Radtour Ostertal – Überwaldbahn – Hirschhorn – Eberbach

So. Nach der „teilstillgelegten Strecke“ gestern gibt es heute eine echte stillgelegte.
Eigentlich zwei. Denn die Tour begann auf der Strecke des ehm. Odenwälder Lieschen, aber die hatte ich ja schon vorgestellt.
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Gersprenztalbahn

Nach dem Überwinden der „Passhöhe“ bei Weschnitz bzw. Hammelbach ging es runter nach Wahlen. Hier befand sich der Endpunkt der Überwaldbahn.
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Überwaldbahn

Nach der Einstellung des PV auf der Gesamtstrecke in 1983 wurde in 1984 der Abschnitt Unter-Waldmichelbach – Wahlen stillgelegt und 1985 abgebaut. Seit 2000 besteht auf der Trasse ein Radweg den ich hiermit Vorstelle. Die übrige Strecke wurde 1994 im GV eingestellt und mit der Umfunktionierung zu einer Strecke für Solardraisinen „beglückt“. Die Solardraisinen nach Mörlenbach beginnen aber erst am ehm. Bf Ober-Waldmichelbach. In Unter-Waldmichelbach sind aber ebenfalls  Installationen und Bü für die Draisinen erkennbar die jedoch ungenutzt sind.
1986 war ich mit einer Sonderfahrt in Unter-Waldmichelbach. Leider habe ich die Bilder nicht greifbar.
Weitere Erläuterungen gibt es jeweils zu den Bildern.

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Nochmal Dampftram

Nach der Mitfahrt vor zwei Wochen nutzte ich den heutigen Feiertag mit Spitzenwetter zunächst zu einer “ kleinen schweißtreibenden “ Radtour von zu Hause über Webern, Brandau, Beedenkirchen und Stettbach nach Jugenheim zum Fotografieren des Feurigen Elias.

Hier noch etwas Historie zu den Fotostandorten.

Bis zum Abbau 1961 (Einstellung PV 1955, GV 1961) bestand eine kurze eingleisige Normalspurstrecke die die Orte Seeheim und Jugenheim mit dem an der Main-Neckar-Bahn gelegenen Bahnhof von Bickenbach verband. Zwischen Seeheim und Jugenheim verkehrte sie parallel zur Darmstädter Straßenbahn die bis zum Bahnhof von Jugenheim führte.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bickenbach–Seeheim

 

Im Zuge der Verlängerung der Darmstädter Straßenbahn nach Alsbach in den 70er und 80er Jahren wurde die ehm. Bahnstrecke für die Strassenbahn südlich von Jugenheim teilweise genutzt bzw. zwischen Seeheim und Jugenheim von der Strasse auf die ehm. Bahnstrecke verlegt.

 

Bild Oben: Dampftram der Arge historische HEAG Fahrzeuge auf dem Weg nach Alsbach. In diesem Bereich dürfte die ehm. Bahnstrecke Richtung Bickenbach abgeschwenkt sein.

Bild unten Rechts: Aktueller ST14 Triebwagen an gleicher Stelle wie oben.

Bild unten Links: Dampftram auf der Rückfahrt nach Eberstadt (Hst. Frankenstein) kurz vor dem ehm. Bf. Jugenheim. Die Eisenbahnzüge mussten hier weniger den Berg hinauf fahren. Laut dem Wikipedia Artikel  befand sich damals eine Brücke über die hinter dem Zug liegende Bickenbacher Strasse.

Feuriger Elias und ST14
Feuriger Elias und ST14

Danach ging es über Malchen, Nieder- und Ober Ramstadt zurück nach Hause

Hier, als kleine Schleichwerbung,  der Fahrplan der Dampfsonderzüge auf Tramgleisen:

http://www.arge-heag.de/fahrplan/seite4_1.html

Und der Sommerfahrplan nach Griesheim

http://www.arge-heag.de/fahrplan/seite4_2.html

 

 

Feuriger Elias

Nach einer kleinen Wanderung von Pfungstadt nach Eberstadt war eine Fahrt mit dem feurigen Elias von Eberstadt Frankenstein nach Alsbach und zurück angesetzt.

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Gleich geht es los. Und wenn schon, dann im offenen Wagen.
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Volldampf voraus. Dunkle Kleidung, Mütze und ggf. Brille sind von vorteil.
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"Grobstaub"
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Mit Dampf durch die Straßen von Seeheim-Jugenheim
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Wieder raus aus Seeheim in Richtung Alsbach

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Wendeschleife in Alsbach "Am Hinkelstein"
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Eine "normale Darmstädter Straßenbahn steht auf Gleis 1. Daher geht es nach Gleis 2
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Zurück in Eberstadt rückt die Fuhre in das Depot Eberstadt Frankenstein ein
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Feierabend!
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Zwischenzeitlich...
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... haben die Lilien (SV Darmstadt 98) im Stadion am Böllenfalltor den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Die Heag Mobilo gratulierte an den DFI Anzeigen.

