Via Gäubahn nach Gais

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Von Rottweil bis hinter Tuttlingen hat es Schnee. Am Bodensee aber nur Regen.

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Die Appenzeller Bahnen grüssen in St. Gallen noch mit Triebwagen im „Retro Style“.
Der zugehörige Steuerwagen ist im krassen Kontrast recht „spacig“.
Mit dem neuen Tunnel zum Ersatz des Zahnstangenabschnitt und der damit einhergehenden Durchbindung der Strecke von Trogen über St. Gallen und Gais bis nach Appenzell werden die Fahrzeuge vsl. durch neue Fahrzeuge ersetzt die eher in Richtung Tram gehen ersetzt.

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Das Etappenziel Gais im Appenzeller Land ist erreicht.
Es hat sogar so ein komisches weisses Zeug. Aber es ist tierisch windig.
www.kachelmanwetter.ch hatte mal wieder 100% recht.

Rennsteigbahn

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen fährt die Erfurter Bahn zweistündlich die Züge von Erfurt nach Ilmenau weiter über die Infrastruktur der Rennsteigbahn (http://www.rennsteigbahn.de) und Stützerbach zum Bahnhof Rennsteig.

Der heutige Endbahnhof direkt am wohlbekannten gleichnamigen Wanderweg hatte früher weiterführende Äste.

Einerseits die derzeit nicht planmbefahrene Weiterführung der von Ilmenau kommenden Strecke über Schmiedefeld und Schleusingen nach Themar (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Plaue–Themar) andererseits die ehm. und abgebaute Kleinbahn nach Fauenwald (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Rennsteig–Frauenwald).

Entspannt ging es daher hinauf zum Rennsteig.

Nach einer kurzen Orientierung ging rs sodann entlang einer der zahlreichen Loipen mit Wanderweg hinab Richtung Stützerbach um den Zug bei der Rückfahrt nach Ilmenau abzufangen. Leider ist es oben am Rennsteig durch die niedrige Wolkendecke relativ dunstig. Auch das GPS zickt, sodass die Aufzeichnung erst in der Nähe des Fotostandort beginnt.
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Danach ging es weiter Richtung Stützerbach um auf den Dr. Wald Weg in Richtung Allzunah (das Ort heisst wirklich so) einzubiegen.
Bergan geht es auf einer gesperrten und mit Loipe versehenen Strasse wieder Bergan bis zum Ort mit dem interessanten Namen.
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Hinter dem Ort geht es in Richtung der ehm. Bahnstrecken um östlich des ehm Bf. Allzunah auf diese einbiegen.
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Die ehm. Bahntrasse ist gut mit Langläufern besucht und Bestandteil des Rennsteig.
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Unter anderem am ehm. Bf. von Allzunah stehen Infotafeln und am stilisierten Wartehaus hängt ein alter Fahrplan
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Weiter geht es entlang der alten Trasse zum Bf. Rennsteig. Kleine Wagons laden entlang der Strecke, zu anderen Jahreszeiten, zur Rast ein.
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Das Bunkermuseum (ehm. Stasi-Bunkeranlage) wird links liegen gelassen (bin bestimmt nicht das letzte mal hier) und schon bald wird der Bf. Rennsteig wieder erreicht.
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Danach geht es hinab nach Schmiedefeld. Leider fährt die Bahn (noch) nicht weiter wie bis zum Bf. Rennsteig. Es würde dem Tourismus des Städtchens sicher gut tun.
Das Einfahrsignal B des Bf. Rennsteig wäre zumindest bereit dafür. 😀
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Weiter parallel zur Bahn hinab nach Schmiedefeld
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Winter…
Eis für Longdrinks hätte es genügend.
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Bahnübergang und Bahnhof von Schmiedefeld im Dornröschenschlaf
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Ortskern
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Der Zustand des Hausschmuck bürgt für Qualität.
Im Haus ist aber nunmehr kein HO Nachfolger sondern „nur“ ein Friseur und das Tourismusbüro ansässig.
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Der Wirt hat Humor
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Durch den tief verschneiten Wald ging es hinauf und zurück zum Bf. Rennsteig
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Die Gaststätte „Gleis 1“ hatte heute geschlossen. Dafür gab es Kaffe, Jagertee direkt (Rum + Wasser ohne Schwarzen Tee) und Kuchen im ex. Speisewagen und Bratwurst bzw. Brätel vom Grill auf der ehm. Laderampe. Dazu ein knisterndes offenes Holzfeuer zum Aufwärmen. Damit vergeht die Wartezeit bis zur Rückfahrt recht schnell.
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Die Wanderung ist mit Karte und weiteren Fotos hier abgelegt
https://www.outdooractive.com/de/r/105618792/

