Der (Um)Weg über den Rennsteig ist das Ziel

Es bleibt auch am Sonntag kalt aber auch weiterhin bewölkt.

In der Strassenbahnhaltestelle treffen sich gerade der Tatra der Linie 2 zum Ostbahnhof und die ex. BLT Schindler Tram auf der Linie 4 nach Tabarz.

Auf der Abfahrtstafel im immer mehr zu einem „Lost Place“ verkommenden „Empfangsgebäude“ *hust* steht ein IGEW Zug nach Arnstadt der in 2min Abfahren wird.

Es ist der „Rodelblitz“ welcher von Gotha über Eisenach, Wernshausen, Suhl und Plaue nach Arnstadt fährt.

Eine halbe Minute hat mir gefehlt, so reichte es nur für Nach- und Seitenschüsse auf den ausfahrenden Zug.

Ich entere jedoch die kurz darauf pünktlich ankommende RB20 bis Erfurt.

Die Fahrplanauskunft empfahl den Umstieg mit 59min Übergang in Neudietendorf.

Nee, dann in Erfurt noch ein paar Strassenbahnen knipsen und ein Mega Hackepeterbrötchen für später mitnehmen.

Der Triebwagen zum Rennsteig füllt sich bis zur Abfahrt auf über 100% der Sitzplätze. In Neudietendorf hätte ich nurnoch einen Stehplatz ergattern können.

Mit jedem Streckenkilometer wird es noch Winterlicher und pünktlich um 12:09 wird der Kopfbahnhof Rennsteig erreicht.

Die Schneehöhe im Bahnhof Rennsteig auf 747m.ü.M. ist mit gut 30-40cm sehr respektabel.

Wenn ich mir die aktuellen Webcambilder von Bergün auf 1.370m.ü.M. an der Albulalinie ansehe liegt dort auch nicht mehr Schnee. Nächste Woche werde ich es dann real prüfen können.

Viel Zeit habe ich dort nicht, denn eigentlich bin ich ja auf dem Heimweg.

Aber eine Rubde um den verschneiten Bahnhof ist drin.

Leider reicht nach der Runde die Zeit nicht mehr für einen Glühwein oder Jagertee. Erst später und zu dpät bekomme ich heraus dass es die auch zum Mitnehmen gegeben hätte.

Pünktlich um 12:43 geht’s wieder zurück und an der Wasserscheide Weser-Elbe vorbei wieder hinunter Richtung Ilmenau. Die Strecke nach Stützerbach und Schleusingen ist zwar geräumt, aber leider fährt dort nicht regelmässug etwas.

Und immernoch pünktlich im gut besetzten und seit Ilmenau in Doppeltraktion verkehrenden Zug wird Plaue erreicht.

Der Dampfzug aus Gotha müsste hier auch noch vorbeikommen oder schon vorbeigekommen sein.

Mit der Dröhnröhre, dem Neigetechnik 612er, geht’s als RE7 durch den Brandleitetunnel nach Zella-Mehlis und via Suhl nach Grimmenthal und dann der fränkischen Saale entlang über Melrichstadt nach Schweinfurt.

Der DB Navigator wies den in Doppeltraktion verkehrenden RE7 nach Würzburg als gering ausgelastet an, die Bahnsteiganzeiger ab Mellrichstadt bis Schweinfurt jedich verkünden dass ein Zustieg auf Grund hohem Fahrgastaufkommem nicht gewährleistet sei.

Real war der Zug zwischen 75 bis 90% der Sitzplätze ausgelastet.

Ich steige bereits in Schweinfurt aus da der RE54 von Bamberg nach Frankfurt hier noch als normal/mittel ausgelastet Prognostiziert wird, ab Würzburg soll er stark Ausgelastet sein.

Somit ist auch Zeit für einen Kaffee.

Der RE54 kommt an und ist zu gut 90% belegt. Aber einen Sitzplatz hat es noch und pünklich wird Würzburg und nach knapp 2h Fahrtzeit Aschaffenburg erreicht.

Die RB75 nach Aschaffenburg hat heute, wegen einer Fliegerbombenentschärfung in Darnstadt Nord, einen auf DA-Kranichstein verkürzten Umlauf der auch nach Ende der Vollsperrung von Darmstadt Nord gegen Mittag bis zum Betriebsschluss beibehalten wurde.

Der Übergang in Dieburg zum Bus ist wegen der geplant späteren Abfahrt in Aschaffenburg kürzer, aber klappt. Auch wenn die Fahrplanauskunft kurz bei Altheim sich meldete und meinte der Zug habe 12min Verspätung, wohlgenerkt kurz nachdem er pünktlich in Altheim los fuhr…

Überpünktlich war der Büs nach Reinheim. Dieser fuhr die Haltestellen durchschnittlich um 2 bis 3 Minuten zu früh an und ab.

Und so wird nach über 9h Bahntour die Heimat wieder erreicht.

