Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Etwas erschreckt hat mich bei der Ankunft in Frankfurt dass der dort beginnende ICE117 nach Graz, den ich im Sommer für die Radtour nutze, erst mit ÷20 angezeigt wird und kurz danach ausfällt da er erst in München beginnt. Da hoffe ich mal dass dies im Juli nicht auch eintritt. 🙁
Mit dem Zug wurde am Ostermontag um 8:16 das noch verschlafene Frankfurt erreicht. Die Zeit bis zur Öffnung des Caricatura Museum wurde für diverse Fotostandorte am alten Hafen, der Camberger- und der Main-Neckar-Brücke genutzt bevor es in der Nähe vom Frankfurter Dom und Museum zum Frühstück ging. Nach der Besichtigung der gut gestalteten Sonderausstellung über das Schaffen von Martin Perscheid wurde wieder der Main überquert und es ging Richtung Heimat. Bei Frankfurt-Louisa wurde die Brückenbaustelle mit den Zügen nach Isenburg beobachtet bevor es durch den Frankfurter Stadtwald mit zahlreichen Fotostops entlang der Strassenbahnlinie 17 nach Neu Isenburg ging. Am alten Stadtbahnhof, der bis in die 1990er noch für Stückgut ubd bis Anfang der 2000er noch die „Bundesmonopolbrennerei für Brandwein“ mit ihren zweiachsichen grünen Kesselwagen bediente. Grösser Wagen waren nicht möglich daxdas Werk teils über Drehscheiben angedient wurde. Von der Brennerei ist nichts mehr übrig, das Areal wird mit Wohnungen überbaut. Am neuen Kreisel wurde das alte Stellwerk, was zuletzt nurnoch den alten Bahnübergang sicherte, zum neuen Sitz des Modellbahnclub Isenburg, der früher am alten Bahnhofshebäude residierte. Danach ging es flott durch Dreieich-Sprendlingen und Dreieichenhein und auf rekativ direkten Weg zur Thomashütte zum Essen fassen. Der Salat war nicht schlecht aber insgesamt hat der Laden nachgelassen. Danach weiter via Münster und Dieburg nach Hause
Die erste Etappe der Anreise zum Winterurlaub 2026 beinhaltet gleich mal eine kleine Wanderung. Denn die wegen Kopfmachen in Darmstadt Hbf (der Blindgänger am Nordbahnhof ist geborgen, aber jetzt müssen die Gleise usw. erst wieder rein)etwa 13min verspätete RB82 teilt sich das Gleis mit dem RE85 nach Babenhausen und steht in Gleis 10 daher vor der Bahnhofshalle.
Aber der Anschlusszug fährt auf Gleis 2 fährt eh erst in knapp einer halben Stunde, kein Grund für Hektik.
Ich mache es mir im Endwagen bequem, sonderlich voll wird es eh nicht.
Mangels aktivem ETCS gehts die Riedbahn mit 160 runter nach Mannheim was trotzdem pünktlich erreicht wird, obwohl der Zug zwischen Niederrad und Mörfelden ziemlich getrödelt hatte.
Der EC151 scheint üppige Fahrtzeitreserven zu haben.
Was er auch üppig hat sind Toiletten. Neben einer Unisex Toilette und einer reinen Damentoilette hat es auch eine für Stehpinkler die nur ein Urinal besitzt. Aus der ferne dachte ich erst das rechte Symbol sei nicht richtig montiert und daher nur zum Teil ausgeleuchtet.
Bei tristem Wetter gehts das Rheintal nach Weil am Rhein und Basel hinauf.
Mit dem beim beworbenen Apero Plättli inkludierten Wein könnte man sich das Wetter ggf. schön saufen, aber dafür ist es noch zu früh.
Bisher war der EC151 top pünktlich, aber hinter Basel Bad Bf auf der Verbindungsbahn stockert es gewaltig und der sportliche 8min Übergang in Basel SBB schmilzt auf knapp 5 Minuten.
Also dann flotten Fusses das Gleis 5 entlang und ein kleiner Sprint durch die Pasarellle nach Gleis 20 wo der BLS RABe 528 (MIKA) als IR56 nach Biel bereits wartet.
Der Mika ist ein Stadler Flirt 4 und in der hochwertigen Innenausstattung dem SOB Gothardino recht ähnlich.
Er wird noch erreicht und pünktlich geht’s durch Tal der Birs über Laufen nach Delémont wo die Fahrtrichtung gewechselt wird und nebenan Schweizer Alkohol per Rangiertraktor verschoben wird.
Weiter nach Moutier, das vor wenigen Wochen per Volksentscheid vom deutschsprachigen Kanton Bern zum französischsprachigen Kanton Jura wechselte und nach dem langen Tunnel wird nach dem Abstieg bei Grenchen das eher flache Seeland erreicht.
Im zweisprachigen Biel/Bienne fährt der Zug extrem langsam ein. Der Grund wird beim Umstieg gewahr. Im Gleis steht auch noch ein auf Ausfahrt wartender Übergabezug von SBB Cargo.
„Dieser Zugteil bleibt in Biel, bitte aussteigen. Weiter fahrende Fahrgäste bitte im den vorderen Zugteil umsteigen“ ähm nein, besser nicht. 😉
Stattdessen wartet ein Bahnsteig weiter ein BLS Dosto „MUTZ“, aus der Stadler Kiss Reihe, dessen 1. Klasse im Einsatz ebenfalls als IR ggü. dem MIKA sehr enttäuscht. Aber die Fahrt ist ohnehin nur recht kurz. Kurz vor Bern HB kann in Wankdorf an der kleinen SBB Uhr des SBB Hauptsitz noch schnell ein Uhrenvergleich gemacht werden.
Der IR65 erreicht Bern HB zwar von Westen her, passiert aber die Bahnsteige und hält erst hinter der dunklen da überbauten Bahnhofs“halle“ am Außenbahnsteiggleis 49. Da Gleis 49 die Verlängerung von Gleis 9 ist und man die Fahrgstströme entkoppeln wollte hat es hier ein begehbares und Witterungsgeschütztes Bahnsteig“dach“ mit dem man vom am Hallenrand gelegenen Querbahnsteig, „die Welle“ genannt, ohne den Bahnsteig Gleis 9 bzw 10 zu nutzen zum Gleis 49 bzw. 50 kommt.
Also hoch, vorlaufen, rüber und runter nach Gleis 8 wo kurz darauf der IC 61 aus Basel via Olten nach Interlaken Ost einfährt.
Auf der IC Linie 61 sind noch klassische Lok/Wagen Züge mit den Loks der SBB Reihe Re460 aus den 1990er Jahren und eine der letzten grossen Entwicklungen der langjährigen Schweizer Lokomotivschmiede SLM und den ungefähr gleich alten und wie die Re460 in den letzten Jahren aufgefrischten Doppelstockgarnituren IC2000 unterwegs. Der gebutzte Zug hat noch einen Verstärkergarnitur aus einem EW IV Wagen und einem aus den UIC Wagen umgebauten Steuerwagen zusätzlich vorangestellt, wobei kein Durchgang zur IC2000 Garnitur möglich ist da einerseits der Dosto Steuerwagen keinen Durchgang hat und die IC2000 Wagen ihren Durchgang im Oberstock angeordnet haben, ähnlich wie später auch z. B. bei den SNCF Duplex TGV.
Durch die in keiner Weise winterliche Landschaft gehts weiter zum Thuner See. Nur auf den Höhen der umliegenden Berge hat es ab und an Schneeflächen.
Aber allgemein ist es einfach nur diesig und ab und zu regnet bzw. nieselt es etwas während sich der Zug Interlaken nähert.
Bahnsteiggleich wird umgestiegen, nun in die auf Meterspur verkehrende Brünigbahn die von der SBB Tochter Zentralbahn betrieben wird.