In Neudietendorf ist Umsteigen in den Abellio Talent 2 nach Gotha angesagt.
Für welche Körpergröße die Sitze (wie auch in den DB Talent 2) gedacht sind weis ich nicht. Definitiv nicht für 1,80m und vergleichbare. Aber zumindest zeigt Abellio dass im Talent Steckdosen auch sinnvoll angebracht werden können und nicht oberhalb der Fenster.
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So geht ein schöner Tag zu Ende. Morgen geht es heim.

Heimreise

Wie schon fast üblich fängt es am Abreisetag an zu regnen. Vermutlich habe ich wieder mal das gute Wetter eingepackt.

Die Heimfahrt soll über die Ausserfernbahn gehen und Hafas legt dabei noch Neckar und Odenwald obendrauf. Der 6 bzw 5min Übergang in Ulm und Mannheim lässt Zweifel aufkommen, aber: „no risk, no fun“.

1) RB 5512
-> Reutte in Tirol
Ab 10:04 Garmisch-Partenkirchen, Gleis 3
An 11:00 Reutte in Tirol, Gleis 2

2) RB 5478
-> Kempten(Allgäu)Hbf
Ab 11:09 Reutte in Tirol, Gleis 1
An 12:28 Kempten(Allgäu)Hbf, Gleis 5

3) RE 57644
-> Ulm Hbf
Ab 12:35 Kempten(Allgäu)Hbf, Gleis 3
An 13:39 Ulm Hbf, Gleis 4 Süd

4) ICE 596
-> Berlin Hbf (tief)
Ab 13:44 Ulm Hbf, Gleis 1
An 15:29 Mannheim Hbf, Gleis 2

5) RE 16889
-> Stuttgart Hbf
Ab 15:35 Mannheim Hbf, Gleis 10b
An 16:16 Eberbach, Gleis 1

6) VIA25172
-> Frankfurt(Main)Hbf
Ab 16:39 Eberbach, Gleis 5
An 17:48 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Mit dem omnipräsenten Talent2 geht es zunächst durchs Ausserfern nach Reutte in Tirol.
Wieder einmal höchst interessant ist wo man hier noch Sitze hineinquetscht. So z. B. in den schmalen Gang neben der behindertengerechten Toilette.

Andererseits hat man recht großzügige Mehrzweckbereiche unter anderem mit platzsparenden Radhalterungen voresehen.

Ein treuer Begleiter ist die niedrige Wolkendecke.

Da Reutte in Tirol nur noch über einen Mittelbahnsteig verfügt muss sich der Gegenzug nach Garmisch die Bahnsteigkante mit dem Zug nach Kempten teilen.
Der Oberbau im österreichischen Teil ist überarbeitungbedürftig. Insbesondere im Bereich von Vils (Bf im Zugleitbetrieb ohne Stellwerk aber mit Güteranschluss, der Rest im österreichischen Teil ist ESTW) fällt eine 20er La negativ auf.
Ab Pfronten-Steinach ist die Strecke mit einem ESTW von Scheidt&Bachmann ausgestattet und der Oberbau merklich besser. Trotzdem bremsen diverse, oft vmtl. nur selten genutzte, Bü ohne technische Sichrung den Zug aus.

Ab Kempten geht es sehr zügig mit dem „Wackeldackel“ (BR 612) nach Ulm.

Mit dem ICE über die herbstliche schwäbische Alp und wegen Bauarbeiten bis Vaihingen (Enz) über die Altstrecke geht es nach Mannheim Hbf.

