Frühjahrsradtour – Etappe 1 nach Volkach

Um nicht im dicken Berufsverkehr zu landen fuhr ich um halb 6 nach Dieburg was mit einem sehr schönen Sonnenaufgang über dem Reinheimer Teich belohnt wurde.

Mit der RB75 ging es dann 6:12 nach Aschaffenburg.

Mit der RB 79 ging es dann im DB Regio Mops weiter nach Retzbach-Zellingen. Leider ist im Würzburger Verbund die Fahrradmitnahme nicht gratis, aber es gibt schlimmeres.

Retzbach-Zellingen empfängt um kurz nach 8 Uhr mit einer „sympathischen gefliesten“ Unterführung. Aber das Rad hinunter und hinauf tragen klappt.

Eigentlich wollte ich diverse Bahnen vor den Felsen beim Thüngersheim abfangen, hatte aber vergessen dass dies ein Motiv für Nachmittags ist.

Egal, dann geht es halt linksmainisch weiter nach Würzburg.

Bei Würzburg-Zellerau bekommt die Drohne ein wenig Auslauf. Der Himmel zieht sich nun weiter zu ubd es wird relativ kühl.

Etwas weiter mainaufwärts kann auch noch rin ICE bei der Fahrt auf die Schnellfahrstrecke abgefangen werden.

Durch Würzburg ging es dann weiter, inklusive etwas Tram und deren Altbaufahrzeuge.

Noch eine Tram auf der Ludwigsbrücke mit der Festung Marienberg fotografieren und weiter gehts nach Sommerhausen mit seiner schönen Altstadt.

Zwischen Sommerhausen und Ochsenfurt bot sich eigentlich ein Motiv auf die Bahn auf der anderen Mainseite an, aber es kam kein Zug. Stattdessen ein Ochse. Da planmässig der nächste Zug erst in einer halben Stunde kommen sollte fuhr ich weiter. War ja klar dass dann wenige Minuten später zwei Züge fuhren, darunter sogar ein ICE. Hrmpf…

Na dann halt bei Ochsenfurt mal einen Kaffee gegönnt.

Die ehemalige Anschlussbahn zim Hafen wurd derzeit zum Radweg umgewandelt wobei man streckenweise den Gleisrost als Fundament weiterverwendet.

Die Zuckerfabrik wird jedenfalls noch bedient.

Unter der Brücke der A3 gehts weuter nach Marktbreit was vermutlich früher vom Anschlussgleis des Ochsenfurter Industriegebiet zum Hafen abgedient wurde.

Auch Marktbreit besitzt eine sehr sehenswertes Altstadt.

Am Lagerhaus des ehm. Hafen von Marktbreit sind noch einige alte Gleise erkennbar.

Nun ging es nach Norden weiter den Main Hinauf nach Kitzingen wo ein paar Züge auf der Mainbrücke abgefangen werden konnten.

Was Kitzinger nur gegen Badener haben? 😉😂

Weiter den Main Hinauf nach Schwarzach mit dem dortigen Kloster.

Untwerwegs dann noch ein Motorradfahrer mit Flugstunden neben der Brücke der A3.

Anstatt dem Mainkanal zu folgen überquere ich diesen und fahre nach Sommerach wo gefühlt jedes zweite Haus ein Winzerei ist.

Hinter Sommerach fahre ich hoch zum Aussichtsturm neben dem Kreuzberg in der Mainschleife von Sommerach und so langsam verziehen sich die Wolken.

Nach schönen Ausblicken fahre ich weiter auf der Höhe und dann hinab nach Nordheim und wieder im Tal nach Volkach.

Nach einer kleinen Proviantaufnahme im EDEKA Volkach, der wie schon so oft erlebt im Areal des ehm. Bf. liegt, geht’s durchs Ort und über die Brücke nach Asthrim. Dem heutigen Endpunkt der Mainschleifenbahn. Beim Ersatzneubau der zuvor kombinierten Bahn- und Strassenbrücke über den Main 1991 hat man „natürlich “ keine Gleise mehr vorhesehen um bis nach Volkach zu kommen.

Hier endet nun die Museumsbahn. Es gibt Planungen wieder einen Regel-SPNV nach Volkach aufzunehmen. Der heftige Strassenverkehr würde es rechtfertigen, aber ob man dafür eine neue Mainbrücke baut?

Über die Hügel der Volkacher Mainschleife geht es mit schönen Ausblickeb erstmal nach Westen um dann steil hinab Richtubg Norden ins Tal Richtung Obereisenheim zu fahren.

Übernachtet wird im Gasthof zum Schiff dessen Gästezimner sich im benachbarten sehr mit Bedacht auf das historische Gebäude sanierten Altbau befinden.

Ich habe das Paket mit Abendessen mit Weinbegleitung der Region gebucht und kann dies nur vollstens empfehlen.

Aks Aperitif gibt es einen Secco aus Volkach. Danach als Vorspeise Schafskäse mit Ofengemüse und Risotto ind dazu eine halbtrockene 2022er Scheurebe.
Hauptgang Spargel (üppig) mit Petersilienkartoffeln und zwei fränkischen Bratwürsten (interessante Kombination)
Dazu Silvaner Obereisenbacher Höll
Nachspeise Vanillepannacota mit frischen Erdbeeren und einen Bacchus Halbtrocken.

Abschließend noch einen regionalen Kräuterbrand mit einem Espresso zum „neutralisieren“. 😂

Die Fähre hat schon Feierabend, aber ich muss ohnehin nurnoch aufs Zimmer.

Essen und Schlafen beim Schiff: 12/12 Punkte

Zum Abschluss die beiden Tagesetapoen der heutigen Tour bei Komoot.

Reinheim nach Dieburg zum Zug.

Retzbach-Zellingen über Würzburg und Kitzingen nach Volkach.

Eierkopf auf der Riedbahn

Die Verkehrsfreunde Stuttgart hatten für heute eine Sonderfahrt des VT 12.5 / Baureihe 612 (alt) für eine Sonderfahrt von Stuttgart zum DB Museum in Koblenz-Lützel gechartert. Der Zug befindet sich im Eigentum der RAB (DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH) und wird von der BSW-Gruppe „Stuttgarter Rössle“ bewirtschaftet.

Ursprünglich sollte er auf der Hinfahrt über Darmstadt verkehren. Da die Bergstrasse leider wenig bis keine guten Fotostandorte mit Vormittagslicht, Darmstadt Hbf sollte um 10:48 zum Zustieg erreicht werden, hergibt wurde der Bereich beim Bü 33 / Pilgergraben als Standort angedacht, oder ggf. die OL-Trennstelle kurz vor Bischofsheim.

