Bündner Bier der Brauerei Chur.
Gebraut in Lichtenstein.
Genau mein Humor. 😂

Bündner Bier der Brauerei Chur.
Gebraut in Lichtenstein.
Genau mein Humor. 😂

Auch „die kleine Rote“ hat erhebliches Durchschlagsvermögen wenn Autos auf dem Bü parken.
Zweites Bauwochenende in Heppenheim mit allerlei „kleinen“ Baufahrzeugen.
Setzen der Spundwände für die Hilfsbrücke und Bohrpfahlgründungen für die neue Brücke.
Und dank hartnäckigem Dranbleiben entschloss man sich doch noch die Weiche 23 doch teilweise auszubauen anstatt va banque zu spielen und darauf die Bohrmaschine gar noch Piruetten drehen zu lassen.




Endlich mal eine gut ausgeleuchtete Baustelle.
Gut zum Arbeiten, aber auch gut für „Nachtfotos“.
Das ESTW ist nun auch mit einem „virt. Spurenstecker“ versehen und so rollt es nun wieder sozusagen eingleisig durch Heppenheim während zur Vorbereitung zum Brückenneubau die Weiche verschoben wird.

… und so gehen ein paar herrliche Tage „zwischen den Jahren“ zu Ende.
Es hat sich wieder zugezogen und es schneit.
Noch schnell ein paar Besorgungen machen und es gibt tatsächlich Denner Supermärkte die nicht nur das Bier & Wein Anhängsel des Migros ist sondern ein Vollsortiment Nahversorger.
Am Bahnhof wartet dann einer der vielgescholtenen und mit mehrjähriger Verspätung nun in Betrieb gehender Twindexx Swiss auf der Linie IR 13.

Die Schräge im Einstiegsbereich ist zwar unschön aber in anderen Dostos gibt es schlimmere Einstiegsbereiche. Der Fahrgastraum wirkt nüchtern aber funktionell.
Im Vergleich zu den Skoda Dosto für den München-Nürnberg-Express erscheint ddr Twindexx gerade grosszügig und übersichtlich.

Und so geht es von Chur über das Rheintal nach St. Margarethen von wo aus es im ÖBB Talent rüber nach Bregenz geht.

Die neuen ÖBB Sitze im Talent sind zwar gewöhnungsbedürftig aber sehr bequem.
Am mobilen SBB Unterwerk vorbei wird kurz darauf der Rhein überquert und pünktlich Bregenz erreicht.
Die Auskunft schlägt einen 29min Übergang auf den RE nach Lindau vor, aber der 4min Übergang auf den IC 118 Richtung Dortmund Hbf klappt. Dieser wäre zwar eine gute Alternative zur Weiterfahrt Richtung Heimat ist aber fast komplett ausreserviert und in der Fahrplanauskunft für Ulm bis Mainz mit einer Belegungswarnung versehen.
Daher fahre ich nur bis Lindau und lasse mich etwas einschneien während es sm Seedamm recht heftig weht.

Aber die Schneeschauer sind immer nur kurz und so kann noch einiges rotes an Fahrzeugen beobachtet werden.

Einträchtig parken hier die ÖBB, SBB und DB Fahrzeuge nebeneinander. Hmm, ob es die Nm Lindau noch gibt?

Noch ein paar Eindrücke aus Lindau…

… und schon geht es um13:05 mit dem RE zügig nach Stuttgart via Ulm.
Das Wetter ist etwas wie im April…

Sonne, Wolken, Schnee. Es ist alles dabei.
In Ulm füllt sich der Zug erheblich (war zuvor schon relativ gut besetzt) da noch die Fahrgäste des EC218 aufgenommen wurden der mit über 2h dort vorerst endete.
In Geislingen dann diese Durchsage der resoluten Zugbegleiterin:
„Gehn sie bitte aus dem Türbereich raus, wir wollen weiterfahren! Wenn nicht schick ich ihnen die Leute vom ICE!“ 😎
Gemeint war wohl die „begeistete“ Kundschaft aus dem EC denen dadurch ggf. ein weiterer Anschlussverlust drohte.

