wartete dann ein ICE4 als IC 333 der Linie IC 61 nach Interlaken Ost wartet der mich zunächst nach Olten brachte. Hinterher stellte sich heraus dass der Führerstand mit einer mir wohlbekannten Person besetzt war. Hinterher…

Ab Liestal und bis hinter Olten lag sogar etwas Schnee im Tal.

In Olten dann Wechsel in den leicht verspäteten ICN der mich bis Biel bringt. Eine Verspätung von 3 – 4min ist zu Hause eher als pünktlich anzusehen, hier in der Schweiz mit recht schlanken Anschlüssen musste ich mich in Biel doch etwas sputen um den Triebwagen der ASm im Untergeschoss noch zu erreichen. Aber es hat geklappt und reichte sogar noch für Fotos.

Den Bereich um den Haltepunkt von Lüscherz, das Ort liegt derweil ein paar Kilometer entfernt am See, hatte ich als Fotostandort auf der Landkarte ausgemacht und er erscheint auch recht brauchbar.

Was aber nicht erscheint ist der Sandzug. 😔

Naja, nachdem auch die zweite Fahrt des Sandzug von der Grube bei Siselen zum Werk in Sutz nicht kam lief ich rüber nach Siselen.

Die zweite bzw. Ersatzgarnitur steht dort wohl schon länger abgestellt im Stumpfgleis. Die Schüttwagen wurden im Dampflokwerk Meiningen gebaut und dabei auch VEB Radlager verwendet. Die Wagen könnnen auf einer Seite entladen, aber die Konstruktion zeigt auch wieso die relativ kurzen Aufenthalts- und Wendezeiten zum Entladen von 20min möglich sind.

Die Garnituren sind fest gekuppelt und verkehren normalerweise mit je einem Triebwagen an beiden Enden.

In Siselen befindet sich neben Täuffelen das zweite Depot der ASm (ehm. BTI) aus dem auch gerade eine Einheit der GTW der ersten Generation, welche aber in den letzten Jahren grundlegende Revisionen erhielten, ausrückt.

Das rechte Gleis am Bü führt zur Sandgrube, die noch aktive Transportgarnitur steht bereus in diesem Gleis, ist aber abgerüstet.

Somit habe ich den Zug nicht verpasst sondern die beiden Vormittagspendel sind ausgefallen. Da zur Nachmittagsfahrt noch etwas Zeit ist gebe ich die Hoffnung weiter nicht auf.

Und so laufe ich nun auf der anderen Gleisseite zurück nach Lüscherz.

Der Berg Chasseral grüsst derweil in feinster Schneepracht aus der Ferne.

Ab Lüscherz verläuft die Bahn, abgesehen von einem Abschnitt zwischen Hagneck und Täuffelen bis Biel fast durchgehend parallel zur Strasse.

In Hagneck quert sie dabei den Hagneckkanal welcher einen Großteil des Wassers der Aare in den Bieler See leitet. Ein idealer Einsatzort für die Fotohornisse, wenngleich es sich leider etwas zuzieht.

Was soll ich sagen, auch der nachmittägliche Sandzug kam leider nicht und so konne uch ihn auch nicht im Einsatz fotografieren. 😩

Dafür noch ein paar GTW und die Depotlok in Täuffelen.

Noch ein Blick durch die Glasscheibe ins Stellwerk von Täuffelen von wo aus die ganze Strecke von Biel nach Ins gesteuert wird.

Und dann geht’s mit einem Zug früher wie geplant zurück nach Biel wo ein BLS Mutz zur Fahrt als IR nach Basel wartet. Der Mutz hat in der Wagenmitte ein kürzeren Fenster was zu einem Reihensitz mit extravaganter Beinfreiheit führt.

Einfahrt von Osten her in den Berner Hauptbahnhof mit dem immer wieder schönen Blick über die Aarebrücken in die Berge.

Der Zug durchfährt dabei die normalen Bahnsteige des Hauptbahnhofs und hält erst am Westende dieser am neuen Bahnsteig für Gleis 49 und 50. Damit es wenn hier Züge halten zu keinem Gedränge auf dem Bahnsteig Gleis 9 und 10 kommt, in deren Verlängerung 49 und 50 liegen, gibt es eine Passerelle welche über den Bahnsteig von Gleis 9 / 10 die Verbindung zum auf der Westseite der Bahnhofs“halle“ gelegenen, auch „Welle“ genannten, Überführung führt.

In der „heimeligen Bahnhofshalle“ des Berner Hauptbahnhof warte ich dann auf den IC nach Interlaken Ost der mich nach Spiez bringen wird. Kurz nach dem BLS Triebwagen im Nachbargleis fährt dort der aus einer IC2000 Garnitur gebildete IC nach Brig ein der meinem IC in wenigen Minuten Abstand folgen wird aber im Gegensatz zu diesem gesteckt voll ist. Vermutlich dürften es zumeist Pendler aus dem Wallis sein.

Ich erwische einen der wenigen EW IV Wagen mit teilweiser Reihenbestuhlung, den Hersteller gibt es schon lange nicht mehr aber den Standort gibt es als Werk von Stadler immernoch.

Und die Schneedecke wird immer dichter. Leider sagt der Wetterbericht für morgen Samstag Plusgrade und Regen voraus. Naja, erstmal abwarten.

In Spiez friert eine 147 (?) welche normalerweise mit dem Befördern der DB IC2 Garnituren betraut ist vor sich hin.

Nicht mit einem Lötschberger sondern dem BLS Adäquat des SBB NPZ geht es dann das Simmental hinauf nach Zweisimmen, währenddessen die Sonne langsam Feierabend macht.

In Zweisimmen wartet derweil eine EW III Garnitur als RE nach Interlaken Ost auf den Zug und Fahrgäste aus Lenk. Zum Fahrplanwechsel am 12.12.2021, also in gut einer Woche, scheiden diese aus dem aktiven Dienst aus.

Es ist kalt mit gut Minus 6 Grad und so freue ich mich nach dem Erkunden des für die zukünftige per Spurweitenwechsel verkehrenden Züge von Montreux bis Interlaken Ost grundlegend umgebauten Normslspurteil des Bahnhof als endlich der Zug aus und nach Lenk eintrifft.

Und dsnn ist pünktlich kurz vor 18 Uhr Lenk erreicht. Nach dem Zimmerbezug noch schnell ins Coop und dann ruft auch schon das Abendessen.

