Wandertag bei Morteratsch

Heute war der Tag für die #debx2021 Teilnehmer zur freien Verfügung.

Einige fuhren zum Albula, andere nach Tirano oder nsch Mals im Vinschga.

Michael hatte eine gute Idee zu einer Wanderung zwischen Bernina Suot und Morteratsch die vielen interessante Ausblicke und Fotomotive versprach.

Der Tag begann mit blauem Himmel der dann sehr neblig wurde und dann in wiederum strahlenden Sonnenschein überging.

Hier schon mal gleich der Link zu Komoot zur kleinen Wanderung.

Der wunderbare Blick aus dem Zimmerfenster (Zimmer Palü) zum Gletscher und See und ein Zug ließ auch nicht lange auf sich warten.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Zug um 9:08 nach Bernina Suot und ab kurz vor Ospizio Bernina ging es durch die Nebelsuppe mit kurzen Aufhellungen.

In Bernina Suot hing die Wolkendecke niedrig und es hatte sogar Schnee(mann)reste.

Derweil badete ein Bagger seine Füsse im eiskalten Bergbach und schichtete dabei die dirtigen Steine um.

Kurzcdarauf der erste Fotostop mir dem PE „Bernina Express“ nach Tirano der von zwei ABe4/4III gezogen wurde.

Ein paar Meter weiter bot sich eine Stelle mit „Baumfotorahmen“ und für die Fotohornisse an. Letztere verrichtet im übrigen trotz der grossen Höhe von um die 2000m zuverlässig, aber stark am Akku zehrend, ihren Dienst.

Und dann ging es weiter talabwärts und durch die als Granitbrocken getarnte Panzersperre.

Nächster Fotostop und langsam kämpfte sich auch die Sonne durch die niedrige Wolkendecke.

Jetzt endete aber vorerst das gemütliche wandern im Talboden und es gibg auf einem Stichweg stramm bergauf zu einem Aussichtspunkt zum Morteratschgletscher.

Die Ausblicke auf dem Weg zum Aussichtpunkt waren zwar sehr schön aber leider verwehrten die diversen Bäume einen guten Panoramablick zum Gletscher. Nächster erfolgreicher Einsatz der Fotohornisse.

Bisher sind auch keine Abfangversuche der Flughornisse durch die Schweizer Luftabwehr feststellbar. 😂

Und ganz nebenbei hatten sich bis auf kleine sich langsam auflösende Reste auch die Wolken verzogen.

Und so ging es nun wieder hinunter um am rekativ neu eingerichteten und der Komoot App als Wanderweg gänzlich unbekannten Wasserfallweg weiter. Natürkich nicht ohne vorherige Fotostops für „wo ist der Zug?“ Fotos oder brauchbare Fotostellen mit Zug mitzunehmen.

Das durch die diversen Wasserfallstufen bzw. Kaskaden aufgewirbelte Wasser riecht recht intensiv und mischt such dabei mit dem Duft der herbstlichen Lärchren und andren Nadelbäumen.

Strahlend blauer Himmel, sprudelndes Wasser, bunte Wälder und rote Züge. Das ist derart kitschig zuckersüss dass man eigentlich Warnschilder aufstellen müsste.

Da der Wasserfall an der Bahn noch relativ im Schatten liegt geht es zunächst weiter zur Bahnststion Morteratsch um den nächsten Zug auf der Bahnbrücke zu erwischen, was auch gelang.

Danach zurück zum Wasserfall welcher leider immer noch nicht voll im nachmittäglichen Licht lag. Auch hier durfte die Flughornisse nochmal raus und verbrauchte ihren letzten Akku für den verspäteten Regionalzug nach St. Moritz.

Und dann ein letzter Stop am Wanderweg Bü und kleine Stärkung im Restaurant an der Bahnstation Morteratsch.

Rückfahrt nach Alp Grüm mit „Deko-Wolken“.

Da der Zug in Alp Grüm dort ein paar Minuten Aufenthalt hat geligt es ihn bei der Abfahrt durch die enge Kehre abzulichten und dann ging es Richtungen Ospizio für einen weiteren Fotostandort. Leider erwischte ich den Zug kurz nach 17 Uhr nach St. Moritz etwas zu spät und für den 17:44 nach Tiran war die Sonne schon hinter dem Berg verschwunden, beim Panoramazug aus Tirano gelang aber das rechtzeitige Auslösen.

Ein letzter Bluck aufs Panorana und die Station Alp Grüm und schon war es wieder Zeit zum Abendessen.

Geradezu traditionell wie bei fast jeder der letzten Übernachtungen der debx-Touren auf Alp Grüm gab es Käsefondue und zur Verdauung einen Kaffee Fertig.

Ja, das war die #debx2021 Tour welche unter den derzeitigen Bedingungen recht entspannt ablief.

Petrus hatte derweil wettertechnisch für sehr gute, gute und weniger gute Tage gesorgt, aber zum Glück kein richtig schlechtes Wetter dabei. Da lies der Wetterbericht im Vorfeld schlimmeres ahnen.

Und der Termin Ende Februar für das #debx2023 ist auch schon gesetzt.

Mit einem Umweg nach Hause

Heute war die letzte Etappe der Sommerradtour 2021 dran. Ursprünglich hatte ich den Heimweg über das Weschnitztal und die Neunkircher Höhe geplant entschloss mich aber ob des Wetters zu einer Änderung um an der Rheinbrücke bei Hofheim im Ried ein paar Fotos zu machen und das war eine Gute Idee.

So wurden es letztendlich 84 statt 49km aber dafür nur mit 380 statt 820m aufwärts.

