Frankfurter Feldbahnmuseum

Da ich am gestrigen Samstag (endlich) das neue Firmenfahrrad (das Dritte seut 2017) übernehmen konnte dachte ich mir dass es eine gute Idee wäre den neuen Bock gleuch mal „einzureiten“.

Daher fuhr ich heute erstmal mit der RB82 um 09:49 (12min verspätet) nach Frankfurt Hbf und von dort Richtung Rebstockpark.

Von der Galluswarte gibg es entlang der Mainzer Landstraße hinüber zum Europaviertel das auf dem ehemaligen Hauptgüternahnhof errichtet wurde.

Am VGF (Bus)Depot am Rebstockpark steht ein Signal. Eher ungewöhnlich da hierher nie Strassen- oder Stadtbahnen fuhren.

Die Einfahrt in den Rebstockpark verpasse ich mehrfach. Die Anzeige auf dem Kiox500 ist ggü. dem Nyon vom Vorgängerrad eher unterdurchschnittlich.

Die Grünfläche auf dem unteren rechten Bild ist die östliche Endstation „Alter Flugplatz“ der Feldbahn.

Kurz nach 11 fährt mir auch schon der erste Zug vir die Linse. Das blau-weiße Schild rechts vom Zug ist noch aus der Zeit bevor die Parkhäuser für die Messe errichtet wurden und das Gelände des Rebstockpark zu Messezeiten als Parkplatz dienten.

Ein paar mutige Nilgänse überschreiten ab und an die Gleise, flüchten bei Annäherung der Züge aber immer Richtung Rebstocksee.

Es verkehren mehrere Garnituren mit regelmäßig wechselnden Zugloks und auch ein Güterzug ist dabei.

Vom Museumsgelände fahren die Züge erst durch eine Kleingartenanlage und biegen am Gleisdreieck nach Westen zum Haltepunkt Kaiserdamm. Dort wird die Zuglok umgesetzt und zur aktuellen östlichen Endhaltestelle „Alter Flugplatz“ gefahren.

Dort wird dann wieder umgesetzt und via dem Gleisdreieck zurück zum Museum gefahren.

Bisweilen sind drei Fahrten gleichzeitig unterwegs.

Und zwischen die diversen Dampfloks mischen sich auch Dieselloks.

Kurz vor dem östlichen Endhaltepunkt teilt sich die Bahn einen Bahnübergang mit eine Art Cricket spielender Inder die ihr Spiel daher regelmäßig unterbrechen müssen.

Nachdem genügend Fotos im Rebstockpark gemacht wurden geht es hinüber zum Feldbahnmuseum.

Auch hier herrscht rege betriebsamkeit ubd gut gemachte Ausstellungen laden zum Besuch ein.

Die amerikanisch aussende Dampflok auf dem Bild unten rechts wurde 1896 von Jung nach Mexiko geliefert wo sie bis 1914 auf einem Landsitz auf 1,6km im Einsatz war. Danach diente sie für diverse Besitzer in Mexiko als Denkmallok bevor sie 2014 nach Frankfurt kam und dort das älteste Fahrzeug ist.

Nach etwas Kaffee und Kuchen ging es nun auf den Rückweg.

Aber nicht per Bahn, sondern per Rad.

Erstmal entlang der diversen „Autohändler“ am Römerhof zur Oeserstrasse. Von 100 Orten an denen ich kein Auto kaufen würde wäre hier der 101te.

Aber mit der U5 Verlängerung durchs Europaviertel dürften die obskuren Läden Geschichte werden da hier vsl. die oberirdische Wende- und Abstellanlage entstehen wird.

Dsnach geht es auf dem Radweg der teils neben ubd teils unter der A5 geführt ist über den Main hinüber nach Nuederrad.

Weiter durch Niederrad zum Oberforsthaus wo mich das eher rudimentäre Navi auf dem Kiox500 Display erstmal in die Irre führt, aber immerhin ein Strassenbahnfoto gelingt dabei.

Am Waldstadion vorbei, wo heute irgendein Musikevent im Gange ist und nicht unerheblichen Fussgängerbetrieb generiert geht es rüber in den Wald.

