Von Gais nach Filisur

Heute hieß es Abschied nehmen vom Appenzeller Land. Der Schnee machte es ja auch 😉

Aber einfach direkt wäre ja langweilig, zumal der Wetterbericht heute ohnehin nicht so prickelndes Wetter vorhersagte.
So ging es erst mal über die sehr aussichtsteiche Strecke von Gais nach Altstätten Stadt runter ins Rheintal.

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Das nenne ich flexibel.
Ist schon auf den Schnee kein Verlass so legt man halt statt Flyern für Schlitten- oder Skiverleih eben welche für den Veloverleih aus.

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Auf Grund der engen Radien in Gais besteht bei den auch zahnradtauglichen Einheiten der AB keinen Wagenübergang.

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Schnee auf 900m Höhe auf dem Rückzug

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Blick ins Rheintal

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„Unbeschreibliches Chaos“ herrscht noch in der Hauptstrasse nach den nächtlichen Fastnachtsumtrieben 🙂
Amüsant war der Stand fürs „Katerfrühstück“ am Rathaus. Geöffnet ab 5 Uhr…

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Andere Reden von ETCS.
Die SBB haben L1 LS schon recht flächig eingeführt.

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Zunächst geht es mit der S4 nach Ziegelbrücke. Aber nicht via Sargans, das wäre zu direkt, sondern gegen den Uhrzeigersinn.
Die Flirt der SOB sind unglaublich bequem und laufruhig.

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Gut unter der Tischablagen der 1. Kl. angeordnete Steckdosen.

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Der einzige Triebwagen der ehm. RhW (jetzt auch AB) wartet in Rheineck auf Fahrgäste nach Walzenhausen

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Blick zum Bodensee in Rohrschach

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Komisch. Der Sprungturm ist etwas zu weit weg vom Bodensee 😉

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SOB Bf. Brunnadern-Neckertal mit nicht mehr oft anzutreffenden schmalen und an Niederflurzüge angepassten Bahnsteigen

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Abwärts nach Uzwil.
Schneebedeckte Bergspitzen grüssen

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In Ziegelbrück war umsteigen angesagt (während die S4 nach Sargans und Altstätten für die nächste Runde weiter fuhr).
Weiter ging es mit der S2 nach Linthal.
Der Bahnhof der Kantonshauptstadt Glarus wird derzeut umgebaut.

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Ab hinter dem Bahnhof Schwende, dem letzten Kreuzungsbahnhof vor Linthal (was in beide Richtungen bis 10min Aufenthalt verursacht) liegt wieder Schnee.

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In Linthal dann ein Kuriosum. Das Anschlussgleis einer Holzhandlung wurde direkt neben dem Gleis 1 mit einer Halle überbaut und in der Halle wird für eine Erweiterung der Kraftwerksanlagen oberhalb Linthal um ein Pumpspeicherkraftwerk das Material (Container mit Bsudtoffen bzw. Azshub sowie Zement) von der Bahn auf LKW verladen.
Derzeit ruhen die Arbeiten.
Das eigentliche Kuriosum ist dass in der Halle der Holzhandlung auf der anderen Straßenseite immer noch ein Rangiertraktor steht. Jetzt ohne Anbindung an die weite Welt.

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Das alte Empfangsgebäude von Linthal wurde durch eine moderne aber nach allen Seiten offene Haltestellenausstattung (im Hintergund) ersetzt.

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Der Vorteil von Vis-a-Vis Sitzen. Platz für den Koffer ohne ihn hochzuwuchten oder andere Sitze zu blockieren

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Sehr überschaubares Fahrgastaufkommen am Sonntag Nachmittag in der 1. Kl in Linthal

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Besser ist das

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In Zaragossa oder anderen spanischen Grosstädten würde das Display für den ganzen Tag reichen.
Hier in Ziegelbrücke reicht es hier in det Pampa und am Sonntag gerade mal für eine Stunde. Das mit der S-Bahn Klassifizierung ist relativ zu sehen. Wie auch im St. Galler Netz dind viele der S-Bahnen eigentlich klassische Regionslzüge.

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Interessante Fahrradständer

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Weiter geht es mit dem RE nach Chur.
Dass dann ein IC2000 mit einer EW IV Vorstellkomposition kommt hätte ich nicht vermutet.

