Île d’Oléron

Eigentlich war heute als Badetag angedacht. Dazu ging es mit dem Bus auf die Île de Oléron um dort mit dem Strandbähnchen „Le petite Train de Saint-Trojan“ an den Strand zu fahren.

Petrus war anderer Meinung. Auch beim Umsteigen vom Regionalbus auf die „Navette“, es gibt im Sommer vier derartige gratis nutzbare Linien zum Erschließen der Insel, nach Saint-Trojan regnete es nicht unerheblich.

Beim Bähnchen angekomnen hatte es sich, nach gut 3h Reisezeit, endlich ausgeregnet. Trotzdem war das Wetter zu vielem geeignet, aber nicht fürs Baden.

Am Strand an der Enthaltestelle der Bahn wird daa Baden explizit wegen der Strömung verboten. Prallt doch hier der Atlantik / die Biskaya mit voller Wucht auf die Küste was auch mit ein Grund dafür ist dass die Bahn nicht wie ursprünglich 7 km sondern nur noch knapp 6 km lang ist. Das auf Google Maps derzeit noch dargestellte Gleisdreieck hinter der Endhaltestelle Maumusson ist zwischenzeitlich auch schon im Meer verschwunden.

Die hier wachsenden Zapfen an den Bäumen sind nicht von schlechten Eltern.

So wird eine kleine Wanderung von Maumusson nach Gatseau Plage gemacht und allerlei Fotostellen ausprobiert. Komisch dass parallel zur Bahnstrecke immer nur dann Personen auftauchten wenn die Bahn kam um dann ins Bild zu laufen. 🤗

Als das Wetter endlich „badetauglich“ wurde war es aber leider schon an der Zeit für die Rückfahrt.

Mit dem Bus ging es zunächst nach Saint-Pierre d’Oléron in der Hoffnung den um 17:50 Uhr ab dem dortigen Busbahnhof fahrenden Schnellbus zu erreichen. Dieser fuhr aber aus unbekannten Gründen nicht. Schlecht für diverse Mitreisende die in Rochefort den Zug nach La Rochelle zum dortigen TGV Richtung Paris erreichen wollten. Es blieb nur der „über die Käffer gondelnde“ Bus um 18:35 Uhr.

Das Gebäude am Busbahnhof )Gare Routière) erinnerte verdächtig an ein echtes Bahnhofsgebäude und in der Tat gab es von 1904 bis 1935 auf der Insel eine Bahnstrecke. Teile der ehm. Trasse von St-Troyan nach St-Pierre und weiter nach St-Denis mit einer Stichstrecke nach Boyardville werden heute als Radweg genutzt. Eine Bahnbrücke zum Festland und zu der ehm. Bahnstrecke die in Bourcefranc-le-Chapus aus Rochefort (Abzweigbahnhof Cabariot) ankam (azch diese Strecke ist teilweise ein Radweg) gab es nicht. Für den Waren und Personentransport musste hierzu die Fähre ab Le Chateau genommen werden.

Heute fährt der Bus bequem über die Brücke. Vor Rochefort wird abermals eine hohe Brücke genutzt. Diese überbrückt den Fluss Charente und ermöglicht es z. B. auch grösseren Segelschiffen den Hafen von Rochefort anzufahren. Der „vor Vorgänger“ ist eine Schwebefähre von 1900 die derzeit saniert wird. Von 1967 bis 1991 bestand noch eine Hubbrücke zwischen der Schwebefähre und der 1991 eingeweihten Strassen Brücke die jedoch zurückgebaut wurde.

Der Tag klingt beim Abendessen aus. Morgen geht es nach Bordeaux und Tours.

Teil 2 beginnt. Auf nach Frankreich

Schon früh ging es los. 5:34 ab Reinheim ist definitiv nicht meine Zeit… aber zum positiven des frühen Tages gab es in der Kantine vom Frankfurter Hbf schon Mettbrötchen 🤗

Mit dem ICE 5 wurde Offenburg und einem Blauwal der SNCF als SWEG Fahrt ging es nach Strasbourg wo sich auf der Linie C am Bf. eine Strassenbahn und der Schienenreiniger die Gleise der Endhaltestelle streitig machten.

