Nürnberg und Fürth

Heute ging es nach Nürnberg. Ubd das nicht mit DB Freifahrt sondern per Sparpreis. Warum? Weil ich alle Freifahrten aufgebracht habe und Steuer + Zuzahlung wesentlich über dem Sparpreis gelegen hätten. Selbst der normale Steueranteil  einer normalen Freifahrt wäre fast  gleich teuer gekommen . Traurig  liebe DB zu was für einer  Farce deine Sozialleistungen langsam verkommen . 

Abweichend fuhr ich via Dieburg und 1h früher nach Aschaffenburg, die Wartezeit konnte ich gut fürs Frühstück nutzen . 

In Reinheim und Dieburg konnteich mich wieder mal über die „gewohnt perfekt“ funktionierende DADINA /Heag Anzeiger amüsieren . Was für ein Schrott.

„Mein“ ICE621 wurde ab Aschaffenburg mit einer Vorwarnung von +15 herausgegeben die später auf +10 korrigiert wurde.

Real wurde Aschaffenburg mit +6 verlassen, Würzburg im Plan erreicht und das Nürnbergee Einfahrtsignal wurde gar mit ca. -9 (!!!) erreicht und dort abgebunmelt.

Der Nürnberger Bahnsteig wurde mit +1 (bei 5min Aufenthaltszeit) erreicht ubd somit pünktlich . Sehr schön . 

Nach dem Einchecken im Hotel in Nürnberg ging es erst mal mit der Linie 8 zum Dokuzentrum und mit der 6 (Linienübergang) zum Plärrer.

Wegen der Sanierung der Brücke nahe der Station Hallertor verkehren die Linien 4 und 6 derzeit nicht nach Thon bzw. zum Westfriedhof sondern wenden bereits am Plärrer.

Ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember verkehren sie wieder regulär bzw. die Linie 4 fährt auf rinem Neubauabschnitt über die Hst. Thon hinaus.

Danach machte ich mich zu Fuß auf den Weg zur Baustelle an der Brücke bei der Hst. Hallertor und durch die Altstadt zur U-Bahn. Zum Glück beginnt der Christkindelsmarkt erst nächste Woche so dass sich der Trubel am Hauptplatz noch in Grenzen hielt.

Mit der Linie U1 ging es dann mit einem Fotostop an der Stadtgrenze und diverser „Retro U-Bahnen“ zur Station Fürth Hardhöhe (nicht die in Bonn) und zurück zum Fürther Rathaus um im Kabuliyan in netter Gesellschaft gutes Essen, gutes Bier  und den einen oder anderen Verdauungsschnaps zu konsumieren. 

Herunter und herauf 

Heute war früh aufstehen angesagt.

Nicht dass es dringend nötig gewesen  wäre aber einen Sonnenaufgang hier oben auf Pilatus Kulm wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Für 07:48 war der Sonnenaufgang gemäß Wetter-App zu erwarten aber die ersten roten Streifen gab es bereits um kurz nach 7 Uhr aus dem Zimmer heraus zu sehen. Dann mal schnell fertig machen und ab auf den dem Hotel benachbarten Gipfel namens „Esel“.

Hernach wurde erst einmal gemütlich und gut gefrühstückt. Die ersten Fahrten von / nach Alpnachstad gesichtet und einem Heli beim Baustoffabtransport zugesehen.

Zusammen mit den Abfallcontainern geht es erst mal mit der Seilbahn runter nach Fräkmüntegg. Eine grosse Gondel mit abgesetzem Ebenen und richtigen Sitzen. Edel. Edel. Was mich wundert ist dass diese großen Gondeln ohne Begleitung verkehren.

In Fräkmüntegg ist der Umstieg in die kleineren Gondeln der Bahn hinunter nach Kriens angesagt. Diese besteht aus zwei Sektionen. Die Gondeln werden aber an der Zwischenstation durchgebunden.

Nach kurzem Fußweg geht es mit der Linie 1 und einen Doppelgelenk-Trolleybus zum Luzerner Hauptbahnhof. 

Mit der S-Bahn (Stadler Spatz) der Zentralbahn die über ein Mittelteil mit Panoramafenstern verfügt nach Stans.

