Abschied im Schnee

Man könnte fast von einer Tradition sprechen. Auch das Winter debx Treffen im Februar 2023 verlief recht schneearm aber bei der Heimfahrt ab Innsbruck wurde es richtig Winter.

Und auch auch diesmal hat es über Nacht ordentlich geschneit. 10 bis 20cm seit gestern Abend zusammengekommen. Eigentlich zu schade nun heimfahren zu müssen 🙁

Frühstück gibts ab 7 Uhr ubd somit ist die RB6 Richtung München ab 8:36 Uhr problemlos zu erreichen und im Gegensatz zur gestrigen Fahrt eine Stunde später ist diese vergleichbar schwach besetzt.

Und so geht es durch die frisch winterlich gepuderte Landschaft nach Garmisch-Partenkirchen wo ich endluch mal das mit einem schönen Motiv versehene ESTW Modulgebäude einfangen konnte. Das alte ehemalige Stw-Gebäude dahinter verrottet derweil vor sich hin. Ein ICE kommt mitlerweile nurnoch sehr selten und saisonal hierher und die, zuletzt meist auf Murnau – Oberammergau eingesetzte, E69 ist hier schon lange nicht mehr vorbeigekommen.

Nachdem der Zugteil aus Mittenwald auf den aus Pfronten-Steinach aufgekuppelt hatte ging es weiter Richtung München.

Beim Aufkuppeln musste ich an das RhB Flügelzugkonzept denken. Auf Sicht mit 20 bis 30 km/hrein in den Bahnhof, direkt herranrollen, ankuppeln und 1sec später sin die Türen zum öffnen.

Hier… Reinfahren auf Deckungssignal mit 30. Anhalten. Türfreigabe, Fahrgastwechsel, 50m Vorziehen und gaaaaaaaanz vorsichtig mit Zwischenstop kurz vor der Kuppelstelle ankuppeln. Türfreigabe und Bremsprobe.

Alles in allem gut 8 bis 10 Minuten ab Einfahrsignal bis Abfahrt. RhB Version… 3min. Noch Fragen? Nein.

Wie gestern hängt die Wolkendecke niedrig aber mit dem frischen Schnee sieht es gleich viel sympathischer aus.

Der RE mit der Doppelstockgarnitur nach Mittenwald ist heute mit einer „normal“ lackierten 111 bespannt.

Die Schneedecke wird bis Weilheim dünner aber ist vorhanden.

Umsteigen in Weilheim auf die BRB nach Augsburg über Geltendorf.

Auf dem Nachbargleis wartet derweil der Zug nach Schongau.

Am winterlichen Ammersee entlang geht’s Richtung Geltendorf.  Irgedwo da drüben im Nebel liegt das für sein Bier bekannte Kloster Andechs.

Die Strecke ist relativ unspektakulär mir einer sehr kruden Mischung aus ESTW von SchuB und alten mech. Stellwerken.

Von Geltendorf, das auf der Linie von München nach Lindau liegt, aus geht es weiter nach Norden um in Mering auf die Strecke München  – Augsburg einzumünden.

Bei der Ankunft in Augsburg fährt an der andren Bahnsteigkante der ICE117 nach Graz ein, den ich im Sommer zum Beginn der Radtour nutzen werde.

Die Bahbsteigunterführung in Augsburg wurde großzügig erneuert, auch da sie zukünftig als Zugang zum darunter liegenden neuen Strassenbahn Tunnel dienen wird.

Der ICE210 aus Graz nach Darmstadt, welcher die Gegenleistung zum vorher gesehenen ICE117 ist, sammelt seit Freilassung Verspätungsminuten. Begründung: Verspäteter vorausfahrender Zug. Ja, nee is klar.

Genug Zeit den im Bauzustand befindlichen Bahnhofsvorplatz und noch eine Tram zu knipsen.

Die Averio Fahrkartenautomaten des „Bahnland Bayern“ sind ein Witz. Kryptische Abfrage der Viastationen bei Auswahl Augsburg – Reinheim und letztlich verkauft er dann nur Nahverkehrsfahrscheine zum Deutschlandtaif.