Der heutige Fahrplan:

01.02.2026

RB20 (74615)
Nach Naumburg(Saale)Hbf
Ab 09:36 Gotha, Gleis 3
An 09:48 Neudietendorf, Gleis 1
An 09:58 Erfurt Hbf, Gleis 8a

Statt 1h in Neudietendirf rumzustehen, weiterfahrt nach Erfurt Hbf

RB46 (81199)
Nach Rennsteig
Ab 10:38 Erfurt Hbf, Gleis 7
Ab 10:48 Neudietendorf, Gleis 2
An 12:09 Rennsteig

RB46 (81206)
Nach Erfurt Hbf
Ab 12:43 Rennsteig
An 13:40 Plaue(Thür), Gleis 3

RE7 (3761)
Nach Würzburg Hbf
Ab 13:58 Plaue(Thür), Gleis 1
An 15:25 Schweinfurt Hbf, Gleis 6

RE54 (4624)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:56 Schweinfurt Hbf, Gleis 6
An 17:41 Aschaffenburg Hbf, Gleis 8

HLB RB75 (34992)
Ab 17:58 Aschaffenburg Hbf, Gleis 5
An 18:21 Dieburg, Gleis 2

Bus 679
Nach Bahnhof, Reinheim
Ab 18:30 Bahnhof, Dieburg, Bussteig 12 ab -2min
An 18:57 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12 an -4min

Vollkommen blamiert hat sich heute übrigens Vias.

Kurz nach dem Ende der Vollsperrung in Darmstadt Nord verkündete man folgendes:

Was für ein Blödsinn von A bis Z.

Denn die Schutzbauten müssen jetzt erstmal zurückgebaut und dann Gleise, Oberleitung und Signale wieder hergestellt/aufgestellt werden bevor die RB82 wieder direkt zwischen DA-Nord über Arheilgen nach Frankfurt verkehren kann.

Bis heute hat der Laden aber nichtmal einen Ersatzfahrplan mit angepassten Fahrtzeiten zum Kopf machen in DA Hbf kommuniziert und heute sind angeblich alle Züge pünktlich.

Diagnose: Planlose Viad Leitstelle die vermutlich nichtmal besetzt ist und daher keine Istdaten freigegeben werden. Nur schwachsinnige Social Media Posts. 🙁

Winterliches Gotha

Nach einem gewohnt sehr guten Frühstück gibg es gut gestärkt zum Eisenbahnbetriebsfeld der Fachschule Gotha.

Seit gut 6 Jahren befindet sich das Gebäude des Schloss Friedenstein in dem sich das Betriebsfeld befindet im Bauzustand. Ob ich es boch erlebe das die „ewige Baustelle“ der Sanierung mal abgeschlossen witd? Der Kran jedenfalls nutzt aktuell der Sanierung nicht. Ihm wurden vor ein paar Wochen die Versorgungskabel bis hinauf zum Steuerschrank geklaut. 🙁

Wie gewohnt ind der Januartermin gut mit Unterstützern besetzt. Somit bleibt Zeit für den Fahrsimulator und quatschen.

Der TdoT Endet offiziell um 13 Uhr, aber es wird dann nochmal eine Runde gefahren.

Gegen 17 Uhr geht’s zurück zur Pension und dann per Tram zum Berta-von-Suttner-Platz umd via der winterlichen Altstadt rund um den Hauptmarkt zum Abendessen zu gehen.

Im Restaurant Magarethe gibts eine gute Maronensuppe gefolgt von Steak Würzfleisch.

Abschluss mit Tonkabohenparfait und einem sehr feinen Zitronenbrand der Brennerei Erfurt.

Zu Fuss geht’s zurück zur Übernachtung.

Mal sehen was ich morgen fahre.

Winterliche Waldbahn nach Tabarz oder doch einen Abstecher zum Rennsteig.

Auf in den verschneiten Osten

Nach einer Woche in der ich mich wieder im allen möglichen Schei**, zumeist anderer, kümmern musste und nicht mal annähernd zu dem lam was ich eigentlich machen wollte und müsste, schaffte ich es grade noch rechtzeitig zum 14:30 nach Frankfurt.

Im sehr gut besetzten ICE 1653 (einzelner 7 teiliger ICE-T) ging mit Zeigersprung ab nach Gotha. Erst zwischen Eisenach und Gotha fing er sich wegen einer Baustelle 3min Verspätung ein.

Während rund um Darmstadt der Schnee fast komplett verschwunden ist wird es mit jedem Kilometer Richtung Osten immer winterlicher.

Zur blauen Stunde wurde dann Gotha erreicht und zur Übernachtung  eingecheckt.

Wenn ich die Webcambilder von Bergün mit Gotha vergleiche schein hier mehr Schnee wie in den Alpen zu liegen.

Auf dem Weg zum Essen kam dann an der Haltestelle Bahnhofstraße ein Tatra auf der Linue 2 zum Ostbahnhof im retro Lack vorbei.

Kurz darauf kam die Schindler Tram der Linie 4 aus Tabarz zum Hauptbahnhof vorbei welche dann suf der Rückfahrt bis zur Huttenstrasse genutzt wurde.

Da der eigentlich vorgesehene Asiate heute zu hat wird beim „Italiener“ Bocceli eingekehrt.

Zur Begrüßung gibt’s erstmal „Puffbrause“ aufs Haus und die Calzone erinnert durch ihre offene Stelle irgendwie an einen Vulkan 😉

Auch das Tiramisu überzeugt und preislich ist es sehr verträglich.

Gut gesättigt geht’s dann zu Fuss zurück zur Übernachtung wo ich heute der einzige Gast bin.