Durchs Ort zu Fuß zur Talstation der Stanserhornbahn. Diese ehemalig in drei Sektionen verkehrende Standseilbahn wurde in den 70er Jahren auf den oberen beiden Sektionen durch eine Seilbahn ersetzt. Nur auf der unteren Sektion zur Station Kälti verkehrt noch die Standseilbahn als Zubringer zur Seilbahn. Insbesondere die immer weiter verfallende Trasse der beiden ehm. obereren Sektionen ist aus der Seilbahn heraus noch gut zu erkennen.

Weiter geht es mit der 2012 erneuerten und nun als Cabrio verkehrenden Seilbahn hinauf nach dem Stanserhorn. Warum man sowas baut?

„Weil man [1] es kann“ 

[1] Garaventa mit 90% innerschweizer Wertschöpfung.

Schon irgendwie „strange“. Eine doppelstöckige Gondel inkl. Wendeltreppe bei der das Obergeschoss offen ist und die beiden Zug- sowie Tragseile nicht oberhalb sondern seitlich der Gondel liegen.

Es geht danach noch wenige Meter zu Fuß hoch zum Gipfel, vorbei am verwaisten Murmeltiergehege da diese bereits den Winterschlaf ansetzen, und der Ausblick, auch zum Pilatus, ist gut (nicht viel anders wie zuvor auf dem Pilatus *lach*) und mit heftigen Zoomen konnte ich auch die kleinen Triebwagen der Pilatusbahn erkennen.

Runter wieder mit dem Cabrio und der historisierten Standseilbahn. Nach einem schweren Verkehrsunfall an einem der Bahnübergänge musste einer der Wagen grundlegend neu aufgebaut werden. Daher vmtl. auch das Novum eines mit Blinklicht gesicherten Bü auf einer Standseilbahn. War mir bisher nirgends so untergekommen. 

In der Bergstation ist übrigens das Treibrad der ehm. oberen Sektion der Standseilbahn gut restauriert zu sehen. Dieses überlebte den Brand der Bergstation 1972.

Mit dem IR aus Engelberg und im Wagen mit den extralangen Fenstern die ehm. von der SBB Brünigbahn für den Golden-Pass-Express beschafft wurden geht es nach Luzern und mit einem Turnschuhanschluss (Plan 8min Übergang aber die Einfahrt verzögerte sich) von Gleis 13 nach 9 im ETR 610 der Trenitalia weiter nach Basel SBB.

„Mein“ ICE70 parkte irgendwo kurz vor Offenburg hinter einem defekten Zug. „Blinker Links“ und vorbei ging mangels Weiche leider nicht. Der folgende ICE ab Basel hat dann irgendwann links überholt. Die Infos des Zf waren sehr gut, auch wenn er erst mal nur vertrösten konnte da keiner wusste wann der Tf der defekten Fuhre diese wieder zum Laufen bekommt.

„Who cares“ so lange der Speisewagen auf hat  😉

P. S. draußen auf der Straßenbrücke hatte es auch Stau.

Nachdem der defekte Zug nach Offenburg reingeschleppt wurde, nach dem was ich sah dürfte sich eine BLS Traxx von der DB Cargo Traxx Hilfe geholt haben, hatte mein ICE nun um die +40.

Wird somit wohl ein VIA später nach Hause werden  😀

Achja. Der „Tell-Pass“ für 2 Tage (gibt es auch für mehr Tage) hat sich somit locker rentiert.

Slow up Innerschweiz

Heute lies ich es sehr gemächlich angehen. Nach Luzern und Alpnachstad per Zug. Schon oft gefahren und zudem zu schnell.  😂

Also ging es per Schiff über den Vierwaldstätter See mit Umstieg in Vitznau und Luzern Verkehrshaus / Lido welche natürlich 1a funktionierten.

Bei „Kaiserwetter“, auch wenn der Begriff so nahe an der weltbekannten Rütliwiese etwas unkorrekt ist ging es ab Flüelen via Rütli und Brunnen nach Vitznau.

