Miniaturwunderland, Hamburg und weiter nach Basel

Nach einer angenehmen Nachtruhe und gut gestärkt geht es mit der S-Bahn zur Station Stadthausbrücke und nachdem ich die Orientierung wieder fand (ich hasse Tunnelstationen) auf den Weg in die Speicherstadt zum dortigen Miniaturwunderland. Das zweite und bisher letzte mal war ich kurz nach der Eröffnung des Anlagenteils von Skandinavien dort. Es hat sich seither einiges verändert und ich bin richtig platt angesichts dessen was mit der Schweiz und Italien als Anlagenteil erstellt wurde. Skandinavien war schon der Hit. Aber Schweiz und Italien toppt alles. Alleine die Perspektive durch den zweistöckigen Aufbau der Alpen. Einfach toll. 😀

Und der Flughafen sowie die Oper funktioniert auch. 😉

Apropos Flughafen. Das ist wahrlich ein Meisterstück der Modellbautechnik. Selbst im Zuge der Tour „Hinter den Kulissen“ konnteman nur annähernd erahnen was da dahinter steckt. Wahnsinn. Auch der Schattenbahnhof für Schiffe und die LKW Ladestation (eMobilität!) waren bei der Runde nur ein paar der Highlights. Das Wasser wird übrigens auf 12°C gekühlt damit es nicht bzw. kaum verdunstet und sonst Kondenswasserschäden verursacht.

Immer bei Nacht bricht der Vesuv aus. Ein absolutes Muss ist es dies zu beobachten. Die Tour hinter CH und IT hatte ich nicht gemacht. Kommt aber auf den Merkzettel.

Auf dem Schmalspurbahnteil des Schweizer Anlagenteil schien eine Störung zu haben. Nur kurz nach 11 Uhr fuhr da mal richtig was. Danach war eine Zahnradbahn (MGB) mehrzu sehen und auch die RhB Züge fuhren nur noch im unteren Anlagenteil richtig oft. Die Ortsdurchfahrt á la Le Prese und Co konnte ich leider nicht sehen.

Nett sind auch hier wieder diversr Gimmicks und Anspielungen. So existiert hier die Porta Miwula in Anlehnug an die Idee als „Porta Alpina“ den Nothaltepunkt Sedrun im Gotthard Basistunnel zur Anbindung von Sedrun und Andermatt zu nutzen. Etwas weiter unten in der Anlage gräbt sich derweil eine Tunnelbohrmaschine weiter. 

Für die Verschwörungstheoretiker hat das Miwula auch was zu bieten. Tief om Berg steckt nämlich auch die Zentrale zur Erlangung der Weltherrschaft.

Gehirrnwäsche,  Mondlandung, das Philadelphia Projekt… alles da nur Pinky und den Brain habe ich dort nicht endeckt. 😂😂😂

Voll von Eindrücken und gut gestärkt, die Restauration im MiWuLa ist hinsichtlich Qualität und Preis definitiv empfehlenswert, begebe ich mich zur U-Bahn um mich mit einem Bekannten zu treffen, ein Pasr Bilder zumachen wie die Hochbahn bei der Station Rathaus von über dem Fleet (Wasserkanal) unter einem Haus hindurch zur U-Bahn wird und um an der Alster einen Regenbogen mit S-Bahn zu bewundern.

Dann ist es auch so langsam an der Zeit wieder nach Altona zurückzukehren. Dort laufen bereits die Vorbereitungen für den Nachtzug um 20:15 nach Wien und Innsbruck der auch Autotransport ermöglicht.

Mein EN / ÖBB Nightjet wird rechtzeitig nach einem ICE nach Leipzig bereitgestellt und verlässt Altona fast Plan. Mein Abteil befindet sich in einem ÖBB Doppelstockschlafwagen, bei anderen Wagen erkennt man noch den Vorbesitzer. Ein herrliches Abteil, was zu Knabbern und zu Trinken gibt es auch.

Der einzige Wermutstropfen ist dass es im ganzen Abteil nur eine einzige Steckdose gibt 😈

Achja. Kurz vor dem EN nach Zürich via Berlin und Halle verkehrt ein IC 209 via Ruhrgebiet nach Basel SBB. Neeeee. Das würde ich mir nicht antun.

So. Das Abendessen ist auch abgeschlossen. Das Dosen-Stiegl gibt es beim Schlafwagenbetreuer.