Mal schauen wie viel Betrieb / Andrang morgen im Betriebsfeld der Fachschule ist.

Über den Hunsrück nach Koblenz

Nach einem gewohnt guten Frühstück wurde mit einem kleinen Schlenker in die Bahnhofstraße die Strassenbahn noch eingefangen bevor es zum Bahnhof ging.

Der RE nach Göttingen hatte etwas Verspätung so dass er erst nach der RB20 nach Eisenach in Gotha eintraf.

Der kurz darauf folgende ICE nach Wiesbaden fing sich dadurch aber keine Verspätung ein und fast ppnktlich ging es über Frankfurt nach Mainz.

In Raunheim wurde seinerzeit bei der DPD Niederlassung ein Schindler Wagon als Verbindungssteg eingebaut.

Die beiden halbgrossen Fenster und die zugebauten Wagenenden machen es schwer diese sauber auf die SBB Einheitswagen I oder II einzuordnen.

In Mainz dann Umstieg in den RE2 „Süwex“ Richtung Koblenz den ich eigentlich auch in Frankfurt hätte erreichen können.

Süwex verspricht erstklassige Stehplätze 😉

Da der aus zwei vierteiligen Flirt gebildete Zug sehr gut gefüllt ist wird dann auch die 1. Klasse geflutet.

Bei Spitzenwetter geht’s mit gut 8min Verspätung durch Mittelrheintal weiter bis Boppard.

Der Bahnsteig zum Bähnchen nach Emmelshausen ist sehr gut gefüllt mit Mountainbike Fahrern die nach dem Downhill ins Rheintal wieder hinauf wollen.

Gut dass der Zug aus zwei steilstreckentauglichen RS1 besteht.

Die kryptische Beschriftung des F-Kasten lässt auf eine Schlüsselsperre für Buchholz deuten. Vermutlich wurde darüber früher der Streckenschlüssel freigegeben als in Buchholz noch Zugkreuzungen stattfinden konnten und der Gleisanschluss der Fa. Bomag bedient wurde. Heute besitzt Buchholz nurnoch ein durchgehendes Gleis mit Bahnsteig.

Auch heute noch wird über den F-Kasten wohl noch die Ankunftsmeldung und oder Freigabe abgewickelt. Zumindest werkelte das Zugpersonal darin herum.

Schon kurz nach der letzten Weiche in Boppard geht es direkt in die Steilstrecke bis Buchholz.

Kurz vor Buchholz überquert die Bahn die A61.

Wurde in Buchholz rangiert wurden die Weichen so gestellt dass kein Wagen in die Steilstrecke rollen konnte sondern in ein ebenfalls die A61 überquerendes Stumpfgleis geleitet wurde.

Am Geländer ist gut das Gefälle des Streckrngleis ggü. des in der Ebebe liegeden ehm. Stumpfgleis erkennbar.

Die maximale Steigung der Hunsrückbahn beträgt zwischen Boppard nach Buchholz knapp 61 Promille.

Die „Flachstrecke“ von Buchholz bus Emmelshausen besitzt aber auch noch einiges an Steigungen so dass die RS1 gut zu arbeiten haben.

Die Stecke wurde 2008 grundlegend saniert aber aktuell besteht von Buchholz bis Emmelshausen eine Langsamfahrstelle mit 40km/h.

Der Niedeflurbereich der RS1 ist sehr großzügig mit Fahrradstellplätzen ausgestattet.

In Emmelshausen besteht, wie auch in Boppard, eine Kurzwende von 5min die wegen der Langsamfahrstelle etwas verkürzt ist. Aber der Fahrplan kann trotzdem eingehalten werden.

Und so fahre ich nun zurück, aber nur bis Ehr.

Rund um den Haltepunkt Ehr suche ich auf auf dem Hunsrückbahn Wanderweg nach brauchbaren Fotostellen.

Der erste Versuch ist dann mit dem Zug nach Emmelshausen der 16:23 Ehr erreicht von der Strassenbrücke etwas nördlich von Ehr.

Dann vor dem Hp Ehr mit dem Zug auf dem Rückweg nach Boppard und wieder in der Gegenrichtung den Zug 17:23 nach Emmelshausen.

Mit dem 17:35 ging es dann wieder zurück nach Boppard.

Nochmal die Autobahnbrücken von Buchholz und dann geht’s stramm hinunter zum Rhein.

Dabei geht’s auch über das Hubertusviadukt welches ich 2019 auch schon mal auf der Radtour „von oben“ fotografiert hatte.

Umstieg dann in Boppard zur RB26 Richtubg Köln und Fahrt bis Koblenz Stadtmitte.

Der Weg zum BB Hotel ist ja noch vom Ausflug zur Brohltalbahn im Februar bekannt und fürs Abendessen wird das Restaurant Dubrovnik schräg gegenüber der Herz-Jesu-Kirche gewählt.

Morgen dann FIT Unterricht in Koblenz und dann nach passender Ruhezeit ein Nachteinsatz in Gross Gerau.

Somit ein spannendes und abwechslungsreiches „verlängertes“ Wochenende.

Hier noch die Aufzeichnung des Fotospaziergang bei Ehr und dann noch der Fahrplan von heute.