Naja, mit 8min war der Übergang zum IC 2292 nach Darmstadt schon sportlich (Gleis 12 nach 6) und der Zug sammelt noch gut 5min Verspätung bis Stuttgart.
Also, ein schneller Sprint und schon sitze ich im feinsten Bundesbahn Retro Charme.
Der ABvmz 111.2 ist ein unrenovierter welcher.
Keine Steckdosen, kein WLAN, keine Digitalen Reservationsanzeigen. Nur Bundesbahnflair aus ihren letzten Atemzügen live.
Der Wagen besitzt 3 Abteile 1. Klasse und 6 der 2. Klasse.
Das ganze noch mit Steckdose für die Musikbox, echtem Glühobst in der Beleuchtung und Lautstärkeregler.
Nur den Abteiltüren der 1. Klasse hat man eine dicke, fette „1.“ gegönnt.
Der dahinter hängende Avmz hat eine Renovierung hinter sich. Graue überarbeitete Sitze, aber nicht das ICE Zeugs, und digitale Anzeigen.


Sogar die Sitze sind noch ausziehbar so dass man das Abteil auch zu einer Liegefläche verwandeln könnte. Die nicht festgelegten Sitze sind heute geradezu eine Rarität.

Es wurd dunkel und bald wird Darmstadt erreicht. Auf der Anzeige in Darmstadt begegnet dann wieder der EC 218 welcher wohl mit 140min Verspätung doch den Weg fortgesetzt hat.
Statt der Unsteigeverbindung in DA Nord warte ich die halbe Stunde auf den direkten RE um 18:06 und so wird gar 1min vor Plan die Heimat erreicht.

Naja, dann gehen wir mal den Monat Januar mit 3 von 4 Wochenenden mit Baustellen an. Aber mitte Februar geht es ja wieder in Kurzurlaub.
… und gleichzeitig letzter Urlaubstag. Schade eigentlich.
Zur Feier des Tages gibt es zum Frühstück auch „Puffbrause“. 😎
Auf Grund des tollen Wetters überlege ich nochmal zu Rodeln. Aber den IR nach Preda habe ich knapp verpasst, daher fahre ich zim Überbrücken der Wartezeit erst nal3mit der S-Bahn nach Rhäzüns vor. Moment… da gibt es doch eine Seilbahn die ich schon ewig mal fahren wollte.

Am Bahnhof warten bereits zwei Busse auf die Fahrgäste der S-Bahn um diese auf die umliegenden Dörfer zu verteilen. So sieht guter ÖPNV aus!
Ich laufe aber die wenigen Meter bis zur Seilbahn nach Feldis und schon geht es quer über das Hinterrheintal hinauf ins Ort.

Ich gehe durch das Ort zur dortigen Sesselbahn da es ab der Bergstation zwei Rodelbahnen hinunter gibt, aber der Andrang ist mir irgendwie zu gross. Merken für ein Andermal. Ggf. auch in Kombi mit Schneeschuhwandern rüber zum Brambrüesch.
Und auch hier „am Ende der Welt“ darf auch noch der kleinste Postbus sein berühmtes „dii da düüt“ vor Engstellen von sich geben.

Also wieder zurück zur Bergstation am andern Ortsende unddas Ganze bei tollem Wetter.

In der Bergstation findet sich ein guter Tipp für 2019 (und folgende Jahre) bevor es mit herrlichen Ausblicken wieder ins nicht verschneite Tal hinunter geht.

Nach kurzer Wartezeit kommt die S-Bahn nach Thusis und ab dort geht es wieder mit dem IR hich nach Preda.

Mark Sport ist der offizielle Partner der RhB bei der Schlittenvermietung aber auch die Konku6vom Club99 bekommt ihre Schlitten per Bahn geliefert und bringen diese dann zu ihrer Vermietungsstation.
Durch den Abstecher nach Feldis bin ich noch eine Stunde später in Preda und due Sonne verzieht sich schon teils wieder hinter die Berggipfel.

Und so lache ich nur ein paar Bahnbilder am Start und rodele flott hinunter nach Bergün (inkl. Komoot Link).