Mit flotten >300km/h ging es über die LGV Est nach Paris Est und mittels Metro zum Bf. Montparnasse mit seiner langen Horizontalrolltreppe.

Über die neue LGV ab Tours ging es, durch relativ unspektakuläre Landschaften, weiter mit >300km/h in nur 2h nach Bordeaux.

Für die nur gut ein Drittel der Strecke Paris – Bordeaux lange Strecke von Bordeaux zum heutigen Ziel Rochefort waren mit dem Intercité nochmal 1:45h vorgesehen. Da aber vor Jonzac über eine längere Strecke wegen Vandalismusschäden auf Sicht gefahren werden musste kamen nochmals 40 Extraminuten dazu.

Die beiden 67000er Maschinen vor den 8 Corail Wagen konnten auch keine Minute mehr herausholen.

Neu ist übrigens dass im Intercité alle Sitzplätze mit einer Anschrift vgl. „ggf. Reserviert“ ausgesteckt sind man aber über die SNCF App Abfragen kann welche Plätze in welchem Wagen noch unreserviert sind, was sich jedoch noch während der Fahrt ändern kann.

Das Wifi an Bord der TGV ist übrigens auch recht brauchbar. Eine Karte auf der Anmeldeseite informiert zudem wo man welche Netzqualität erwarten kann (von Grün bis Schwarz) und wo sich der Zug gerade befindet.

Das Ort Rochefort erscheint, trotz der Nähe zur Küste recht tot. Aber es findet dieses Wochenende ein Musikfestival statt das vermutlich mit weniger Schlamm wie „Wacken“ auskommt. Bei Galette und Bier klingt der Tag aus.

Morgen geht’s zur Inselbahn und an den Strand.

Mal kurz nach Hause

Nach einer erholsamen Nacht im Schlafwagen wurde im nebenan stehenden Wagen gefrühstückt (*whow* inkl. Handkäse) und anschließend das Rad für die letzte Etappe vorbereitet.


Talabwärts hinter dem Bahnhof bietet sich eine Brücke als Fotomotiv an. Werktags setzt die WFB nich diverse 628er ein.

Die Tour führte sodann über Weckbach nach Gönz. Leider stellte sich erst dort heraus dass der „gerade Aufstieg“ durchs Tal gesperrt ist und so geht es an der nördlichen Talflanke steil nach oben. Zumeist geschoben 😞 was auch der Wegbeschaffenheit geschuldet ist.

Leider hat Komoot nicht alle Bilder hochgeladen aber bis zum oberhalb Gönz gelegenen Golfplatz hatte es funktioniert.

Mit weiteren Bilder kann ich erst morgen dienen da von diesen erst mal ein Backup angelegt wird.

Gewisse aus der Rhön bekannte Geräusche lassen vermuten dass nach der Talfahrt nach Zell die Hinterradbrense etwas Pflege wünscht 🤗

Das Mümlingtal entlang, mit Fotostop am Bahnübergang bei Etzen-Gesäß, ging es in Mümling-Grumbach über Forstel hoch nach Hummetroth um die Rekonstruktion der römischen Villa Haselburg zu besichtigen.

Der von der Wegbeschaffenheit übelste offizielle Radwegabschnitt der Tour war dann die Abfahrt von Hassenroth nach Ober Klingen (dicke unverdichtete Splitschicht) und hinter Ober Klingen nach Ueberau (allgemein schlechter unbefestigter Feldweg).

Aber irgendwann sind die heimatlichen Gefilde erreucht.

Zeit zur Vorbereitung der Bahntour ab Donnerstag. 😁

Badischer Odenwald

Gut ausgeruht ging es weiter bergauf bis nach Mudau.

Wie üblich gibt es die Tour hier bei Komoot mit weiteren Bildern.

Der Wanderbahn Radweg ist sehr gut besucht und genutzt. Mag ggf. aucham Sonntögluchen guten Wetter liegen. Der Weg folgt bringt zwingend der alten Trasse und weicht i. a. in Krumbach und Limbach wegen Überbaung oder Abtrag der Trasse erheblich ab.

