Auf nach Paris

Und nun zum zweiten Teil der Sommertour2022, dieses mal ohne Fahrrad.

Zuerst ging es mit der RB82 nach Frankfurt um 8:56 den ICE nach Saarbrücken zu erreichen.

In Saarbrücken sollte es dann mit dem RE nach Forbach und per TER weiter nach Metz.

Der Grund liegt darin dass Reservierungen für TGV weder für Interrail des Mitreisenden noch erst recht nicht für FIP Freifahrt (über das komplizierte und teure Beantragen über die Freifahrtstelle will ich nicht reden) außerhalb Frankreich nicht möglich sind. Dazu muss man einen SNCF Schalter belehren.

Aber erstmal fällt der RE nach Forbach aus…

Eine Stunde und fünf Minuten später fährt aber dann noch einer und zwar direkt nach Metz. Der einzelne Walfisch im DB Regio Lack aber durch und durch ein SNCF Fahrzeug wird sich bis Metz gut füllen.

Nach dem erfolgreichen Kauf der TGV Reservierungen für den 15:05 nach Paris Est sowie morgen nach Bordeaux (Interrail 10,-€, FIP 1,50€) hat es noch etwas Zeit für eine kleine Runde durch Metz mit seiner hübschen Altstadt, wobei der Rundgang bei der Hitze nicht richtig Spass macht.

Hmm, wenn man schon Doppelgelenkbusse fährt könnte man ja auch gleich eine Tram bauen.

Das Empfangsgebäude von Metz ist zwar schön, aber der Bahnsteigbereich ist mit einem Parkdeck überbaut, schön ist etwas anderes.

Avfrdann geht es recht flott in gut 1,5h von Metz nach Paris Est.

Und dann rüber zum Bf St. Lazare bzw. der Metrostation Europe zum Hotel.

Nach dem Einchecken noch Getränke bunkern und ein wenig Sightseeing sowie Stöbern im einzigen hier geöffneten Modellbahnladen.

Danach geht es per Metro quer durch Paris südlich der Seine in die „Fressgasse“.

Auf dem Rückweg zur Metrostation und vorbei an der 2020 abgebrannten Kathedrale Notre Dame hat es von den beiden Brücken über die Seine einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang über Paris.

Und dann mit der Metro wieder zurück zum Hotel. Die Linienbandanzeige mit Leuchtpunkten der noch folgenden Stationen mag simpel erscheinen, erfüllt aber voll und ganz seinen Zweck, zumal die Ansagen von der Tonqualität her ohnehin kaum verständlich sind.

Achja, warum einem just in einem französischen Modellbahnladen ein Rocco Modellpaket mit zwei DB Schnellzugwagen ubd dem grossen Logo des Eisenbahnmuseum DA Kranichstein über den Weg läuft wissen wohl nur die Götter.

Morgen noch eine neue Tram Linie in Paris ansehen und dann geht’s nach Bordeaux.

Kleiner Umweg ins Kasbachtal

Nach der Aktion gestern einfach direkt heimfahren? Langweilig aber auch nicht so einfach machbar da seit Freitag sowohl Baustellen zwischen Völklingen und Saarbrücken als auch bei Gau Algesheim bestehen mit SEV und somit ohne Radtransport. Gut, die Strecken könnte man auch per Rad überwinden, aber irgendwie hab jch keine Lust auf derartige Experimente.

Während der Wartezeit am Merziger Hauptbahnhof rauscht ein Erzzug mit Schwerlast Automatikkupplungen vorbei wobei je zwei der Wagen fest miteinander verbunden sind.

Hmm, auf den Vlexx Lint und den DB Regio „Grinsekatzen“ finden sich aussen grosse Symbole wo Fahrräder oder Rollstühle ihren Zustieg finden. Nicht so bei den DB Süwex Flirt, dort finden sich nur kleine Logos aber mit der WLAN Werbung verkleistert man die Fenster und somit auch die Aussicht. Dass das Einloggen ins WLAN auch nicht klappt sei nur am Rand bemerkt.

Egal, durchs schöne Tal der Saar geht es nach Konz und dann nach Trier.

In Trier vereinig sich der wegen der Baustelle erst in Völklingen beginnende einstöckige DB Flirt des Süwex mit dem doppelstöckigen CFL Kiss aus Luxemburg für die Weiterfahrt nach Koblenz.

Wobei die Vereinigung der beiden aus dem Hause Stadler stammenden Fahrzeuge nicht so recht klappen will und mit knapp 10min Verspätung geht es das Moseltal hinunter weiter nach Koblenz. Die Wendezeit in Koblenz ust übrigens sehr knapp, so dass er Zug ankam aks er eigentlich schon wieder auf dem Rückweg sein sollte. Effiziente Umläufe vertragen sich nicht so recht mit Fahrplanstabilität.

Und noch ein Stadler Produkt findet sich am Bahnsteig, ein Flirt der Vias macht sich auf den Weg nach Neuwied.

Mit dem RE Richtung Mönchengladbach geht’s dann nach Linz am Rhein.