Hinter Brienz kommt mir die Idee auch noch die MIB von Meiringen nach Innertkirchen abzufahren, Zeit habe ich ja heute genug, so pünktlich wie heute alles läuft.
Die NUB war lange Jahre die „Werksbahn“ der Kraftwerke Oberhasli (KWO) und mit teils interessanten Gebrauchtfahrzeugen wie einem ehm. OEG Triebwagen aus Rhein/Neckar der ein Notstromaggregat eingebaut bekam um grosse Kraftwerksteile auch bei ausgeschalteter Oberleitung (Profil im Tunnel) nach Innertkirchen bringen zu können.
2021 trennte sich die KWO von ihrer Bahn und die Zentralbahn übernahm die Strecke und Traktion.
Da die MIB mit 1kV= in der Oberleitung betrieben wird können die Triebwagen nicht direkt in den Bahnhof von Meiringen einfahren und halten an einem vorgelagerten Bahnsteig, da die übrigen Strecken der Zentralbahn wie bei den SBB 15kV 16,7Hz in der Oberleitung haben.
Die Strecke nach Innertkirchen ist nicht lange, der Unsteigeknoten ist die vorletzte Station Grimseltor wo zu den Bussen umgestiegen werden kann, wobei die Linien über den Grimsel und Susten im Winter nicht verkehren da die Pässe im Winter gesperrt sind.
In der Endstation Innertkirchen Kraftwerk parkt auch ein ehemaliger Triebwagen der Frauenfeld-Wiel Bahn mit dem die Zentralbahn zusammen u. a. mit der RWTH Aachen versuche am Brünigpass fährt mit dem Ziel dass die zukünftigen Triebwagen über den Brünig trotz Gefälle/Steigungen von 120 Promille keine Zahnstange mehr benötigen.
Der nurnoch als Ausstellungswagen dienende Akku Triebwagen der MIB ist derzeit zerlegt und in Aufarbeitung.
Sodenn wieder zurück nach Meiringen und die gut 30min Übergang zum nächsten PE nach Luzern für eine kleine Besorgung in der Migros genutzt.
Lok und Wagen Garnituren gibt es bei der Zentralbahn auch noch, wobei diese primär nurnoch auf dem Ast nach Engelberg eingesetzt werden, nach Meiringen kommen diese nurnoch wegen der Werkstatt zur Instandhaltung. Der Verkehr über den Brünigpass ist fest in der Hand der Fink- bzw. Adler-Triebwagen und Güterverkehr hat es seit den 2000er schon keinen mehr, wobei die Rollbockanlage in Interlaken immernoch existiert.
Und dann geht’s hinter Meiringen stramm den Berg hinauf zur Passhöhe und zum etwas über 1000m.ü.M. gelegen Bahnhof Brünig-Hasliberg.
Was hier im ganzen Bahnhof an Schnee liegt hatte es letzte Woche im Bahnhof Rennsteig auf „nur“ 759m.ü.M. auf einem Quadratmeter. 🙁
Erst hinter der Passhöhe und in vor der Sonne geschützt Lagen hat es etwas Schnee.
Lungern und der zugehörige See präsentieren sich dagegen regelrecht frühlingshaft. Wobei der See einen massiv niedrigen Wasserstand aufweist.
Und weiter geht’s bis zum Vierwaldstädter See und damit ist dann auch bal Luzern erreicht wo kurz nach der Ankunft des PE sich eine HGe4/4, mit ihrem aus einer klassischen Einheitawagebmnganitur plus einem Modul wie es auch die Adler Triebwagen zur Verstärkung beigestellt bekommen, auf den Weg nach Engelberg macht.
Gesten vor 55 Jahren ist der alte Luzerner Hauptbahnhof fast vollständig abgebrannt, eines seiner alten Portale steht aber bis heute auf dem nach dem Neubau vergrößerten Bahnhofsvorplatz.
Selbst im Winter verkehren nicht gerade wenige Schiffe auf dem Vierwaldstädter See und das auch bis spätabends.
Noch etwas Turifotos von der alten Brücke machen.
Statt einer Strassenbahn setzt man in Luzern mit der Linue 1 auf Doppelgelenk Oberleitungsbusse.
Zimmerbezug und dann begebe ich mich auf die Suche zim Abendessen.
Am Ufer der Reuss werde ich beim Italiener fündig und das Risotto mit viel Käse und schönen Fleischstückern war richtig gut, ebenso wie die Panna Cotta.
Noch eine Verdauungsrunde über die Reuss und durch die Altstadt zurpck zum Hotel.
Hier sei noch der Tagesfahrplan dokumentiert.
RB82 (25160) Nach Frankfurt(Main)Hbf Ab 06:34 Reinheim(Odenw), Gleis 1 An 07:20 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10 D-E
ECE 151 / EC 151 Nach Milano Centrale Ab 08:02 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 3 An 10:54 Basel SBB
IR 1864 Nach Biel/Bienne Ab 11:02 Basel SBB, Gleis 20 An 12:11 Biel/Bienne, Gleis 4
IR 3344 Nach Bern Ab 12:22 Biel/Bienne, Gleis 7 An 12:48 Bern, Gleis 49
IC 969 Nach Interlaken Ost Ab 13:04 Bern, Gleis 8 An 13:59 Interlaken Ost, Gleis 5
PE 2929 Nach Luzern Ab 14:04 Interlaken Ost, Gleis 4 An 14:35 Meiringen, Gleis 1
Ab 14:45 Meiringen – Gl. 13 (R 71, Richtung: Innertkirchen Kraftwerk (Bahn)) An 14:56 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1
Umsteigen
Ab 15:02 Innertkirchen Kraftwerk (Bahn) – Gl. 1 (R 71, Richtung: Meiringen) An 15:13 Meiringen – Gl. 13
Umsteigen
Ab 15:41 Meiringen – Gl. 1 (PE, Richtung: Luzern) An 16:55 Luzern – Gl. 14
Morgen ist eine Fahrt auf den und rund um den Rigi vorgesehen. Schaumermal…
P. S. Der Beitragstitel war mir wegen der längeren Bahnhofswege bei den Umsteigen in Frankfurt, Basel und Bern eingefallen, nachdem ein Scherzkeks u. a. bei Komoot die der Baustelle für S21 geschuldeten sehr langen Wege von den Bahnsteigen von Stuttgart Hbf (oben) zur S-Bahn als Fernwanderweg Stuttgart Hbf betitelt hatte.
Nach einer Woche in der ich mich wieder im allen möglichen Schei**, zumeist anderer, kümmern musste und nicht mal annähernd zu dem lam was ich eigentlich machen wollte und müsste, schaffte ich es grade noch rechtzeitig zum 14:30 nach Frankfurt.
Im sehr gut besetzten ICE 1653 (einzelner 7 teiliger ICE-T) ging mit Zeigersprung ab nach Gotha. Erst zwischen Eisenach und Gotha fing er sich wegen einer Baustelle 3min Verspätung ein.
Während rund um Darmstadt der Schnee fast komplett verschwunden ist wird es mit jedem Kilometer Richtung Osten immer winterlicher.
Zur blauen Stunde wurde dann Gotha erreicht und zur Übernachtung eingecheckt.
Wenn ich die Webcambilder von Bergün mit Gotha vergleiche schein hier mehr Schnee wie in den Alpen zu liegen.
Auf dem Weg zum Essen kam dann an der Haltestelle Bahnhofstraße ein Tatra auf der Linue 2 zum Ostbahnhof im retro Lack vorbei.
Kurz darauf kam die Schindler Tram der Linie 4 aus Tabarz zum Hauptbahnhof vorbei welche dann suf der Rückfahrt bis zur Huttenstrasse genutzt wurde.
Da der eigentlich vorgesehene Asiate heute zu hat wird beim „Italiener“ Bocceli eingekehrt.