Ab Vitznau herrschte eine reletiv dünne aber dichte und niedrige Wolkendecke vor. Etwas Sonne gab es nur stellenweise, wie an der Umsteigestation am Verkehrshaus.

An der Vitznau – Rigi Bahn herrschte ein sehr starker Andrang. Wen wundert es, liegt doch der Gipfel über der „Suppe“ und zudem läuft derzeit ein Kundenprogramm der UBS mit der ihre Kunden bei vielen Bergbahnen für 10,- CHF  mitfahren können. 

Ab Hergiswil und Stansstad wird es wirder besser und in Alpnachstad scheint die Sonne.

Auch bei der Pilatusbahn steht eine lange Schlange so dass es nichts mit den Fahrten um 15:05 wird. Erst eine 3/4h später geht es bergan.

Bei der Pilatusbahn ist alles eingesetzt was rollen kann. Bis zu fünf Triebwagen kommen vom Berg und kehren dort hin zurück. Es können aber nur je zwei Triebwagen an den Bahnsteig fahren. Der jeweils untere Triebwagen steht dabei auf einer Schiebebühne und wechselt nach dem Fahrgastwechsel damit das Gleis. Auf Grund der besonderen Zahnstangenbauform „Locher“ kann nicht mit normalen Weichen gearbeitet werden. Aber mit den konventionellen Zahnstangen wie Riggenbach, Strub oder wären die bis zu 48% Steigung nicht sicher zu bewältigen.

Der 15:50 ist nicht mehr so stark nachgefragt und so wechseln die ersten drei Wagen das Gleis und fahren leer wieder hoch. Die letzten beiden vom Berg kommenden Wagen nehmen die Fahrgäste mit.

Dementsprechend gross ist der Trubel auf dem Berg. Aber gegen halb Sechs sollen die letzten Talfahrten verkehren. Effektiv können die Massen erst gegen viertel nach Sechs mit der letzten Seilbahn und Zahnradbahn vom Berg gebracht werden.

Aber danach wird es sehr ruhig.

Im Zimmerpreis ist ein Apero (Bergkäse von einer Alp unterhalb des Pilatus azf der Alpnachstader Seite und ein Luzerner Silvaner) sowie ein drei Gänge Menü inkludiert.

Kürbuscremesuppe, Wildgulasch mit Serviettenknödel und Pilzen, „Trilogie vom Apfel“.

Dazu leckerer Schweizer Wein. 

Savoir-vivre / l’art de vivre  🙂

Ein herrlicher Tag geht damit zu Ende.

Mein Dank geht auch auch Petrus der heute sein Bestes gegeben hat.

Gotthard Basistunnel

Da der Sonderzug durch den 57km lange  Gotthard Basistunnel erst um 14:20 Uhr ab Flüelen fährt wurde der Vormittag für einen Fotoausflug genutzt.

Mit erschrecken musste ich feststellen dass ich u. a. am Albula, Bernina oder Lötschberg fast jeden Stein persönlich kenne aber der Bereich des Gotthard habe ich, ausser im Zug oder Bus sitzend, noch nicht erkundet. Also geht es 09:04 ab Flüelen mit dem Bus nach Wassen. 12,80 CHF kostet die knapp einstündige Fahrt  😨. 

Am Bahnhof von Wassen gibt es auch noch eine Granitverladeeinrichtung zu entdecken die bis zur Einstellung des Steinbruchs Ende der 1960er Jahre in Betrieb war. 

Einige Höhenmeter runter und wieder hoch erreichte ich den Fotostandort an der unteren Wattinger Brücke und später in Wassen mit der mittleren und der oberen Meienreussbrücke die man von der Kirche in Wassen gut einfangen kann. 

Noch verkehren beachtliche Güterzüge die mittels Doppeltraktion und fallweise Schiebelok über den Berg gefahren werden. Dies wird, wie auch die Fernzüge IR, ICN oder EC aus Basel oder Zürich nach Locarno, Lugano und Mailand, ab Dezember Geschichte sein.

Pünktlich brachte mich der Bus zurück nach Flüelen wo gerade der Raddampfer angelegt hatte. Nach dessen Abfahrt wurde der Sitzplatz 102 im Wagen 3 des „Gotthardino“ mit der Zugnummer 31271 besetzt.

