Sommerlicher Pfingstdampf auf der Königsteiner Bahn

Top sommerliches Wetter mit bis zu 30°C angekündigt. Daher breche ich so früh wie möglich in Richtung Königstein auf.

Mit der rekativ mager besetzten RB82 geht es um 7:51 nach Frankfurt Hbf und dort im als RB12 nach Königstein.

Die Wasserstoff Lint hatten nicht unerhebliche Anlaufschwierigkeiten was der DB Regio „Billigtochter“ Start den unrühmlichen Spitznamen DB Fehlstart einbrachte.

Aber heute lief er gut, das Laufverhalten ist ruhig. Die Brennstoffzelle ist naturgemäss nicht zu hören und die Elektromotoren sind sehr dezent.

Neben der Aussenlackierung weisen auch die Sitzbezüge auf den eher besonderen Treibstoff hin.

Pünktlich im 9:25 wird Königstein erreicht wo sich der Aufbau zum Bahnhofsfest in den letzten Zügen befindet. Der Mitropa Speisewagen wartet auf hungrige Kundschaft und die Köf auf Mitfahrer von der alten zur neuen Fahrzeughalle. Ein alter Mercedes Bus ist bereit für Kundschaft für die darin ausgestellte ÖPNV Literatur.

Ich schwinge mich aufs Rad und fahre bis kurz vor Schneidhain um den ersten Dampfzug des Tages nach Königstein abzufangen.

Wie üblich wird der Zug auf der „Talseite“ mit einer 218 bespannt. Die Klimaanlage ist in der Lok „an“, also die Tür auf 😀

Kurz danach folgt der H2O Lint nach Königstein der kurz danach wieder zurückkehrt und dann vom „Dampfzug“ mit Diesellok voraus gefolgt wird.

Jetzt ist ein wenig Zeit und ich fahre zurück nach Königstein um mich bei Apfelkuchen und Kaffee für den Tag zu stärken.

Nach der Ankunft der an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt verkehrenden Regionalbahn mache ich mich auf den Weg zum nächsten Fotostandort am südlichen Ortsende von Schneidhain.

Passend für den zweiten Dampfzug komme ich an. Trotz der durch die Wärme kaum vorhandenen Dampfwolke merkt man der Lok schon an dass sie in der Rampe schwer arbeiten muss, auch wenn die 218 am Zugschluss etwas mithilft.

Gemütlich rolle ich durchs Tal Richtung Kelkheim. Die Bahnübergänge vor Kelkheim bieten sich aber nicht für den zurückkehrenden Dampfzug an.

Der im letzten Jahr als Fotomotiv genutzte Übergang wurde zwischenzeitlich aufgehoben.

Also rolle ich durch Kelkheim weiter talwärts.

In Liederbach erwische ich dann von der Feldseite aus die RB12 nach Frankfurt Höchst und zum Hbf.

In Liederbach kreuzen sich dann die RB12 nach Königstein und der „Dampfzug“ nach Höchst.

Zwischen Liederbach Süd und Unterliederbach warte ich dann die Rückkehr des Dampfzug ab.

An der Trafoverladestelle kurz vor der A66, die Weiche in das Verladegleis ist mit einem Dauerverschluss festgelegt, „entgleise“ ich das Rad auf der Gleissperre  🙂

Ich möchte nicht wissen wue viele Ölwannen diese mittem im Feldweg liegende Gleissperre schonnauf dem Gewissen hat 😉

Im Gegensatz zur Gleissperre sind die als Gleisabschluss dienende „Nocken“ heruntergeklappt. Nur das Sh0 kennzeichnet das Gleisende.

Durch Unterliederbach gehts nun nach Höchst.

Und am Hochbunker sowie der Hauptpforte des „Industrieplark Höchst“ der einstigen Farbwerke Höchst AG zum Main.

Über die Leunabrücke (wie passend) wird der Main überquert. In ein paar Jahren wird hier die „RTW“ Tram auch noch Platz auf der Brücke finden.

Nun gehts runter Richtung Schwanheimer Düne und rüber zur Schwanheimer Bahnstrasse.

Wegen Bauarbeiten verkehrt die RB10 zwischen Frankfurt Hbf und Mainz-Kastell nicht über F-Höchst. Sonst ist hier eher wenig los da die S-Bahnen und RE2 via F-Flughafen Regiobahnhof verkehren.