Bei der Alstom „Grinsekatze“ (auf Grund verbesserter Chrashnormen konstruktiver Nachfolger des Mopsgesicht) mit seinen vergleichsweise kleinen Fenstern braucht es keine Aufkleber auf den Fenstern, die breiten Balken zwischen den Fenstern verderben auch so schon die Aussicht.

In Linz wartet dann der über 60 Jahre ältere und mit herrlicher Rundumsicht aufwartende Schienenbus Baureihe 798 in Doppeltraktion zur Fahrt auf der Steilstrecke mit bis zu 57 Promille Steigung hinauf auf der Kasbachtalbahn nach Kalenborn.

Die gute Rundsicht sollte natürlich nicht darüber hinwegtäuschen dass die guten alten Schienenbusse in keiner Weise Barrierefrei sind. Das merkt man schon beim Einladen und mangels Steuerwagen mit Gepäckabteil (das auch eine Element breiter in der Tür wäre) ist ein wenig Tetris angesagt um das Rad und einen „Hundebuggy“ unterzubringen, aber es klappt.

Und dann geht es mit schwer arbeitenden Motoren hinauf nach Kasbach. Schon die Ausfahrt aus dem Bahnhof Linz zeigt wie stark die Strecke fast durchgehend ansteigt.

Noch schnell ein Foto vom nun wieder leeren Triebwagen und es ist nach 8,9km Kalenborn erreicht.

Nach gut 4 Minuten kehrt der Triebwagen wieder nach Linz zurück.

Rund um den Bahnhof hat sich ein wenig „Little Britain“ breit gemacht. Allerorten Union Jacks, typische britische Dinge wie Londoner Taxis, Telefonzellen und natürlich auch Mr. Bean schmücken das Umfeld das mit Museum und Hotel ein zweites Standbein eines hier ansässigen Betriebes für Gartenbau und Baumpflege.

Hmm, was mich wohl erwartet wenn die Schilder den Weg nicht für Rad, Rollstuhl und Kinderwägen geeignet ausweist. In der Tat folgen bakd heftige Querrillen mit Schlamm. Aber noch alles fahrbar.

An der nun folgenden Brücke über die Bahn bietet es sich an den markanten Sound der bergwärts fahrenden Garnitur zu lauschen und natürlich auch zu fotografieren.

Nach der Rückkehr des Zuges ging es auch mit dem Rad weiter Talwärts.

Und recht unvermittelt wird der relativ breite und nun gut fahrbare Weg zu einem schmalen, steilen und steinigen Pfad. Nee, dann lieber schieben. Aber diverse Höhenmeter später wird der Weg wieder besser. Der Weg wechselt nun mehrmals die Talseite und an einem der Durchlässe kann der 15 Uhr Zug nach Kalenborn in Einzeltraktion mit aktivierter Klimaanlage abgelichtet werden. Wie? Klimaanlage im Schienenbus? Ja, einfach die vordere Tür teils offen lassen.

Und schon ist Kalenborn erreicht. Das Viadukt im Ort muss ich mal vormittags von der anderen Seite als Motiv versuchen und natürlich auch den Brsuch in der Brauerei mit eigener Haltestelle an der Strecke der heute leider ausfallen musste.

In Linz geht es über den Fussgängersteg und während ein weiterer Erzzug durchrollt nähert sch von hinten wieder der Schienenbus.

Man kann verstehen warum der Steg zwar Teil des Radwegnetz ist, aber nur geschoben genutzt werden darf. Bremsversagen und es geht mit Schmackes in den Rhein 😉

Im RE aus Mönchengladbach geht es nun nach Neuwied wo sich eine V90 der Brohltalbahn, V60 der Vulkaneufelbahn und ein Flirt der Vias ausruhen.

Mit der RB10 geht es nun über Koblenz auf der rechten Rheinstrecke nach Wiesbaden und Frankfurt. W

War die Garnitur aus einem 3 und 4 Teiler Flirt bis Rüdesheim noch moderat besetzt ändert sich das in Rüdesheim schlagartig und die Belegung geht schlagartig von 25 – 50% aud 125% hoch.

Diverse Fernzüge werden wegen der linksrheinischen Baustelle über den rechten Rhein umgeleitet und so wird die im GWB fahrende RB10 hinter Hattenheim im Regelgleis von einem ICE überholt.

In Wiesbaden mit +5 angekommen wird Frankfurt Hbf pünktlich erreicht, die Fahrt mit dem Pesa Link nach Dieburg kann ich mir verkneifen und so komme ich pünktlich zum Sonnenuntergang zu Hause an während der Mond gross über dem Horizont grüsst.

Hier noch mehr Fotos von der Radfahrt durchs Kasbachtal bei Komoot.

War ein schöner Kurzurlaub.

debx2021 – Vorabanreise

Das Wetter hat sich sehr gebessert aber vor der Weiterreise steht erst mal der letzte Seminartag. Da das ETCS Seminar gut durchgekommen ist und der Stoff durch Vorarbeit in den letzten Tagen mehr wie gut im Plan war konnte die Anreise aus Leipzig nach Basel zum morgen beginnenden debx2021 auch entspannt geschehen.

