FIN – Das Ende der Tour

Alles hat ein Ende aber diesmal hatte die Sommertour zwei Ende. Das Erste als Ende der Radtour und nun der Bahntour.

Jeah! Es regnet. 😁

Dann habe ich die dünne Regenjacke wenigstens nicht umsonst durch Frankreich geschleppt.

Die Empfangshalle von Bordeaux begeistert mich immer wieder.

Und dann kam als besonderer Abschiedsgruss während des „Boarding“ des TGV nach Paris Montparnasse noch die DB bzw. eigentlich der DB Tochterfirma ECR E186 325 mit einem Autotransportzug Richtung Spanien durch.

Wenn du denkst „dümmer geht’s nicht mehr, kommt irgendwo ein TGV daher…“.
Top positierter Sitzteiler… 🤦‍♂️

Hinter Bordeaux lässt langsam der Regen nach und bei der Überquerung der Dordogne ist die Scheibe wieder trocken. Naja, bei der Geschwindigkeit die der TGV nach der Auffahrt auf die kurz hinter Bordeaux beginnende Schnellfahrstrecke aufgenomnen hat kann sich auch kein Wassertropfen halten.

und nach 2:15 im „Tiefflug“ mit dem ersten Zwischeb

Das Wetter wird immer besser und mit fast durchgehend 300km/h geht es durchs Land. 2:15h Gesamtfahrtzeit von Bordeaux-St Jean nach Paris Montparnasse und der erste und einzige Zwischenhalt kommt nach 2h in Massy TGV. Wrooooom…

Im Gleisvorfeld von Montparnasse stehen dann zwei 67000er Abschlepploks die schon wesentlich bessere Zeiten erlebt haben.

Den Bf. Montparnasse habe ich selten so vergleichsweise leer erlebt.

Mit der Metrolinie E geht’s zum Bahnhof Paris Est. Die Linie E wird aktuell auf automatischen Betrieb vorbereitet und wird dazu mit Bahnsteigtüren ausgestattet.

Nein, das Handy hat keine halluzigene Stoffe im Chip und es ist auch kein holländischer KifferExpress sondern schlicht einer der neuen RER Triebwagen aus Paris auf dem Weg nach Bondy.

In Bondy geht’s dann weiter auf der Tram Linie T4 welche als „TramTrain“ bezeichnet wird. Aber vom eigentlichen TramTrain Gedanken, also sowas wie das Karlsruher Modell oder der Citybahn Chemnitz, ist die T4 weit entfernt. Zwar ist die Strecke Grundstrecke von Bondy aus auf einer ehm. Bahnstrecke angelegt und teils mit 25kV elektrifiziert die dann vor der Haltestelle Gargan dann auf 750V wechselt, aber im Fahrgastbetrieb ist es eher eine Stadtbahn da die Endstationen je mit abgesetzten eigenen Bahnsteigen ausgestattet sind. Denn auf die „normalen“ SNCF Strecken kommen die Triebwagen nur bei der Überführung ohne Fahrgäste in den Betriebshof bei Noisy-le-Sec.

Die ursprünglich für die Strecke Bondy – Aulnay-sur-Bois beschaffen Triebwagen von Siemens (Mon dieu, und das auf einer Strecke die von der SNCF befahren wird) sind derzeit auf dem Rückzug und werden sukzessive durch Triebwagen von Alstom (also dem SNCF Hoflieferant) ersetzt da die neue in Gargan abzweigende Strecke auf Grund der Radien nicht von den alten Triebwagen befahren werden kann.

Na dann mal im neuen Triebwagen von Bondy über Gargan zur neuen und vorübergehenden Endhaltestelle Arboretum, wo sich ein Wasserturm als Motiv geradezu anbietet.

Die Strecke wird noch bis zum Krankenhaus erweitert und befindet sich wohl in der Inbetriebnahmephase, denn fast alle Strassenbahn fahren nach dem Halt in der Hst. Arboretum leer weiter auf die dann eingleisige Strecke. Na dann muss man mal hinterherlaufen.

Interessanter weise befindet sich auch ein vorbereiteter aber nicht verwendeter Abzweig vor der Station Arboretum was darauf hindeutet dass die Hst. Hôpital Montfermeil ggf. später gar auf einer eingleisigen Schleife bedient wird. Erst mal wird es aber eine klassische Endstation.

Neben der Station Arboretum befindet sich zudem eine Baugrube für die zukünftige Metrolinie 16 welche zusamnen mit weiteren Neubaulinien ein Teil des „Grand Paris Express“ ist und im übertragenen Sinne eine „Petit Ceinture 2.0″ zu bilden.

Dann geht’s zurück nach Gargan…

Und via Bondy zurück zum Bahnhof Paris Est. Ein sehr schönes Gebäude.

Noch kurz Reiseproviant aufnehmen und wieder zurück zum „Ostbahnhof„.

Im linken Flügel findet sich im Boden, ungefähr aufcder Hinterkante der auf dem rechten oberen Bild zu sehenden Verkaufsbuden eine Plakette zum Km 0 der Strecke nach Strasbourg. Heute beginnen die Gleise ca. 100m nördlich in der grossen Querhalle.

Den ICE von Gleis 10 werde ich später wiedersehen, aber zunächst geht es ab Gleis 26 mit der ex. Lyria Garnitur (der abgekratzte SBB Schriftzug ist noch gut zu sehen) nach Metz.

So leer wie auf dem Foto beim Einstieg blieb der Zug natürlich nicht.