Achja Zimmerbezug. Gebucht habe ich im Krone „Budget“. Da das eigentliche Hotel Krone aber derzeit Ferien hat gibts den Schlüssel im Hotel „Sternen“, also direkt und „kontaktlos“ dort am Tisch der Rezeption zum Mitnehmen und das Abendessen als auch Frühstück gibt’s wiederum im Hotel „Zum Gade“. Lustige Konstruktion.

Die zugebuchte Halbpension die im Gade serviert wird kann sich sehen lassen.

So, dann bin ich mal gespannt was der morgige Tag an Wetter und Überraschungen bringt.

Vielleicht wird es doch nicht so regnerisch wie vorausgesagt. Die Wettervorhersage bei Kachelmannwetter tendiert mit fortschreitendem Abend immer mehr zu Schneeregen.

Hier auch noch der Link zu Komoot bei dem ich vergessen hatte in Täuffelen die Aufzeichnung zu stoppen. 🙈

Wetzikon, Dietikon, Omikron … ähm Basel meine ich

Bevor zu befürchten ist das wieder alles dicht gemacht wird und da es in den Alpen etwas geschneit hatte nutze ich die Chance auf ein verlängertes Wochenende.

Primärer Auslöser war aber dass die eigentlich noch bis 2024 erfolgenden Sandtransporte auf der schmalspurigen Bahnstrecke von Biel nach Ins zwischen der Sandgrube in Siselen und dem Werk in Sutz wegen Erschöpfung der Grube bereits zum Fahrplanwechsel 2021 eingestellt werden soll.

Somit ist morgen der vorletzte Freitag mit Güterverkehr. Eigentlich wollte ich die Bahn 2022 in die Radtour aufnehmen aber so gibt’s halt einen vorgezogen kurzfristigen Besuch, hoffentlich fahren die drei Zugpaare auch.

Danach geht’s nach Lenk im Simmental, ggf. für Fotos von den letzten Einsätzen der EW III Einheiten der BLS zwischen Interlaken und Zweisimmen.

Und so geht es nach einem etwas verkürzen Arbeitstag der mit den üblichen Höhen und Tiefen ausgestattet war um 15:37 mit dem ICE entspannt nach Karlsruhe.

Der eigentliche Anschluss mit dem ICE 109 um 17:00 hat gut 20min Verspätung und so ist der um 17:11 fahrende ICE 77 nach Zürich, auch wenn es ein ICE4 ist, die bessere wahl.

Zum ersten Mal sehe ich dessen „Ambilight“ Beleuchtung.

Pünktlich und ohne irgendwelche grossartigen Kobtrollen (der gemischte Zoll/Grenzwacht Trupp lief hinter Bad Bf nur strammen Fusses durch den Zug) erreicht der Zug Basel SBB.

Durch die Passage für Radfahrer- und Fussgänger durch das „Rostbalken“ genannte Gebäude der Post am Bahnhof SBB, welches in nächster Zeit abgebrochen werden soll, geht es zum Ibis Budget an der Brücke der Münchensteiner Strasse über das Gleisvorfeld beim ESTW von Basel SBB.

Und dann nach dem CheckIn zurück zum Hauptbahnhof ins Restaurant Steinbock bei einem sehr üppigen Vorspeisensalat und überbackenes Schnitzel auf Rösti zu für Schweizer Verhältnisse recht akzeptablen Preisen.

Noch schnell ein Reisebier im Coop geholt ubd dann ab ins Bett. Morgen gehts recht früh raus.

Gut dass die Zimmernummer eine 1a Eselsbrücke ist dass es ab 6:30 Frühstück gibt. 😂

Quer durch die Schweiz in die Verlängerung

Der Tag begann mit herrlichen Ausblicken aber gleichzeitig war Abschied nehmen angesagt.

Die Teilnehner von #debx2021 sammelten sich daher nach dem Frühstück und die meisten fuhren 9:08 Richtung Heimat.

Wie schon gestern war auf dem Scheitelpunkt der Bernibsstrecke Nebelsuppe angesagt.

In Pontresina wird derzeit die Gleisanlage und Sicherungstechnik umgekrempelt und erneuert.

Im Gleis 1 wartet derweil der Coop Container nach Poschiavo sowie die Müllabfuhr für Alp Grüm auf den nächsten Einsatz.

Weiter ging es nach St. Moritz während Teile der Gruppe wechselten hier zum Zug nach Samedan um über Chur oder Landeck weiterzufahren.

Der Weg über St. Moritz kostete zwar Zeit, sparte aber Umstiege und zudem war mit dem Zug nach Landquart komnte auch die Strecke durchs Engadin und Prättigau befahren und eine Tunnelaufnahme im Vereinatunnel gemacht werden.

Hmmm, laut Fahrplanauskunft soll der ICE (eigentlich ICE70 aber laut Auskunft ICE 10070) bis Basel fahren, aber hier ist er durchgehend angezeigt und es komnt sogar ein ICE4.

Der Zug ist, wie schon der RE von St. Moritz nach Landquart, sehr gut besetzt.

Früher war das Zentralstellwerk Zürich HB ein dominantes Gebäude, heute verschwindet es geradezu unter den Bürogebäuden im Bereich der ehm. Sihlpost.

Ich bin dafür einen ÖV Führerschein einzuführen und spätgebärenden Helikoptereltern einen eigenen Wagen zuzuweisen. Oh man, zum Glück muss ich Familie „das ist jetzt nicht mehr steril“ im Vierer vornedran nur noch bis Basel ertragen muss. Mein Beileid die dieses Geschwafel und das Ritalinkind noch bis Hamburg ertragen müssen.

Wegen Bauarbeiten wird der Zug mitten durch den Rangierbahnhof Muttenz / Pratteln geführt und das ist wohl auch der Grund für die verwirrenden Zuginfos. Denn kurz vor Basel SBB erfolgt die Durchsage dass der ICE in Basel SBB endet und die Fahrgäste bis Karlsruhe in den ICE nach Utecht umsteigen sollen. Der Unstieg erfolgt zudem nicht bahnsteiggleich. Tolle Idee.

Achja, der Anschluss ICE hatte dann ein Problem und musste nach Resett in Basel Bad Bf nochmal eine Drehfahrt absolvieren. Der etwas später fahrende und ca. 30min verspätete ECE von Mailand nach Frankfurt war auch keine Alternative da dieser Basel SBB vorbei direkt nach Bad Bf geleitet wurde. Und der eigentliche ICE 70 begann zuvor auch erst in Basel Bad Bf.

Keine Ahnung was man sich bei SBB und DB mit dieser Planung gedacht haben, die Kundschaft war jedenfalls wenig begeistert wie ich von damit weiterreisenden erfuhr.