So ging es dann wieder von Connewitz zum Hauptbahnhof und schon kurz drauf kam der fast pünktlich fahrende ICE4 (Laufweg Berlin-Frankfurt-München), der aber mit ein Problem mit den Trittstufen hatte die sich nicht ausklappen ließen und daher einen recht heftigen Spalt zwischen Bahnsteigkante und Zug beim Zustieg präsentierte sowie ohne Reservierungsanzeige und sonstigen Fahrgastinfos verkehrte.

In Erfurt sollte dann daher ein 15min dauernder Batteriereset durchgeführt werden der aber dann nach Eisenach verlegt wurde und dann dort doch nicht in dem Umfang erforderlich war.

Die Trittstufen gingen dann wieder, aber Fahrgastinfo usw. war weiter tot.

Mit knapp 10min Verspätung wurde Frankfurt Hbf erreicht womit der Anschluss mit dem ebenfalla aus einem ICE4 bestehenden ICE 75 (Hamburg-Frankfurt-Basel-Chur) erreicht wurde welcher auch pünktlich in Basel SBB ankam.

Irgendwie kurios sahen die zwei in der Abstellung von Basel Bad Bf miteinander gekuppelten IC Steuerwagen aus. Eine Idee für einen neuen Kurz-IC Triebwagen? 😂

In Basel SBB wird schon seit ein paar Jahren die Hallenkonstruktion saniert und biegt langsam in die Zielgerade ein.

Schön dass man die alten Bahnhofsschilder bei der Sanierung nicht entsorgt sondern wieder aufgehängt hat.

Das Ibis Budget bietet wieder einen guten Ausblick auf die Grosspeterbrücke am Stellwerk Basel SBB.

Und schon geht es zurück zum Bahnhof zum „Treffen der Vorabanreisenden“ wobei sich bei angenehmen Temperaturen draussen sitzend auch bei Rösti und Bier gut gestärkt werden kann.

Die Altherrenmanschaft im Selfi.

Und dann ab ins Hotel, morgen geht es relativ früh los mit der debx2021 Exkursion.

Mit Hochgeschwindigkeit nach Hause

Und dann ist auch schon der letzte Letzte Tag der Tour angebrochen.

Wegen der mehrjährigen Baustelle rund um die Westseite des Bahnhofs Lyon Part-Dieu verkehren die O-Busse abgebügelt auf Akku durch die Unterführung des Einkaufszentrums.

Die Unterführung ist dabei nur für Autos, Busse und Tram frei. Fussgänger müssen den Bereich grossräumig umgehen, mit der Tram fahren oder die“Himmelstreppe“ nutzen wenn das Einkaufszentrum geschlossen hat.

Da die nächste Tram erst in 10min kommt bleibt der Weg durchs kurz nach Acht sehr leere Einkaufszentrum.

Und nach kurzer Wartezeit kam bereits der TGV 9696 von Montpellier über Strasbourg nach Luxemburg der den Bahnhof jedoch wegen techn. Problemen erst mit 5min Verspätung verließ.

Über ein kurzes Stück Schnellfahrstrecke und anschließender Altbaustrecke ging es nach Dijon. Nach dem dortigen Richtungswechsel ging es hinter Dijon auf die LGV Rhin-Rhone mit 300km/h flott nach Mulhouse.

Über den Güterring geht es ohne Richtungswechsel nach Colmar und Strasbourg.

Für mich war hier planmäßig der Umstieg nach Offenburg angesagt, die Fahrgäste nach Metz und Luxemburg mussten wegen technischen Defekt (was auch immer) in den gegenüber am Bahnsteig stehenden Ersatzzug umsteigen.

Die Züge nach Offenburg sind zwar als SWEG gekennzeichnet jedoch wird jeder zweite Umlauf durch die SNCF mit „Walfischen“ abgedeckt.

Der leicht verspätete ICE von Paris nach Stuttgart drängelt sich noch vor und schon geht es los.

Und dann ist in Kehl wieder Deutschland erreicht und mit 8min Übergang geht’s im ICE4 (ICE278 Interlaken – Berlin) nach Frankfurt.

ICE4, der Zug der tollen Aussichten. Im gut besetzten Zug ergattere ich noch einen Platz mit Schießscharte zum Ausblick.

Der Zug baut die 5min Verspätung ab Offenburg bis Frankfurt auf 11min aus, trotzdem wird der nur einteilig verkehrende RB82 Itino um 15:25 noch erreicht und pünktlich wird der Heimatbahnhof erreicht.

Aaaaah, endlich wieder vernünftiges Bier 😂

So, morgen noch ein Ruhetag. Dann geht’s wieder auf Arbeit bis zur kurzen Radtour im September.

Pleiten, Pech und Pannen, aber gut

Erster Tag meiner Tour zur Gleichenberger Bahn die vsl. zum Dezember eingestellt und auf touristischen Verkehr umgestellt wird.