Sitzplatz mit Aussicht, ach echt jetzt? Zumindest hat es nun keinen Balken mitten in der Aussicht. 🤣

Aber wo liegt bitteschön „sans arret“ zwischen Paris Est und Metz? 🤔

In Metz war eun flotter Umstieg mit nur 9min was effektiv nur 6min waren angesagt, aber der gut besetzte AGC nach Forbach wurde sauber erreicht.

Der TER fährt am Gleis 4 ein welches auf einen Prellbock endet und hinter der Unterführung, gut 30m weiter, steht der Prellbock aus Richtung Saarbrücken was ein Restgleis für die Einfahrt eines „Walfisch“ erzeugt. Aber der Bewuchs lässt annehmen dass dies so nicht genutzt wird und der RE aus Saarbrücken kommt dann auch an der anderen Bahnsteigkante im durchgehenden Hauptgleis, also dem Gleis 2, rein.

Fast zeitgleich erreicht auch ein weiterer AGC aus Metz das Gleis 1 am Hausbahnsteig.

Apropos Hausbahnsteig, hier tut noch eine alte Segmentanzeigeuhr wie sie früher allgegenwärtig bei der SNCF war ihren Dienst.

Und schon gehts weiter im Walfisch nach Saarbrücken. Der erste übrigens auf der ganzen Tour. Da hatte es schon andere Touren.

Und nach 10min ist Saarbrücken erreicht.

Innovation / Tradition… Saarland. Naja, jedenfalls nicht in Bahnbelangen. Zögerlich Reaktivierungen, Abriß der Hochwaldbahn. Naja, Innovation und Tradition ist was anderes.

Der ICE 9555 hat +12 aber er kommt. Und da ist er auch wieder der Zug vom Gleis 10 in Paris Est wieder da.

Zügig geht’s dann via Kaiserslautern und Ludwigshafen in den Sonnenuntergang bei Mannheim und Biblis und mit der Abfahrt in Mannheim in die östliche Riedbahn ist die Verspätung schon auf +5 geschrumpft.

Letzter Umstieg in Frankfurt. Der Vias RB82 wird zwar mit +10 aus einer Ankunftsverspätung angekündigt, fährt aber mit gerade mal knapp +1 um 21:26 ab.

Zuvor verließen vereits die Gruselkisten ICE4 und Pesa Link den Frankfurter Hbf.

Absolut pünktlich wird Reinheim 14h nach der Abfahrt in Bordeaux erreicht.

Faziz. Tolle Eindrücke und trotz Corona ein toller Sommerurlaub.

Jetzt steht übers Wochenende erst mal eine Baustelle an und ich freu mich schon auf die Radtour im Oktober.

Bordeaux Tram und Museumsbahn

Nach der kurzen aber heftigen Gewittereinlage am gestrigen Abend regnete es dann ab Mitternacht recht ausgiebig.

Aber am Morgen war es dann nur noch bedeckt. Nicht optimal für eine Fototour an die neue Linie D und insbesondre deren Eingleisigen Abschnitt denn die recht dunkel gehaltenen „Zyklopen-Trams“ brauchen schon etwas Sonne um sich vom Umfeld abzuheben.

Andererseits braucht man sich so bei der Standortwahl auch keine Gedanken wegen des Sonnenstands machen.

Das relativ nette Motiv an der Haltestelle Croix-de-Seguey ist ein echtes Geduldsspiel da der Strassenverkehr meist recht ungünstig ins Motiv fährt.

Danach weiter nach Quinconces und Umstieg in die Linie B zur Hst. „La Cité du Vin“ beim gleichnamigen Weinmuseum mit seinem futuristischen Gebäude.

Das Nashorn auf dem Skateboard soll wohl die Fussgänger an das träge Bremsverhalten der Tram erinnern.

Um den Betrieb der Tram bei einer Fahrt von Schiffen in oder aus dem beim „Cité du Vin“ liegenden Bassins à flot während der Öffnung der Klappbrücke nicht zu unterbrechen wurde eine eingleisige Umgehungsstrecke gebaut die über eine weitere Klappbrücke am anderen Ende der Schleuse zum Bassins à flot diese quert.

Auch recht beeindruckend ist die nebenan liegende neue Hubbrücke „Pont Jacques Chaban-Delmas“ mit 53m lichter Höhe über die Garonne.

Und langsam kommt auch die Sonne wieder hervor und nun ist ein wenig Bahnfahren im AGC nach Coutras angesagt. Die Bahnhofshalle von Bordeaux präsentiert sich nach den mehrjährigen Sanierungsmaßnahmen in einem herrlichen Zustand.

Bei Libourne wird dann die Dordogne gequert welche gerade landeinwärts fließt da die Flut das Wasser wieder zurückdrängt.

Dann der Friedhof von Libourne mit Bahnblick und schon ist Coutras erreicht.

Kurz nach unserem Zug verlässt gar ein Güterzug den zu 90% brachliegenden Güterbahnhof von Coutras.

Es ist wieder sehr warm und die knapp 1h Wartezeit wird in der schatigen Bahnhofshalle verbracht. Leider kam kein Zug.

Aber dem Fahrdienstleister kam das erst mal spanisch vor und er erkundigte sich ob wir uns sozusagen verirrt hätten was sich aber schnell klärt. „Ah, Cheminot Allemagne“.

Später folgte dann noch eine Einladung ins Stellwerk. Interessant, ein Relaisstellwerk mit einem „Nummernstellpult“ via PC und Spezialtastatur.

Was dann auch die Wartezeit erheblich verkürzt hat. Irgedwie mag ich SNCF Fdl, dje leben noch Eisenbahnerfamilie.

Mit dem Bus geht’s nach Guitres und durch den doch recht tot erscheinenden Ort zur dortigen Museumsbahn. Die Strecke zweigt zwar in Coutras ab, aber erst ab Guitres ist sie befahren.

