Rundfahrt nach Slowenien und eine kuriose Tram

Hier erstmal die Kurzbeschreibung.

Mehr Text ubd Details gibt es später.

Zunächst ging es mit der Wiedereröffneten Linie 2 (nach der Stilllegung der Tram von Triest 1972 die einzige Bahn im Stadtbereich), welche nach einem Unfall vom 16. August 2016 bis zum 31. Januar 2025 ausser Betriebwar, „Tranvia di Opicina“ nach Villa Opicina.

Nach 400m Strecke ab der Piazza Dalmazia (bis 2016 lag der Beginn an der 100m weiter gelegenen Station Piazza Oberdan) wurde an der Station Piazza Scorcola die bis zu 260 Promille aufweisende Steilstrecke erreicht, welche mittels eines in der Station talseitig beigestellten Standseilbahnwagens überwunden wird.

In der Bergstation Vetta Scorcola wurd der Vorstellungen zurückgelassen und wie eine Überlandstrassenbahn geht es in Seitenlage der Strasse weiter nach Villa Opicina.

An der heutigen Endstation befindet sich auch das Depot der Bahn.

Die Verlängerung vom beim Ortszentrum liegenden Depot zum Bahnhof von Opicina war nur von 1906 bis 1938 in Betrieb. Unter anderem auf Grund der geringen Nachfrage und weil die auch heute noch verkehrenden „neuen“ Triebwagen einen engen Radius auf dem Abschnitt zum Bahnhof nichtmehr befahren konnten.

Dann zu  Fuss zum FS Bahnhof wo eone V100 rangierte und später einer der wenigen Züge aus Trieste Centrale ankam bevor es mit dem Slowenischen Desiro nach Divača ging um im IC Flirt der SŽ die Rampe nach Koper abzufahren.

Mit dem Bus ging es mangels zeitnaher Zugverbindungen wieder nach Triest wo dann die Tram ausgiebig erwandert wurde bevor es zum Essen in dfn Forst Gasthof ging.

Morgen geht’s auf Umwegen nach Mailand. Die Woche ist ja auch fast rum…

Wunderbare Pyrenäen

Heute ging es weiter in Richtung Süden.

Zuvor aber erst mal zum Supermarkt um die Ecke und ich muss sagen ich bin immerwieder erschüttert wenn ich sehe dass der Franzose sein Kulturgut Wein in Tetrapacks und seit einger Zeit noch perverser in Schlauchbeutel abfüllt. Igitt, denk ich mir da nur.

Ohne Plastikschlauchwein geht es dann sehr flott nach Dax, eine auf der Strecke liegende Langsamfahrstelle wegen einer Gleisbaustelle scheint im Fahrplan drin zu sein denn über gut 20km nur 100 bzw 60 statt wie sonst auf dieser kerzengeraden Strecke mit 150 und mehr wäre sonst nicht ohne Verspätung abgegangen.

Verspätung von 10min hatte es ab Bordeaux aber in Dax wurde der Anschlusszug nach Pau sauber erreicht.

In Pau waren 1,5h zu überbrücken bisder Zug nach Bedous fährt, wobei der übernächste Zug nach Bedous bereits bereit steht.

Also wird sich ein klein wenig die Füsse vertreten.

Wäre die kleine Standseilbahn welche die auf einem Plateau liegende Stadt Pau mit dem Bahnhof verbindet noch etwas kürzer so bestünde sie bald nur noch aus der Ausweiche. Zumal der Höhenunterschied von höchstens 12 bis 15m auch bequem per Fussweg überwindbar ist.
Daher beginnt vmtl. der Dienst der Bahn an Sonntagen auch erst nachmittags.

Der Vorteil dass die Bahn noch nicht fuhr? Man musste den Moment der Kreuzung der beiden Wagen nicht anpassen. 😉

Dann noch ein paar Ausblicke vom oberen Ende der Stndseilbahn und später kommt noch ein Intercité nach Bordeaux durch den Bahnhof, ach waren das Zeiten als diese noch aus Corail Wagen bestanden.