Nach dem Frühstück wurde wieder aufgesattelt aber schon kurz hinter Großsachsen war ein Stopp fällig. Zu sehr bot sich der Blick von der Brücke über die Main-Neckar-Bahn als Fotomotiv an. Und wegen baubedingter Umleitungen von der Riedbahn kamen auch weitere ICE und gar der TGV (ohne Bild hier) vorbei.

Oh hoppla, habe ich mich verfahren? Das Appenzell leigt so nahe an zu Hause? Nein es ist nur die Fa. Appenzeller.

Über ein viertel Jahrhundert nach der „Bahnreform“ nennt sich die Straße zum Heddesheimer „Bahnhof“ an der Main-Neckar-Bahn und mitten im Industriegebiet gut 2km östlich vom Ort entfernt gelegen noch immer „Am Bundesbahnhof“ 😉 wohingegen die ex. OEG (heute RNV Strassenbahn) Station „Heddesheim Bahnof“ am westlichen Ortsrand an der Bahnhofstraße liegt.

Quer über die Felder geht es nun rüber nach Viernheim. Auch vornherein besaß zwei Bahnhöfe. Der im Süden gelegene „OEG“ Bahnhof erfreut sich weiter zahlreicher Nutzer und eines dichten Fahrplans auf der RNV Ringlinie 5 (Weinheim – Heidelberg – Mannheim – Viernheim – Weiheim)

Dort besteht nicht so viel Verwirrung denn der weiter nördlich gelegene „Bundesbahnhof“ ist schon lange nicht mehr auf der Schiene erreichbar (die dort vorhanden Wagons sind ohne weiteren Gleisanschluss außerhalb des Grundstücks) und die Gleisanschlüsse westlich zwar angebunden an die ehm. Strecke Weinheim – Lampertheim – Worms auch schon lange ohne Bedienung.

Auf der ehm. Trasse entlang der Wormser Straße geht es Richtung Westen durch Viernheim bevor die Trasse, von der A6 unterbrochen wird und um ca 45° Grad nach Nordwesten Richtung Lampertehim durch den Viernheimer Wald abzweigt. Parallel zur 1960 stillgelegten Trasse liegt eine Gas Hochdruckleitung, da der Wald auch teilweise Truppenübungsplatz der US Armee war stehen hier heute noch im dichten Abstand Warnschilder dass diese nicht überfahren werden darf.

Stellen an denen mit schweren Gerät die Gasrohre gequert werden durften sind besonders gekennzeichnet. Und alsbald ist Lampertheim und der Altarm des Rheins erreicht.

Hinter Lampertheim besteht die alte Bahnstrecke wieder bis zum Umpspannwerk wobei eine regelmäßige Bedienung bis ca. 1km zuvor zum BASF Werk stattfindet. Das Gleus ist gut 100m hinter dem Tor des Umspannwerks unterbrochen so dass die große Halle derzeit nicht mehr bedient werden kann. Dafür werden in dem unterbrochenen Bereich neue Stellplätze für Trafos geschaffen.

Ab jetzt ist die Strecke nu noch schwer auszumachen. Teils verläuft auf ihr ein Feldweg aber hinter Rosengarten ist die Strecke, auch durch den rÜckbbau des Bahndamms, nicht mehr eindeutig erkennbar. Diverse ehm. Diesntgebäude des ehm. Abzweig Landdamm an der Strecke Biblis – Worms kurz vor dem Beginn der Vorlandbrücke zur Rheinbrücke sind noch erhalten.

Und nun galt es zu warten und die „Fotohormisse“ passend in Stellung zu bringen.

Und zur Überraschung querte kurz vor der vollen Stunde eine Doppeltraktion ICE3 die Rheinbrücke Richtung Biblis. Anders als die „kleinen Lint“ von Worms nach Biblis oder Bensheim wirkt der ICE nicht so verloren auf der Brücke und daher beschließe ich auch noch eine Stunde zu warten ob dann noch einer kommt.

In Richtung Worms kam leider keiner, aber wieder kurz vor Voll dann in ICE4.

und es war ja klar, kaum hatte ich den Standort verlassen kamn noch ein Güterzug nach Biblis durch…

Weiter ging es nach Hofheim/Ried und der Zug nach Bensheim fohr passend ins Bild.

Kurz vor Biblis war dann der Grund für die ICE Umleiter erkennbar. Die Kollegen der Fahrleitung waren im Gleis Lampertheim – Biblis beschäftigt.

Gut 50km lagen noch vor mir und es war durch die längeren Fotostops schon später am Nachmittag. Also war nun kürzeste Fahrtzeit angesagt um von Biblis nach Langwaden…

… und weiter nach Seeheim. Eine Einkehr in der dortigen und sehr guten Eisdiele konnte ich mir gerade noch verkneifen.

Und dann ist schon wieder die „sch*** Rampe“ bei Eberstadt erricht die sit Jahren nahezu unbefestigt einen offizielen Radwegs nicht wert ist. Schrittgschwindigkeit ist hier mit Gepäck das absolute Maximum zum Herabfahren.

Und dann ist auch schon die Heimat in Sicht und der Reinheim um 18:05 VIAS kommt, wie so oft Samstags, verspätet vorbei.

Achja, zu Hause ist auch ganz schön und der Einfachheit halber gibt es heute nur „Mafiatorte“.

So, das war sie die Sommerradtour 2021.

Wer Planung und Realität der gesamten Sommertour 2021 vergleichen möchte:

Collection bei Komoot zur Planung mit 798km und 6580m aufwärts

Collection bei Komoot mit der tatsächlichen Tour (und vielen Bildern) mit 923km und 6140m aufwärts.

Und hier einfach nur die heutige und letzte Etappe von Großsachsen nach Hause.

Am morgigen Sonntag ist erstmals Ruhe angesagt und am Montag gehgt es per Bahn weiter zu Museumsbahnen usw. in Frankreich.