Da gefühlt fast alle Gaststätten in Chur heute zu haben da viele in der Regel Dienstags geschlossen haben und andere aus der Silvesterfeier, und ich doch noch mal nachLangwies will entschließe ich mich den Speisewagen zu beehren.
Sehr gutes Essen, wie avh gesten schon auf der Sondefahrt, in respektablen Portionsgrössen.
Dazu die grandiose Landschaft vor dem Fenster… herrlich.

Leider zieht es such nun zu und so ist das Viadukt recht dicht im Dunst.
Bei der Bergfahrt konnte ich die Dunkelheit mit der im Familienwagen ausgestellten Lektüre überbrücken.

Um 19:05 ging es dann wieder runter nach Chur.

So jetzt noch etwas Schlaf nachholen. 😉
Emil Steinberger gab noch ein paar Weisheiten auf den Weg und schon geht es wieder zurück zum Bahnhof. Hier wartet bereits die Garnitur des Silvester Sonderzugs nach St. Moritz während man auf dem Bahnhofsvorplatz noch fleissig am Rangieren eines Kesselwagens ist, der mit dem Zug aus Arosa ankam.

Auf dem Bahnsteig gibt es zunächst einen Apero mit Sekt und Blätterteig am Stil und erlaubt schon mal einen Blick in die Küche und Abteil des Gourmino Speisewagens.
Der Zug besteht aus zwei BoBo II (führend Nr. 617 Ilanz „50 Jahre LGB“ und Nr. 620 Zernez“RhB Club), dem Alpine Classic Grpäckwagen, je einem Panoramawagen 2. und 1. Klasse, dem Glacier Express Speisewagen, drei Gourmino Speisewagen und einem weiteren 2. Klasse Panoramawagen.
Mit 1 min Verpätung geht es dann via Klosters nach Zernez los.

Bis Zernez werden serviert:
Vorspeise: Capuns Sursilvans mit Bündnerfleisch
Suppe: Sauerrahm Randensuppe, dazu Brot und Chips
Hauptgang: Heinzenberger Naturabeef Saltimbocca, Hexenpolenta und Ofenwintergemüse.
Das alles begleitet von lokalem Malanser Weißwein oder Pino Noir aus dem Veltlin.
In Zernez war 30min Aufenthalt eingeplant was aber auf 50min bis 22:20 ausgedehnt wurde.

Die Oberleitung erzeugte dann nach der Ausfahrt auf Grund von Eisbildung das erste und spektakuläre Feuerwerk am Pantograph.
Währendessen wurde als Nachspeise Malanser Apfel Jalousie sowie Apfelsorbet mit Schuss und Rötalicreme serviert und schon bald ward St. Moritz erreicht.

Gemeinsam ging es dann hinunter zum See.

Sehr schöne Eindrücke vom Feuerwerk gab es dann bein einem Glas Champagner/Puffbrause zu sehen

Und schon bsl hieß es zurück zum Bahnhof. Der „erste Zug der RhB in 2019“ sollte bald abfahren.
Zum wieder aufwärmen gan es Gerstensuppe „im Nebel“.
Hmm. Ich glaube die Rodelbahn muss ich auch mal nachts Fahren. Der Zug hielt freundlicher weise mehrfach auf den Viadukte zwischen Preda und Bergün so dass auch Fotos möglich waren.

Und so wird mit gut 10min Verspätung wieder Chur erreicht.

Eine tolle Fahrt, ein super Team, top Essen und Getränke inkl. Kaffee und bis auf „härtere Getränke“ wie Grappa und Röteli alles inklusive.
Danke, war sehr schön und gerne wieder.
2019 du kannst kommen, egal was kommt.
Hmm, was machen bis der Sonderzug fährt?
Wandern ist immer eine gute Idee.
Also geht es erst mal mit der S-Bahn nach Reichenau-Tamins.
Ein guter Grund bei Coop zu kaufen gesucht? Coop transportiert auch per Bahn, angehängt an den regulären RE nach St. Moritz.
Nach der Inbetriebnahme der neuen Brücke über den Hinterrein wird nun die alte Brücke saniert.

