Hochbetrieb am Flüela

Nach den zwei doch recht anstehenden letzten Etappen ins Vinschgau und über den Ofenpass ins Engadin kam ich heute nur schwer in die Gänge.

Aber das gute Frühstück weckte doch wieder die Lebensgeister.

Früher zu starten wäre ob des Regens auch nicht unbedingt sinnvoll gewesen.

Aber der Regen hört auf und viertel vor 10 kommt auch die Sonne raus, also dann los…

Beim Bauernhof zwischen Zernez und Susch präsentieren sich derweil drei top gepflegte Oldtimer und ich bewege mich derweil nur langsam auf Susch zu. Diverse Fotostellen verlangen genutzt zu werden. Auch wenn nur eine Capricon Garnitur nach der andren kommt.

Schon wahnsinn wie sich der RhB Fugrpark insbesondere in den letzten 5 Jahren verändert hat.

Oder will ich mich mit dem Fotografieren nur vor dem Einstieg in den Anstieg zum Flüela Pass drücken? 🤔

Aber es nutzt nix, die 13km fast permanenten Anstieg mit 7 bis 10% Steigung müssen überwunden werden.

Selten im dritten, zumeist im ersten Gang mit Unterstützung Stufe 3 und 4 von 4 geht es mit so um sie 12km/h den Berg hoch.

Dabei versuche ich es zu vermeiden dass ich die nicht wenigen Rennradler mehrfach überhole wenn ich mal einen Fotostop einlege. Mich könnte man im Sauerstoffzelt schon nach der ersten Kehre abholen wenn ich das ohne Akku versuchen würde, selbst ohne Gepäck. Dann würde es mich anstinken wenn an mir andauernd so eine Akkuschleuder vorbeiziehen würde. 😉

Was eher nervt sibd hier diverse Motorradfahrer (muss das immer so laut und so schnell sein?) und insbesondere SUV Fahrer die nicht wissen wie breit ihre überdimensionalen Kisten sind. Aber 90% der übrigen unterwegs seienden sind eher entspannt und auf Abstand bedacht unterwegs.

Ich wusste gar nicht dass hier sogar der Postbus fährt, wenn auch „nur“ im 4h Takt. Aber auch hier mit Radtransportoption.

Es wird zwar auf die Murmeltiere hingewiesen aber ich habe keinen gesehen oder gehört. Ist ja Sonntag,  da haben die frei 😛

Nicht weit vor der Passhöhe ist Warten angesagt da wegen Bauarbeiten ein einspuriger Abschnitt per Ampel geregelt wird.

Der spannende Moment für die kleine Mofa Gruppe (es kamen kurz darauf noch zwei weitere dazu) war ob die Kreidler, Herkules und Puch Mofas wenn es weiter vorwärts ging auch wieder anspringen  😀

Im Gegensatz zu den grossen Motorrödern haben sie sich zudem nicht am Stau vorbei nach vorne gedröngelt.

Noch ein paar Kehren und dann ist die Passhöhe auf 2383m.ü.M. und damit der höchste Punkt der diesjährigen Sommerradtour erreicht.

Nach dem in 2019 bzw. 2020 überquerten Furka- und dem Albulapass ist er damit der dritthöchste den ich per Rad befahren habe.

Kleine Stärkung mit Kaffee und Bündner Nusstorte bevor es weiter geht. Aber erstmal schaue ich Petrus zu wie er ein bisschen Regen am Pass entsorgt.

Und von nunan ging es bergab und im Gegensatz zu gestern am Ofenpass wirklich durchgehend bis Davos.

Das Wetter und die Landschaft erinnern mich irgendwie an Island oder Nordnorwegen.

Aber es scheint als wollte die Sonne auch nochmal rauskommen. Am Aussichtspunkt der „Grand Tour of Switzerland“ verbirgt sie sich aber noch.

Aber je näher Davos rückt desto besser wird es mit dem Wetter. Davos so schön ist, halt.

Fazit zum Flüelapass: Viel Verkehr, er ist halt eine reguläre Verbindung ins Unterengadin. Wesentlich ruhiger und dadurch entspannter, aber nicht weniger anstrengend, geht’s nur über den Albulapass.

Bei dem komischen Hotel hinter dem Bauernhof beim Wolfgangsee kommt mir sofort der Bobd Sing „Goldeneye“ in der Abwandlung von „Eye“ in „Ei“ ins Ohr.

Kleine Runde um den Bahnhof von Davos Dorf, dieser soll in dem nächsten Jahren, zusammen mit einer Doppelspurinsel, einige hundert Meter nach Westen ubd damit näher an die Parsennbahn und das Zentrum von Davos Dorf verlegt werden.

Die früher rege genutzte Heizölverladung ist schon zurückgebaut und das Lager überbaut und auch der Gleisanschluss zur Calanda/Heineken Getränkelogistik ist verwaist.

Güterverkehr gibts nurnoch nach Davos Platz zum Containterverlad und kurz dahinter zur Abfallverladung. Aber natürlich nicht heute am Sonntag.

Vorbei am Wolfgangsee und über den Wolfgangpass geht’s dann auf der Kantonsstraße hinunter nach Davos Laret.

Heute sind übrigens viele Oldtimer PKW unterwegs. Da diese meist keinen Katalysator, oder nur einen ungeregelten Kat besitzen, komnt man wieder in den vollen „Abfasgenuss“ wie früher und es gibt einem wieder eine Ahnung wie es an viel befahrenen Strassen gestunken hat.

Am Bahnhof Laret wird auch gebaut.

Und ich fädele in den als Mountainbike Weg klassifizierten Weg nach Cavadürli ein.

Wird noch ergänzt. Mehr Infos gibt es erstmal ganz unten.

Aber Mountainbike? Ja es ist erstmal richtig steil aber kurz danach ist es ein gut befahrbarer Waldweg, da war der Radweg gestern kurz nach Grenze schlechter.

Und ausnahmsweise warte ich keinen Zug ab, sondern die Seilbahn welche von Klosters Platz zum Gotschnagrat pendelt.

Und die Trailbiker bei den Sprüngen beobachtet. Nix für mich…

Nächster Fotostop ist dann Cavadürli, die Station irgedwo im Nirgedwo wo der Hund der Bewohner des Seitengebäude freudig bellend jeden der wenigen Ein- bzw. Aussteigenden Fahrgäste begrüßt.

Danach geht es steil bergab und nochmal vorbei an der Seilbahn sowie der „hübschen“ Brücke welche die Gleise nach Davos und zum Vereina über den Fluss zum Tunnel führt nach Klosters Platz und zum Sonntags geöffneten Coop zur Getränkeaufnahme.

Nach dem Einkauf gehts unter der Brücke durch und wieder schwebt Währenddessen eine Gondel der Gotschnabahn ein.

Die Brücke neben der Takstation stammt noch aus der Zeit als Klosters Platz ein Kopfbahnhof war und die Züge zwischen Landquart und Davos hier die Richtung und meist vmtl. auch die Lok wechselten. Heute dient sie als Strassenbrücke.

Heute fahren die Züge durch wobei sich nun in Klosters Platz die Züge nach St. Moritz (via Vereina Tunnel) und Davos Platz trennen bzw. in bis vier Capricon Triebwagen umfassende Züge vereinigen.

Etwas enttäuscht war ich dass unten im Tal gerade eine Brücke des Radweg 21 *Prättigau Linue( erneuert wird und daher gesperrt ist, aber weder vor Ort eine Umleitung signalisiert ist noch SchweizMobil oder Swisstopo was von der Sperre wissen.

Egal, dann halt auf der MTB Route nach Alvaneu Bad, was auch wieder nur ein normaler Feldweg ist.

Unter der Sunnibergbrücke welche der Ortsumgehung von Klosters nach Davos und dem Vereina Autoverlad dient gehts hinunter nach Alvaneu Bad dessen Kurhaus mit Schwimmbad aber schon seit Jahren geschlossen ist.

Meist im Tal in der Nähe des Fluss Landquart und ein wenig auf und ab über bebachbarten Weidebereiche geht’s weiter nach Saas.

Kurz hinter Saas holt mich dann ein Schauer ein der zwar mit dicken Tropfen einher geht, aber schnell wieder vorbei ist. Kurz vor Küblis scheint wieder die Sonne.

Zwischen Küblis und Saas wurde ein Doppelspurabschnitt errichtet wo die RE von ind nach Klosters kreuzen ubd so erwische ich beide RE auf einem Bild.

Danach geht’s runter zum Kraftwerk, mit dem Ausbau der Uferbefestigung und der Strasse wurde das ehemalige Anschlussgleis zurückgebaut. Ob im Schuppen noch die kleine Lok für die Überführung der Trafos und Generatoren vom Bf zum Kraftwerk steht?

Gleise sind jedenfalls keine mehr vorhanden.

Danach weiter nach Fideris wo, wie auch im bebachbarte Jenaz und Furna, nur in den Tagesrandlagen zwischen 20  und 7 Uhr Züge halten. Sonst übernimmt der Bus den ÖV.

Wobei vorgesehen ist die Strecke zwischen Jenaz und Küblis aus dem engen Tal in in ein Tunnel zu verlegen, wodurch auch der Bf. Fideris entfallen wprde, um die Strasse ausbauen zu können.