Mit gut einer viertel Stunde Verspätung kommt der ICE210 dann an.

Bei Gpnzburg kann ich dann ein „Gegenfoto“ zur diesjährigen Radtour an der Donauschleuse machen. In Günzburg war die Verspätung dann 16min.

Planmässig fährt der ICE210 wohl über Geislingen denn der Zugchef verkündet dass man ab Ulm über die Schwäbische Alb umgeleitet wird und damit die Verspätung bis Stuttgart aufholen wird. Echt jetzt? Das wäre ja der Hammer.

Ganz wurde die Verspätung bis Stuttgart nicht genullt, dort ging es noch mit +4 rein und raus.

Aber bis Heidelberg war er plan und Darmstadt Hbf wurde mit -1 erreicht. Ich bin platt und baff.

Der SEV vom Hbf zum Ostbahnhof für die RB82 ist dagegen wiedermal ein VIAS Wunderwerk.

Durch das „Fahrradparkhaus“ im ehemaligen Fürstensteg bzw. später Gepäckquerbahnsteig geht es zum Bahnhofsvorplatz aber statt dem Bus RH nach Reinheim will ich mir das SEV Spektakel antun.

Alkoholmisbrauch muss bei den Planern im TN ODw wohl Pflicht sein.
Wie kommt man sonst auf die Idee die RB82 in Darmstadt Nord aus dem Odenwald heraus wenden zu lassen (mit ersatzlosen Ausfall zwischen DA Nord und Frankfurt) statt sie zum Darnstädter Hbf umzubiegen und fährt stattdessen einen nach Diesel stinkenden SEV Gammelbus vom Hbf zum Ostbahnhof, im übrigen fuhr dieser 2min zu früh im Hbf ab und nirgends wurde der Abfahrsteig kommunizier. Muss man halt wissen dass der Vias SEV an der Haltestelle des R Bus abfährt…
Alter, sowas könnt ich mir nichtmal im Vollsuff ausdenken. Und nein, die Strecke zim Hbf ist offen!

Woher die Verspätung in Darmstadt Ost kommt wenn der Zug mehr als rechtzeitig in Darnstadt Nord zum Wenden ankommt wissen nur die Götter und wie zu erwarten kommt er dann doch pünktlich. Bei der derart unattraktiven Verbindung tut es kein Wunder dass der Zug extrem leer ist.

Aber immerhin komme ist pünktlich zu Hause an.

Ein paar schöne Winter und Alpentage sind vorüber.

Hier noch der Fahrplan von heute:

RB6 (59472)
Nach München Hbf
Ab 08:36 Mittenwald, Gleis 1
An 09:47 Weilheim(Oberbay), Gleis 1

RB67 (86536)
Nach Augsburg-Oberhausen
Ab 10:15 Weilheim(Oberbay), Gleis 4
An 11:39 Augsburg Hbf, Gleis 5 C-E

ICE 210
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 12:17 Augsburg Hbf, Gleis 1 +16
„Umleitung“ statt via Geislinger Steuge über die SFS. Stutart ab +3
An 15:25 Darmstadt Hbf, Gleis 5 an -1

Statt:

Bus RH
Nach Ueberau Karl-Marx-Straße, Reinheim
Ab 15:33 Hauptbahnhof, Darmstadt, Bussteig 17 Ost
An 16:18 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12

Sinnlos SEV genutzt:

Bus RB82
Nach Darmstadt Ost
Ab 15:34 Darmstadt Hbf
An 15:43 Darmstadt Ost

RB82 (25175)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 15:48 Darmstadt Ost, Gleis 1
An 16:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Winterreste an der Zugspitzbahn

Das Wetter hat wieder auf Schmuddelig umgestellt, daher versuche ich mein Glück an der Zugspitzbahn. Dazu geht es kurz nach halb 10 mit der bereits gut gefüllten RB6 aus Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen.

