Glan- und Bliestal Etappe 9 – 27.05.2016

Aus den geplanten 54 km wurden 61,5 wobei bei den 410 Höhenmetern aufwärts gut 10 bis 20 abzuziehen wären. Der „Peak“ im Höhenprofil sollte dem Tunnel an der Schleife der Glan hinter Glan-Münchweiler geschuldet sein.

Zunächst statte ich, nach einer guten Nacht (schön wenn es nachts und nicht tagsüber regnet) und einem reichhaltigen Frühstück, dem ehm Bahnhof von Ulmet als auch der Brücke am Ortsende einen Besuch ab. Leider sind noch keine Schienenvelofahrer unterwegs. Diese konten erst weiter in der Nähe von Altenglan gesichtet werden. Da gestern die Fahrten nach Altenglan verliefen ging es heute ab Altenglan auf die Strecke.

Unterwegs sichtete ich den Streckenläufer der Glantalbahn für den Draisinenabschnitt. Ich zitiere passend zum Bild die DS 408 (FV) von 1972:

„… Die Mitarbeiter sollen es sich zur Pflicht machen, die Betriebsvorschriften gewissenhaft zu befolgen und ihren Dienst mit der dem Wesen des Eisenbahnbetriebes entsprechenden Raschheit, aber ohne Überstürzung, auszuführen. …“

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In Altenglan wurden die Getränkevorräte aufgefrischt was bei den heutigen gemäßigt warmen Temperaturen in 22°C aber sehr hoher Luftfeuchtigkeit sehr angesagt war.
Nach der Begutachtung der zur Zeit des Betriebes durch das EVU Transregio von 2000 bis 2008 genutzten und seit der Übernahme nach erneuter Ausschreibung und damit einhergeheder Betriebsübernahme durch DB Regio nicht mehr genutzten kleinen Betriebswerk in Altenglan geht es mehr und weniger parallel zur Bahnstrecke bis Glan-Münchweiler.

In Glan-Münchweiler verlässt die Strecke von Landstuhl nach Kusel das Glantal und der Radweg geht gut einen Kilometer hinter dem Bahnhof auf die Trasse der ehm Glantalbahn nach Homburg über.

Der Radweg ist nicht asphaltiert und sn einigen Stellen auf Grund des nächtlichen Regens relativ weich aber dennoch gut befahrbar. In Nanzdietschweiler befindet sich eine interessante Stahlbrücke über der ehm. Bahnstrecken. Kurz darauf geht es mangels einer Brücke sehr stril hinunter zur Strasse und ebenso heftig und steil wieder hinauf.
Eines der Highlights der Strecke ist u. a. der eine Schleife der Glan abkürzende Elschbacher Tunnel.

Im Industriegebiet von Waldmohr (bedient über die Anst. Waldmohr bis 1995) finden sich noch diverse Gleisredte der einst umfangreichen Anschlussgleise. Das ehm. Bahnhofsgebäude von Jägersburg-Waldmohr befindet sich in einem sehr desolaten Zustand. Die Gleisanlagen sind zurückgebaut. Auf verschlungenen und teilweise sehr matschigen Waldwegen (die Schwalbe Marathon Plus Reifen sind dafür definitiv nicht geeignet) geht es nach Erbach bei Homburg und von dort entlang diverser Hauptstraßen zum Homburger Hbf.
Das schönste an Homburg? Das Ortsausgangsschild von Homburg 😉

Parallel zur Bahnstrecken von Homburg nach Zweibrücken besteht noch ein Industriestammgleis über das anscheinend nur noch Thyssen-Krupp bedient werden. Vor einer Firma in der Beeder Straße steht die vmtl. ehemalige Werkslok ausgestellt. Das Werk selber hat keine Anbindung mehr. Im Gelände Pfalzwerke (Stromnetzbetreiber) befinden sicv ebenfalls umfangreiche Gleisanlagen (inkl. Bü am der Werkseinfahrt) die aber vmtl. nur noch für Trafotransporte genutzt werden.

Hinter dem Stadtrand geht es im stets weiter werdenden Bliestal nach Ingweiler wo die Bahnstrecken von Homburg nach Zweibrücken, ein Gleisdreieck bildend, eine Anbindung in Richtung Bierbach und die Bliestalbahn verfügte.