Und so nähere ich much durch Jenaz und Furna dann Schiers. Unzerhalb der heutigen Doppelspurinsel „Fuchsenwinkel“ bei Furna wurde seinerzeit beim Ausbau der Kantonsstrasse die Bahn auch ins Tunnel und die Ortsstrasse auf die ehm. Bahntrasse verlegt.

Und dann ist das Hotel Alpina bei Schiers erreicht.

Nein, weder steht mein Rad unter Polizeischutz noch sucht man mich.

Der Polizeitrupp war schlicht zum Essen hier und bei dem was mir hier als Halbpension serviert wurde kann ich das voll verstehen.

Achja, gestern ganz untergegangen, der Bock hat nun die 20.000 km im 2. Jahr plus 2 Monate drauf.

Und morgen muss ich erstmal diverse Schrauben anziehen bevor es weiter geht  😉

So, und somit zim Schluss der übliche Link zu Komoot zur heutigen stramm hinauf auf den Flüela Pass und dann lang bergab Tour von Zernz nach Schiers.

Morgen geht’s dann via Liechtenstein nach Vorarlberg.

Vom Vinschgau ins Engadin

Die gestrige Langstrecke steckt mir noch etwas in den Knochen und auch das top Frühstücksbuffet beschleunigt mich nur bedingt und so geht’s halt erst um kurz nach Neun los.

Das Wetter ist gut, es braucht keine Jacke aber wie ich mich bei den diversen kurzen Anstiegen abplage macht mir etwas Sorgen, der Ofenpass kommt ja erst noch.

Aber zunächst können bei Göflan noch die GTW der Vinschgaubahn abgefangen werden.

In dem Gebäude was wie eine Mischung aus Kirche und Feuerwehrhaus aussieht befindet sich ein schon um 10 Uhr von Radlern, zumeist Rennrad bzw. Gravelbike Papageien, gut besuchtes Bistro.

Hinter Göflan muss eine kleine Geländestufe überwunden werden und schon wird der Marmorort Laas erreicht.

In Laas bietet es sich an den Getränkevorrat auzufüllen und die Lebensgeister kehren auch langsam zurück.

Aktuell fahren die Züge der Vinschgaubahn nur bis Laas, nach Mals geht’s per Bus da der Abschnitte mit Oberleitung und ETCS ausgestattet wird.

Gar nicht mehr fährt seit 2019 die Laaser Marmorbahn. Die Talstrecke wucher zu und auch die Standseilbahn erobert sich die Natur langsam zurück. Schade eigentlich. Als Museumsbahn hätte diese vermutlich Potential.

Durch Apfelplantagen geht es nun weiter talaufwärts nach Prad.

Mit ein paar Schlenkern führt der Radweg un weiter nach Glurns wo heute gwaltig was los ist. Zum Glück führt der Radweg nicht durch die Altstadt.

Bei Laatsch thront ein „was man nicht sieht“ Gebäude recht prominent am Ortsrand.

Und dann wird vom Vinschgau bzw. dem Tal der Etsch Richtung Val Müstair mit dem Flüsschen Rom (dt. Rambach) gewechselt.

Interessant ist in Laatsch die Kirche mit Strasse im Kellergeschoss.

Positiv finde ich auch die in Südtirol anzutreffenden Fussgängerwege auf denen auch Fahrräder vorrang haben.

Bei stärker befahrenen Strassen hatces zudem oft Unterführungen.

Aber abseits der Hauptstraße geht es auch hier auf eigener Trasse ins Val de Müstair hinein und hinauf.

Die hälfte der Tour ist an der Staatsgrenze von Italien zur Schweiz fast erreicht.

Und genau an der Grenze wird aus dem gut ausgebauten Feldweg für gut 100m ein Trampelpfad.

Aber schon kurz darauf ist es aber wieder ein gewöhnlicher Feldweg.

Ging es bisher fast eben bzw. bis zu 3% hinauf so nehmen die Steigungen nun zu.

Aber der Postbus ist keine Alternative, auch wenn diese alle Fahrradhalter auf der Rückseite besitzen und teils sogar richtige Anhänger für den Velotransport mitführen. Ich will es nun wissen.

Im Vinschgau insbesondere auch hier ist techt guter Radbetrieb, wobei sehr viel Rennradfahrer bzw Gravelbiker im Papageienkostüm unterwegs sind die aber die Strasse bevorzugen.

Der erste kurze Abschnitt mit >12% wird dann doch lieber geschoben. Hier fehlt mir wieder mal ein kleiner Gang.

Die Ortsdurchfahrt von St. Maria ist sehr schmal ubd so wird sn Tagen mit hohem Ausflugsverkehr, also wie am heutigen Samstag, der Verkehr händisch statt z. B. mit einer Baustellenampel in Blockabfertigund durchs Ort gelassen.

Der hiesige Supermarkt öffnet erst wieder um 14 Uhr und so überbrücke ich die Zeit beim bebachbarten Bäcker mit Kuchen und Kaffee.

Zum Glück weiter auf eigener Strecke führt der Weg aus St. Maria ins Nachbarort und ab dort geht’s heftig hinauf. Auch Komoot hatte hier ob der zu erwartenden Steigung gewarnt.

Wer sein Fahrrad liebt der schiebt.

Bei der Bärenskulptur endet erstmal die Schiebestrecke und es geht leicht auf und ab nach Fuldera, dem letzten Ort vorm Einstieg in die Passstrasse.

Das Wetter ist übrigens top für die Etappe geeignet. Um die 20°C hier oben und ab und zu Schatten durch Wolken.

Achja, der Bär überließ mir dann doch die Rivella.

Und dann ging es rein in die Passstrasse.

An sich gut zu fahren, aber diverse PKW und insbesondere Motorradposer nervten schon etwas. Nicht wegen zu knappen Überholens sondern vom Lärm und der Show / Fahrweise.

Egal ob Schweizer, Italiener oder Deutsches Kennzeichen. Wobei gefühlt die Italiener die vernünftigsten Fahrer waren.

Fürs „Posen“ eignet sich da mein Bock nicht. Ob der Beladung (insbesondere ich) gehts im ersten Gang mit Unterstützungsstufe 3 von 4 langsam aber immerhin im zweistelligen Km/h Bereich den Berg hinauf.

Und nach etlichen Kilometern und schönen Ausblicken ins Alpenpanorama ist die Passhöhe auf 2149m.ü.M. endlich erreicht.

Hatte der Akku in Fuldera noch 52% waren nun nurnoch 28% übrig.

Aber von nun an gings ja auch bergab.

Und es ging gemütlich rollend hinein in den schweizer Nationalpark.

Am Punt la Drossa zeigt eine Strasse ins italienische Livigno ab. Das dortige Tal ist nur von hier durch dem 3km langen Tunnel (sinnvollerweise Fahrräder gestattet) oder ebenfalls über die Schweiz vom Puschlav aus per PKW erreichbar.

Und jetzt kommt das gemeine am Ofenpass, denn es geht nicht einfach nur hinunter sondern ab hier wird nochmal einiges an Höhe gewonnen da die Strasse weit oberhalb des steilen und schroffen Tals verläuft.

Erst kurz vor Zernez geht es dann wieder rekativ steil talwärts.

„CAT Content“ geht zur Aufheiterung immer. Hoffentlich tut die Katze der Brücke nichts 😉

Ich fahre in die Kehre der RhB Engadinlinie hinein, was einen guten Ausblick auf Zernez ermöglicht und kurz darauf kommt auch schon eine Doppeleinheit Capricon Triebwagen bei besten Sonnenschein und dem Tal zum Ofenpass im Hintergrund vorbei.

Lokbespannte Züge sind auf der Linie im Engadin mitlerweile eher die Ausnahme.

Der Verkaufsschrank am Rad- und Wanderweg verwundert mich schon etwas. Wer nimmt schon Salat mit auf die Wanderung? 🤔

Und um kurz nach 18 Uhr und 14% Restkapazität im Akku ist das Hotel/die Pension Alpina beim Hauptplatz von Zernez erreicht.

Einfaches aber gutes Zimmer mit super Matratze, nur Dusche und WC sind brim Einzelzimmer über den Flur separat.

Michael gab mir den Tipp dass die Pizzeria Mirta in Zernez super wäre und da diese schräg gegenüber der Übernachtung lag wurde eingekehrt. Ein super Tipp und gar nicht mal so teuer im Vergleich zu dem was in Deutschland mitkerweile in der Gastronomie an Preisen aufgerufen wird.

Auf dem Weg vom Essen zur Übernachtung fängt es dann etwas an zu regnen.

Noch ein Blick auf das Nachtleben von Zernez 😀

Zum Abschluss der Link zu Komoot zur heutigen Etappe über den Ofenpass.

War die gestrige Etappe die bisher längste je am Stück gemachte (bzw. überhaupt) so ist die heutige die mit den meisten Höhenmetern gewesen.

Auf immerhin 83km ging es 1900 Höhenmeter hinauf, aber auch 1090 Höhenmeter wieder hinunter.

Morgen ist dann der Flüelapass dran bevor wieder das „Flachland“ erreicht wird.

Langstrecke entlang der Eisack und Etsch ins Vinschgau

Ursprünglich hatte ich für heute eine Etappe von 94km über den Jaufen Pass geplant, aber ich lies diese Etappe zugunsten „mehr bergab“ sausen und plante entlang der Brennerbahn auf die „Flachstrecke im Tal“ um eas aber in Summe nur 830 Höhenmeter aufwärts erbrachte aber dafür mit 139km die wie ich schätze längste Etappe die jemals gefahren bin.