Vermutlich auf Grund der Baustellenverzögerungen zwischen Darmstadt Hbf und Eberstadt wurde der Zug relativ kurzfristig über die Riedbahn umgeleitet, mit Ersatzhalt für Darmstadt in Budenheim (!!!) da der Zug nach Bischofsheim nicht über Mainz Hbf sondern via Kostheim fuhr.

Ein Ersatzfotostandort wurde daher zwischen Wolfskehlen und Dornheim gefunden. Der einzige Nachteil was dass hier auf dem benachbarten recht feuchten Acker mehrere Tonnen Zwiebeln entsorgt wurden und es entsprechend roch.

Bis zur Vorbeifahrt des Eierkopf VT 12.5 konnten noch diverse Züge abgelichtet werden.

So z. B. der Erzzug mit Doppeltraktion 189 und Automatikkupplung der ein BLS Containerzug enthegen kam während sich das neue Dienstrad sonnte.

Übliche S-Bahn und Regionalzüge als auch ICE kamen auch vorbei. Wobei der Verkehr teils heftig stockte. Der Dosto Tf grüsste freundlich per Horn.

Nich weitere ICE, S-Bahnen und bunte Güterzüge oder nur Loks folgten.

Planmässig hätte der Eierkopf um 10:02 Wolfskehlen passieren sollen, es wurde 5min später und sehr spanned mit der Sonne.

Als der Zug unter der im Hintergrund liegenden Strassenbrücke erkennbar wurde schob sich eine Wolke vor die Sonne, aber wenige Sekunden bevor der Zug die Fotostelle erreicht war die Sonne wieder da. Krimi pur.

Noch ein „altmodischer“ ICE der ersten Generation und der TGV nach Frankfurt und dann ging es nach Darmstadt ins EBD wobei in Griesheim die alte Bahnstrecke teils mitbenutzt wurde. Das alte Bahnhofsareal ist überbaut, ein Signal erinnert an die ehemalige Strecke von Darmstadt Hbf über Griesheim nach Goddelau.

Die Unterführung unter der A67 lässt erkennen dass die Strecke bis zur Verkürzung auf Darmstadt (Bergschneise) bis Griesheim sogar zweigleisig war.

Nach der Betreuung einer Gruppe im EBD ging es nach 19 Uhr zurück nach Reinheim wo bei Zeilhard der Himmel beim Rossberg bereits leicht rötlichangestrahlt wird.

Hier noch der Link zur Aufzeichnung mit mehr Bildern bei Komoot.

Neues Jobrad

Nachdem nach 31.000 km und fast 6 Jahren treuer Dienste und intensiver Nutzung des ersten Jobrad ubd E-Bike, dem Stevens Triton Lux, wurden bei der jährlichen Inspektion Haarrisse an den Schweissnähten der Hinterradschwinge beim Motor festgestellt.

Alu kann man relativ schlecht schweissen und wenn… wer gibt da Garantie drauf?

Da blieb nur ein Nachfolgemodell.

Die Wahl ist dann beim Händler im Nachbarort auf ein Centurion E-Fire Sport R760i gefallen bei dem ich die Reifen anpassen lies, das gewohnte Nyon 1 übernahm und die Frontlampe auf 100 Lux aufrüsten lies.

Macht sich gut und fährt sich auch sehr angenehm. Wobei offenbar das lieferbedingt noch nicht ersetzte und kaputte Vorderradlager des Vorgängers stark bremsend wirkte.

Start nun mit knapp über 31000km.

Vom Händler ging es dann auf Arbeit und wieder nach Hause.

Ich freue mich schon auf die Radtour durch Weinfranken und die Rhön nächste Woche.

Mit direkten Umwegen nach Hause

Nach dem Frühstück ging es erstmal nach Hüffenhardt. Wie ich dem Prospekt zur heutigen Ostersonderfahrt auf der Krebsbachtalbahn entnehmen konnte fährt auch heute der Rebenbummler und so steht er auch in Hüffenhardt vor dem Lokschuppen. So muss er gestern nochmal als Leerfahrt hier hochgefahren sein.

Es blieb noch ein wenig Zeit um den Bahnhof Hüffenhardt zu erkunden der klassisches Nebenbahnflair ausstrahlt bevor es zurück Richtung Siegelsbach zum ersten Fotostandort ging.

Der interessante Bahnübergang mitten in der Kreuzung der Feldwege mit der Landesstraße scheidet wegen Sonnenstand aus, also geht es weiter nach Siegelsbach mit dem besonders geschützten Bü Schalthaus und einem sher selbsbewussten Brauerei LKW. Aber für das Bier von der Distelhäuser Brauerei wartet man auch gerne.

Im Bahnhof von Siegelsbach sind die Seitengleise die zur Andienung der ehemaligen Muna / Sondermunitionslager dienen alle gesperrt. Nur ein Ladegleis besteht noch. Der Betrieb muss wohl vor Jahrzehnten recht umfangreich gewesen sein so dass über den Bahnhofskopf Richtung Obergimpern und zur Muna sogar eine heutzutage abgebaute Fussgängerbrücke führte.

Aber südlich des Bahnhofs steht die Sonne ungünstig, also geht es zurück ans andere Ortsende Richtung Hüffenhardt. Unter Nutzung des Digtalzooms konnte der Zug dann auch am vorgenannten Bü abgefangen werden bevor er hupend und brummelnd und auch bereits recht gut besetzt den kleinen Feldweg überquerte.

Danach ging es über den Höhenrücken wie gestern weiter Richtung Untergimpern mit im Gegensatz zur gestern gewählten Route mit über 20% Gefälle etwas weniger steilen Abfahrt ins Tal.

Da der Ostereiersonderzug gut eine Stunde Aufenthalt in Untergimpern zum Ostereiersuchen für die Kleinen hat bleibt nur ein Fotostandort unterhalb Untergimperns. Den schließlich muss / will ich heute noch bis nach Hause fahren und es ist schon kurz nach 11 Uhr.

Kurz vor dem Bahnübergang zwischen Untergimpern und Helmhof erklimme ich den Hang und muss als der Zug kommt feststellen dass vsl. erst in einer halben Stunde die Sonne richtig stehen würde um den Zug auszuleuchten. Aber es gibt schlimmeres. Der Zug ist sehr gut gefüllt und es wir fleißig gewunken.

Jetzt geht es erstmals flott talabwärts zum Bahnhof Neckarbischofsheim Ort.

