Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
… ÖBB. Für den ersten Anschlussverlust seit Tourbeginn!
Der heutige Fahrplan der ersten Heimfahrtetappe hatte diverse knappe Übergänge, aber just beim laut Plan entspanntesten Umstieg in Innsbruck krachte der Plan.
Aber jetzt erstmal von vorne.
Über Nacht hatte es ein wenig geschneit und mit frischen Puderzucker und Sonnenschein präsentiert sich Bergpn und die Berge drumherum.
Aber es nutzt nichts und wie gestern kommt erst der Bernina-Express um viertel vor Neun im Bahnhof Bergün rein und der IR nach Chur nimmt ein paar Minuten Verspätung mit da der Zustieg erst nach Abfahrt des Bernina-Express möglich ist.
Das 200 Höhenmeter tiefer liegende Filisur hat derweil keinen Schnee abbekommen. Dafür wabert unten im Tal der Nebel.
Der Nebel steigt nicht auf sondern bleibt stramm im Talboden bis Tiefenkastel stehen.
In Thusis ist der Albula Autoverlad wuederauferstanden für, zumeist aus Zürich stammenden, Poschefahrer die ihr Heiligsblechle nicht über winterlichen Julierpass scheuchen wollen.
Die bis Tiefenkastel auf 5min summierte Verspätung baut sich njn kontinuierlich ab und bei geradezu frühlingshaften Wetter wird fast pünktlich Chur erreicht.
Ich dachte dass die Post nurnoch per Container transportiert, aber in Chur steht noch ein klasischer Postzug mit Schiebewandwagen fahrbereit herum.
Der Umstieg in den IC Richtung Basel ist dank der auf 1m geschrumpften Verspätung und da bahnsteiggleich entspannt.
Im letzten vernünftigen Fahrzeug des Tages, einer modernisierten IC2000 Garnitur geht’s nach Sargans wo ein Bahbsteigwechsel nötig ist ind dann kommt der fast komplett ausgebuchte Quäljet ähm RailJet Express 165 rein der mich nach Innsbruck verbringen wird.
Ganz ehrlich, im Schmalspurbahn Alvra oder Capricon der RhB fährt es sich angenehmer wie in dieser Siemens Röhre der ÖBB.
Lag auf deren Westseite des Arlberg ausser in schattigen Tallagen kein Schnee so sah es am Langen am Arlberg und in der Ostrampe gänzlich anders aus. Erst bei der Trisannanrücke kurz vor Landeck, unter der ich 2022 auf der Radtour drunter durchkam, ist es mit der durchgehenden Schneedecke wieder vorbei.
Mitlerweile ist die Verspätung auf 25 Minuten angestiegen, die Auskunft meint aber dass diese bis auf +5 in Innsbruck abgebaut würde. Naja… wer es glaubt.
Diverse Wege parallel zur Bahn kommen mir von Radtouren im Inntal gut bekannt vor.
Die Displays im Quäljet verkünden im übrigen keine Verspätung. Soll-Ankunftszeit, aktuelle Uhrzeit… das wars. Schau aus dem Fenster und berechne dir selbst wo du bist und wie lange du noch brauchst.
Letztenendes blieben von den 27 Minuten Umsteigezeit nurnoch 2 Minuten.
Einen Sprint von Gleis 7 zum Stumpfgeis 22 südluch des Empfangsgebäude spare ich mir daher. Das zu Recht, denn die „S-Bahn“ nach Garmisch wartete wie bereits vermutet eh nicht.
Dann halt eine gemütliche Runde zum Bahnhofsvorplatz und eine Stubaitalbahn geknipst.
Eine schon bessere Zeiten gesehen habende 1144 rollt alleine durch den Hauptbahnhof und über allem thront die Skisprungschanze am Bergisel.
Die nächste S-Bahnfährt eine halbe Stunde später, aber nur bis Seefeld in Tirol.
Über den Inn hinweg wechselt die Bahnstrecke auf die Nordeite des Inntal und klettern un kontinuierlich hinauf.
In Seefeld ist, inklusive Bahnsteigwrchsel, ein Fahrzeugwechsel vom talentlosen ÖBB Talent zum DB Talent 2 (nicht weniger talentlos) nach München nötig.
Warum man den aus München kommenden DB Talent nicht im zweiten Teil des Gleis 1 auf 1B vor dem ÖBB Zug auf 1A einfahren lässt obwohl für den einzelnen verkehrenden genug platz ist und das die Stellwerkstechnik auch zulassen würde wissen vermutlich nur die Götter. Vermutlich würde sonst keiner die Unterführung nutzen.
Und es hat bis zum Grenzbahmhof Scharnitz sogar mal etwas Schnee.
Aber kurz danach ist wieder Schneefreiheit in Tallageb angesagt.
Wie kann man nur auf die Idee kommen in den relativ engen Durchgang neben dem barrierefreien WC noch zwei Reihensizte reinzufriemeln? 🤦♂️
So, Mittenwald ist nun mit +50 erreicht, es geht nun einmal um den Bahnhof rum zum BB Hotel was zusammen mit einem Edeka östlich von den Gleisen liegt.
Zimmer mit Balkon, ganz nett. Dafür funktioniert das WLAN nicht, WLAN hats, aber kein Internet. Also sinnlos.
Noch kurz zum EDEKA und dann eine Runde zur blauen Stunde durchs Ort.
Einkehr im Brauereigasthif der Mittewalder Brauerei deren Gaststube „Postkeller“ im ersten Stock liegt.
Gut verköstigt geht’s zurück zum Hotel und dabei noch ein „Nachtzoomfoto“ in den Bahnhof gemacht.
Mal sehen was ich morgen mache.
Irgendwo die Zugspitzbahn Züge knipsen, oder nach Ehrwald oder Inntalrampe. Schaumermal.
Der Wetterbericht kündigte für heute zwar Regen an, nur kurz und wenig, aber zum Glück hatte die Vorhersage nicht recht.
Im grossen und ganzen war ich den ganzen Tag zwischen Preda und Bergün sowie Darlux unterwegs.
Aber der Reihe nach.
Erstmal hole ich mir einen Einsitzer Schlitten beim Club99 beim Bahnhof zu 18,- CHF für den ganzen Tag, was ich sehr akzeptabel finde.