Hinter Klaus stehen diverse Fotografen an der Strecke, was kommt da besonderes?

Das Rätsel löst sich im Betriebsbahnhof von Kaltenbrunn wo der aus einer Doppelstockgarnitur und mit der im Lufthansa-Express Lack daher kommenden 111 gebildete RE6 nach Innsbruck kreuzt. Schade, wäre ein schönes Motiv gewesen.

In Garmisch-P. am Bahnhof steige ich auf den Bus zum Eibsee um. Dieser hält innerhalb von Garmisch-Partenkirchen nur zum Einsteigen und gondelt dann auch in Grainau noch alle möglichen Strassen ab, was zusammen mit der Verspätung wegen voller Strassen eine halbe Stunde Fahrzeit für die paar Kilometer generiert.

Der Bus endet weder an der Talstation der Seilbahn zur Zugspitze bzw. der Station Eibsee der Zahnradbahn sondern relativ mittig zu beiden mitten auf der Zufahrtstrasse zu deren Parkplätzen.

Ich dackel erstmal zum Bahnhof und beobachte die Abfahrt der unterhalb liegenden Seilbahn.

Das Denkmal zur Zahnradbahn steht irgedwie recht lieblos drapiert zwischen den Parkplätzen.

Ich folge dem Wanderweg zurück nach Grainau ein wenig und suche dann neben der Strasse zum Eibsee einen Fotostandort.

Die Züge verkehren stündluch und schon bald kommt eine Talfahrt Richtung Grainau herunter. Es handelt sich dabei um eine Garnitur aus den Wagen 12 und 15 der gesamt vier 2006 von Stadler gelieferten Triebwagen der Zugspitzbahn.

Danach folge ich wieder dem Wanderweg und bei der Christlhütte treffe ich auf die bergwärts fahrende Gegenleistung welche den vorherigen Zug in Grainau kreuzte und aus den beiden andren Triebwagen der 2006er Geberation Nr. 14 und 16 gebildet ist.

Ich laufe weiter talwärts ubd während ich auf den nächsten Talfahrer warte kommt der Triebwagen Nr. 6 der 1978 von SLM und BBC geliefert wurde mit dem 1980 zum Steuerwagen 22 umgebauten ehemaligen Wagen 17 der noch noch aus dem Urspungswagenmaterial von 1930 stammt. Da der Triebwagen für reinen Zahnradantrieb ausgelegt ist kann er nur auf dem Bergabschnitt oberhalb Grainau verkehren.

Dieser kehrt kurz darauf auch wieder aus Grainau Richtung Eibsee zurück.

Daher wechseln ich für den Regelzug den Standort und ein wenig später bietet sich die Stelle an der die Strecke Richtung Grainau und Depot nach Norden abschwenkt dafür an.

Es hat Schnee aber es fängt leicht an zu nieseln und das was mal Schnee war ist eher eine Pampe.

Talfahrend kommt nun eine Garnitur aus den Triebwagen 11 und 10 vorbei. Die beiden Triebwagen wurden 1987 von SLM und Siemens geliefert und waren die ersten Fahrzeuge der Zugspitzbahn welche sowohl im Adhäsions- und Zahnradantrieb verkehren konnten und somit die Gesamtstrecke befahren konnten.

Etwas querfeldein geht’s rüber zur Unterführung beim Betriebswerk. Was das Schild mit dem „Löffel“ an der dortigen Oberleitungsspeisestelle bedeutet erschließt sich mir nicht.

Entlang der Strecke verläuft auf den Fahrleitungsmasten eine dreiphasige 20kV Versorgungsleitung welche die Gleichrichterstationen versorgt welche daraus die Fahrleitungsspannung von 1650 Volt = erzeugt.

Die Gleissperre welche im Zufahrtgleis zwischen Depot und Bahnhof Grainau liegt scheint schon öfter „zugeschlagen“ zu haben und wird daher beidseitig ca. 50m zuvor vorangekündigt. 😀

Oh, oh…und der Schotterwagen steht im Halteverbot. Das wird teuer.