Mir war das aber egal, der Flirt als S3 nach Porentury über Delemont und Glovelier kam pünktlich herein und weiter.

Die Auslastungsanzeige in der SBB App scheint Coronaschäden zu haben. In der 1. Klasse hatte es hinter Delemont mit mir 2 Fahrgäste und die App erzählt was von hoher Auslastung.

Der Umstieg in Glovelier ist entspannt und ermöglicht noch Fotos der aktiven Rollschemelanlage. Damit ist die CJ noch eine der wenigen Schmalspurbahnen in der Schweiz mit Verladung von Normalspurwagen.

Top Wetter auf dem Weg nach Saignelegier.

Und bald ist das Ziel der Nachtour erreucht. Check in im Bahnhofshotel.

Die Abendsonne wird noch für eine kleine Fotorunde genutzt.

Ich mag ja Kühe (nicht nur nachdem sie beim Metzger waren), aber wenn man auf einer offenen Wiese steht und dann eine Herde durch die Bahnunterführung kommt und einem umkreist wird mir doch etwas anders. Leider bogen sie als der Zug kam ab so dass nur ein schlechter Querschuss auf Zug und Kuh gellang. Danach räumte ich zügig das Feld…
Keine Ahnung wo die herkamrnen, rundum war freies Feld und keine Sperre auf dem Weg.

Lustige Schilder im Ort und eine Spitzenpizza sowie Tiramisu im Restaurant Bellevue.

Morgen geht’s vsl. nach Les Brenets.

Hier noch der heutige Fahrplan:

Ab 09:08 Alp Grüm (R 4632, Richtung: St. Moritz)
An 10:11 St. Moritz – Gl. 7

Ab St. Moritz (Fussweg)
An St. Moritz

Ab 10:47 St. Moritz – Gl. 3 (RE 1334, Richtung: Landquart)
An 12:37 Landquart – Gl. 8

Ab Landquart (Fussweg)
An Landquart

Ab 12:47 Landquart – Gl. 3 (ICE 10070, Richtung: Basel SBB)
An 15:04 Basel SBB – Gl. 9

Ab Basel SBB (Fussweg)
An Basel SBB

Ab 15:37 Basel SBB – Gl. 17 (S 3 17354, Richtung: Porrentruy)
An 16:33 Glovelier – Gl. 3

Ab Glovelier (Fussweg)
An Glovelier

Ab 16:38 Glovelier – Gl. 13 (R 266, Richtung: La Chaux-de-Fonds)
An 17:14 Saignelégier

debx2021 – Vorabanreise

Das Wetter hat sich sehr gebessert aber vor der Weiterreise steht erst mal der letzte Seminartag. Da das ETCS Seminar gut durchgekommen ist und der Stoff durch Vorarbeit in den letzten Tagen mehr wie gut im Plan war konnte die Anreise aus Leipzig nach Basel zum morgen beginnenden debx2021 auch entspannt geschehen.

So ging es dann wieder von Connewitz zum Hauptbahnhof und schon kurz drauf kam der fast pünktlich fahrende ICE4 (Laufweg Berlin-Frankfurt-München), der aber mit ein Problem mit den Trittstufen hatte die sich nicht ausklappen ließen und daher einen recht heftigen Spalt zwischen Bahnsteigkante und Zug beim Zustieg präsentierte sowie ohne Reservierungsanzeige und sonstigen Fahrgastinfos verkehrte.

In Erfurt sollte dann daher ein 15min dauernder Batteriereset durchgeführt werden der aber dann nach Eisenach verlegt wurde und dann dort doch nicht in dem Umfang erforderlich war.

Die Trittstufen gingen dann wieder, aber Fahrgastinfo usw. war weiter tot.

Mit knapp 10min Verspätung wurde Frankfurt Hbf erreicht womit der Anschluss mit dem ebenfalla aus einem ICE4 bestehenden ICE 75 (Hamburg-Frankfurt-Basel-Chur) erreicht wurde welcher auch pünktlich in Basel SBB ankam.

Irgendwie kurios sahen die zwei in der Abstellung von Basel Bad Bf miteinander gekuppelten IC Steuerwagen aus. Eine Idee für einen neuen Kurz-IC Triebwagen? 😂

In Basel SBB wird schon seit ein paar Jahren die Hallenkonstruktion saniert und biegt langsam in die Zielgerade ein.

Schön dass man die alten Bahnhofsschilder bei der Sanierung nicht entsorgt sondern wieder aufgehängt hat.

Das Ibis Budget bietet wieder einen guten Ausblick auf die Grosspeterbrücke am Stellwerk Basel SBB.

Und schon geht es zurück zum Bahnhof zum „Treffen der Vorabanreisenden“ wobei sich bei angenehmen Temperaturen draussen sitzend auch bei Rösti und Bier gut gestärkt werden kann.

Die Altherrenmanschaft im Selfi.

Und dann ab ins Hotel, morgen geht es relativ früh los mit der debx2021 Exkursion.

Morgengrauen und Abschied

Heute war frühes Aufstehen angesagt. Sonnenaufgang sollte gegen 7:11 sein, somit beginnt die morgendliche „Blaue Stunde“ und die Morgenröte kurz nach sechs Uhr.

So bdgebeich mich kurz nach sechs Uhr auf den Gipfel des Rothorn. Es ist nicht einmal so kalt wie erwarte, die dünne Fleecejacke reicht.

Einfach nur dastehen und der Sonne beim Aufgehen zuzuschauen hat etwas herrlich entspannendes. Entschleunigung pur.

Viertel nach Sieben bricht sich die Sonne endlich ihren Weg über den Gebirgskamm beim Titlis östlich des Rothorn.

Auch die Berner Alpen wie Wetterhorn usw. bekommen nun mehr Licht ab.

Einfach schön… wobei vom Westen her Dunst und Wolken aufziehen.

Eigentlich sollte nach Fahrplan erst gegen halb Zehn der erste Zug die Bergstation erreichen, aber der nur Sonntags verkehrende Frühzug kommt auch am heutigen Samstag ddn Berg um kurz nach halb Neun herauf. Dann muss das Frühstück eben noch etwas warten.

Nach dem Frühstück wird der Zug um halb Zehn noch abgepasst bevor es nschdem Auschecken mit der Seilbahn Richtung Sörenberg geht.