ICE 1652
Nach Wiesbaden Hbf
Ab 10:33 Gotha, Gleis 2
An 13:15 Mainz Hbf, Gleis 2a/b

RE 2 (4258)
Nach Koblenz Hbf
Ab 13:51 Mainz Hbf, Gleis 3a/b
An 14:39 Boppard Hbf, Gleis 1

VEN RB37 (88030)
Nach Emmelshausen
Ab 15:02 Boppard Hbf, Gleis 3
An 15:26 Emmelshausen, Gleis 1

VEN RB37 (88031)
Nach Boppard Hbf
Ab 15:31 Emmelshausen, Gleis 1
An 15:35 Ehr, Gleis 1

VEN RB37 (88035)
Nach Boppard Hbf
Ab 17:35 Ehr, Gleis 1
An 17:57 Boppard Hbf, Gleis 3

RB 26 (25436)
Nach Köln Messe/Deutz
Ab 18:12 Boppard Hbf, Gleis 1
An 18:31 Koblenz Stadtmitte, Gleis 1

Mal wieder im Betriebsfeld Gotha

Zweiter Tag der offenen Tür im Betriebsfeld der Fachschule Gotha im 2025.

Gut besucht von Unterstützungspersonal als auch Interessenten.

Erste Station Zugmelder im Knotenbahnhof Adorf, dann Fdl Carolafels auf der Eingleisigen.

Auf der Strassenbahn vor der Türe waren gefphlt heute nur es Basler Schindler Tram und der Tatra 310 unterwegs.

Nachmittags dann noch Langmoor Fdl bevor es um 17 Uhr herum zurück zur Pension ging.

Das Deutschlandticket macht faul. Mit der Tram (Schindler) ging es dann zum Abendessen.

Wenn die Anzeiger am Bus- oder Bahnsteig keine Abfahrten anzeigen wird die rechts vom VMT Logo vorhandene Uhrzeitanzeige gelöscht und über der Liste der Abfahten erscheint eine Analoguhr im ikonischen SBB Design. Ob man fas gemacht hat damit sich die Schindler Tram einfacher nun hier zu Hause fühlen?  😉

Abendessen im Restaurant Margarethe mit feiner Thüringer Festagssuppe, Steak Würzfleisch und Viba Nougateis auf Apfelmus.

Sehr schmackhaft…

Und ausnahmsweise passte der Rückweg sogar auf eine Tram. Da diese am Abend nur halbstündlich fährt klappt das eher selten.

Was aber auffällt ist dass die Bahnen recht gut besucht sind. Auf dem Hinweg fuhr 10min Früher noch eine zu 100% belegte Linie 3 zum Ostbahnhof ab. Vor einigen Jahren war, gerade am Wochenende, die Linienmummer der Anzahl Fahrgäste ähnlich.

Nächster TdoT ist der 10.5.2025, da habe ich aber derzeit eine andere Bahn/Radtour in Planung.

Daher komme ich vsl. erst wieder am 14.09.2025 zum Tag des offenen Denkmal nach Gotha.

Morgen geht’s nach Koblenz.

Ein langer Tag

Heute war frühes Aufstehen angesagt denn zunächst war Beisitzer im Prüfungsausschuss in Mainz angesagt.

Da ich sehr zeitig am Bahnhof war entschloss ich mich nicht die RB82 um 5:31, mit knapp einer halben Stunde herumstehen in Darmstadt Nord für die RB75 nach Mainz, zu nehmen sondern den RE80 SEV Bus um 5:22 welcher mit gut 5min Verspätung eintraf.

Ein etwas älterer Mercedesbus mit OHV Kennzeichen (Landkreis Oberhavel) der zuvor wohl im Stadtverkehr von Konstanz unterwegs war wie das im Grunde sonst nichts anzeigende Infosystem darlegt.

Aber der Bus ist sehr gepflegt, definitiv um Klassen besser wie die oft neueren aber teils recht versüfften Busse der Fischle Linien, und der Fahrer macht 1a Ansagen.

Wobei die Frage ist ob bei zwei Fahrgästen Reinheim – DA Hbf, einer DA Ost – Mathildenplatz und leer aus Wiebelsbach kommend es nicht billiger wäre jedem Fahrgast ein Taxi ab Haustüre zu stellen  😉

Der Übergang in Darmstadt Hbf reicht noch locker für einen Kaffee bevor es weiter nach Mainz geht.

Nach der sehr gut verlaufenen Prüfung ging es in Mainz wieder zum Hbf um mit dem ICE  1653, eine Garnitur aus einem fünf- und einem siebenteiligen ICE-T, direkt nach Gotha zu fahren.

Ideale Zeit für einen Nachmittagskaffee.

Vor dem Frankfurter Hbf kommt der Wasserstoff Lint und ein niederländischer Vectron ins Bild.

In Fulda sammelt der ICE etwas Verspätung oder wie es der Zugchef so schön sagte „Verehrte Fahrgäste, wir haben Fulda mit 9 Minuten Verspätung verlassen. Grund dafür war dass man auf mein Team und mich warten musste. Aber wie Sie ja nun hören, wir sind jetzt alle da“  😀

Gerüchten zufolge sollen die fünfteiligen ICE-T der Baureihe 415 vorzeitig ausgemustert werden.