Da noch diverse ältere Loks und Triebwagen mit reinem Zahnradantrieb unterwegs sind gibt es in Grainau Warnschilder bevor die Zahnstange endet.

Die Strecke wurde nach dem Zugunglück auf der Talstrecke am Katzebsintunnel wurde die Strecke mit Sicherungstechnik von BBR ausgerüstet. Trotzdem werden die sich kreuzenden Züge in Grainau zusätzlich per Befehlsstab abgefertigt.

Im leichten Nieselregen, weiter oben am Eibsee waren es ab und an noch dünne Schneeflocken, laufe ich weiter nach Hammersbach.

Grainau zeigt sich selbst am Dorfplatz regelrecht tot. Nichts geöffnet, der Bäcker hat Samstags nachmittags zu und die Gaststätten öffnen erst um 17 Uhr.

Eindrücklich ist der alte Transportschlitten mit dem früher Holz aus dem Wald per Pferd abgefahren wurde.

Ein kurzer Blick noch in die kleine Kapelle neben dem ehemaligen GdED/Transnet/EVG Hotel in Hammersbach. Seine Historie als Eisenbahnerhotel zeigt sich beim heute zur Resterampe Best Western Gruppe gehörenden Hotel an diverser Aussendeko.

Ich laufe noch etwas Ortsauwärts Richtung Kreuzeckbahn und finde einen brauchbaren Fotostandort an einem Geldweg Bahnübergang. Wo ich den gegen 14:30 in Grainau eintreffenden Zug aus Garmisch-Partenkirchen abfangen kann. Da es nun aber etwas knapp wird die Gegenleistung in der StationHammersbach oder Kreuzeckbahn zu erreichen fange ich diesen ein paar Meter weiter auch noch ab.

Den Weg vom Bü bis zum zweiteb Fotostandort und den Rückweg nach Hammersbach hat Komoot, vermutlich weil ich der Wegplanung rumgefummelt hatte, nicht aufgezeichnet. Aber der Hauptanteil ist aufgezeichnet und hier abrufbar.

Tja, immerhin einen regengeschützten Sitzplatz hat es hier. Aber meilenweit vom RhB Niveau entfernt.

Die Fahrplanauskunft wehrt sich standhaft einen Umstieg in Grainau vom Zug zum Eibsee, die letzte Bergfahrt bis zur Zugspitze ist im Winter um 14:30, zur Gegenleistung herauszugeben aber der Wechsel über den Bahnsteig in die Triebwagengarnitur Nr. 10 und 11 klappt problemlos.

Der Warnhinweis erschließt sich nicht ganz. Die Heizungen sind kalt. Bestdht also eher das Risiko des Festfrierens? Dazu sind diverse DAU Fahrgäste zu doof die Fenster bis in die Arretierung zu schliessen.

Noch ein Foto vom Innenraum vor dem Ausstieg in Garmisch-Partenkirchen und dann die verwirrte Frage von Fahrgästen beim Ausstieg ob hier Endstation sei. Ähm, ja denn da hinten hat es keine Stecke mehr. Funfact, vor dem Bau der pompösen Station fuhr der Zug noch 150m weiter und damit bus unmittelbar bis zur Bahnsteigunterführung. So gehts halt über die schnuddeligen Parplätze zur südlichen alten Unterführung zum Bahnhofsvorplatz.

Noch einen Kaffee aufgenommen und schon steht auch die S6 um 16:02 nach Innbruck bereit.

Das S in S-Bahn steht hier übrigens für Schleichen und Stündluch aber nicht für das wofür S-Bahn im Urbanen- und Aglomerationsverkehr eigentlich steht.

Um Klais herum, einst höchstgelegener IC Bahnhof Deutschlands, heute nurnoch Regionalzüge halten zim höchstgelegenen Bahnhof Bayerns degradiert, liegt doch etwas Schnee aber bis Mittewald ist er wieder verschwunden.