Aber irgendwann geht es dann, nachdem der Zug aus Bedous ankam und die unkoordiniert mit Gepäck hantierenden Reisenden aus sowie die neuen Reisenden wieder einstiegeb, los nach Bedous, während der andre „Blauwal“ noch auf seinen Einsatz warten muss. Dieser wird später auf der Rückfahrt nach Pau auf seiner Fahrt nach Bedous in Oloron gekreuzt.

Die Stecke könnte, obwohl erst vor wenigen Jahren von Pau nach Oloron saniert und weiter bis Bedous reaktiviert dringend einen Freischnitt vertragen. Nur zu oft schneidet sich der Triebwagen selbst das Profil.

Niedrige Wolken und sattes Grün sowie die ersten schluchtartigen Talabschnitte folgen. Eine sehr schöne Gegend ist das hier und bald ist Bedous erreicht.

Während der Abschnitt von Olloron nach Bedous reaktiviert wurde wartet der Abschnitt von Bedous nach dem spanischen Grenzbahnhof Canfranc weiter auf die Wiederbelebung. Diskussionen dazu gibt es, mal sehen wann und ob überhaupt die Taten folgen.

Noch eine kurze Runde Richtung Ort und dann geht es schon wieder zurück nach Pau.

Ab Pau wird der Plan geändert. Statt mit dem Zug nach Dax geht es mit dem Bus in 2h bei sehr gemütlicher Fahrtgeschwindigkeit nach Mont-de-Marsan mit seiner Stierkampfarena am Bahnhof.

Das mechanische Stellwerk von Mont-de-Marsan
Von den einst fünf Stecken wird nur noch die von Morcenx im täglichen Personenverkehr bedient. Eine ist bereits abgebaut (Radweg) und auf einer (Roquefort) wird vmtl. noch ein Getreidelager am Rande von Mont-de-Marsan bedient. Die Strecke nach Tarbes ist noch vorhanden aber ohne Verkehr und die nach Dax sieht sehr zugewachsen aus.
Das Stellwerk steht auf dem Bahnsteig in der Bahnhofshalle und ist nur mit einem Gitterverschlag gegen unbefugten Zugriff geschützt. Freie Bahn für Fotos.
Links der grüne Kasten ist der Block nach Morcenx. Die anderen Strecken besitzen keine Blocktechnik (mehr).

Dazu noch die typischen „Care“ auf dem Bahnhofskopf Richtung Tarbes / Roquefort. Die Semaphore zur Streckensicherung sind auf beiden Bahnhofsköpfen nicht mechanisch sondern als Lichtsignal ausgeführt.

Die Meldetafel über der Hebelbank wurde per LED Melder „zukunftsfähig“ gemacht.
Mal den Fahrplan für Mont-de-Marsan in der Fahrplanauskunft ansehen. Das ist Stress pur. 😂.

Die gelben Markierungen an den Hebeln und Schaltern sind Sperrvermerke bzw. Hilfssperren. Viel wird somit nicht mehr bedient.

Im gut belegten AGC Triebwagen der übrigens nur bis Morcenx dieselte und dort auf die 3kV Gleichspannung umschaltete hing es zurück nach Bordeaux.

Die Landschaft ist eher unspektakulär und läd zum Dösen ein.

Auf dem Bahnhofsvorplatz waren Schlider vor Erdbeben. Also dass sich der Boden bewegt da die Notausgänge der Tiefgarage sich öffnen könnten. Noch ein Tramfoto und das Abendbier vor der Klimaanlage im Zimmer aufgestellt die heute, im Gegensatz zu gestern Abend, meint im Modus Kltin Sibirien zu laufen.

Abendessen mit Strassenbahnblick.

Da die Linie vom Bahnhof zur Innenstadt derzeut wegen Bauarbeiten zum Ersatz verschlissener APS Stromschienen und einer neuen Weichenverbindung für eine neue Tramlinie gesperrt ist wird noch das Umsetzen am Bahnhof bei Nacht fotografiert.


Am Montags geht es zur Strandbahn bei Arcachon und an den Strand und dann ist die Tour und der Sommerurlaub schon fast rum. *schnüff*