Auf dem Gothaer Bahnhofsvorplatz weist ein Schild darauf hin dass man nun den unsanierten Teil des Bahnhofs verlässt und die Stadt schöner sei.

Ich dachte erst an die Schilder wie sie früher in Berlin an den Sektorengrenzen standen 😉

Zur blauen Stunde ging es mit der Schindler Tram zur Bertha-von-Suttner-Straße und rein in die Altstadt.

Abendessen in der Osteria Michelangelo am Hauptmarkt und so wie es scheint ein echter Italiener. Nudeln mit einer Sosse zum sich reinlegen und hinterher ein Tiramisu.

Zurück zu Fuss zur Pension und noch ein paar schlechte Nachtfotos gemacht.

Morgen steht dann wieder das Betriebsfeld zum Tag der offen Tür auf dem Programm.

Ach übrigens, auch wenn es tagsüber eher Strickjackenwetter um die 12 und mehr Grad bei Sonnenschein hat so wird es nach dem Sonnenuntergang recht frisch.

Im großen Bogen nach Hause

Nach dem schönen gestrigen Tag im Betriebsfeld in Gotha war heute die Heimreise dran.

Ich bin immernoch der Meinung dass man die BLT Schindler Trams gekauft hat weil sie etwas Tatra im Stil haben 😉

In Plakat am Hbf kündigt an dass man das Empfangsgebäude rekonstruieren will. Mal sehen ob es was wird, es wäre zu hoffen.

Das Gebäude ist wahrlich keine Visitenkarte für die Stadt.

Mit dem 612 des RE2 aus Göttingen geht’s dann flott über Erfurt und Weimar nach Jena-Göschwitz.

Der hintere Triebwagen bleibt dann dort und kehrt nach gut einer Stunde nach Erfurt zurück, während der vordere über Gera bis Glauchau weiterfährt.

Etwas über eine halbe Stunde habe ich hier nun Übergang auf den IC2160 der als IC2 Garnitur, der Twindexx Familie von Bombardier jetzt Alstom, von Leipzig bis Karlsruhe verkehrt. Die Linie wird ca. zweistündlich bedient.

Hinter dem einst berühmt berüchtigten Grenzbahnhof Probstzella beginnt der Anstieg in die Frankenwaldrampe.

Der leichte Regen macht dabei der Lok mit schlüpfrigen Schienen etwas zu schaffen. Aber hinter Steinbach am Wald ist die Steigung überwunden und es rollt sich pünktlich und mit entspannten Fahrtzeiten Richtung Kronach hinab.

Das Tal wird nun immer weiter und schon bald ist Bamberg erreicht, wo ich vorgestern beim Umstieg den IC2 sah und die Idee zu dieser Fahrt aufkam.

In der 1. Klasse ist der IC2 recht verträglich ubd gleiches gilt für den Kaffee vom „SnackPoint“.

In Nürnberg wurd die Fahrtrichtung gewechselt und weiter geht’s nach Ansbach.

Auf der Anfahrt sieht man am andren Hang eine Doppeltraktion ex. GoAhead (UK Heuschrecke) jetzt ÖBB Tochter Arverio Desiro HC Richtung Augsburg „flüchen“.

Auch wenn die ÖBB Tochter die Verkehre von GoAhead übetnommen hat sind die Fahrzeuge noch mit dem Register GABY bzw. GABW für die GoAhead Töchter der Netze in Bayern bzw. BA-WÜ angeschrieben.

In Ansbach sind diverse ältere Schlafwagen geparkt.

Das neue Stellwerk von Bombardier wartet in Ansbach auch nach Jahren noch auf die Inbetriebnahme.

Auch unterwegs in Crailsheim und Aalen scheint es als ob dort der gesamte Ersatzverkehrfuhrpark von TRI, GVF und WFL parken würde.

Und dann wird mit 5min Verspätung Stuttgart erreicht was dann mit gut +7 wieder verlassen wird.

Das lässt den 9min. Übergang in Karlsruhe kritisch werden.

War der Fahrplan bis Nürnberg recht entspannt, es erinnerte vom entspannten Fahren und den Geschwindigkeiten eher an SBB Strecken in den Alpen bzw aus der vor Bahn2000 Zeit.

Karlsruhe wird mit +10 erreicht und der Anschluss ist weg. Damit auch die Option von Mannheim nach Eberbach und durch den Odenwald nach Hause zu fahren. Aber das wäre dann eh im dunkeln gewesen.

Der ICE70 aus Chur brachte aus Zürich gut 15min Verspätung mit und ist damit um 17:07 gut erreichbar.

In Manngeim wäre damit sogar noch der RE10a nach Eberbach erreichbar gewesen, aber wie schon gesagt. Es wird eh dunkel.

Und so wurde, von einer härteren Bremsweg vor Goddelau abgesehen, über die Riedbahn nach Frankfurt gedübelt… mit maximal 160…

Ab und zu ist das ICE Portal so gnadenlos ehrlich.
Hat schon recht, hier gibt’s nix interessantes zu entdecken.

Die Verspätung verkürzt den Umstieg im sehr belebten Frankfurter Hauptbahnhof und mit +2 wurd nach etwas über 9,5h Reisezeit die Heimat wieder erreicht.