Es wird Mudau erreicht wo die 99 7202 ihre alten Tage seit der Stilllegung geschützt in einem Anbau des ehm. Empfangsgebäude fristet. Das ehm. EG steht leere und mitten im Parkplatz des Edeka .

Was in Mudau auffällt ist dir Vielzahl der geschlossenen Gaststätten und Hotels. Schade eigentlich. Die Gegend hat Potential. Wenn man mit dem Auto odet Rad anreist. Die Busfahrpläne sind stark und primär auf den Schülerverkehr ausgerichtet. Brauchbarer ÖPNV in der Ferienzeit? Fehlanzeige.

Weiter geht es nach Buchen wo immerhin eim 2h Takt am Sonntag nach Seckach und Aschaffenburg besteht.

Die historische Altstadt von Buchen gefällt. Ist aber auch recht ruhig. Aber tolles Eis gibt es.

Derart gestärkt wird sich auf die Suche nach einem Fotostandort gemacht der südlich von Buchen gefunden wird. Das Bild dazu gibt es weiter unten.

Weiter geht es mach Waldürn mit einer kleinen Stippvisite zur hier ehm. abzweigenden Strecke nach Hardheim. Eigentlich hätte diese Stichstrecke zur Tauberbischofsheimer Stichstrecke nach Königsheim durchgebunden gehört. Was aber nie realisiert wurde.

In Waldürn verschlechterte sich das Wetter und es regnete etwas.

Hier nun die Bilder aus Buchen und Waldürn.

Ab Waldürn ging es teils sehr steil bergab. In Schneeberg amüsiert der Warnhinweis auf den nicht vorhandenen Winterdienst. Hmmm. Schneeberg und kein Winterdienst? Naja, im Juni eh eher irrelevant. Da bin ich doch froh dass das (schön gelegene) Schwimmbad in Buchen nicht bei den Tennisplätzen liegt. 😉🤗🤣

In Amorbach wird dann der Nachtzug nach Nirgendwo erreicht.

Übernachtung im Schlafwagen in Amorbach. Fein, fein.

CNL / CityNightLine lebt. 😂 Wenngleich auch nur symbolisch. In Amorbach, wo noch nie Nachtzüge fuhren, stehen Schlafwagen zur Übernachtung bereit. Die DB Westfrankenbahn hat die Wagen hierfür in Amorbach auf ein abgeklemmtes Gleis gestellt (zusamnen mit der Sonderzug nach Pankow 218) und wird vom im Bahnhof ansässigen Restaurant „Gleis 1“ mit betrieben. Somit DB (Westfrankenbahn) Wagen und Bettwäsche, SBB Wanderrucksack und mitgebrachtes ÖBB NightJet Handtuch auf einem Bild. 😎 P.S. Die Fahrradtasche von Pletscher ist aus CH und sieht nur aus wie der eckige Bruder vom DB Rucksack.

Im Biergarten vom „Gleis 1“ im. Empfangsgebäude von Amorbach wird gut zu Abend gegessen und das Repertoire der Brauerei Faust getestet.

Neckarimpressionen

Nach einer ruhigen Nacht ohne irgendwelche Verkehrsgeräusche geht es wieder runter ins Neckartal. Da die Brücke über den Neckar im Neckargemünd gesperrt ist wechsele ich bereits an der Neckargemünder Schleuse das Ufer und über den zweiten Radweg abseits der Hauptstraße geht es nach Neckargemünd. Die Boote in der Elsenz erinnern etwas an die Schiffskanäle in Frankreich.

Ursprünglich wollte ich über Waibstadt nach Hüffenhardt fahren aber ich verwarf dies zugunsten einer Fahrt nach Dilsberg zur dortigen Burgruine die einen herrlichen Blick über Odenwald, Kraichgau und Neckartal bietet.

Das Verkehrsschild auf dem Weg zur Burg zeugt von Humor.

Ich verlasse danach das Neckartal und fahre nach Aglasterhausen. Hier endet die „S51“ aus Meckesheim.

Sa und So bedeutet das „S“ eher Stündliche- statt Stadtbahn. Mo bis Fr verkehrt diese öfter mit Durchbindungen nach Heidelberg.