Schön dass man in der SBB App einen durchgehenden Fahrscheine „Rothorn Seilbahn – Sörenberg – (Bus) – Schüpfheim“ lösen kann. Doof nur dass der Scanner am Zugang zur Seilbahn den QR-Code nicht lesen kann. Der Seilbahnführer der kurz vor Abfahrt erscheint kennt das Problem. Zugang gewährt.

Während talwärts ausser mir nur der Seilbahnführer und zwei weitere Fahrgäste unterwegs sind ist die bergwärts fahrende Gondel brechend voll. Daher wurde auch schon 4min vor Planabfahrt losgefahren und dann im verdichteten Plan (regulär nur *.15 und *.50) gefahren.

Während der Wartezeit bis zum Bus ist auch noch ein Blick durchs geklappte Fenster auf die Maschinenanlage möglich.

Rund um die Talstation stehen mehrere Stangen die vor Baumaßnahmen anzeigen sollen was ein Gebäude später für Dimensionen haben wird. Steht eine Sanierung oder gar Neubau an?

Und beim Halt in Sörenberg an der Post zeigt sich warum der Postbus ein echter Postbus ist. Der Fahrer verläd erst mal Briefpost und Pakte in den Bus welche in Schüpfheim wieder in die Post am Bahnhof übergeben werden.

[So, mehr Beschreibungen gibt es erst morgen. Ich lege mich nun aufs Ohr.]

Mit dem RE von Bern nach Luzen geht es nach Wolhusen. Eingesetzt werden die RABe535 „Lötschberger“ der BLS. Viele Jahre von 2004 bis 2016 dominierten diese Leistung die EW III Wagen des ehm. Swiss-Express nachdem er von den BLS von den SBB übernommen wurde , der aber nun nur noch auf der Linie Bern – La-Chaux-de-Fonds verkehrt. Aber auch die RABe 535 beten einen guten Komfort, so kamen u. a. in der 1. Klasse die recht bequemen Sitze zum Einsatz welche man auch aus den TGV Erstklasswagen kennt.

Bai der Einfahrt in Wolhusen wundere ich mich dass ein Lötschberger mit Kambly Werbung und der Linienbezeichnung „S6 Langenthal“ am Gleis 2 steht der aber noch bevor dessen Tür erreicht werden kann abfährt. „Mist!?!“ Hatte mein Zug so viel Verspätung, eher nicht. Aber hinten dran, und somit im Bereich 2B wie in der sBB Fahrplanauskunft angegeben, steht ein „RABe525 „NINA“, ebenfalls mit „S6 Langenthal“ beschriftet und das erklärt auch warum ich schon gestern in Luzern eine Kombination aus Lötschberger plus Nina sah. Denn in Wollhusen vereinigen sich die Kompositionen der RE aus Langnau und Langenthal der S6 welche auch die zwei Endäste bedient für die Weiterfahrt nach Luzern bzw. umgekehrt. Um dies Fahrplankonzept zu ermöglichen wurde der Bahnhof in den letzten Jahren umfangreich ernueert. Wenn ich mich recht erinnere war Wolhusen bis dahin eines der letzten Stellwerke mit ortsgetellten Schlüsselweichen auf einer Hauptstrecke.

Der NINA ist nicht fanz so bequem wie der Lötschberger, aber seitdem diese den Refitdurchlaufen haben auch ganz angenehm. Das Wetter ist recht trübe geworden…

In Langenthal findet sich Bahnsteiggleich der Anschluss an die S-Bahn Richtung Olten. Aber ich will den IR nehmen und habe daher eine gute halbe Stunde Zeit um mich umzuschauen. Die kurzfristig aufgekommene Idee mit der Schmalspurbahn via Niederbipp nach Oensingen zu fahren muss ich genau so schnell wieder verwerfen da diese bis Aarwangen wegen Bauarbeiten im Schienenersatzverkehr verkehrt. Die Ansagen weisen aber auf diesen nicht hin, dort und in den Anzeigern steht nur „Ausfall“.

Und irgendwann kommt dann der RABe511 „KISS“ als Doppelstock IR, welcher in etwas abgewandelter Lackierung und Innenaustattung auch als S-Bahn in Zürich verkehrt.

In Olten habe ich Übergang auf den EC 6 nach Dortmund. Während der Wartezeit durchfährt dann die bereits Vorgestern gesichtete Ceneri Tunnel Werbelok der Baureihe Re 460 031 mit ihrer recht langen Doppelstock IC2000 Garnitur den Bahnhof Richtung Zürich ohne Halt während auf den südlichen Gleisen weitere IC Züge mit EW IV Wagen und der neue RABe501 Giruo ihren Fahrgastwechsel vollziehen.

Aber dann kommt auch schon pünktlich auf die Minute der EC 6 Steuerwagen voraus und von einer Re 460 geschoben. DER Steuerwagen läuft aber nur bis Basel SBB mit da er im Gegensatz zu den sogenannten EC Wagen, wie auch die EW IV Wagen, nicht auslandstauglich ist.

In Liestal wird für den Vierspurausbau,d er auch die hier parallel verkehrende Waldenburger Bahn betrifft, kräftig gebaut. In Basel SBB wartet beim Peter-Merian-Steg bereits die Lok zur Weiterfahrt nach Deutschland während kurz vor der Halle eine Re4/4 im Lack des ehm. Swiss-Express auf die nächsten Dienste wartet.

In Basel SBB wird derzeit das Hallendach saniert und die dafür nötigen Gerüste stehen dabei recht nahe am Lichtraumprofil. Damit niemand beim aus dem Fenster Schauen, ein öffenbares Fenster vorausgesetzt, unliebsamen Kontakt mit den Gerüsten erleidet bekommt er zuvor von den Besenkonstruktionen eine „sanfte Erinnerung“ den Kopf einzuziehen.

Naja, das Umhängen dauerte trotz 26min Haltezeit etwas länger wie geplant und so wurde Basel SBB mit +5min verlassen.

Bis Basel Bad. Bg. und kurz vor dem Katzenbergertunnel ging es auch nur recht langsam (Baustellenbedingt?) und zögernd weiter.

Ein sog. „Holzroller“ der DR Baureihe 242 welcher an die seiner zeitige MThB / Lokoop verkauft und schweiztauglich umgebaut wurde hängt zusammen mit einer ex. Lok 2000 vor einem Zuckerübenzug (Bio Zuckerrüben aus D für die schweizer Zuckerfabriken) und wartet in Hatingen auf die weiterfahrt nach CH. Man beachte auch das Rudel an Schaltkästen für die ganzen ETCS Balisen im Vordergrund.