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Klares Statement

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Regen und niedrige Wolken am Wallensee

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*OMG* 😀
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In Chur geht es in den RE nach Filisur.
In diesem lief auch der Wagen 1286 welcher einem Refit im Stil der Allegra Innenausstattung unterzogen wurde. Die Sitze, Tische und Ablagen wurden dabei beibehalten und angepasst.
Ein sehr gefälliger und angenehmer Wagen.

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RhB… eine der letzten Bastionen der einst quer durch Europas Züge anzutreffenden Sapor Seifenspender.
Selbst im frisch revidierten Wagen 1286 hat er wieder seinen Platz gefunden.

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Der Wagen von Aussen

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Angekommen in Filusur

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Willkommen im Calandaland (Heinek*urks*). Morgen stell ich auf Monsteiner um
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Tour „Brüllisau Rundweg“

Samstag, 6.Februar2016

Eigentlich wollte ich heute zunächst die in der Appenzeller Ferienkarte enthaltene Seilbahn auf den Hohen Kasten nutzen. Dies ist aber ausgefallen da es in Brülisau einen nicht zu verachtenden Föhnstum hat und die Bdhn daher eingestellt ist.
Somit geht es erst mal gegen den Wind bis zum Einstieg in den Brüeltobel. Ab dort geht es steil Bergauf bis zum Gasthaus Plattenbödeli. Ein Abstecher wird zum Sämtisersee gemacht. Dieser See ohne Abfluss (er entwässert sich durch Karstsysteme) bietet nette Blicke in die Berglandschaft.
Zurück am Plattenbödelie geht es in Richtung des unterhalb des Hohen Kasten liegenden Gasthof Ruhebank. Der Weg ist verschneit und belohnt mit herrlichen Ausblicken auf den Hohen Kasten, das Appenzeller Lsnd und den Alpstein bis zum Säntis.
Nach einer kleinen Stärkung im Berggasthof Ruhesitz geht es strammen Schrittes und Stumumtost (vom Brüeltobel bis kurz vor Ruhesitz war es relativ ruhig) steil bergab zurück zum Ausgangsort.

Strecke:11.8km
Zeitinsgesamt:4 Stunden 
ZeitinBewegung:2 Stunden 48 Minuten

Gesamtgeschwindigkeit:3km/h
GeschwindigkeitinBewegung:4,2km/h
Geschwindigkeitmax.:9,9km/h

Aufstieg:665Meter
Abstieg:637Meter
NiedrigsterPunkt:890Meter
HöchsterPunkt:1318Meter

Die Tour mit Bildern und Karte:
https://www.outdooractive.com/de/r/105680450/

Tour „Gonten-Kronberg“

Freitag,5.Februar2016

Eine herrliche Tour mit immer besser werdenden Wetter und fasziniereneden Ausblicken aufs Alpsteinmassiv (Säntis und Hoher Kasten) und übers Appenzeller Land bis zur Bodenseeregion.
Aber irgendwie hat die App fast alle Bilder verschluckt … 🙁
Nicht über den Text in Outdooractive wundern. Die App schluckt beim Speichern, warum auch immer, die Leerzeichen. Der Text kann daher erst zu Hause „repariert“ werden.

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Strecke:8.6km
Zeitinsgesamt:3 Stunden 36 Minuten
ZeitinBewegung:2 Stunden 14 Minuten

Gesamtgeschwindigkeit:2,4km/h
GeschwindigkeitinBewegung:3,8km/h
Geschwindigkeitmax.:8,1km/h

Aufstieg:814Meter
Abstieg:68Meter
NiedrigsterPunkt:881Meter
HöchsterPunkt:1663Meter

https://www.outdooractive.com/de/r/105673476/

Via Gäubahn nach Gais

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Von Rottweil bis hinter Tuttlingen hat es Schnee. Am Bodensee aber nur Regen.

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Die Appenzeller Bahnen grüssen in St. Gallen noch mit Triebwagen im „Retro Style“.
Der zugehörige Steuerwagen ist im krassen Kontrast recht „spacig“.
Mit dem neuen Tunnel zum Ersatz des Zahnstangenabschnitt und der damit einhergehenden Durchbindung der Strecke von Trogen über St. Gallen und Gais bis nach Appenzell werden die Fahrzeuge vsl. durch neue Fahrzeuge ersetzt die eher in Richtung Tram gehen ersetzt.