Mit dem IR um 9:13 geht’s dann zum ersten mal für heute hinauf nach Preda.
Der Schlittelzug kommt nach der Kreuzung mit dem IR in Spinas aus seiner Übernachtabstellung in Samedan in Preda an und fährt weiter nach Bergün.
Etwas später kommt der Glacier-Express nach Zermatt vorbei und kreuzt dabei mit dem Bernina-Express von Chur nach Tirano.
Etwas später kreuzen sich die IR nach Chur und St. Moritz und kurz nachdem der Schlittelzug aus Bergün zuückkehrt starte ich die Fahrt hinab nach Bergün.
Aber natürlich mache ich ein paar Zwischenstops, so am Albula Viadukt 3 bevor ich hinter dem Albula Viadukt 1 dann die Rodelstrecke verlasse und zum Betriebsbahnhof Muot hinauf laufe.
Den „Blitzer“ kurz vor dem Abzweig nach Muot davor passiere ich mit 23 km/h.
Dort trifft der Güterzug nach Chut kurz darauf ein welcher vor seiner Weiterfahrt vom Schlittelzug und dann dem Güterzug nach Samedan gekreuzt wird.
Danach mache ich wieder auf den Weg hinunter zur Strasse aka Rodelstrecke und flott geht’s weiter bis zum Streckenende bei der Talstation der Darlux Seilbahn.
Die Strecke ist top präpariert und so „rollt“ der Schlitten erst kurz vor der Absperrung aus.
Hier hat man nun eine Kontrollstelle eingerichtet da die Rodelbahn seit einigen Jahren kostenpflichtig ist.
7,50 CHF kostet die Einzelfahrt, 30 CHF das Tagesticket „Halbtax“ was auch die Darlux Seilbahn und Rodelstrecke beinhaltet. Das Tagesticket hatte ich mir in Preda am Automaten geholt. Am Drehkreuz scannt man dann den Barcode von der Rückseite der Fahrkarte. Den Code meies DB Tagesticket M, was ich testhalber mal reinhakte, lehnt es aber verständlicher weise ab.
Weiter durchs Ort und vorbei am zum Hofladen umfunktionierten Gepäckwagen der Appenzeller Bahnen geht’s Richtung Bahnhof.
Der Bahnhof von Bergün wird passend zum Schlittelzug nach Preda um 12:47 erreicht.
Im Überholgleis wartet der nächste Güterzug nach Samedan den IR nach Chur ab und wird dann im Blockabstand den Schlittelzug folgen.
Während die beiden niederflur Steuerwagen am Zugschluss und der erste von drei darauf folgenden „Fahrradwagen“ gut gefüllt sind bin ich im vordersten Wagen alleine. Offenbar zählt auch beim Rodeln jeder gesparte Meter beim Weg zur Rodelpiste.
Sagenhafte 60 Fahrräder könnten in den umgebauten Mitteleinstiegswagen unterkomen. Aber aktuell ist eher kein Fahrradwetter. Zumindest hier nicht.
Die zweite, bei Komoot nicht aufgezeichnete Talfahrt bewältige ich ab dem Passieren des IR nach St. Moritz an der Startbrücke nonstop bis zum Pistenende. Der Blitzer meinte nun eBike taugliche 25km/h zu messen.
Im übrigen ist ist auch der Weg bis zur Startbrücke gut befahrbar. Nur ein kurzer Stutz bis zum Einstieg in die Albulastrasse beim Bahnhof und gut 100m vor der Startbrücke muss der Schlitten gezogen werden. Die gut präparierte Strecke macht sich bemerkbar. In früheren Jahren musste man bis zur Startbrücke ziehen und kam auch nicht immer bis zum Streckenende bei der Darlux Talstation.
Wenn Darlux schon in der Tageskarte mit drin ist will ich sie nun auch fahren.
Also geht’s mit der festgekuppelten Zweisitzer Seilbahn den Berg hinauf und dabei passierte zwei mal, aber fototechnisch nicht ganz optimal der Schlittelzug nach Preda die Seilbahn.
Die Seilbahn wurde 1973 von Bühler erstellt und 2009 von Bartholet BMF renoviert. Dabei wurden auch mehrere Gittermasten durch Vielkanten „Rundmasten“ ersetzt.
Die Ausblicke von der Seilbahn und der Bergstation auf die umliegenden Berge sind eindrücklich.
Aber selbst hier auf 1974m.ü.M. hat die Sonne schon grosse Lücken in die Nordhänge gefressen.
Die Rodelstrecke ist zum Glück nicht vereist aber der Schnee ist recht matschig, ein richtiger Schlonz.
Aber so wird man auch nicht allzu schnell auf der stellenweise doch recht steil abfallenden Strecke.
Im unteren Drittel können dann noch ein paar Bahnmotive an den Bergüner Kehrschleifen gemacht werden.
Ich biege beim Hochbehälter von der Rodelstrecke ab und fahre auf dem Winterwanderweg weiter zum Ort hinab statt zur Darlux Talstation da ich wieder zum Bahnhof will.
Und somit geht es um 15:47 zum dritten mal hinauf nach Preda, das Zwischensignal kündigt mit Gelb-Gelb die Einfahrt ins Stumpfgleis Gleis 1 in Preda an.
Nur falls es bis Preda niemand gemerkt hat, der Albulapass ist in Wintersperre geschlossen.
Na dann, auf in der andren Richtung und entspannt rodelnd zur Startbrücke.
Noch wie üblichen den IR nach St. Moritz abgewartet und den in Preda mit diesem kreuzenden IR nach Chur dann am Albula Viadukt 2 erwischt.
Auch Skifahrer verirren sich ab und an auf die gut 6km lange Rodelstrecke.
Noch einen Glühmost an der „Ski“bar am Rodelstreckenende an der Talstation gegönnt und weiter gehts.
Kleiner Einkauf beim Volg, der Schliten nutzt währenddessen den Fahrradständer zur Abstellung.
FrphesAbebdessen, jetzt wieder im Hotel Ladina, mit 1a Rösti, bevor es um kurz nach 19 Uhr wieder hoch zum Bahnhof geht, wo bereits der Güterzug nach Chur auf die Kreuzung mit dem IR Richtung Preda wartet.