Ich mache mich auf den Weg zum neuen Wanderweg entlang der Bahnlinie durch die Rheinschlucht nach Trin

Nette neue Fotostellen tun such dabei auf.

Und irgendwann ist Trin erreicht. Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entwendet auf der Nordseite hoch nach Trin oder auf der Südseite Hoch und weiter zur Ruine Wackenau bei Bonaduz, oberhalb des Beginns der Rheinschlucht. Ich wähle die Südseite.
Eine Benutzungsanleitung für die Seilbrücke. Willkommen in der Schweiz.

Nach der Seilbrücke geht es erst noch etwas unten am Vorderrhein entlang und so findet sich kurz vor dem Kraftwerk ein Fotostandort im Flussbett.

Aber dann ging es stramm aufwärts. Aber bei der Ruine Wackenau gibt es einen guzen Aussichtspunkt und auch von der Ruine azs hat man einen schönen Blick ins Tal.
Danch geht es wieder herab zur Strecke nach Thusis.

Und oha… es kommt sogar mal blauer Himmel heraus als ich wieder an der Rheinbrücke über den Vorderrhein bei Reichenau-Tamins ankomme.
Und sogar ein Güterzug lässt sich blicken bevor Reichenau-Tamins wieder erreicht wird.
Hier der obligatorische Link zu Komoot zur Wanderung.

In Chur grüsst ein Twindexx Schweiz welcher als RE via St. Gallen nach Zürich fahren soll.

Im Hotel noch schnell Dinner for One geschaut und sich frisch gemacht. Es ist Zeit für Teil 2. Die RhB Silvestersonderfahrt.
Aber dazu mehr in 2019.
Petrus hat sich gesten vermutlich verausgabt. Heute morgen sieht es „suppig“ aus und in den Höhenlagen soll es schneien (hier unten in Chur dann vsl. regnen).
Aber dafür gibt’s heute B…B…Bündnerfleisch [tm]. Was soll da noch passieren. 😎

Es regnet ein ganz klein wenig.
Auf dem Weg zum Bahnhof erwische ich noch den „Frühzug“ aus Arosa der nur aus einem Allegra ABe 8/12 besteht. Für die Rückfahrt werden aber dann Wagen beigestellt.
Der Zug um 8:58 Uhr nach St. Moritz mit dem ich nach Preda fahre steht am gleichen Bahnsteig an dem auch die IC aus Zürich ankommen. Optimale Umsteigebziehung und der Zug ist auch gut gefüllt. Nur das Fotoabteil ist leer, was vermutlich auch daran liegt dim Restaurant / Café des Hotel Albula einass dieses keine Sitzplätze besitzt. Ich vermute dass die „Anlehnsitze“ bewusst vorhanden sind um eine dauerhafte „Belagerung“ des Abteils zu vermeiden.
Die Minibar bietet guten Kaffee feil und kurz vor Filisur kommt auch langsam Schnee in Sicht.

Ab Bergün wird der Zug sehr gut mit Rodlern gefüllt welche dann in Preda wieder aussteigen, so wie ich auch.
Nach der Schlittenmiete, wobei ich den ersten Schlitten nochmal umtauschen musste da ich eine gebrochene Schraube entdeckte, ging es auf dem Winterwanderweg auf der Westseite der Bahn zum Startpunkt der Rodelstrecke auf der Albulastrasse.
Die Ge 4/4 II im Werbedesign für das Medienhaus „Südostschweiz“ führt den Rodelpendelzug. Ein Design das gefällt, im Gegensatz zur Ge 4/4 III im eher langweiligen und im Schnee schlecht erkennbaren Coop Werbelack.
Das Signal für die Rodelstrecke steht auf grün, das Display warnt aber vor vereisten Abschnitten.

Und sodann geht es bergab. Aber mit vielen Zwischenhalten, auch wenn das Wetter nicht das beste ist.
Es ist einiges Los auf der Rodelstrecke.