Noch vor Lautzkichen schwenkt die Bliestalbahn von der Strecke von Landau nach Rohrbach ab.

Etwas hinter dem Abzweig wechselt der Radweg auf die Bahntrasse.
In Blieskastel sind die ehemals umfangreichen Gleisanlsgen im nördlichen Bereich Einkaufsmätktrn gewichen. Im südlichen und mittleren Bereich dominieren Parkplätze die aber recht wild und chaotisch erscheinen. Mittendrin gibt es noch das erhaltene kleine gelb verklinkerte ehm Empfangsgebäude zu entdecken.
Zum Hotel geht es in den Ortsteil Mimbach.

Die Tour mit Bildern bei Kommot:
Glan- und Bliestal Etappe 9 – 27.05.2016
https://www.komoot.de/tour/t9421685?ref=atd

Tägliches Foodporn – Heute aus Ulmet im Glantal

Heutige Übernachtung ist im Landgasthof „Zum steinernen Mann“ in Ulmet m Glantal.

Das Zimmer ist extrem großzügig und mit Balkon.

Nach dem Duschen ab zum Essen und dort sind alle Fronten geklärt  ;-D

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Markklöschensuppe

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Dann ein gutes Salätchen

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Schnitzel Pfälzer Art mit Zwiebeln und Käse

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Abschluss mit „Äbbelränzche“ vom feinsten

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Noch ein Schnaps aufs Haus (man brachte den Bierdeckel)

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Und Tagesausklang auf dem Balkon

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Herrlich…

Vom Hunsrück in die Pfalz – Etappe 7 26.05.2016

Heute hab es „nur“ neun zusätzliche Kilometer und es wurden 63.4km bei 500 Höhenmeter hoch aber dafür 690 wieder runter.

Das Wetter ist den ganzen Tag erste Sahne gewesen. Ich konnte mir aber ein kurzes Hemd noch verkneifen. Mit dem Karnevalsellenbogen sieht das blöd aus.

Nach einer kleinen Runde durchs Ort, wo man sich rund im die katholische Kirche bereits auf die Fronleichnamsprozession vorbereitete, ging es nochmal zum Bahnhof um dann entspannt bergab rollend auf der Trasse der ehm. Bahnstrecke von Neubrücke nach Birkenfeld nach Neubrücke zu fahren.

Vor dem Bahnhof Neubrücke werden noch diverse alte Bauwerke entdeckt due nicht in den Radweg integriert wurden.

Der Bf Neubrücke wurde renoviert und mit einem sehenswerten Warteraum ausgestattet.

Interessanter weise ist nur Gleis 2 und 3
mit Oberleitung ausgestattet. Gleis 2 und das selten genutzte Gütergleis 4 (der Anschluss zur Fa. Fissler ist gekappt) sind ohne Fahrleuitung. Schade, hier wurde eine Chance vertan. Wenn die elektrische RB schon nicht bis Idar-Oberstein fshren kann (nur RE mit Diesel-Lint der Fa. Vlexx) dann wäre eine Reaktivierung der wenigen Kilometer nach Birkenfeld eigentlich sinnvoller gewesen als die Züge in Neubrücke im „Nirgendwo“ mit Umsteigezwang auf den Bus enden zu lassen.

Im Gegensatz zur im Tal verlaufenden Bahn- und Autobahn windet sich der Radweg am Hang weit nach oben. Gaaanz toll gebaut liebe Verkehrsplaner.

Ein auf dem Feldweg / Radweg engegenkommender Rollerfahrer mit seinem Nachwuchs auf dem Sozius verpeilt etwas den Bogen und legt sich etwas heftig hin.
Zum Glück hat man ja Pflaster und Co dabei und nach den ersten Schreck wirkt das Pflaster bei dem kleinen Wunder 😀

Weiter gehts durch Nohfelden und in fie Nähe zu der Stelle an der die Bahnstrecke von Türkismühle nach Kusel vor Türkismühle auf die Bahn im Nahetal trifft.

Eine interessante Fußgängerbrücje hat es in der Nähe des immernoch funktionieren Vorsignals. Auf eine weutere Erkundung Richtung Türkismühle wird auf Grund der tu erwartenden Höhenmeter verzichtet.