Zur Begrüßung gibt’s erstmal „Puffbrause“ aufs Haus und die Calzone erinnert durch ihre offene Stelle irgendwie an einen Vulkan 😉
Auch das Tiramisu überzeugt und preislich ist es sehr verträglich.
Gut gesättigt geht’s dann zu Fuss zurück zur Übernachtung wo ich heute der einzige Gast bin.
Mal schauen wie viel Betrieb / Andrang morgen im Betriebsfeld der Fachschule ist.
Der Wetterbericht sagte zwar Hochnebel bzw. Bewölkung voraus aber um mal die Flaschen bei der Wiesenmühle in Fulda wieder zu befüllen reicht es.
RB82 (25160) Nach Frankfurt(Main)Hbf Ab 06:34 Reinheim(Odenw), Gleis 1 An 07:20 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10
„Nichtanschluss“ wurde trotz Halt der RB82 am Deckungssignal vor der Halle noch erreicht.
RE50 (4504) Nach Bad Hersfeld Ab 07:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8 An 08:48 Fulda, Gleis 7
Durch den Nichtanschluss war auch noch genügend Zeit für eine Befahrung der letzten verbliebenen im regulären Personenverkehr genutzten Strecke in der Rhön. Die Strecken nach Bischofsheim und Hilders sind schon lange „verradwegt“ und nach Fladungen hat es nurnoch die Museumsbahn.
Aber zuvor konnte ein wenig der Rettungszug von Fulda beobachtet werden der gerade aus seinem Standby Schlaf geweckt wurde um unter anderen seine automatischen Kupplungen zu testen.
Eigentlich wollte ich bis Gersfeld fahren, aber dann ist mir ein auf der Herbstradtour2024 nicht umgesetztes Fotomotiv eingefallen und daher steige ich kurz vor Gersfeld in Altenfeld aus.
RB52 (29449) Nach Gersfeld(Rhön) Ab 09:20 Fulda, Gleis 1 An 09:56 Altenfeld(Rhön), Gleis 1
Am derzeit geschlossenen Biergarten der Forellenzucht unterhalb des Haltepunkt wird vor Betrunkenen gewarnt.
Und ein Druckbehälter kann auch als rostiges Minion dienen.
Der Bahnübergang hinter dem Haltepunkt dürfte der Alptraum jedes Bü Planer werden falls dieser mal technisch gesichert werden sollte.
Der Zug nach Fulda und danach der nach Gersfeld wurden abgefangen bevor es zurück zum Haltepunkt ging.
Barrierefreiheit, nee nicht hier. Aber ob die Anzahl der Kunden, ausser im Sommer wenn der Biergarten auf hat, täglich mehr als fünf ist?
Der Fahrkartenautomat dürfte mehr Strom verbrauchen wie er Umsatz macht.
Aber bis hiet reicht die Generalsanierung der Riedbahn. Einer der DSA war ehemals in Mörfelden verbaut.
RB52 (29452) Nach Fulda Ab 11:22 Altenfeld(Rhön), Gleis 1 An 11:57 Fulda, Gleis 9
Der Zug ist gut besetzt, vermutlich wären es die Züge aus Hilders auch wenn es die Strecke noch gäbe. Fulda wird pünktlich erreicht.
Quer durch die Altstadt und über den hübschen Weihnachtsmarkt geht’s Richtung Dom.
Und dann runter zu den Fuldauen zur Wiesenmühle.
Der „Fitnesssalat“ mit Champions und Hähnchen ist eher gewaltig und von fairem Preis.
Die beiden Flaschen wurden währenddessen auch wieder befüllt und helles sowie dunkles Wiesenmühlenbier begleitet den Monstersalat.
Und dann ist es Zeit zurück zum Bahnhof zu laufen (ca. 20 min.), vorbei an den Bischofsampelmännchen.
Pünktlich gehts dann mit dem gut besetzten HLB Lint über die Vogelsbergbahn nach Giessen und ab dort mit dem HLB Flirt nach Frankfurt.
Beide hatten etwas Verspätung, aber kein Risiko bei den Anschlüssen.
RB45 (29326) Nach Limburg(Lahn) Ab 14:33 Fulda, Gleis 38 An 16:16 Gießen, Gleis 11
RB41 (24855) Nach Frankfurt(Main)Hbf Ab 16:22 Gießen, Gleis 4 An 17:07 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 15
RB82 (25179) Nach Erbach(Odenw) Ab 17:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 11 An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Die wenig erfolgreichen Wasserstoff-Lint die auf den Linien von Frankfurt nach Königstein und Grävenwiesbach / Brandoberndof verkehren stehen sich hier in Gießen die Radreifen platt während auf ihren Ursprungslinien Ersatzfahrzeuge dieseln.
Schön wars, auch wenn wie üblich vor Feiertagen relativ viel „DAU“ Bahnnutzer unterwegs waren die immer und überall im Weg stehen.
Zunächst mit der RB82 nach Frankfurt und mit dem aus dem billig ICE4 bestehenden ICE474 (Basel – Kiel) nach Hannover das mit +10 erreicht wurde.
Eine Doppelgarnitur der im Auslaufbetrieb befindlichen ICE2 fährt dort gerade am Nachbarbahnsteig ab.
Dann erstmal rüber zur Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof/ZOB und auf dem Weg dahin verstehe ich irgedwie warum der DB Navigator trotz der Eingabe als Starthaltestelle die Verbindung erst ab der ersten Haltestelle danachvauf der anderen Seite des Hbf ausgibt. Nicht gerade die beste Seite von Hannover. Bahnhofsviertelklientel „vom feinsten“. 🙁
Die Linie 10, aus einer Doppelgarnitur zwischen 1997 und 2000 von LHB/Siemens gelieferten TW2500, macht sich alsbald auf den Weg.
Ich fahre mit dem bei Heiterblick zusammengeauten und von von 2013 bis 2020 gelieferten TW3000 auf der Linie 17, mit einer 3/4 Umrundung des Kreisverkehrs am Goetheplatz, bis zur auf der Brücke über die Ihme liegenden Haltestelle „Schwarzer Bär“ und nach ein paar Fotos mit dem Capitol Hochhaus im Hintergrund (nein nicht die Capitol aus der Serie Stromberg) fahre ich, mit einem der von 1974 bis 1993 gelieferten TW6000, eine Station mit der nach Empelde fahrenden Linie 9 nach „Lindener Marktplatz“. Eine der Linien die teils keine Hochbahnsteige besitzen.
Ich mache mich auf die Suche nach einem brauchbaren Fotomotiv. Kurz vor bzw. in der nächsten Haltestelle Nieschlagstraße werde ich fündig und warte dann auch die Rückkehr der TW6000 Garnitur ab.
Nun geht’s wieder zum Schwarzen Bär und dann mit der Linie 17 zum Allerweg, wo wieder einer der TW6000 vorbei kommt, bevor es mit einem TW3000 durch den Stadtbahntunnel zum Hauptbahnhof geht.
Jetzt ist es auch langsam Zeit den richtigen Bahnsteig für den IC(E)-L Testzug aufzusuchen, dieser änderte sich in der letzten Stunde von 10 auf 4 und letztendlich auf 7 und statt 10min verspätet kam er 15min zu früh aus Berlin an. Vermutlich hat man sich die „Wendefahrt“ über die Güterumgehungsbahn gespart und wendete nun am Bahnsteig.
Ich steige beim Speisewagen (Wagen 14) ein und zwänge mich durch den sehr schmalen Gang neben dem Bistro Richtung 1. Klasse die aber sehr stark besetzt und von Laptopkaspern belagert ist.
Die Einstiegsbereiche bieten, auch da die Wagenübergänge wegen der dort angeordneten Einzelachslaufwerke vergleichsweise schmal sind, relativ wenig „Aufstaufläche“ was bei Ein- und Austeigenden recht herausfordernd werden kann.