Und so fahre ich um 19:13 Uhr zum Vierten mal für heute hinauf nach Preda.
Die Strecke präsentiert sich gut ausgeleuchtet, aber zur Sicherheit habe ich noch eine Stirnlampe dabei.
Der Zug ist gut mit Rodlern gefüllt, zum Glück kann ich mit der Freifahrt in die erste Klasse ausweichen.
Dann lasse ich mal das ganze Rudel vorfahren und werfe erstmal einen Blick auf die nun zwei Albula Tunnelportale.
Ich beeile mich um zur Startbrücke und dann zum Albulaviadukt 3 zu kommen um dort den IR 20:13 ab Bergün nach St. Moritz abzulichten.
Die Rodelstrecke ist bisher bis auf kurze Abschnitte sehr gut ausgeleuchtet und so hilft nun die Stirnlampe primär beim Beleuchten der seitlichen Brückenelemente.
Der IR kreuzt in Preda mit dem als RE verkehrenden lerzten Zug des Tages nach Chur, den ich dann weiter unten auf dem Albulaviadukt 1 erwische.
Und mit nur 22km/h geht’s durch die Radarfalle und bis 2m vor das Pistenende ohne Schleppen.
Die Skibar hat bereits zu aber die im Ort ist gut besucht. Aprés Ski der ruhigen und entspannten Art, passend zu Bergün.
Der Blick nach Draußen sieht lässt gutes Wetter erkennen und der Wetterbericht stimmt sich ein.
Ich entscheide mich für einen Ausflug zum Bernina in der Hoffnung auf mehr Schnee.
Die Schlitten für Preda – Bergün sind beteits am Gleis 1 bereitgestellt um mit den Schlittenpendelzügen zur Verleihstelle in Preda zu gelangen.
Als Zug wähle ich den Bernina-Express welcher von Chur kommt und zwischen Bergün und Pontresina keinen Zwischenstop einlegt.
Der Vorteil an der Bespannung mit dem Zweisystem Allegra hat den Vorteil dass die Sitzplätze im Triebwagen gegenüber denen im Panoramawagen nicht reservierungspflichtig sind. Wobei die Panoramawagen zu 90% belegt sind, aber der Triebwagen fast leer ist. Da beide 1. Klasse Endabteile mit Familien die sich mit 4 bis 5 Personen übers ganze Abteil ausbreiten im Beschlag sind wähle ich lieber die 2. Klasse und hab dort meine Ruhe.
Der Vorstellpflug in Pontresina scheint schon länger keinen Einsatz gehabt zu haben.
Ab Pontresina nimmt auch die Schneehöhe sukzessive zu und die Sonne scheint dazu.
In Ospizio Bernina hält der Zug zur Zugskreuzung ohne offiziell Zu- oder Ausstieg und von Italien her ziehen Wolken auf.
Der Wasserstand des Lago Bianco ist Winterbedingt recht niedrig, das wird sich erst mit der Schneeschmelze ändern.
Die Schneehöhen Messtelle in Alp Grüm verkündet magere 50cm Schneehöhe. Aber immerhin liegt rundherum mehr Schnee wie z. B. 2023 beim debx Wintertreffen, aber es gab auch schon Jahre mit fast 2m Schneehöhe.
Und sogar die Schneefräse ist am Berg und kommt kurz vor dem Zug aus Pontresina wieder vom Profil erweitern wieder zurück in den Bahnhof.
Ein akkuststisches Erlebnis ist dabei auch die Diesellok von Schalke welche die Traktion besorgt. Feinstes Dieselgebrummel.
Mit dem Zug geht’s zurück, was anderes wie mit den Zug ginge eh nicht. Aber erstmal nur bis Bernina-Diavolezza. Die Benutzung des „Zauberteppich“ der die Skifahrer vom Parkplatz zur Seilbahnstation bringt obwohl der Weg 1a zu begehen ist kann ich mir noch verkneifen.
Erstmal ein wenig die Seilbahn betrachten bevor ich in den anscheinend gut begehbaren Schneeschuhpfad einbiege.
Zumindest bis auf Höhe der Station Bernina Lagalb ist er auch ohne Schneeschuhe begehbar, der Weg ist in der Mitte recht gut verfestigt.
Die Landschaft präsentiert sich als Winterwunderland und die roten Züge machen sich da natürlich gut als Kontrastmotiv.
Eigentlich wollte ich bis zur Brücke in der Kehrschleife gehen aber der Weg wird zusehends schwerer zu begehen, regelmässig stecke ich bis Knie- oder Oberschenkeltief im Schnee.
Nee, dann halt den Standort für die nächsten zwei Züge nutzen, auch wenn dort die Sonne nicht optimal steht, aber ich muss mich ja auch wieder zurück kämpfen bis der Weg wieder besser wird. Tja, Schneeschuhe wie 2016 wären doch eine gute Idee gewesen.
Auf Höhe der Brücke bei Bernina Lagalb finde ich noch einen guten Fotostandort und erfreulicherweise kommt dann vor den Personenzügen auch noch die Schneefräse mit der Diesellok vorbei.
Man könnte meinen dass ein überlanger Zug aus Bernina Lagalb ausfährt, aber es sind zwei Züge die dort kurz zuvor gekreuzt hatten.
Danach geht’s wieder zurück nach Bernina Diavolezza. Der „Eisbaum“ steht dort auch dieses Jahr wieder.
Warum neben dem Eisbaum eine Zugangssperre in einer Röhre steht während man überall dran vorbei laufen kann. Keine Ahnung.
Noch schnell vom Parkplatz aus den Zug nach Tirano abfangen und dann wird es Zeit für die Rückfahrt.
Auch hiet wieder ein, wie schon im Herbst beobachtet, ein reines Bü Deckungssignal, das bei geschlossenen Bü in beide Richtungen grün zeigt.
Eigentlich wollte ich in Pontresina in den Bernina-Express nach Chur umsteigen, plane aber im und fahre weiter nach St. Moritz womit ich dann heute das ganze „Gleisdreieck“ im Engadin befahren werde.
Auch hier auf 1700m.ü.M. hat es rund um den Bahnhof nichtmal soviel Schnee wie 1000m niedriger am Rennsteig.
Es gibt noch SBB Gepäck? Zumindest nach Aufschrift der Paletten schon.