Das wäre dann der Fahrplan von heute:

RE 1 (3657)
Nach Glauchau(Sachsen)
Ab 09:28 Gotha, Gleis 1
An 10:26 Jena-Göschwitz, Gleis 4

IC 2160
Nach Karlsruhe Hbf
Ab 11:02 Jena-Göschwitz, Gleis 1
An 16:52 +10 Karlsruhe Hbf, Gleis 9

ICE 104 um 17:01 wartet nicht. Daher keine Fahrt via Mannheim und RE19a nach Eberbach.

Wegen Verspätung nich erreichbare Ersatzfahrtmöglichkeit:


ICE 70
Nach Hamburg Hbf
Ab 16:51 +15 Karlsruhe Hbf, Gleis 3
An 17:52 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8

VIA RB82 (25181)
Nach Eberbach
Ab 18:26 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
An 19:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Nach Gotha auf Umwegen

Die bestgeplante Baustelle [vermutete selbsteinschätzung des Projekt] hat Spuren im Arbeitszeitkonto hinterlassen.

Zeit ein wenig davon wieder abzubauen.

Dazu bot sich die Anreise nach Gotha zum Tag der offen Tür in der FS Gotha an.

Auf das D-Ticket ging es auf Umwegen los.

Zunächst nach Frankfurt Hbf mit Zwischenstop in der Kantine bevor es mit dem Bummel-RE54 über Frankfurt Ost, Lohr und Würzburg nach Bamberg ging.

In Bamberg wurde in den RE29 nach Erfurt umgrstiegen.

Dieser fährt über den südliche Abschnitt der VDE8, fädelt vor Coburg wiede auf und danach wieder auf die Schnellfahrstrecke.

Der alle im vier Stunden Takt verkehrende RE29 ist aus einem sechsteiligen Desiro HC gebildet und dübelt recht ruhig aber flott im ERCS L2 Führungsmodus über oder besser unter dem Thüringer Wald hindurch.

Gerademal 40min sind damit Coburg und Erfurt.

In 2023 brauchte ich mit dem Rad, inkl. Fotostops, dafür 1,5 Tage.

Aber so richtig überzeugt der Desiro HC nicht. Der Sitzteiler nimmt keinerlei Rücksicht auf die Fenster und es gibt mehrere Wandplätze mit Fensterschlitz bei denen der Fensterholm den ohnehin schmalen Sitz noch weiter verschmälert. Diese Plätze erinnern etwas an die original Reichsbahn Dostos.

Der Hammer ist aber der Einzelsitz komplett ohne Fenster neben der Treppe der dann auch bei jedem Fahrgastwechsel geradezu im Weg ist.

Egal, die Fahrt war ruhig und fast pünktlich wird Erfurt erreicht.

Mit der Tram geht’s erstmal zum Dom.

Zu Fuss geht’s dann, nachdem ich bei der „Vom Fass“ Filiale ein uriges Geschenk fand, zu Fuss durch die schöne Altstadt von Erfurt.

Ein Spaziergang über die Krämerbrücke war auch dabei.

Und an Gera entlang geht es zur Schlösserbrücke.  Dem Reiher ist das Wasser wohl zu kalt, er lässt sich lieber begaffen 😉

Von der vom Reiher und Enten belagerten Wehr an der Schlösserbrücke ging’s zurück zum Hauptbahnhof und mit dem passend eintreffenden aber da einteilig wohlgefüllten Abellio Flirt nach Gotha.

Auf der Linie 2 in Gotha macht sich gerade ein in Traditionsfahrben lackierer Tatra auf den Weg zum Ostbahnhof.

Ich folge mit der Linie 1 bis zur Huttenstrasse und laufe rüber zur Strasse Nelkenberg mit seiner kleinen Steilstrecke.

Mit dem Wagen 316, ein Zweirichtungs Tatra de aber nur auf einer Seite Türen hat, fahre ich dann zurück zur Bahnhofstraße.

An der „Monopoly Kreuzung“ lauere ich noch ein wenig auf die an der Haltestelle Bahnhofstraße haltenden Fahrzeuge.

Somit wären Tatra, Düwag und Schindler auch abgehakt für die Fotoliste.

Nach dem Zimmerbezug und Materialaufnahme im REWE gings mit der Tram (D-Ticket macht lauffaul) zur Huttenstrasse und dem dortigen Asiaten. Da war ich schon länger nicht mehr.

So, Tagesbericht fertig. Ab ins Bett.

Zum Abschluss noch die wichtigsten Teile der Anfahrt:

VIA RB82 (25162)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 07:49 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 08:36 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10

RE 54 (4609)
Nach Bamberg
Ab 09:30 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 10
An 12:32 Bamberg, Gleis 1

RE 29 (4912)
Nach Erfurt Hbf
Ab 12:55 Bamberg, Gleis 4
An 14:03 Erfurt Hbf, Gleis 3

RB 20 (74546)
Nach Eisenach Hbf
Ab 15:24 Erfurt Hbf, Gleis 10
An 15:48 Gotha, Gleis 2

Über den Rennsteig in die Rhön

Um zu vermeiden dass der Ständer und / oder dessen Schraube in die Bremsscheibe gerät bzw. schleift habe ich ihn abgebaut.