Aber im Wagen 9 finde ich in der 2. Klasse einen guten Fensterplatz.
Die Sitze entsprechen den Redesign ICE3 Neo und nutzen die Sitzform für eine gewisse Beinfreiheit.
Im Wagen 1, der wie der im 1. Klasse Bereich gelegene Steuerwagen am anderen Zugsende, über einen Hochflurbereich über einem normalen Drehgestell besitzt.
Hier befindet sich auch das Fahrradabteil für 8 Räder in hängendem Transport die aber im Vergleich zum ICE4 recht viel Platz besitzen und man sich nicht gegenseitig in die Quere kommt.
Die Handyablage fühlt sich etwas billig an. Mal sehen wie lange diese den täglichen Betrieb überleben.
Die Klimaanlage scheint noch im RENFE Modus eingestellt zu sein. Sie bläst recht kühle Luft an der Wand hinauf. Wobei in einigen Wagen, wie dem Wagen 1, die Kühlung wohl ausgefallen ist. Wie auch 3/4 aller Toiletten.
Die Toiletten sind „berphrungsfrei“ ausgelegt wobei bei den Bedienungen für die Spülung, Handwaschwasser, Seife oder Mülleimerdeckel nicht so ganz klar ist wo der Näherungssensor sitzt. Besonders doof ist dies bei der Spülung wo eine mit dem Schild „WC“ versehene grüne LED wie ein Taster aussieht aber man die Hand unter die Kante unter der LED halten muss. Von der eher beengten Grösse erinnern die Toiletten eher an Silberlinge oder die im ICE4.
Aber immerhin gibt es im Zug keine „Wandplätze“.
Nach knapp über 2,5h Fahrtzeit ist wieder Frankfurt Hbf am Gleis 1 erreicht.
Irgendwie hatte ich von den Nacht- oder Tagzügen der RENFE oder CP bzw. der Elipsos Nachtzüge die Talgos laufruhiger in Erinnerung.
Er schlingert ein wenig und auf „Altstrecken“ rumpelt er etwas und bei den Weichenherzstücken schlägt er recht hart durch.
Ein Totalausfall ist die Lautsprecheranlage der Durchsagen die in einigen Wagen absolut unverständlich waren. Ob es an der jeweils genutzten Sprechstelle oder am Wagen an sich lag kann ich nicht beurteilen. Aber auch die verständlichen Ansagen waren teils recht blechern oder schwankend in der Lautstärke. Wäre wohl irgedein Chinakram.
Eine Spaltüberbrückung der an 75cm Fernverkehrsbahnsteigen niveaugleich erreichbaren Wagen hat es nur an den Wagen mit Rollstuhl Stellplätzen. Schade eigentlich, denn bei nicht in der Geraden liegenden Bahnsteigen könnte der Abstand etwas heftiger werden.
Die RB82 um 16:25 verkehrt leider nur als Doppeltraktion Itino was es sehr „kuschelig“ im Zug werden lässt und dem Itino schon kurz nach der Betriebsübernahme durch Vias in 12/2005 seinen Spitznamen „Sardino“ beschehrte.
Am Nachbarbahbsteig im Gleis 3 werden derzeit Sondierungsbohrungen für den neuen Fernverkehrstunnel durchgeführt.
Noch ein paar quer über die Gleise Fotos vom, wie der ICE4 ursprünglich als IC bzw EC konzipierten, ICE-L, der Baustellenteddybär fuhr aber nicht von Berlin auf der Pufferbohle mit sondern wurde erst in Frankfurt dort drapiert.
Eingentlich ist es Marketingselbstmord alles als ICE zu betiteln obwohl klassische IC Linien bedient werden.
Der Steuerwagen hat im übrigen, wie auch die Loks der Baureihe 105 von Talgo, noch keine Zulassung zum Sterwagenbetrieb und daher verkehrt der Zug vorerst und bis auf weiteres im Sandwich zwischen zwei Siemens Vectron der Baureihe 195 verkehren. Im Fahrzeugraster ist der vorgesehene Einsatz in D, A und NL (alle mit Sternchen, also wohl mit Einschränkungen) sowie als „TEN“ Fahrzeug vorgesehen, aber einen Abnahmeeintrag hat noch keiner der Wagen.
Zum Abschluss nochmal ein Blick durchs Fenster ins Innere und auf den Steuerwagen und dann gehts rüber nach Gleis 11 wo auf die RB61 nach Dieburg die RB82 in die Heimat folgt.
Im Hintergrund wartet derweil einer der wenigen noch klassischen EC der ÖBB auf die Fahrt in die Heimat.
Aber immerhin fährt der Zug, was seit einigen Monaten bei Vias auch eher ein Glücksspiel ist… 🙁
Heute war der letzte Tag der Sommertour2025 per Bahn.
Auf dem Weg zum Bahnhof wurde nochmal einer der klassischen Tramwagen erwischt.
Dann ging es strammen Schrittes zum Bahnhof Milano Centrale.
Weder der QR Code des Interrailpass noch der der Reservierung zum EC12 lies die Zugangssperren zum Querbahnsteig sich zum öffnen erbarmen. Also musste wieder ein „Staff“ Zugang gesucht werden wo man diese per Hinsehen scannt.
Die Wagenanzeigen sind nicht Giruno kompatibel, sondern scheinbar auf die klassische Länge von UIC Wagen von 24,5 oder 26,4 Metern über Puffer ausgelegt. Der Giruno besitzt aber kurze Wagenmodule von ca. 18,4m mit Jakobsdrehgestellen. Daher wird beim Wagen 11 an der Spitze am Bahnsteig Wagen 8 angezeigt.
Die nächste Merkwürdigkeit folgt im Zug.
Es besteht laut Fahrplanauskunft eine Reservationspflicht von Como nach Chiasso. Daher hatte ich gleich Mailand – Lugano reserviert. Die Reservierung ist im Wagen 11 für Platz Nr. 1 ausgestellt. Komisch nur dass es Platz 1 bis 9 im Giruno gar nicht gibt sondern mit 10 im Wagen 11 beginnt. Zudem lautet die einzige Anzeige einer Reservation im Wagen am Platz 11 auf Mailand – Zürich.
Muss ich jetzt den „Heizer auf der Elektrolok“ kompensieren?
Egal, die Reservierung wollte dann doch keiner sehen und ein anderer Einzelplatz in Fahrtrichtung wurde dann besetzt.
Angeblich gäbe es Grenzkontrollen ab Como, aber ausser dem Restaurantpersonal kam niemand vorbei 😉
Kurz nach dem Bahnhof von Como war ein Blick auf den Comer See möglich.
Die Monte Genero Bahn duckte sich dann hinter der Lärmschutzwand und schon ging es am Luganer See weiter.
Und dann über den Seedamm auf dessen Westseite weiter nach Lugano.
Okay… hohe Belegung in der 1. Klasse des EC 12 von Milano nach Zürich erwartet bedeutet also dass von den 20 Plätzen im ersten Abteil des Wagen 11 gerademal 2 belegt sind. Dieses Gedränge ist wirklich unmenschlich 😀 Gut, ab Lugano und Bellinzona war die Belegung immerhin bei knapp 50%
Nach Bellinzona wurde gut beschleunigt ubd flott wurde der Gotthardbasistunnel durchfahren und Flüela am Vierwaldstädter See passiert.
Die Ursprüngliche Planubg sah übrigens einen Umstieg in Lugano zum IC nach Basel (ein Twindexx CH Dosto) vor, der aber auch in Arth-Goldau erreicht werden könnte. Daher erstmal weiter im angenehmen Giruno.
Aber in Arth-Goldau steige ich doch nicht um und plane daher um. Die Heimreise dauert dann 1h länger und es geht erstmal über Zug nach Zürich HB weiter.