Weuchenkurbel und Holz-HV73 sind stets greifbar für den Fall der Fälle, aber heute läuft alles 1a.
Der Glacier-Express wird derweil bis zum Eintreffen des IR aus Chur noch schnell wegrangiert, bevir der IR nach kurzer Wendezeit von 10min wieder zurück fährt.
Auch im Engadin nagt die Sonne am Schnee der Nordhänge.
Die Sanierungs- und Umbauarbeiten am alten Albulatunnel sind am laufen. Eine Option als Fahrradtunnel hätte auch etwas 😉
Pünktlich auf die Minute wird dann Bergün erreicht wo dann im Hotel erstmal die vom Schnee der sich beim Einbrechen in den Schnee in die Schuhe schaffte leicht feuchten Socken und Schuhe auf die Heizung bevor es zum Abendessen geht.
Personalbedingt ist Montag und Dienstag das Restaurant geschlossen und daher wurde die Halbpension ins Weisse Kreuz am Dorfplatz ausgelagert.
Das Menü kann überzeugen, auch das dunkle Bier der Engadiner Brauerei aus Martina an der österreichischen Grenze passte sehr gut dazu.
Abschließend noch der Fahrplan von heute:
Ab 09:46 Bergün/Bravuogn (PE, Richtung: Tirano) An 11:06 Alp Grüm
Umsteigen
Ab 11:42 Alp Grüm (PE, Richtung: St. Moritz) An 12:00 Bernina Diavolezza
Wanderung
Ab 15:27 Bernina Diavolezza (R 19, Richtung: St. Moritz) An 16:11 St. Moritz – Gl. 7
Umsteigen
Ab 17:05 St. Moritz – Gl. 1 (IR 38, Richtung: Chur) An 17:46 Bergün/Bravuogn
Und morgen? Keine Ahnung, erstmal das Wetter abwarten.
Über Nacht hat sich das Wetter umgestellt. Eine Wolkendecke liegt recht niedrig über der Stadt und macht viele Motive regelrecht Schwarz-Weiß.
Der riesige LED Anzeiger quer über alle Gleise ist nicht etwa Bandenwerbung sonder hier werden die nächsten Anschlüsse inkl. der Stadtbusse angezeigt.
Rechtzeitig kommt der SOB Traverso als Treno Gotthardo nach Locarno rein.
Durch die Hochnebelsuppe geht’s über Rotkreuz nach Arth-Goldau wo sich der Traverso bei der Ausfahrt ein kurzes Rennen mit einem „normalen“ Flirt 4 der SOB Richtung St. Gallen liefert.
Zwischen Brunnen und Flüelen kommt dann langsam die Sonne durch die Wolkendecke.
Auf der Rigi Webcam war gut zu sehen dass die Wolkenobergrenze noch weit unter 1000m.ü.M. liegt.
Die Sonne setzt sich immer mehr durch und fpr die Schneefräse in in Erstfeld gibt es nichts zu tun.
Selbst in Göschenen kein einziger Krümel Schnee und trotz diverser Fotos erreiche ich noch den NGB Orion Triebwagen im Zwischentakt nach Andermatt und habe so dort etwas mehr Umsteigezeit.
Erst kurz vor Andermatt kommt etwas Schnee ins Bild.
Aha, die Schutzgallerie kurz vor Andermatt blendet zuverläsdig per Anonymisierungsleiste noch genutzte militärische Infrastruktur auf neugierigen Fotos aus 😉
Der Zwischentakt geht danach ins Depot, der historische Güterwagen dercauf einem Nebengleis parkt ist noch mit BVZ beschriftet. Güterverkehr gibt’s bei der heutigen MGB, ausser ggf. für innerbetriebliche Zwecke, schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausser der Logistikverkehr von Visp nach Zermatt natürlich.
Weit oberhalb von Andermatt kommt dann der Zug aus Disentis die reich Kehrschleifen seiende Strecke hinunter um dann als Regio wieder die Rückfahrt anzutreten.
Richtung Brig sind auch noch klassische Lok + Wagen Garnituren unterwegs während der Oberalppass, ausser für die Züge des Glacier-Express, fest in der Hand der Orion Triebwagen ist. Damit gibts nun ein Treffen der Generationen.
Pünktlich gehts nun hinauf zum Oberalppass und die Sonne meint es gut, zum Leidwesen der so schon dünnen Schneeschicht.
Zu Fuss kommt man von Nätschen fast bis zur verschlossen Strassengallerie am Oberalpsee.
Der Nachteil der ansonsten sehr angenehmen Orion Triebwagen ist dass sie keine öffenbaren Fenster besitzen.
Aber trotzdem ergibt sich ein Foto vom Gegenzug im Bahnhof Oberalppass.
Noch ein Blick über den zugefrorenen Oberalpsee und dann geht’s schon wieder runter und mit jedem Höhenmeter weniger schwindet bis Disentis auch wieder der Schnee.
In Disentis sollte die Doppeltraktion Orion eigentlich auf Gleis 3 neben dem einzelnen Capricon der RhB, welcher als RE7 nach Chur verkehrt, zum stehen kommen.
Aber vermutlich um das Gleis 3 für den auf den MGB Zug aus Andermatt folgenden Glacier-Express freizuhalten parkt man den MGB Regionalzug hinter dem RhB RE.
Die beiden Fahrzeugtypen des MGB Orion (mit Zahnradantrieb) und RhB Capricon entstammen einer gemeinsamen Plattform vom Hersteller Stadler. Aber Kuppeln geht nur mechanische. Elektrisch für z. B. gemischte Mehrfachtraktion geht nicht.
Und so geht’s zügig das Vorderrheintal hinunter nach Ilanz wo der Triebwagen auf einen bereitstehenden weiteren Capricon aufkuppelt.
Seit dem Fahrplanwechsel 12/2025 besteht eine abwechselnde Bedienung durch RE und R zwischen Chur und Ilanz die geneinsam bei den grösseren Stationen einen halbstündigen Takt ergeben.
Und so wird pünktlich Reichenau-Tamins erreicht wo zum vierten und letzten Mal für heute umgestiegen wird.
Kurz vor dem IR nach St. Moritz trifft zunächst der RE nach Ilanz und Disentis ein.