Wahrhaft scheint man auch zu sein, in Nachbarschaft der Kirche stehen zwei Kanonen herum.

Hinter dem kleinen Château ging einst die Bahnstrecke über den Fluss, die Gitterbrücke ist im Hintergrund erkennbar. Das Gleis ist aber teils abgebaut und die Trasse für die Umgehungsstrasse verwendet.

Im Empfangsgebäude von Guitres befindet sich neben der Fahrkartenazsgabe auch ein kleines Museum des „TRAIN TOURISTIQUE
GUITRES-MARCENAIS„.

Gefahren wird derzeit mit der Diesellok da die Dampflok defekt ist. Die D 4033 wurde 1944 von General Electric in Großbritannien gebaut und an eine der privaten regionalen Bahnen ausgeliefert.

Diverse Signale und Semaphore runden das Ensemble im Bahnhof ab.

Um 15:30 verlässt dann der Zug den Bahnhof von Guitres um im sehr gemächlichen Tempo sich auf den Weg nach Marcenais zu machen.

Vormittags kann man gut die Hälfte der Strecke mit Draisinen befahrenen.

Der Zug leert sich aber nicht in Marcenais sondern gut 1km früher von wo man sich zum Ausflugslokal „Moulin de Charlot“ aufmacht.

Aber man kann auch weiterfahren und dem Zug beim Umsetzen zusehen.

In Marcenais kam übrigens ganz früher sigar noch eine Strecke aus Libourne herein die heute kurz vorm Bahnhof von einem Kleintierzuchtverein überbaut ist.

Nach dem Umsetzen geht’s zurück zum Bahnsteig und um 17:30 auf die etwa einstündige Rückfahrt während der die Bahnübergänge auch gleich wieder für die Draisinenfahrten präpariert werden.

In Guitres wird der Zug dann nicht etwa profan weggefahren oder gar noch umfahren. Nein, nan zieht due Lok vor die Halle ab und schiebt dann mittels eines ehm. Baufahrzeug („Bahnmeisterwagen“) die Wagen ins danebenliegende Gleis.

Nich ein paar Impressionen wie dem Antruebzum Semaphore, Hinweisschilder, Einschusslöcher und die Bedieneinrichtung für den Bü am Bf.

Und dann war auch schon die Zeit gekommen für den Fussmarsch zum Bus nach Coutras.

Sitzplatz für schlafende Telefone, Nordic Walker und Leute mit dicken Bauch? 🤣

Auch gut zu sehen der Konstruktionsfehler des AGC mit der Lüftung. Ja, Stoffverkleidung sieht gut aus, aber er fängt auch den Dreck der via Lüftung drüberstreift 1a ein.

Es mird langsam dunkel und die „Energy Zone“ im Carrefour beim Hotel mutet mut den Schnaps und Rumflaschen schon recht komisch an.

Dann ab ins Hotel, kurz frisch machen und wiede Richtung Börse zur „Fressgasse“.

Abschlussabendessen der Tour mit Cidre und Galet / Crepes. Sehr schön.

Auf dem Weg zum Hotel noch ein paar Einblicke in die Seitenstrassen und schon ist der Tag wieder rum.

Morgen geht’s wieder heim, mit kleinem Schlenker zur neuen TramTrain bei Paris.

Dann hoffe ich mal dass der Fahrplan klappt.

Zum Baden nach Ponte-de-Grave

und auch um sich etwas Sonnenbrand zu holen, wobei der Tag eher bedeckt begann.

Zunächst stand die neue Linie D auf dem Programm die von der Station Carle Vernet im Neubaugebiet „hinter“ dem Bahnhof St. Jean, vermutlich der alte Stückgutbahnhof, zusammen zusammen mit der Linie C über den Bahnhof St. Jean nach Quinconces führt und von dort nach Nordwesten als eigene Strecke nach der Station Hippodrome führt.  Von hier aus geht es eingleisig weiter bis zur derzeitigen Endhaltestelle Cantinolle, in einem typischen Gewerbegebiet im Vorort. Beim vorgesehenen Weiterbau bis vsl. Saint-Médard-en-Jalles wird auch ein kleines Stück der Trasse der seit langen  abgebauten Strecke und zum Radweg gewandelten Strecke von Bruges nach Saint-Helene verwendet werden. Die Verlängerung soll bis 2024 kommen.

Vorbei am ehm. „Telegraphenamt“ und am Bf. St. Jean ging es mit der Linue D erstmal bis zum Hippodrome.

Dort begrüßte erst mal die auf den Namen „Grossostheim“ getaufte Tram azf ihrem Weg in die Innenstadt.

Was macht man wenn man Bäume bewässern soll, diese aber dummerweise beiderseits der Strasse stehen? Man „feuert“ mit starken Strahl quer über die Gegenfahrbahn auf den Baum.

Wer nicht anhält, verliert. 😁

Mit der nächsten Tram ging es dann zur aktuellen Endhaltestelle. Es ist schon faszinierend wie sehr das Strassenbahnnetz in Bordeaux seit der (wieder) Eröffnung im Dezember 2003 gewachsen ist.

Man erkennt schon ein wenig dass die Endhaltestelle nur provisorisch ist. Und wenn die „automatischen“ Gleissperren erst hinter den Absperrungen eingebaut sind fragt man sich schon nach deren Sinn.

Abdrnun erst mal zurück nach Quinconces und mit der Linie C ab Cracovie teils auf ubd teils neben der ehm. Stecke zum abgebauten Bahnhof Ravezies (die Fahrleitungsmasten stehen noch) und nach der Überquerung der Strecke nach Le Verdon und Ponte-de-Grave parallel zu dieser bis Blanquefort.