Und irgendwann wird die Talstation der Darlux Sesselbahn und damit das Ende der Rodelstrecke erreicht.
Erstmals erlebe ich es dass an der Schranke die „Fahrkarten“ für’s Rodeln kontrolliert werden.

Der Hofladen im ehem. Gepäckwagen der Appenzeller Bahn hat wie gewohnt geöffnet und die Skibar hat auch auf.
Meine Herrn, das war eine recht Gute Mischung im „Zwetschgen“ Tee 😎
Danach ging es wieder hoch zum Bahnhof.
Die Aufzeichnung mit weiteren Bildern von der ersten Runde gibt es hier bei Komoot.

Es klart ein wenig auf und gibt den Blick auf die Rodelstrecke frei, während derAllegra Triebwagen ABe 4/16 Nr. 3515 den Zug bergan zieht und schon bald ist wieder Preda erreicht und ich gehe auf dem üblichen Weg auf der ostseite der Bahn zum Startpunkt.

Diesmal mache ich weniger Zwischenstopps, nur am Viadukt Albula I halte ich an, wobei das Anhalten ob der hier bestehenden Eisplatte etwas knifflig ist und auch andere haben in der Kurve am Viadukt erhebliche Probleme so dass ich meinen Fotostandort sicherheitshalber auf das Brückengeländer verlege.

Nochmal nutze ich das Fotomotiv mit Sesselbahn, Viadukt und Zug bevor ich bei Mark-Sport den Schlitten zurückgebe.
Die Schlitten werden wir in Colis verladen, dann per LKW zum Bahnhof gebracht und mit dem Pendelzug direkt ans Empfangsgebäude von Preda gefahren in dem sich auch die Vermietungsstation befindet.

So viel frische Luft macht hungrig und so kehre ich im Restaurant / Café des Hotel Albula ein.
Danach geht es noch mal durchs Ort, vorbei am Hotel Kurhaus und dem Eishockey Stadion, zur Bahnstrecke. Denn auch bei bewölktem Himmel funktioniert meist die „blaue Stunde“.

Und es klappt. So kann der 17:14 nach St. Moritz schön abgefangen werden bevor es wieder zurück ins Ort geht.

Die Komoot Aufzeichnung der zweiten Runde hatte nach der Essenspause ein kleines Problem mit dem GPS Signal, weshalb danach erst noch einige komische Linienführungen hinterlegt sind.
Auch Probleme hatten die zwei Automaten auf dem Bahnsteig. Automat 1 nahm keine Scheine mehr an und der Andere nur maximal. 10 CHF Scheine und ich hatte keine 14 CHF in Münzen und als Schein nur 20er. Gut dass es auch noch die Option via SBB App gibt. Wobei die RhB entgegen der SBB noch zuschlagsfrei und überhaupt im Zug Fahrscheine verkaufen.
Der Pendelzug nach Preda füllt sich gut ind wartet auf die Ankunft des RE nach Chur mit dem ich mich wieder ins schneefreie Chur bewege. Die vielen Umsteiger Richtung Zürich wissen ob der mitgeführten Wintersportutensilien den direkten Umstieg in die IC2000 Komposition vermutlich zu schätzen.
Eine interessante Lichtskulptur findet sich im Churer Fontanapark.

So, der letzte Tag des Jahres wartet.
Ich freu mich schon auf die RhB Sonderfahrt.
Der Wetterbericht verspricht gutes Wetter der Blick aus dem Fenster zunächst auch.
Also erst mal gut Frühstücken und ab zur Haltestelle Chur Altstadt.

Die Churer Altstadt gefällt, weniger gefällt dass es sich nun etwas zuzieht.
Der Zug ist gesteckt voll und so bleibt nur ein Stehplatz.
Der Zug erklimmt Meter für Meter das Tal welches der Fluss Plessur gegraben hat und schon bald klart es auf.
Kleine Anekdote am Rande. Ich habe meine orangene Jacke (zivil und ohne Reflektorstreifen) an, dazu der passende Rucksack und schon ist der Zugbegleiter auf der Arosalinie verwundert dass man ihm eine normale Fahrkarte zeigt. Murmelte erst was von „Aha Personal…“ 😎

Erst mal schnell runter ins Tal, denn der Gegenzug kommt in knapp 15 Minuten.
Das Tal ist verschneit und liegt im Schatten was die Brücke vor dem stahlblauen Himmel und von der Sonne angestrahlt in gutem Kontrast stehen lässt.
Danach geht es wieder hoch zum Bahnhof.