Die in der Fahrplanauskunft angezeigten zwei zusätzliche Wagen des IR stellen sich als Container Tragwagen heraus. Zudem ist der Alvra Gliederzug an der Zugspitze mit zwei konventionellen RhB EW Wagen verstärkt, von denen der vordere im Alvra Design mit schwarzen Fensterband daher kommt.
Und so geht es nun das Tal hinauf zum Albula entlang.
Bis hinter Filisur hat es auch keinen Schnee. Wahnsinn…
In Alvaneu musste der Zug eine Kreuzung mit einer Leerfahrt eines Allegra Triebwagen abwarten, was ihm ein paar Minuten Verspätung einbrachte.
Und so wird um 15:18 Bergün erreicht und das Zimmer im etwas unterhalb des Bahnhof liegenden Hotel Ladina bezogen.
Zimmer mit Bahnblick. 😉
Kurz nach 17 Uhr mache ich mich auf den Weg durchs Ort für ein paar Fotos zur „blauen Stunde“.
Der Andrang an der Aprèski Bar hält sich derweil in Grenzen.
Und so geht lagsam die Sonne unter und es wird dunkler während die Pistenraupen ausrücken.
Die IR nach Chur und St. Moritz sowie dazwischen der Rodelpendelzug bahnen sich dann im Dunkeln den Weg über die Kehrschleifen oberhalb Bergün und um 18:15 herum mache ich mich wieder auf den Rückweg zum Hotel.
Der Andrang an der Skibar ist derweil noch übersichtlicher geworden, aber ich vermute mal mit den Spätrodlern nach dem Abebdessen wird dort wieder mehr los sein.
Noch ein paar nächtliche Impressionen und das Abendessen, recht regional mit Bündner Gerstensuppe und Capuns gefällt sehr.
Abschließend noch der heutige Fahrplan
Ab 09:18 Luzern – Gl. 7 (IR 26, Richtung: Locarno) An 10:50 Göschenen – Gl. 1
Umsteigen
Noch erreicht:
Ab 11:04 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt) An 11:04 Andermatt – Gl. 4
Ursprünglich geplant: Ab 11:14 Göschenen – Gl. 11 (R 44, Richtung: Andermatt) An 11:24 Andermatt – Gl. 4
Umsteigen
Ab 11:38 Andermatt – Gl. 5 (R 45, Richtung: Disentis/Mustér) An 12:45 Disentis/Mustér – Gl. 3
Umsteigen
Ab 12:50 Disentis/Mustér – Gl. 2 (RE7, Richtung: Ilanz) An 13:55 Reichenau-Tamins – Gl. 3
Umsteigen
Ab 14:08 Reichenau-Tamins – Gl. 4 (IR 38, Richtung: St. Moritz) An 15:12 Bergün/Bravuogn
Und dann werf ich morgen eine Münze was ich Unternehme. Bernina und Engadin wäre eine Option.
Zwei sehr intensive Wochen Schweiz, zuerst mit der abwechslungsreichen debx Tour und nun die Woche Graubünden enden nun heute.
Aber bevor es morgen nach Hause geht holte ich mir heute nochmal die volle Ladung Alpenherbst ab.
Heute ist frühes Aufstehen angesagt, fährt doch der Bus über den Flüelapass nur alle 2h und damit ist der 7:53 der frühe aber nutzbare damit ich noch was vom Tag habe.
Zur blauen Stunde erstmal gut Frühstücken und dann geht’s zum Bahnhof Davos Platz wo schon der Bus nach Lenzerheide wartet und der über den Flüelapass kommt kurz danach.
Dass mittlerweile schon länger eine Velo Reservierungspflicht für die Mitnahme am Postbus besteht scheint sich noch nicht so ganz rumgesprochen zu haben. Bei jedem Biker fragt der Busfahrer ob reserviert wurde und in 2/3 der Fälle ist die Antwort „Nein“. Aber er handelt pragmatisch und klärt dann auf dass wenn einer mit Reservierung kommt und der hinten am Bus angebrachte Halter voll ist muss der ohne Reservierung halt mit Rad aussteigen.
Die Hängeplätze sind nach Davos Dorf voll, aber es kommen alle mit.
Hmm, Pischabahn. Diese geht vsl. diesen Winter in ihre letzte Saison. Danach soll die Bahn eingestellt und rückgebaut werden. Schade, bin nie oben gewesen obwohl es dort nach altem Werbespruch „Pischa isch no schöna“ ist.
Aber die letzten Jahrzehnte lief sie auch nur in der Wintersaison.
Also weiter hinauf, diesmal aus der anderen Richtung wie om Sommer per Rad, bzw. am letzten Sonntag per Bus im Schnee.
Langsam kämpft sich die Sonne auch über die Gipfel.
Schweizer Postbus ist wenn der Chauffeur auf der Passhöhe die Ärmel bei frostigen Temperaturen hochkrempelt um den Velofahrern beim Aushängen ihrer Gefährte zu unterstützen. Runter nach Susch wollte keiner mit dem Bus das Velo transportieren 😉
Der See am Pass liegt glatt wie ein Brett so dass sich die umliegenden Berge gut darin spiegeln.
Und nun geht’s wieder bergab und pünktlich wird Susch erreicht wo ein direkter Anschluss zu den Zügen nach bzw. aus Pontresina und Scuol-Tarasp besteht.
Mit dem obligatorischen Capricorn geht’s nun das Engadin hinauf nach Bever.
Das Tal des Inn, also das Engadin, liegt noch meist im Schatten.
Aber ab der Brücke über den/die Beverin hat es Licht und die Sonne strahlt kraftvoll in das nordwestlich vom Inntal (hier nennt sich der Inn noch En) anzweigenden Val Bever hinein.
Die frostigen Temperaturen mit Schneefall am letzten Wochenende sowie die aktuell kälteren Nächte machen sich bemerkbar. War lettze Woche noch alles grün fängt nun das herbstliche gelb und rot an durchzukommen.
Kurz nachdem ich mit einen Fotostandort ausgeguckt hatte kommt auch schon der Glacier-Express auf seinem Weg nach Zermatt vorbei ind in der Gegenrichtung strebt der Bernina-Express aus Chur Richtung Bernina und Tirano.