Nach diverse Infornationsdurchsagen setzte sich der Zug in Bewegung und obwohl er nur auf 160 beschleunigte ind am Nordportal extra langsam fuhr wurde recht rasch der Bahnsteig „Sedrun Ost“ der Multifunktionsstelle Sedrun erreicht.

Der Nothaltepunkt befindet sich am Scheitelpunkt auf 550m. ü. M. und ist von über  2000m des Gebirge  überdeckt. Von den vom Tal bei Sedrun in den Berg getriebenen Stollen führen zwei 800m tiefe Schächte die für den Bau des Tunnels erstellt wurden hinunter zur Station. Der Wunsch der Bewohner der Surselva diese für eine Bahnstation „Porta Alpina“ zu nutzen wurde nicht realisiert und so dienen die Schächte nun nur noch der Materialbersorgung für Instandhaltung und der Belüftung.

Das Hinweisschild gibt übrigens die Stecke zum Bahnsteig der Nothaltestelle in der Weströhre und nicht wie hoch man sich durchgraben müsste an. ☺

Die Teilnehmer der Fahrt wurden mit Wasser und Bündner Nusskuchen versorgt und einen Stempel für den „Pionier-Pass“ konnte auch geholt werden. Im östlich der Oströhre gelegenen Parallelstollen (während des Baus wurde diese als Installationsröhre und für Logistikanlagen genutzt) über die man zur Nothaltestelle Sedrun West und die Aufzüge kommen kann waren etliche Infotafeln aufgestellt und in einer seitlichen Kaverne lief ein Film über den Bau und die Vorgeschichte des Basistunnels. Leider konnte der Bereich mit den Aufzügen oder Technikanlagen nicht erkundet werden.

Nach gut einer 3/4h ging es bergab und vorbei an der zweiten Multifunktions- und Nothaltestelle Faido nach Bodio wo die Fahrt endete. Zurpck ging es mit dem regulären IR im 16:21 und über den Berg.

Raddampfer beim Anlegen in Flüelen. Der Tunnel als auch längere Abschnitte vor den Portalen (wie huer z. B. on Flüeken) sind mit ETCS L2oS ausgerüstet und verfügen nur über ETCS Tafeln. Die einzigen Lichtsignale sind die Rangiersignale welche jedoch nur bei Rangierstraßen einen Fahrtbegriff zeigen. Innerhalb einer ETCS geführten Zugstrasse bleiben diese in Halt. Sehr gewöhnungsbedürftig. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist die Betriebszentrale Süd in Pollegrio am südlichen Tunnelportal von der aus die Strecken im Tessein als auch bis einschl. Arth-Goldau ferngesteuert werden. Hier hatten wohl, im Vergleich zr BZ Olten, die Designer und weniger die Techniker das Sagen. 

Ein netter Gimmik waren die diversen „Fernrohre“ mit denen man in der Ausstellung in der Serviceröhre „nach draußen“ blicken konnte. 😂

Man sieht übrigens. Mit einem VW Caddy kommt man überall hin. Sogar mitten in den längsten Eisenbahntunnel der Welt.

Auch der Sapor-Seufenspender lebt bei den SBB munter weiter. Im Zuge der Überarbeitung der EW IV Wagen für die Nutzung in Zügen durch den Gotthard Basistunnel mit u. a. einer üppigen Nachrüstung mit Brand- / Rauchmeldern oder geschlossenen Vakuumtoiletten bleiben diese im Dienst. 

Nicht mehr im Dienst ist aber das Gleis in Flüelen das direkt vor der Anlegestelle endet.

Foto- und Tunnelwandern macht hungrig.

Oha. Was mir auf der Karte vom Restaurant / Cafe Gotthard beim Bahnhof auffällt ist dass Flüelen fast die gleiche Postleitzahl wie mein Heimatort hat. Es fehlt nur eine Zahl in der Mitte.

Sodele. Ein toller Tag ist vorbei. Ab zum Matratzenhorchdienst. 