Das „gezuckel“ geht hinter dem Tunnel wieder weiter und in Mülheim steht der Zug einige Zeit herum bevor es am Zwischensignal S1 per Ersatzsignal weitergeht. Ergebnis: +20 die auch bis Karlsruhe so bleiben.

Eifgentlich wäre in Karlsruhe ein planmäßiger Übergang von 1:05 auf den ICE nach nach Darmstadt dran gewesen aber der Wagen ist so schön bequem und warum nicht mal linksrheinisch nach Main und von dort nach Darmstadt und nach Hause? Bei kontinuierlichen +20 bleiben in Mainz immer noch 11 Minuten Umsteigezeit auf die RB75. Also warum nicht.

In Mannheim wird übrigens der laut Plan 14min. vor dem EC 6 in Basel abgefahrene ICE 276 übeholt. Dieser hält, im Gegensatz zum EC auch in Offenburg und Baden Baden. Hätte aber schon vor der Ankunft des EC weiterfahren sollen. Es ist ein ICE4 und vielleicht auch der Grund für das Gezuckel hinter Basel?

Zu meiner Verwunderung geht es dann aber auf die Riedbahn, da baustellenbedingt Worms umfahren wurde.

Schön, so komme ich auch mal dazu die Spange GG-Dornberg – Groß Gerau zu befahren. Wennglich mich ein ungutes Gefühl beschleicht als es nach flotter Fahrt via Biblis (*hust* flott im 90er Bogen 😀 ) in Goddelau wieder etwas stockt und in Dornberg die Überleitung nach Gleis 2 und auch die Fahrt weiter nach Groß Gerau im gefühlten Fussgängertempo geschieht und dann wird wegen hoher Streckenauslastung noch ein Extrahalt am Einfahrsignal von Nauheim eingelegt.

Naja, was soll ich sagen, es kommt wie es kommen musste, mit +30 in der Ankunft in Mainz Hbf wurde der Anschluss an die RB75 sauber verpasst.

Na dan ist halt Zeit für eine Currywurst am Bahnhofsvorplatz und ein paar Fotos am Bahnsteig. Ich nehme eine RB75 früher wie von der Auskunft empfohlen, bringt zwar keine frühere Verbindung nach Hause, aber Hauptsache raus aus Mainz 😀

Und so wird auch schon Darmstadt erricht. Der frühere Zug bedingt ein Umsteigen auf den Bus der Linie R zum Nordbahnhof oder warten auf die RB75 welche auch aus Minz hätte benutzt werden können.

Ich nutze den Bus und die Wartezeit für ein paar Fotos mit Abendstimmung am Hbf.

Willokommen am „Welstastdtbahnhof“ Darmstadt Nord derauf Fotos schöner wirkt wie er wirklich ist.

Lust auf eine Runde Golf auf dem 4 Loch Platz des Bahnsteig 2?

Und alsbald kommt nach der RB75 der HLB nach Aschaffenburg die RB 82 nach Erbach und bringt mich pünktlich nach Hause.

Drei wunderbare Tage sind wieder mal vorbei. Aber die Eindrücke, gerade auf dem Rothorn, waren überwältigend.

Anbei noch der Fahrplan der Heimfahrt:

Ab 10:15 Brienzer Rothorn (Seilbahn) (PB 20, Richtung: Sörenberg-Schönenboden)
An 10:25 Sörenberg-Schönenboden

Ab Sörenberg-Schönenboden (Fussweg)
An Sörenberg, Rothornbahn

Ab 10:45 Sörenberg, Rothornbahn (B 241 24316, Richtung: Schüpfheim, Bahnhof)
An 11:22 Schüpfheim, Bahnhof

Ab 11:29 Schüpfheim – Gl. 2 (RE 4367, Richtung: Luzern)
An 11:43 Wolhusen – Gl. 3

Ab 11:46 Wolhusen – Gl. 2B (S 6 22740, Richtung: Langenthal)
An 12:38 Langenthal – Gl. 13

Ab 13:12 Langenthal – Gl. 3 (IR 30371, Richtung: Zürich HB)
An 13:24 Olten – Gl. 4

Ab 13:33 Olten – Gl. 7 (EC 6, Richtung: Dortmund Hbf)
An 17:18 Mainz Hbf – Gl. 3a/b (+30 verpätet)

Ab 18:22 Mainz Hbf, Gleis 4a (RB75 Richtung: Darmstadt Hbf)
An 18:50 Darmstadt Hbf, Gleis 9

Ab 19:19 Hauptbahnhof, Darmstadt (Bus R , Richtung Nordbahnhof)
An 19:29 Nordbahnhof, Darmstadt

Ab 19:44 Darmstadt Nord, Gleis 4 (VIA RB82, Richtung: Erbach(Odenw)
An 20:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Somit gut eine Stunde verpätet zu Hause. Aber ich habe es ja so gewollt 😉

Nach Frankreich durch die Schweiz

So und nun noch eine Woche „Maskenball“ Bahnfahren.

Pünktlich waren die Vias und der ICE nach Karlsruhe. Da der dort zu erreichende ICE 101 aus Dortmund aber wegen technischer Gebrechen Karlsruhe erst mit +20min erreichte musste der ursprüngliche Plan ab Basel Bad Bf via Waldshut und Koblenz (CH) nach Genf zu fahren umgeplant werden da der Anschluss sicher weg war. Andererseits gaben die 20min Zeit noch weitere Freifahrten zu ziehen da die beiden letzten Fernverkehrsautomaten in Darmstadt Hbf beide defekt waren. Gut dass ich schon vor gut 2 Wochen in Trossingen Bf welche gezogen hatte.

Der relativ schwach besetzte ICE 101 baute zum Glück noch ein paar Minuten ab und mit Abfertigungspfiff wzrde um 11:04 der ICN nach Biel über Delemont erklommen.

Dass der ICN sogar Abteile besitzt war mir neu, die Diskussion der aus der französischen Schweiz stammenden Zugbegleiterin über die Art was eine Maske sei absolut sinnlos (insbesondre in Anbetracht dessen was ich auf der Radtour erlebte) und vorbei am mit letzten mit mech. Signalen ausgestatteten Bahnhof, dem Güterbahnhof von Biel, ging es in Biel rüber zur ehm. Biel-Täufelen-Ins Bahn welche heute als ASm firmiert.

Offenbar wurde die letzte im alten BTI Design verkehrende Dopoelgarnitur GTW erwischt, alle anderen Garnituren präsentieren sich nun in Rot und vorbei an schönen Ausblicken in den Jura und die Seen ist rasch Ins erreicht.