Sorry werte Centurion Entwickler, das Rad ist gut aber die Befestigung des Ständers ist Müll von A-Z so oft wie sich dieser lockert.

Egal, um kurz nach 10 geht’s los. Ralph und Manu machen sich via der VDE 8.1 auf den Weg nach Hause und ich rolle erstmal entspannt aus Gotha nach Süden heraus.

Aha so funktioniert also das Reißverschlussverfahren, ohne Schild undenkbar 😉

Vorbei an der Strecke nach Emleben, welche früher bis Gräfenroda ging, geht es nach Süden.

Wie üblich, egal aus welcher Richtung man auf Gotha blickt, das Schloss mit seinen markanten Türmen ist dabei stets ein Fixpunkt.

In der Ferne ist der große Inselsberg als höchste Erhebung des Thüringer Wald gut zu erkennen.

Über den Emleber Bahnhof geht es nach Schwabhausen.

Ab Petriroda wird dem Flößgraben Richtung Georgenthal gefolgt. Der offizielle Radweg ist stellenweise nur ein mit Wurzeln gespickter Trampelpfad, aber er hat schöne Aussichten.

Hinter Emleben ist die Bahnstrecke nicht mehr befahren, die Bahnübergänge in Georgenthal sind der Schranken beraubt. Aber man will wohl mittelfristig für u. a. Holzverladung wieder bis Ohrdruf fahren.

In Georgenthal fehlen mitlerweile auch alle Signale und die Bahnsteigdächer. 🙁

Vor neun Jahren auf der Radtour im September 2015 sah es hier noch mehr nach Eisenbahn aus.

Hinter dem Bahnhof von Georgenthal wechselt ich auf die ehemalige Strecke nach Tambach-Dietharz.

Die Schienen liegen nurnoch bis auf Höhe des Geländes der IG Hirzbergbahn welches jedoch nicht angebunden ist.

Dahinter wurde der Radweg auf die Bahnstrecke gelegt. Teils stehen noch die Bü Schalthäuser, wie hier für eine EBÜT80 Anlage die vermutlich nur wenige Jahre odr gar nur Monate bis zur Stilllegung in Betrieb war.

Am Getreidehaus der Klosterruine geht es vorbei am ehm. Halt Georgenthal Ort.

Die auf der Radtour nach Gotha in 2015 an der Lohmühle noch vorhande Dampflok wurde leider 2018 verschrottet. Stattdessen hat es nun Dinosaurier am Radweg.

Durch Tambach-Dietharz hindurch geht’s in den Anstieg hinauf zum Rennsteig.

Auch der Thüringer Wald wurde durch Stürme und Dürre etwas lichter und gewährt dadurch etwas mehr Ausblicke.

Ab jetzt geht’s mit meist 8 bis 12% Steigung stets bergauf.

Und dann ist, nach einem kurzen Schiebeabschnitt der Rennsteig erreicht.

Eine Infotafel klärt über die hier herumliegenden Betonklötze auf. Es handelt sich um Fundamente und Spanngewichte einer Materialseilbahn von einen Steinbruch bei der Ebertswiese zum ehm. Bf von Tambach-Dietharz (heute ist dort der Feuerwehrstützpunkt).

Es geht dann nochmal kurz zur Ebertswiese hinauf. Leider hat der Berggasthof in dem ich 2015 einkehrte wegen Personalmangel leider geschlossen.

Aber am ehemaligen Steinbruch gibt es einen kleinen Ferienpark und im von einem holländischen Ehepaar betriebenen Steinbruch Stübchen hat es eine 1a Bratwurst als auch Apfelkuchen. Das Radler mit Johanisbeere (von Apoldaer gebaut) ist auch ganz brauchbar.

So gut gestärkt rollt es sich nun entspannt, aber teils sehr steil, hinunter nach Floh-Seligenthal.

Und ab und an hat es sogar Sonnenschein.

Und schöne Ausblicke ins Tal hat es auch.

In Floh-Seligenthal geht’s dann auf die ehemaligen Strecke von Schmalkalden nach Kleinschmalkalden weiter talwärts.

Es rollt sich entspannt hininter nach Schmalkalden an den Bahnhof.

Im Tal geht’s nun vorbei am Standort von VitaCola, wo am Haktepunkt das Bü Schalthaus schön dekoriert, ist Richtung Wernshausen.

Der Sinn des hohen Andreaskreuz in Niederschmalkalden ist nicht klar erkennbar. Unter der Talbrücke der B19 hindurch wird kurz danach nach Süden ins Werratal abgebogen.

Kurz hinter Schwallungen ergibt sich dann die Gelegenheit eine Doppeltraktion RS1 der STB Richtung Wernshausen und kurz darauf einen einzelnen STB RS1 nach Meiningen abzufangen.

Der ehenalige Bahnhof von Wasungen dient nurnoch als Blockstelle die im stark baufälligen Empfangsgebäude untergebracht ist und zwei Bahnübergänge deckt.

Hinter Wasungen wurde das Werratal wieder verlassen und kontinuierlich steigt es nun nach Mehmels und Solz an.

Die Dorfkatze von Solz mault kontinuierlich irgendwas vor sich hin. Hmmm, will sie mir sagen? Dass es nach Stepfershausen auch noch weiter bergauf geht, oder hat sie was dem Hund, der über die Strasse rüber sie interessiert beobachtet, mitzuteilen?