Anreise nach Flüelen

Nach einem interessanten Vormittag, mit Hetzerei da ich noch vor der Besprechung in Ffm dringend jemanden nochmals Daten liefern musste, und einer Baubesprechung die mir doch irgendwie Hoffnung gibt da wieder mal zu sehen ist dass selbst wenn die Lage noch so verworren und chaotisch ist es immer eine Lösung geben wird wenn sich die beteiligten mit Herzblut und gesunden Menschenverstand der Sache annehmen.

Im Anschluss ging es pünktlich zum Feierabend mit dem ICE und durchgehend pünktlich nach Basel. 

In Basel wartete dann nach kurzer Umsteigezeit (der ICE bummelt immernoch die knapp 10min die er durch den Katzenbergtunnel gewinnt in Basel Bad ab) der IR nach Locarno der mich nach Flüelen bringen wird. Der Zug verfügt über einen Panoramawagen, einer der genialsten Wagen den die SBB im Fuhrpark haben. 

Eine Interesante Ansage erfolgte vor Arth-Goldau. Der ICN nach Lugano auf den  der IR in Arth-Goldau Anschluss hat würde abweichend via dem Gotthard Basistunnel fahrenund daher mit vorzeitiger Ankunft in Bellinzona verkehren. Fahrgäste mit Interesse an der Bergstrecke sollten daher nicht umsteigen. Und dann entschuldigt man sich auch noch für die Änderungen. Nan entschuldigt sich somit auch noch für die Fahrtzeitkürzung.

Nach dem Hotelbezug erkunde ich rin wenig die Umgegend. Zwischen Bahnhof und Schiffsanleger steht das grösste Schiffshorn der Welt (bis 130dB und 4km weut hörbar laut Beschreibung).

Rasch wird es dunkel und es geht zurück ins Hotel Sternen.

Per se können einem Leute / Völkchen die sich in Berge eingraben bzw. bei jedem zweiten Berg vmtl. gleich überlegen was man da für eine Bahn hoch oder was für einen Tunnel man drunter durch bauen könnte schon etwas suspekt sein.

Was mir aber noch suspekter vorkommt ist folgendes.

Wegemarkierungen auf denen Herren mit Hut Kinder verschleppen 😄. Bahnhöfe ohne richtige Signale (ETCS L2) 😨. Trenitalia Qualitätsprodukte die von Güterzügen überholt werden 😈. Und insbesondere Bier mit Hanfblüten 😎.

Schweizer… aber genau dafür mag ich sie.

Eine doofe Idee war es während des Umsteigen in Basel das „Reisebier“ für Abends beim Migros zu beschaffen. Denn Migros führt keine alkoholischen Getränke. Aber wenigstens Zweifel-Chips hat es dort. Sehr gut. 😄

Auch wenn es fast so aussieht. Es gibt kein Eisenbahn Trajekt auf dem Urner See. Wobei ein ehm. Anschlussgleis auf einen der Anleger führt.

Heigenbrücken

In Heigenbrücken entsteht derzeit der neue Falkenbergtunnel der zusammen mit weiteren Tunnels auf der Seite Laufach den Schwarzkopftunnel ersetzen wird. Ebenfalls entfallen wird mit der neuen Trassierung der Fallweise Nachschubbetrueb ab Laufach. 

Am 8.10.2016 konnte man anlässlich eines Tags des offenen Tunnel gut 500m tief in den neuen Tunnel hineingehen.

Nach der Fertigstellung wurd der alte Tunnel verfüllt und der Bahnhof Heigenbrücken, dieser wird durch den Haltepunkt vor dem Tunnel ersetzt, zurückgebaut.

Heimfahrt mit gewolltem Umweg

Von Essen in den ICE und nach Hause?

Laaaaaaaaaaaangweilig.

Daher geht es schon um kurz vor 9 mir dem legendären RE1 *hust* nach Dortmund und von dort mit einer relativ leeren Doppeltraktion Lint direkt Winterberg. Die Strecke durchs Ruhrtal gefällt und die Strecke nach Winterberg wurde in den letzten Jahren renoviert und mit neuer Signaltechnik (SZLB oder ESTW von SchuB auch wenn Wikipedua was von Tiefenbach fabuliert) ausgestattet.