In Blanquefort gibt es auch „Kunst am Bau“.

Die Installation „Traversée“ fädelt dabei vom zweiten Kopfgleis der Tram ab und Schwingt sich dann etwas herum.

Das Freiluftstellwerk mit freilebenden Hebeln aus Bodenhaltung im SNCF Teil von Blanquefort erschließt sich mir da eher.

Der Zug ist auf Gleis E angekündigt fährt aber doch auf dem Hausbahnsteig Gleis D weshalb der Chef de Gare ein paar Kunden wieder zurückholen muss. Wozu schließlich umsonst Weichen Umstellen 😆

Durchs Weinbaugebiet von Bordeaux geht es auf der Strecke von Bordeaux nach Ponte-de-Grave recht zügig voran.

As wundert ist dass der AGC unter der Oberleitung mit Diesel fährt. Vermutlich hat es Probleme mit den speisenden Unterwerken da später auf der Rückfahrt erst kurz vor Bordeaux auf Oberleitung umgeschaltet wurde.

In den besetzten Bahnhöfen wird, wie hier in Soulac-sur-Mer oder Le Verdon noch „händisch“ abgefertigt.

Der Abschnitt Le Verdon – Ponte-de-Grave wird nur im Sommer bedient aber auch die in Le Verdon abzweigende Strecke zum Öl- und Containerhafen scheint eher unbenutzt zu sein.

Der Steckenzustand in Ponte-de-Grave ist entsprechend. Recht abgefahrene Stuhlschienen und zerfallende Schwellen. Mal sehen wie lange hier noch was fährt.

Die meisten Fahrgäste waren in Soulac-sur-Mer ausgestiegen um dann dort vermutlich und wie vor ein paar Jahren gesehen, wie die Sardinen in der Dose am Strand zu liegen.

Es verkehrt zudem ein kleines Touristenbähnchen und und ein Radweg welche zwischen Soulac-sur-Mer und Ponte-de-Grave parallel zur SNCF Bahnstrecke verlaufen und sich dabei grosser Beliebtheit bei den Strandbesuchern und Urlaubern. Diese hat aber eine eher weniger heitere Geschichte. Die Trasse verläuft hinter den Bunkern des Atlantikwalls und versorgte diese mit Nachschub.
Die heutige Nutzung gefällt mir da wesentlich besser. Die Bunker wandern in der Stranddüne mit, werde übersandet oder nutzen nur noch als Spielwiese für Sprayer.

Und der Strand… herrlich leer.

Ba dann aus mit Schuhen und Co und dann geht das Zebra 😁 hinein ins Wasser welches sich vor lauter Schreck weiter zurückzieht.

Herrlich erfrischend das zunächst sich kühl anfühlende Wasser ob der Hitze.

Nach knapp 2h gehts zurück zur Strandbahn die mit zwei offenen Wagen zwischen zwei ehm. SNCF Baufahrzeugen (das Adäquat zum Skl der DB) die Touristen durch den Wald zwischen Strand und SNCF Bahnstrecke fährt. Auch der Radweg ist sehr gut besucht.

Und dann ist es Zeit für die zweistündige Rückfahrt, diesmal direkt zum Bf Bordeaux St. Jean.

Im Hotel dann nich schnell den Sand aus alken möglichen Stelken geduscht und mit der Tram zur Haltestelle „Bourse“ gefahren um in der „Fressgasse“ einzufallen.

Währenddessen zieht von Südwesten her eine massive Regen- und Gewitterfront auf. Heute mal nicht draussen zu essen sollte eine gute Idee sein.

Fischsuppe, totes Tier und hinterher allerlei Süsses. Ja, das passt zum gelungenen Tag. Nur nicht die Info per „Telegran“ Messenger zu was dienstlichen. Aber hey, das hat Zeut bis Freitag.

Noch ein paar Nachtbilder der Altstadt und der Brücke über die Garonne und dann (nach dem Schreiben des Tagesberichts) ab ins Bett.

Morgen Vormittag stehen noch ein paar Trammotive an bevor es nachmittags zur Museumsbahn geht.

Rüber ins Land der Zyklopentram

… oder „Tour de Retard“ da letzlich gut 2h Verspätung zusammengekommen sind.

Um kurz vor halb 9 ging es mit dem aus Corail Wagen bestehenden TER zurück nach Marseille. In Frankreich wird mittlerweile im Nahverkehr nur noch die 2. Klasse angeboten (und trotzdem 1. Klasse Fahrscheine verkauft) aber in den Zügen finden sich noch oft 1. Klasse Wagen wie hier ein A⁵B⁵u der beide Klassen führt ubd dazu über eine 1a funktierende Klimaanlage verfügt.

Am Nachbarbahnsteig kommt derweil ein Doppeltraktion TER Doppelstocktriebwagen in der Lackierung von Monaco herein.

Durch die interessante aber wegen der nicht sonderlich gut gereinigten Fenster schlecht fotografierbaren Küstenregion und das Hinterland ist dann nach 2,5h Marseille pünktlich erreicht.

Die nun als reservierungspflichtiger IC verkehrende ehm. Teoz Garnitur hat im reservierten Wagen 2 die Klimaanlage etwas zu kämpfen, aber im benachbarten Wagen geht diese gar nicht. Letzteres wäre nicht so toll bei einer Fahrtzeit von knapp über 6h, so aber war es auszuhalten bei geschätzten 26 – 28°C im Wagen.

Marseille wurde wegen Problemen an der Strecke bei Toulouse (??? da fährt der Zug erst hin) mit +20 verlassen und bis Nimes hat der Zug schon +60 eingesammelt und baut diese weiter auf.