Ab hier geht es nun stets bergauf und bergab über die Hügel des nördlichen Kraichgaus und bei Helmstadt wird die „S-Bahn“ (eher „stündliche“ -Bahn“) nach Aglasterhausen abgefangen. Mal sehen wann diese sich wirklich im vorher gelegenen Bahnhof Neckarbischofsheim Nord flügelt oder verzweigt um von dort über unter und Obergimpern nach Bad Rappenau zu fahren.

Und weiter stets hoch und runter durch die Hügel.

Man könnte philosophisch werden und die Route durch das nördliche Kraichgau bzw. die südlich des Neckars gelegenen Ausläufer des Odenwalds als symbolisch für das stete Auf und Ab im Leben bezeichnen.

Vor dem Ort im Seitental des Neckars unterhalb der Dilsburg, welche ich 2017 bei meiner ersten Langstrecken E-Bike Tour angefahren hatte, mit dem bezeichnenden Namen Mückenloch geht es wieder recht steil hinunter und für den Radweg wird sogar das Absteiogen empfohlen da dieser bei gut 18 bis 20% liegt. Wie soll den in der Gegenrichtung einer hochfahren? Da ist die Landesstraße sinnvoller.

Und dann ist irgendwann der Neckar erreicht. Mit em Elektroroller über den gschotterten Radweg? Mutig muss ich sagen.

An der Schleuse Neckarsteinach wird dann die Talseite nach Hessen gewechselt.

Und auch mal eine kleine Pause bei Frankfurter Kranz (dem meiner Meinung anch die Marmelade fehlte) eingelegt bevor es weiter durchs Ort ging.

Nesckarsteinach besitzt einen sehr schöne und verkehrsberuhigten Altstadtkern. Am Ortsende wo der Radweg über die ehemalige Bahnstrecke nach Schönau beginnt bietet sich auch gleich die Gelegenheit für ein Foto mit der S-Bahn Richtung Heidelberg bzw. kurz darauf nach Eberbach und Osterburken.

Auf der ehemaligen Bahnstrecke nach Schönau geht es nun das Tal der Steinach hinauf. Die auf dem Schaukasten am Streckenanfang bei Neckarsteinach abgebildete Bahnbrücke gibt es auch heute noch. Nur das heute Radler statt Schienenbussen darunter hindurch fahren.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Schönau ist in Privatbesitz und der Großteil des ehm. recht umfangreichen Bahnhofsareals ein Parkplatz.

Durch das langgestreckte Ort geht es weiter das Tal hinauf.

Und irgendwann ist dann Heiligkreuzsteinach erreicht wo eine gefühlt ewig lange Schlange vor der Eisdiele stand. Kein Wunder bei so einem Wetter.

ab hier geht es im Tal des Eiterbach weiter und endlich ist auch kein nerviges Motorradgejaule mehr zu hören. Am oberen Ortsende von Eiterbach, ein klassisches Straßendorf, ist „Lands End“. Eine Weiterfahrt nach Siedelsbrunn ist nur noch Land- und Forstwirtschaft bzw. Radfahrern und Wanderern gestattet.

Die letzten zwei Kilometer vor Siedelsbrunn geht es dann recht steil aus dem Tal hinauf ins Ort. Nur um dann am anderen Ortsende wieder hinunter zur Kreidacher Höhe, einem Motorrad und Ausflügler „Hotspot“ zu rollen.

Und damit es nicht langweilig wird geht es das was es von Siedelsbrunn hinunter ging hinter der Kreidacher Höhe wieder hinauf… 😀

Das Ziel war dann die 576m.ü.M gelegene Tromm.

Nachdem der alte 27m hohe Aussichtsturm (Ireneturm) wegen morscher Holzkonstruktion bis auf das steinerne Sockelgebäude abgebrochen werden musste errichtete man daneben eine spektakuläre und 34m hohe Stahlkonstruktion welche sich Richtung Weschnitztal neigt. Die Aussicht bis hinüber in die Pfalz belohnt den Aufstieg auf die bei Wind leicht schwankende Konstruktion.

Noch ein paar Panoramafotos und dann geht es weiter. der Wegweiser zeigt den Weg zu bedeutenden Städter wie Frankfurt oder Messel. Warum Messel?

Weiterhin etwas auf und ab geht es auf dem Bergrücken weiter nach Norden bis es kurz vor Hammelbach, wo es ein privat geführtes Museum über Werbeschilder gibt, stramm hinunter ins Tal geht.

In Hammelbach geht es nochmal kurz hoch bevor es nun kontinuierlich nach Weschnitz und ins Ostertal fällt.

Unter Ostern wünscht am Ortseingang frohe Ostern und schon bald ist das Gersprenztal erreicht.

Über Fränkisch-Crumbach und Groß Bieberau wird um kurz vor 19 Uhr das heimatliche Reinheim wieder erreicht.

Und nun wie gewohnt der Link zu Komoot zur Tour über die 104km und 1000 Höhenmeter zurück nach Hause.

Nachtrag: Am nächsten Tag ging das Rad in die Jahresinspektion um wieder fit für die nächste Sommertour zu sein. So war der Plan, aber dabei wurden Haarrisse an der Schweißnaht der beiden unteren Streben der Hinterradschwinge zum Rahmen festgestellt. Das war es dann wohl treuer Drahtesel, da derartige Schweissungen am Alu Rahmen schlecht reparierbar sind.

Ein Nachfolger wurde schon ausgewählt und diverse Komponenten wie das liebgewonnene Nyon Navigations- und Steuergerät der ersten Generation werden auch den Weg zum neuen Rad finden.

Krebsbachtalbahn intensiv

Frühstück gab es ab Acht was genau passte um den ersten Zug des Tages ab Hüffenhardt bei Obergimpern zu erreichen und Zeit einen SWEG ex. Abellio RE10b nach Heilbronn zwischen Babstadt und Bad Rappenau abzufangen.

An der Kirche von Obergimpern hat man letzte Nacht das zweite Ei vor dem Portal geklaut. Sitten sind das hier…

Am heutigen Ostersonntag verkehrt nicht der übliche „Rote Flitzer“ Schienenbus der Baureihe 798 der Krebsbachtalbahn sondern die MAN Schienenbusse VT27 und VT28 der Eisenbahnfreunde Breisgau, der sogenannte „Rebenbummler“, wie sie u. a. bei der SWEG im Einsatz standen.

In Untergimpern ist es eigentlich noch zu früh für das klassische Motiv mit der Kirche da die Sonne noch nicht die strassenseitige Fahrzeugfläche bescheint, aber es ist auszuhalten. 😀

Zwischen Untergimpern und Helmhof kommt dann die Fotohornisse zum Einsatz bevor es wieder zurück nach Untergimpern geht.