Bis Wolfersweiler im Gewerbegebiet liegt die Strecke noch und ist in recht gutem Zustand. Es wurde vor Wolfersweiler sogar eine „So da Brücke“ für eine bis heute nicht realisierte Entlastungsstasse aus Neubrücke an Wolfersweiler vorbei realisiert. Bis 2014 wurde in Wolfersweiler noch die Fa Westfalen Gas bedient. Leider ist das Gewebegebiet nicht erkundbar (u. a. wegen des heutigen Feiertag) und so wird die Strecke erst wieder im abgebautem Abschnitt hinter Wolfersweiler erreicht.

Hinter Eitzweiler landeichauf einem parallel zur ehm Bahnstrecke führenden „Singletrail“ für Mountainbiker den ich versehentlich für die Bahntrasse hielt. Somit war Schieben angesagt.
Ich kehrte daher frühestmöglich wider zur Straße und de Radweg zurück.

In Freisen liegen am Ortseingang bei der Fa. Höhrmann (Türen- und Torhersteller) sogar noch Gleise im Bahnübergang. Durchs Neubaugebiet wird das Freisener Rathaus erreicht das einen interessanten Brunnen besitzt.
Kurz hinter dem Rathaus befindet der Einstieg auf den hier Fritz-Wunderlich-Weg genannten Bahntrassenradweg über Schwarzerden nach Kusel.

Das erste Highlight, der eiserne Viadukt, ist leider nicht mehr per Rad befahrbar uns man umfähert ihn am Talhang. Nach einer weiten Schleife wird in Oberkirchen das dortige imposante Viadukt erreicht und hinter dem Viadukt der erste Tunnel der Strecke.
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Schnell wird Schwarzerden erreicht. Den Endbahnhof und Betriebshof der Ostertalbahn die von Ottweiler nach Schwarzerden einen Museumverkehr betreibt. Die für die Museumsfahrten genutzte Köf sowie „Umbaudreiachser“ stehen gut geschützt im Werksareal der Fa. „Industriewerke Saar„.
Aber auch die bereits renovierten Fahrzeuge im offen Bahnhofsgelände machen einen guten Eindruck. Eine DR/Ost-V60 im Nindesbahndesign fällt dabei besonders auf.

Weiter geht es stets leicht bergab bis nach Kusel wo leider andicrrsen Stellen die Trasse Überbaut bzw. der Bahndamm / die Brücken abgetragen wurden bzw. ein Haus auf der Trasse steht so dass einige eigentlich überflüssige Höhenmeter dazu kommen.

In Rammelsbach kann ein Talent auf dem Weg von Kusel nach Lamprecht eingefangen werden bevor der heutige Kreuzungs – und ehemalige Trennungs- / Keilbahnhof Altenglan erreicht wird. Westlich des ehemaligen Empfangsgebäude kreuzen heute die Züge von und nach Kusel, östlich des EG endet die stets gut besuchte Draisinenstrecke aus Staudernheim. Im südlichen Bahnhofsbereich befindet sich die seit der wiederübernahme des Verkehrs nach Kusel die ehm. Werkstatt von Transregio.

Teils direkt auf der Trasse des ehm. zweiten Gleis und auch auf parallelen Feldwegen zur Draisinenstrecke auf der Glantalbahn geht es nach Ulmet ins sehr empfehlenswerte Landgasthaus „Zum steinernen Mann“.

So. Genug geschrieben (und sich verschrieben) anbei die Tour mit Bildern.

Hunsrück-Pfalz – Etappe 7 26.05.2016
https://www.komoot.de/tour/t9378404?ref=atd

Auf vielfachen Wunsch…

… einzelner das Essen in Birkenfeld.

Hinsichtlich Zimmer und Essen war ich beim Oldenburger Hif in Birkenfeld durch Bewertungen und Gästebucheinträgen etwas vorgewarnt, was aber in Gänze wiederlegt wurde.
Das Zimmer war ordentlich und renoviert und das Essen war gensu so gut und reichlich.

Vorspeise: Zwiebelsuppe
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Ein Salat darf nicht fehlen
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Mit grünen Bandnudeln sowie Schinken, Pilzen und Käse überbackenes Schnitzel.
Sozusagen eine Mutation aus Cordon Bleu und Lasagne 😀
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Schmeckt besser wie es auf dem Foto aussieht.