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Das Etappenziel Gais im Appenzeller Land ist erreicht.
Es hat sogar so ein komisches weisses Zeug. Aber es ist tierisch windig.
www.kachelmanwetter.ch hatte mal wieder 100% recht.

Rennsteigbahn

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen fährt die Erfurter Bahn zweistündlich die Züge von Erfurt nach Ilmenau weiter über die Infrastruktur der Rennsteigbahn (http://www.rennsteigbahn.de) und Stützerbach zum Bahnhof Rennsteig.

Der heutige Endbahnhof direkt am wohlbekannten gleichnamigen Wanderweg hatte früher weiterführende Äste.

Einerseits die derzeit nicht planmbefahrene Weiterführung der von Ilmenau kommenden Strecke über Schmiedefeld und Schleusingen nach Themar (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Plaue–Themar) andererseits die ehm. und abgebaute Kleinbahn nach Fauenwald (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Rennsteig–Frauenwald).

Entspannt ging es daher hinauf zum Rennsteig.

Nach einer kurzen Orientierung ging rs sodann entlang einer der zahlreichen Loipen mit Wanderweg hinab Richtung Stützerbach um den Zug bei der Rückfahrt nach Ilmenau abzufangen. Leider ist es oben am Rennsteig durch die niedrige Wolkendecke relativ dunstig. Auch das GPS zickt, sodass die Aufzeichnung erst in der Nähe des Fotostandort beginnt.
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Danach ging es weiter Richtung Stützerbach um auf den Dr. Wald Weg in Richtung Allzunah (das Ort heisst wirklich so) einzubiegen.
Bergan geht es auf einer gesperrten und mit Loipe versehenen Strasse wieder Bergan bis zum Ort mit dem interessanten Namen.
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Hinter dem Ort geht es in Richtung der ehm. Bahnstrecken um östlich des ehm Bf. Allzunah auf diese einbiegen.
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Die ehm. Bahntrasse ist gut mit Langläufern besucht und Bestandteil des Rennsteig.
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Unter anderem am ehm. Bf. von Allzunah stehen Infotafeln und am stilisierten Wartehaus hängt ein alter Fahrplan
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Weiter geht es entlang der alten Trasse zum Bf. Rennsteig. Kleine Wagons laden entlang der Strecke, zu anderen Jahreszeiten, zur Rast ein.
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Das Bunkermuseum (ehm. Stasi-Bunkeranlage) wird links liegen gelassen (bin bestimmt nicht das letzte mal hier) und schon bald wird der Bf. Rennsteig wieder erreicht.
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Danach geht es hinab nach Schmiedefeld. Leider fährt die Bahn (noch) nicht weiter wie bis zum Bf. Rennsteig. Es würde dem Tourismus des Städtchens sicher gut tun.
Das Einfahrsignal B des Bf. Rennsteig wäre zumindest bereit dafür. 😀
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Weiter parallel zur Bahn hinab nach Schmiedefeld
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Winter…
Eis für Longdrinks hätte es genügend.
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Bahnübergang und Bahnhof von Schmiedefeld im Dornröschenschlaf
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Ortskern
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Der Zustand des Hausschmuck bürgt für Qualität.
Im Haus ist aber nunmehr kein HO Nachfolger sondern „nur“ ein Friseur und das Tourismusbüro ansässig.
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Der Wirt hat Humor
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Durch den tief verschneiten Wald ging es hinauf und zurück zum Bf. Rennsteig
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Die Gaststätte „Gleis 1“ hatte heute geschlossen. Dafür gab es Kaffe, Jagertee direkt (Rum + Wasser ohne Schwarzen Tee) und Kuchen im ex. Speisewagen und Bratwurst bzw. Brätel vom Grill auf der ehm. Laderampe. Dazu ein knisterndes offenes Holzfeuer zum Aufwärmen. Damit vergeht die Wartezeit bis zur Rückfahrt recht schnell.
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Die Wanderung ist mit Karte und weiteren Fotos hier abgelegt
https://www.outdooractive.com/de/r/105618792/

In Neudietendorf ist Umsteigen in den Abellio Talent 2 nach Gotha angesagt.
Für welche Körpergröße die Sitze (wie auch in den DB Talent 2) gedacht sind weis ich nicht. Definitiv nicht für 1,80m und vergleichbare. Aber zumindest zeigt Abellio dass im Talent Steckdosen auch sinnvoll angebracht werden können und nicht oberhalb der Fenster.
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So geht ein schöner Tag zu Ende. Morgen geht es heim.