Da diese auch so schon einen sehr übersichtlichen Fahrplan hat und um Mo bis Fr schon um 14:43 der letzte Zug ab Feldbach nach Bad Gleichenberg fährt (am Wochenende wegen späteren ersten Zug dann 2h später) habe ich die Anfahrt etappiert.

Trotzdem geht es schon früh um 5:31 mit der RB82 nach Frankfurt. Die Wartezeit wird in der Kantine überbrückt bevor es vorbei am 50% privaten und des pseudo privaten EVU in Frankfurt Hbf auf den hinteren Gleisen, durch die auch „Pissrinne“ genannte Unterführung und am Gleis 7 hat es mit dem Blick auf das schöne Hallendach „Licht am Ende des Tunnels“ zum zum ICE 523 nach München geht.

Der ICE 523 ist leicht verspätet und verkehrt nur einteilig da sich wohl das zweite Teil in Köln nicht dazugesellen wollte.

Er ist aber nicht überbesetzt und Nürnberg Hbf wird sogar 4min zu früh erreicht. In München Hbf sind es wieder knapp 2min Verspätung auf Gleis 24 und somit wird der EC 217 auf Gleis 12 sauber erreicht.

Aber es läuft schon die Ansage dass sich dessen Abfahrt wegen eines Feuerwehreinsatz auf unbestimmte Zeit verschiebt. www.strecken.info kennt nur einen liegengebliebenen Zug hinter Rosenheim und das scheint der Grund zu sein. Mit +25 geht es erst mal nach Rosenheim und im 11:20 war er der erste der wieder weiter Richtung Salzburg fahren durfte.

Beim Fahrtrichtungswechsel in Bischofshofen ist der Zug wieder pünktlich unterwegs sammelt aber dann in der Rampe einige Minuten so dass Stainach-Irdning mit +8 erreicht wird.

Check in im Hotel ist erst an 16 Uhr, daher setze ich eine kleine Wanderung nach Trautenfels an.

Leide steht die Sone für Motive mit dem Grimming im Hintergrund schon zu weit im Westen. Schön ist hier trotzdem.

Und dann kommt Pech dazu. Der Güterzug auf Bild 2, vmtl. eine Übergabe zu den diversen Anschließern, kommt als ich gerade die laut Komoot angeblich vorhandenen Wege suche und zu weit weg bin, und beim IC Transalpin steht die Sonne falsch und ich drücke zu spät ab.

Am Ortseingang von Trautenfels wird im Bezug auf mit Verkehrsschildern verkündeten Lasteinschränkungen auf Ausgaben der Grazer Zeitung von 2012 und 2017. Hmm, Zeitung lesen während der Fahrt?

Eigentlich präsentiert sich das ÖBB Netz recht modern, wenn man mal von diversen Nebenstrecken absieht. Aber auf sekundären Hauptstrecken wie Bischofshofen – Graz versteckten sich doch so manche Altanlage wie hier ein Schrankenwärter in Trautenfels bei Stainach-Irdning der insgesamt drei Bahnübergänge sichert. Zwei der Bü werden per Winde und Drahtzugleitung parallel bedient, sind nicht einsehbar vom Wärter und sichern Feldwege. Die gut befahrenen Landesstrasse liegt am Wärterhaus und wird direkt an der Schranke gekurbelt. Das schliessen erfolgt abhängig von der Zugmeldung und nicht gleichzeitig. Für Fahrten Richtung Bischofshofen werden erst die zwei Feldwege (gemeinsane Drahtzugleitung) geschlossen und erst später die Landesstrasse. Irgendwelche signaltechnische Abhängigkeiten oder Ausschaltkontakte sind nicht zu erkennen. Auch fehlen, wie auch in D öfters bei Wärterschranken, vorgeschaltete Lichtzeichen, nein nicht mal eine Beleuchtung gibt es (in D in solchen Fällen eher üblich). In Österreich sollte man die Ankündigung eines Bahnübergang mittels „Lattenzaun“ insbesondere Nachts sehr ernst nehmen.
Anbei ein paar Bilder von zwei der drei Bü.

Und wieder Pech. Der IC nach Salzburg, welcher einen CityShutle Steuerwagen besitzt, hat wenige Minuten Verspätung und kurz vor dem Zug parkiert einer Sein Auto mitten im Bild um seinen Hund Gassi zu führen. Also dann halt ein eher frontales Foto.

Das Hotelzimmer ist sehr weitläufig. Hoffentlich finde ich rechtzeitig zum Essen wieder den Ausgang. 🤣

Ennstaler Rahmsuppe, Cordon Bleu und Apfel Tiramisu. Alles sehr lecker.

So, nun der lange Weg durchs Zimmer zum Bett. Morgen, geht’s w

Nach Hause durch den Harz

Heute stand nur eines an, die Heimreise.

Aber nach dem Frühstück ging es erst mal durchs Ort um die hübsche Altstadt auch mal bei Tageslicht zu sehen. Die Passage wurde mir freundlicher weise vom Wachkater am Nikolayplatz gestattet.