Der Bahnhof von Winterberg wurde grundlegend renoviert und geht nicht mehr bis zum ehemaligen Tunnel. Auf dem ehm. südlichen Teil stehen wieder mal die üblichen Einkaufsmärkte. Es stehen weiter zwei Bahnsteiggleise zur Verfügung wovon in der Regel nur das barrierefreie Gleis 1 mit direktem Übergang auf die Bussteige genutzt wird. Das Gleis 2 nutzt due alte Bahnsteigkante und verfügt über ein für Dieselloks ausreichendes Umsetzgleis. Grössere Dampfloks wird man bei Sonderfahrten nicht umsetzen können da zwiSchen Weiche und Prellbock nur Platz für Loks der Länge wie z. B. einer 218 oder 245 ist.

Zurück in Bestwig geht es im 612er nach Brilon Wald um nach Brilon Stadt zu fahren. Dieser Rest der Strecke, sie geht noch bis zum am Stadtand gelegenen Sägewerk das im Güterverkehr bedient wird, die ehm. via Büren nach Paderborn ging wurde vor wenigen Jahren im Nahverkehr zwischen Brilon Wald und der Stadt reaktiviert. Der Bahnsteig liegt nördlich des ehm. Empfangsgebäude, welches privat genutzt wird, und bildet gleichzeitig den Bussteig.

Zurück nach Brilon Wald

Bf. Brilon Wald… die Perle des Sauerland. 

Wer hier umsteigen muss sei zu bedauern. Uralte Bahnsteige, Unterführungen im Vorkriegsdesign und vntl. ebensolang nicht erneuert. Rampen oder Aufzüge für u. a. für mobilitätseingeschränkte Personen? Fehlanzeige. 

Dazu noch abreisendes Volk aus Willingen das in die Büsche pisst.

Alter Walter…

Immerin renoviert man derzeit das Enpfangsgebäude. Was die drei Eilzugwagen  (2x in ehm. Euro Express Lackierung) auf dem Parkplatz sollen erschließt sich mir nicht.

Mit einer Wanderdüne (628.2) geht es nach Marburg. Der Zug ist gut gefüllt, die Damengruppe im Steuerwagen ist laut aber noch ertragbar. Das Fahrzeug an sich sehr gepflegt. Im Steuerwagen befinden sich zusätzlivh6zum Endabteil noch Radabstellplätze da man einseitig über die halbe Abteillänge die Sitze durch Klappsitze ersetzt hat.

Auch auf dem Reaktivierten Abschnitt von Korbach Süd nach Frankenberg bleibt der Zug gut genutzt und füllt sich auf abschnittsweise 90%.

Eine gelungene Reaktivierung. Insbesondere im Anbetracht der reletiv niedrigen Reisegeschwindigkeit im reaktivierten Abschnitt auf Grund der Vielzahl von nicht technisch gesicherten Bahnübergänge.

Im Zug wurden aus Anlass des einjährigen Jubiläum der Reaktivierung kleine Kuchen verteilt.


Von Marburg ging es mit dem RE nach Frankfurt und sann mit dem VIAS direkt nach Hause das um kurz nach 18 Uhr erreicht werden konnte.

Und aus dieser Umwegreise habe ich schon wieder eine Idee für eine Mehrtages Radtour. 

Wo der Pott noch kocht…

… so das Motto der Rundfahrt des Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen zum Landschaftspark Duisburg, das ehemalige Hüttenwerk Meiderich, über diverse Umwege und Werksgleise. Über Oberhausen Hbf und diversen Verbindungsgleisen wurden die Werksanlagen des Hüttenwerks Krupp Mannesmann bei Duisburg  erreicht. Leider konnte nicht der gesamte geplante Bereich gefahren werden da derzeit einer der beiden Hochöfen erneuert wird und damit due Befahrung der benachbarten Bereiche nicht möglich war. Von hier aus hing es über die Güterstrecken zum Rbf Oberhausen und über die Strecken der Thyssen-Bahn zum Landschaftspark Duisburg Nord. Das dortige ehemalige Hüttenwerk strahlt einen ganz eigenen morbiden Charme aus. 


