Kleine Bahn und ein Wasserfall

Nach der langen Bahnfahrt gestern ist heute wieder etwas Bewegung angesagt.

Wie schon am Bernina hüllt sich auch der Schweizer Jura morgens gerne in Nebel. Aber nach dem doch sehr brauchbaren Frühstück hat sich auch der Nebel verkrümelt.

Zumindest bis kurz vor La-Chaux-de-Fonds.

Die Umladeanlage Bellevue kurz vor La-Chaux-de-Fonds liegt auch noch im Nebel aber das Ziel der dort verladenen Behälter, die Müllverbrennungsanlage, ist schon wieder nebelfrei.

Die Umsteigezeit in La-Chaux-de-Fonds wird genutzt um den Abschnitt der CJ Strecke im Strassenplanum mit Zug zu fotografieren.

Seit 2014 verkdhrenin La-Chaux-de-Fonds keine O-Busse mehr, trotzdem ist die Fahrleitungsanlage noch vollständig vorhanden, lediglich dem neu gestaltete Busbahnhof auf dem Bahnhofsvorplatz fehlt die Oberleitung.

Ob dem O-Bus irgendwann eine Wiederauferstehung gelingt?

Mit dem NPZ geht’s weiter nach Le Locle und zur dort beginnenden kleinen Bahn nach Les Brenets.

Leider wird man das Bähnchen vsl. 2023 einstellen und durch einen Elektrobus ersetzen der die Trasse durch den Tunnel bei Le Locle nutzt und hinter der Haltestelle „im Nirgendwo“ auf die Strasse nach Les Brenets wechselt. Der Bus hat aber dann den Vorteil dass er Les Brenets besser erschließt und auch näher an der Schiffsanlegestelle die Endstation erhält.

Nach den Fotos am Bahnhof geht es erst mal „über den Berg“

Am Wanderweg nach Les Frêtes gibt es diverse Installationen zu sehen.

Zum Glück bekommt die recht unten im Tal liegende Station doch etwas Sonne ab und ermöglicht damit herbstliche Bilder.

Weiter geht’s und beim laut Landkarte einzigen Fotostandort in freier Landschaft ist nur mit der Fotohornisse realisierbar da die Wiese sich als eine beiderseits der Bahnstrecke gelegene Voliere für Dammwild herausstellt.

Der nahegelegene Einschnitt ist leider eher schattig gelegen.

Jetzt geht es erstmal weit hinunter ins Tal und ab dem alten und neuen Kraftwerk an geht’s auf einem eher wenig begangenen Weg weiter.

Und recht unverhofft offenbart sich hier mitten im Wald eine lichttechnisch gut gelegene Fotstelle.

Danach geht es steil bergab ins Seitental nur um dann wieder bis zum Strassentunnel hinaufzusteigen.

Dann wieder runter zum Bahnhof von Les Brenets.

Unterhalb des Bahnhofs ist Wetter- und Vandalismusgrschützt eine der alten Dampfloks der Strecke untergestellt.

Noch ein Einsatz für die Fotohornisse, wobei der Fotostandort auch über den Hang und Wiese erreichbar gewesen wäre, aber so war es bequemer. 😎

Durchs Ort geht’s nun stramm bergab zur Schiffsanlegestelle.

Für 9 CHF geht es mit wunderbaren Ausblicken in etwas über einer Viertelstunde zur Anlegestelle Saut-du-Doubs.

Der Bordhund hat alles im Blick und so wird die Anlegestelle beim Saut-du-Doubs erreicht.

Über die Brücke geht es nach Frankreich (ohne jedwede Kontrolle usw.) und zu den auf zwei Ebenen liegenden Aussichtsstellen auf den Wasserfall.

Jetzt wieder zurück und den Wasserfall von der Schweizer Seite ansehen. Am Wasserfall liegen die beiderseitigen Aussichtspunkte gut 20m entfernt.

Und es ist Zeit wieder nach Les Brenets zurückkehren.

Auch der Weg bietet schöne Blicke auf die natürlich aufgestaute Doubs durch deren Mitte die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich verläuft.

Noch ein paar Eindrücken von Les Brenets und dem Triebwagen Nr. 5.

Die Schalter im Empfangsgebäude empfangen schon lange keine Kundschaft mehr, sind aber sehr gepflegt.

In „Führerstandsmitfahrt“ geht es nun die etwas über 4 km zurück nach Le Locle.

Und nach dem Umstieg nach La-Chaux-de-Fonds und Le Noirmont wo sich stets die Züge nach Glovelier, Tavannes und La-Chaux-de-Fonds treffen und der Zug nach Tavannes die Nutzung der Unterführung ersetzt.

In Saignelégier wartet ein mit Stammholz beladenen Wagen auf Rollschemeln auf den Weitertransport.

Abendessen im Restaurant La Poste mit „Mönchshauptrisotto“ und Vermicell.

Zum Abschluss noch der Link zur Aufzeichnung der Wanderung, inkl. 3km Schifffahrt, bei Komoot.

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