Nächster Fotostop ist dann am Hochwasserschutz zwischen Unter- und Obergimpern. Hier gelingen zwei Fotos zuerst mitels Drohne und dann gut 200m weiter konventionell.

Danach geht es stramm weiter nach Siegelsbach und Hüffenhardt wo die Triebwagen gerade ihre Mittagspause beenden.

Nachdem am Lokschuppen und Vereinheim des Krebsbachtalbahn e. V. ein erster Schwung Fahrgäste aufgenommen wurde setzte die Garnitur zum Bahnsteig am Streckenende um um weitere Fahrgäste aufzunehmen. Die Garnitur um 12:42 nach Neckarbischofsheim war dann auch im Gegensatz zu den Vormittagszügen sehr gut besetzt.

Nebenbahnromantik pur…

Über Siegelsbach und den Höhenrücken geht’s wieder nach Untergimpern. Die Abfahrt hinunter nach Untergimpern ist mit teils über 20% recht heftig.

Hier gelingt dann nochmals das Motiv mit der Kirche, wobei sich nun die Sonne ein wenig zurückgehalten hat.

Weiter dann hinunter bis zum „Staatsbahnhof“ Neckarbischofsheim Nord auf dessen Rückseite die Züge der Krebsbachtalbahn enden. Die Anbindung an die Strecke nach Aglasterhausen ist nur als Awanst ausgestaltet. Hierüber wird auch der kleine Alstom Standort angebunden.

Kurz vor Neckarbischofsheim Nord wird dann der nächste Zug aus Hüffenhardt abgefangen bevor es wieder talaufwärts geht. Die 16 °C machen das alles sehr angenehm.

Der nächste Standort ist dann vom Zug nach Hüffenhardt kurz vorm Haltepunkt Obergimpern ubd auf dessen Rückfahrt am östlichen Ortsrand, diesmal auf der andren Gleisseite von heute morgen.

Danach wird an den westlichen Ortsrand umgesetzt wo Osterglocken passend beim Bü blühen. Ostermotiv: [✔️]

Dann weiter quer durchs doch recht am Hang liegende Obergimpern nach Osten wo die die letzte Fahrt des Tages bei der ex. Muna / Sonderlager wieder aus dem Wald herauskommt.

Nach der Ankunft in Neckarbischofsheim Nord werden die beiden Triebwagen auf die „Staatsbahnseite“ wechseln und wieder nach Hause zurückkehren. Nächste Woche am 16.4. werden diese aber nochmal auf die Krebsbachtalbahn zurückkehren bevor dann vom 30.04. bis 08.10. der klassische Schienenbus des Förderverein Schienenbus Kornwestheim an Sonntagen den Verkehr durchführt.

Ein letzter „Nachschuss “ dann ist nach 17 Uhr wieder Ruhe über den Gleisen.

Das könnte sich bald (bald ist relativ) ändern da beschlossen wurde einen regulären und täglichen Verkehr auf der Krebsbachtalbahn ins S-Bahn Netz zu integrieren. Hierzu soll ein Lückenschluss zwischen Obergimpern und Bad Rappenau gebaut werden. Was dann aber aus dem „Wurmfortsatz“ von Obergimpern nach Hüffenhardt wird ist unklar.

In Bad Rappenau noch ein Foto von der AVG „S-Bahn“ nach Sinsheim bevor es über den Kurpark zum Gradierwerk geht.

Das war übrigens der heutige Fahrplan

Über die Haffner Brauerei mit angeschlossen Hotel geht’s nochmal zum Wasserschloss.

Rechtzeitig zum Abendessen ist wieder das Hotel erreicht. Kartoffel-Karottensuppe, Lammragout mit hausgemachten Nundeln und wieder gestern die vorzügliche Eierlikör-Mousse. Das ganze begleitet vom Häffner Dunkel.

Zum Schluss waren dann doch 65km zusammengekommen und der Akku bei 20%.

Hier wie gewohnt die ganze Tagestour bei Komoot.

Morgen geht es wieder heim, aber nicht ohne zuvor morgens den Schienenbus auf seiner Ostereier Sonderfahrt abzufangen.

Langstrecke nach Bad Rappenau

Über die Osterfeiertage fährt die Krebsbachtalbahn mit den ex. SWEG Schienenbussen statt den im Rest der Saison verwendeten 795er.

Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist zwar nicht berauschend aber auch nicht wirklich schlecht.

Also wurde sich um kurz vor 9 das Rad geschwungen um in Richtung Süden zu fahren.

Es ist noch ein wenig dunstig und kurzzeitig versteckt sich die Veste Otzberg gar in den Wolken.

Vom Otzberg gehts über Ober Nauses hinunter nach Höchst wo unterwegs der Biber interessante Staustufen angelegt hat.

Am „Mausohr Bahnhof“ Mümling-Grumbach vorbei grpsst eine gut erhaltene Werbung für Schönberger Bier aus Gross Bieberau was schon seit etlichen Jahren in Pfungstadt gebraut wird und mit der Schließung der Pfungstädter Brauerei und Interim Lohnbrauerei bei Eders nun auch Geschichte sein wird.

Flott geht es das Mümlingtal hinauf und über die Einhards Basilika von Steinbach wird Erbach erreicht.

Der Plan B ab hier mit dem Zug nach Eberbach zu fahren wird verworfen. Der Zweitakku ist dabei und es läuft gut. Also weiter Richtung Hetzbach.

Derweil ruhen sich Itino und Lint vor dem auf der andren Gleisseite des Bf. Erbach liegenden Wasserhaus, das heutzutage als Wohnung dient, aus.

Beim Sägewerk in Ebersberg steht seit vielen Jahren ein Untergestell eines Wagens der ehm. Rüttgerswerke in Hanau, das Sägerwerk selbst hatte hier nie einen Gleisanschluss.

Weiter Bergauf und schon ist das Wahrzeichen der Odenwaldbahn erreicht.

Eigentlich wollte ich über Beerfelden weiter nach Eberbach fahren, aber ich disponiere auf den Krähberg um und somit eine kleine Pause um den kurz nach 12 das Himbächel Viadukt auf dem Weg nach Eberbach zu passieren.

Danach geht es stramm bergauf und am eigentlichen Krähberg vorbei zum Reusenkreuz um ab dort auf der Landesstrasse hinunter nach Schöllenbach zu fahren.

Im ehm. Bf. Schöllenbach wird der Zug aus Eberbach noch abgefangen.

Und dann geht’s weiter talwärts nach Eberbach wo dann auch der erste Akku erschöpft ist. Ich habe ihn wohl am Otzberg und Krähberg für zügige Geschwindigkeit etwas stark genutzt?