Hmmm, wer hat da den Prellbock neben dem Hausbahnsteig in Mittenwald geklaut?

Und nach 18 Uhr dackele ich wieder in den Postkeller inkl. Einblick ins moderne Sudhaus bevor es gut gestärt bei Schneefall wieder zurück ins Hotel geht.

Morgen ist der Urlaub rum, ich werde angedenk des heute recht vollen Zugs vsl. eine Stunde früher fahren, aber dafür hinter Weilheim mit einem direkten „Schlenker“ nach Augsburg.

Zum Schluss wurde es richtig winterlich

Es wurde über Nacht empfindlich kälterund die Schneefallgrenze kam bis ins Inntal herunter.

Eigentlich wollte ich mit dem ICE nach Hamburg um 12:24 über die Karwendelbahn und dann via München und Ansbach nach Würzburg fahren.

Aber der Wintereinbruch lässt mich auf eine andere Route umplanen und ich fahre wesentlich früher schon kurz nach 9 Uhr zum Hauptbahnhof und beobachte noch etwas den Betrieb.

Während der Zeit fuhr ein EC nach Verona, ein REX aus Trento (gebildet aus einem Taurus und drei ÖBB IC Wagen) kam an und wurde wegrangiert sowie der RJX nach Zürich fuhr aus.

Und dann war es an der Zeit zum Zug über die Karwendelbahn nach Garmisch-Partenkirchen zu gehen.

Interessanter Weise wird dieser mit einem ÖBB Talent auf der Linie S5 geführt während der DB Talent 2 auf dem Nachbargleis später auch als S5 nur bis Scharnitz fährt.

Über den Inn geht es in die Rampe nach Seefeld und mit jedem Höhenmeter wird es winterlicher.

Der ganze Karwendel präsentiert sich als Winterwunderland, wenngleich zumeist mit einer niedrigen Wolkendecke.

Die durch die alpine Trassenführung schon recht niedrige Streckengeschwindugkeit wurd duch diverse Langsamfahrstellen von 20km/h noch weiter abgesenkt. Trotzdem wird Garmisch-Partenkirchen mit nur wenigen Minuten Verspätung erreicht. Offenbar wurden die Oberbaumängel in den Fahrplan eingearbeitet.

Somit bleibt Zeit für einen Kaffee bevor es mit dem gut eingschneiten DB Talent2 auf der Ausserfernbahn nach Ehrwald und Pfronten-Steinach geht.

Auch hier hat es nicht unerheblich Neuschnee zwischen 10 bus 30cm gegeben, aber der Zugverkehr läuft. In Ehrwald hatte der kreuzende Zug ein wenig Verspätung und rund um den Zug pfiff der Wund so stark dass der Schnee fast waagerecht am Zugfenster vorbeiflog. Gut hat es wer jetzt nicht draussen sein muss.

Der ÖBB „Schneebesen“ welcher in Leermoos sthrht hat offenbar heute noch keinen Einsatz gehabt und die Kreuzung in Reutte war auch fast pünktlich.

In Pfronten-Steinach ist die Oberleitung zu Ende und es ist Unsteigen in den Pesa Link den DB Regio auf der RB nach Kempten einsetzt angesagt.

Kurz vor der Abfahrt verlässt der Tf nochnal den Führerstand um seinen Truebwagen im verschneiten Bahnhof abzulichten.

Die weitere Fahrt war in winterlicher Landschaft und pünktlich. Wobei die Streckengeschwindigkeit an sich recht gering ist und diverse technisch nicht gesicherte Bahnübergänge oft zu sehr niedrigen Geschwindigkeiten zwingen. Hier wären locker noch einige Minuten Fahrtzeit rauszuholen.

Auch Kempten zeigt sich verschneit und fest in der Hand der Pesa Link. Im Betriebswerk stehen aber auch noch Lint, 612er, RS1 und 218er.