Heim ging es, zur Umgehung des dadurch sich abzeichnenden Feierchaos in der Innenstadt (die Tram aus Alsbach war bereits brechend voll), mit dem Bus „NE“ ab der Wagenhalle direkt zum Bf. Mühltal (Nieder Ramstadt-Traisa).

Achja. Der aktuelle Fahrplan des Feurigen Elias:
www.arge-heag.de/fahrplan/index.html

Herzlich Willkomen

Nach ersten Gehversuchen bei der Datenkrake, als Google Blog „Schienentouren“, habe ich nun auf WordPress unter meiner eigenen Domain umgestellt.

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Der Fokus liegt weiterhin auf Unternehmungen mit Bahnbezug, was aber nicht bedeutet dass auch Radtouren, Wanderungen oder anderes hier ihren Niederschlag finden können.

Mir erkälteten Grüßen
Ralf

debx Treffen. Mülheim – Oberhausen – Essen

Ein wunderbarer Tag mit diversen Mitschreibern aus debx mit gutem Essen im Bahnhof Mülheim-Styrum und einer Strassenbahnexkursion im hist. Wagen 888 bis Oberhausen und Essen und Abschluss im Vereinsheim der VHAG Essen.
Danke an Christoph (und seinem Junior als Jungfahrer 😉  ) für die hervorragende Organisation.

Dortmund Obernette

Hmmm. Nach dem Stopfen versehentlich  statt „Strail“ einfach nur „Rail“ eingebaut?

Nee. Hat schon seine Richtigkeit. Kreuzung der Dortmunder Stadtbahnlinie U47 bei Obernette mit der DB Güterzugstrecke.
Ich denke dass die Kollegen der Fahrbahn sowas auch lieber nicht im Bezirk hätten.

P.S. Der dazugehörige Schrankenposten erinnert etwas an die extra3 Reportage über „Schrankenwärter Laumann“

Auf nach Salzburg…

… aber langsam.
Rechtzeitig für den 8:57 fand ich mich am Bahnhof Mariazell ein. Glücklicherweise waren die Gehwege grossteils schon geräumt. Teilweise war man mit Grossgerät noch dabei.

Auch am Bahnhof war man mit dem Kampf gegen die Schneemassen beschäftigt.
Wie man gut sieht, der 8:57 war noch nicht angekommen.
Nach gut einer Stunde investierte ich mal ein paar Cent in einen Anruf im NÖVOG Callcenter. Siehe da er wird nicht kommen. Der Zug hat dich in einer Lawine festgefahren und wegen Lawinengefahr war die Strecke daher gesperrt. Toll liebe NÖVOG, hinsichtlich Kundeninfo auf nicht mit Personal besetzten Stationen solltet ihr mal in der Schweiz in die Schule  gehen. 
Mit dem Ersatzbus ging es dann ca. 9:20 Richtung Laubenbachmühle.
Der 11:02 Zug wurde um 10min verpasst. FNk des dortigen Bistro (gleichzeitig die Kantine wie ich vermute) eine gute Gelegenheit zu einem vorgezogenen Mittagessen.
Im Tal ist vom Schneechaos im östlichen Österreichischvom Vortag wenig zu sehen.
In St. Pölten Alpenbahnhof warten diverse Altfahrzeuge auf bessere Zeiten. 
Auch in St. Pölten Hbf diverse klassische ÖBB Fahrzeuge. 
Eher unspektakulär ging dann im Railjet und auf Anraten des ab St. Pölten mitreisenden bekannten in der Businessclass direkt nach Salzburg. Der Schlenker via Phyrnbahn und Selzthal musste wegen der Verzögerung von gut 2h leider  entfallen.
Bei gutem Essen und Bier und insbesondere interessanten Gesprächen klang der Tag aus. 
Gute Heimfahrt in der BusinessKasperKlasse zurück nach Wien wünsche ich Ole.
Nachtrag: So sieht das in der Schweiz  (hier die CJ im Jura) auf unbesetzeten Stationen aus.

Schnee, Schnee, Schne

Nachträglich zu gestern 9.2.2015.