Hinterher ein feines Tiramisu mit Espresso.
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Hunsrück – Etappe 7 – 25.05.2016 Kell am See – Keller See – Hermeskeil – Talsperre Otzenhausen – Birkenfeld

Heute ging es, nach einem guten Frühstück, etwas früher um kurz nach 9 los. Das Hotel / Brasserie Typisch in Kell am See kann ich von A bis Z empfehlen. Neben der 1a Austtatung und Verpflegung ist es inbesondere due herzlich und heitere Art der Wirtsleute die für mich eine 11 von 10 Punkte realistisch machen. Irgendwann komme ich daher bestimmt wieder.

Die frühere Abfahrt wird für einen Abstecher zum See genutzt der seit den 90er Jahren Kell den Zusatz „am See“ beschert. Und der See ist nicht der Teich im Dorfpark sondern ein ausgewachsener Stausee. 😀
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Vom Stausee geht es rüber nach Schillingen und runter zum ehm. Bahnhof im Ortsteil Niederkell.

Wieder hinauf auf der Bahntrasse der Ruwer- /Hochwaldbahn nach Kell am See (wie gestern) und weiter in Richtung Hermeskeil. Auf halber Strecke nach Reinsdorf (ich glaube dass ich das in diversen Fotos aus versehen Reinsfrld u. ä. genannt habe) kommt von den ebenen Abschnitte in den Bahnhöfen abgesehen seit Ruwer der erste Abschnitt mit Gefälle. Im ehm. Bahnhofsgelände ist eine Rangierlok der ehm. Hochwaldbahn (HWB) als Denkmal ausgestellt. Das Empfangsgebäude ist renoviert und erweitert und ym Rande des Bahnhofs gibt es ein Indianercamp.
Hinter dem Bahnhof steigt es zunächst bis kurz vor die Autobahnbrücke an um ab dort bis Hermeskeil wieder Gefälle aufzuweisen. Kurz hinter der Autobahnbrücke schwenkt von links die ehm. Hunsrückquerbahn parallel zum Radweg bei. Kurz vor Hermeskeil wechselt der Radweg vom Gleis aus Ruwer auf ein parallel links des Gleises der Hunsrückqurbahn laufendes ehm. Anschlussgleis.

Der Bahnhof von Hermeskeil deprimiert. Auf dem ehm. Gleis 1 (Hunsrückqerbahn) steht din skelettierter Schienenbus kurz vor der Brücke auch weiter hinten sind sind im Bahnhofsbereich diverse nicht mehr fahr- oder funtionstüchtige Fahrzeuge abgestellt. Zusammen mit dem „Museum“ im ehm. Betriebswerk ergibt sich ein stark vernachlässigtes Bild im Bahnhofsareal. Ein Aushang am Bahnhof weist auf die Streckensperrung und anschließende Stillegung vor ein paar Jahren hin.
Wenn ich das ganze aus der Erinnerung einer Sonderfahrt mit V100 und Silberlingen (Sonderfahrt von Joachim Seyferth) von Langenlonsheim über Simmern und Hermeskeil nach Türkismühle vergleiche… Alles in allem sehr deprimierend.
Anbei ein Link zur Website der KBS 607b (Hunsrückquerbahn) u. a. mit Bildern aus besseren Zeiten.

Lageplan des Bahnhofs von 1963

Lageplan des Bahnhofs Hermeskeil 2006 bis heute

Im ehm. Güterbereich zum Sägewerk hin (Seite Türkismühle) sieht es fast aus wie zu Betriebszeiten. Aber die Holzberge werden nun mit dem LKW speditiert.

Ich verlasse diesen deprimierenden Ort und hoffe dass die Diversen Vereine oder Gruppierungen wie z. B. Pro Hunsrück- und Hochwaldbahn e. V. oder auch die Stadt Morbach mit ihrem Engagement pro Hunsrückquerbahn erfolgreich sind und man den Nationalpark Hunsrück auch wieder per Bahn erreichen kann. Positive Beispiele wie z. B. die Ilztalbahn zum Nationalpark Bayrischer Wald gibt es bereits.