Warum reaktiviert man nicht den Haltepunkt Eberbach Nord? Im Gegensatz zum Halt in Gaimühle der nur reinem Ausflugsverkehr dienen würde wäre hier eine innerstädtische Verbindung (zum REWE am Bf?) nichtmal unattraktiv.

Durch Eberbach und an der Bahnhofskapelle vorbei geht’s weiter zum Neckar der nun flussaufwärts begleitet befahren wird.

Bei Zwingenberg kommt dann auch wieder die Sonne heraus und es ist definitiv wärmer wie bei Hetzbach.

Ind alsbald ist Obrigheim erreicht.

Das seit 2005 abgeschaltete AKW Obrigheim befindet sich seit 2007 im Rückbau, wovon von aussen noch wenig zu sehen ist.

Gegenüber grüsst ein Wachturm „von früher“ und weiter geht’s vorbei an der Verladung der Gipsgrube Obrigheim.

Vorbei an Neckarzimmern und durch Hasmersheim wird Neckarmühlbach mit der darüber tronenden Burg Guttenberg erreicht.

Hier verlassen ich das Neckartal ud es geht hinauf nach Siegelsbach.

Noch ein wenig hügelig durch den Kraichgau und schon ins nach 112km und nicht ganz 1,5 Akkus in Bad Rappenau der Gasthof Adler erreicht.

Der Gasthof Adler hatte mich übrigens gestern etwas „geschockt“ und heute mit mulmigen Gefühl anreisen lassen. Denn obwohl ich vor ein paar Wochen gebucht hatte und auch die Website noch aktiv war, der Standort ist plötzlich in Google Maps verschwunden und zwar gänzlich, das gegenüber liegenden ab seit gut 2 Jahren geschlossene Hotel existiert mit dürftigen Infos und Datenklau Website aber weiter.

Aber als ich ankam und der Chef gerade einen anderen Radreisenden betreute waren alle Zweifel verflogen.

Bei Booking.com hat es nur eine 6,7 Bewertung und ich frage mich warum? Online direkt gebucht kostet das DZ zur EZ Nutzung 50,- und das Zimmer ist sauber mit ein paar Gebrauchspuren und in dem Zustand voll akzeptabel. Insbesondere im Hinblick auf den Preis.

Noch eine Runde zum Kaufland zum Vorräte für So und Mo bunkern und durch den Kurgarten mit dem Wasserschloss gehts zurück.

1x Klingeln für die Bedienung, 2x für eine Lokalrunde. Aber der Biergarten ist eh erst später im Jahr geöffnet.

Aber auch dem Schild an der Eingangstür kann ich voll zustimmen.

Um kurz vor 19 Uhr geht’s zum Essen. Der Chef kocht selbst.

Salat mit Speck, Medailions mit 1a Bratkartoffeln und Eierlikör-Mousse und alles zu zivilen Preisen.

Es blieb nicht leer aber auch wurde der Gastraum nicht richtig voll. Schade eigentlich.

Und wie üblich zum Abschluss der Tourmitschnitt bei Komoot über 113km und irgendwas zwischen 880 und 1000 Höhenmeter aufwärts.

Zum Schluss wurde es richtig winterlich

Es wurde über Nacht empfindlich kälterund die Schneefallgrenze kam bis ins Inntal herunter.

Eigentlich wollte ich mit dem ICE nach Hamburg um 12:24 über die Karwendelbahn und dann via München und Ansbach nach Würzburg fahren.

Aber der Wintereinbruch lässt mich auf eine andere Route umplanen und ich fahre wesentlich früher schon kurz nach 9 Uhr zum Hauptbahnhof und beobachte noch etwas den Betrieb.

Während der Zeit fuhr ein EC nach Verona, ein REX aus Trento (gebildet aus einem Taurus und drei ÖBB IC Wagen) kam an und wurde wegrangiert sowie der RJX nach Zürich fuhr aus.

Und dann war es an der Zeit zum Zug über die Karwendelbahn nach Garmisch-Partenkirchen zu gehen.

Interessanter Weise wird dieser mit einem ÖBB Talent auf der Linie S5 geführt während der DB Talent 2 auf dem Nachbargleis später auch als S5 nur bis Scharnitz fährt.

Über den Inn geht es in die Rampe nach Seefeld und mit jedem Höhenmeter wird es winterlicher.

Der ganze Karwendel präsentiert sich als Winterwunderland, wenngleich zumeist mit einer niedrigen Wolkendecke.

Die durch die alpine Trassenführung schon recht niedrige Streckengeschwindugkeit wurd duch diverse Langsamfahrstellen von 20km/h noch weiter abgesenkt. Trotzdem wird Garmisch-Partenkirchen mit nur wenigen Minuten Verspätung erreicht. Offenbar wurden die Oberbaumängel in den Fahrplan eingearbeitet.

Somit bleibt Zeit für einen Kaffee bevor es mit dem gut eingschneiten DB Talent2 auf der Ausserfernbahn nach Ehrwald und Pfronten-Steinach geht.

Auch hier hat es nicht unerheblich Neuschnee zwischen 10 bus 30cm gegeben, aber der Zugverkehr läuft. In Ehrwald hatte der kreuzende Zug ein wenig Verspätung und rund um den Zug pfiff der Wund so stark dass der Schnee fast waagerecht am Zugfenster vorbeiflog. Gut hat es wer jetzt nicht draussen sein muss.

Der ÖBB „Schneebesen“ welcher in Leermoos sthrht hat offenbar heute noch keinen Einsatz gehabt und die Kreuzung in Reutte war auch fast pünktlich.

In Pfronten-Steinach ist die Oberleitung zu Ende und es ist Unsteigen in den Pesa Link den DB Regio auf der RB nach Kempten einsetzt angesagt.

Kurz vor der Abfahrt verlässt der Tf nochnal den Führerstand um seinen Truebwagen im verschneiten Bahnhof abzulichten.

Die weitere Fahrt war in winterlicher Landschaft und pünktlich. Wobei die Streckengeschwindigkeit an sich recht gering ist und diverse technisch nicht gesicherte Bahnübergänge oft zu sehr niedrigen Geschwindigkeiten zwingen. Hier wären locker noch einige Minuten Fahrtzeit rauszuholen.

Auch Kempten zeigt sich verschneit und fest in der Hand der Pesa Link. Im Betriebswerk stehen aber auch noch Lint, 612er, RS1 und 218er.

Der RE von Kempten nach Ulm ist aus einem einzigen dreiteiligen Pesa Link gebildet und fpllt sich daher recht gut. Laut Zugzielanzeiger fehlen mehrere Wagen. Es fehlt somit wohl der zweite Triebwagen.