Eine Karte informiert über die örtlichen Winterwanderwege und Rodelstrecken. Obwohl im Design von SchweizMobil gehalten finden sich diese Routen leider nicht im Portal oder der App.
Egal, es geht nun etwas Talabwärts um den nächsten Zug am von der Sonne schon teilweise vom Schnee befreiten Hang vor Langwies als auch auf der „Schattenseite“ der Brücke abzufangen.

Danach geht es nun wieder runter ins Tal (nochmal Brücke mit Sonne) und auf der linken Talseite wieder hinauf.

Petrus lässt sich nicht lumpen muss ich schon sagen und so können auf dem Weg nach Litzirüti noch weitere Züge bei gutem Licht abgelichtet werden. Den Personenzug mit angehängten Coop Containertragwagen konnte ich leider nicht passend einfangen. Schön dass es sowas noch gibt.
Etwas erstaunt haben mich die rosa Ballen neben einem Bauernhof. Ist das Spezialfutter und züchten die da etwa Einhörner? 🤣

Litzirüti ist erreicht und nach gut einen Kilometer verläuft der Weg meist abseits der Bahnstrecke weiter unten im Tal, welches sich als Winterwunderland vom feinsten präsentiert. Der Winterwanderweg ist hier auch gleichzeitig eine Rodelstrecke und so kommen etliche gut gelaunte Rodler vorbeigeflitzt. Für mich geht es aber weiter stets bergauf.

Iegendwann wird der Stausee Isel erreicht und es geht nun stramm bergauf nach Arosa, wobei sich hier wieder mal die Bahnstrecke blicken lässt. Vor dem Bahnübergang wurde eine Sperre errichtet damit die Rodler nicht zu Schnell auf diesen zufahren bzw. überhaupt wahrnehmen. Im Sommer ist die Sperre azs gleichen Grund vmtl. für die Radler gedacht.

Und so wird bald Arosa erreicht, während sich die Sonne mehr und mehr hinter den Bergen verkriecht.

Da ich im Coop von Arosa zielsicher die langsamste Kasse erwischte verpasste ich den 15:48 nach Chur und damit hatte sich die Idee eines „Dämmerungsfoto“ der Langwieser Brücke erledigt.
Dafür hatte ich noch etwas Zeit am Bahnhof. Am Eckhaus gegenüber der Post hat man sich künstlerisch sehr verausgabt, das am 30.12.2016 ausgebrannte Posthotel existiert nunmehr nur noch als Baugrube, grüsst aber gegenüber des ehm. Standorts mit einer Schneeskulptur.
Weichenbesen und Gepäckrollis stehen derweil auf dem Bahnsteig bereit. Der ehm. Lokschuppen unter dem Wohnhaus im klassischen Stil der 70er/80er Jahre ist nicht mehr in Betrieb da er für die Allegra Triebwagen nicht ausreicht. Als Ersatz und auch für den Güterumschlag wurde am Bahnhofsende eine neue Halle errichtet.
Daher wurde auch die Güterhalle zur Bar umgenutzt für die ein typisches DDR Abdreaskreuz mit Blinklicht wirbt.

Bequem geht es hinab nach Chur und in der Gaststätte „Zum Metzgertor“ wird mit Capuns, Hackfleischbällchen und Gemüsepizokels etwas regionales genossen.

Achja, bei passendem Wetter muss ich „zur blauen Stunde“ nochmal nach Langwies.
Der Himmel erscheint auf den Fotos heller wie in Wirklichkeit. Eigentlich war die Sonne schon vor einer halben Stunde untergegangen.

Anbei noch viele weitere Bilder in der Touraufzeichnung bei Komoot.
Morgen soll es Schneien, schaumermal.