Apropos Bernina, da hätte ich die Infomail zum FairFotoPass besser mal richtig gelesen. Jetzt muss ich leider feststellen dass das Betnina Krokodil Ge4/4 182 heute mit zwei der Salonwagen zwischen St. Moritz und Poschiavo unterwegs war. Tja, aber Fotos vom Bernina an sich hatte es letzte Woche genug. Aber das Kroko hätte schon seinen Reiz gehabt. Tja, shit happens.
Egal, dafür kommt nun dee „Ahnenzug“ vorbei. Bei diesem sind die beiden Endwagen des Allegra Triebwagens im gelb der ehm. Berninabahn bzw. dem creme/hellblau der ehm. Chor-Arosa-Bahn sowie der Mittelwagen in einer alten RhB crene/grün variante gehalten.
Eigentlich fehlt noch ein Wagen, aber die mitlerweile stillgelegte Bahn zwischen Bellinzona und Mesocco die auch in die RhB integriert wurde hatte eigentlich auch keine eigene Farbe.
Weiter geht es das immer herbslicher werdende Val Bever hinauf. Aber mehr wie eine Strickjacke braucht es bei angenehmen Plusgraden nicht.
Mit dem neuen Albulatunnel hat sich Spinas sehr verändert. Gab es früher hier nur Antrittsfahrscheine aus einer Art Kasse des Vertrauens und das nur für sporadisch haltende Züge so ist die Station nun mit vollwertigen Zugzielanzeigern, Fahrkartenautomat und Infostele, sowie weiterhin mit Warteraum und WC ausgestattet.
Im direkten Vergleich erkennt man die unterschiedliche Grösste der Querschnitte des alten Albulatunnel von 1903 der nun zum Rettungsstollen (Radweg wäre auch eine gute aber vsl. eher illusorische Idee) ausgebaut wird und dem neuen Tunbel von 2024.
In den ungeraden Stunden halten in Spinas die IR Richtung Chur, in den geraden Stunden die IR nach St. Moritz. So sehe ich meine „nicht Option“ nach Bergün auch nur flott durchfahren äd auf Gleis 2.
Der IR nach St. Moritz hat 17min Verspätung und wird daher beteits in Samedan enden da er in St. Moritz nur ca. 11 Minuten Wendezeit hat.
Preda ist zwar hübsch, aber zur Wartezeitkompensation fahre ich doch erstmal mit dem verspäteten IR nach Samedan.
In Samedan dann Fahrgastwechsel in denen am bahnsteiggleich gegenüber stehenden Ersatz Capricorn nach St. Moritz.
Auf Gleis 1 wartet derweil abgerüstet die Ge4/4 II 626 darauf irgendwann ihren Güterzug Richtung Norden zu fahren.
Mit 2min Verspätung gehts nun zurück ins Val Bever und durch den neuen Albulatunnel rüber ins Albulatal nach Preda und Bergün.
Auch der IR eine Stunde später hat ca. 1/4h Verspätung und daher wird in Bergün gekreuzt was mangels eines echten Bahnsteig an Gl. 2 eher selten vorkommt.
Auch dass die Türen erst nach Anfahrt des Zug an Gl. 1 freigegeben werden sort für hektisches Türgedrücke, auch von aussen.
Ist ja nicht so dass es dafür Durchsagen und am Bahnsteig extra Schilder gibt dass man erst nach Abfahrt des Zug an Gl. 1 zum Gl. 2 wechseln möchte. Aber Lesen und Zuhören ist ja heute wohl nicht mehr en vouge, besonders beim üblichen „Ich fahre nur im Urlaub ÖV“ Nutzer bzw. eher DAU.
Ideales Strickjackenwetter (die „Strickjacke„) herrscht und nun ab durchs hübsche Örtchen zum Fotostandort. Dabei komme ich am Ladina beim Bahnhof vorbei, wäre von deren Preisen inkl. HP interessant für einen Winterurlaub und strategisch gut gelegen.
Ein paar Fotos sind noch drin, der Zug mit dem Generationen Triebwagen ist jedoch pünktlich, also nicht trödeln.
Der Standort zwischen der Kirche und Bauernhof mit dem oberhalb Bergün gelegenen Latsch im Hintergrund steht gut im Licht, aber da hängt ein Freileitungskabel mitten im Bild.
Hrmpf, … dann halt die Strippe so im Bild positionieren dass sie nur im blauen Himmel liegt und damit gut retuschierbar ist 😉
Dann ein kurzet Sprint um den Zug auf der nächsten/mittleren Ebene oberhalb Bergün zu erwischen. Von den Kühen erhalte ich nur verwunderte Blicke ob der Hektik 😀
Jetzt nochmal zum Hofladen zurück, da hat es Salsiz, das muss mit nach Hause.V
Vorbei am Hotel im Kurpark geht’s zum Bahnhof und da der Eintritt im Manu Paket inkludiert ist geht’s ins Bahnmuseum Albula.
Ich muss sagen ich war überrascht. Seit dem letzten Besuch 2019 hat es sich nun auf alle Etagen des ehemaligen Zeughaus ausgebreitet und alles ist recht gut medial aufgearbeitet.
Die Sicherungstechnik ist dabei wie üblich „im Keller“ und etwas Abseits des Rundgangs gelegen aber hier findet sich allerei interessantes an alten Schalter-Stw ubd Stelltischen aus dem RhB Netz die mitlerweile abgelöst wurden.
Auch eine funktionstüchtige Fahrkartendruckerei und den Transformator einer Ge4/4 I sowie des Krokodils Ge6/6 inkl. Schaltwerk findet sich hier.
Für Erläuterungen muss man aber erstmal den passenden QR Code finden. Moderne Zeiten 😉
Aber auch auf den oberen Etagen findet sich gut präsentierte Stellwerks- und Fernmeldetechnik.
Und natürlich etliches über die RhB Geschichte und Technik.
Interessant war auch die aktuelle Sonderausstellung in welcher Projekte wie das Vereinatunnel und der neue Albulatunnel dargestellt werden aber auch Projektstudien wie die fünf Versionen einer neuen Verbindung vom Engadin ins Vinschgau (die Ofenbahn wurde nie realisiert) oder auch eines Tunnels von Davos Frauenkirch nach Litzirüthi an der Bahn nach Arosa 😯
Zum Abschluss noch Kaffee und Bündner Nusstorte im Bistro des Museums.
