Oberweißbacher Auf und Ab

Von Neuhaus am Rennweg nach Neustadt am Rennsteig ginge es relativ bequem auf dem Höhenrücken, aber das wäre ja langweilig.

Also ging es erst einmal rüber nach Cursdorf. Die ersten „Herrentagsgruppen“ sind auch schon unterwegs. Das Wetter könnte kaum besser sein. Nur der kühle Wind zwingt (noch) zur Jacke.

Der „Bahnhof“ von Cursdorf ist sehr übersichtlich aber barrierefrei wenngleich relativ ausserhalb des Ortes gelegen.

Auf dem Weg nach Lichtenhain zur Bergstation der Standseilbahn ergebenen sich mehrere Fotostellen. Die Strecke verfügt über keine Ausweichstellen so dass einer der beiden Triebwagen mit seinem „Cabrio-Beiwagen“, der als Olitätenwagen beschriftet ist, stets halbstündig pendelt. Die Züge sind in Richtung Cursdorf, besonders im Beiwagen, gut besetzt, für viele scheint der Kirchberg oder Neuhaus das Ziel. In der Gegerichtung ist (noch) kaum jemand unterwegs.

In Lichtenhain ist an der Bergstation „Kirmes“. Da verkrümel ich mich lieber wieder. Auf Grund des guten Wetters verkehrt ein offener Wagen auf der Standseilbahn. Dieser nutzt die Güterbühne mit der früher zweiachsige Güterwagen von der Schwarzatalbahn auf die Stecke nach Cursdorf überstellt werden konnten.

Der Maschinenraum der Bergststion kann übrigens öffentlich besichtigt werden und eine kleine Ausstellung zeig allerlei interessantes zur Bahn. Konstruiert wurde die Standseilbahn von Wolfgang Bäseler, einem in Bahnangelegenheiten sehr umtriebigen Menschen.

Der beim unteren Eingang an der Strassenkreuzung stehende und als Imbiss dienende Personenwagen ist vermutlich nicht mit der Standseilbahn hier hoch gekommen.

Entgegen der Planung fahre ich nicht über die Hauptstraße hinunter ins Tal sondern nutze den Rad- bzw. MTB Weg durch den Wald der in gut 5km die 300m Höhenmeter hinunter ins Tal überwindet.

Die Taktik nicht schneller bergab wie bergauf zu fahren drückt zwar die durchschnittliche Geschwindigkeit aber sie mindert den Verschleiß an der Bremse ungemein. Immernoch schaufelt die Bergbahn fleißig Ausflügler auf den Berg, an der Tastation bildet sich schon eine Schlange.

Es geht nun das Tal hinab. In fast jedem Ort gibt es mindestens eine Grillstation und Vatertagsbiergärten welche bri so einen guten Wetter auch gut besucht sind. Das Motiv mit der Brücke ca. 1km unterhalb von Oberweißbach (oben rechts) muss ich mir mal merken. Denn eine 3/4h wollte ich dann doch nicht auf den nächsten Walfisch warten.

Schwarzburg ist ein sehr nettes in einer Flussschleife liegender Ort. Weniger schön ist dann der steile Anstieg aus dem Tal hinaus nach Bechstedt hinauf. Der teils sehr steile Weg zwingt abschnittsweise zum Schieben.

Stets etwas auf und ab geht es bis Garsitz. Nach Herschdorf dann auf einem nennen wir es mal freundlich Weg stets dem Bach Rinne hinauf nach Herschdorf.

Brauerei? Hier?

Na da mach ich in Herschdorf und damit kurz vorm Ziel doch noch einen Stop.

Hinter Herschdorf fällt der Blick nach Süden hinüber auf Lichtenhain.

Jetzt noch an Großbreitenbach vorbei und schon wird Neustadt mit dem Gadthof Hubertus erreicht.

Am Wasserturm gibt es neben der dürftig beliebten Bushaltestelle auch eine Mitfahrbank. Die Bankrotterklärung des ÖPNV

Halbpension zu 12€, Zimner zu 36€. Sehr angenehm. Der Feiertag sorgt wohl für reichlich Zulauf. Alle 10 Zimmer sind mit zumeist Wanderern belegt, ebenso die Gaststätte mit Nebenraun.

Hier nun die Statistik. Die Restreichweitenanzeige blieb heute standhaft dabei dass selbst mit vollem oder halbvollen Akku nie mehr wie 23km drin wären. Am Schluss waren noch 26% übrig was angeblich nich 5km reichen sollte. 😂

Die Komoot App hat heute wieder mal nicht alle gewählten Bilder übernommen, aber ich weis jetzt vmtl. woran es liegt. Aber Bilder am Mobilgerät nachpflegen ist mühselig, das geht zu Hause am PC besser.

Daher hier die Tour mit Bildern der ersten Hälfte der Strecke.

Achja, hinter Bechstedt ging es mit den Orten Allendorf, Aschau und Willmersdorf auf wenigen Kilometer quer durch Deutschland 😂

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