Der Zug ist flott untwerwegs und erst hinter Memmingen wird die Schneelage wesentlich dünner.

Ulm wird pünktlich erreicht.

Nicht pünktlich ist dagegen der ICE nach Frankfurt der mit gut 1/4h Verspätung eintrifft, was etwas Zeit für Fotos der Ulmer Tram bei leichten Schneefall lässt.

Der ICE4 fuhr dann über die Neubaustrecke nach Wendlingen.

Vor dem Einsteigen aber erstmal Rätselraten.

Einstmals war der DB Navigator die zuverlässige Quelle für die Wagenreihung.
Mitlerweile lieht er sehr oft dabeben.
Anzeige am Bahnsteig: korrekt
Anzeige im DB Navigator: verkehrt
Anzeige in der externen App der Hellany GbR:kä korrekt
Ansage am Bahnsteig: teis korrekt da die korrekte Reihung mit „heute erste Klasse in Abschnitten F und G…“ kommuniziert wurde was eigentlich auf eine geänderte Reihung hinweist
Aber… der in Ulm noch weiterhin existente Azshabgder Wagenreihung bestätigt dass der Zug so wie er einfährt auch in der geplanten Reihung ankommt.

Naja, typische Digitalisierung im DB Stil halt…

Offenbar steckt man nurnoch wenig Systembetreuung in den DB Navigator und widmet die Aufmerksamkeit eher der Inbetriebnahne des „next DB Navigator“ der im Gegensatz zum Vorgänger und aktuellen Modell die richtige Reihung mit 1. Klasse an der Spitze anzeigt.

Achja, dass die Landkarte im ICE die genutzte Neubaustrecke nach Stuttgart nicht kennt hat schon fast sowas wie Tradition. Nach der Eröffnung der VDE ging es auch lange Zeit auf unbekannten Wegen durch Thüringen.

Nach dem „Regionalzughalt“ bei Leichlingen geht es schnell über das Filstalviadukt.

Im Sommer 2021 hatte ich das Viadukt noch im Bau fotografiert.

Nach der Abfädelung nach Wendlingen ist es aber ein übles Gegurke bis zum Stuttgarter Hbf.

Nach dem Richtungswechsel in Stuttgart Hbf geht’s über die Schnellfahrstrecke nach Mannheim und die Riedbahn nach Frankfurt.

Der ICE fährt in Frankfurt nicht den Hauptbahnhof sondern vom Stadion aus über Forsthaus direkt den Südbahnhof an.

Verspätung ist auch Service… wobei die Vias eigentlich pünktlich ist.
Aber die Verspätung des ICE 594 verkürzt das Warten im „lieblichen Bahnhof “ Frankfurt Süd nicht unerheblich.

Abet noch genug Zeit für ein paar Fotos zur blauen Stunde.

Mit dem RE85 aus Wiebelsbach geht es dann zum Hauptbahnhof den der Zug dann als RB82 mit gut 5min Verspätung verlässt.

Und dann ist um 20:12 auch das heimatliche Reinheim erreicht und somit die debx2023 Tour mit ihrer Voranreise nach 1 1/2 Wochen definitiv zu Ende. Schön war es.

Hier noch der gesamte Reiseverlauf:

Reise: Innsbruck, Jugendherberge nach Reinheim (Odenw)
Datum: 26.02.2023

Ab 09:05 Innsbruck, Jugendherberge (T 5) Richtung: Innsbruck, Technik West)
An 09:18 Innsbruck, Hauptbahnhof


Ab 10:08 Innsbruck Hbf – Gl. 21 (S 5412)
An 11:42 Garmisch-Partenkirchen

Ab 12:04 Garmisch-Partenkirchen – Gl. 1 (RB 60 5514, Richtung: Pfronten-Steinach)
An 13:24 Pfronten-Steinach – Gl. 3

Ab 13:34 Pfronten-Steinach – Gl. 2 (RB 73 57822, Richtung: Kempten (Allgäu) Hbf)
An 14:29 Kempten (Allgäu) Hbf – Gl. 5

Ab 14:34 Kempten (Allgäu) Hbf (RE 3694, Richtung: Ulm Hbf)
An 15:38 Ulm Hbf

Ab 16:01 Ulm Hbf (ICE 594, Richtung: Berlin Gesundbrunnen)
ab real 16:19
An 18:15 Frankfurt (Main) Süd
an real: 18:41

Ab 19:13 Frankfurt (Main) Süd – Gl. 5 (RB RE85 25146, Richtung: Frankfurt (Main) Hbf)

ab real 19:15, Abfahrt F Hbf mit +6
An 20:05 Reinheim (Odenw) – Gl. 1

an real: 20:12

Dauer: 10 h 30 min
Änderungen vorbehalten. Alle Angaben, Anschlüsse und Einhaltung des Fahrplans ohne Gewähr.
https://www.sbb.ch

Winterwandern und Gebirgstram ohne Schnee

Irgendeiner der Teilnehmer der Gruppe die gstern oder heute abreisen hat wohl das gute Wetter eingepackt und bereits in der Nacht renete es teils heftig. Gegen Morgen ging es in leichten Nieselregen bei tiefhängender Wolkendecke über.

Trotzdem entscheidet sich der Rest dazu die in der Innbruck Welcome Card Plus enthaltene Seilbahn ab Oberperfuss zum Rangerköpfl zu nutzen.

Hierzu gehtves zunöchst mit dem Bus ab dem Innsbrucker Hauptbahnhof, wo eine Bauvorleistung zur Neutrassierung der Stubaitalbahn auf ihre Realisierung am St. Nimmerleinstag wartet, nach Oberperfuss zur Talstation.

An der Talstation hatte es leicht angefangen zu schneien und verstärkte sich mit jedem Höhenmeter und schon beim Unsteigen von der ersten auf die zweite Sektion der Gondelbahn in Stiglreith präsentiert sich ein Winterwunderland.

Die Skipisten sind erstaunlich leer trotz der nun duch den Neuschnee top Zustand derselben.

An der Endstation der zweiten Sektion gibt es … nichts ausser der Piste.

Die Rosskogelhütte auf 1778m.ü.M muss somit erwandert werden.

Und nach einer kleinen Rast ging es wieder hinunter zur Seilbahn.

Die kleine Winterwanderung mit noch mehr Bildern ist hier bei Komoot einsehbar.

Und so ging es aich wieder gemütlich mit Umstieg hinab zur Talstation wo sich der Schnee auf 875m.ü.M. nicht halten konnte.

Mit dem Bus geht’s dann wieder Richtung Innsbruck und mit der Tram Linie 1 zur Station Bergisel wo unterhalb der bekannten Skisprungschanze Anschluss zur Linie 6, der sogenannten Innsbrucker Mittelgebirgsbahn, nach Igls besteht.