Der RE von Kempten nach Ulm ist aus einem einzigen dreiteiligen Pesa Link gebildet und fpllt sich daher recht gut. Laut Zugzielanzeiger fehlen mehrere Wagen. Es fehlt somit wohl der zweite Triebwagen.

Der Zug ist flott untwerwegs und erst hinter Memmingen wird die Schneelage wesentlich dünner.

Ulm wird pünktlich erreicht.

Nicht pünktlich ist dagegen der ICE nach Frankfurt der mit gut 1/4h Verspätung eintrifft, was etwas Zeit für Fotos der Ulmer Tram bei leichten Schneefall lässt.

Der ICE4 fuhr dann über die Neubaustrecke nach Wendlingen.

Vor dem Einsteigen aber erstmal Rätselraten.

Einstmals war der DB Navigator die zuverlässige Quelle für die Wagenreihung.
Mitlerweile lieht er sehr oft dabeben.
Anzeige am Bahnsteig: korrekt
Anzeige im DB Navigator: verkehrt
Anzeige in der externen App der Hellany GbR:kä korrekt
Ansage am Bahnsteig: teis korrekt da die korrekte Reihung mit „heute erste Klasse in Abschnitten F und G…“ kommuniziert wurde was eigentlich auf eine geänderte Reihung hinweist
Aber… der in Ulm noch weiterhin existente Azshabgder Wagenreihung bestätigt dass der Zug so wie er einfährt auch in der geplanten Reihung ankommt.

Naja, typische Digitalisierung im DB Stil halt…

Offenbar steckt man nurnoch wenig Systembetreuung in den DB Navigator und widmet die Aufmerksamkeit eher der Inbetriebnahne des „next DB Navigator“ der im Gegensatz zum Vorgänger und aktuellen Modell die richtige Reihung mit 1. Klasse an der Spitze anzeigt.

Achja, dass die Landkarte im ICE die genutzte Neubaustrecke nach Stuttgart nicht kennt hat schon fast sowas wie Tradition. Nach der Eröffnung der VDE ging es auch lange Zeit auf unbekannten Wegen durch Thüringen.

Nach dem „Regionalzughalt“ bei Leichlingen geht es schnell über das Filstalviadukt.

Im Sommer 2021 hatte ich das Viadukt noch im Bau fotografiert.

Nach der Abfädelung nach Wendlingen ist es aber ein übles Gegurke bis zum Stuttgarter Hbf.

Nach dem Richtungswechsel in Stuttgart Hbf geht’s über die Schnellfahrstrecke nach Mannheim und die Riedbahn nach Frankfurt.

Der ICE fährt in Frankfurt nicht den Hauptbahnhof sondern vom Stadion aus über Forsthaus direkt den Südbahnhof an.

Verspätung ist auch Service… wobei die Vias eigentlich pünktlich ist.
Aber die Verspätung des ICE 594 verkürzt das Warten im „lieblichen Bahnhof “ Frankfurt Süd nicht unerheblich.

Abet noch genug Zeit für ein paar Fotos zur blauen Stunde.

Mit dem RE85 aus Wiebelsbach geht es dann zum Hauptbahnhof den der Zug dann als RB82 mit gut 5min Verspätung verlässt.

Und dann ist um 20:12 auch das heimatliche Reinheim erreicht und somit die debx2023 Tour mit ihrer Voranreise nach 1 1/2 Wochen definitiv zu Ende. Schön war es.

Hier noch der gesamte Reiseverlauf:

Reise: Innsbruck, Jugendherberge nach Reinheim (Odenw)
Datum: 26.02.2023

Ab 09:05 Innsbruck, Jugendherberge (T 5) Richtung: Innsbruck, Technik West)
An 09:18 Innsbruck, Hauptbahnhof


Ab 10:08 Innsbruck Hbf – Gl. 21 (S 5412)
An 11:42 Garmisch-Partenkirchen

Ab 12:04 Garmisch-Partenkirchen – Gl. 1 (RB 60 5514, Richtung: Pfronten-Steinach)
An 13:24 Pfronten-Steinach – Gl. 3