Ja, echte Radler lachen sich jetzt einen…

Aber erstmal der Reihe nach.

Auf Grund der Langstrecke breche ich kurz vor 9 auf un es geht erstmal auf die andere Talseite und hinauf nach Stilfes und von dort stets auf und ab nach Niederried.

Vorbei an Deponien des Zwischenangriff bei Grasstein zum Brennerbasistunnel geht’s nach Mittewald wo die Talseite gewechselt wird und weiter nach Franzensfeste wo der Brennerbasistunnel enden wird. Aktuell liegen die Italiener voll im Plan wohingegen die Österreicher ein Jahr im Rückstand beim Baufortschritt sind. Sacre bleu…

Durch die Bauarbeiten zur zukünftigen Einfädelung des BBT bei Franzensfeste kommt es auch auf dem Radweg zu Umleitungen.

Im Bahnhof warten derweil Baufahrzeuge auf den nächsten Eonsatz und selbst ein „uralter“ Wagen dient der Trenitalia Tochter RFI noch als Lager.

Der direkte Radweg mach Brixen ist wegen der Bauarbeiten auch gesperrt und so komme i h gezwungenermaßen an der Festung Franzensfeste vorbei.

Leider ohne die Chance einen Zug auf der Pustertalbahn bei der Fahrt „durch“ die Festung zu fotografieren, denn die Pustertalbahn wird aktuell saniert und eine Direktverbindung von Schabs mach Brixen gebaut. Ob nach dem Wegfall der Korridorzüge Villach – Innsbruck vor etlichen Jahren nach der Inbetriebnahme der neuen Verbindungsstreckr überhaupt noch Züge aus dem Pustertal über den Ast nach Franzensfeste verkehren scheint fraglich.

Die Zeit ist heute knapp, aber den Besuch der Unteren und Mittleren Festung der Festung Franzensfeste nehmen ich doch mit. Wenngleich im „Schweinsgalopp“, normal kann man hier mehrere Stunden verbringen.

Und dann laufe ich mal durch die wild verschachtelte Anlage und schaue diverse Ausstellungen an.

Interessant was es hier so alles zu entdecken gibt. Die Stege über den benachnarten Stausee, den es beim Bau der Festung noch nicht gab, geben nette Ausblicke her.

Hier befindet sich auch das Informationemszentrum zum Brennerbasistunnel für die italienische Seite.

So, jetzt aber weiter. Zunächst aber wegen den oben genannten Bauarbeiten erstmal mit einem Umweg via Schabs. Noch ein paar Kilometer und ein paar Höhenmeter zusätzlich.

Man hat hier noch nicht genügend Berge wie mir scheint, mit den Aushubdeponien des BBT formt nan zusätzliche neue. 😉

Nach der teils recht steilen Abfahrt hinter Scheibs taucht rechterhand das imposante und von Weinbergen umgebene Kloster Neustift auf bevor es dann stets an der Eisack entlang nach Brixen geht.

Die sehenswerte Altstadt wird dabei nicht durchfahren, nur kurz reingeschaut.

Stets dem Fluss entlang und ab und an mit kleinen Schlenkern führt der Weg nun nach Klausen und die hiesige Altstadt ist auch wesentlich weniger überlaufen wie die von Brixen, aber nicht weniger hübsch.

Aber eine Rast oder Einkehr ist nicht drin. Das Navi berechnet bereits eine Ankunft am Ziel erst gegen 18 Uhr.

Hinter Waidbruck / Ponte Gardena 😉 wurde die Bahnstrecke abermals in einen Tunnel verlegt und der Radweg wechselt, seit Klausen parallel zur Strasse geführt, die Flussseite auf die Bahntrasse.

Eines der weigen erhaltenen Bahnrelikte an der Strecke ist dabei das ehemalige Empfangsgebäude von Kastelruth. Wer hier aber ankam hatt noch gut 7 Kilometer und ca. 700 Höhenmeter bis ons Ort vor sich.

Durch Tunnels und Galerien rollt es sich entspannt talwärts.

Vor Blumau-Tiers stehen dann noch ein paar ehemalige Bahngebäude an der Strecke. Teils recht umfangreich als Wohngebäude umgebaut und erweitert oder wie die ehm. Blockstelle km 160 im ungenutzten Originalzustand.

In Blumau-Tiers endet auch kurz der auf der Bahntrasse geführte Radweg denn die neue Trasse kommt hier aus dem Tunnel.

Das Gleis mit dem gelben Bahndienstfahrzeug dürfte ehdmals auf die alte Trasse geführt haben.

Aber bereits hinter dem Bahnhof verschwindet die Bahnstrecke wieder im neuen Tunnel und der Radweg wechselt aufs alte die Trasse.

Warum an beiden Portalen des Tunnels nach dem Bahnhof eine Ampel errichtet wurde erschließt sich mir nicht.

Teilweise verläuft der Radweg, wie bereits im vorherigen Abschnitt, auch nicht ganz mehr auf der Originaltrasse da die teils parallel liegende Strasse ausgebaut wurde und ab und an die Trasse mitnutzt.

Aber trotzdem ein angenehmes Streckenstück und schon wird der Norden von Bozen erreicht.

Hinter dem Kirchturm am Ostufer der Eisack grüssen in der Ferne die schroffen Gipfel der Dolomiten, während am Hang auf meiner die Seilbahn nach Oberbozen unermüdlich ihre Runden dreht. Eine der wenigen Seilbahnen in den Alpen übrigens die eine echte ÖPNV Funktion erfüllen.

Im Sommer ist Oberbozen sehr zu empfehlen, wie auch in den Besuchen im August 2018 und Oktober 2019 hier dokumentiert, denn durch die Höhenlage sind die Temperaturen wesentlich angenehmer wie im Talkessel von Bozen. Da versteht man woher der Begriff Sommerfrische herkommt.

Aber heute ist es auch hier unten noch sehr angenehm bei um die 24°C und so warte ich hier kurz auf den verspäteten RailJet nach Ankona und den Regionalexpress vom Brenner und ein Güterzug mogelt sich auch noch vorbei.

Würde nur ein Drittel der LKW welche hier über die Brennerautobahn donnern ein Container oder Auflieger auf Bahnwagen sein müsste vermutlich alle 5min ein Güterzug fahren.

Auf dem weiter sehr gut ausgebauten und zumeist bei Strassenkreuzungen niveaufrei ausgeführten Radweg gehts am Fluss entlang und an der Innenstadt vorbei.

Es geht noch bis zur Briscola Brücke am Südende von Bozen von wo an die Eisack noch ein paar Kilometer parallel zur Etsch verläuft bevor diese in sie mündet.

Aber bis zur zur Mündung gehts nicht und hier wird nun von der Fahrtrichtung Nord-Süd auf Ost-West umgestellt.

Der Radweg wechselt zwei mal kurz hintereinander das Ufer bevor es ab dem Bahnhof von Sigmundskron durchgend am linken Ufer entlang Richtung Meran geht.

Die Brücke über die Etsch diente dabei, wie auch schon die zuvor in Bozen passierte gelbe Brücke, einst der Überetscher Bahn nach Kaltern.

Aktuell fahren vom 15. Juni bis zum 9. August 2025 wegen Bauarbeiten keine Züge zwischen Bozen und Meran. Aber ausser einem Vegetationstrupp war nichts an der Strecke an Bauarbeiten zu erkennen. Wenngleich die Strecke auch nicht permanent parallel zum Radweg verläuft um das auch einschätzen zu können. Man bastelt laut www.suedtirol.info in Bozen am Bahnsteig von Gleis 1a und auf der Strecke an ETCS. Zukünftig sollen die Züge von Bozen bis Mals durchgängig verkehren.

Achja, bis Bozen waren es dann gut 80km und dank der langen Talfahrt und nur wenigen Steigungen steht der Akku auf über 80%.

Und nun rollt es auch gut, aber mit mehr Treten und wenig Steigung die Etsch hinauf ins Vinschgau.

Die Differenz von 13km zwischen der Lönge des Radwegs und dem Kilometer der Etsch erklärt sich mir nicht ganz. Ist der Radweg bis zuim Reschenpass die Etsch aber nur bis zum Haidersee unterhalb des Reschensee kilometriert ist.

Egal, so weit muss ich ja heute zum Glück eh nicht mehr, aber gut 55km stehen noch an.

Auch Meran wird nur tangiert, wobei die Wegeführung innerorts stellenweise etwas verwirrend ist.

Hinter Meran folgt nochmal ein knackiger Anstieg über die Geländestufe nach Töll welche der Radweg mit sieben Serpentinen überwindet.

Oben angekommen wird man mit dem Ausblick auf Meran belohnt.

Nun geht’s wieder eher entspannt und mit mitlerweile gut dreistelligem Tageskilometerstand weiter an der Etsch entlang.

Und auch ein Zug der Vinschgaubahn, welche nach der Reaktivierung 2005 derart zum Erfolgsmodell wurde dass sie derzeit elektrifiziert und auf ETCS umgestellt wird, gesellt sich ins Bild.

Würde man Südtirol mit vier Worten beschreiben wollen wären dies Berge, Wein, Äpfel und Speck. Warum dann nicht auch ein Speckmuseum. Besser nicht hinfahren, nacher behalten die mich als Ausstellungsstück. 😀

Sehnsüchtig wird geschaut wie der Kilometerstand des Navi immer weiter schrumpft und einstellig wird, langsam sehne ich mich danach absteigen zu können.

