Durch den Kraichgau an die Bergstrasse

Nach einer geruhsamen aber gefühlt zu kurzen Nacht und dem 1a Frühstück geht es motiviert wieder los. War das Wirtshaus am Treidelpfad in Haßmersheim 2020 die erste Übernachtung der Sommerradtor so war es dieses Jahr die vorletzte aber es war sicherlich nicht das letzte mal dass ich dort eingekehrt bin.

Es geht nun wieder ein kurzes Stück den Neckar hinauf um unterhalb der Burg Guttenberg ins Seitental einzubiegen um hinauf nach Siegelsbach und den sogenannten Kraichgau zu kommen.

Kontinuierlich aber nicht zu steil geht es hinauf und alsbald ist Siegelsbach erreicht. Leider verkehr die Krebsbachtalbahn seit 2009 nur noch im Saisonverker an Sonntagen von Anfang Mai bis Anfang Oktober, sowie an diversen Tagen mittwochs.

Der mit Abstand kleinste Bü-Überwacher den ich je sah befindet sich am Bahnübergang am Bahnhof von Siegelsbach. Die Gleisanlagen sind etwas grßer mit einem Ausweich- und einem Abstellgleis da sich beim Ort eine bis in die frühen 200er Jahre von der US Army und Bundeswehr genutzte ehm. „Muna“ befand, die aus dem Ausweichgleis per Anschlussgleis angebunden aber nicht mehr bedient ist. Die sich dort nun ansiedelnden Gewebse bevorzugen den LKW…

Über das hügelige Land des Kraichgau / keinen Odenwald geht es hinunter nach Untergimpern.

Das Motiv mit dem Kirchturm von Untergrimpern muss ich definitiv einmal mit einem Zug umsetzen.

Am Ortseingang von Neckarbischofsheim befindet sich ein kleines Feldbahnmuseum, aber ach hier ist nur an diversen Sonntagen Betrieb. Letzter Termin wäre laut Aushang letzten Sonntag gewesen, nächster am 15.8.2021, die Website des Vereins ist leider nicht sehr aktuell und weist noch 2020er Termine aus.

Im Gegensatz zur in Neckarbischofheim Nord abzweigenden Krebsbachtalbahn wurde die Strecke der Schwarzbachtalbahn nach Aglasterhausen modernisiert und elektrifiziert und ist seit 2010 Bestandteil der S-Bahn Rhein-Neckar.

Hmm, ob den Kopf einziehen beim Durchfahren dieser Unterführung reichen würde? Ich habe es nicht probiert, auch da ich noch andere Fotostandorte ausprobieren wollte. Die neuen Mireo S-Bahn Triebwagen von Siemens der DB Regio im S-Bahn Rhein-Neckar Design sehen schon etwas gewöhnungsbedürftig aus.

Die am Ortseingang von Meckesheim gelegene Brauerei Mall liegt verlasen dar, ebenso wie der ehm. Brauereiauschank mitten im Ort. Nur im Seitengebäude davon hält sich eine Pizzeria.

„Über den Berg“ und abseits der vielebefahrenen Bundesstraße im Nachbartal geht es nach Neckargemünd mit seiner sehr schönen Altstadt.

Entspannt geht es wieder am Neckar entlang und einige Schleidsen später ist schon Heidelberg erreicht.

Und denn geht es nordwärts entlang der Bergstraße wieder raus aus Heidelberg und in Richtung Großsachsen bei Weinheim.

Bei der Tourplanung wollte ich zuerst in Peterstal vor Heidelberg übernachten, woran ich von der 2017er Tour positive Erinnerungen hatte, entschloss hct danna aber doch für die Krone in Großsachsen. Der Grund dafür liegt bei der direkt am Hotel vorbeiführende eingleisige Führung der ehm. OEG Strecke von Heidelberg nach Weinheim bei der die heutigen Straßenbahnfahrzeuge, die Sterecke ist aber nach ESBO konzessioniert und damit eine Eisenbahn (wenn auch schmalspurig), auf dem Weg nach Heidelberg den Strassenverkerhrsteilnehmern auf ihrer Spur entgegenkommen. Früher nicht unüblich in vielen Städten mit eingleisigen Straßenbahnstrecken aber heutzutage dach eher eine Seltenheit da die Straßenbahnen später zweigleisig ausgebaut, in andere Straßen verlegt oder schlicht stillgelegt wurden.

Jetzt in der Hauptverkehrszeit ist es schlicht unmöglich eine Straßenbahnohne „Auto im Bild“ zu fotografieren und auch der Pünktlichkeit tut der kurze Abschnitt zwischen Großsachsen Bahnhof und Süd nicht gut. Nicht jeder Autofaghrer versteht das Konzept des Ausweichens auf die Gegenfahrspur.

Dann halt erst mal Abendessen mit Winzersüppchen und Pute sowie Schokomouse und Hochprozentigem „Badischen Rossler“ aus der Topinambur (?!?) der Brennerei vom Obsthof Volk im benachbarten Leutershausen.

Kurzer Blick in den „Dry-Aged“ Kühlschrank neben der Küche und auf zum nächsten versuch mit der Straßenbahn der dann schn viel besser klappt.

„Leider“ kein Zimmer zur Straße für weitere Tramfotos 😀

Der Tag klingt damit entspannt aus und anbei der Link zur Aufzeichnung bei Komoot. Morgen steht die letzte Etappe der Sommerradtour 2021 an.

Vom Rhein an den Neckar

(Hinweis: Wegen instabilem WLAN und Null Mobilnetz gab es die Bilder erst am Folgetag)

Heute nahm ich Abschied von Vater Rhein. Auf dem Weg nach Heidelberg wurde zunächst teilweise der Nordast der S1 / 11 bis Hochstetten abgefahren. Diese ist Teil der ehemaligen Hardtbahn von Graben-Neudorf nach Karlsruhe.

Weiter ging es nördlich von Graben-Neudorf zur Abzweigszelle Philippsburg Molzau. Hier konnten diverse Güterzüge der Rheintalstrecke und von der Schnellfahrstrecke nach Karlsruhe abfädelnde ICE beobachtet werden.

Weiter durch die flache Landschaft wird irgendwann Heidelberg erreicht.

Marc H. aus St. I. bei H. habe ich leider nicht besucht.

By the way. Radwege parallel zu Autobahnen und Haupteinfallstrassen sind nicht wirklich prickelnd…

Der ehemalige Hauptgüterbahnhof von Heidelberg ist mitlerweile mit der „Bahnstadt“ überbaut und so erscheibt das Gebäude des alten Stellwerks wie ein Relikt einer fernen anderen Zeit.

In Heidelberg wird die Tram in der Weststadt kurz fotografiert bevor die typischen Touristenfotos vom Schloss gemacht wurden.

Am Neckar entlang geht es nach Ziegelhausen und dann doch recht steil hinauf nach Peterstal zum Landgasthof Zum Waldhorn wo im freien unter schönen alten Bäumen ein gutes Essen genossen werden konnte.

Weitere Bilder gibt es zur heutige Etappe 5 bei Komoot