Einfach via Goslar nach Hannover oder Göttingen auf recht direkten Weg nach Hause… zu langweilig.

Also erst mal zum HSB Bahnhof und die Fahrkarte beschafft. Der 11:55 nach Nordhausen wird vom „Harzkamel“ vom Betriebsteil Elmowerk, wo sich die Wagenwerkstatt befindet, bereitgestellt. Die auf Meterspur adapierte Ost V100 wird den Zug nicht befördern (schade eigentlich). Derweil macht sich der Abellio RE 4 pünktlich um 11:21 auf den Weg nach Goslar.

Kurz vor Abfahrt des 11:55 kommt dann der Altbautriebwagen von Talbot aus Aachen, der 187 013, als Leerfahrt in den Bahnhof. Interessant was hier alles geboten wird.

Mit geringer Verspätung, die Lok kam erst nach dem Triebwagen kurz vor Abfahrt an den Zug, ging es im gut gefüllten Zug bei bestem Wetter hinauf nach Drei Annen Hohne.

Im zweiten Wagen hinter der Lok konnte der Sound gut genossen werden und nebenbei auch das gestern schon verwackelt fotografierte „Vorgartensignal“ dokumentiert werden.

In Drei Annen Hohne war dann grosses Zugtreffen mit Lokwechsel angesagt. Auf Gleis 2 stand bereits der Zug aus Nordhausen zum Brocken dessen Lok sich bereits ans andere Ende des Zuges umgesetzt aber nicht gekuppelt hatte. Die Lok „meines Zuges“ der auf Gleis 1 eingefahren war wurde auch abgekuppelt und löschte ihren Durst am Wasserkran. Derweil kam der Zug vom Brocken nach Wernigerode auf Gleis 3 rein.

Nach dem Wasserfassen zog die Lok Richtung Schierke vor und kurz danach die Lok aus Gleis 2 welche sich dann vor „meinen Zug“ nach Nordhausen setzte und die ehm. Lok vom Zug aus Nordhausen vor den Zug zum Brocken. Somit fährt der Zug zum Brocken wieder Kessel voraus.

Kurz nach der Abfahrt beginnt es relativ heftig zu graupeln. Der Wetterbericht berichtet von 25cm Schnee auf dem Brocken.

Während die Strecke von Wernigerode zum Brocken bis zum frühen Nachmittag im Winterfahrplan fast stündlich einen bergwärts fahrenden Zug (und später dann die Gegenleistungen) aufweist und mit einem zusätzlichen Pendel Drei Annen Hohne zum Brocken 8 bzw. 7 Zugpaare verkehren sind es zwischen Drei Annen Hohne und Eisfelder Talmühle nur deren 4 wovon zwei mit Triebwagen gefahren werden. Der Grossteil der Fahrgäste vom 11:55 ab Wernigerode stieg ohnehin in Drei Annen Hohne in den Zug zum Brocken um.

In Eisfelder Talmühle bestand dann Anschluss zum Triebwagen aus Harzgerode nach Nordhausen. Diese Triebwagen sind übrigens nicht wie zunächst vermutet Umbauen sondern komplette Neubauten des DB Fahrzeugwerk Halberstadt.

Im Triebwagen befindet sich nur ein Fahrgast ich bin der einzige Zusteiger. Der dritte Fahrgast steigt in Illfeld Neanderklinik ein. In Illfeld wird der vom Südharz Klinikum kommende „Duo-Combino“ gekreuzt welcher als Linie 10 Werktags im Stundentakt und am Wochenende im 2h Takt sowohl auf dem Strassenbahnnetz von Nordhausen (parallel zur Linie 1 vom Südharz Klinikum zum Bahnhofsvorplatz) als auch der HSB Strecke bis Illfeld Neanderklinik verkehrt.

Ich muss den Zug bereits in Niedersachswerfen Ost verlassen da in Nordhausen der Anschluss zur RB 80 nach Göttingen erst eine Stunde später möglich wäre. So sind knapp 15min Fussweg bei 22min Umsteigezeit fällig.

Der Fussweg ist nicht beschildert. Erst vor dem DB Bahnhof entdecke ich eine Beschilderung der Gegenrichtung zum HSB Bahnhof.

Die Strecke von Nordhausen nach Herzberg wird derzeit auf ESTW umgebaut. In Niedersachswerfen stehen bereits die ersten Ks-Signale.

Im ehmals unmittelbar an der Zonengrenze gelegenen Bahnhof Ellrich erinnert ein alter Wachturm an die Zeiten der innerdeutschen Teilung und kurz nach der letzten Weiche wird Thüringen verlassen und Niedersachsen erreicht.

Weiter über Herzberg nach Northeim wo sich kurz nach dem Bahnhof der auf der Altstrecke verkehrende Lint41 ein erfolgsloses Rennen mit einem auf der Schnellfahrstrecke ebenfalls nach Göttingen fahrenden ICE4 leistet.