Ab 13:34 Pfronten-Steinach – Gl. 2 (RB 73 57822, Richtung: Kempten (Allgäu) Hbf)
An 14:29 Kempten (Allgäu) Hbf – Gl. 5

Ab 14:34 Kempten (Allgäu) Hbf (RE 3694, Richtung: Ulm Hbf)
An 15:38 Ulm Hbf

Ab 16:01 Ulm Hbf (ICE 594, Richtung: Berlin Gesundbrunnen)
ab real 16:19
An 18:15 Frankfurt (Main) Süd
an real: 18:41

Ab 19:13 Frankfurt (Main) Süd – Gl. 5 (RB RE85 25146, Richtung: Frankfurt (Main) Hbf)

ab real 19:15, Abfahrt F Hbf mit +6
An 20:05 Reinheim (Odenw) – Gl. 1

an real: 20:12

Dauer: 10 h 30 min
Änderungen vorbehalten. Alle Angaben, Anschlüsse und Einhaltung des Fahrplans ohne Gewähr.
https://www.sbb.ch

Seilbahnmarathon

Summe des Tages:
20,5 km gelaufen, davon 130m aufwärts und 1890m abwärts.
Die Berge ging es faul per Seilbahn hinauf und zu Fuß bergab. Die Kniegelenke und Unterschenkel werden es „danken“.
Auch wenn es zunächst nach keinem guten Wetter aussah ging es zunächst per Pedes zur Wankbahn und in einer kleinen rustikalen Gondel via der Zwischenstationen hinauf. Im oberen Viertel sorgte dicke Wolkensuppe für keine Aussicht daunter gab es interessante Ausblicke.
Die Bergstation als „Sonnenalm“ zu benennen klingt ob der Nevelsuppe eher als John. Auch der Gipfelkreuz Jesus kann daran nichts ändern, auch wenn die Sonne ab und an dirch den Nebel erkennbar wird.


Statt per Bahn geht es auf dem Wanderweg hinunter nach Partenkirchen und unterhalb der Wolken waren wunderbare Ausblicke bis zur Zugspitze möglich.
Der Talgang auf Komoot mit vielen weiteren Fotos unter Wank-Partenkirchen-Eckbauernbahn

Mit der Eckbauernbahn und deren 2 Personen Gondeln aus dem Jahr xxx wurde neben der Olympia Sprungschanze gemütlich auf den Berg „hinaufgeschaukelt“ und im Berggasthof bei Almdudler und Kirschkuchen (den Wespen hat es gefallen) eingekehrt.

Gut gestärkt ging es steil bergab nach Vordergraseck und weiter zum südlichen Ende der Partnachklamm. Der die Tour mit mehr herbstlichen Bildern und aus der Schlucht ist ebenfalls bei Komoot abgelegt.
Hinweis: Die Positionietung der Route und Bilder entspringt mangels gutem GPS Empfang nicht der konkreten Wegstrecke.
Eckbauernbahn Bergstation-Vordergraseck-Partnachklamm

Das Tosen der Partnach in der Schlucht ist sehr beeindruckend.
Video aus der Partnachklamm

Am Ende der Schlucht gab es gutes Mittenwalder Bier.

Anschließend wurde mit der Graseckbahn eine Berg- und Talfahrt absolviert. Diese Pendelbahn für je 4 Fahrgäste ist sehr interessant, insbesondere da hier kaum etwas automatisch gelöst ist. Nur die Türverriegelung erfolgt mit Ausfahrt aus der Station. Die Türöffnung ist aber Sache des Fahrgast.

Hernach geht es durch das Partnachtal und via dem Olympiastadion zurück zum Hotel
Graseckbahn Talstation – Garmisch-Partenkirchen

Das Tagesmenü im Hotel ist Kürbiscremesuppe als Vorspeise und Bayerisch Crem als Nachspeise. Dazwischen eine „kleine“ Haxe. Ich wusste nicht dass es zwei Personen Tagesgerichte zum Preis von einem gibt 😉