Aber immerhin passt das Wetter und die Landschaft, hier ust jetzt primär die Apfel Region, gefällt auch.

Und Hurra, nach 139km ist das Hotel erreicht. Welches zum Glück nicht im etwas oberhalb liegenden Vetsch selbst sondern unten in der Talebene liegt.

Frisch machen und dann flux ab zum Abendessen der Halbpension im Freien auf der Terasse.

Die Küche kann man nur loben, sehr schmackhaft alles und top angerichtet. Ich habe mit dem heutigen Freitag auch den Tag mit dem Dessert Buffet erwischt.

Komoot bearbeiten, den Tagesbericht beginnen und Währenddessen setzt ein leichtes Alpenglühen ein. Ich glühe mit einem Bierchen der allgegenwärtigen Brauerei Forst zurück.

Wie gewohnt zum Schluss noch der Link zu Komoot zur heutigen Langstrecke von Trens nach Vetsch.

Ob die Langstrecke nun wirklich entspannter war wie die Route von auch gut 95km über den Pass? Ich lann es nicht sagen. Zumidest war es den Akku schonender. Das Nyon vom Fahrrad sagt was von 2799 verbrauchten Kalorien, die ich vermutlich alleine am Desertbuffet wieder drauf geschafft habe, und 47% Restakku (625er und 500er gemeinsam).

Morgen wirds mit dem Ofenpass rüber nach Zernez anstrengender. Wennhkrich auch knapp die Hälfte der Strecke von heute kürzer.

Benvenuti in Italia oder auch „Griaß di“

Der Sonnhof macht seinem Namen alle Ehre. Es ist zwar wieder nur knapp zweistellig aber es fährt sich in der Sonne sehr angenehm.

Und so strampelt es sich auch gut stets bergauf nach Außerkreith wo zwei Fahrten der Stubaitalbahn bei Sonnenschein abgefangen werden konnten.

Oh oh, blos nicht auf die andere Gleisseite gehen.

Oder besser gleich die Retro Gondel nehmen. Oh halt, da fehlt ja das Seil.

Hinter dem Bahnhof meckerte die Chefziege etwas als ichcauf den Zug nach Innsbruck mit der Europabrücke klein im Hintergrund wartete.

Naja, Meckern ist ja auch ihr Kerngeschäft. 😉

Mit teils sehr knackig steilen Abschnitten, die ich lieber schiebend überwinde, geht’s zu den Telfer Wiesen.

2019 hatte ich den Abschnitt im Februar auch schon mal erwandert.

Der nächste Zug, oder besser die Züge denn hier im Nirgedwo wird gekreuzt, kommem aber erst in etwa einer 3/4h. Das möchte ich fann doch nicht abwarten, zeigt der Tacho hier gerademal 10% der heutigen Gesamtstrecke an.

Im Thalerhof hatte ich 2019 genächtigt, schön dass er noch offen hat.

Durch und Telfes geht’s nun wieder talwärts, der Weitblick zur Mautstelle zeigt woh es nun hingeht.

Abet erstmal geht’s steil abwörts ins Tal und wieder stramm bergauf nach Mieders.

Entlang der Bundesstraße wird dann auch Schönberg erreicht und nein, ich bin nicht auf die Brennerautobahn abgebogen.

Stattdessen ging es an der Mautstelle mit der Brücke wieder über die Autobahn die hier das Ort zu 2/3 umrundet und regelrecht einschließt.

Und auch wenn es auf den Bildern nicht so scheint, mit gut 12% geht es nun wieder bergauf was geschoben wesentlich besser geht wie im 1. Gang. Merke fürs nächste Rad, noch ein Ritzel unter dem aktuellen 1. Gang. 10% gehen mit Gepäck geradenoch, aber drüber fehlt ein kleinerer Gang.

Aber nach dem Aussichtspunkt rollt es wieder gemütlich hinab bis kurz unterhalb der Autobahn.

Aber der Abschnitt zwischen Schönberg und Matrei wartet abermals mit verlorenen Höhenmetern auf und schon geht’s wieder und diesmal länger mit 10-12% über gut 2km wieder hinauf nur um dann wieder genau so stramm wieder bis zum Talboden nach Matrei hinabzufallen.

Und so verschwinden die mühsam erstrampelten / geschobenen Höhenmeter wieder auf der Talfahrt. Die Route über die östliche Talflank besitzt wohl weniger tote Höhenmeter aber auf der Seite bekam ich keine (bezahlbare) Übernachtung.

Sodenn geht’s nun von Matrei nach Steinach, immer am Fluss entlang.

Vorbei am Bahnhof von Matrei geht’s am Ortsausgang beim Zwischenangriff zum Brennerbasistunnel, der hier 2023 besucht wurde, folgt wieder ein strammer Anstieg.

Talaufwärts fällt der Blick auf den Logistikbahnhof des Zwischenangriff, viele Tübbinge werden wohl nicht mehr geliefert. Laut aktuellen Presseberichten ist der Tunnel 90% ausgebrochen.

Etwas weiter talaufwärts läd eine Bank zum Verweilen ein. So gut dass ich fast den Talent zum Brenner verpasse.

Das EVU Lokomotion ist sehr gut am Brenner vertreten und auch wenn deren Züge meist von Traxx oder Vectron Lokomotiven gezogen werden. Fürs Nachschieben kommen dann doch noch die Loks der Baureihe 140, welche von 1954 bis 1973 mit 873 Exemplaren gebaut wurden, zum Einsatz.

Es geht stets auf und ab am Hang und bei Stafflach extrem steil unter der Bahn hindurch zur Strasse.

Ich biege ins Seitental nach St. Jodok ab. Leider haben über die Jahre viele abseits der Wege auf Wiesen herumtrampelnde Fotofuzzys die örtlichen Anwohner vergrätzt was in Verbotsschildern eskaliert und Bock auf Diskussionen mit Bergbauern habe ich nicht.

So finde ich zwar einen schlechten aber wenigszen frei zugänglichen Fotospot. Zur kam kein passender talwärts fahrender Zug und due Uhr Tickt. Denn der Brennerpass ist noch nicht erreicht.

Ab Stafflach gibt es keinen eigenen Radweg mehr und bis zum Brennerpass geht es auf der B182 weiter. Nicht schön, aber es geht. Nicht auszudenken wenn die ganzen Fahrzeuge die auf der Autobahn A13 unterwegs sind noch hier fahren würden.

Bei Gries am Brenner hatte das Handy einen kurzen aussetzer. Wenn Komoot zur Aufzeichnung läuft sind 15% Restakku sehr schnell leer.

Die Autobahnbrücke wird gerade saniert und am Litsenpunkt erwische ich die S-Bahn zum Brenner und einen RailJet, der bis Verona und teils Venedig weiter fährt, als auch einen Lokzug der Lokomotion auf dem Rückweg nach Innsbruck.

Der Brennersee liegt etwas versteckt hinter der Brennerautobahn und wäre recht idyllisch, wäre nicht 2/3 des Talgrunds mit Strassen zugepflastert, da fällt die Bahnstrecke kaum noch ins Gewicht.

Und Hurra, der Brennerpass ist erreicht. Im Gegensatz zu fast allen anderen Alpenpässen weist hier kein Schild auf den diesen hin.

Aber ab der Grenze zu Italien gehts ganz klar bergab.

Pisitiv ist dass es ab Höhe des Bahnhofs wieder einen Radweg gibt, der zudem abseits der alten Brennerpassstrasse verläuft. Sehr löblich.

Der Radweg wird zudem mit Wäsche beflaggt. 😀

Kurz hinter dem Bahnhof befindet sich unmittelbarer am Radweg regelrecht im Helvetischen Stil mit Schussrichtung Norden „etwas das man nicht sieht“, Oder war die Sperrstelle da um durchgehende Loks abzufangen? 😉

Im Zuge des Ausbaus der  Brennerbergstrecke wurde 1999 der 7349m lange Pflerschtunnel eröffnet welcher diverse Optimierungen an Radien und Neigungen mit sich brachte.

Unmittelbar nach dem neuen Pflerschtunnel biegt der Radweg auf die alte Bahbtrasse ein.

Prädikat, sehr gut fahrbar.

Nach dem ersten, dekadent mit Beleuchtung versehenen Tunnel folgen zwei dem Verfall preisgegebene Gebäude und ich denke mir nich, das wäre doch eine 1a Gastro Lokation. Zumal der Radweg richtig gut besucht ist. Vermutlich deshalb haben die FS Garnituren hinauf zum Pass einen eigenen Fahrradwagen. Auf der Österreichischen Seite war da weniger los an Radlern.

Und dann kommt hinter dem nächsten Tunnel die ehm. Blockstelle km 232 und was ist es? Ein Biergarten, betitelt als Route 232. Na da muss doch auf ein Radler eingekehrt werden.

Gut erfrischt geht es dann entspannt rollend, vorbei am ehemaligen Bahnhof Schelleberg, wobei es weit und breit klein Ort dazu gibt, immr stets bergab.

Zum Glück wurde im Block 232 ein Befehl ausgestellt denn kurz hinter dem Bf. Schelleberg sind die Signale erloschen. Im übrigen sind diese neben den Wärterhäudern und Tunneln das einzige nicht bautechnischnische Relikt der alten Strecke.