Kurvenreich und teils weit ab der Bebauung windet diese sich augmf 8.3km Länge hinauf nach Igls. Der Bus ist hier wesentlich schneller und hat eher den Charakter einer Freizeit- und Ausflugsbahn, was sich auch im Fahrplan mit Stundentakt ab 10 bis 18 Uhr zeigt, der in den Wintermonaten sogar schon mit der letzten Talfahrt um 15:28 endet.

Mot dem 14:28 fahre ich zurück bis Lans-Sistrans um danach hinunter zur Ausweichstation Tantegert zu laufen. Beim aktuellen Stundentakt kreuzen hier keine Fahrten mehr.

Ein Protestplakat am ehem. Dienstgebäude von Tantegert bemängelt dass das Potential der Strecke nicht genutzt wird.

Und so erreichte gegen 15:15 die letzte Bergfahrt des Tages die Station.

Nach der Fahrt werden noch andere potentielle Fotostellen im Umfeld eruiert bevor um ca.15:35 die letzte Fahrt des Tages den Bahnübergang oberhalb der Station passiert.

Leider hat, wiedereinmal, die Handykamera rine brutale Frontunschärfe generiert und das trotz noch gutem Licht und Geschwindigkeiten um die 20 bis 30km/h.

Tja, die letzte Tram ist weg und so bleibt nurnoch Laufen, wobei der Weg sehr gut begehbar ist und schöne Ausblicke bietet. Im oberen Teil war der Weg bisweilen sehr Steil und matschig.

Unter der Brennerautobahn hindurch ergibt sichvein Blick über Innsbruck mit dem wolkenverhangenen nördlichen Gebirgszug des Inntals.

Durch den Bretterkeller, einem Biergarten durekt oberhalb der Inntal- und unterhalb der Brennerautobahn, hindurch es per Brücke über die Inntalautobahn und dann über die Sill.

Quer über die Autobahn lässt sich ein Blick zum Nordportsl des Brennerbasistunnels unterhalb der Autobahnbrücke erhaschen.

Die ganze Wanderung hat es hier bei Komoot.

Mit der Linie 1 geht es dann ab der Station Bergisel in die Altstadt wo das „Goldene M“ in Sichtweite zum „Goldenen Dacherl“ hängt.

Noch eine Runde durch die Altstadt u d dann mit der Linie 2 zur Jugendherberge welche zu den Olympischen Winterspielen 1976 errichtet wurde was sich auch stark am Design zeigt. Sie ist günstig aber das war es auch schon. Ich kenne wesentlich bessere Jugendherbergen. Für Innsbruck leider kein Aushängeschild.

Abebdessen im „Rittersal“ im Stiftskeller wo es sich die verbliebenen 6 der bis zu 11 Teilnehmer umfassenden debx Gruppe ihren Abschluss der Tour zelebrierten.

Das wichtigste kam dann auch zum Schluss. Das Festlegen der nächsten Tourtermine.

Das wären dann in 2024 ein Wochenend debx Treffen ab 31.5. mit der Idee Inselbahn Borkum oder auch Tschechische Bahnen und Stellwerke als auch das grosse debx Treffen in 2025 im Herbst vom 27.9. – 05.10.2025 was Möglichkeiten wie die Dampfbahn Furka Bergstrecke, Übernachtung im Centovalli (Rasa) und der Monte Generoso Bahn eröffnet. Vielleicht läuft bis dahin auch das CBTC bzw. teilautonome Fahren auf der Waldenburger Bahn.

Egal, das sind die Ideen für die Zukunft.

debx2023 hat Spass gemacht mit interessanten Strecken und Einblicken und natürlich einer super Truppe und fast durchgehend top Wetter.

Morgen geht’s wiede nach Hause, diverse Baustellen warten nächste Woche…

Dem Brenner in die Röhre gekuckt und obendrüber

Heute war der Hauptprogrammpunkt dass es in Steinach in den Zugangsstollen zum Brenberbasistunnel ging.

Das Wetter ist nichtmehr mit so strahlend blauem Himmel bedacht wie die letzten Tage aber noch weit vom öfter prognostizieren Regen entfernt.

Aber das ist nur nebensächlich. Zunächst gehts mit der Tram zum Hauptbahnhof und dann im Talent die Brennerstrecke hinauf nach Steinach.

Der Bus bringt die Gruppe dann noch zur Talstation der Bergeralmbahn welche fast neben dem Besucherzentrum „Tunnelwelten“ der BBT SE liegt.

Das ebenfalls unmittelbar benachbarte JuFa Hotel wollte unsere Gruppe nicht haben da min. drei Übernachtungen gefordert werden, aber einige der Teilnehmer nur eine oder zwei Übernachtungen benötigten.

Nach einer schnellen Führung durch das Besucherzentrum, der Sicherheitseinweisung und dem Anlegen Tunneltauglicher Kleidung ging es mit zwei Kleintransportern in den Zugangsstollen.

Der Zugangsstollen führt auf 4km Länge gut 400m tief hinunter zu den zwei Tunnelröhren wo auch der Rettungscontainer in dem für 24h die autarke Sauerstoffversorgung sichergestellt werden kann besucht wurde. Nichts für Leute mit Klaustrophie.

Während die Gruppe im Container sitzt wurde irgendwo ein Zünder ausgelöst. Ein eindrucksvolles akustisches Erlebnis.

Weiter ging es dann in die zukünftige Nothaltestelle und die Montagekaverne für die Tunnelbohrmaschine welche ab dort mit 8m Durchmesser die Röhre auffahren wird. Die Kaverne ist gut 20m hoch und 60m lang und wird im Endszustand soweit verfüllt dass nurnoch der reguläre Tunnelquerschnitt besteht.

Im übrigen hat man auf der italienischen Seite bereits fast alle Tunnelabschnitte ausgebrochen da man dort zwei Jahre früher begann da man schwierige Gesteinsfirmen vermutet hatte die wider Erwarten besser aufgefahren werden konnten.

Normalerweise werden Tunnel für eine Lebensdauer von 100 Jahren ausgelegt, beim BBT setzte man hierzu erstmals 200 Jahre an.

Die beuden Tunnelröhen liegen 60 – 70m voneinander entfernt aber zuvor wurde zwischen diesen und 15m tiefer ein Erkudumgsstollen erstellt ber bis auf einen kurzen Abschitt in der Grenzregion komplett erstellt ist und später die Technikanlagen des Tunnels aufnehmen soll.