Der Wald beherbert(e) diverse Parkplatzflächen für das Waldstadion (aktuell Deutsche Bank Park genannt) beherbergte finden sich auf den Waldwegen großzügige Beschilderungen auf Bundesstraßenniveau.

Und nach kurzer Zeit wurde der ehemals für Autozüge nicht gerade unbedeutende Bahnhof Neu Isenburg erreicht. Die Verladerampen jedoch stehen schon seit vielen Jahren ungenutzten herum.

Noch ist am heutigen Ende der ehm. Strecke bach Neu Isenburg Stadt wenig Bautätigkeit Richtung Stadt erkennbar. Der Prellbock ist fast komplett eingewachsen.

Wer mal eine klare Richtungsentscheidung gebraucht wird, einfach mal das Bosch Navi fragen. Die Linie geht nach links weg, die Vorschau sagt rechts Abbiegen 😀

Trotz dieses Navi Murks wird alsbald Dreieich erreicht und mit einem Abstecher bei Götzenhain ist auch ein Foto der Dreieichbahn drin.

Durch den Wald gehts weiter zur Grube Messel.

Heute habe ich es mal vor 17 Uhr zum Weltkulturerbe geschafft, da es aber schon 16:15 Uhr ist statte ich nur dem Bistro und dem öffentlichen Bereich einen Besuch ab bevor es weiter nach Gundernhausen und über die Siedlung Stetteritz Richtung Heimat geht.

Das neue Rad fährt sich super. Vom 800Ah Akku sind nach 61km sind noch 50% Restkapazität vorhanden und der Eigenanteil lag bei 60%.

Anbei noch der Link nach Komoot mit noch mehr Fotos. Die „Luftlinie“ von Reinheim nach Frankfurt ist die Zugfahrt ohne Einrechnung in die Tourdaten.

Sommerlicher Pfingstdampf auf der Königsteiner Bahn

Top sommerliches Wetter mit bis zu 30°C angekündigt. Daher breche ich so früh wie möglich in Richtung Königstein auf.

Mit der rekativ mager besetzten RB82 geht es um 7:51 nach Frankfurt Hbf und dort im als RB12 nach Königstein.

Die Wasserstoff Lint hatten nicht unerhebliche Anlaufschwierigkeiten was der DB Regio „Billigtochter“ Start den unrühmlichen Spitznamen DB Fehlstart einbrachte.

Aber heute lief er gut, das Laufverhalten ist ruhig. Die Brennstoffzelle ist naturgemäss nicht zu hören und die Elektromotoren sind sehr dezent.

Neben der Aussenlackierung weisen auch die Sitzbezüge auf den eher besonderen Treibstoff hin.

Pünktlich im 9:25 wird Königstein erreicht wo sich der Aufbau zum Bahnhofsfest in den letzten Zügen befindet. Der Mitropa Speisewagen wartet auf hungrige Kundschaft und die Köf auf Mitfahrer von der alten zur neuen Fahrzeughalle. Ein alter Mercedes Bus ist bereit für Kundschaft für die darin ausgestellte ÖPNV Literatur.

Ich schwinge mich aufs Rad und fahre bis kurz vor Schneidhain um den ersten Dampfzug des Tages nach Königstein abzufangen.

Wie üblich wird der Zug auf der „Talseite“ mit einer 218 bespannt. Die Klimaanlage ist in der Lok „an“, also die Tür auf 😀

Kurz danach folgt der H2O Lint nach Königstein der kurz danach wieder zurückkehrt und dann vom „Dampfzug“ mit Diesellok voraus gefolgt wird.

Jetzt ist ein wenig Zeit und ich fahre zurück nach Königstein um mich bei Apfelkuchen und Kaffee für den Tag zu stärken.

Nach der Ankunft der an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt verkehrenden Regionalbahn mache ich mich auf den Weg zum nächsten Fotostandort am südlichen Ortsende von Schneidhain.

Passend für den zweiten Dampfzug komme ich an. Trotz der durch die Wärme kaum vorhandenen Dampfwolke merkt man der Lok schon an dass sie in der Rampe schwer arbeiten muss, auch wenn die 218 am Zugschluss etwas mithilft.

Gemütlich rolle ich durchs Tal Richtung Kelkheim. Die Bahnübergänge vor Kelkheim bieten sich aber nicht für den zurückkehrenden Dampfzug an.