In der Galerie vor dem versperrten ehm. Astertunnel verlässt der Radweg die alte Trasse da sie sonst in die noch aktive Brennerbergstrecke einfädeln würde.

Kurz vor Gossensaß lege ich mich in einer übel steilen Spitzere auf die Schbauze da ich schnell anhalten wollte um einen Güterzug zu knipsen.

Kratzer am Ellenbogen und Zug verpasst. Egal, gibt schlimmeres.

Aber ein paar hundert Meter weiter finde ich noch geeignetere Fotostellen.

Und dann geht’s durch Gossensaß.

Danach nochmal etwas bergauf bevor es schön weiter bis Sterzing rollt.

Die Durchfahrt der Altstadt von Sterzing ist nur im Schritttempo gestattet, also schiebe ich lieber gleich zumal die Touris hier in der hübschen Altstadt eh sehr unkoodiniert unterwegs sind.

Hinter Sterzing geht es dann zwischen Eisack und der A22 weiter talwärts.

Und zum Schluss geht’s nochmal stramm bergauf, denn das Ziel Trens / Frauenfeld liegt etwas oberhalb des Tals.

Einchecken im Hotel Post was mit einem recht neu renovierten Zimmer aufwartet.

Die Halbpension kann sich sehen lassen und ob der hiesigen Bierpreise schwenke ich auf regionalen roten  Vernatsch um der mit Wasser zusamnen günstiger ist.

So waren es heute 76km mit 1520 Höhenmeter aufwärts was hier bei Komoot mit mehr Bildern aufgezeichnet ist.

Für morgen entscheide ich mich statt 94km mit 1600 Höhemmeter über den Jaufenpasd für den Plan B via Bozen. Auch wenn dieser vsl. 133km lang ist aber dafür wesentlich weniger Höhenmeter hat.

Über den Fernpass nach Mutters

Während des Frühstücks regnete es noch ein wenig, aber als ich um 9:40 aufbreche lockerte rs auf und einer trockenen Fahrt stand nichts mehr im Weg.

Vorbei am Weißensee ging es stramm bergauf.

Auf Höhe des Blindsee meinte der 2. Gang dran zu erinnern das er nicht optimal eingestellt ist. Kleiner Boxenstopp und weiter geht’s. Für die weitere Fahrt werde ich nurnoch die „ungeraden“ Gänge nutzen.

Der Scheitelpunkt wird alsbald ereicht und zur Querung der stark befahrenen Paßstraße B179 gibt es ja zum Glück die Unterführung.

Von nunan ging es teils steil bergab. Der Anstieg auf der Südseite wäre kein Spass.

Weiter durch ein paar Engstellen und über die römischen Spurrillen und es wird die Burg Fernstein am Fernsteinsee erreicht.

Derweil staut es sich ein wenig in beiden Richtungen des Fernpass. Da in der Burg gelegene Hotel liegt eigentlich idylisch, wenn nicht die Paßszraße wäre.

Etwas abseits der B179 rollt es sich aber entspannt talwärts nach Nassereith.

Im Gegensatz zur Tour 2022 über den Fernpass fuhr ich aber nicht nach Imst weiter sondern bog bereits in Nassereith nach Osten ab und durch das Roßbachtal wieder hinauf.

In Holzleiten ist der „Pass“ erreicht und es geht über die Hochlage weiter Richtung Osten.

Und ja, ab und zu kommt sogar die Sonne raus. Von der Südseite des Inntals grüssen die frisch gepuderten Bergspitzen.

Mehrheitlich bergab mit kurzen Zwischenanstiegen geht’s weiter.

Nein kein Mautradweg, nur eine Parkuhr für die PKW Wanderer.

In Barwies hätte ich nicht mit einer Bahn gerechbet, aber beim Abbiegen ebtdeckte ich erst das Signal. Also mal schauen was dahinter steckt.

Es ist die Gartenbahn von Minidampf Tirol, welche heute sogar einen Fahrtag hat, auf der Spurweite 7 1/4″ mit Fahrzeugen im Maßstab 1:8 und 5″ für Fahrzeuge im Maßstab 1:11 wobei die 5″ Schienen selten genutzt aussehen.

Aber leider beginnt der Fahrbetrieb erst ab 14 Uhr, was etwas zu spät wäre, habe ich hier erst gut 1/3 der Tagesstrecke hinter mir.

Aber ich werde mir das mal merken.

Die relativ langsame Fahrt bisher ist dem kleinen Reparaturstop am Fernpass geschuldet und dass dieser auf der Südseite talwärts nur sehr langsam sicher befahrbar ist. Auch hier auf der Hochebene bremsen diverse Waldwege etwas aus.

Aber dann kommt die finale Talfahrt hinunter nach und durch Telfs runter zum Inn.

Über den Inn geht’s hinüber zum komplett neu errichteten Bahnhof von Telfs wo einer der Talent als S-Bahn auf seine Fahrt Richtung Innsbruck wartet.

Der Radweg am Inn entlang ist gut befahrbar und ohne Gegenwind könnte nun Strecke gemacht werden.

Aber bei Flaurling finde ich eine brauchbare Fotostelle und neben den den Nahverkehr im Inntal als S-Bahn und RE dominierenden Talent kommen auch zwei Railjets von und nach Landeck vorbei.

Naja, ein Güterzug wäre auch nett gewesen aber dafür kam der Oberbaumesswagen der ÖBB, als Rail-Checker“ beschriftet hinter einem Taurus vorbei.

So nun aber los und ohne viele weitere Stops gehts teils am Inn und der A12 entlang nach Innsbruck hinein wo ich zum 569. Fahrrad des Tages auf dem Radhighway werde.

Unter der Bahnbrücke der Strecke nach Scharnitz und Garmisch-Partenkirchen befindet sich ein Rad- und Fussweg. Eine interessante Konstruktion.

Quer durch den Süden von Innsbruck geht’s zum Talbahnhof der Stubaitalbahn.

An der Strassenbahnstrecke nördlich des Stubaitaöbahnhof wird gearbeitet und es verkehrt ein Ersatzverkehr per Bus aber die Bahn ins Stubaital verkehr im Inselbetrieb.

Vorbei am alten Bahnhof der einst eigenständigen Stubaitalbahn gehts nun steil hinauf zum Stadion an der Auslaufzone der Bergisel Skisprungschanze. Die Standseilbahn zum Schanzenkopf sieht interessant aus. Auch ein ToDo zum Besucher für später mal.

Die olympischen Ringe der Winterspiele von 1964 und 1976 grüssen herüber, genauso wie der Schanzenkopf der wie ein Alienraumschiff über dem Bergisel thront.

Nebenan kommt dann auch die Stubaitalbahn vorbei.

Das Verkehrsschild verkündet derweil heutige und morgige Etappenziele.

Unterhalb Natters lege ich dann doch noch einen kleinen Fotostopp ein und fange vor der Kulisse der „Nordkette“ die STB nach Innsbruck und Fulpmes ab.

Über die Gleise herüber grüsst mit langen LKW Kolonnen die Europabrücke.

Noch ein Stop beim M-Preis für den Getränkevorrat und dann wird kurz darauf das Hotel erreicht.

Übernachtung im Sonnhof mit Halbpension.

Schon interessant wie redselig der Aufzug ist. Er kennt sogar das Wetter von Morgen.

Damit hier der Link zur heutigen Etappe von 77km mit 1180 Höhenmeter m aufwärts bei Komoot.

Morgen geht’s, hoffentlich pannenfrei, über den Brenner nach Italien/Südtirol.

Petrus spielte heute  nicht mit

Der Wetterbericht sagte für heute Regen ab ca 10 / 11 Uhr voraus.

Daher starte ich gut ausgeruht und nach dem Frühstück, was sehr in Ordnung war, schon um viertel vor 9.

Schon kurz hinter Peiting ging es beim zu der Zeit geschlossenen Biergarten kurz aber knackig mit gut 14% bergauf.

Der Ausblick war gut aber wegen der niedrigen Wolkendecke leider ohne Alpenblick.

Und dann fängt es vor Wildsteig erst leicht und sann stärker an zu regnen wobei es immer wieder mal kurz trocken ist.

Mit was wird wohl im Weiler Holz so geheizt?

Vor gut zwei Wochen hatte es um die 36°C, jetzt ist es nichtmal halb so warm.

Stets etwas auf und ab geht’s weiter bis die Kirche von Wies erreicht wird. Wobei der Ort Wies eine wesentlich kleinere Fläche einnimmt wie die Kirche inkl. des ganzen Tourikram (Souvenirläden, Café, Restaurant, Parkplätze,…).

Von nunan gings bergab. Nicht nur auf der Strasse. Der Regen nahm wieder zu und die Tefenpausen schrumpfen auf Null.

Die Kuhweide wurde problemlos gequert, auch wenn einige der Kühe den Weg gerne nutzten.

Und es regnet sich ein, bei Temperaturen die nur knapp zweistellig sind.

Auch in Halblech gibt’s Elektriker  😉

Der dem Ort seinen Namen gebende Fluss ist wohlgefüllt und tost recht imposant eine kleine Staustufe herunter.

Der Tegen verdirbt die Sicht auf Schloss Neuschwanstein und Hohenstaufen und bei dem Regen spare ich mir auch einen Schlenker zum bayerischen Disneyland.

In Schwangau regnet es so stark dass die Spatzen sich in den am REWE angegliederten flüchten und laut plappernd herumhopsen.