Heimreise

Wie schon fast üblich fängt es am Abreisetag an zu regnen. Vermutlich habe ich wieder mal das gute Wetter eingepackt.

Die Heimfahrt soll über die Ausserfernbahn gehen und Hafas legt dabei noch Neckar und Odenwald obendrauf. Der 6 bzw 5min Übergang in Ulm und Mannheim lässt Zweifel aufkommen, aber: „no risk, no fun“.

1) RB 5512
-> Reutte in Tirol
Ab 10:04 Garmisch-Partenkirchen, Gleis 3
An 11:00 Reutte in Tirol, Gleis 2

2) RB 5478
-> Kempten(Allgäu)Hbf
Ab 11:09 Reutte in Tirol, Gleis 1
An 12:28 Kempten(Allgäu)Hbf, Gleis 5

3) RE 57644
-> Ulm Hbf
Ab 12:35 Kempten(Allgäu)Hbf, Gleis 3
An 13:39 Ulm Hbf, Gleis 4 Süd

4) ICE 596
-> Berlin Hbf (tief)
Ab 13:44 Ulm Hbf, Gleis 1
An 15:29 Mannheim Hbf, Gleis 2

5) RE 16889
-> Stuttgart Hbf
Ab 15:35 Mannheim Hbf, Gleis 10b
An 16:16 Eberbach, Gleis 1

6) VIA25172
-> Frankfurt(Main)Hbf
Ab 16:39 Eberbach, Gleis 5
An 17:48 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Mit dem omnipräsenten Talent2 geht es zunächst durchs Ausserfern nach Reutte in Tirol.
Wieder einmal höchst interessant ist wo man hier noch Sitze hineinquetscht. So z. B. in den schmalen Gang neben der behindertengerechten Toilette.

Andererseits hat man recht großzügige Mehrzweckbereiche unter anderem mit platzsparenden Radhalterungen voresehen.

Ein treuer Begleiter ist die niedrige Wolkendecke.

Da Reutte in Tirol nur noch über einen Mittelbahnsteig verfügt muss sich der Gegenzug nach Garmisch die Bahnsteigkante mit dem Zug nach Kempten teilen.
Der Oberbau im österreichischen Teil ist überarbeitungbedürftig. Insbesondere im Bereich von Vils (Bf im Zugleitbetrieb ohne Stellwerk aber mit Güteranschluss, der Rest im österreichischen Teil ist ESTW) fällt eine 20er La negativ auf.
Ab Pfronten-Steinach ist die Strecke mit einem ESTW von Scheidt&Bachmann ausgestattet und der Oberbau merklich besser. Trotzdem bremsen diverse, oft vmtl. nur selten genutzte, Bü ohne technische Sichrung den Zug aus.

Ab Kempten geht es sehr zügig mit dem „Wackeldackel“ (BR 612) nach Ulm.

Mit dem ICE über die herbstliche schwäbische Alp und wegen Bauarbeiten bis Vaihingen (Enz) über die Altstrecke geht es nach Mannheim Hbf.

Da die Ankunft 2-3 min verspätet ist, ist ein kleiner Sprint von Gleis 2 nach 10b nötig, aber der Anschluss klappt und der Anschlusszug wartet auch noch ein paar weitere Minuten.
Durchs herrliche Neckartal geht es mit dem RE recht flott nach Eberbach, welches sogar kapp 2min vor Plan erreicht wird. Kein Wunder wenn dieser nur im Heidelberg Hbf und HD-Altstadt hält.

De letzte Etappe führt durch den südlichen Odenwald Richtung Zielbahnhof.
Ab Eberbach zu gut 1/4 belegt gibt es schon ab Michelstadt die ersten Stehplätze zu vergeben.

Pünktich und wie geplant komme ich zuhause an.
War schön die letzten 1 1/2 Wochen.

Karwendelseibahn und Ticket Schrott

Der Wetterbericht sah nicht prickelnd aus aber die Webcam der in der Zugspitzcard enthaltenen Kawendelbahn in Mittenwald zeigte vielverspechendes. Leider ist die Zug oder Busfahrt nicht Bestandteil der Zugspitzcard, hier kann man noch sehr von z. B. den Schweizern im Appenzell oder Engadin lernen.