Der weitere Steckenverlauf dieses Teils der „Badischen Odenwaldbahn“ nach Mosbach ist noch erkennbar aber seit 1945 unterbrochen.

Über diverse Hügel geht es dann hinab nach Obrigheim im Neckartal und entlang der Elz nach Mosbach. Der „überdachte Abschnitt“ unter der B37 muter kurios an, wäre aber bei schlechtem Wetter ggf hilfreich gewesen 🤗.

Umso schöner ist der Weg entlang der Elz und die Altstadt von Mosbach.

Nach Mosbach geht es auf die Wanderbahn. Der Radweg liegt auf der ehm. Schmalspurbahn von Mosbach nach Mudau. Und ich muss sagen dasd dieser Radweg sehr gut genutzt ist. Selten habe ich so viele Mitnutzer erlebt.

Hier die Steckenbeschreibung des Radwegs.

Ich übernachte in Krombach im Landhotel Engel. Ein herrlicher Tag klingt aus…

Die ganze Etappe wie üblich hier bei Komoot.

Vom Rhein an den Neckar

(Hinweis: Wegen instabilem WLAN und Null Mobilnetz gab es die Bilder erst am Folgetag)

Heute nahm ich Abschied von Vater Rhein. Auf dem Weg nach Heidelberg wurde zunächst teilweise der Nordast der S1 / 11 bis Hochstetten abgefahren. Diese ist Teil der ehemaligen Hardtbahn von Graben-Neudorf nach Karlsruhe.

Weiter ging es nördlich von Graben-Neudorf zur Abzweigszelle Philippsburg Molzau. Hier konnten diverse Güterzüge der Rheintalstrecke und von der Schnellfahrstrecke nach Karlsruhe abfädelnde ICE beobachtet werden.

Weiter durch die flache Landschaft wird irgendwann Heidelberg erreicht.

Marc H. aus St. I. bei H. habe ich leider nicht besucht.

By the way. Radwege parallel zu Autobahnen und Haupteinfallstrassen sind nicht wirklich prickelnd…

Der ehemalige Hauptgüterbahnhof von Heidelberg ist mitlerweile mit der „Bahnstadt“ überbaut und so erscheibt das Gebäude des alten Stellwerks wie ein Relikt einer fernen anderen Zeit.

In Heidelberg wird die Tram in der Weststadt kurz fotografiert bevor die typischen Touristenfotos vom Schloss gemacht wurden.

Am Neckar entlang geht es nach Ziegelhausen und dann doch recht steil hinauf nach Peterstal zum Landgasthof Zum Waldhorn wo im freien unter schönen alten Bäumen ein gutes Essen genossen werden konnte.

Weitere Bilder gibt es zur heutige Etappe 5 bei Komoot

Weiter Rheinabwärts

Da der Lidl Markt neben dem Hotel ein neues Domizil bauen lässt gibt es ab 7 Uhr einen gratis Weckdienst 😎

Nach dem Frühstück und Aufrüsten der Karre ging es zunächst rechtsrheinisch Richtung Wintersdorf. Ab Rheinkilometer 300 erwische ich bis zur Schleuse Iffezheim mehrfach das gleiche Schiff, die Matrico. Das talwärts fahrende Schiff fährt gut 20 bis 22km/h während die gegen die Strömung fahrenden Schiffe geschätzt nur halb so schnell unterwegs sind.

Der Radweg ist relativ gut ausgeschildert, er verliert sich jedoch vor der Schleuse Iffezheim. Vmtl. auch da nie ganz klar ist ob er auf dem Damn oder auf der parallelen Landstrasse verläuft.

Die Tore der Schleuse Iffezheim sind anders wie die der bisherigen Schleusen. Wägren die des Rhein-Rhone-Kanals klassisch seitlich aufgeklappt wurden und die des Rheinseitenkanals nach oben oder unten weggezogen wurden fahren die Schleusentore hier seitlich ein.

Ein paar hunderte Meter weiter rheinabwärts folgt die Wintersdorfer Bahnbrücke.