Die Begehung des noch vorhandenen Hochofen 5 musste ich leider auf der vorletzten Etage abbrechen. Die azssen liegende offene Treppe zollte ihren Tribut. 

Aber die Aussicht war auch so grandios. 

Nach gut 3 Stunden und einem Imbiss mit Currywurst, Pommes rt/ws mit Zwiebeln ging es zurück nach Essen. Aber nicht direkt sobdern mittels zweimaliger Rheinquerung und Rheinhausen. Der Tag klingt dann in der Hotelbar mit einem guten Schnaps vom Haas aus Pretzeld  (was es hier nicht alles gibt) aus .

Morgen geht es wieder heim und in die Tretmühle. Aber auf dem Weg will ich mal die reaktivierte Strecke von Korbach nach Frankenberg einbauen. Schaumermal.

Auf nach Essen 

Nach einer kurzen Nacht (ich kam erst nach 22 Uhr zu Hause an) war ein „Bahnrettungstag“ (normale Menschen nennen es Freitag) angesagt. Aber ehrlich. Wenn ich noch 30min länger geblieben wäre hätte Hollywood „Falling Down 2“ als Live Doku drehen können. 😈

So ging es um kurz nach 14 Uhr erst mal nach Mainz, auf dem Weg zum Bahnhof konnte noch die gelbe 225 mit Wohnwagen im ehm. Bw auf den Chip gebannt werden und dann ab Mainz ging es dann mit dem „Kukident-Express“ IC (Obersdorf – Rhein – Ruhr – Magdeburg) durchs Rheintal nach Essen.

Ob es St&S in Mainz Hbf heute mal hinbekommt die richtige Wagenreihung anzuzeigen? 😆 Das dachte ich mir denn in den meisten Fällen passt bei den IC die ich ab hier fahre diese nicht.

Die Zugzielanzeige zeigt die geänderte Reihung (gedreht) schematisch an und im Lauftext stehen die Wagennummern (es fehlen Wagen) und das was kommt passt auf den ersten Blick weder zur Anzeige noch zum Aushang.

Aber das scheint auch daran zu hängen dass ein ex. 1. Kl. Grossraumwagen jetzt als 2. Klasse lackiert ist aber doch wieder als 1. Klasse gilt. 

Ich bin verwirrt.

Egal. Rein und Sitzplatz suchen. 

Erst nach einiger Zeit realisiere ich dass mir wohl der „Nobbi Blüm“ gegenüber sitzt. Egal. Auch nur ein Mensch und das Rheintal bzw. Chat mit einem Kollegen ist interessanter. 🙂

Lustig aus wie man aus einen zum Wagen zweiter Klasse umlackierten ehm. Erstklass Grossraumwagen wieder zum Erstklasswagen machen kann. *lol*

Irgendwann ist Dortmund erreicht und Nein. Autoreisezüge… wer braucht sowas. Fährt doch eh keiner mit.

Dann muss der voll beladene Zug von www.autoslaaptrein.nl am Düsseldorfer DB AutoZug Terminal wohl eine Fatamorgana gewesen sein.

Im Hotel ruhe ich mich erst mal aus. Irgendwie hat die Innotrans doch richtig geschlaucht. Nettes Hotel der Essener Hof direkt am Hauptbahnhof.

Beim Blick in den Schrank dachte ich nur:

„Geiler Scheiß.“

Wo haben die denn den Kasten her?

Franz Jäger Berlin für die Olsenbande ist der Zimmersafe nicht. Es ist ein gut gepflegter Schulte-Schlagbaum aus Velbert.

Nach einem „Vortreffen“ zur morgigen Tour mit Ralph und Manu kehre ich noch in der Hotelbar ein. Cool. Mit Modellbahn über der Bahn und Sitzecjen im „Silberling-Style“. Nett hier…

Achja. In der „Sternendecke“ gibt es eine fahrende Spur G Bahn.

So. Jetzt ab ins Bett damit ich morgen für die Tour de Ruhr Sonderfahrt fit bin.

Nochmal Innotrans

Tag Zwei.