 Berlin wurde zwischenzeitlich verlassen. Zeit um ins Bett zu gehen. Um 7:20 wird Basel SBB hoffentlich pünktlich erreicht.

Weiter nach Hamburg 

In Hannover hatte es nach der überpünktlichen Ankunft planmäßig  etwas Übergangszeit die i. a. für einen kurzen Fuzz der Stadtbahn die über den Bahnhofsvorplatz schleicht.

Danach ging es mit dem Erixx nach Buchholz und mit Metronom nach Hamburg Hbf. Die S-Bahn brachte mich dann via Dammtor nach Hamburg-Altona. Nach dem Bezug des Hotelzimmers (pseudo Jugi von Meininger) ging es wieder zum Bahnhof.

In Hamburg-Altona gibt es zwischen der ehm. Abfertigung der DB AutoZug (von BTE übernommen) und dem Gleis 12 die Zufahrt zum ehm. Schellfischtunnel (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schellfischtunnel) der einstmals den Altonaer Hafen mit dem Rest der Welt verband. Da er gleichzeitig eine LKW Zufahrt und Abschlussgleis zum ehm Karstadt ermöglichte war es einer der wenigen Tunnel mit Bahnübergang.

Mit der S-Bahn ging es dann via Blankenese nach Wedel zur Schiffsbegrüßungsstelle. Es ist schon faszinierend wie das elektromechanische Stellwerk den dichten Fahrplan mit abwickeln kann. Auch die schnelle Wendezeit im Kopfbahnhof Blankenese verblüfft. Interessant finde ich dass im Bahnhof Sülldorf (mech. Stw) zusätzlich auch an den Ls die zwischen Ausfahrsignal und der jeweiligen Weiche liegen zusätzlich PZB Magnete angebracht sind. Der Begegnungsabschnitt vor Wedel und Wedel an sich ist dann wieder ein Spurplanstellwerk (vmtl. Siemens) mit den typischen S-Bahn Mehrabschnittssignalen.
In Wedel ging es dann quer durchs Ort zur Schiffsbegrüßungsstelle wo auch prompt zwei Schiffe vor Sonnenuntergang vorbei kamen. 

Auf halben Weg zum Bahnhof kehre ich in der Gaststätte „Zur Doppeleiche“ ein. Eine interessante Mischung aus deutschen, griechischen und indischen Gerichten findet sich in der Speisekarte. Aber das Essen lässt keine Wünsche offen. Bei netten Gesprächen mit dem Nachbartisch verfliegt die Zeit.

Zurück in Hamburg-Altona bewundere ich die Anlagen der Autoverladung die an drei Gleisen integriert sind. Wer schon immer mal mit dem Auto über einen Bahnsteig fahrfn wollte sollte unbedingt bei BTE einen Platz im Autozug buchen. 😎😉

Acha. Da wäre noch das Gerücht dass Norddeutsche humorlos wären. Muss aber ein Gerücht sein bei Ortsnamen wie „Hodenhagen“ oder Straßennamen wie „ABC-Straße“ in Wedel.  😂😀😆

So. Jetzt aber ab in die Falle.

Locomore

Wie so oft beginnt die Anreise zur debx-Tour mit einem Umweg. War es 2015 Berlin für den DB Nachtzug nach München so ist es dieses Jahr Hamburg für ÖBB Nachtzug, genannt NightJet, nach Basel SBB.

Warum auf der Anfahrt nicht mal von Darmstadt bis Hannover mal den neuen Zug von Locomore testen dachte ich mir.

Fazit. Note 3 und zum Glück „Business“ gebucht.

Locomore macht es bei den „Business“ Plätzen wie die Westbahn in Österreich. Das 6er Abteil wird maximal mit 3 Buchungen belegt. Die 5 Abteile „Business“ sind auf der ganzen Fahrt mit zwischen 1 und 3 Fahrgästen belegt. Die normale 2. Klasse in den modernisierten Wagen ist bereits in Darmstadt gut über 3/4 belegt. Die beiden unrenovierten, zwischenzeitlich bei der Niederländischen Staatsbahn eingesetzten, ehm. IR Wagen am Zugschluss sind schwächer belegt. Teils unter 50%.

Check. Das Design ist Geschmackssache. Es erinnert mit Orange und Braun etwas an IC Grossraumwagen im Ursprungsdesign.