Weiter geht’s im strömenden Regen nach Füssen wo der Lech laut tosend über das Stauwehr strömt.

Aber der Regen lässt nun langsam etwas nach, was mir fast egal ist da ich eh pudelnass bin.

Und am Lechfall, eine künstliche Geländeschwelle bevor der Lech eine kurze Schlucht durchquert, geht Petrus langsam das Wasser aus.

Wer in die braune Sosse fällt ist verloren.

Kurz nach dem Lechfall geht’s rüber nach Österreich. Komisch? Ist die königlich bayerische Grenzpolizei im Urlaub oder warum macht man hier keine sinnlosen Grenzkontrollen wie anderswo?

Der ÖBB Haltepunkt an dem der DB Talent von München nach Pfronten-Steinach abgefangen wurde nennt sich „Ulrichsbrücke-Füssen“ was bei etwas über 5km bis zur Altstadt von Füssen eher verwirrend ist.

Aber hey, der Regen hat aufgehört…

Recht entspannt fährt es sich dann weiter den Lech nach Reuthe.

Hmmm, eine Trockenlegungsfirma wie auf dem Dorfplatz parkend könnte ich jetzt auch gebrauchen.

Aber erstmal geht’s nun hinter Reuthe stramm hinauf zur Burgenwelt Ehrenberg.

Die das Tal überspannende Hängebrücke welche die Burgruone Ehrenberg auf dem westlichen Hang und Fort Claudia auf der Ostseite verbindet sieht schon imposant aus.

Zur Hängebrücke führt eine Standseilbahn.

Aber ich bin noch zu Nass für irgendwelche Abstecher. Man kommt ja wieder mal her. Dann bei besseren Wetter…

Hinter dem ganzen Tourikram wird der Weg nochmal herausfordernd. Einerseits ist die Oberflächekaum verdichtet und zuem suchte such der kleine Bach, jetzt mit etwas mehr Wasser, den Abfluss entlang und quer über den Weg. Mit Schwung durch, das einzige was hilft.

Vor Heiterwang lockern die Wolken etwas auf bzw. steigen hoch und so ist neben dem Zug nach Reuthe und Pfronten-Steinach au h zu sehen dass die Gipfel der höheren Berge frisch mit Schnee bedeckt wurden.

Und in Österreich gibt es noch echte Telefonzellen mit Telefon statt Bücherregal.

Dann kommt auch ewas später der Gegenzug nach München während es auf der zum Fernpass führenden B179 etwas staut. Gut dass es einen separaten Radweg hat, der zudem frisch und durchgehend asphaltiert (auch wenn noch ein Schlif vor dem Ende der Asphaltstrecke warnt) und sehr gut befahrbar ist.

Dann nochmal etwas hinauf und vorbei am Bahnhof Lermoos gehe ich auf die Suche nach einem Fotostandort mit „Zugspitze vor der Zugspitze“ was mit der RB (in Österreich als S-Bahn gelabelt) nach Garmisch und München als Nachschuss gelingt.

Da in Ehrwald gekreuzt wird ist kurz darauf nochvein Versuch möglich.

Wobei sich die Zugspitze im Hintergrund eher bedeckt hält, die Seilbahn pendelt dessen unabhängig hinauf zum Gipfel.

Ich biege derweil vor Ehrwald nach Biberwier, dem heutigen Etappenziel ab.

Und dann wird die Pension Bergland erreicht. Zimmer mit Ausblick Richtung Fernpass zur Motivation für morgen.

Aber erstmal raus aus den nassen Klamotten.

Abendessen dann in Ottos Pistentreff neben der Marienberg Seilbahn.

Heute mal mit 3 Gängen, zum Aufwärmen.

Rindssuppe mit Käse“knödel“, Tiroler Gröstl und abschließend ein 1a Kaiserschmarrn mit Rosinen und Rum.

Das muss morgen wieder weggestrampelt werden.

Und bei der Rückkehr in der Unterkunft sehe ich dass bei RTL Nitro gerade „Spaceballs“ läuft. X-mal gesehen aber immer wieder ein Genuss.

Naja, so ganz passt die Überschrift des heutigen Blogeintrag dann doch nicht. Hinter Füssen war das Wetter dann doch ganz brauchbar. Etwas kühl, aber wenigstens ohbe Regen.

Wie üblich zum Abschluss der Link zur heutigen Etappe von Peiting nach Biberwier mit 84km Stecke und 1010 Höhenmeter aufwärts.

Morgen geht’s über den Fernpass und nach Innsbruck.

Mit Gegenwind nach Schongau

Ich breche relativ früh auf, nach dem Frühstück geht’s um 9 Uhr los und zunächst der/dem Wertach und deren begleitenden Kanal entlang nach Süden.

Die Verbindungsstrecke der Augsburger Localbahn im Südwesten scheint eher selten befahren zu sein und es hat sich ein DR Andreaskreuz hierherverirrt.

Und weiter den Fluss Wertach hinauf. An einem kleinen Platz wurden diverse Steinskulpturen errichtet. Ob diese das nächste Hochwasser überleben? Eher unwahrscheinlich.

Die Enten stört dies aber nicht.

Weiter hinauf zum Wertach Stausee bei Bobingen.

Vom Stausee geht’s hinüber zur Bahnstrecke in Bobingen wo diverse Züge wie der Pesa Link als RB79 nach Kempten oder die BRB Lint von und nach Landsberg abgelichtet werden konnten.

Der 612er Wackeldackel/Dröhnröhre dürfte der über Immenstadt verkehrende RE7 aus Lindau-Reutin nach Augsburg gewesen sein.

Was heute etwas nervt ist der recht stramme Wind aus west bzw. südöstlicher Richtung der einem entgegenbläst.

In Oberrottmarshausen besteht ein recht neu erstelltes Anschlussgleis was vermutlich dem Verlad von Trafos zum nahegelegenen Umspannwerk dient.

Aber zur Windkompensationhat es ja auch den Akku und Antrieb ubd so geht’s quer über die Dörfer nach Kaufering, wo vor dem Bahnhof ein Nachschuss auf den Zug nach Augsburg gelingt.

Der Parkplatz des Bahnhofs von Kaufering ist sehr gut besucht, was vermutlich auch eine Folge des recht dünnen Busverkehr in der Region, wenn der Busfahrplan nur aus Schulbussen besteht, geschuldet ist.

Im örtlichen Fristo Getränkemarkt wird der Vorrat ergänzt bevor es parallel zur Bahn nach Landsberg geht.

Landsberg hst eine schöne Altstadt, nur leider wie in Donauwörth mit extrem viel Autoverkehr.

Die Staustufe des Lechs ist schon irgendwie beeindruckend.

Zumeist parallel zur Fuchstalbahn und der stark befahrenen B17.

Am hiesigen Standortübungplatz hat wohl der Standortälteste das Sagen. An anderen Standorten unterschreibt der Kommandant die Schilder.

Auch wenn die Strecke zwischen Landsberg und Schongau fast ausschließlich nurnoch mehrmals wöchentlich verkehrenden Zügen zur Papierfabrik in Schongau dient präsentiert sie sich in einem guten und sanierten Erhaltungszustand.

Leider kam heute keine Übergabe, von der Augsburger Localbahn befördert, vorbei als ich in der Nähe der Strecke war.

In Denklingen ziert ein Kilometerstein die Zufahrt zur Hausnummer 13 mit dazu passender Grundstückseinfriedung mit Schienen als Pfosten.

Der „Bahnhof “ von Kinsau liegt mehrere Kilometer ausserhalb des Ortes und ist nurnoch eine Awanst.

Wer es nicht weiß, bekommt es halt angeschrieben. Ja das ist ein Turm 😀

Und nun geht’s aus der Hochebene teils stramm hinab nach Schongau.

Noch eine Runde über die mit Autos zugeparkten Altstadt von Schongau bevor es runter zum Lech geht. Vorbei an einem Aufkleber dem ich nur zustimmen kann.

Aber alles aufs DobRind zu verkürzen würde die mehrheitlich seit Jahrzehnten CSU gesteuerte und verlehrte Verkehrspolitik in D nicht treffend beschreiben.

Der Weg unten vom Bahnhof über den Lech ist etwas herausfordernd, besonders über die Kreuzung rund um den Bahnübergang kurz vor der Lechbrücke.

Auch die Strasse nach Peiting ist sehr gut befahren. Aber auch wenn die meisten hier fahren wie die Wilden gibt es doch einige die einem sogar Vortritt vrom Queren der Strasse gewähren.

Dan checke ich erstmal im Dragoner ein, der schon auf seiner Website vor seinen „älteren“ Zimnern in der gegenüberliegenden Dependance warnt. Aber für den Preis ist es vollkommen akzeptabel.

Ich fahre nochmal runter nach Schongau um den Zug auf der Brücke abzufangen

Die Strassenfphrung am Bahnübergang an der Brücke ist wirklich sehr speziell.

Der Zug kommt mit gut zehn Minuten versätet an und kehrt nach kurzer Wende wieder zurück nach Weilheim.

Die Züge sind in der Regel bis Geltendorf durchgebunden, die meisten beginnen bzw. enden wegen einer Betriebsstörung aber in Weilheim.

Kurz vor der Lechbrücke steht ein blaues Licht mit 2000Hz Magnet neben der Ra10 Tafel was auf einen TuZ, also Technisch unterstützen Zugkeitbetrieb hinweist.