Und schon ist Göggingen erreicht. Eigentlich könnte ich nun den ICE76 erreichen und schon kurz nach 19 Uhr zu Hause sein, dieser ist jedoch sehr gut belegt und ich nutze lieber den etwas später und via Main-Weser-Bahn verkehrenden IC2475.

Und dann mit Retro-Charme im Avmz108 Richtung Frankfurt.

Und langsam wird es dabei Nacht wahrend erst die Fulda südlich von Kassel (Bild 2) und dann die Lahn bei Gießen Oswaldgarten passiert wird und dann kündigt sich Frankfurt mit dem „Ginnheiner Spargel“ an.

Ein letzter Umstieg in den RB82 der Vias und pünktlich auf die Minute komme ich nach einer schönen und abwechslungsreichen Woche um 20:05 wieder im Heimatbahnhof an.

Achja, hier nochmals das Harzkamel in voller Größe. Vor den Schmalspurbahnwagen wirkte diese ein wenig wie eine typische US Lok vor einer Talgo Garnitur.

Achja, diverse Bahnhöfe erinnern an den morgigen Arbeitstag 😂🤔😉

Adeus Madeira

Und nach einer Woche ist der Urlaub leider wieder vorbei.

Irgebdwie scheint sich das morgens noch gute Wetter scheint sich nun auch zu verstecken. Oder hatte es unsere kleine Gruppe eingepackt?

Jedenfalls zog es sich ab Mittags ziemlich zu.

Herumgammeln bis der Shuttlebus nach 15 Uhr kam. Noch eine Fischsuppe als Snack und am Flughafen regnet es gar ein wenig.

Wie beim Hinflug ist Madeira nur der Zwischenstop und so kommt der Flieger diesmal aus Lanzarote. Nach gut einer Stunde ging es weiter. Eigentlich wäre ein früherer Abflug möglich gewesen aber ein Fluggast mit gesundheitlichen Problemen musst erst versorgt werden und hatte das Flugzeug dann noch verlassen. Damit musste auch das bereits verladene Gepäck nochmal behandelt werden.

Und dann ging es mit geringer Verspätung um kurz vor 18 Uhr los. Der Sonnenuntergang illuminiert dabei passend den Abschied.

Letzte Blicke auf Madeira, inklusive der am 02.01. erwanderten Ostspitze, der Ponta de São Lourenço und Casa do Sardinha. Dann ging es über die Wolken und der Sonnenuntergang begleitete die erste Zeit auf dem Heimflug.

Südlich von Pontevedra wurde die Spanische Westküste erreicht (oben links). Danach gibg es über die Biskaya und über La Rochelle wurde die französische Küste erreicht. Es ergab sich später ein schöner Blick auf Orleans (oben rechts), wobei die auf der eher unpräzisen GPS Ortung basiert. Wahrscheinlicher dürfte es sich aber um Le Mans handeln. Über Paris indes liegte eine Wolkendecke (mitte links).

Über Reims hat es stellenweise Wolken was einen interessanten Effekt ergibt (mitte rdchts). Via Luxemburg, Eifel und Taunus wird Frankfurt nördlich umflogen, bei Hanau gewendet und die Wolkendecke durchflogen und dann war auch schon Frankfurt pünktlich als planmäßig letzter Flug vor der Nachtruhe erreicht.

Acht herrliche Tage bei super Wetter, einem faszinierenden Feuerwerk und mit einer noch viel faszinierenden Landschaft sind vorbei. Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Achja, und zu Hause ist man nun glatt erstaunt wenn die Seitenstrasse nicht mit mindestens 20% Steigung abgezweigt 😎

Auf in den Südwesten

Nein, 2017 ging es zwar auch in den Südwesten, nach Bad Bellingen, aber diesmal und aller heute ach so moderner Flugscham zum Trotz ist das Ziel doch ein klein wenig Südwestlicher. Madeira ist das Ziel.

Apropos Flugscham. Zur „Rechtfertigung“. Der letzte Flug war 2014 nach Island und 2009 auch nach Madeira. Dazu noch je 1x Korfu, Tunesien und Tenneriffa in den Jahren zuvor. Ich denke da ist mein Flug-Co2-Fussabdruck doch eher überschaubar. Zum Ausgleich geht’s im Februar zu den Dampfbahnen zum Fichtelberg und im Harz. Russ statt Feinstaub 🤣

Aber zurück zu heute.

Früh Aufstehen war angesagt, fuhr dich der Bus schon kurz nach halb Sieben. Gut 15 Wartezeit am Hbf in Darmstadt und weiter mit dem Airliner zum Terminal 2 in Frankfurt. Toll, Gepäckabfertigung am hintersten Schalter im Bereich D und Abflug am fast ybderen Ende in E 21. Dazwischen noch ein wenig Securutyshow, wobei der Kamerad am Durchleuchter mit einer extrem amüsanten aber trotzdem ernstzunehmenden Art das ganze etwas erträglicher machte was alles abgelegt werden muss und wie es zu trennen ist.