Am Zürichsee entlang wurd pünktlich Zürich HB erreicht.
Hier gibts nun die Option in 7min zum TGV nach Paris Gare de Lyon zur Fahrt nach Basel SBB zu wechseln oder in 10min auf die IC2 Garnitur nach Stuttgart über die Gäubahn umzusteigen.
Münze werfen und der Gäubahn IC gewinnt.
Der Fernverkehrs Stadler Kiss am Nachbargleis trägt mit „Team Testkoordination“ einen eher kuriosen Taufnamen.
Über den Hauptbahnhof, Limmat und den Rhein bei Eglisau gehts vorbei am Rheinfall nach Schaffhausen.
Weshalb man ein FIS das u. a. für die Positionsdarstellung in der Landkarte GPS Koordinaten verarbeitet nicht mit den GPS, oder alternativ DCF, Uhrzeitdaten bespielt und daher dem Fahrgast 12min Verspätung vorgaukelt, obwohl Singen real um 12:30 erreicht wurde, wissen wohl nur die Entwickler und Programmierer von Bombardier, jezt Alstom. 🤦♂️
Das der im QR Code hinterlegte Link zum „ICEportal“ auch keine Rückmeldung gibt verwundert dann eigentlich nicht.
IT hat man bei Bahnes also wie gewohnt im Griff… nicht. Aber Hauptsache von KI, DSTW und Autonomen Fahrzeugen träumen. Hey Vorstand, versucht doch erstmal die Dinge in den Griff zu bekommen den selbst die SNCF trotz aller ihrer Probleme hinbekommt. Das TGV Wifi funktionierte stets zuverlässig und mit aktuellen Daten zum Zug.
Egal, nicht ärgern, es geht am Hohentwiel vorbei nach Norden und Kaffee hat es auch.
Dabei geht’s auch an der Donauversickerung vorbei, ob die Donau wie auf der Radtour im Herbst 2022 komplett verschwindet ist vom Zug aus leider nicht zu sehen.
Der alte Schuppen des ehm. Bauerhof, seinerzeit im Urlaub in den frühen 80er genutzt, existiert immernoch. Absonsten ist der Hof schon lange verschwunden und das Tuttlinger Gewerbegebiet reicht mitlerweile bis hierher.
In Tuttlingen setzt der Zug real gut 12min Verspätung zu da der verspätete IC nach Zürich abgewartet wurden musste.
In der 1. Klasse ist der Besetzungsgrad gut 90%, in der 2. Klasse ist es eher „kuschelig“ durch den Effekt D-Ticket Effekt da der IC halt auch ein RE ist.
Und aha, so sieht das Neckartal zwischen Oberndorf und Horb ohne Regen aus, anderes wie auf der Radtour vor wenigen Wochen.
Der IC488 hält wegen seiner RE Funktion auch in so „Weltstädten“ wie Bondorf ubd Gäufelden aber nicht in Böblingen. Keine Ahnung was die Fahrplankonstrukteure so rauchen…
Bei der Ankunft in Stuttgart Hbf fährt nebenan der „Deutschland-ICE“ aus.
Dieser kommt dann 1/4h später für den ICE1094 nach Kiel wieder zurück.
Am anderen Bahnsteiggleis wird zuvor der Flix nach Berlin bereitgestellt. An und zu bin ich um den Flixzug froh. Denn was da so einstieg… nö besser nicht im IC(E) begegnen.
Der ICE ist auch in der 1. Klasse gut besetzt und für die 2. Klasse wird, wie schon zuvor im IC488, durchgesagt dass man genug Sitzplätze hätte wenn kein Gepäck auf Sitzen deponiert würde.
Eher ereignislos geht es zügig nach Mannheim ubd über die Riedbahn nach Frankfurt.
Sogar das ETCS läuft ubd daher sind von Waldhof bis Biblis auch mal mehr wie 160km/h drin.
Warum das ETCS läuft? Tja, Kollege und ich sind ja nicht im Dienst um es abzuschalten 😂🤣😁
Auch Frankfurt wurd fast exakt pünktlich erreicht.
Und eann kam mal wieder die (Vias) Realität um die Ecke.
Die Anschluss RB 82 17:25 fährt nur bis Wie-Heu statt Bad König, im Zug wird wie selbstverständlich Erbach als Ziel angezeigt, obwohl Bad König – Michelstadt nach der Sprengung der B45 Brücke immernoch gesperrtist. Gut, das trifft mich jetzt eher nicht, da ich vorher aussteige. Aber in 1h wirds traurig. Der RE85 aus Babenhausen, in Ffm Hbf an 18:20, fällt aus und damit auch gleich die Folgeleistung der RB82 nach Bad König um 18:25 Boah, zustände wie im Rheingaunetz…
Immerhin ist „meine“ RB82 an 17:25 absolut pünktlich untwerwegs.
Und dann wird, ja wirklich, pünktlich der heimatliche Bahnhof erreicht.
Hier der heute dann real gefahrene Fahrplan:
EC 12 Ab 08:10 Milano Centrale An 11:27 Zürich HB, Gleis 7
IC 488 Nach Stuttgart Hbf Ab 11:37 Zürich HB, Gleis 13 An 14:43 +4min Stuttgart Hbf, Gleis 5
Zur Umsteigeoptimierung und kürzerer Wartezeit in Stutgart wurde umgeplant:
ICE 1094 Nach Kiel Hbf Ab 15:23 Stuttgart Hbf, Gleis 10 An 16:52 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8
VIA RB82 (25179) Nach Bad König Ab 17:25 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12 An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Achja, hätte ich den in Stuttart eine gute 1/2h später fahrenden ICE nach Darmstadt Hbf genommen hätte ich wrfen derer ca. 5min Verspätung vsl. die HLB zum Nordbahnhof für die RB82 nicht erreicht.
So, das war die Sommerradtour2025 und die Bahn Sommertour 2025.
Nächster Halt… wieder arbeiten gehen 😉
Aber spätestens Ende September geht’s mit der debx Tour weiter
Pünktlich ging es kurz vor 7 mit der RB82 nach Frankfurt.
Am Gleis 3 wartet der SBB Giruno aks ECE151 auf Fahrgäste nach der Schweiz und Mailand.
Ich warte derweil ein paar Gleise weiter auf den ICE1022 zur Weiterfahrt durchs Rheintal nach Koblenz. Der aus Nürnberg kommende Zug ist etwas verspätetet und verlässt Frankfurt mit +5 was er auch bis Koblenz beibehält.
Die Garnitur ist ein Lebensdauerverlängerter ICE1 der trotz des teilrefit leicht abgeranzt wirkt. Zudem ist der Wagen 6 nicht verfügbar und daher weder Reservationsanzeigen oder andere Displays im Zug verfügbar.
Aber das Bundesbahn Logo hat im Spiegel überlebt
Der alte Post- oder Stückguttunnel in Koblenz dient heute als zweiter Zugang zu den Bahnsteigen und als Paketlager.
Im CFL Stadler Kiss, der bis Trierer zusammen mit einem als Süwex benannen DB Stadler Flirt nach Mannheim verkehrt, geht es dann nach Luxembourg.
Von dort mit der Tram quer durch die Stadt bis hinaus zum Flughafen.
Naja, Tram. Statt beleuchteter Kopfstützen hätte man den CAF Urbos besser vernünftige Sitzflächen und Bezüge spendiert.
Und la Ola, es fängt msl wieder an zu regnen.
Noch ein paar Fotos und dann geht’s auch wieder zurück zum Gare Central und mit dem Schienenersatzverkehr per Bus nach Bettembourg.
Kurz hinter den Ausfahrsignalen von Bettembourg, Prellbock, Sh2 Scheiben und eine Gleissperre hintereinander montiert, hier fährt bestimmt nichts weiter.