Über den Berg geht es nun zu der Talsperre von Nonnweiler (Primstalsperre). Nach einer Rast bei Kaffee und Kuchen an der Dammkrone geht es weiter nach Otzenhausen (könnte Partnerstadt von Wixhausen werden, oder?) wo vor kurzem unterhalb des keltischen Ringwalls ein „Keltenpark“ eröffnet wurde. Es fehlen noch diverse Infotafeln zu den Gebäuden des nachgebauten keltischen Dorfes (die offizielle Eröffnung ist erst im Juni) aber in den Gebäuden gibt es diverse Interessante Infos zu historischen Begebenheiten in der näheren Umgebung. Für 2,50 € ein sehr sehenswerter Ort. Man erwartet fast jeden Moment dass Verleihnix (Ja, Gallier nicht Kelten aber Verwandt) mit Fischen um sich wirft oder Obelix ein Wildschwein anschleppt. 😀

Nach den Kelten fahre ich hinab zum ehm. Bf. Otzenhausen.
Leider ist nicht mehr viel vom Bahnhof erkennbar. Nur ein seiner Blinklichter beraubter Bü mahnt die noch vorhandene Bahnstrecke an. Auf dem Weg nach Schwarzenbach verblüfft mich eine LKW Tankstelle von DEA. Eigentlich gibt es die Marke nicht mehr. Vielleicht hat man aber nur nicht umlackiert.

Von Schwarzenbach nach Waldbach bei Eisen geht es ohne separaten Weg direkt auf der Hauptstrasse entlang. Gut dass es bergab geht.
Hinter Eisen ergibt sich ein sehr schöner Panoramablick über die Hunsrückhöhen.
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Leider entpuppt sich der laut Komoot Landkarte weiterführende Weg als fast nicht existent und so schlage ich mich durch gut 1m hohes Gras bzw. die gemähte Wiese zum nächsten Feldweg durch.
Durch die Orte Achtelsbach und Brücken nähere ich mich drch ein Seitental dem Etappenziel Birkenfeld und mache gleich einen Abstecher zum Bahnhof der ehm. Bahn von Neubrücke nach Birkenfeld. Das Bahnhofsareal ist teilweise bebaut oder zur Strasse umgewidmet. Auf einer liegengebliebenen Doppelten Kreuzungsweiche ist eine recht ramponierte Lok mit Wagen abgestellt. Das ehm. Empfangs- und Nebengebäude ist noch vorhanden.

Nach 54,8 km und 640 Höhenmetern Steigung ist das Hotel als Etappenziel erreicht.

Hunsrück – Etappe 7 – 25.05.2016 Kell am See – Keller See – Hermeskeil – Talsperre Otzenhausen – Birkenfeld
https://www.komoot.de/tour/t9355254?ref=atd

Hunsrücker Foodporn by Kell am See

Zunächst mal eine Tomatensuppe. Dazu einen trockenen Weißen aus der Region.

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Dazwischen Salat

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Hauptgang Rind- und Schweinespieß mit Pfeffersauce und Bratkartoffeln. Dazu ein halbtrockener Roter.

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Abschluss (schlechtes Licht) Vanilleeis mit Eierlikör

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Bettlektüre

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Die Übernachtung und das Essen im Hotel / Brasserie „Typisch“ kann ich nur vollstens empfehlen. Auch die Besitzer aus dem fernen Holland 😀 sind sehr nette Gastgeber.

Ruwertal Hunsrück – Etappe 6 – 24.05.2016 Trier – Ruwer – Kell am See

Nach einem guten Frühstück im sehr empfehlenswerten Hotel Deutscher Hof geht es quer durch Trier Richtung Ruwer.

Dabei wurden natürlich auch die üblichen und gestern Abend besichtigten „alten Gebäude“ abgeklappert.
Aber auch die Wohngebieten rund um die Altstadt birten interessante Gebäude. Sehr nett ist auch der „Nells Ländchen“ Park östlich des Hbf.

In der Metternichstrasse dann die ersten toten Bahnrelikte. Das dort noch abschnittsweise erkennbare Gleis führte u. a vorbei an der Recycling-Firma Steil Abt. Papier (Steil entsorgt auch alte Bahnfahrzeuge) und unter der Bahnstrecken zur Nordbrücke hindurch gehörte zur einstmaligen Moseltalbahn.
Parallel zur ehm. Ruwer- / Hochtalbahn führt der Radweg Richtung Ruwer. Bis kurz vor dem ehm Bü über die Ruwerer Strasse ist die ehm. Strecke frisch saniert (Schwellen von 2015) und abschließend mit einer Verladestelle für Trafos versehen. Der Bü wurde zurückgebaut und Radfahrer müssen auf die stark befahrene Strasse nach Ruwer ausweichen. Das Ganze ist nicht optimal.