Danach folgte das übliche Herumgammeln. Abflug war um 11 Uhr vorgesehen. Check in ab 10:15. Ach wie angenehm ist da doch Bahnfahren…

Dann vom Warteraum die Treppe runter zum Bus zum Flieger auf dem Vorfeld. Eine Boing 737-800 wartete. Aber keine „Max“ 😨Aber vor dem Start ging es noch durch die Enteisung. Und schon war via Startbahn 18 West Darmstadt unterhalb zu sehen. Bestes Erkennungszeichen von Darmstadt ist die Rauchfahne der Müllverbrennung und das Darmstädter Kreuz. Ich hab aber primär den Bahnhof erkannt. 🤣

Entlang der Bergstrasse gibg es nun südwärts.

Im Schwarzwald waren erste Schneefelder zu sehen, das Schweizer Mittelland hüllte sich aber zusammen mit der Bodenseeregion in Wolken. Um so prägnanter waren die Alpengipfel zu sehen. Der Flieger drehte hinter Basel nun Richtung Westen ein und es ging via Lyon und Toulouse über die Pyrenäen und nach Spanien rein. Leider war es dann eher schlecht mit dem Fotografieren da die Sonne Teils gegen das Fenster stand. Aber schon bald war Lissabon mit der Mündung des Tejo in den Atlantik erreicht. Wie schon auf dem Festland waren mal mehr und mal weniger Wolken zu sehen und nach gut 3,5h Flugzeit setzte der Flieger auf dem Flughafen von Madeira bei Funchal auf.

Ufff, alles gut gegangen. Der Flughafen quetscht sich zwischen die steilen Hänge und die Küste, war aber noch in den frühen 2000er noch spezieller im Anflug da die Piste extrem kurz und teils aufgeständert ausgeführt war. Mit dem Shuttlebus ging es mit teils heftigen Steigungen auf der Schnellstraße nach Funchal, beim Abliefern der anderen Gäste in diversen Hotels in der Altstadt von Funchal hatte der Fahrer gut zu rudern. Rückwärts in engen Gassen mit Anhänger rangieren und Anfahren am Berg, das konnte er definitiv.

Acja, auf dem Fensteraufkleber neben dem Aufzug fehlt das „f“ fpr Four.

Beim Besuch im Zimmer der Mitreisenden wurde festgestellt dass dieses optimal zum Betrachten des legendären Silvesterfeuerwerks in Funchal sein dürfte. Mal schaun…

Jetzt erst mal runter in die Stadt, ein wenig Sightseeing und eine Lokalität zum Essen suchen. Dabei den „Bahnhof“ von Funchal entdeckt. Aber ernsthaft gab es nur mal eine Zahbradbahn auf Madeira und zwar ungefähr dort wo man diese komischen Schlittenfahrten auf Kopfsteinpflaster in Funchal machen kann.

Apropos Zahnradbahn von Funchal. Am Cafe Ritz hat es dazu eine schöne Kachel am Gebäude. Die Bahn wurde 1943 eingestellt und zwischen den am Wasser gelegenen unteren Teilen und Monte auf gut 580m.ü.M verkehrt seit November 2000 eine Seilbahn die ihre Herkunft von den üblichen Herstellern aus der Schweiz/Österreich kaum verleugnen kann.

Lustige Busse hat es hier. Normallange sind eher die Ausnahme, was aber angesichts der engen, steilen und kurvenreichen Strassen kein Wunder ist. Der ganz kleine Bus dürfte aber eher nur dem Aufbewahren der Weihnachtseinkäufe dienen.

„Da lacht die Koralle“, um mal aus Bud Spencer Filmen zu zitieren. Nicht gerade eine Offenbarung aber dich gut trinkbar das hiesige Coral. Noch etwas Knoblauchbrot und schon kommt der Fischspieß.

Und so langsam kam auch hier die Nacht. Aber immerhin erst um 18:30 herum (zudem -1h ggü. zu Hause) und nicht schon um kurz nach 15 Uhr.

Und Gott gab dem Franzosen ähm… Portugiesen die Leuchtdiode.

Es gibt fast nichts was hier vor der Imumination verschont wird. Teils extrem kitschig, aber doch schön.

Apropos Darmstadt am Bahnhof erkannt. Hier noch so ein Fall.

Nachdem ich über Spanien ein wenig die Orientierung verlor (keine Monitore mit Karte im Flugzeug) konnte ich mich hier wieder einnordnen.

Irgendwie hatte ich aus den Bahntouren im Sommer Entroncamento in Portugal nicht so grün in Erinnerung, aber die große Gleisanlage, das Instandsetzungswerk, das heute als Nationales Bahnmuseum dienende Betriebswerk aber insbesondere die beiden gut erkennbaren im Osten abzweigenden Bahnstrecken (im Foto links und nicht gut erkennbar) ließen es klick machen.

So, jetzt erst mal ausschlafen.

Es geht nach Hause

Die sehr spannenden und abwechslungsreichen fast zwei Wochen gehen heute zu Ende. Aber einfach nach Hause? Das wäre zu langweilig, zudem sind fast alle ICE nach Frankfurt als sehr stark belegt angezeigt.