Zunächst wurde aber das heutige Streckenende in Wintersdorf in Augenschein genomnen. Die ehm. Bahnstecke Rastatt – Rœschwoog wird noch zur Bedienung des Rastätter Industriegebiets genutzt undvor der Brücke über die Dorfstraße (L78a) von Wintersdorf sitzt ein Prellbock da die Brücke einen knappen Meter angehoben wurde.

Während die Zulaufstecken nach dem WW2 nur noch eingleisig ausgelegt wurden befinden sich auf den alten und neuen Brücknteilen zwei Gleise mit Rillenschienen im Straßenplanun. Auf der deutschen Seite ist das talseitige Gleis angebunden. Auf der französischen Seite erreicht die Bahntrasse bergseitig die Brücke, den Rostspuren im Asphalt nach dürfte es aber auch auf die talseite verschwenkt sein. Während für Fußgänger im neuen Brückenteil ein richtiger Seitenweg besteht ist dieser im alten Brückenteil nur gut 50cm breit.

Auf der französischen Seite einem erwartet dann der gut ausgebaute und markierte linksrheinische Radweg nach Lauterbourg.

In Lauterbourg besuchte ich den Bahnhofder noch über Flügelsignale deutscher Bauart verfügt.

Nachdem der nach 1945 nur noch spärlich vorhandene grenzüberschreitende Verkehr der Strecke Wörth – Strasbourg eingestellt und 1984 auch der Personenverkehr von Wörth nach Berg eingestellt wurde gab es ab 1999 einen Saisonverkehr am Woch. Seit 2002 verkehren wieder tägliche Züge im Stundentakt von 5 bis 22 Uhr zwischen Wörth und Lauterbourg.

Auf französischer Seite verkehren 9 Zugpaare von denen in den Sommerferien 4 nicht verkehren eas zu langen Pausen für Umsteiger führen kann.

Gemütlich geht es durch Lauterbourg und „Eisaufnahme“ im ehm. deutschen Zoll nach Maximiliansau und über die Rheinbrücke nach Knielingen in Baden-Württemberg was nach 95km Fahrt (wie üblich mit mehr Bildern bei Komoot) erreicht wird.

Nach einem hervorragenden Abendessen ist es nun Zeit für’s Bett.

Trams in Strasbourg

Heute lies ich es faul und gemütlich angehen. Nach einem guten Frühstück und Belauschen von Gesprächen wie man ein Hotel führt, ging es zum Bahnhof. An der Tramhaltestelle ist ein riesen Stau vor dem Automaten. Gut… Dann hole ich halt die Fahrkarte im „Tabac“ im Bahnhof.

Die 24h Karte für das ganze Tram- und Busnetz des Grossraum (Eurométropole) Strasbourg kostet gerade einmal 4,30 €, die RMV Tageskarte für die Zone 50 und somit nicht das ganze Stadtbahnnetz kostet 7,30€ (!) und ist damit geradezu spottbillig.

Derzeit wird der Tunnel der Linie S und D zwischen Homme de Fer und Rotonde saniert. So fuhr ich von Kehl via Jean Jaurès nach Neuhof Rodolphe Reuss.

Es ist intetessant wie deutsch zu lesende Orts- und Stationsnamen auf Französisch klingen. 😎

Mit der Linie C geht es dann zum „Hauptbahnhof“ und mit dem Ersatzbus nach der Station Rotonde. Vor der Endstation Parc de Sports der Linie A finde ich bei „Le Galet“ den ersten netten Fotostandort.

Danach wechsle ich zur Enthaltestelle der Linie D „Poterie“ und wieder zurück nach „Rotonde“. Per Bus geht es wieder zur Innenstadt und nach kurzem Fussweg wird „Homme de Fer“ erreicht. Ab hier fahre ich mit der Linie B nach „Hohenheim Gare“ was auch ein großer unf gut genutzter P&R Parkplatz ist. Zurück geht es nach „Wacken“. Von einem gleichnamigen Festival ist nichts zu sehen. 😎😂

Die Linie E nach Robertsau Boecklin führt am Europäischen Parlanent und andren EU Institutionen vorbei.

Für mich ist Strasbourg europäischer wie Brüssel. Es vereinigt irgendwie zu schön französisches „savoir vivre“ mit deutscher Präzision.