Erst hinter dem Bahnhof von Ruwer wird die ehm. Bahnstrecke nach Hermeskeil zum Ruwer-Hochwald-Radweg. Am ehemaligen Bü Posten im Ort sind diese Fotos und Infos ausgehängt.

Kurz hinter Ruwer wird eine (ehemalige?) Mühle mit Gleisanschluss passiert und ab hier gibt es auch keine ebnen Steckenabschnitte mehr, die Strecke steigt mit durchschnittlich 1% Steigung.
Verläuft die Strecke zunächst bis Sommerau oftmals im von Wingerten gesäumten und bis Waldrath relativ weiten Tal wird es immer enger und die Bahnstrecke quert sehr oft die Ruwer.

In Waldrach kann man ein kurzes Stück einer fast 2000 Jahre alten römischen Wasserleitung besichtigen die zumeist unterirdisch nach Trier leitete.

In Sommerau läd eine Burgruine und ein Wasserfall der Ruwer zum Besichtigen ein.

Im ehemaligen Vyjnhof von Gusterath der weit unterhalb des eigentlichen Ort unten im Tal liegt informiert eine Infotafel über den ehrmaligen Standort der Schuhfirma Romika neben dem Bahnhof.

Ab hier verläuft die Bahnstrecke zumeist im Wald Oberhalb der Ruwer.

Hinter dem ehm. Bf Zerf verlässt der Radweg die Bahntrasse und führt auf Feldwegen mit kurzen aber kräftigen Steigungen am rechten Hang der Ruwer weiter. Dabei lohnt ein Abstecher zum Fleschfelsen am oberen Rand des Tals. Die Bahnstrecken verläuft derweil auf der linken Talseite.

Nach gut 3,5 km führt der Radweg auf der nun wieder auf der rechten Talseite verlaufenden Bahntrasse weiter.

Der Wald weicht Wiesen und das Tal wird wieder weiter. Weiter kontinuierlich steigend wird der ehm. Bf Schillingen im Ortsteil Niederkell erreicht in dem die Autozulieferer Firma Bilstein andäsdig ist und das ehm. Bahnhofsgelände als Parkplatz in Beschlag hält.
Der Busfahplan „Niederkell, Ort“ am fhm Bf Schillingen ist sehr übersichtlich. Brauchbarer ÖPNV sieht anders aus.

Bald wird Kell am See erreicht. An einem kleinen Radtplatz ist eine Reminiszenz an dir Nshn ind den Radweg ausgestellt. Das Empfangsgebäude besteht noch und davor liegen noch gut 200m Gleis.
Am Bahnhofskopf Richting Hermeskeil ist auch schon das Hotel „Typisch“ als heutiges Etappenziel nach 44,4 km und 520 Höhenmetern erreicht.

Im Hotel gibt es zudem passende Bettlektüre
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Hier wie gewohnt der Link zur Route und den Bildern:
Ruwertal Hunsrück – Etappe 6 – 24.05.2016 Trier – Ruwer – Kell am See
https://www.komoot.de/tour/t9338449?ref=atd

Eifel Etappe 5 – 23.05.2016 Irrel – Echternach – Wasserbillig – Trier

Heute wollte ich es etwas entspannter angehen, trotzdem wurden es 52km mit 300 Höhenmetern nach Oben.
Zunächat begab ich mich auf die Suche nach Resten der ehm. Bahnstrecke von Bitburg nach Igel in Irrel.
Der Irreler Tunnel ist nicht auf die Schnelle zu finden aber laut diversen Dokus nun Teil des Westwallmuseums. Das Empfangsgebäude ist noch vorhanden und beherbergt eine Gaststätte. Westlich des Empfangsgebäude ist der Bahndamm abgegraben um Platz für Wohnungen und Supermärkte zu schaffen. Fas östliche Bahnhofsareal ist mit einem Getänke- sowie Baustoffhandel als auch eine Buswerkstatt überbaut. Vor der Irreler Mühle wurde der Bahndamm ebenfalls abgegraben so dass der dortige Viadukt über die Nims recht verloren in der Landschaft steht.