Ea fällt auf dass derzeit wieder recht viele Garnituren mit x-Wagen bei der Nürnberger S-Bahn unterwegs sind.

In der Unterführung in Nürnberg steht das Mülltaxi, warum assoziiere ich damit auch den ICE4 aka Mehdorns Rache?

Und es komnt wie es kommen muss, der ICE800 nach Erfurt ist wieder ein unsäglicher ICE4.

Aber die Sardinendose läuft recht ruhig und pünktlich über die VDE 8.1

In Erfurt trifft der ICE800 der nun über die VDE8.2 und Halle recht direkt nach Berlin und Hamburg weiter fährt den leicht verspäteten ICE 682 der aus München kommend und via Stuttgart und Frankfurt fuhr mit einem Abstecher über Leipzig ebebfalls nach Berlin fährt.

Im Überholbahhof Theuern erwischte ich einen ETCS Marker… also „Irgendwas mit ETCS“ [tm] (Insiderwitz).

Die Vegetation der Böschung erinnert dabei eher an eine spanische Schnellfahrstrecke.

In Erfurt wird in den ICE3 nach Ffm Flughafen gewechselt. Leide ein renovierter der somit die gleichen gruseligen Sitze wie der ICE4 besitzt. Der Zug ist sehr gut besetzt, ich erwische aber noch einen brauchbaren Sitz in der Lounge. Leider ist die Glasabtrennung dauerhaft grau.

Wegen den Bauarbeiten zwischen Bebra und Fulda fährt der ICE 1632 mit Fahrtrichtungswechsel über Kassel-Wilhemshöhe. Die Trennscheibe zum Führerstand bleibt leider „vermilcht“ was aber wegen des Gegenlichtes zu netten Effekten führt.

Noch ein paar Eindrücke von Erfurt nach Frankfurt Süd.

Die Wagennummer 28 in die verschmutzte Fensterscheibe zu schmieren ist wohl ein Verbesserungsvorschlag , aber was wenn der Zug in Doppeltraktion fährt und aus Wagen 28 dann 38 wird? Den Monitoren im Zug dürfte das weniger schwer fallen. 🤣

Dass der Zug eine Minute zu früh in Frankfurt Süd ankam sollte auch eine Erwähnung wert sein, zumal er mit +3 in Erfurt wegfuhr und in der Prognose in der Fahrplanauskunft teils mit bis +7 gemeldet wurde.

Sodann rüber nach Gleis 1 zur S3 nach Darmstadt um ab dort mit der Vias den letzten Abschnitt zu fahren.

Und Reinheim wurde auch pünktlich erreicht und es fing ganz leicht an zu regnen. Hat schon komisches Wetter die letzten Tage.

So, jetzt kommt erst mal eine längere Urlaubs Durststrecke. 🙈😉

Dumm gelaufen…

Da meint man es gut und erklärt sich bereit am Freitag Nachmittag noch vor dem Urlaub für eine Fdl Prüfung in den „Jurassic Park“ zu fahren und wie revanchiert such sich das Karma?

Die Prüfung war nicht erfolgreich und noch während der Prüfung vernehme ich von der benachbarten Notfallleitstelle den Eingang eines Notrufs auf „MST“. Notrufe gibt es oft, gefühlt die meisten Proberufe, aber jetzt hat tatsächlich ein Baustellen LKW dort die Oberleitung sauber heruntergeholt. Nichts geht mehr über den Main nach F-Süd und F-Louisa. Über Niederrad geht es noch aber die freien Kapazitäten sind da sehr knapp.

Naja, dann erst mal im Hbf in die Kantine „Reste essen“ mit leckerer Leber und dann mal schauen ob es mit dem Vias 19:25 klappt.

Natürlich nicht. Erst wird er verlegt, dann gestrichen. Kein Wunder, stehen doch in dem Gleis schon die Dreieichbahn und davor die Vias über Hanau nach Wiebelsbach und beide kommen nicht vom Fleck.

Dazwischen habe ich es bei der S-Bahn probiert, aber die S3 gibg erst mal nur bis F-Süd. Also wieder hoch.

Alle Räder stehen still wenn es ein Schussel von LKW Kutscher es so will.

Naja, 20:20 soll wohl ein IC nach Stuttgart über Darmstadt fahren. Dieser wird von Gleis 12 nach 15 verlegt und was steht auf Gleis 14? Ein Vias als RB82 nach Eberbach beschriftet. Der Zugzielanzeiger meint zwar es sei ein RE nach Marburg aber egal… das Zugpersonal meint nach Darmstadt Nord usw. zu fahren, kann nur nicht sagen wann.

Egal, einsteigen, hinsetzen und abwarten.

Der IC fur irgebdwann nach 20:40 und „meine“ RB rollt kurz nach 21 Uhr aus der Halle. Juchu!

Kurz vor 22 Uhr komme ich dann endlich in Reinheim an. Fin…