Der „Generationenzug“ bringt den Zug nach Chur und ich steige in den Teil im „Chut-Arosa-Bahn“ Lack ein. Aber in Filisur ist schon wieder Umsteigen angesagt. Die Ge4/4 II scheinen die Beförderung des Glacier-Express nich recht fest in ihrer Hand ähm Kupplung zu haben.
Die Ge4/4 I des hist. Zuges darf sich wiedermal beim Unsetzen in den Fahrweg des IR drängen und ihm Verspätung machen. 😀
Auch heute führt der Zug einen der Salonwagen (1043) als erster Klasse Wagen und dieser gewinnt ganz klar gegenüber der Optumuon der Fahrt im offenen Wagen.
Und heute nochmal der Versuch mit dem Wasserfall am Bärentritt und luxuriös und entspannt wird Davos Platz erreicht.
Nach der Ankunft noch einen Provianteinkauf beim Coop getätigt und nach dessen Verbringung ins Hotel geht’s noch zur Schatzalpbahn.
Leider ist jetzt die Sonne schon weg, aber der Ausblick ist trotzdem brauchbar.
Kleiner Abstecher zur Seilbahn zur Strelaalp die aber bereits den Betrieb um vor 18 Uhr eingestellt hat. Leider gibt es auch seit Jahrzehnten die rustikale Sesselbahn zum Strelapass nicht mehr.
Egal, da komm ich heute eh nicht mehr hin. Noch ein paar Ausblicke zum Jakobshorn und zur ankommenden Stanseilbahn und um 18:15 geht’s wieder runter.
Ich muss sagen, ich habe Davos und aber auch Arosa noch selten so ruhig und fast menschenleer erlebt wie diese Woche. Aber dje Wintersaison kommt ja bald…
Das Zimmer 612 lag übrigens optimal. Im direkten Weg von und zum Lift 😀
Zum letzten mal das feine Abendessen und derweil geht die Sonne unter und die Sterne beginnen zu leuchten. Wobei die Nachtbildfunktion wiedermal den Vordergrund heller macht wie er ist.
Hier noch die Fahrpläne von heute, die Links zu Komoot zu den Wanderungen hats ja schon weiter oben.
Ab 07:53 Davos Platz, Bahnhof (B 331, Richtung: Susch, staziun) An 08:53 Susch, staziun
Fussweg
Ab 08:59 Susch (R 15, Richtung: Pontresina) An 09:39 Bever – Gl. 3
Wanderung Val Bever
Ab 12:36 Spinas – Gl. 1 (IR 38, Richtung: St. Moritz) An 12:45 Samedan – Gl. 2
Zug mit +18′ Wurde in Samedan gebrochen und fuhr 13:15 mit +3 ab Samedan zurück nach Chur
Umsteigen
Ab 13:15 Samedan – Gl. 2 (IR 38, Richtung: Chur) An 13:46 Bergün/Bravuogn
Fotostandort für „Generationenzug“ und Besuch Bahnmuseum Albula
Ab 15:47 Bergün/Bravuogn (IR 38, Richtung: Chur) An 15:59 Filisur – Gl. 1
Laut Planung wären es 43km und 1.810m aufwärts unf 680m abwärts gewesen und es sind es am Ende 44,9km mit 1.670m hoch und 570m bergab.
Aber nun erst mal von Anfang an.
Nach dem guten Frühstück, Käse und Schinken gab es auch noch, und netten Gesprächen mit anderen per Rad bzw. per Wanderschuh unterwegs seienden Frühstückgästen geht es nach dem Aufrüsten direkt „in die Rampe“ um rechts der Albula in die Schynschlucht einzusteigen.
Momentnal? MTB? Ich bin doch „nur“ mit dem Tourenrad unterwegs. Aber ja, das ist zu schaffen und zur Not wird geschoben. Im Zweifelsfall auch bergab. Schlechter wie der Weg gestern am Rhein kann es der Beschreibung und Berichten im Netz nach nicht werden.
Also geht es erst mal auf gut ausgebauten und geteerten Wegen kurz nach dem Hotel mit über 10% bergauf bis dann mal eun wenig flachere Erholung kommt.
Schade dass in den Fotos die Steilheit nie so richtig herauskommt.
Der Vorteil wenn es weit am Hang nach oben geht? Die Ausblicke sind gut. Das wurde mir gestern kurz nach dem Kunkelspass von einem Radler aus der französischen Schweiz schon angekündigt der den Abschnitt der Schynschlucht schon fuhr. Und das alles ohne Elektrounterstützung. Respekt!
Aufpassen heißt es bei den vielen Entwässerungsrillen welche stabil und für die Ewigkeit aus alten Bahnschienen hergestellt sind.
Alsbald ist es vorbei mit der asphaltierten Strasse und der Weg wird schmäler und noch steiler womit irgendwann Schieben angesagt ist und mir gestern auch schon angekündigt wurde. Teils war es auch sinnvoll bergab zu „schieben“ da die Neigung und Beschaffenheit des Weges nicht ganz für ein voll beladenes Tourenbike taugt.
Aber die Ausblicke entschädigen dafür. Auch die Sonne meint es gut und treibt die Temperaturen weit in die oberen Bereiche der 20er.
Zur Umfahrung einer Steilwand gibt es ein abschnittsweise relativ niedriges Tunnel mit automatischer Solarbekeuchtung.
Je tiefer und auch höher es in der Schynschlucht hineingeht umso toller werden die Ein- und Ausblicke.
Kurz bevor das Tal beim Bf Solis und kurz vor der Kapelle Pleuna etwa breiter wird findet sich auf Höhe von Mutten wo auch mal versucht werden konnte einen der wie auf einer Modellbahn in Spur Z aussehenden Züge anzufangen. Na wer erkennt den Zug auf den Bildern?
Gut einen halben Kilometer vorher gibt es eine ebenfalls gute Fotostelle, aber zu der wollte ich gerade wegen der starken Neigungswinkel nich zurück und dann wieder den Berg hoch. Naja, da kann man ja auch irgendwann mal hinwandern.