Auch in der Innenstadt bei der Hst. Republic und Gallia gibt es auch schöne Fotostellen.

Vor Kehl wurde noch die neue Rheinbrücke dokumentiert. Hintet dem Bahnhof ist man fleissig am Vorbereiten zur Verlängerung der Tram nach Kehl hinein.

Achja. Die Eurotrams erinnern an Zeitmaschinen.

„Hallo CTS Strasbourg. Die 1980er haben angerufen und wollen ihre Strassenbahn wieder haben 😂🤣😎“

So… am Donnerstag geht es nach Karlsruhe.

Die heutige Tour habe ich als „Wanderung“ aufgezeichnet. Mit vielen weiteren Bildern.

Entlang des Rhein-Rhone-Kanals

Vor dem „Siegeszug der Eisenbahn“ setzte man stark und insbesondere in Frankreich auf Wasserwege zum Transport. So errichtete man ab Strasbourg den Rhein-Rhone-Kanal der u. a. unter Nutzung des Fluss Doubs die Anbindung zur Rhone ermöglichte. Der Kanal ist noch heute erhalten und in Teilstecken noch befahren. Primär heute im Tourismusverkehr mit Hausbooten.

Zunächst wurde aber der örtliche Edeka beehrt, Reiseverpflegung gebunkert und gefrühstückt.

Während der Radweg bis zur Rheinbrücke gut ausgebaut ist muss man sich ab dort bis zur anderen Rheinseite am Kreisel mit Bü zum Industriegebiet von Marckolsheim die Strasse mit den zahlreichen LKW teilen 😔

Hinter dem Kreisel kann man wenigstens auf einem markierten Seitenstreifen fahren. Ich fahre nich einen kleinen Umweg durch das nette Städtchen Marckolzheim und erreiche den Rhein-Rhone-Kanal. In diesem Abschnitt ist er nicht mehr mit Schiffen befahrbar. Mehrere der Schleusen sehen noch intakt aus, teilweise in sehr gutem Zustand, werden jedoch nur noch als Wehre genutzt. Die Fliessrichtung ist nach Strasbourg.

Das Wetter ist relativ unbeständig, jedoch gibt es bis Strasbourg nur ab und an mal einen leichten Schauer aber auch mal Sonne.

Auf der Höhe von Friesenheim zweig ein Kanal zum Rheinseitenkanal / Grand Canal d’Alsace ab. Ab hier findet auch wieder Schiffsverkehr statt.

Der Kanal wird ab hier auch breiter, wobei die Schleusen vergleichsweise „klein“ bleiben. Diese kann man sich per Seilschalter auf der Anfahrt zur Schleuse anfordern. Klassische Schleusenwärter gibt es hier nicht mehr.

An diversen Schleusen finden sich noch heute Bunker wobei mich deren Anordnung wundert. Zur Sicherung / Verteidigung der zumeist an den Schleusen befindlichen Strassenbrücken liegen diese Bunker zu niedrig, oder erwartete man einen Angriff per Schwimmpanzer?

Zwischen Eschau und Illkirch befindet sich eine Sandgrube die auch noch auf Schiffe des Rhein-Rhone-Kanals verläd.

Wie auf weiten Strecken verläuft der Kanal von Bäumen begleitet. Fast wie eine Allee mit Wasser.

Ich glaube ich sattel von Bahnfotos auf Schiffe um. Den Sandtransporter hatte ich 3x überholt. Keine Kunst bei seinen max 5 bis 8km/h. Da muss man zwischen den Fotos aufpassen nicht einzuschlafen 🤗

Das innerörtliche Radwegnetz in Strasbourg ist gut ausgebaut, wenngleich nicht immer konsistent gekennzeichnet bzw. ausgeschildert.

Der neuen Tramlinie D nach Kehl wurde insbesondere wegen der interessanten Brücken auch ein Besuch abgestattet bevor es ins Hotel ging. Auf dem letzten Kilometer hatte es angegangen heftig zu regnen wobei der ganze Tag definitiv besser wie der Wetterbericht war.

Ach ja. Ab und an wusste das Radnavi auch nicht wo man war. „Irgendwo im Nirgendwo“.

