Ein feuchter Tag

Leider hatte der Wetterbericht für heute recht. Nieselte es bei der Abfahrt vom sehr schön ausgestatteten Hotel nach dem 1a Frühstück noch so fing es vor Kerschhofen heftig an zu regnen so dass ich nass bis auf die Knochen wurde.

Aber wenn auf Regen schon nicht Sonne folgt, dan sind zumindest ein paar herbstliche Fotomotive bei Krappenhofen drin.

Aber zumindest hört es auch ab und zu mal auf zu nieseln und so darf die Fotohornisse den ICE aus Wien bei Seubersdorf in den Fokus nehmen bevor es wieder weitergeht.

Mal trocken, mal von Nieselregen und auch kurzen Regenschauern begleitet wird dann die Brücke über die Weiße Laber bei Deining erreicht.

Auch hier bekommt die Fotohornisse wueder etwas Auslauf.

Auf der Weiterfahrt regnet es wieder stärker, wsr ja klar da die Klamotten langsam wieder trocken wurden.

Und dann wird hinter Geißelbach sowohl der Ludwig Main-Donau Kanal als auch das Werksgelände von Max Bögl erreicht.

Bei der Firma Bögl scheint man immernoch vom Konzept Transrapid überzeugt. Einserseits wird er hier ausgestellt, neben anderen Exponaten der Firmengeschichte und dem ehm. Bahnhofsgebäude von Geißelbach, aber nan arbeitet auch an eigenen ähnlichen Projekten zu zukünftigen Verkehrsträgern. Aber vielleicht hat der klassische Transrapid, zumindest im inländischen Verkehr das gleiche Schicksal wie der nebenan liegenden Ludwigs Main-Donau Kanal. Eine tollen Idee, eine enorme Ingenieursleistung und auch heute noch faszinierend anzusehen… aber schlicht zum falschen Zeitpunkt gebaut und bei Inbetruebnahme fast schon veraltet und überholt.

Am alte Main-Donau Kanal benötigte zur Überwindung der Höhenunterschiede zwischen Kelheim und Bamberg 100 Schleusen. Die Schleuse 30, gezählt ab Kelheim, liegt etwas südlich von Geißelbach. Die nächste folgt bereits gut einen Kilometer weiter.

Am Baggersee von Max Bögl befindet such auch die Teststrecke für einen neuen „Transrapid“ der für den Nahverkehr konzeptioniert werden soll.

Eher konventionell aber dafür umso umtriebieger gestaltet sich die Bedienung des Werks wo zwei Werksloks danit beschäftigt waren Wagen zwischen dem Übergabebahnhof Schlieferheide und dem Werk auszutauschen.

Und nun geht es am Ludwigs Main-Donau Kanal entlang weiter nach Neumarkt.

An vielen Stellen ist der Kanal unterbrochen und nur Rohrverbindungen sorgen für einen minimalen Wasseraustausch weshalb er auch teils stark mit Algen und Wasserpest bedeckt ist.

In Neumarkt beginnt die sogenannte Scheitelhaltung welche den höchsten Abschnitt des Kanals ohne Schleusen auf den nächsten 15km bis Burgthann überwindet. Dazu waren mehrere aufwändige Dammlagen und Einschnitte nötig.

Und so geht es am ehm. Landesgartenschaugelände vorbei und immer am Kanal entlang bei wechselhaftem Wetter weiter.

Teils ist der Kanal auf sehr bemerkenswerten Damm oder Hanglagen geführt.

So wie der Einschnitt zwischen Rasch und Schwarzenbach der mühsam in den harten Fels gesprengt werden musste.

Bei Schwarzenbach dann tatsächlich ein Schiff. Hier wird auf einem kurzen Stück das Treideln demonstriert.

Aber nicht allzuweit denn durch die als Brückenersatz und nur für den Rad- und Wandeweg angelegte Röhre etwas später passen selbst die kleinen Boote nicht und zudem fehlt das Wasser.

Bei Burgtann endet die Scheitelhaltung und es folgt wieder Schleuse auf Schleuse dicht an dicht. Teils folgen diese in wenigen 100m Abstand.

Kurz bevor der Kanal von der A9 und der Schnellfahrstrecke nach Ingolstadt unterbrochen wird überquer dieser mit einer spektakulären Brücke das Schwarzbachtal.

Ich verlasse den Kanal und fahre weiter nach Feucht. Beim örtlichen Fristo Getränkemarkt gibt es sogar Meister Bräu aus Unterzaunsbach (sogar ohne EAN Code 😂, total Oldschool)

Nomen est omen. Passt zum heutigen Tag, aber es hörte mitlerweile auch auf zu regnen bzw. zu nieseln.

Über dem Abzweig Reichswald ergibt sich noch die Gelegenheit einen München-Nürnberg Express mit den gruseligen Skoda Doppelstockwagen (siehe Bericht von der Innotrans 2018) abzulichten und schon bald ist das Hotel Silberhorn in Fischbach erreicht.

Abendessen beim Griechen in der nahe gelegen Gaststätte Postkutsche. Endlich mal ein Grieche ohne kitschige Innenausstattung.

Interessant der Kommentar auf dem Plakat gegen das neue ICE Werk was die dagegen seienden denn gegen den achtspurigen Ausbau der Autobahn getan hätten. 😉

Es geht gar nicht um das Werk sondern einfach nur um „Nimby“. Wie so oft.

Und wieder zum Schluss. Der Link bei Komoot zu den heutigen 80km.

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