Im Abteil sind die Sitzflächen ausziehbar, die Rückenlehnenneigung ändert sich nicht. War ja bei den alten Wagen auch so. Sonderlich bequem sitzt es sich aber nicht. Das Innenleben der Sitzfläche scheint nur bedingt überarbeitet zu sein.

Der Mülleimer ist nur bei beidseitig aufgeklappten Tisch erreichbar. Da sollte man noch am Detail üben. Da es ein eigentlichet 2. Klasse Wagen ist entspricht der Sitzabstand auch diesem. Durch die 3er Belegung ist das aber kein Problem. Im normalen 6er Abteil oder den 4er Gruppen im Grossraumanteil des Wagens ist aber „Lustiges Beineverschschachteln“ angesagt und vmtl. nicht jedermanns Sache

Fenster und Gangplätze haben Steckdosen. Am  Fenster hat es sogar Vorhänge. Da fängt bestimmt so mancher Stoffbeutelschrat das Sabbern an 😉.  Das WLAN musste ich händisch suchen und lief gut… bis es hinter Fulda auf die SFS ging. Ab dort Totalausfall. Nur während der Halte im Bahnhof war es wieder da. Scheint wohl ein Problem bei 200km/h zu haben.

Der Kaffee und das Franzbrötchen war gut. Das Personal aus der Rubrik Studentische Hilfskraft freundlich und sehr bemüht. Insbesondere da es wohl öfter vorkommt, wie aus dem Nachbarabteil mitzubekommem, dass Fahrgäste auf ihre eigentlichen Sitzplätze umkomplimentiert werden müssen. Nicht nur wegen dem nur schwer erkenbaren Unterschied zwischen Basic und Business sonden auch wegen dem hohen Reservierungsgrad.

Fazit. Kein schlechter Zug. Aber das nächste mal  nehme ich doch wieder den ICE mit Freifahrt oder einem Sparpreis in der gleichen oder gar darunter liegenden Preisklasse.

Ab Hannover ging es mit dem Erixx via Soltau nach Buchholz und mit dem Metronom nach Hamburg Hbf. Faszinierende Landschaft um diese Jahreszeit. Dagegen ist eine Raufasertapete noch interessanter 😈. Im Hotel ist jetzt eingecheckt. Auf zu einer kleinen Sightseeingtour.

Wunderschöner Rennsteig

Heute ging es, wie bereits letztes Jahr, hoch zum Rennsteig.

Um die Bilderausbeute zu erhöhen wurde ich dem Rennsteigshuttle abtrünnig und reiste mit dem Bus via Oberhof (Busbf.) an. Dies ermöglichte es den zweiten „Bergzug“ bereits bei der Einfahrt zu fotografieren. Leider hatte www.kachelmannwetter.ch wiedereinmal recht. Es zog sich bereits beim Umsteigen in Oberhof langsam zu, wobei Oberhof per se ein „Wetterloch“ ist, und auf der Fahrt von Oberhof nach dem Bf. Rennsteig werden die Wolkenlücken immer weniger.

Achja, Thema Bus. Während der Bus von Gotha nach Oberhof besonders ab Ohrdruf recht gut besetzt war, war ich im Bus nach Masserberg, der den Bf. Rennsteig an Sa und So anstatt Schmiedefeld andient, bereits wenige Haltestelle hinter Oberhof alleine im Bus. Ganz im Gegensatz zur Belegung des Zug aus Erfurt / Ilmenau wie in der Vorbeifahrt beim Fotografieren zu erkennen war.

Leider wird der Zug einerseits tariflich benachteiligt und ab Gotha ist der Bus mit Umsteigen in Oberhof sogar 21min schneller.

Bus:

Rennsteig – Oberhof: 2,80 €

Oberhof- Gotha Hbf: 6,00 €
Zug:

Rennsteig – Ilmenau: 4,00 € (Rennsteig Sonderticket)

Ilmenau – Gotha: 12,50 €

Im zukünftigen Nahverkehrsplan von Thüringen ist der Rennsteigshuttle derzeit nicht mehr vorhanden. Das zuständige Ministerium ist der Meinung dass sich das Rennsteigshuttle „über den Tourismus“ finanzieren müsste. Dass ein guter und nutzbarer ÖPNV einer der Schlüssel zu modernem Tourismus, auch ohne PKW, ist scheint dort noch nicht angekommen zu sein. Sehr ärgerlich. Eine Durchbindung der Züge bis Schmiedefeld mit dortiger Verknüpfung an die Buslinie Oberhof – Masserberg wäre ein erster Schritt. Die Reaktivierung bis Schleusingen oder Themar gar ein Traum.