Hier die ganze Tour wie gewohnt mit mehr Bildern.

D’r Rhin eraf

Wie war noch mal das Lied von de Bläck Fööss … „D’r Rhing erop, D’r Rhinh eraf…“ Ich halt es mal mit „Eraf“. 😉

Nach einem sehr guten Frühstück bei nicht sauber einschätzbaren Wetterging es ab Bad Bellingen rheinabwärts. In Neuenburg bekam ich einerseits kompetente Hilfe mit den Scaverland Ventile bei „Jürgens Bikeshop“ als auch einen SNCF „Wahlfisch“ zu Gesicht. Bis vor wenigen Jahren wurde die Bahnstrecke über Neuenburg nach Mulhouse nur für Güterzüge genutzt. Jetzt mit neuem SchuB ESTW kommt man von Offenburg wieder direkt nach Mulhouse.

Auch der Ausblick auf den Altrhein lohnt.

Im Neuenburger Gewerbegebiet fährt eine interssante „Bahn“. Zur Verbindung zeier Hallen der Fa. Losan Pharma verkehrt ein Tragwagen . Natürlich per Andreaskreuz gesichert. Die übrigen echten Gleisanschlüsse im Gewerbegebiet sehen ungenutzt aus bzw. sind nicht einsehbar.

Auf Grund der diversen Baumaßnahmen zur Renaturierung des Altrhein bzw. Schaffung von Flutungsflächen müssen diverse Umwege gefahren werden bzw. werden Wege genutzt die das Navi nicht kennt.

Bei Fessenheim wechsele ich die Rheinseite nach Frankreich. Den dortigen strahlenden Schrott-Atommeiler spare ich mir. Dafür ist das Flusskraftwerk (und dessen gestikulierendes Personal) als auch die Schleuse des Grand Canal d’Alsace“ um so interessanter.

Über den Altrhein wurde die Brücke zugunsten des Radwegs einspurig mit Ampelregelung gemacht. Leider endet der bid dahin gut ausgeschilderte Radweg einfach an einer Departmentalsstrße westlich der Staustufe ohne klare Wegeinfos. Daher nutze ich den relativ gut fahrbaren Weg auf dem westlichen/ linken Damm des Kanals. Auch interessant ist dass Hinweisschilder bzw. Verbote bei Befahrung von Süd nach Nord nicht vorhandem sind. Muss man Schilder dee Gegenrichtung lesen?

Auf halben Weg nach Breisach kommt ein rabenschwazes Schiff mit etwas rot den Rhein hoch. Es sieht schon fast aus wie ein Mafiafahrzeug und wie ist der Name der Fuhre? „Soprano“ und wie in der Serie ist der „p“ im Schriftzug eine Pistole. 😂 Genau mein Humor.

Bei Breisach und unter Umfahrung der Absperrung des Kanalwegs erreiche ich wieder Deutschland.

„Füsse am Boden“ ist auch eine interessante Umschreibung für „bitte absteigen“ da der Radweg an der franz. Schleuse zu schmal ist.

In Breisach begutachte ich den Bahnhof. Leider wurde nach 1945 die Rheinbrücke nicht wieder aufgebaut obschon auf französischer Seite recht unmittelbar ein Gleisanschlüss für Güterzüge und So im Sommer für Touristikzüge besteht.

Nach einem Lasagne Eis fibg es heftigst an zu regnen was in einer halbfertigen Garage abgewartet werden konnte. Anschließend ging es gemütlich weiter über Burckdorf nach Sasbach.

Achja. Europa ist wenn der Franzose nach Deutschland über den Rhein fährt um beim Griechen lecker zu essen 😃

Der hiesige Grieche in Sasbach bietet als Tagesgericht griechisches Gulasch an. Mal was anderes wie die üblichen Zeus usw. Platten und extrem lecker.

Anschliessend gesellt sich noch ein örtlicher an den Tisch. Horrido hat der einen Dialekt. Da schaffe ich gerade mal 10 % zu decodieren. Oder ich brauch mehr Bier. 🤣

Im Zimmer wartet noch mein akademischer Titel…

Sodele und hier noch die Tour in Gänze.