Die Landschaft ist eher Ereignislos.

Im letzten Bahnhof vor Bordeaux-St. Jean in Bordeaux-Bègles bleibt der Zug länger stehen und nach einiger Zeit wird verkündet dass es vsl. erst 19:50 weitergeht da der Bahnhof Bordeaux-St. Jean gesperrt sei. Tolle Wurst, denn normalerweise hätte der Zug schon um 17:30 dort sein sollen.

Den Fahrgästen wird gegen 19:15 gestattet aus den ersten vier Wagen des Zuges, da nur dort der Bahnsteig vorhanden ist, auszusteigen. Eine gute Option, liegt doch die Haltestelle der Tram Linie C in unmittelbarer Nähe und da die Linie C verlängert wurde wird gleich ein 24h Ticket gezogen und zur neuen Endhaltestelle Villenave-Pyrénees gefahren, was auch in der Gegenrichtung des „Ansturms“ aus dem Zug zum Hauptbahnhof liegt.

Die neue Endhaltestelle liegt unspektakulär neben einem grossen Parkhaus, aber der Weiterbau scheint auch angedacht zu sein.

Egal, nach wenigen Minuten geht’s wieder zurück und über die grosse Brücke zum „Hauptbahnhof“ Bordeaux-St. Jean.

Achja, der Zug kam nicht erst um 20 Uhr an sondern fuhr kurz vor halb 8 weiter so dass er Bordeaux-St. Jean um 19:30 erreichte.

Das Ibis Maskottchen scheint über seine Maske nicht begeistert zu sein, muss aber eh nur so herumsitzen. 🤣

Abendessen in einem der Gaststätten am Bahnhof und zum Schreiben des Berichts ein Bier was so schmeckt wie das Logo. Irgendwie „wie sau“ das komische rote Kirschbierzeugs… örks.

Aber dafür laufen die Supercops im TV. Wer braucht schon deutsche synchro bei den beiden 🤣

So, morgen gehts an die neue Tram Linie D und an die Atlantikküste um etwas im Wasser zu planschen.

Langstrecken TGV mit Hindernissen

Es geht nach Hause. Das Wetter ist passend. Es regnet und gewittert zeitweise.

Um mir den Transfer per Metro durch Paris zu ersparen nutze ich den via Marne la Vallée-Chessy (Euro Disneyland) um 09:08 direkt nach Strasbourg verkehrenden TGV 5440, ein renovierter einstöckiger TGV welcher bis Marne la Vallée-Chessy gemeinsam mit einem nach Lille fahrenden Doppelstock TGV verkehrt.

Die Garnitur wird bereits 08:20 bereitgestellt aber wie üblich frühestens 20min vor der Abfahrt bekanntgegeben.

Aber dem ist nicht so. Erst erfolgt gegen 8:50 eine Durchsage dass sich die Bereitstellung verzögert und kurz nach 9 Uhr werden erst 10 und dann 20min Verspätung angekündigt.

Mein erster Verdacht war dass man ein Problem damit hat dass am gleichen Bahnsteig um 09:04 ein TGV Richtung Toulouse und Tarbes abfährt und das ein Problem mit den seit neuesten bei Fernstrecken angewendeten Bahnsteigsperren ergibt bzw. man befürchtet dass die Fahrgäste schlichtweg in die falsche Richtung einsteigen.

Die SNCF App gibt dagegen technische Probleme am Zug an in den Durchsagen im Zug ist dann die Rede von einem medizinischen Notfall.

Also geht es mit gut +25 über Angouleme, Potiers und Nantes via der Schnellfahrstrecke und Nutzung der zahlreichen Verbindungsschleifen Richtung Paris.

Was der „No Filter“ Aufkleber soll? Keine Ahnung.

Marne la Vallée-Chessy wird mit +30 verlassen und dann mal das „BordBistro“ besucht. Da lernt man das Angebot im ICE wieder zu schätzen.

Und da ein Anschluss in Champagne-Ardenne nach Reims der einen Anschluss nach Charleville-Mezieres vermittelt nicht mehr erreicht wird legt der Zug noch einen Zusatzhalt im „Weltstadtbahnhof“ Meuse TGV ein wo für die Fahrgäste ein Bus als Ersatz bereitsteht.

Das kostet natürlich weiter Fahrtzeit zumal der Zug in Champagne-Ardenne erst mal von zwei TGV überholt wird.

Im genau so wie Meuse TGV irgendwo im Nirgendwo liegenden Bahnhof Lorraine TGV kachelt erst mal ein ICE und ein TGV vorbei und die Verspätung geht in der App auf 40min hoch.

Als die App noch zwei Minuten bis Strasbourg ankündigt, der Zug aber erst kurz vorher die Schnellfahrstrecke verlassen hat und nun mit 30 durch einen Bahnhof kriecht ist das kein gutes Zeichen.

Der ursprüngliche geplante TER (SWEG Regionalzug) nach Offenburg ist schon lange weg aber zum Glück fahren diese halbstündlich und in Offenburg wäre ohnehin 59min Wartezeit abgesagt gewesen. Aber nun wird es auch auf den 15:20 TER knapp. Zumal dieser am Kopfgleis 25 vor der Halle abfährt.

Mit +58 um 15:16 statt 14:18 hält der TGV 5440 am Hausbahnsteig in Strasbourg und somit konnte der Anschluss nach Offenburg dich noch, inkl. diverser Fotos, errreicht werden.

Der ICE 70 kommt pünktlich hat in der 1. Klasse nur noch Stehplätze und in der 2. scheint es nicht enger zuzugehen. Aber wie es der der Zufall so will trifft man eine ehm. Kollegin und so vergeht die Fahrtzeit mit Gesprächen recht flott.