Der Oberhofer Busbahnhof präsentiert sich schon mal modern und funktional.

Genug der Verkehrspolitik. Die Sonne wollte sich leider nicht mehr blicken lassen aber im Gegensatz zum letzten Jahr war es nicht neblig oder dunstig und damit trotzdem für Fotos geeignet.

Nach der Passage des bergwärts fahrenden Zug kurz nach 10 ging es strammen Schrittes talwärts. Der gut präparierte Wanderweg mit Loipe machte dies gut möglich. Leider hängen die bahnparallel laufenden Telekommunikationskabel auf der Talseite und somit bei Fotos vom Zug auf der anderen Talseite im Motiv. Dies zeigte sich bereits letztes Jahr. Aber kurz bevor sich das Tal verengt ermöglicht eibe kleine Brücke den Wechsel zum Weg auf der Talseite mit Bahn. Naja, Langlaufski oder Schneeschuhe wären auf der Querung ganz hilfreich gewesen. Zu hoch lag stellenweise der Schnee so dass ich mich einmal der länge nach hinlegte und kurz vor der Bahn nur auf allen Vieren noch den Hang hoch kam. Aber die Mühe hatte sich gelohnt. Der Weg etwas oberhalb der Bahn war ebenfalls präpariert und bot einen guten Blick auf die Strecke.

Jetzt war etwas Zeit, die Rennsteigshuttle fahren nur alle 2h bei ca. 20min Wendeaufenthalt im Bf. Rennsteig und so lief ich runter nach Stützerbach. Ein nettes Ort, nur etwas abgeschieden. Ein Fotostandort wurde am südlichen Ortseingang und am Weg zur Kneipanlage gefunden. Nach dem Bergzug (Ortseingang) und Talfahrt  (Kneipanlage) ging es wieder hoch zum Bf. Rennsteig. 

Am Bahnhof wurde wie schon letztes Jahr auf der ehm. Laderampe gegrillt. In der Gaststätte im Empfangsgebäude wurde unterdesen eine Busreisegruppe mit Humptata und Schunkelliedern unterhalten. Da war der Imbiss auf der Laderampe im Schnee mit Glühwein und Co wesentlich angenehmer. Apropos Imbiss und Grill. Schon gut einen Kilometer vor dem Ziel drang der Geruch der guten Thüringer Bratwürste und Rostbrätel in due Nase. Eine hervorragende Wandermotivation.  😀

Im mit über 50% Belegung gut besetzen Zug ging es via Ilmenau und Neudietendorf zurück nach Gotha.

Auf dem Weg zum Essen (der Grieche) nutze ich mal die Tram die recht gut belegt war.

Beim „Verdauungsspaziergang“ zurück zur Unterkunft noch ein Blick auf das Schloss mit dem Betriebsfeld

Morgen geht es via Eisenach, Meiningen, Hammelburg und Aschaffenburg nach Darmstadt. Mal sehen ob der knappe 4min Übergang am Ende in Aschaffenburg klappt.

1) RB 74610

-> Eisenach

Ab 10:25 Gotha, Gleis 2

An 10:46 Eisenach, Gleis 3
2) STB74116

-> Neuhaus am Rennweg

Ab 11:15 Eisenach, Gleis 2

An 12:14 Meiningen, Gleis 1

3) EB 80733

-> Schweinfurt Stadt

Ab 13:24 Meiningen, Gleis 4

An 14:17 Ebenhausen(Unterfr), Gleis 3
4) EB 80686

-> Gemünden(Main)

Ab 14:25 Ebenhausen(Unterfr), Gleis 2

An 15:41 Gemünden(Main), Gleis 2
5) RE 4618

-> Frankfurt am Main – Stadion

Ab 16:04 Gemünden(Main), Gleis 5

An 16:42 Aschaffenburg Hbf, Gleis 8
6) RB 15726

-> Wiesbaden Hbf

Ab 16:46 Aschaffenburg Hbf, Gleis 5

An 17:27 Darmstadt Hbf, Gleis 9

[Edit: Ja, der knappe Übergang hat geklappt]

„Full House“ im Betriebsfeld

Der heutige Tag der offenen Tür, mit hoher Beteiligung an quer durch die Republik angereister Unterstützern, bei dem erstmals seit langen wirklich alle Betriebsstellen inkl. der Blockszellen Grün und Heide besetzt werden konnten, war sehr nett.