Der EVG Bus fuhr leider zu spät, daher war Fussmarsch zum Bf angesagt. Komisch, dass die Busse der „Eibsee Verkehrsgesellschaft“ (EVG) irgendwie auch dem Deigm der Gewerkschaft EVG (ex. GdED) entspricht.

Auch wenn der Talent2 nicht gerade die Ausgeburt an gelungenem Fahrzeugdesign ist so verfügt er zumindest über vernünftige und platzsparende Fahrradstellplätze.

In Mittenwald dann Humor by DB Station&Service.
Warum man den Zuweg künstlicht verschmälert muss man nicht verstehen. Das Vorgehen am Schuppen nahe des Bü ist aber sehr vorbildlich.

Am Drehkreuz der Karwendelseilbahn dann die Enttäuschung.
Die gültige Zugspitzcard wird Abgewiesen („Kontingent überschritten“), ein Problem das laut der Dame an der Kasse öfter auftritt. So blieb zunächst nur das Zahlen des Normalpreis übrig. Geklärt wird das dann mit der Zugspitzbahn. „Dulde und liquidiere“ 🙂

Die Bergstation auf 2440m liegt knapp über der Wolkengrenze. Von Österreich her strömen aber immer wieder Wolken in die Karwendelgrube hinter der Bergstation ein.
Trotzdem gibt es immer wieder sehr schöne Ein- und Ausblicke über und in den Wolken.
Hier der Rundweg um die Karwendelgrube auf Komoot mit vielen Bildern. Das besondere Highlight war der 400m lange Stollen zum Dammkarweg wo es sehr schöne Ausblicke gab.
Karwendelgrube und Dammkarweg 10.10.15

Das aussen wie ein Fernrohr aussehende Ausstelungsgebäude hat innen etwas von einem 70er Jahre James Bond Film

Vor der Talfahrt wurde noch ein guter Apfelkuchen mit Mittenwalder Bier genossen.

Zurück im Tal wurde der Bus zum Bf Garmisch-Patenkirchen erreicht, was eine halbe Stunde mehr „Diskussionszeit“ bei der Zugspitzbahn ergab.
Dort bestätigte man meine Annahme dass das Lesesystem in Mittenwald fehlerhaft ist und die Karte definitiv gültig gewesen wäre und ist. Leider war der Infoschalter schon geschlossen so dass ich das Thema per Post klären muss.

Mit der sehr vollen Zugspitzbahn ging es um 16:15 nach Hammersbach. Ich bin immer wieder erstaunt wie viele Leute in einem Kopfbahnhof mit nur einem Gleis ein Problem damit haben in welche Richtung der Zug abfahren wird. Da kann man nur ein Schleudertruma durch Kopfschütteln bekommen…

In Hammersbach ging es dann strammen Schrittes zum knapp 1h Wegezeit entfernten Eingang zur Höllentalklamm. Mich wunderte dass ich nicht einmal der letzte war der in die Schlucht wollte. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit ging ich nur bis ca. dem ersten Drittel hinein.
Die Tour mit wegen teilweise Nebel und der nachlassenden Helligkeit leidlich guten Bildern gibt es hier, der GPS Empfang war in der Schlucht logischerweise nur leidlich so dass die Position der Bilder und der Weg auf der Karte nicht exakt sind.
Hammersbach-Höllentalklamm-Hammersbach

In Hammersbach wurde der Bus um knapp 15min verpasst. Daher wollte ich dem nächsten „entgegen laufen“ und in Obergrainau erreichen. Was ich nicht wusste war dass wegen Bauarbeiten diverse Haltestellen enfallen und ich daher bis zum Marktplatz in Untergrainau laufen musste.
Hammersbach – Untergrainau 10.10.15

Zurück in Garmisch-Partenkirchen wurde im Werdenfelser Hof eingekehrt.
Augustiner Edelstoff mit Werdenfelser Bauernteller, sehr lecker.
Ich war aber nur kurz davor dem „Quetschkommodenspieler“ 10€ hinzulegen damit er „Stairway to Heaven“ oder „Thunderstruck“ spielt.
Das Essen ist 1a aber das „Humtata“ im Partenkirchner Werdenfelser Hof mit Schuplattler ist mir zu Touri… 😀

[Edit: Tippfehler beseitigt]