Von Ins geht es dann mkt dem RE der BLS welcher aus den wunderbaren EW III Wagen und mit Kambly Ganzwerbung versehen ist nach Neuchâtel.

Der Zug ist immer wieder wie eine Zeitreise.

Ab Neuchâtel geht wieder im ICN über Yverdon und Morges nach Genf. Die in Yverdon und Morges abzweigenden Schmalspurbahnen konnten leider nicht befahren werden.

In Genf den richtigen Bahnsteig zur gewünschten Linie zu finden ist nicht trivial, ebenso wie die Wunderwerke welche aus Kombination der Fahrleitungen von Tram und O-Bus hier in Genf über den Kreuzungen hängen.

Mit der Linie 14 geht es zunächst zur Hst. Bel Air worauf wieder heiteres Halteplatzsuchen beginnt und dann mit der Linie 17 über die Grenze zur derzeitigen Endhaltestelle Annemasse, Parc Montessuit.

Von dort zu Fuss mit Abklappern diverser Fotostellen zurück zur Grenzhaltestelle Moillesulaz.

Und dann ging es schon wieder zurück zum Bahnhof wobei beim Umstieg in Bel Air bequem die kleine Fontaine von Genf fotografiert werden konnte.

Jetzt wieder nach Annemasse, diesmal aber mit der S-Bahn durch das neue Tunnel, also über die CEVA Linie.

Hier wurde nicht gekleckert sondern geklotzt. Wenn man bedenkt wie vor Jahren die alte oberirdische und nur dürftig befahrenene Stichstrecke Annemasse – Eaux-Vives aussah.

In Annemasse dann Wechsel in einen sdhr gut besetzen AGC und nach gut 1 1/4h ist um 19:16 dann St Gervais erreicht.

Der Großteil der Fahrgäste steigt dort in die Meterspurbahn nach Chamonix um.

Der letzte Zug des Tages der Tramway du Montblanc ist schon seit über einer Stunde weg und es steht nur noch die Denkmallok neben dem schmucken kleinen Empfangsgebäude gegenüber des SNCF Bahnhofs.

Abendessen mit Pizza und italienischen Bier. Leider gibt es das tolle Tiramisu was es bei einem anderen Besuch vor vielen Jahren gab wegen Betreiberwechsel nicht nehr.

Aber die Pizza und die „gebrannte Creme“ waren auch ganz fein.

Und morgen geht’s zum Adlernest.

Schmalspurtag

Das Wetter hat sich etwas eingetrübt aber das ist ja kein Grund zum Müßiggang.

Erst mal ein Blick aus dem Fenster… Aha, im Stellwerk brennt kurz nach Sieben dasLicht.
Interessanter weise erst im ehm. Fdl Raum (diese sitzen nun in Olten), dann unten (vmtl. Technikerbüros) und später als es heller wurde auch in den Rechnerräumen (SIMIS-C wenn ich mich nicht irre).
Naja, dann ist es mal Zeit zum Frühstücken, was sich wohltuend von einem typischen französischen Ibis Budget Frühstück abhebt. Insbesondere durch Bircher Müsli und einheimischer Wurst und Käse.
Und nebenbei nich Trams zuschauen.
Auch wenn das Wetter nicht mehr so gut wie gestern ist, so kann ein Tag beginnen.

Gut gestärkt geht’s zum Bahnhof und mit dem IC um 09:43 mit dem IR nach Aarau und mit der ehm. Wynen- und Suhrentalbahn, nun AVA wie auch die ehm. BDWM, nach Menziken.

Ich liebe die EW IV Wagen und im IR hat es gar einen „altsanierten“ Erstklasswagen. Herrlich.

Beim Umstieg in Aarau dann die Feststellung dass Aarau Harry Potter toppt. Statt einem Gleis 9 3/4 gibt’s hier ein Gleis Null, andernorts nennt man die 30 oder 40.

Im neuen Saphir Triebwagen (wie üblich von Stadler) geht es flott nach Menziken. In der Halle der Endstation warten zudem die älteren ABe4/8 von 1992/93 sowie auf dem zweiten Gleis im Hintergrund ein 2010 modernisierter Be4/4 von 1978/79 mit einem niederflur Steuerwagen ABt von 2008/09.

Die heutige Endstation Menziken war einst eine Unterwegsstation der normalspurigen Strecke von Beinwil nach Beromünster azf deren Trasse die WSB nach deren Stilllegung zwischen Reinach und Menziken verlegt wurde um diese vom Strassenplanum auf eine eigene Trasse zu verlegen.

Auch ausserhalb der Bahnhofshalle steht noch eine „Altgarnitur“.

Ich fahre nach Leimbach und von dort begebe ich mich zu Fuss in Richtung Zetzwil. Und auch die Altgarnitur aus der Bahnhofshalle bekommt „Auslauf“.

Weiter geht es von Zetzwil nach Gontenschwil. Leider zieht sich die Sonne hinter die Wolken zurück. Aber Wolken sind auch nette Motive.

Auch wenn die WSB schon vor Jahren den Rollbockverkerkehr und damit den Güterverkehr an sich eingestellt hat so haben ein paar Rollböcke überlebt. Sie wurden zum Transport von Schienen modifiziert. Die improvisierte Gleissperre / der Radvorleger erweckt dabei ein leichtes Schmunzeln.

Weiter geht’s von Gontenschwil auf der Nebenstrasse nach Oberkulm. Die Höhe der Ladekante des Güterschuppens von Gontenschwil zeigt dass früher nicht von Schmalspurwagen sondern auf Rollschemeln aufgebockten Normalspurwagen umgeschlagen wurde.

Der Weg entlang der Nebenstraße ist mangels Seitenstreifen nicht toll zu laufen aber die Autofahrer machen schweiztypisch sehr gut Platz selbst wenn man auf der Grasnarbe läuft.

Und dann ist Oberkulm erreicht und unter vielem Muhen geht’s über Aarau nach Schöftland.

Achja, ein paar mehr Fotos gibt es in der Aufzeichnung bei Komoot.


2019-09-30 Leimbach – Oberkulm WSB Fotowandern

Interessanter weise zeigt die Bahnsteiganzeige und die Fahrplanauskunft an dass man in Aarau umsteigen müsse, aber die Züge sind stets mit Schöftland, in der Gegenrichtung mit Menziken, beschriftet.

Nach kurzer Wende geht’s zurück nach Oberentfelden um die niveaugleuche Kreuzung der meterspurigen und mit 750 V Gleichspannung betriebenen WSB Strecke mit der normalsputigen 15 kV 15,7 Hz SBB Strecke von Lenzburg nach Zofingen betrachtet wird.