Der im letzten Jahr als Fotomotiv genutzte Übergang wurde zwischenzeitlich aufgehoben.

Also rolle ich durch Kelkheim weiter talwärts.

In Liederbach erwische ich dann von der Feldseite aus die RB12 nach Frankfurt Höchst und zum Hbf.

In Liederbach kreuzen sich dann die RB12 nach Königstein und der „Dampfzug“ nach Höchst.

Zwischen Liederbach Süd und Unterliederbach warte ich dann die Rückkehr des Dampfzug ab.

An der Trafoverladestelle kurz vor der A66, die Weiche in das Verladegleis ist mit einem Dauerverschluss festgelegt, „entgleise“ ich das Rad auf der Gleissperre  🙂

Ich möchte nicht wissen wue viele Ölwannen diese mittem im Feldweg liegende Gleissperre schonnauf dem Gewissen hat 😉

Im Gegensatz zur Gleissperre sind die als Gleisabschluss dienende „Nocken“ heruntergeklappt. Nur das Sh0 kennzeichnet das Gleisende.

Durch Unterliederbach gehts nun nach Höchst.

Und am Hochbunker sowie der Hauptpforte des „Industrieplark Höchst“ der einstigen Farbwerke Höchst AG zum Main.

Über die Leunabrücke (wie passend) wird der Main überquert. In ein paar Jahren wird hier die „RTW“ Tram auch noch Platz auf der Brücke finden.

Nun gehts runter Richtung Schwanheimer Düne und rüber zur Schwanheimer Bahnstrasse.

Wegen Bauarbeiten verkehrt die RB10 zwischen Frankfurt Hbf und Mainz-Kastell nicht über F-Höchst. Sonst ist hier eher wenig los da die S-Bahnen und RE2 via F-Flughafen Regiobahnhof verkehren.

Erst kam der Flirt der Vias nach F-Hbf im klassischen Vias Lack und dann nach einiger Zeit ein Flirt im neuen SPNV-Nord vorgegeben Design in „Vias-Grün“.

Noch ein wenig der Strasse entlang und Gateway-Gardens ist erreicht. Die DB Schenker Zentrale ist nach dem Verkauf an den dänischen Logistikkonzern DSV nun von der Airline Condor übernommen worden.

Am Terminal 2 mit startenden Condor „Ringelflugzeug“ im Hintergrund vorbei geht’s nun weiter zur A5.

Die vollautomatisch fahrende und zum neuen Terminal 3 verlängerte „Skyline“ fährt immernoch nicht und wird per Bus im „SEV“ gefahren. Diverse Techniker mit Siemens Westen laufen auf der Trasse herum.

Noch ein paar Flüge beobachten, es wird nach Osten gestartet, und per Brücke über die A5 hinweg geht’s nach Zeppelinheim.

Die Bahnunterführung in Zeppelinheim ist eher suboptimal zu befahren, der Biergarten „Terminal  4“ auf dessen Ostseite wird übergangen. Danach etwas über die gut ausgebaute L3262 Richtung Neu Isenburg bevor es fast kerzengerade nördlich des Langener Waldsees nach Langen geht.

Auf der Bahnbrücke veim S-Bahn Haltepunkt „Langen-Flugsicherung“ gibt’s noch ein paar Ausblicke nach Frankfurt mit Skyline.

Ich bin erstaunt dass selbst Langen über einen kleinen aber feinen Altstadtkern verfügt, während am Schwimmbad eine gut 100m lange Warteschlange besteht.

Über die A66 hinweg geht es wieder in den kühlen Wald in Richtung Messel.

Eigentlich wollte ich endlich mal die Grube Messel besuchen, aber dieses schließt bereits im 17 Uhr und um die Uhrzeit komme ich erst dort vorbei.

Also kein Zwischenstop und zügig geht’s weiter nach Gundernhausen.

Ich fahre nich einen Schlenker nach Gross Zimmern und am Reinheimer Teich kehre ich beim Segelflugplatz ein.

Der Nachtisch wird dann in Ueberau eingenommen und fann ist nach knapp 74km wieder die Heimat erreicht.

Hier noch die Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bindern der heutigen Tour.