Nach einer guten Nacht und gutem Frühstück im Hotel Comenius ging es frühzeitig zur Messe und ich lach mich dort fast schlapp. Auf der Innotrans schaffen die es noch sinnlosere Sicherheitskontrollen durchzuführen wie die RENFE für ihre schnellen Züge.

Grosser Eingang. Gerade aus durch zur Kartenkontrolle. Links der Treppenabgang zur Garderobe mit Personen- und Gepäckscanner. Rechts der Treppenabgang ebenfalls zur Garderobe ohne jedwede Kontrolle. Ein Beleg über die Scannerei wurde vor dem Einlagern auch nicht verlangt.

*patsch*.
Heute hatte ich weniger „Sightseeing“ im Programm als das Söbern durch die Infrastruktur und Public Transport Hallen. Die grossen der Branche kann man da eh links liegen lassen. Deren Stände sind (es gibt wenige Ausnahmen) kaum mehr mit handfesten Produkten dafür um so mehr Multimedia und „Chichi“ ausgestattet. Sinnlos.

Besonders drastisch fand ich dass z. B. bei den Fahrzeugherstellern sich u. a. Alstom, wobei die zumindest einen einsamem Lint mit Wasserstoff-Brennzellenantrieb auf der Aussenfläche präsentieren, aber besonders Bombardier, CAF, Hitachi  (ex. Ansaldo) und Talgo nichts aber auch gar nichts Greifbares präsentierten. Riesige Stände und nix dahinter. 

Und wer sich mal amüsieren will geht zu Thales und fragt nach Stellwerkstechnik. Funktioniert seit Jahren.

Egal, interessant sind die diversen (kleineren) Hersteller für Messgerätschaften zur Stellkraftmessung oder präventiven Weichendiagnose. Sehr interessant ist auch wie weit verbreitet die diversen Formen des „alten“ S700 nicht nur im deutschsprachigen Ausland sind. 

Ein sehr interessantes Diagnosemodell an einem S700 Devirat verwendet z. B. die Metro in Barcelona. Dort überwacht man nicht nur den Motorstrom sondern scannt auch an den Prüfern wie viel „Luft“ diese noch haben. Wird die Warnschwelle über- / untrerschritten wird gewarnt und man kann sich zur weiteren Diagnose vom Diagnosemodul im Antrieb ein Foto vom Ausschnitt abrufen. *Whow*

Komisch. Die interessantesten Produkte fand ich stets beim Spanier oder Schweizer. 

Natürlich wurde auch Scheidt&Bachmann besucht. Die Firma mausert sich ja langsam zum Stadler der Sicherungs- und Informationstechnik im Bahnbereich  ☺ . Aber es ist immer wieder nett dort und man trifft dort auch viele Bekannte quer aus der Republik.

Jetzt noch schnell ein paar Bilder von heute.

Vossloh oder eher auch Stadler Tram aus Chemitz.

Querschnitt durch einen Thermit-Schweißtopf, Klappbarer Lichtmadt bei BBL, RhB Interventionsfahrzeug und der Brennstoffzellen „Quoten-Lint“ von Alstom. 

Cembre zeigt wie man Schuenen zu Schweizer Käse macht, DB Cago Dienstkutsche mit exklusivem Parkplatz, das FIS im Desiro UK für DouthWestTrains mit Anzeige des Befüllngsgrad der Wagen (hätte ich für meinen Heimteuse ICE auch brauchen können) und die Fa. Wiebe lies es am hinteren Rand der Freifläche wieder mächtig Dampfen. 

Zurück ging es ab 17Uhr vom Hbf tief mit Stehplatz bis Erfurt. Danach war es wesentlicher entspannt und auch das Bordrestaurant konnt noch an mir verdienen. Ich weis nicht was einige Leute wollen. Mir schmeckt es.

Der ICE hat bei Götzenhof etwas Verspätung gesammelt (wollte wohl auf den Radweg nach Hilders abbiegen?) und befindet sich im Anflug nach Frankfurt. Noch 1x Umsteigen und ich bin zu Hause.

Morgen den Freitag aka Bahnrettungstag noch herumbringen und dann geht es nach Essen zur Sonderfahrt durch den Pott (eher ex. Pott) am Samstag.