Im SNCF Dosto geht es dann über die Grenze nach Thionville.
Der in Bettembourg erwartete TGV aus Montpellier hat 1,5h Verspätung und ist vsl. der TGV mit dem unsere kleine Gruppe ab Thionville nach Paris fahren will.
Warum nicht schon ab Bettembourg? Ganz einfach, weil es ab dort keine Online Sitzplatzreservierung gab und ohne Reservierung keine Mitfahrt om TGV.
Na dann halt per TER nach Thionville und pünktlich kommt dann der TGV aus Bettembourg.
Dazwischen noch ein SNCF Fret Güterzug der bald historisch srin dürfte da SNCF Fret zum Jahresende in die Firma „Hexafret“ überführt wird. Diverse Loks tragen bereits das neue Logo, wobei die Lackierung gleich bleibt.
Mit Zwischenstops in Metz und Champagne-Ardenne (südlich von Reims) gehts in gut 2h über die Schnellfahrstrecke TGV Est nach Paris.
Nein, der M ist der Hinweis auf einen Nebeneingang zur Metro (und RER) beim Bahnhof Paris Est und nicht auf eine Mc Donalds Filiale 😉
Sehr kreative Anbringung einer Ablagefläche im Ibis Styles, aber etwas mehr Abstand zum Bett wäre schon sinnvoll und möglich gewesen.
Überblick über Paris Est aus dem Zimmer bevor es erstmal zum Essen geht.
Es gibt Andouillette, etwas speziell aber ich mag sie. Hinterher eine grosse Portion Île flottante (Bauschaum mit Vanillesosse *lach*) und es geht zurück ins Hotel.
In Paris Est steht der ICE nach Frankfurt bereit, der sich dann mit knapp 2h Verspätung auf den Weg via Saarbrücken macht.
So, hier der Fahrplan von heute (ohne Details zur Tramfahrt) und morgen geht’s zur Museumsbahn bei Bar-le-Duc.
VIA RB82 (25190) Nach Frankfurt(Main)Hbf Ab 06:48 Reinheim(Odenw), Gleis 1 An 07:32 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
ICE 1022 Nach Dortmund Hbf Ab 07:42 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 6 An 09:11 Koblenz Hbf, Gleis 3
RE 11 (5108) Nach Luxembourg Ab 10:06 Koblenz Hbf, Gleis 9 An 12:23 Luxembourg, Gleis 11
Bus 60247 Ab 14:57 Luxembourg Gare, Bussteig 101 An 15:25 Bettembourg, Gare Routière, Bussteig a
Real wurde der Bus 15min früher erreicht.
TER 88611 Ab 15:51 Bettembourg, Gleis 2 An 16:03 Thionville
Während in Lille heute die Tour de France startet starte ich meine Sommerradtour2025.
Zuerst zum Bahnhof und fast pünktlich geht’s mit der RB82 nach Frankfurt.
Dort wartet im Bahnhofsvorfeld der SBB Giruno welcher um kurz nach Acht Uhr sich als ECE151 nach Mailand aufmachen wird.
„Mein“ ICE591 war zwar verspätet prognostiziert kommt aber pünktlich rein und wieder raus. Der Verlad von gesamt 5 Rädern, eines raus und vier rein, ist problemlos. Mit Platz 103 habe ich zum Glück keinen Hängeplatz, wenngleich ich hinter drei bis München verbleibenden Rädern einstelle. In den IC Steuerwagen war das jein Problem, im ICE4 mit seinem winzigen Radabteil ist dann vsl. heftiges herumheben nötig.
Wenn ich vom Fahrradwagen des ICE4, also dem Wagen 1, zum „Speisewagen“ und zurück unterwegs bin fällt mir immer der Tipperary Song bzw. die Szene aus Spaceballs in der Lord Helmchen durch das ganze Schiff läuft und am Schluss das Visier nach Luft japsend aufreisst („Wenn das Schiff noch länger wäre würde ich auf dem Weg zur Brücke ersticken“ oder so in der Art. Aber Kaffee muss sein.
Diesmal geht’s bis Vaihingen/Enz über die SFS, danach über die Altstrecke. Öfter mal was neues. Hier kommt vermutlich auch die ggü. des Ursprungsfahrplan um 22min verlängerte Fahrtzeit her.
In Stuttgart gibts wegen Anschlussaufnahme weitere 5min bevor in Wendlingen noch die Einfahrt des RE200 abgewartet werden muss bevor es auf die SFS nach Ulm geht.
Und so wird bei strahlenden Sonnenschein mit +5 (bzw. +27 ggü. der Fahrtzeit bei der Buchung am 1.1.25) um 10:25 Uhr Ulm mit schwachen Internet auf 2G erreicht.
Die alte Postunterführung ist für den Publikumsverkehr geöffnet und ermöglicht einen einfachen Bahnsteigwechsel mit dem Rad, wenn auch nur geschoben.
Das Empfangsgebäude von Ulm wird derzeit grundlegend erneuert eas einen Umweg ums Gebäude bedeutet.
Noch ein wenig Strassenbahnen am Vorplatz abwarten bevor es Richtung Ulmer Münster geht.
Und danach geht’s runter zum linken Ufer der Donau und bleibe somit erstmal auf der BaWü Seite.
Unterhalb des Ulmer Ortsteil Böfingen fährt noch eine Tram vor die Linse bevor es an der Donau entlang weitergeht.
Bei der Überquerung der A7 entdecke ich mit Füssen ein Unterwegspunkt meiner Radtour. Aber dort werde ich erst in drei Tagen vorbeikommen.
Nun geht’s länger durch schöne schattige Waldabschnitte entlang der Donau Richtung Günzburg. Noch über 2500km hat die Donau hier vor sich bevor sie ins Schwarze Meer mündet.
An der Staustufe bei Günzburg kann ein ICE und ein Aveiro Siemens Dosto hinter der Donau am andren Ufer abgelichtet werden.
Kleine Verpflegungspause am Günzburger Waldbad mit einem sehr üppigen Schweizer Wurstsalat. Eigentlich hatte ich den ein paar Nummern kleiner erwartet.
Auf dem Weg nach Günzburg kommt ein Stadler Kiss der Westbahn aus Wien nach Stuttgart vorbei.
Und dann eine Runde durch die Altstadt von Günzburg bevor es bei Reusenburg wieder an die Donau geht.
Auf dieser treibt ein kleines Ausflugsboot dessen stets winkende Besatzung von fast jedem Zug per Makrofon zurückgegrüsst wird.
Kurz hinter dem Stauwehr bei Offingen und der Bahnbrücke hätte ich eigentlich nach Norden Abbiegen wollen, aber ein Biergarten lockt ob der doch wieder fast 30 Grad mit einem Radler bevor es wieder zurück und vorbei an den Kühltürmen des ehm. AKW Grundremmingen nach Gundelfingen geht.
Eine Runde durch Gundelfingen, die örtliche Brauerei hat ihre Geschäftstätigkeit schon länger eingestellt, aber im benachbarten Lauingen gibt es noch eine.
Und dann wird gegen halb Fünf der Dillinger Ortsteil Hofen und der Landgasthof Sonne erreicht.
Nach dem Zimmerbezug fahre ich noch zum Bahnhof von Dillingen zum Getränkeauffüllen bevor es im Biergarten des Landgasthof ein üppiges Holzfällersteak gibt.
Biertechnisch leider nur Spaten und Franziskaner, aber das Kellerbier gefällt.
Eigentlich wollte ich die heutige Runde in Teilen per Rad abspulen wollen, aber das Rad hatte Sehnsucht nach der Werkstatt. Am Mittwoch ist die Schaltung verreckt.
Also ging es erstmal per Bus nach Darmstadt und mit der RB nach Bickenbach.