Also egal, weiter ins nächste Ort.

In Stepfershausen beginnt das Biosphärenreservat Rhön. Aber ob das verschlafene Dorf auch ohne Auto oder Rad erreichbar ist? Der DB Navigator kennt zwar Haltestellen, aber keine Busse (evtl. nicht eingepflegt?). Vermutlich kommt ohnehin der Pflegedienst öfter am Tag ins Ort wie der Bus.

Aber zumindest ein hübscher alter Mercedes verirrt sich hierher.

Und jetzt geht’s nochmal etwas über 2km bei um die 10% recht stramm bergauf zum Etappenziel der Träbser Bauernstube im kleinen Ort Träbes.

Und auch hier hat es wieder 1a Ausblicke in den Thüringer Wald und die nördlichen Ausläufer der Rhön.

Schöner Ausblick, gutes Bier von der Rhönbrauerei aus Kaltennordheim, Himmel und Äärd als Vorspeise.

Das Ochsenbäckchen ist so zart und gut zubereitet, man möchte sich reinlegen.

Hinterher noch einen feinen Birnenbrand von Dickas aus Bischofsheim in der Rhön.

So kann der Tag ausklingen.

Die ehm. Lage so dicht an der innerdeutschen Grenze macht sich auch hier im Dialekt bemerkbar. Dieser hat sich recht gut bewahrt und kling nach Osthessisch mit einem Schuss Fränkisch und Thüringisch.

Zum Abschluss der gewohnte Link zur heutigen Etappe von Gotha nach Träbes bei Komoot.

Morgen geht’s quer durch die Rhön via Fladungen und Gersfeld nach Fulda.

Gothaer Genussfahrt

Heute mal keine Radtour, es stand die Genussfahrt mit der Thüringer Waldbahn auf dem Programm.

Nach dem Frühstück ging es daher erstmal zur Touristeninfo um die Fahrkarten abzuholen. Und wie vermutet ist die Verwaltung und Organisation der Fahrkarten, im Gegensatz zur modern gestalteten Touristinformation, sehr „old fashion“ unterwegs 😀

Aber immerhin existiert die Reservation und mit einigen Umwegen bekommt man auch endlich die Fahrkarten.

„Bratwurst per Post “ hmmm, ob die dann auch noch heiß ist? 🤔

Es fängt ein wenig an zu regnen und die vom Leina Kanal gespeiste Brunnenanlage zwischen Schloss und Rathaus ist bereits im Winterschlaf, blüht aber noch ein wenig.

Durchs Schloss und Schlosspark gehts ein wenig durch den Regen.

Mit der Strassenbahn geht’s zurück zum Hauptmarkt und ins Cafe Junghans, was ob seiner Kuchen und Torten sehr empfehlenswert ist.

Und dann ist es auch schon an der Zeit für die Genussfahrt zum Hauptbahnhof zurückzukehren.

Eine historische Garnitur mit dem Wagen 43 und Beiwagen, der Prototyp aller sogenannter „Gothawagen“ aus der ehm. hiesigen Fahrzeugfabrik, ist heute ebenfalls untwerwegs, bevor die Partytram kurz vor 14 Uhr an der Haltestelle eintrifft.

Neben Geschichten zu Goethe und Luther und deren üppigen Verhältnis zu Wein gibt es diesen auch zur Verkostung während der Fahrt.

In Boxberg geht es dabei sogar ein Stück in die selten genutzte Wendeschleife, auch wenn gar kein Platz für die Zugkreuzung mit den Regelzügen geschaffen werden mußte.

Auch der Ast nach Waltershausen wurde befahren und da es nun gut kurz vor 16 Uhr war gab statt Kaffee etwas „geistiges“ in Form eines Kaffeebrand aus Erfurt und Praline. Sehr feiner Stoff.

Und nun ging es, unter der Begleitung durch weitere Weine, hinauf nach Bad Tabarz wo eine kleine Pause von gut 20 Minuten eingelegt wurde. Pinkelpause, auch wenn die Partytram sogar ein eigenes (kleines) WC eingebaut hat.

Irgedwie glaube ich man hat die Schindler Tram der BLT auch deshalb übernommen da diese doch gewisse Ähnlichkeiten zu den Tara Fahrzeugen haben.

Interessant dass man bei den ex. Schweizern die extra Behälter zum Wegwerfen benutzter Fahrkarten im Türbereich beibehalten hat.

Von Bad Tabarz ging es nun auf direkten Weg zum Gothaer Hauptbahnhof zurück. Währenddessen gab es noch ein wenig Wurst und Käse und Roséwein.

Die Partytram folgte derweil dem Regelkurs direkt in Sichtweite.

Der Abschluss war dann einem sächsischen Rotwein vorbehalten, bevor die Endhaltestelle um 17:25 erreicht wurde.

Eine kurzweilige und unterhaltsame Fahrt, der einzige (kleine) Wermutstropfen war das kein Thüringer Wein in der Verkostung dabei war.

Mit der Regeltram ging es später zurück in die Innenstadt zum Abendessen im Ratskeller.

Morgen steht dann wieder das Rad dem Programm und es geht über den Thüringer Wald an den Rand der Rhön.