Die beiden Hauptröhren sind alle 333m mireinander verbunden und in jedem dritten Qerschlag kann man in den Erkundundungsstollen hinab steigen.

Mit dem Erkubdungsstollen hat der zukünftig 60km lange Tunnel den Vorteil dass man nicht immer eine Tunnelröhre sperren muss um an den Technikanlagen Arbeiten durchzuführen.

Nein, im Tunnel liegt kein Schnee sondern es handelt such um nicht sonderlich bei Tunnelbauern beliebte weiche Phyrith.

Wieder hinauf gestiegen zur Hauptröhre geht es hinauf ins Seitental das als Deponie für den Aushub dienen wird und gut 80m hoch verfüllt wird. Was wie Qualm aus dem Stollen aussieht ist aufgewirbelter Staub.

Im Anschluss an die gut 2,5h Führung noch eine Runde durch das Besucherzentrum wo auch eine neuee ggü. einer verschlissenen Bohrrolle der Tunbelbohrmaschine ausgestellt ist.

Sodann gehts mit der Seilbahn unter der Brennerautobahn hindurch zur Bergeralm. Der Schnee hier oben ist zumeist künstlich.

Ein Blick durchs Wipptal und der zukünftigen Deponie und dann wird die Gastronomie besucht bevor es wieder hinab geht.

Zu Fuss geht’s nun durchs Ort zum Bahnhof wo alsbald der Talent zum Brenner folgt.

Schnee ist auch hier Mangelware und der Station Brenner merkt man schon an dass sie ihre besten Zeiten hinter sich hat. Was auch für das Ort gilt. Wäre da nicht das riesige Outlet Center wäre fast nichts mehr los abseits der Autobahn.

Die Outlet Kunden fahren aber in nicht geringer Tahl mit dem Zug und auch die Anzahl der Umsteiger zwischen den Zügen aus Bozen ubd Innsbruck welche hier oben jeweils enden ist nicht unwesentlich.

Das Bahnhofsrestaurant hat schon länger geschlossen, bietet aber laut Azshyng noch Schnitzel zu 9€ an.

Der Regionalexpress nach Bologna macht sich auf den Weg während der 55min verspätete EC nach Venedig kaum etwas von seiner Verspätung wettt machen konnte und dies obwohl nichtmal ein Umspannen mehr nötig ist da der Taurus mehrsystemfähig ist.

Aber auch irgendwann fährt der EC ab, auf die eigenartigen italienischen Signalbilder und mir bleibt nurnoch auf die S-Bahn nach Innsbruck zu warten. Abgenehn war es dann aus dem kalten Wind hier heroben zu kommen.

Eine orangefarbene Jacke und Rucksack zwingt hier oben übriges dazu andauernd zu grüßen da msn für einen Tf gehalten wurd die neben dfn Fahrgästen die zweitgrößte Personengruppe im Grenzbahnhof ist. Mit Inbetriebnahme des Tunnels wird es hier oben auf der Schiene vsl. sehr ruhig werden.

Zurück in Innbruck wird ein wenig ausgeruht und die Eindrücke revue passieren lassen bevor es hinter der Jugendherberge beim Sandwirt zum Essen geht.

Für morgen gibt’s eigentlich noch kein Programm. Je nach Wetterlage die gratis Seilbahn der Gästekarte und/oder Tram nach Igls oder Stubaital oder oder oder.

Vom Bernina über den Arlberg nach Innsbruck

Es war Abschiednehmen von Alp Grpm und bei bestem Wetter ging es sogar eine Stunde früher wie geplant los im via St. Moritz den RE über Klosters nach Landquart zu nehmen statt nochmal über den Albula nach Chur.

Wie gewohnt pünktlich erreicht der erste Zug des Tages überpünktlich kurz nach 7 Uhr Alp Grüm mit einem Coop Container im Schlepp.

Das Frühstück ist schon gerichtet al um kurz vor 8 Uhr der erte Zug des Tages nach Poschiavo abgefangen wird.

Bei top Wetter geht’s eine Stunde früher wie ursprünglich geplant Richtung St. Moritz

In Poschiavo konnte während des längeren Aufenthaltes der Kran begutachten werden der gestern Abend in Alp Grüm auftauchte.

Weiter ging es nach St. Mortiz wo die Ladestation für Akkubusse vom Bahnhofsplatz verschwunden ist und nur der Bus ins italienische Chiavenna auf Fahrgäste wartet.

Der Zug durch das Vereinatunnel nach Landquart wird mittels zweier Capricorn Triebwagen gebildet. Der Rollkoffer dient beim Fotografieren derweil als mobiler Tisch.

Die Mosaikbilder in der Unterführung sibd auch sehenswert.

Durch das schneearme Engadin und das noch schneeärmere Prättigau geht es weiter nach Landquart. In Klosters Platz wurde derweil auf den aus Davos kommenden Capricon aufgekuppelt.

Umstieg in den ICE4, welcher zum Glück nur bis Sargans genutzt werden musste. Alleine schon bei der Bestuhlung ist wunderbar die seinerzeitige Mehdorn Devise bei der Bestellung „hauptsache Billig“ bzw. dass es eigentlich ein IC und kein ICE werden sollte sehr augenfällig.

In Sargans fährt der ICE dann vor den RailJet (die Kiste ist auch nicht viel besser wie ein ICE4) aus Wien.

Nebenan wartet derweil einer der neuen SBB Dienstwagen?

Ein IC nach Chur führt derweil einen der genialen SBB Panoramawagen mit.

Und dann kommt schon der ÖBB QuälJet öhm RailJet nach Bratislava welcher bis Innsbruck genutzt wird.

In Buchs noch ein eigenartigen Schild und die Ausgeburt an tollen Design *hust* der Fa. Alstom fotografiert bevor es über den Rhein nach Lichtenstein geht.

Und kurz drauf wird Österreich mit Feldkirch erreicht.

Pber den Arlberg ist es Zeit für etwas „Mohnkuchen un a Melange“.

So sieht es also kurz vor Landeck von oben aus wo ich 2022 auf der Radtour unten am Kraftwerk stand.

Mit 5min Verspätung wurde dann Innsbruck erreicht und mit der Tram geht’s dann zur Jugendherberge.

An der Rezeption stellt man sich mit der Verrechnung der Vorauszahlung seltendämich an, naja egal will mich nicht weiter aufregen. Kommimunikation im Vorfeld scheint nicht so die Sache dieses Ladens zu sein. Immerhin sind die Zimmer recht brauchbar.

Abendessen dann im Stigl Bräu in der Nähe der Haltestelle Casino.

Morgen geht’s dann zur Baustelle des Brenner Basistunnel bei Steinach.