Da die Ankunft 2-3 min verspätet ist, ist ein kleiner Sprint von Gleis 2 nach 10b nötig, aber der Anschluss klappt und der Anschlusszug wartet auch noch ein paar weitere Minuten.
Durchs herrliche Neckartal geht es mit dem RE recht flott nach Eberbach, welches sogar kapp 2min vor Plan erreicht wird. Kein Wunder wenn dieser nur im Heidelberg Hbf und HD-Altstadt hält.

De letzte Etappe führt durch den südlichen Odenwald Richtung Zielbahnhof.
Ab Eberbach zu gut 1/4 belegt gibt es schon ab Michelstadt die ersten Stehplätze zu vergeben.

Pünktich und wie geplant komme ich zuhause an.
War schön die letzten 1 1/2 Wochen.

Karwendelseibahn und Ticket Schrott

Der Wetterbericht sah nicht prickelnd aus aber die Webcam der in der Zugspitzcard enthaltenen Kawendelbahn in Mittenwald zeigte vielverspechendes. Leider ist die Zug oder Busfahrt nicht Bestandteil der Zugspitzcard, hier kann man noch sehr von z. B. den Schweizern im Appenzell oder Engadin lernen.

Der EVG Bus fuhr leider zu spät, daher war Fussmarsch zum Bf angesagt. Komisch, dass die Busse der „Eibsee Verkehrsgesellschaft“ (EVG) irgendwie auch dem Deigm der Gewerkschaft EVG (ex. GdED) entspricht.

Auch wenn der Talent2 nicht gerade die Ausgeburt an gelungenem Fahrzeugdesign ist so verfügt er zumindest über vernünftige und platzsparende Fahrradstellplätze.

In Mittenwald dann Humor by DB Station&Service.
Warum man den Zuweg künstlicht verschmälert muss man nicht verstehen. Das Vorgehen am Schuppen nahe des Bü ist aber sehr vorbildlich.

Am Drehkreuz der Karwendelseilbahn dann die Enttäuschung.
Die gültige Zugspitzcard wird Abgewiesen („Kontingent überschritten“), ein Problem das laut der Dame an der Kasse öfter auftritt. So blieb zunächst nur das Zahlen des Normalpreis übrig. Geklärt wird das dann mit der Zugspitzbahn. „Dulde und liquidiere“ 🙂

Die Bergstation auf 2440m liegt knapp über der Wolkengrenze. Von Österreich her strömen aber immer wieder Wolken in die Karwendelgrube hinter der Bergstation ein.
Trotzdem gibt es immer wieder sehr schöne Ein- und Ausblicke über und in den Wolken.
Hier der Rundweg um die Karwendelgrube auf Komoot mit vielen Bildern. Das besondere Highlight war der 400m lange Stollen zum Dammkarweg wo es sehr schöne Ausblicke gab.
Karwendelgrube und Dammkarweg 10.10.15

Das aussen wie ein Fernrohr aussehende Ausstelungsgebäude hat innen etwas von einem 70er Jahre James Bond Film

Vor der Talfahrt wurde noch ein guter Apfelkuchen mit Mittenwalder Bier genossen.

Zurück im Tal wurde der Bus zum Bf Garmisch-Patenkirchen erreicht, was eine halbe Stunde mehr „Diskussionszeit“ bei der Zugspitzbahn ergab.
Dort bestätigte man meine Annahme dass das Lesesystem in Mittenwald fehlerhaft ist und die Karte definitiv gültig gewesen wäre und ist. Leider war der Infoschalter schon geschlossen so dass ich das Thema per Post klären muss.

Mit der sehr vollen Zugspitzbahn ging es um 16:15 nach Hammersbach. Ich bin immer wieder erstaunt wie viele Leute in einem Kopfbahnhof mit nur einem Gleis ein Problem damit haben in welche Richtung der Zug abfahren wird. Da kann man nur ein Schleudertruma durch Kopfschütteln bekommen…

In Hammersbach ging es dann strammen Schrittes zum knapp 1h Wegezeit entfernten Eingang zur Höllentalklamm. Mich wunderte dass ich nicht einmal der letzte war der in die Schlucht wollte. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit ging ich nur bis ca. dem ersten Drittel hinein.
Die Tour mit wegen teilweise Nebel und der nachlassenden Helligkeit leidlich guten Bildern gibt es hier, der GPS Empfang war in der Schlucht logischerweise nur leidlich so dass die Position der Bilder und der Weg auf der Karte nicht exakt sind.
Hammersbach-Höllentalklamm-Hammersbach