In der ersten Runde ruhte ich mich am Block „Heide“ aus, die zweite Runde ging an mein Gothaer Lieblingsstellwerk „Tessin“, jetzt mit illuminierten Blockuntersatz.

Auf dem Weg zum Abendessen noch schnell ein Blick auf die moderne Tram- und Busstation am Hauptbahnhof an der sich gerade ein Tatra und Düwag Wagen das Gleis teilten. Das System wann man dort hintereinander oder nebeneinander einfährt werde ich vmtl. nie verstehn. Evtl. auch nzr weil es jein System gibt. 😂😎

Abendessen beim Italiener „Lántica Trattoria“. Nicht gerade die preiswerteste Adresse in Gotha, aber qualitativ sehr gut.

Wieder nach Gotha 

Zur Unterstützung des ersten Tag der offenen Tür im neuen Jahr am 28.1.2017 ging es total unspektakulär und mit 1 Minute Ankunftsverfrühung nach Gotha.

Die QR-Codes zur Kundenbefragung kenne ich schon länger. Aber auf dem Tischmülkeimer? Eher ein eigenartiger Ort für den Aufkeber.

Wenn es nicht gut läuft ist ist die Antwort dann „für die Tonne“?

Hinter dem Schlüchterner Tunnel ging es rein nach Hessisch Sibirien 

Hinter Fulda bei Götzenhain gab es dann noch weitere wunderschöne Ausblicke in die winterliche Rhön bis zur Wasserkuppe.

Das Abendprogramm fand dann im örtlichen Irish Pub statt.

„Die Bahn im Jahre 1958: In großen Zügen – Eine Studie über die arme, reiche Bundesbahn“

Draußen ist es grau in grau, warum dann nicht mal was in schwarzweiß ansehen.

Etwas schmunzeln musste ich bei Minute 14:38 zur Aussage im Anschluss darauf dass Eisenbahnfahrzeuge für 40 – 50 Jahre ausgelegt sind: „Allerdings, die Vorstellung erscheint fast bedrückend dass irgendjemand glauben könnte dass wir im Jahr 2000 vielleicht noch mit diesen Lokomotiven reisen werden wie sue hier abgestellt sind“ Aha, das scheinen im Film E40er und E10er zu sein. Also… [✔] Check. Manche sind sogar noch 2016 im Regeleinsatz  😂

Aber insbesondere der Schlusssatz von Hr. Prof. Oeftering und der des Kommentators trifft das Thema bis heute sehr gut.

Die Bilder der Arbeitsbedingungen oder Abläufe lassen erkennen dass früher nicht alles besser war.

Es war aber auch nicht alles schlecht. 

„Die Bahn im Jahre 1958: In großen Zügen – Eine Studie über die arme, reiche Bundesbahn“

Nach Düsseldorf zum Eidgenossen 

​Hmmm, auf dem Weg zu einer Besprechung entdecke ich ein Durcheinander im Bilderarchiv.

Wenn ich nur noch wüsste welches der Bilder die Kinderspielecke der Modellbahnmesse in Köln anno 2014 und welches die Ausstattung beim KVP Seminar zeigt. 😂

Nach der Besprechung geht es nach Düsseldorf zur Komödie in der Steinstrasse zum Auftritt von Emil Steinberger mit dem Programm „Emil – Noch einmal / No einisch“.

Der ICE über Mainz und Koblenz nach Köln hat etwas Verspätung. Der Abschluss aber gut +20, daher schnappe ich mir den Regionalzug, der dann in Leverkusen vom ursprünglich gedachten Anschluss ICE überholt wird…

Whow. Da ist „Top Material“ von DB Regio NRW im Einsatz auf der RB 35 „Der Weseler“. Offenbar möchte man der Kundschaft den Abschied nicht so schwer machen da ab 12/2016 Abellio die Strecke mit Flirt 3 betreibt.

Und dann der Grund für die Fahrt nach Düsseldorf 

Naja. „Kann spuren von Bier enthalten“ bzw. „Für gefühlte Formen von Bier“… dafür nicht.