Erst kam der Flirt der Vias nach F-Hbf im klassischen Vias Lack und dann nach einiger Zeit ein Flirt im neuen SPNV-Nord vorgegeben Design in „Vias-Grün“.

Noch ein wenig der Strasse entlang und Gateway-Gardens ist erreicht. Die DB Schenker Zentrale ist nach dem Verkauf an den dänischen Logistikkonzern DSV nun von der Airline Condor übernommen worden.

Am Terminal 2 mit startenden Condor „Ringelflugzeug“ im Hintergrund vorbei geht’s nun weiter zur A5.

Die vollautomatisch fahrende und zum neuen Terminal 3 verlängerte „Skyline“ fährt immernoch nicht und wird per Bus im „SEV“ gefahren. Diverse Techniker mit Siemens Westen laufen auf der Trasse herum.

Noch ein paar Flüge beobachten, es wird nach Osten gestartet, und per Brücke über die A5 hinweg geht’s nach Zeppelinheim.

Die Bahnunterführung in Zeppelinheim ist eher suboptimal zu befahren, der Biergarten „Terminal  4“ auf dessen Ostseite wird übergangen. Danach etwas über die gut ausgebaute L3262 Richtung Neu Isenburg bevor es fast kerzengerade nördlich des Langener Waldsees nach Langen geht.

Auf der Bahnbrücke veim S-Bahn Haltepunkt „Langen-Flugsicherung“ gibt’s noch ein paar Ausblicke nach Frankfurt mit Skyline.

Ich bin erstaunt dass selbst Langen über einen kleinen aber feinen Altstadtkern verfügt, während am Schwimmbad eine gut 100m lange Warteschlange besteht.

Über die A66 hinweg geht es wieder in den kühlen Wald in Richtung Messel.

Eigentlich wollte ich endlich mal die Grube Messel besuchen, aber dieses schließt bereits im 17 Uhr und um die Uhrzeit komme ich erst dort vorbei.

Also kein Zwischenstop und zügig geht’s weiter nach Gundernhausen.

Ich fahre nich einen Schlenker nach Gross Zimmern und am Reinheimer Teich kehre ich beim Segelflugplatz ein.

Der Nachtisch wird dann in Ueberau eingenommen und fann ist nach knapp 74km wieder die Heimat erreicht.

Hier noch die Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bindern der heutigen Tour.

Dampf auf der Königsteiner Bahn

An Pfingsten fährt die Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. zweistündlich Sonderzüge zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein auf der von der HLB Basis betriebenen Königsteiner Bahn zwischen den seit 2022 dort von der DB Start gefahrenen Brennstoffzellen Alstom Lint.


Also ging es am Pfingstmontag nach dem Frühstück zuerst mit der Vias Odenwaldbahn RB82 zum Frankfurter Hauptbahnhof und dann mit der S4 nach Koronberg wo mitlerweile sogar das Gleis 2 auch noch gesperrt ist 🙁

Per Rad ging es durch die hübsche Altstadt von Kronberg und vorbei am Opel Zoo, wo sich schon eine über 100m lange Warteschlange am Haupteingang befand nach Königstein am Taunus, wo genau rechtzeitig und passend zum vom von Frankfurt-Höchst kommenden Dampfzug der Bahnhof erreicht wurde.

Vorbei am „historischen“ VGF Bus und weiter dann zum Ortseingang von #schneidhain wo sich der Fotostandort aber nicht für den #dampfzug anbot. Für den Wasserstofflint reichte es aber.
Also weiter durch Schneidhein und am südlichen Ortsende auf den Wiessen bot sich ein besserer Fotostandort an. Am Bahnübergang sammeln sich dann immer mehr Radfahrer und Spaziergänger.

Mit markanten Zylinderschlag kommt dann der Dampfzug auf seinen Weg nach Königstein vorbei.

Weiter geht’s talabwärts und vor Hornau wird noch ein Brennstoffzellen Lint abgefangen und davor noch Hummeln beobachtet.

Als nächstes wird der Museumszug und der Regelverkehr mit den „H2 Lint“ auf den Weg nach Höchst bei der Trafoverladestation bei Liederbach abgewartet. Der Anschluss wurde entsprechend der Schienenprägung 2013 erneuert. Bei der Welche wurde aber die abliegende Zunge entfernt und die anliegende per Dauerverschluss und zusätzlich (warum auch immer) mit HV73 gesichert.

Die Gleissperre im Anschluss liegt mitten in dem über den Anschluss führenden Feldweg. Ob die Gleissperre schon diverse Ölwannen von PKW auf dem Gewissen hat? Vermutlich ja.