Mit dem Qualitätsstehplatz wurde der Frankfurter Hbf erreicht und statt der VIAS RB82 um 18:15, sowie 4,95 Euro wegen nötiger Anschlussfahrkarte zur Zeitkarte, die RB nach Darmstadt genommen. Da die RB82 weiterhin, wie der DB Navigator Info hergibt, in DA Nord auf Gl. 1 fährt müsste ein inoffizieller Umstieg in DA Hbf in die VIAS aus Ffm möglich sein.

Funfakt.
In Neu Isenburg in der Abstellgruppe steht ein SNCF Fret-chen (Alstom Prima) in klassischer Grün-Weisser Lackierung (kein Akiem Phantom in Silber). Klar muss es sich in D herumtreiben. In der Heimat gibts ja kaum noch Güterzüge. 😂
Leider war ich zu langsam für ein Foto.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alstom_Prima

Der „Fahrtkostenoptimierte Weg“ war erfolgreich. Auch wenn es die RB68 spannend machte da sie erst mal mehrere Minuten mitten im Gleisvorfeld vom Frankfurter Hbf stehen blieb und damit das Risiko aufkam dass die RB82 in Langen überholt.
Aber es hat geklappt. Mittlerweile gibt es wohl nicht nur Zusteiger sondern auch geplante Aussteiger im Darmstädter Hbf. Auch wenn dieser nur als Betriebshalt zum Wenden angefahren wird.

Wegen Verspätung des Zuges aus dem Odenwald gibt’s bei der Kreuzung in Ober Ramstadt noch 6min Verspätung und dann ist Reinheim erreichen. Schöne Tage gehen somit zu Ende, aber nach dem Urlaub ist bekanntlich vor dem Urlaub.

Jetzt erst mal auspacken entspannen und dann sich in die heisse Phase zum Baustellenende auf der Ostbahn und DA Nord stürzen.

Ein Tag (fast) am Strand

Um 9:15 ging es mit dem Bus der Linie 601 in Richtung Lège Cap-Ferret.

Was für eine „Weltreise“.

Eigentlich sind es „nur“ in die 80km um von Bordeaux auf der Strasse nach Lège Cap-Ferret zu kommen. Der recht bequeme Überlandbus ab dem Bahnhof soll dafür 2:20 brauchen wovon gut die erste 3/4 Stunde nur mit „Gegurke“ durch alle möglichen und unmöglichen Ecken von Bordeaux draufgeht. Aber ab Arès, ungefähr auf der Hälfte der Strecke gelegen, ist eher „Aret“ angesagt. Stau vom feinsten der sich irgendwann nach X Kilomtern ohne erkennbaren Grund für einen Stau in Luft auflöst. Zum Schluss wurde aus den 2:20h Fahrtzeit gut 3:45h. Zeit die später fehlte.

Denn nun ist zudem das Bähnchen erst mal in der Mittagspause.

Die kleine Bahn oder Tramway von Cap Ferret verbindet den auf der Ostseite gelegene Fähranleger der Fährverbindung aus Arcachon mit den gut 2km entfernt liegenden Stränden auf der Westseite der Halbinsel welche die Bucht von Arcachon vom Meer trennt.

Interessant sind die „Galgen“ an der Strecke an denen Endschalter befestigt sind die beim Passieren dieser mit dem Zug dort die „Bahnübergänge“ ein- bzw. ausschalten.

Während der Mittagspause ruhen die Loks in der Remise während die Wagen in der benachbarten Endstation am Fähranleger stehen.

Gefahren wird im Einzugbetrieb und so macht sich Lok Nummer 2 nach der Pause und mit ihrem Personal wieder auf den Weg zum Anleger um von dort zum Strand und wieder zurück zu fahren. Zeit genug blieb dabei zum Wechseln der Fotostellen.

Nach den Fotos auf dem ersten der beiden Kilometer an Strecke geht es zum Fähranleger und mit dem Bähnchen zum Strand.

Unmittelbar am Zugang zum Strand ist dieser gut belegt aber schon wenige hundert Meter ist er nur noch mäßig besucht.

Unmittelbar an der Endstation befinden sich, wie auf früheren Touren schon in Ponte de Grave gesehen, noch Relikte des Atlantikwalls die nun vor sich hin korridieren und als Graffitifläche dienen.

Die gut 1,5h Stau und die Mittagspause fordern ihren Tribut. Für einen Sprung in den Atlantik bleibt nun leider keine Zeit mehr. 😥

So geht es alsbald mit dem Bähnchen zurück zum Fähranleger wo die Fischer gerade ihre Muscheln / Austernfarmen bewirtschaften.

Aber schon eine knappe 3/4h später (obiges Bild, untere Reihe Mitte) kommt das Wasser zurück.

Aufgrund des Tidenhub liegt der Fähranleger relativ weit von der Küste weg am Anlegesteg und in Arcachon dreht der Bohtsführer mehrfach Warteschleifen da einfach zu viele Boote diesen benutzen.

Im neuen Doppelstockzug der SNCF im TER Verkehr geht es in knapp einer Stunde flott zurück nach Bordeaux.

Im TER verstehe ich warum in letzter Zeit viele Leute ihr Handy wie ein Stück Knäckebrot vor die Kauleiste halten (man möchte dann im Vorbeigehen glatt Salami oder Käse drauflegen) oder wie ein modernes Fieberthermometer ans Ohr pressen.
Nicht weil es sinnvoll ist sondern weil die SNCF es verbietet das Telefon ganz normal ans Ohr zu halten. 😂
#wersprachnachrichtennutzthatdiekontrolleüberseinlebenverloren

Tagesrucksack ins Zimmer deponieren, Hände waschen und ab in Richtung Altstadt zum Abendessen. Heute war „Bretonisch“ also Galette, Cider und Crepe angesagt.