Trotzdem besitzt der Bahnhof Schongau ein vollständiges mechanisches Stellwerk mit Ein- und Ausfahrsignalen. Der TuZ kompensiert wohl den fehlenden Streckenblock.

Der BRB Transdev Automat kann sogar DB Fahrkarten ausgeben, vorausgesetzt er lädt irgebdwann die Verbindungen. Nach 5min Warteschleife hab ich es aufgegeben…

Die Züge aus Wertach enden in der Regel im Gleis 3 was wie Gleis 2, wo in der Regel nur Fahrzeuge abgestellt werden, als Stumpfgleis ausgeführt wurde.

Gleis 1 ist zurückgebaut und via Gleis 4 bis 8, aber ohne Bahnsteig kommt man nach Landsberg.

Sowohl die Ausfahrten nach Landsberg als auch Weilheim sind als Gruppenausfahrten ausgeführt, was heutzutage eher untypisch ist.

Etwas speziell ist auch der Anschluss zur Papierfabrik. Das „Einfahrsignal“ steht mitten in der Anschlussweiche, womit der Anschluss „geade so“ auf der freien Strecke liegt und als Awanst ausgeführt sein dürfte.

Abendessen dann im Dragoner. Der Salat war etwas einfallslos, die Lendchen mit Pilzen recht gut und der Palatschinken enttäuschende „Tiefkühlkost“.

Aber es hat satt genacht zu fairen Preis.

Leider hatte ich bei der Fahrt von Peiting nach Schongau vergessen Komoot wieder zu starten so dass ein paar Kilometer fehlen.

Aber es wurden aufgezeichnete 94km wie hier nachzusehen mit weiteren Bildern bei Komoot.

War es heute mehrheitlich bewölkt mit kurzen Sonnenphasen und nur gelegentlichen Regenspritzern soll es morgen öfter und intensiver regnen.

Naja, ich lass mich überraschen wie der Weg nach Füssen und weiter nach Reute und Ehrwald wird.

Etappe im Land der eigenartigen Signale

Tag 2 der Sommerradtour 2025 beginnt.

Leider kühlte es im Zimmer nicht richtig ab, ein Ventilator wäre was feines gewesen.

Trotzdem wurde gut erholt und gefrühstückt um kurz nach 9 gestartet.

In Dillingen hat das Informationstechnikbataillon 292 seinen Sitz was man mit einer Satellitenschüssel an der Kaserne darstellt.

Mit kleinen Abweichungen gehts zumeist entlang der B16 in Richtung Donauwörth.

Hinter Tapfheim hat es die Aussicht auf ein Zugsuchbild. Die grauen Agilis Mopsgesicht Alstom Coradia tarnen sich dabei gut in der Landschaft.

Dann gehts stramm hinab nach Donauwörth.

Über die Wörnitz geht’s hinüber und hinauf in die an der Reichsstraße liegende Altstadt von Donauwörth.

Und über die Donau an der Mündung der Wörnitz geht es wieder aus Donauwörth raus.

An der Bahnbrücke über die (den?) Zusam werden noch einnpaar Züge auf den Strecken nach Ingolstadt bzw. Augsburg abgefangen bevor es ins kleine Dorf Auchsesheim weitergeht.

Ein klein wenig geht es nun auf und ab und immer Richtung Süden.

Tafeln an Rastplätzen informieren über den römischen Limes und wie die Römer von Turm zu Turm kommunizierten.

Dazwischen kann ich hinter Druisheim einer Radlergruppe mit „Luft“ aushelfen. Einen Schlauch hatte man zwar dabei um den Platten zu flicken, aber keine Luftpumpe. Mit der Faulenzer Co2-Kapsel konnte schnell geholfen werden.

In Meitingen dieselte dann der „Blümchengiesszug“ durch. Naja, die aktuellen Herbizide wirken meiner Einschätzung nach eher als Dünger denn zur Aufwuchseindämmung im Gleis.

Weiter dann über die Bahn bei Herbertshofen und kurz darauf tauchen die ersten Vorsignale im Sk-Signalsystem auf.

Ein „Notschuss“ gelingt auf den IC aus Oberstdorf nach Hamburg welcher über Donauwörth nach Würzburg vekehrt bevor ich eine Rast im „Buch7 Kulturbahnhof“ im ehm. Empfangsgebäude von Langweid einlege.

Danach geht’s weiter nach Gablingen wo diverse Züge an den nördlichen Einfahrvorsignalen abgefangen werden.

Die Vorsignale mit den runden Schirmen finden sich nur in Richtung Augsburg. Richtung Donauwörth werden für Vr und Hauptsignale stets Hauptsignalschirme verwendet wie im zweiten Bild gut zu sehen ist.
Wer genau hinschaut erkennt auch die zwei Montagevarianten der Schirme.
Auf dem Bild auf dem Bild ubten links erkennt man zudem gut die Markierung des Blocksignal 202 als Hauptsignal mit Vorsignalfunktion.
Rotes Mastschild – Hauptsignal
Gelbes Mastschild – Vorsignal
Interessant ist auch das fast jedes zweite Signal in der Ausführung unterschiedliche Mastschilder besitzt.
Entwickelt in den 70er Jahren und hier auf einem SpDrS60 Stellwerk basierend um >160km/h ohne Führerstandssignisierung zu fahren läuft es heute zusammen mit einer LZB ohne Dunkelschaltung immernoch im Südabschnitt der Strecke.
Im Nordabschnitt wurden die Sk Signale durch „klassische“ Ks Signale ersetzt die von eimem PrePrototyp eines DSTW gesteuert werden.
Augsburg – Donauwörth bleibt also seiner Funktion als Herberge für Eintagsfliegen treu.

Interessant ist auch dass teils mit Kompaktsignalschirmen Signale nachgerüstet wurden. Dazu, wie in Gersthofen mit einfachen Rot für Hp0 statt Doppelrot wie bei den Bestandssignalen.

Durch Gersthofen geht’s nun runter zum Lech.

Über den Radweg an der Autobahnbrücke wird aufs rechte / östliche Ufer des Lech gewechselt und entspannt rollt es sich nun nach Augsburg wo auf der Brücke der Lechhauser Strasse die Strassenbahn erwischt wird.

Auf knapp 50km erschließt die meterspurige Strassenbahn Augsburg und teils das Umland.

Die Brücke der Lechhauser Straße überquert auch das Anschlussgleis der Augsburger Lokalbahn. Quer durch die Stadt gehts nun zum Hotel. Auf dem Weg dahin, kurz vor der Unterführung des Hauptbahnhofs, wird die Riegeler Brauerei passiert. Das Angebot des dortigen Braugasthof klingt gut.

Nach dem Zimmerbezug und Unterbringung des Rads im Fahrradraum gehts zurück durch den „Tunnel“ zur Brauerei.

Offenbar fordern öfter mal LKW die Oberleitung im Tunnel heraus. Diverse Infotafeln und eine Höhenpberwachung sollen das verhindern.

Im Tunnel kommt dann auch passend eine Tram vorbei.

Das Bier der Riegeler Brauerei Augsburg ist gut und süffig. Egal o  das Commerzien Helles, das Dunkle oder das Kellerbier.

Auch das Essen gefällt und so gehts gut gestärkt zurück ins Hotel.

So, wie üblich hier der Link zu Komoot zur heutigen Etappe von Dillingen über Donauwörth nach Augsburg.

Letztendlich wurden es mit 83km ein paar Kilometer mehr wie geplant und der Akku (auf einen 625er umgerechnet) ist noch mehr wie halbvoll.

Das wird sich aber spätestens ab übermorgen ändern.

Sommerradtour 2025 – Start an der Donau

Während in Lille heute die Tour de France startet starte ich meine Sommerradtour2025.

Zuerst zum Bahnhof und fast pünktlich geht’s mit der RB82 nach Frankfurt.

Dort wartet im Bahnhofsvorfeld der SBB Giruno welcher um  kurz nach Acht Uhr sich als ECE151 nach Mailand aufmachen wird.

„Mein“ ICE591 war zwar verspätet prognostiziert kommt aber pünktlich rein und wieder raus. Der Verlad von gesamt 5 Rädern, eines raus und vier rein, ist problemlos. Mit Platz 103 habe ich zum Glück keinen Hängeplatz, wenngleich ich hinter drei bis München verbleibenden Rädern einstelle. In den IC Steuerwagen war das jein Problem, im ICE4 mit seinem winzigen Radabteil ist dann vsl. heftiges herumheben nötig.

Wenn ich vom Fahrradwagen des ICE4, also dem Wagen 1, zum „Speisewagen“ und zurück unterwegs bin fällt mir immer der Tipperary Song bzw. die Szene aus Spaceballs in der Lord Helmchen durch das ganze Schiff läuft und am Schluss das Visier nach Luft japsend aufreisst („Wenn das Schiff noch länger wäre würde ich auf dem Weg zur Brücke ersticken“ oder so in der Art.
Aber Kaffee muss sein.

Diesmal geht’s bis Vaihingen/Enz über die SFS, danach über die Altstrecke. Öfter mal was neues. Hier kommt vermutlich auch die ggü. des Ursprungsfahrplan um 22min verlängerte Fahrtzeit her.

In Stuttgart gibts wegen Anschlussaufnahme weitere 5min bevor in Wendlingen noch die Einfahrt des RE200 abgewartet werden muss bevor es auf die SFS nach Ulm geht.

