Flåmbahn

Heute ging es, nach der kurzen aber interessanten Nacht, vielversprechend los.
Bei entgegen dem Wetterbericht recht guten Wetter wurde der Sognefjorden erreicht. Der zunächst recht weite und von niedrigen Bergen am Ufer gesäumte Fjord wird mit der Zeit stets enger und die Berge immer höher (bis gut 800-1000m) bis erste Schneefelder zu erkennen sind. Auch die Tiefe des Fjirds ist beachtlich. Stellenweise ist dieser um die 1300m tief!

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In Vikøiry werden einige der Rettkngsboote zu Wasser gelassen um die erste Reisegruppe an Land zu bringen. Auch wenn die Ocean Majesty nicht gerade gross ist, so reicht der Hafenkai in Vikøry für sie nicht aus.
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Weiter geht es aber für mich bis nach Flåm. Die Flåmbahn und etwas Radfahren steht an.
Die Fahrt ist etwas getrübt da sich einerseits das Wetter eintrübt und andrerseits mein einer Backenzahn seit dem Mittagessen meint Terror zu verbreiten.
Bei Regen wird 15min vor Plan um 15:15 Flåm erreicht. Bei Regen. „Ideale Voraussetzungen“ für eine Radtour 😀
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Ich schiffe mich so früh wie möglich aus um den Hafen und Bahnhof zu erkunden und u. a. ein halbwegs vernünftiges Bild vom Schiff zu erhalten
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als auch um den Zug nach Myrdal abzufangen.
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Auch das kleine aber feine (Bahn)Museum im ehm. Empfangsgebäude der Fkåmbahn kann noch besucht werden.
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Anschliessend geht es mit der Flåmbahn durch das beeindruckende Tal hinauf nach Myrdal geht.
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Neben der Zugkreuzung in Berekvam gibt es einem 5min Halt am Wasserfall, mit Asstieg im Tunnel, zum Fotografieren. Wasser kommt hier von überall. Das Kameraobjektiv trocken zu halten ist fast unmöglich.
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In Myrdal endet und wendet der Zug, nicht ohne zuvor Fahrgäste vom Zug aus Bergen nach Oslo mitzunehmen.
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Um sich ein Umsetzen zu ersparen bespannt die private Flåmbahn den Zug vorne und hinten mit einer EL18 der NSB, eine der wenigen Exportfahrzeuge der einstigen SLM (zusammen mit ABB) Baureihe Re460 der SBB bzw. Re465 der BLS . Der einzige Kreuzungsbahnhof Berekvam wird übrigens vom Norwegischen Bahnnetzbetreiber bedient. Wobei die Weichen noch vor Ort gestellt werden.

Es geht auf gleicher Strecke inkl. Stop sm Wasserfall mit einer singenen Hydra, wieder hinab nach Berekvam. Hier gibt es übrigens nur einen Bahnsteig und daher halten wohl nur die talwärts fahrenden Züge mit Fahrgastwechsel.

Dort werden die Räder in Empfang genommen und nach den Sicherheithibweisen geht es durch eine faszinierende Landschaft die ca. 11km hinunter nach Flåm.
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Nass bis auf die Haut (also die Beine) wird der Bahnhof von Flåm erreicht. Räder angeben und ab aufs Schiff und etwas trockenes anziehen.

Beim Abendessen wird das Ablegen beibachtet.
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Und anschließend bei netten Gesprächen die Landschaft aus der „Observation Lounge“ heraus genossen.

Ich denke die Radtour werde ich mit mehr Fotostops und hoffentlich besseren Wetter (wobei das regnerische auch authentisch ist) irgendwann noch mal machen. Dann aber ab Myrdal inkl. dem steilen und mit Serpentinen gespickten Abschnitt der ehm. Baustrasse.

Ein Gedanke zu „Flåmbahn“

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