Abstimmung an der Börse. Im Hintergrund dominiert ein Kreuzfahrtschiff die Szenerie.
Gute Nacht!

Wunderbare Pyrenäen

Heute ging es weiter in Richtung Süden.

Zuvor aber erst mal zum Supermarkt um die Ecke und ich muss sagen ich bin immerwieder erschüttert wenn ich sehe dass der Franzose sein Kulturgut Wein in Tetrapacks und seit einger Zeit noch perverser in Schlauchbeutel abfüllt. Igitt, denk ich mir da nur.

Ohne Plastikschlauchwein geht es dann sehr flott nach Dax, eine auf der Strecke liegende Langsamfahrstelle wegen einer Gleisbaustelle scheint im Fahrplan drin zu sein denn über gut 20km nur 100 bzw 60 statt wie sonst auf dieser kerzengeraden Strecke mit 150 und mehr wäre sonst nicht ohne Verspätung abgegangen.

Verspätung von 10min hatte es ab Bordeaux aber in Dax wurde der Anschlusszug nach Pau sauber erreicht.

In Pau waren 1,5h zu überbrücken bisder Zug nach Bedous fährt, wobei der übernächste Zug nach Bedous bereits bereit steht.

Also wird sich ein klein wenig die Füsse vertreten.

Wäre die kleine Standseilbahn welche die auf einem Plateau liegende Stadt Pau mit dem Bahnhof verbindet noch etwas kürzer so bestünde sie bald nur noch aus der Ausweiche. Zumal der Höhenunterschied von höchstens 12 bis 15m auch bequem per Fussweg überwindbar ist.
Daher beginnt vmtl. der Dienst der Bahn an Sonntagen auch erst nachmittags.

Der Vorteil dass die Bahn noch nicht fuhr? Man musste den Moment der Kreuzung der beiden Wagen nicht anpassen. 😉

Dann noch ein paar Ausblicke vom oberen Ende der Stndseilbahn und später kommt noch ein Intercité nach Bordeaux durch den Bahnhof, ach waren das Zeiten als diese noch aus Corail Wagen bestanden.

Aber irgendwann geht es dann, nachdem der Zug aus Bedous ankam und die unkoordiniert mit Gepäck hantierenden Reisenden aus sowie die neuen Reisenden wieder einstiegeb, los nach Bedous, während der andre „Blauwal“ noch auf seinen Einsatz warten muss. Dieser wird später auf der Rückfahrt nach Pau auf seiner Fahrt nach Bedous in Oloron gekreuzt.

Die Stecke könnte, obwohl erst vor wenigen Jahren von Pau nach Oloron saniert und weiter bis Bedous reaktiviert dringend einen Freischnitt vertragen. Nur zu oft schneidet sich der Triebwagen selbst das Profil.

Niedrige Wolken und sattes Grün sowie die ersten schluchtartigen Talabschnitte folgen. Eine sehr schöne Gegend ist das hier und bald ist Bedous erreicht.

Während der Abschnitt von Olloron nach Bedous reaktiviert wurde wartet der Abschnitt von Bedous nach dem spanischen Grenzbahnhof Canfranc weiter auf die Wiederbelebung. Diskussionen dazu gibt es, mal sehen wann und ob überhaupt die Taten folgen.

Noch eine kurze Runde Richtung Ort und dann geht es schon wieder zurück nach Pau.

Ab Pau wird der Plan geändert. Statt mit dem Zug nach Dax geht es mit dem Bus in 2h bei sehr gemütlicher Fahrtgeschwindigkeit nach Mont-de-Marsan mit seiner Stierkampfarena am Bahnhof.

Das mechanische Stellwerk von Mont-de-Marsan
Von den einst fünf Stecken wird nur noch die von Morcenx im täglichen Personenverkehr bedient. Eine ist bereits abgebaut (Radweg) und auf einer (Roquefort) wird vmtl. noch ein Getreidelager am Rande von Mont-de-Marsan bedient. Die Strecke nach Tarbes ist noch vorhanden aber ohne Verkehr und die nach Dax sieht sehr zugewachsen aus.
Das Stellwerk steht auf dem Bahnsteig in der Bahnhofshalle und ist nur mit einem Gitterverschlag gegen unbefugten Zugriff geschützt. Freie Bahn für Fotos.
Links der grüne Kasten ist der Block nach Morcenx. Die anderen Strecken besitzen keine Blocktechnik (mehr).

Dazu noch die typischen „Care“ auf dem Bahnhofskopf Richtung Tarbes / Roquefort. Die Semaphore zur Streckensicherung sind auf beiden Bahnhofsköpfen nicht mechanisch sondern als Lichtsignal ausgeführt.

Die Meldetafel über der Hebelbank wurde per LED Melder „zukunftsfähig“ gemacht.
Mal den Fahrplan für Mont-de-Marsan in der Fahrplanauskunft ansehen. Das ist Stress pur. 😂.

Die gelben Markierungen an den Hebeln und Schaltern sind Sperrvermerke bzw. Hilfssperren. Viel wird somit nicht mehr bedient.

Im gut belegten AGC Triebwagen der übrigens nur bis Morcenx dieselte und dort auf die 3kV Gleichspannung umschaltete hing es zurück nach Bordeaux.

Die Landschaft ist eher unspektakulär und läd zum Dösen ein.