Und so wird bei strahlenden Sonnenschein mit +5 (bzw. +27 ggü. der Fahrtzeit bei der Buchung am 1.1.25) um 10:25 Uhr Ulm mit schwachen Internet auf 2G erreicht.

Die alte Postunterführung ist für den Publikumsverkehr geöffnet und ermöglicht einen einfachen Bahnsteigwechsel mit dem Rad, wenn auch nur geschoben.

Das Empfangsgebäude von Ulm wird derzeit grundlegend erneuert eas einen Umweg ums Gebäude bedeutet.

Noch ein wenig Strassenbahnen am Vorplatz abwarten bevor es Richtung Ulmer Münster geht.

Und danach geht’s runter zum linken Ufer der Donau und bleibe somit erstmal auf der BaWü Seite.

Unterhalb des Ulmer Ortsteil Böfingen fährt noch eine Tram vor die Linse bevor es an der Donau entlang weitergeht.

Bei der Überquerung der A7 entdecke ich mit Füssen ein Unterwegspunkt meiner Radtour. Aber dort werde ich erst in drei Tagen vorbeikommen.

Nun geht’s länger durch schöne schattige Waldabschnitte entlang der Donau Richtung Günzburg. Noch über 2500km hat die Donau hier vor sich bevor sie ins Schwarze Meer mündet.

An der Staustufe bei Günzburg kann ein ICE und ein Aveiro Siemens Dosto hinter der Donau am andren Ufer abgelichtet werden.

Kleine Verpflegungspause am Günzburger Waldbad mit einem sehr üppigen Schweizer Wurstsalat. Eigentlich hatte ich den ein paar Nummern kleiner erwartet.

Auf dem Weg nach Günzburg kommt ein Stadler Kiss der Westbahn aus Wien nach Stuttgart vorbei.

Und dann eine Runde durch die Altstadt von Günzburg bevor es bei Reusenburg wieder an die Donau geht.

Auf dieser treibt ein kleines Ausflugsboot dessen stets winkende Besatzung von fast jedem Zug per Makrofon zurückgegrüsst wird.

Kurz hinter dem Stauwehr bei Offingen und der Bahnbrücke hätte ich eigentlich nach Norden Abbiegen wollen, aber ein Biergarten lockt ob der doch wieder fast 30 Grad mit einem Radler bevor es wieder zurück und vorbei an den Kühltürmen des ehm. AKW Grundremmingen nach Gundelfingen geht.

Eine Runde durch Gundelfingen, die örtliche Brauerei hat ihre Geschäftstätigkeit schon länger eingestellt, aber im benachbarten Lauingen gibt es noch eine.

Und dann wird gegen halb Fünf der Dillinger Ortsteil Hofen und der Landgasthof Sonne erreicht.

Nach dem Zimmerbezug fahre ich noch zum Bahnhof von Dillingen zum Getränkeauffüllen bevor es im Biergarten des Landgasthof ein üppiges Holzfällersteak gibt.

Biertechnisch leider nur Spaten und Franziskaner, aber das Kellerbier gefällt.

Wie üblich zum Schluss der Link zur Touraufzeichnung bei Komoot der heutigen 60km Etappe.

Morgen geht’s weiter nach Donauwörth und Augsburg. Mal sehen wie das Wetter wird, das soll unbeständiger werden.

Eine fahrende Wanderdüne auf der Krebsbachtalbahn

Der übliche Schienenbus für den Touristischen Verkehr auf der Krebsbachtalbahn hat einen Defekt und daher fährt unter anderem heute an Fronleichnam ein 628 (die fahrende Wanderdüne) von DB Regio die Fahrten.
Mit dem alten eBike ging es erst frühmorgens nach Darmstadt um dort auf das aktuelle eBike umzusteigen.

Hier der Link zu dieser eher uninteressanten Etappe nach Darmstadt bei Komoot.


Mit der RB68 ging es nach Heidelberg und der S5 nach Meckesheim.

Dann ging es wieder bergab nach Eschelbronn wo die Bahnunterführung nur in gebückter Haltung passiert werden kann.


Ab dort ging es mit dem Rad nach Neckarbischofsheim Nord. Unterwegs wurde, als es stramm bergauf ging und der 2. Gang rumzickte, ein alter Bierkeller passiert.

Weiter geht es über Waibstadt nach Neckarbischofsheim Nord wo bereits der 628er auf Fahrgäste aus der „S-Bahn“ (S wie stündlich) nach Aglasterhausen wartet.

Die erste „Bergfahrt“ des Tages um 10:20 fährt nur bis Siegelsbach.

Am bebachbarten Hochwasser Rückhaltebecken kann die Fahrt dann bei bestem Licht abgefangen werden.

Danach fahre ich weiter um die Rückfahrt nach Neckarbischofsheim Nord unterhalb von Untergimpern abzulichten.

Für das klassische Motiv mit der Kirche in Untergimpern ist die Sonne noch nicht weit genug herum so dass die Fotoseite noch im Schatten liegt.

Also weiter hinauf nach Obergimpern wo vor der Kirche ein schöner Freiluft-Altar für die Fronleichnamsprozession erstellt wurde.

Am anderen Ortsende wird dann der nächste Zug nach Neckarbischofsheim Nord abgewartet. Auf Grund der regelrecht knallenden Sonne wird die knapp 3/4h an einem schattigen Platz überbrückt.

Dana nochmal talwärts nach Untergimpern, jetzt passt die Sonne für den 13:32 nach Hüffenhardt. Die Besetzung des Triebwagen ist leider recht mager, wobei ein 628 von Aussen aber auch schlechter überblickbar ist wie ein Schienenbus.

Aber jetzt ist Eile angesagt, fährt doch die Gegenleistung bereis um 14:02 wieder ab Hüffenhardt und dort will ich ihn fotografieren.

Daher ging es nun stramm hinauf auf die Höhe und direkt über Siegelsbach nach Hüffenhardt.

Der etwas besser besetzte 14:02 wurde fast punktgenau bei der Ausfahrt aus Hüffenhardt erreicht.

Das Ladegleis in der Strasse ist mit einer Sh2 Scheibe vor Befahrung gesperrt. Teils sind Gleise schon überteert, genutzt wurde es vermutlich nur für Trafotransporte des benachbarten grossen Umspannwerks.

Ob hier noch irgendwann mal ein Schwertransport verkehrt?


Von Hüffenhardt ging es erst über die Höge undcdann durch den Wald hinunter an den Neckar nach Hochhausen wo ein stattlicher Raubvogel auf Beute lauerte.

Vorbei an der Verladestation des Kalksteinbruchs ubd den KKW Obrigheim ging es am Neckar entlang nach Neckargerach.

Eigentlich hatte ich geplant in Neckargerach auf den Zug zu wechseln, aber ich liege gut in der Zeit und fahre daher,  trotz der fast 30°C Temperatur, weiter mit dem Rad nach Zwingenberg um dirt wieder das Neckarufer zu wechseln um weiter nach Eberbach zu fahren. Ausblicke auf die Burg von Zwingenberg inklusive.

Und dann wird kurz vor 16 Uhr Eberbach erreicht und im Bahnhofskiosk erstmal Getränke gebunkert da der Vorrat zur Neige geht.

Hier der Link zur bei Komoot abgelegten Etappe entlang der Krebsbachtalbahn und des Neckars.

Der Zug gaukelt zwar vor als RB82 nach Frankfurt zu fahren, auf Grund der maroden Strassenbrücke bei Zell fährt der Zug nur bis Michelstadt.

Die Fahrt durchs Ittertal und über bzw. besser gesagt durch den Krähberg ist entspannt und gut klimatisiert um einzelnen Itino.

In Schöllenbach steht das Signal auf Hp1, aha, der Kollege von der Fahrbahn ist in seiner Wochenende Dependance.

Auf SEV nach Bad König und ggf. Diskussionen mit den Busfahrern wegen Radmitnahme habe ich keine Lust (gut  vermutlich wäre ich mit dem Rad über den „Schleichweg“ durch Zell vergleichbar schnell in Bad König) und daher fahre ich ab Michelstadt in der somit dritten Etappe des Tages über die Spreng nach Ober Kainsbach Richtung Heimatort.

Da der SEV lange Fahrzeiten und z. B. in Michelstadt gut 40min Umsteigezeit hat verpasdt man damit den direkten Anschluss und ist in Bad Lönig im nächsten Taktzug.

Nach der strammen Bergfahrt über die Spreng gehts entspannt hinab von Ober nach Nieder Kainsbach ubd durch Wersau und Gross Bieberau nach Hause und bin damit sogar noch 30min früher zu Hause wie mit dem mit dem SEV erreibaren Zug welcher erst 18:49 am Bahnhof ankommt.

Abschließend der Komoot-Link des Fahrrad SEV nach Hause, der den Zug überholte.

In Summe wurden es 123km auf zwei Fahrrädern mit gesamt 1160m aufwärts und die Akkus haben noch 33%.

Ich denke damit sollte die härteste Etappe der anstehenden Sommertour machbar sein.

Nur steht eine kleine Reparatur an. Einmal muss die Schaltung nochmal sauber eingestellt werden und dann ist ein Träger am Sattel gebrochen, aber das hatte ich ob dessen „Knarren“ der letzten Tage bereits erwartet.

Achja,  ganz nebenbei wurden heute die 50.000km per eBike seit 05/2017 und davon 19.000km in den letzten 2 Jahren + 1 Monat mit dem zweiten eBike geknackt.