Hinter dem Viadukt nutzt der Radweg die Bahntrasse das Viadukt bei Menningen muss aber „unerfahren werden“ erst hinter dem Viadukt geht rs wieder auf die Bahntrasse.
In Minden wo die Nims in die Sauer mündet biege ich von der Nims-Sauertal Bahn ab und fahre am linken Ufer hinauf nach Echternacherbrück ind hinüber ins luxemburgische Echternach. Nach der Besichtigung der hübschen Altstatt suche ich den ehemaligen Bahnhof. In Echternach endete sowohl eine Meterspurbahn von Luxemburg Stadt als auch eine Bahn entlang der Sauer von Ettelbruck über Diekirch (bis Diekirch noch in Betrieb), Echternach und Waserbillig nach Grevenmacher.
Der Bahnhof ist heute ein Busbahnhof mit Bushof der CFL die u. a. im Ral der Sauer mehrere Linien betriebt. Die Strecke scheint in südliche Richtung durch den Schlossgarten verlaufen zu sein. Unmittelbar neben der Straßenbrücke nach Echternacherbrück ist zumindest ein Brückenfundament und Bahndamm erkennbar. Bis hinter Rosport ist die ehm. Strecke nicht mehr klar erkennbar. Südlich des Kraftwerk am Sauerkanal vor Hinkel sind Stützwände erkennbar. In Hinkel steht noch ein stark umgebautes ehm. Wärterhaus und vor Born verläuft der Radweg definitiv auf der am Hang angebauten Trassen. Die Wegeführung in Born ist nicht klar der Bahnstrecken zuzuordnen jedoch wird ab hier die Bahnstrecke vmtl. oft direkt parallel oder neben der Strasse verlaufen sein.
In Moersdorf steht ein kleines Wärterhaus mit Bahnhofsnamen direkt am Radweg.
Letztendlich wird Wasserbillig erreicht wo sich ein CFL Stadler KISS sich die Ehre auf der Brücke über die Sauer an der Mündung in die Mosel gibt.
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Bequem und mit Rückenwind geht es moselabwärts nach Trier um in das Hotel einzuziehen.

Anschließend noch ein Rundgang durch Trier.

Hier noch viel mehr Bilder und die Route:

Eifel Etappe 5 – 23.05.2016 Irrel – Echternach – Wasserbillig – Trier
https://www.komoot.de/tour/t9323250?ref=atd

Angekommen in Trier

Unbeschadet bzw. nicht zusätzlich beschädigt bin ich in Trier angekommen.
Nach etwas Einkaufen (u. a. Salbe fürs Aua) und Sightseeing u. a. des halbfertigen Römergelumpe (bekommen es in über 1000 Jahren nicht mal hin daas ein Tor fertig gebaut oder abgerissen) gibt es wieder Essen im Hotel. Dass man just huer für Lampertheimer Spargel wirbt betrachte ich fast als Stalking.

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Heute mit Bitburger (*örks*) dazu Brot und diverse Aufstriche.

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Erbsensuppe mit Lauch

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1a Lammhüfte mit Kartoffelgratin und grosszügigen Beilagensalat

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Panna Cota mit Kirschsauce und Pistazieneis. Extrem lecker…

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Nachtrag – Abendessen in Irrel

Nach dem Sturz und dem Schreck ist nichts besser als ordentliches Essen im Hotel (Koch-Schild).
Mangels regionalen Bieres (Bitburger zählt nicht *ggg*) schwenkte ich heute mal auf Wein um.
Ein 2013er Piesporter Treppchen. Gut trinkbar und ohne Nebenwirkungen.

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Dsnn gibts wieder Brit mit Quark zum Anfüttern 😀

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Eifeler Kartoffelsuppe zum Selbergarnieren.

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Hirschgulasch mit 1a Soße, Spätzle, Rotkohl und Salat

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Abschlusd mit Eis mit Himbeeren.

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So klingt der Tag dochnoch sehr schön aus. Die Schulter und Ellenbogen engten die Schlafpositionen doch etwas ein. Habe trotzdem in Summe super geschlafen.