Auf dem Bahnhofsvorplatz waren Schlider vor Erdbeben. Also dass sich der Boden bewegt da die Notausgänge der Tiefgarage sich öffnen könnten. Noch ein Tramfoto und das Abendbier vor der Klimaanlage im Zimmer aufgestellt die heute, im Gegensatz zu gestern Abend, meint im Modus Kltin Sibirien zu laufen.

Abendessen mit Strassenbahnblick.

Da die Linie vom Bahnhof zur Innenstadt derzeut wegen Bauarbeiten zum Ersatz verschlissener APS Stromschienen und einer neuen Weichenverbindung für eine neue Tramlinie gesperrt ist wird noch das Umsetzen am Bahnhof bei Nacht fotografiert.


Am Montags geht es zur Strandbahn bei Arcachon und an den Strand und dann ist die Tour und der Sommerurlaub schon fast rum. *schnüff*

Von Caen nach Bordeaux…

… geht es über Paris. Also ganz im SNCF Stil. Aber dich nicht ganz. Dazu später mehr.

Der Tag beginnt relativ früh. Hmmm, irgendwas muss hier vor vielen Jahren gewesen sein an was man im Frühstücksbereich erinnert. Ja, ich kenne den Grund. Nicht wenige in der Heimat offenbar nicht (mehr).

Brotaufstrich „Spekulatius“ gibt es hier… ähm ja… irgendwie schräg das Zeug.

Noch ein Foto vimon der Tram am Bahnhof bevor es um 8:13 via Granville nach Rennes, und somit gänzlich entgegen der SNCF Logik.

Zunächst nur mässig besetzt (der nächste Zug der ab Caen bis Rennes durchfährt fährt übrigens erst am Nachmittag *sic*) füllt er sich zunehmend fällt aber ab dem Bahnhof Pontorson-Mont-St-Michel auf knapp unter 50% Belegung zurück.

In Granville wurde ein Betriebswerk neu erstellt das auch Elektrotriebwagen wartet weshalb es hier, weit weg von der nächsten elektrifizierten Strecke zwei Testgleise mit Oberleitungen gibt. Irgendwie schräg, wie auch die Zeichnungen auf den Triebwagen.

Und schon bald ist Rennes erreicht das im Zuge der Schnellfahrstrecke auch ein gänzlich erneuertes Empfangsgebäude erhielt.

Dann geht es erst mal ohne Halt über die Schnellfahrstrecke von Rennes nach Paris Montparnasse. Da die Landschaft wenig hergibt wird der Sitz inspiziert der neben dem Klapptisch (zweiteilig) mit Innenbeleuchtung zum Lesen, USB und 240V Steckdose auch einen Schminkspiegel besitzt. Frankreich halt.

Gegen die Toilette im Oberdeck des TGV inOui ist die eines „DB Silberling“ eine grossräumige Wellnessoase 😂

Und nach gut 1,5h ist schon Paris Montparnasse erreicht und dass trotz Offroadabschnitt.

Denn es kam mir irgebdwie bekannt vor was die Website zum Bord WLAN anzeigt.
Auf der VDE8 wandert der Positionsanzeiger im ICE4 oder WifiOnICE bisweilen auch abseits der angezeigten alten Route über die Frankenwaldrampe „irgendwo im Nirgedwo“ durch die Karte.
Dem TGV geht es hier ähnlich. Das Routing von Rennes nach Paris Montparnasse kennt die Schnellfahrstecke zwischen Rennes und Le Mans wohl auch noch nicht und zeigt daher die alte Strecke an und der TGV fährt daher anscheinend „offroad“ durch die Landschaft. 😂
Erst ab der Anbindung der Altstrecke an die Schnellfahrstrecke nördlich von Le Mans ist er sozusagen wieder auf der Spur.

Der Wagen 3 bzw. 13 der renovierten TGV auch TGV inOui genannt zeigen die Definition von Upper- und Lowerclass direkt. Die 1. Klasse „Upperclass“ ist oben und noch relativ bequem, wobei die Sitze recht hart sind und selbst ICE4 Sitze noch bequemer erscheinen, und die Lower also 2. Klasse unten verortet ist und eher an Legehennenställe erinnert was sas Problem der nicht ausreichenden Ablageflächen für Gepäck noch mehr verschärft.

Die Landschaft ist auch hier wieder eher unspektakulär und ich beehre den „Speisewagen“ im Oberdeck des „inneren“ Antriebswagens.

Der Zug fährt ab dem Beginn der Schnellfahrstrecke bei Paris bis kurz vor Bordeaux und dazu ohne Zwischenhalt fast durchgehend 300 bis 315 km/h. Respekt. Paris-Bordeaux in etwas über 2h. Das stinkt auch das Flugzeug ab.

Achja, man bekommt ein 300km/h Diplom auf der Zug WLAN Website, jedesmal wenn man diese besucht und der Zug >300km/h fährt. 😂

Kurz vor Bordeaux vermisse ich die 180 Grad Kehre mit anschließender 90 Grad Einfädelung in die alte Bahnstrecke. Stattdessen fährt der Zug einfach einer anderen Strecke nach. 😎😎🤗

Die Halle in Bordeaux St. Jean wurde über Jahre renoviert und präsentiert sich nun in einem herrlichen Zustand.

Aber auch hier hat man nun Zugangssperren nachgerüstet.

Achja, ich vergaß. In Paris Montparnasse waren diese offen, keine Bahnsteigkontrollen und keine Fahrscheinkontrolle im Zug. Komisch.

Nach dem Bezug des Hotels am Bahnhof gibg es zu Fuss Richtung Innenstadt zum Abendessen.

Mampf und nächtliche Impressionen der Altstadt an der Garonne.

Zum Abschluss noch ein Schweinebier aus Belgien. Mit Kirsch… örks.