Am Ende des Gleisanschlusses gibt es keinen Prellbock und die Ersatzelemente sind im Boden verborgen.

Weiter nach F-Höchst und schon kommt der letzte Zug des Tages nach Königstein schwer arbeitend aus dem Bahnhof herausgefahren.

Über die Leunabrücke geht’s am Industriepark Höchst vorbei über den Main und weiter nach Schwanheim.

Noch schnell die Strassenbahn abgewartet, das Verkehrsmuseum der VGF hat nicht geöffnet und so geht’s weiter zum Flughafen.

Lang dürfte nach dem Verkauf an Kühne&Nagel das DB Schenker Logo nicht mehr am Hochhaus hängen.

Unter der „SkyLineBahn“ welche aktuell noch das Terminal 1 und 2 veribindet und zukünftig auch noch das das Terminal 3 anbinden wird geht’s zum Aussichtspunkt Ost der direkt an der A5 an der südlichen „ost-west“ Landebahn liegt.

Der Aussichtspunkt ist sehr gut besucht und nach ein paar Bildern geht’s weiter zum Luftbrückendenkmal ubd über den so gut wie ungenutzten Gleisanschluss der ex. US Airbase und nun Cargo City Süd sowie zukünftig Terminal 3, bevor es nach Mörfelden geht.

Über Walldorf und Mörfelden geht’s nach Schneppenhausen und Weiterstadt sowie am am alten Fernmeldeturm vorbei nach Darmstadt.

Egal wo am Weg Biergärten oder Vereinsfeste waren, alle waren sehr gut besucht.

Ich mache einen Schlenker über den Reinheimer Teich und gönne mir ein Weizenbier am Segelflugplatz bei Reinheim.

Weiter geht’s vorbei am Kleintierzuchtverein nach Ueberau wo sich noch ein Eis gegönnt wird.

Und so wird auf einer entspannten Tour mit knapp über 80km auf gut 700 Höhenmeter auf- und abwärts das heimatliche Reinheim erreicht.

Die ganze Tour mit mehr Fotos gibt es hier bei Komoot.

Frankfurt-Königsteiner-Eisenbahn

Den Ruhetag aus den Wochenendschichten nutze ich für einen Ausflug zur FKE, der Keimzelle der heutigen HLB (Hessische Landesbahn).

Ab Dezember wird hier das „DB Regio Startup“ (Low Cost Carrier ohne Freifahrtanerkennung) genannt „Start„, wie auch auf der vor einem Monat besuchten Taunusbahn und Höchst – Bad Soden, den Verkehr mit Wasserstoff Lint betreiben.

Gewartet werden die Fahrzeuge die vom RMV Fahrzeugdienstleister „Famah“ dann Start beigestellt werden in der DB Regio Werkstatt in F-Griesheim und werden im Industriepark Höchst betankt.

Um 9:30 geht es überpünktlich ab Darmstadt nach Frankfurt Hbf und dann im HLB Lint 41 H nach Königstein.

Zwei konventionelle Leihfahrzeug Lint stehen vor dem alten Königsteiner Lokschuppen, wobei deren Halterkennung -ATDE auf Alstom hindeutet.

Die beiden beim Bahnhof parkenden Busse können ihren früheren Dienst als Schweizer Postauto derweil nicht verleugnen.

Bevor der Lint nach Frankfurt zurückkehren kann kommt noch ein VT2E herein.

Weiter gehts nach Schneidhain wo am Ortsrand sich nette Motive mit der Königsteiner Burg ergeben und es kommt sogar mal kurz die Sonne raus.

Mehr Text folgt später. Jetzt folgen vorest nur kommtarlos die diversen Collagen. Der weiteren Fahrt nach Kelkheim und einem Abstecher nach Bad Soden, wobei der Abschnitt Höchst – Bad Soden wegen Personalproblemen heute nicht befahren wurde.

Die weitete Route führte dann über Höchst zum Flughafen Terminal 2 und der Cargocity Süd bevor es dann in der Dunkelheit an der US Lauschstation nach Egelsbach ging.

Sehr kritisch war dabei das überqueren der B486. Hätte ein netter Autofahrer keinen künstlichen Stau verursacht würde ich vermutlich immernoch auf eine Lücke in der Fahrzeugkolonne warten.

Noch viel mehr Bilder gibt es bei der Aufzeichnung der 80km Tour bei Komoot.