Auch einer der wenigen WSB Streckenabschnitte im Strassenplanum findet sich hier.

Mit dem SBB NPZ, nun Domino mit Niederflurwagen, geht’s nach Zofingen.

Der Rettungsszug stattet, neben diversen NPZ und Flirt auch Zofingen einen Besuch ab. Das SBB Logo auf dem Bahnsteig hatte ich auch schon auf der Sommerradtour dokumentiert.

Mit dem IR im EW IV geht es flott über Olten nach Liestal und mit der Waldenburgerbahn nach Waldenburg.

Mit der nächsten Fahrt fahre ich zurück nach Oberdorf.

Nicht mehr lange wird die Waldenburgerbahn ihre Besonderheit der Spurweite von 750mm behalten.
Die Triebwagen BDe 4/4 11 bis 14 von 1986) sowie 15 bis 17 von 1993 als auch die gleichalten Steuerwagen Bt 111 bis 114 sowie 115 bis 120 kommen langsam an die Jahre (teils mit über 2 Mio. Km) und sind zudem sind sie nicht barrierefrei. In 2022 soll die Strecke vsl. auf Meterspur umgebaut werden und gemeinsam mit den AVA beschaffte niederflurige Stadler Tramlink eingesetzt werden.
Trotz ihres Alters und der nahenden Ausmusterung präsentierten sich die Fahrzeuge hervorragend gepflegt.
BDe 4/4 Nr. 15 erreicht hier gerade die Ausweichstelle Bad Bubendorf auf dem Weg nach Waldenburg.

Noch ein paar Impressionen der Waldenburgerbahn.

Da die Auskunft etwas von +20 beim IR nach Basel verkündet hatte ich die Rückfahrt in Bad Bubendorf unterbrochen und noch eine Fuhre an dieser pittoresken Station dokumentiert.

Kleine Bahnbetriebe sind interessant. Kaum taucht man mehrfach an der Strecke auf wurd man vom Personal gegrüßt. 👋

Und bald ist Basel erreicht. Eingekauft hatte ich schon beim Coop in Oberdorf und so ging es erst ins Hotel und anschließend zum beim Bahnhof SBB gelegenen Restaurant Steinbock bei einem guten gemischten Salat und „Rösti Steinbock“ mit Schnitzel und Pilzen mit Käse überbacken.

So, jetzt ist Bettruhe angesagt. Morgen geht die debx Exkursion CH 2019 los.

Über den Schwarzwald nach Basel

Die debx Exkursion geht zwar erst am 02. Oktober los aber ich fahre heute schon nach Basel. Es gibt ja genügend Fotostellen… Zum x-ten mal via Rheinstrecke? Langweilig 😎 Erst mal gut ausschlafen und dann soll es 10:49 via Darmstadt nach Karlsruhe gehen und ab dort mit dem RE nach Singen um mit der Dröhnröhre (IRE mit einer BR 612) über die Hochrheinstrecke nach Basel zu fahren. In Darmstadt dann schon mal das:
Nachwirkungen vom Freitagschaos?
ICE 1565 fällt aus und wird mit IC 2901 (ohne Reservierungsanzeigen, Bordgastronomie, behindertengerechte Toilette, dafür mit +5) substituiert.
In der Gegenrichtung endet der IC 1296 aus Stuttgart nach Frankfurt mit +35 bereits in Darmstadt Hbf.
Und der EC 219 um 12:37 nach Graz (ggf. die Rückleistung des IC?) wird wenig später als Ausfall angezeigt.
Mal sehen ob sich das noch fortsetzt. Ich muss ja „nur“ bis Basel 🤣
Der Zug besteht in der ersten Klasse aus renovierten Avmz. Sehr angenehm zu sitzen, auch wenn die Sitzflächen nun festgelegt sind, die versiegelten Fenster zuverlässig das Handynetz abschirmen und es natürlich weder Repeater noch WLAN gibt. Digital detoxing sozusagen. 🤣
Aus den +5 wurden dann ab DA Hbf +15 und damit wird der Umstieg in Karlsruhe kritisch. Aber erst mal abwarten. Bis Karlsruhe bleibt es, auch wegen diverser Gegengleisfahrten, bei +14 aber der Übergang von Gleis 6 nach 8 zum RE 4727 klappt trotz der nun nur noch verblieben 5min und was passiert? Der RE verlässt Karlsruhe wegen Zugfolge mit +8 womit wiederum der Anschluss in Singen kritisch wird. Aber erst mal geht es das Rheintal hinauf nach Offenburg und dann stetig den Schwarzwald hinauf. Sehr schön wie sich der gut gefüllte Zug bei gutem Wetter in den Schwarzwald hinaufschraubt. Ganz nebenbei entdecke ich einen schönen Radweg parallel zur Bahnstrecke und in Triberg gibt es sogar einen Bahnerlebnisweg. [X] Muss ich mal befahren und erwandern… 2020? Ab St. Georgen schmilzt die Verspätung und Singen wird pünktlich erreicht. Aber ich habe etwas umgeplant. Ich fahre weiter bis zur Endstation Konstanz was fast exakt um 16:16 auf Gleis 1 erreicht wird. Im südlichen Abschnitt wartet derweil schon die „S-Bahn“ über Kreuzlingen nach Weinfelden.
Herrlich die Ausblicke auf der Strecke von Konstanz nach Weinfelden. Zuerst grüsst noch der Bodensee und kurz vor Weinfelden vermittelt der Alpstein im Appenzeller Land alpine Eindrücke. Wobei durch die Instagram Effekte es etwas wie gemalt aussieht.
Von Weinfelden geht’s mit dem IC2000 der Linie IC 8 nach Brig bis Zürich. Züge aus über 10 Doppelstockwagen, herrlich und die IC2000 Wagen mag ich sowieso. Pünktlich auf die Minute, ja fast Sekunde wird der Tunnelbahnhof „Löwenstrasse“ um 17:55 auf Gleis 31 erreicht. Sodann hinauf in die Haupthalle und um 18:06 gehts mit dem IR via Aarau nach Basel. Manchmal hat man Glück. Und manchmal ist es halt ein Twindexx CH der einen weiterbefördert. Na dann auf zum fröhlichen Schunkeln bis Basel SBB.
Die Anzeigetafel in Zürich HB fasziniert mich immer wieder. Eine Spalte Fernverkehr und zwei für die S-Bahn. Auf der Fläche könnte die RENFE in Zaragozza die Abfahrten eines ganzen Montas darstellen. 🤣 Und weiter geht es mit dem Twindexx SwissExpress an Olten vorbei nach Basel. Das Schwanken des Zuges ist schon heftig bei niedrigen Geschwindigkeiten, wenn er schneller unterwegs ist geht es jedoch.
Und so wird Basel SBB erreicht. Es regnet kurz und leicht, aber der Weg über die Postpassage und durch das Peter-Merian-Haus führt schützt davor. Der Radweg der bis zur Münchensteinerbrücke teils unter dem Fussweg, sozusagen im Erdgeschoss der Bürogebäude geführt wird muss auch irgebdwann befahren werden. Der Ausblick aus dem Hotelzimmer auf die Abstellanlage und Güterbahnhof Wolf gefällt sehr.
Auch der Blick auf die Münchensteinerbrücke aus dem Eckzimmer des Ibis Budget Basel City hat was.
Zum Abendessen hole ich mir was beim Coop am Basel SBB Bahnhof. So, mal sehen wie morgen das Wetter wird.