Der eigentliche Grund folgte nebenan…

Ich hatte schon lange nicht mehr so Tränen gelacht.

Top präsentiert. Sowohl die zahlreichen und sehnlichst erhofften altbekannten als auch die enthalten neuere Nummern.

Emil Steinberger bürgt für Qualität. 

Betriebsstreckenglück

​Nachdem ich bei den Hst. Rathenauplatz (Bild 2) und Wöhrder Wiese (Bild 3) dankenswerter Weise etwas Sonne in die Bilder bekam lief ich entlang der ehm. Strecke zum Nordostbahnhof wo mich kurz vor der ehm. Straßenbahn-Hst. Rennweg das Schienenreinigungsfahrzeug auf seiner Fahrt zum Rathenauplatz überraschte (Bild 1).

In der Wendeschleife am Berliner Platz standen hinter der Reformations-Gedächtnis-Kirche zwei Strassenbahnen mit der Zielanzeige „Fahrschule“. Diese rückten im ca. 20min Abstand später über die seit der Inbetriebnahme der U3 nur noch als Betriebsstrecke dienende Verbindung durch die Pirckheimer Straße zum Friedrich-Ebert-Platz und von dort vmtl. in Richtung Thon und die Neubaustrecke aus. Leider kehrte innerhalb einer Stunde keine der Bahnen zurück so dass das nette Motiv der Reformations-Gedächtnis-Kirche (Bild 5) mit einer Straßenbahn davor nicht umgesetzt werden konnte  😯


Leider konnte ich nicht noch länger warten, denn der Zug Richtung Heimat hätte auch nicht gewartet 😉

Am Berliner Platz fand ich auch noch dieses Plakat und stellte mir die Frage was man essen oder trinken muss um hinterher einen Regenbogen zu speien ?

Genuss und Technik in Fürth und Nürnberg …

Nach einer Geburtstagsfeier in der Fürther Weinstube Schilderwach mit interessanten Gesprächen und super Essen, das auch als „Foodporn“ dokumentiert wurde, …

… sowie der „Nachbesprechung“ im kleinen Kreis beim Geburtstagskind ging es zurück nach Nürnberg . Da der Tag noch etwas Zeit frei hatte wurde die U2 zum Flughafen erkundet.

Mit dem Projekt „Rubin“ wurde ein System erprobt und umgesetzt dass eine sukzessive Umstellung von händisch gefahrenen U-Bahnen in automatische fahrerlose Systeme mit zeitweisen parallelem Betrieb beider Systeme auf gemeinsamen Streckenabschnitten erlaubt. Nachdem zunächst die Linie U3 im fahrerlosen Betrieb im Abschnitt Rathenauplatz – Rothenburger Straße gemeinsam mit der U2 fuhr wurde die U2 später ebenfalls auf fahrerlosen Betrieb umgestellt. Interessant ist dass im Bereich des Stellwerk Hauptbahnhof die Signale in Regelfahrtrichtung der fahrerlosen Züge dunkel geschaltet sind. Nur in der Gegenrichtung zeigen die Signale Halt. Im Bereich des Stellwerk Schoppershof, das den Ast der U2 zum Flughafen steuert,  sind alle Signale vollständig in Funktion wenngleich kein Fahrzeugführer diese noch erkennen wird. Für den Mitfahrenden Fahrgast an vorderer Zugposition bringen sie etwas Farbe ins Spiel 🙂

Sowohl beim Stellwerk Hauptbahnhof als auch Schoppershof handelt es sich um konventionelle Relaisstellwerke der Bauart DpDrS60U.

Die Datenübertragung erfolgt an die Fahrzeuge über eine Art LZB.

Achja. Am Nürnberger Flughafen „Albrecht Dürer“ ist etwas mehr los wie in Kassel-Calden. Die Displays im An- bzw. Abflugbereich zeigen um 20:30 auf den drei Feldern Flüge bis am Folgetag um 12 Uhr.

Zum Tagesabschluss noch einen Kamikaze in der Hotellounge und dann etwas aus der Rubrik Kunst im Zimmer realisiert. 

Man kann ja aus allem möglichen Bilder machen. Aber darauf dazu Würfelzucker zu verwenden wäre ich nicht gekommen.

So… genug für heute. Morgen geht es heim.