Die RB wurde zunächst von einem Güterzug und dann vom leicht verspäteten ICE überholt. Oha, wieder einer der ETCS kann.
Danach ging es östlich der Bahn nach Süden.
Und dann begann die Suche nach einem Fotostandort. Auf der Westseite ist das kein Problem aber am Vormittag hat es halt Sonne aus dem Osten und dort wuchern die Hecken.
Bei der HOA hat es eine kleine Lücke, aber wirklich prickelnd finde ich sie nicht. Zum Fototest kommt wenigstens eine einzeln fahrende Lok vorbei.
Ich laufe parallel zur Bahnstrecke zurück und auf etwas vor den südlichen Einfahrsignalen von Bickenbach hat es einen ganz brauchbaren Standort.
Die Wartezeit wird mit ICE, Güterzügen und den RB sowie RE überbrückt.
Wartezeit? Warum eigentlich?
Der Grund hierher zu fahren ist der Sonderzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt nach Speyer.
So gut wie pünktlich, bzw. wie ich es überschlagen ab dem letzten planmässigen Halt in Langen berechnet hatte kommt dieser auch vorbei.
Wobei es noch etwas spannend wurde da kurz vor dem Dampfzug von süden her kommend die RB in die Überholung ging und mit einem IC nach Frankfurt zu rechnen war.
Aber zum Glück war der IC nicht pünktlich und so ging der Dampfzug sauber auf die Fotolinse bevor etwas verspätet der IC mit der Europa 101 ankam.
Es folgt dem Dampfzug noch ein Güterzug und ich laufe zurück zum Bahnhof Bickenbach.
Ich erwische noch entspannt die RB statt dem später fahrenden RE was den Umstieg in Bensheim recht entspannt macht und über die Nibelungenbahn geht’s dann rüber nach Worms. Ab Worms ging es dann mit der aus Bensheim via Mannheim kommenden S6 weiter nach Nackenheim.
Jetzt war Wandern gegen die Zeit angesagt, denn es galt einen Fotostandort mit Sonne für den Schienenbus zu finden der anlässlich des Tags der offenen Tür in der an der Aartalbahn liegenden Sektkellerei Henkell im Schloss Henkell in Wiesbaden zwischen dieser und Oppenheim pendelt.
Aber erstmal geht am alten Bahnhof von Nackenheim die südwärts fahrende S6 ins Netz.
Etwas weiter südlich und ausserhalb von Nackenheim ist dann eine Fotostelle gefunden und schon kurz darauf knattert die gut besetzte vierteilige Schienenbusgarnitur vorbei.
Also dann gleich mal weiter um einen neuen Standort für dessen Rückfahrt zu finden. Laut Webseite der Aartalbahn ist kein Aus-/Einstieg in Oppenheim vorgesehen und der Schiebenbus sollte in Kürze zurückkehren.
Zuvor kommt aber der IC 2913 nach Oberstdorf vorbei, dessen Steuerwagen vermutlich ein Gebrechen hat.
Und dann kommt die Schienenbusgarnitur auch schon wieder angeknattett.
Kurz danach können noch eine weitere S6 und ein Güterzug abgefangen werden.
Navh einer weiteren S6, der RE4 war im Ausfall zwischen Ludwigshafen und Mainz, wechsele ich auf die andere Seite der Bahn und durch die Wingerte geht’s aufwärts und ungefähr in Richtung Nierstein.
Am Wingert „Rehberg“ finde ich eine Rastmöglichkeit mit Treppensitzplatz.
Von dort hat es über den Rhein eine gute Fernsicht mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund.
Noch etwas Durstlöschen mit der Reserve Rivella und nach einer weiteren S6 kommt der Schienenbus auf der zweiten Fahrt von Wiesbaden nach Oppenheim vorbei.
Ich laufe etwas weiter Richtung Nierstein und dann kommt der Schienenbus auf der Rückfahrt vorbei.
Aus dem Onlinefahrplan ist leider nicht zu erkennen ob der ICE aus Mainz nach Mannheim hier vorbei kommt, aber er scheint via Gross Gerau und Riedbahn zu verkehren, da bis zur S6 nach Worms kein ICE vorbei kam.
Also weiter strammen Schrittes nach Nierstein.
Da ich noch nach Wiesbaden Ost will bleibt leider keine Zeit für die diversen Winzer in der hübschen Altstadt von Nierstein, aber für ein Eis reicht es. Auch wenn es nicht von der bekannten Eisbude direkt am Bahnhof sondern ein paar Häuser früher ist, so ist es sehr gut. Ist vermutlich eh die gleiche Bude oder Familie.
Bei geradezu sommerlichen Temperaturen wurde rechtzeitig der Bahnhof Nierstein erreicht der sich durch neue Bahnsteige und ESTW doch etwa gegenüber einem meiner ersten eigenständigen LST Umbauabnahmen für den Bau der Unterführung, danals noch im alten Stellwerk, verändert hat.
Leider hat die S6 gut 8min Verpätung und so platzt der Umstieg in Mainz Römisches Theater zur HLB RB75 nach Mainz.
Daher fahre ich weiter bis Mainz Hbf, wo auch der zwischen dem Schloss Henkell und Mainz Hbf pendelnde Sonderzug auf Fahrgäste wartet. Die Besetzung ist eher schwach.
Für mich geht’s aber per Bus vom Mainzer Hbf zum Brückenkopf bei Mainz Kastell und mit einem dortigen Umstieg nach Wiesbaden Ost.
Dem Bahnhof Wiesbaden Ost würde eine Renovierung der Treppen und Bahnsteige sehr nötig haben. Zumindest in der Unterführung hat man sich etwas an Kosmetik versucht.
Die Aartalbahn kann hier keinen Bahnsteig anfahren und überrascht mich etwas als der 16:55 am Schloss Henkell abfahrende Pendler nach Mainz hereinrollt.
Die S-Bahn S1 hat etwas Verspätung und kommt erst nach der ohne Halt Wiesbaden Ost passierenden Vias RB10 rein während SBB Cargo International auf den Gütergleisen Richtung Bischofsheim fährt.
Mit der S1 geht’s nach Franfurt Hbf und mit trotz Verspätung der S-Bahn mehr als ausreichenden Übergang dann mit der RB82 nach Hause.
Gut 12h Wandern bzw. Spazieren und ÖPNV gehen damit pünktlich zu Ende.
Auch wenn in der Auslastungsanzeige im DB Navigator die normale und schwache Auslastung angezeigt wurde waren die Züge (und Busse), eher gut bis sehr gut Besetzt.
Hier noch die Fahrpläne von heute:
Bus RH Nach Hauptbahnhof, Darmstadt Ab 07:35 Bahnhof, Reinheim, Gleis 11 An 08:22 Hauptbahnhof, Darmstadt, Gleis 4 Ost
RB 67 (15409) / RB 68 (15309) Nach Heidelberg Hbf Ab 08:30 Darmstadt Hbf, Gleis 10 An 08:42 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3
Fotos Dampfsonderzug Frankfurt -> Speyer
RE 60 (4661) Nach Mannheim Hbf Ab 11:02 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3 An 11:09 Bensheim, Gleis 2
Für entspannten Umstieg in Bensheim bereits mit der RB gefahren:
RB 68 (15313) / RB 67 (15413) Nach Heidelberg Hbf Ab 10:46 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3 An 10:57 Bensheim, Gleis 2
RB 63 (13715) Nach Worms Hbf Ab 11:13 Bensheim, Gleis 4 An 11:43 Worms Hbf, Gleis 8
S 6 Nach Mainz Hbf Ab 11:55 Worms Hbf, Gleis 5 An 12:23 Nackenheim, Gleis 2
Wanderungen Nackenheim nach Nierstein
S 6 Nach Mainz Hbf Ab 15:49 +8 15:57 Nierstein, Gleis 1 An 16:02 +10 16:12 Mainz Römisches Theater, Gleis 1
Anschluss verpasst
HLB RB75 (28722) Nach Wiesbaden Hbf Ab 16:10 Mainz Römisches Theater, Gleis 2 An 16:27 Wiesbaden Hbf, Gleis 3
S 1 Nach Frankfurt(Main)Süd Ab 16:35 Wiesbaden Hbf, Gleis 4 An 16:39 Wiesbaden Ost, Gleis 4
(Fotos Pendelzug aus Schloss Henkell nach Mainz)
S 1 Nach Frankfurt(Main)Süd Ab 17:09 +9 Wiesbaden Ost, Gleis 4 An 17:48 +7 Frankfurt Hbf (tief), Gleis 102
VIA RB82 (25181) Nach Eberbach Ab 18:26 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12 An 19:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Wie Basel? Für die Sommerradtour ist es doch zu früh und der schwachsinnige ESC der mich nicht die Bohne juckt beginnt auch erst mitte Mai. Der Gtund ist ein andrer und das wird aber erst morgen gezeigt.