Ab nach Frankreich

Nach einen ausgiebigen Frühstück ging es früher wie geplant per IC nach Basel wo einerseits einer der bereits im Einsatz stehenden Gioruno / Smile Fernverkehrstriebzüge von Stadler der SBB bestaunt werden konnte (irre das gut lesbare Dusplay in fast jeder Tür inkl. Anzeige zum Besetzungsgrad des jeweiligen Wagens als auch die pragmatische „Besenmethode“ wenn das Lichtraumprofil auf Fensterhöhe der Wagen ein wenig eingeschränkt ist.

Danach wird eruiert wo ich die krude Fahrkarte zum Schweinepreis von 4,70 CHF für die Fahrt mit der Tramlinie 3 nach St-Louis Frankreich herbekomne.

Der Bahnhof ist in anbedacht der morgigen Bundesfeier bereits beflaggt.

Bald darauf treffen Holger und Stephan pünktlicht (!) mit dem ICE 101 ein und die Fahrt nach Frankreich jann, mit Umstieg von der Linie 1 zur 3 beginnen.

Von St. Louis geht es mit dem TER zurück nach Basel SNCF/SBB und mit dem ICN nach Delemont. Ab dort mit dem RE aus Biel nach Meroux, dem Bahnhof für Belfort an der Schnellfahrstrecke „LGV Sud-Ouest“, durch den Schweizer Jura. Nachdem die Züge nun auch wieder das franz. Ort Delle aus und nach Frankreich erreichen und nicht nur aus der Schweiz wie seit Ende der 90er Jahre nennt er sich laut der Plakette am Empfangsgebäude „Gare international“ 😂

Es wäre vermutlich zu einfach wenn die stündlich verkehrenden SBB Züge bis Belfort durchgebunden wären aber so ist in Meroux umsteigen angesagt, sodenn nach dem kruden SBB Fahrplan auch eun direkter Anschluss besteht. Bei unserem Zug sind es „nur“ 7 Minuten und dann geht es im AGC der SNCF als TER Zug die wenigen Kilometer weiter nach Belfort.

In Meroux trifft sozusagen ein funktionierendes im integralen Taktverkehr laufendes Bahnsystem auf ein Bahnsystem das im Fernverkehr mit kruden Fahrplänen marktgerecht agiert aber im Nahverkehr in der Fläche zumeist weit am Bedürfnis der Kunden, oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes, vorbeifährt.

Einst war Belfort ein bedeutender Bahnknoten auf der Linie Paris und Lyon nach Mulhouse. Aber ins inbesondere mit dem Bau der LGV Sud-Ouest ist er fast in die Bedeutungslosugkeit abgerutscht.

Dazu beitragen tuen auch Anschlusszüge nach erst 1:15 wie bei unserem Zug Richtung Besançon. Und das ist auch teils bei Übergängen von und nach Mulhouse der Fall.

Das gute Wetter läd ein die Wartezeit mit einem Stadtrundgang zu verkürzen bevor es mit dem Diesel AGC unter der Fahrleitung, stets dem Fluss Doubs folgend, nach Besançon. Der dem Fluss und Kanal begleitende Radweg ist gut genutzt und ist ein Abschnitt des Eurovelo 6 Atlantik- Schwarzes Meer.

In Besançon wird nich kurz die Strassenbahn abgelichtet bevor es mit dem neuen Nahverkehrstriebwagen von Aslstom der SNCF mit ihrer etwas zusammengestücket wirkenden Innenausstattung elektrisch nach Dôle geht.

Ab Dôle, wo wie auch in Belfort derzeit die Bahnsteige erneuert werden, geht es mit einer Doppeltraktion „Blauwale“ nach Pontarlier.

Die oft ohne Halt durchfahrenen kleinen Zwischenstation der ehm. zwei- und nunmehr zumeist eingleisigen Strecke sind bisweilen sehr schlicht ausgestattet und nicht selten fragt man sich woher die Fahrgäste überhaupt kommen sollten.

In Andelot ist dann volles Haus.

Ein doppelter Blauwal aus St. Claude / Morez nach Dôle, unser Zug nach Pontarlier und ein als Leergarnitur nach Morez fahrender Blauwal stehen gleichzeitig im Bahnhof. Stress pur für den Fdl.

Interessant ist dass parallel zum Leerzug ein SNCF Bus nach Morez und St. Claude fährt…. Typisch Frankreich.

In Frasne wartet ein NPZ der SBB auf den nächsten TGV aus Paris nachdem er zuvor Fahrgäste aus Neuchâtel zum TGV aus Lausanne via Vallorbe nach Paris gebracht hat.

Weite nahe fernen und wenig Menschen. Das französische Jura…

Aber dann wird Pontarlier erreicht, eine der grösseren Städte der Region.

Dem Bahnhof sieht man noch die einstige Bedeutung als Grenzbahnhof an. Heute reichen zwei Bahnsteigkanten der Gleise 2 und 3 zwischen welchen ein markantes einst u. a. zur Zollabfertigung dienendes Gebäude steht. Am Hausbahnsteig hält kein Zug mehr.

Eine nette Altstadt hat es hier auch.

Das Hotel liegt etwas ausserhalb und dabei wird eine ehemalige Strecke die zur Strecke Besançon – La-Chaux-de-Fonds führte und später als Industrieanschluss dienente gequert.

Achja, noch eine Impression vom Bahnhof und das Abendessen.

Morgen geht’s zur Museumsbahn die einen Teil der ehm. Strecke Pontarlie – Vallorbe befährt.