In Hammersbach wurde der Bus um knapp 15min verpasst. Daher wollte ich dem nächsten „entgegen laufen“ und in Obergrainau erreichen. Was ich nicht wusste war dass wegen Bauarbeiten diverse Haltestellen enfallen und ich daher bis zum Marktplatz in Untergrainau laufen musste.
Hammersbach – Untergrainau 10.10.15

Zurück in Garmisch-Partenkirchen wurde im Werdenfelser Hof eingekehrt.
Augustiner Edelstoff mit Werdenfelser Bauernteller, sehr lecker.
Ich war aber nur kurz davor dem „Quetschkommodenspieler“ 10€ hinzulegen damit er „Stairway to Heaven“ oder „Thunderstruck“ spielt.
Das Essen ist 1a aber das „Humtata“ im Partenkirchner Werdenfelser Hof mit Schuplattler ist mir zu Touri… 😀

[Edit: Tippfehler beseitigt]

Seilbahnmarathon

Summe des Tages:
20,5 km gelaufen, davon 130m aufwärts und 1890m abwärts.
Die Berge ging es faul per Seilbahn hinauf und zu Fuß bergab. Die Kniegelenke und Unterschenkel werden es „danken“.
Auch wenn es zunächst nach keinem guten Wetter aussah ging es zunächst per Pedes zur Wankbahn und in einer kleinen rustikalen Gondel via der Zwischenstationen hinauf. Im oberen Viertel sorgte dicke Wolkensuppe für keine Aussicht daunter gab es interessante Ausblicke.
Die Bergstation als „Sonnenalm“ zu benennen klingt ob der Nevelsuppe eher als John. Auch der Gipfelkreuz Jesus kann daran nichts ändern, auch wenn die Sonne ab und an dirch den Nebel erkennbar wird.


Statt per Bahn geht es auf dem Wanderweg hinunter nach Partenkirchen und unterhalb der Wolken waren wunderbare Ausblicke bis zur Zugspitze möglich.
Der Talgang auf Komoot mit vielen weiteren Fotos unter Wank-Partenkirchen-Eckbauernbahn

Mit der Eckbauernbahn und deren 2 Personen Gondeln aus dem Jahr xxx wurde neben der Olympia Sprungschanze gemütlich auf den Berg „hinaufgeschaukelt“ und im Berggasthof bei Almdudler und Kirschkuchen (den Wespen hat es gefallen) eingekehrt.

Gut gestärkt ging es steil bergab nach Vordergraseck und weiter zum südlichen Ende der Partnachklamm. Der die Tour mit mehr herbstlichen Bildern und aus der Schlucht ist ebenfalls bei Komoot abgelegt.
Hinweis: Die Positionietung der Route und Bilder entspringt mangels gutem GPS Empfang nicht der konkreten Wegstrecke.
Eckbauernbahn Bergstation-Vordergraseck-Partnachklamm

Das Tosen der Partnach in der Schlucht ist sehr beeindruckend.
Video aus der Partnachklamm

Am Ende der Schlucht gab es gutes Mittenwalder Bier.

Anschließend wurde mit der Graseckbahn eine Berg- und Talfahrt absolviert. Diese Pendelbahn für je 4 Fahrgäste ist sehr interessant, insbesondere da hier kaum etwas automatisch gelöst ist. Nur die Türverriegelung erfolgt mit Ausfahrt aus der Station. Die Türöffnung ist aber Sache des Fahrgast.

Hernach geht es durch das Partnachtal und via dem Olympiastadion zurück zum Hotel
Graseckbahn Talstation – Garmisch-Partenkirchen

Das Tagesmenü im Hotel ist Kürbiscremesuppe als Vorspeise und Bayerisch Crem als Nachspeise. Dazwischen eine „kleine“ Haxe. Ich wusste nicht dass es zwei Personen Tagesgerichte zum Preis von einem gibt 😉

Bergauf und Bergab

Der Wetteraussicht war heute besser wie gestern aber von Sonne vsl. keine Spur.
Tiefliegende Wolken und ab und an leichter Regen erinnerten irgendwie an Bleanau Festiniog in Wales im August  🙂
Trotzdem wurde eine ZufspitzCard für drei Tage erstanden und anschließend ging es per Kreuzeckbahn hoch in den Nebel.