Jetzt geht’s erstmal nach Frankfurt um beim Ziehen der Freifahrt ein Relikt vergangener früher Handyticket Zeiten mit Check in – Check out zu entdecken.
Am Automaten hängt tatsächlich noch ein NFC Kontakt für das schon seit 2016 wieder eingestellte Touch&Travel System.
Mit dem ICE 591 geht’s zunächst auf die Riedbahn. In Zeppelinheim muss sich derweil ein ICE vom Flughafen kommend erst ein wenig gedulden.
Hinter Mannheim geht es nur kurz auf die Schnellfahrstrecke denn zwischen Waghäusel und Vaihingen ist diese wegen einer Tunnelsanierung gesperrt.
Und so geht es mit diversen Stops wegen stark belegter Strecke und mit eher entspannter Geschwindigkeit via Graben-Neudorf sowie über Bretten und Mühlacker nach Stuttgart, wobei ab Vaihingen wider die SFS genutzt wurde.
Trotz der diversen Halte wurde Stuttgart Hbf pünktlich erreicht.
Die Übergangszeit zum IC 185 nach Zürich ist grosszügig und so bleibt Zeit durch die Galeriebrücke zu gehen.
Die österreichische Westbahn hat gut 2/3 der Wandflächen für Werbung seiner Direktverbindung nach Wien genutzt.
Die auf der Linie Stuttgart – Zürich eingesetzten Stadler Kiss sind ehemalige Westbahn Fahrzeuge welche demnächst, wenn die IC2 Garnituren die Schweizzulassung bekommen haben, an die ÖBB weiterverkauft werden.
Die Auslastungsprognose in der DB und Hellany App meinte dass die 2. Klasse normal und die 1. Klasse schwach besetzt sei.
Gelächter, beide Klassen sind komplett besetzt. In der 2. gibts teils nur noch Stehplätze.
Die 1. Klasse ist trotz 2+2 Bestuhlung mit einem Wagen auch eher zu gering bemessen, wie jedes mal wenn ich mitgefahren bin.
Ich ergattere den Platz 101, welcher interessanter weise nicht reservierbar ist, als klassischen nicht Fenster Platz. Aber Hauptsache Sitzplatz und kein Beinetetris im 4er Abteil.
In Böblingen steht einer der CAF Triebwagen herum und vor Rottweil bastelt man an einer Brücke.
In Singen wird mit dem IC nach Stuttgart, ebenfalls ein ex. Westbahn Stadler Kiss, gekreuzt.
Mit der Dröhnröhre, der Baureihe 612, geht es nun Richtung Hochrhein Richtung Schaffhausen.
Beim Refit ins BaWü Design wurde die 1. Klasse vom Endabteil zwischen Führerstand und Einstieg zugunsten eines Mehrzweckabteils in die Fahrzeugmitte verlegt. Sowie dabei von 16 auf 8 Plätze geschrumpft.
Warum man dann zwei Reihensitze mit einer Reihe mit wenig Fenster und Wandblick statt einer Vis-a-Vis Bestuhlung mit vollem Fenster beibehielt wissen wohl nur die Götter der NVBW.
Hinter Schaffhausen steht dann ein IC2 im Abstellgleis.
Über Waldshut und Laufenburg geht’s weiter nach Basel Bad. Bf wo die Roche Hochhäuser grüssen.
Im RE Richtung Freiburg geht es dann eine Station weiter nach Weil am Rhein.
Am Bahnhof quert auch die Tram Linie 8 aus Basel welche hier endet.
Hier wurde zusätzlich zur bereits bestehenden Einkaufszentrum „Einkaufs Insel“ in den letzten Jahren die „Dreiländer Galerie“ gebaut.
Diese nimmt auch die Wendeschleife der Linie 8 mit in Beschlag.
Mit der mit schweizer Shopping Grenzgängern gesteckt vollen Linie 8 geht es nun zum Weiler Ortsteil Friedlingen und direkt an die Grenze.
Steigt man hier vorne aus ist man schon in der Schweiz, der hintere Teil steht noch in Deutschland.
Die Grenzstation besitzt nur einen Bahnsteig Richtung Schweiz, Richtung Deutschland besteht keiner da kurz darauf der Halt Dreiländerbrücke folgt.
Normal fahren die Trams nach Weil hier durch, aber in sinnlosen Aktionismus kontrolliert die deutsche Polizei jede Tram nach D.
Autos und Fussgänger jedoch nicht. Nur der schweizer Zoll filzt vereinzelt Autos nach CH. Was gut vom Hotelfenster aus zu beobachten ist.
Zu Fuss mache ich mich auf den Weg in den Basler Stadteil Kleinhüningen.
Im Hafengebiet versteckt sich ein ehemaliger Tram Beiwagen der BVB.
Weiter über en Fluss Wiese mit „Skyline“ Blick wird der Stadteil Klybeck und der Wiesenplatz mit dem BVB Tramdepot erreicht.
Hier endet auch die BLT Linie 17 welche vor dem Depot wendet.
Ein für Basler typischer Vogel Gryff darf derweil am kleinen Springbrunnen Wasser spucken.
Nach dem Einkauf im dortigen Coop geht’s teils durch die Parallelstrasse zurück Richtung Weil.
Hmm, war Rudi Rüssel nicht auch eine Figur vom Ostfriesen Otto seinen Ottifanten? Sein Schweizer Pendant betreibt derweil Tankstellen.
Im Hafen stellt eine Re4/4 einen Wagen zu und im Gegensatz zur Tram völlig unkontrolliert Reise ich wieder nach D ein.
Apropos unkontrolliert, auf der ganzen Fahrt von Reinheim bis Weil Grenze musste ich kein einiges mal den Fahrschein zeigen. War wohl Freifahrt Tag bei der DB FV sowie Regio, Vias und BVB.
Nach dem Abwurf des Einkaufs im Hotel gehts rüber zur Dreiländerbrücke auf einen kurzen Besuch über den Rhein hinweg in Frankreich.
Und bei typischen Aprilwetter wieder zurück um mit der Tram nach Weil an den Bahnhof zu fahren.
Die Sonne steht gut und diesmal niemand vor der Tram als diese den Seitenbau der Dreiländer Galerie unterquert.
Der Einkausbunket hat leider den Griechen verdrängt / überbaut in dem ich gerne mal eingekehrt bin. Angeblich gibt’s ihn noch ein paar Orte weiter an neuem Standort.
So lande ich halt in der Kettenbude „Alex“.
Essen soweit ganz okay, aber mit Luft nach oben.
Dann noch eine fast Sonnenuntergangsaufnahme der ankommenden Linie 8 während sich zwei V90 auf dem ehm. Ablaufberg ausruhen.
Zurück im Hotel noch ein Foto der Grenzstation zur „blauen Stunde“.