Die kleine Wanderung zum Erlaufsee konnte nachgeholt werden. Durch gue ergiebigen Schneefälle war der Weg zur Bahnpromenade unbenutzbar geworden

Weiter entlang der Strasse zum Erlaufsee. Links der Straße verkehrt im Sommer die Museumstram.
Am Erlaufsee dient während der Saison  ein ausgemusterter Wagen als Verkaufsstelle.
Haltestelle kurz nach drm Bahnhof Mariazell…
Das Strandrestaurant ist logischer weise derzeit geschlossen.
Weiter ging es entlang der Erlauf. Immer wieder kurz unterbrochen von kurzen Schneesturmwehen.
In Mitterbach war der Strassendienst fleißig mit der Räumung beschäftigt.
Um die gut 1h Wartezeit im tief verschneiten Mitterbach zu überbrücken (gut dass es Oberleitung hat, da kann man sich wenigstens denken wo ein Zug kommen könnte) fuhr ich erst mal nach Annaberg und war sehr froh dass es dort einen Warteraum gab. Draussen blies der Sturm und drosch die Graupelkörner geradezu horizontal gegen die Fenster.
Zurück in Mariazell wunderte ich mich auf dem Weg vom Bahnhof ins Ort über Gehupe. Fahren die jetzt u. a. wegen den Schneeverwehungen, die der Triebwagen in hohem Bogen bei der Herfahrt im hohen Bogen wegschleuderte, zum Freihalten der Strecke nun stündlich?
Also zurück zum Bahnhof.
Dann die Überraschung. Der Himmelstreppe war wohl im Blockabstand eine 1099 mit Schneepflug gefolgt.
Die Manschaft der Instandhaltungs-ARGE war gerade dabei den Pflug für die Rückfahrt auf die andere Seite umzubauen. Ein echter Knochenjob. Nachdem die 1099 wieder weg fuhr wartete der Triebwagen alleine im Schnee.
Die NÖVOG sollte mal überlegen den Himmelstreppen analog der RhB am Bernina vorne und/oder hinten Beistellpflüge beizugeben. Andererseits wäre ich dann u. a. um den Sound der 1099 gekommen 🙂
Stürmige Zeiten in Mariazell.
Gut dass ich mich landestypisch gestärkt habe. Das muss man einfach neidlos eingestehen.
Mit Süßspeisen haben sie es drauf.
Lebkuchensoufflé mit Schoko- und Vanillesauce. Dazu zum Aufwärmen von innen Rum-Schokolade zum Selbermischen.

Was für ein Wetter

Über Nacht machte das Wetter eine 180° Wende. Von strahlend Blau mit Sonne zu Schnee mit Sturm. Auf dem Weg Richtung  Bahnhof blies mir der Wind den Schnee direkt entgegen. Die Verwehungen machten es dazu nicht einfacher. Eigentlich wollte ich zum Erlaufsee laufen. Aber mangels Sicht und starken Wind (Sturm und auf den Bildern erkennt man den fast horizontal fliegenden Pulverschnee fast nicht) habe ich hinter dem Bahnhof bei der Loipe den Weg abgebrochen und ging zurück ins Ort um mal die „kleine Kapelle“ zu besichtigen. 

Wahnsinn was die hier u. a. den Bergbauern abgeluchst haben um sowas bauen zu können.
Aber Geschäftstüchtig sind die noch heute. In den meisten Seitenbuchten für die  Seitenaltaren gibt es irgendwelchen Krempel wie kleine Kreuze, DVD über den Vatikan, Kerzen mit Mariazell als Aufdruck, Dreibeinhocker !?!, Schriften des Papst usw. usf. Rs fehlte nur noch die Schneekugel mit der Basilika oder dem Papst drin.
Schrecklich… war da nicht mal was vor 2000 Jahren als einer die Händler aus den Tempeln warf?
Kerzenraum mit interessanter Atmosphäre 
Also wie jetzt die Zeit totschlagen? 
Warum nicht mit dem Zug nach Winterbach zum Kaffee im dortigen Hotel fahren.
Weiterhin bläst der Wind und es schneit…
Gestern war es an der Stelle beim Fotografieren in Wienerbrug zwar auch kalt aber trotzdem angenehmer. 
Aber Moment! Was ist das in Gösing?
Und hinter dem Tunnel bei Puchenstuben hat es noch mehr davon.
Schöner Blick auf den Bahnhof und die Landschaft aus dem Hotel Winterbach.
Lecker due Winterbacher Torte.
Die Hauskatze war vom einzigen Gast unbedruckt  😀
Rückfahrtimpression bei Annaberg
Der nächtlich und winterliche Hauptplatz.
Es ist unglaublich wenig los im Ort. Gut seit gestern ist hier Zwischensaison aber ich war schon mehrfach um 20Uhr der einzige Gast in einer der zahlreichen geöffneten Gadtstätten.