Die Aussichten an der Bergstation waren eher gering.

Es geht zur Fuß hinauf zur Hochalm:
Kreuzeckbahn Bergstation zur Hochalm

Nach eier kleinen Einkehr in der Hochalm geht es per Seilbahn zum Osterfelderkopf auf dem die Bergstation der Hochalm- und Alpspitzbahn (auf die Alpspitze fürt keine Bahn) ist auch nur „dicke Suppe“ wodurch das Begehen des den Abgrund freischwebend überragende „AlpspiX“ nicht ganz so spektakulär ausfällt.

Daher wird die Rückfahrt mit der Alpspitzbahn angetreten. Wie auf der Kreuzeck- und Hochalmbahn habe ich die Gondel für mich alleine. An der unteren Wolkengrenze gibt es nette Ausblicke die dank der Gondel von 1972 die über öffenbare Fenster verfügt gut fotografierbar sind.

In der Nähe der Talstationen der Kreuzeck- und Alpspitzbahn wird dem aus ehm. schweizer Fahrzeugen bestehenden Talzug (Wagen der SZU und Triebwagen der BOB) „aufgelauert“. Nach dem Fotografieren mussten erst mal die „tierischen Schrankenwärter“ überwunden werden.

Weiter ging es nach Hamersbach und oberhalb an Grainau vorbei bis zur Christl-Hütte und entlang der Bergstrecke wieder herunter nach Grainau.
Kreuzeckbahn Talstation – Rundweg Grainau

Der Zufall wollte es gut mit mir und so konnte nach dem vorletzten Zug von der Zugspitze ins Tal kurz vor Grainau eine alte Berglok mit einem Arbeitszug auf dem Weg Richtung Eibsee fotografiert werden.

Mit der letzten Zugspitzbahn um 17:30 Uhr ging es zurück nach Garmisch-Partenkirchen wo ich „Zum Fiaker“ sehr gut gegessen habe. Insbesondere der opulente Salat sowie die Klöße mit Spinat und die Soße machten das Fleisch zur Nebensache.

Münchner Museum

Da der Wetterbericht für den Mittwoch teils heftigen Regen vorhersagte und damit recht behielt, wurde die Verkehrstechnik des Deutschen Museum besucht.

Diese ist seit einigen Jahren in die drei ehm. Messehallen des alten Messegelände neben der Theresienwiese ausgelagert und bietet dort wesentlich mehr Raum für Exponate zum Thema.
Der Eintritt ist mit 6,-€ recht human das gastronomische Angebot beschränkt sich auf Automaten in Halle 3, was aber nicht weiter schlimm ist.
Tiefere Einblicke in die Technik an sich gibt es selten, oder man muss die Details erdt entdecken, dafür sind die Exponate in einem sehr guten Zustand und mit informativen Tafeln versehen. Insgesamt lohnt der Besuch. Aktuell läuft noch eine Sonderausstellung zur Transib und die nächste zu 175 Jahre München – Augsburg wurde gerade vorbereitet.

Mit den omnipräsenten talentlosen Talent2 ging es nach Kochel. Mit der 218 wäre es auch nett gewesen, aber deren Fahrtziel passte nicht für das heutige Ziel Garmisch.
Kurz vor Kochel fing sich der Zug noch eine Verspätung von +5 ein und so sah ich bei 5min Planübergang nur noch die Rücklichter des Bus nach Garmisch.
Statt eine Stunde zu warten wurde der Bus nach Murnau mit Umstieg in Ohlstadt genutzt un da auf der Strecke auch etwas krumm lief eine frühere RB erwischt. Erst dachte ich der Zug wäre vor Plan abgefahren, aber wie wollte man auch eine RB aus einem Talent 2 in Garmisch flügeln. Hafas zeigte die Lösung. Es war die RB von vor 15min.
Achja. Ohlstadt ist nageleu gebaut verfügt aber nicht einmal über DSA zur Kundeninfo 🙁

Somit waren es nur noch 30min Verspätung in Garmisch. Zimmerbezug und Abendessen ließen den Tag ausklingen