Jetzt geht es weniger steil durch die oberhalb der Station Solis auf einem Sonnenhang liegenden Örtchen Muldain und Zorten.
Und ab Zorten wurde wieder mal heftig die Bremse verschlissen, galt es doch etliche hunderte Höhenmeter hinunter nach der Soliser Brücke „runterzubremsen“.
Der Fahrstil der örtlichen PKW usw. fahrenden kann getrost als „sportlich“ bezeichnet werden. Nicht umsonst scheint das Kennzeichen GR für Graubünden aber auch für „Gebirgsrowdy“ zu stehen.
Ich komme passend für die IR von und nach St. Moritz an der Soliser Brücke an.
Mittlerweile fahren diese IR komplett mit den Alvra Gliederzügen mit dem Steuerwagen auf der Seite Chur. Die Traktion besorgen dabei die Ge 4/4 III oder Allegra Triebwagen. Neustwerden noch 2 bis 3 konventionelle Wagen mitgeführt oder halt auch ein dunkelblauer Gourmino Speisewagen.
Die Sonne knallt herunter, da kommt Rivella genau richtig, wie auch ein Bündner Salsiz „light“.
Einziger Wermutstropfen ist dass ich drei einen Güterzug mit Ge 6/6 II auf dem Viadukt verpasse. Naja, man muss auch Opfer bringen. 😎
Danach geht’s wueder hinauf nach Alvanschein. Von der Spitzkehre der Straße aus ergibt sich wueder eine 1a Modellbahnperspektive auf den IR nach St. Moritz.
Der schon seit Jahren geschlossene Einzelhandelsladen von Alvaschein trägt immernoch den Schriftzug der nicht mehr existenten Usego welche viele der Dorfläden versorgte. Deren Platz hat heute teils Volg übernommen.
Hinter Alvaschein geht’s wieder runter zur Kirche Mistail und drei vorbei an einem recht massiven Tor mit zugehörigen Zweckgebäude. Dass eines der parkenden Autos eun blaues Kennzeichen mit „M“ für Militär besitzt ist bestinnt reiner Zufall. 😉
Die Kirche von St. Peter Mistail ist eines der ältesten Kirchengebäude der Schweiz mit einer Geschichte zurück bis um das Hshr 800 herum. Ich verzichte aber auf eine Besichtigung, zumal diese „schwer bewacht“ ist.
Auf dem schmalen Weg geht es hinunter zur Bahnstrecke und wurde gleich noch der IR nach Chur „abgefangen.
Zwischen Tiefenkastel und Surava gelingt ein Notschuss auf einen Richtung Chur fahrenden Güterzug. Die Güterzug der RhB befinden sich im Wandel. Weg vom klassischen Güterwagen. Zumeist bestehen diese zu 2/3 aus Tragwagen für Container oder Wechselpritschen.
Es geht also mit dem Güterverkehr in der Fläche, wenn es denn politisch gewollt ist.
Und es geht weiter Bergauf. Auf Höhe von Alvaneu Bad wurde beim Rad- und Grillplatz am dortigen Brunnen der zur Neige gegangenen Getränkevorrat aufgefrischt was mir den „anstieg“ zum Coop in Filisur erspart.
Ging es zwischen Tiefencastel und Filusur nur sehr moderat nach oben so beginnt ab dem ehm. Gasthaus Bellaluna der Anstieg über den Geländeabsatz nach Bergün. Da der Akku auf 15% ging wurde er sicherheitshalber gleich hier gewechselt um die anschließende Rampe mit voller Kapazität zu bewältigen.
„Gewarnt“ wird vor der Steigung aber bereits früher kurz nach dem Schotterwerk.
Stetig mit um die 6 bis 10% windet sich die Strasse hinauf zur Engsgelle am Bergünerstein.
Die Wegeführung ist schon sehr gewagt und elegant zugleich. Von der Strasse heruntergeschaut ist der Talboden nicht mehr zu sehen.
Nach dem Bergünerstein wird es wieder flacher und am Glatscherastunnel welches letztes Jahr im Herbst im zuge der debx-Exkursion begangen werden durfte findet sich noch ein Fotomotiv.
Gut zu sehen ist dass stärkere Bewölkung aufkommt. Für nach 17 Uhr sind Gewitter angesagt. Ob es wieder eine Dusche gibt? Aber immerhin ist Preda auch nicht mehr so weit weg.
Das Dorf Bergün ist geradezu in der Zeit stehengeblieben. Sehr viel alte Bausubstanz und dazu gut integrierte neuere Bauten. Es ist auch einiges los im Ort und im Dorfladen wird noch schnell der Getränkevorrat ergänzt.
Es zieht sich immer mehr zu und erstes Gewittergrummeln ist zu vernehmen. Daher spute ich mich ein wenig.
Aber auch ohne Sonnenschein macht die Landschaft einen tollen Eindruck und angenehner sind die Temperaturen nun sowieso.
Auch wenn das „Unheil“ in Form von Regen immer näher kommt, die paar Minuten am Albula Viadukt 1 und dem Rugnux Kehrtunnel für den aus Tirano kommenden Bernina-Express müssen gewartet werden.
Und schon kurz darauf fängt es leicht an zu tröpfeln und kurz vor Preda fängt es richtig an zu schiffen. Naja, nass bin ich jetzt, aber nicht bis auf die Knochen wie bei Waldshut.
Zimmerbezug im Hotel Preda Kulm mit Baustellenausblick und „füllen der Minibar“. Das Kaltwasser macht hier seinem Namen alle Ehre. Noch etwas kälter und es kämen Eiswürfel aus dem Hahn.
Und da auf Regen meist Sonne folgt noch eine kleine Runde über den Bahnhof gedreht.
Derzeit ist das Gleis 2 abgebaut und man baut wohl am neuen Bahnsteig, zudem sind das Empfangs- und andere Gebäude eingerüstet und werden renoviert. Der Albulatunnel 2 geht in die Zielgerade. Nicht mehr lange werden die Züge aus dem alten Tunnel kommen.
Das Infozentrum hat auch geöffnet.
Aber jetzt ist erst mal Zeit für die Halbpension.
Karottensuppe mit viel Sahne, ein üppiger Salat und sehr sättigende Capuns Sursilvans. Aber für ein Eis mit Steinbock ist natürlich noch Platz.
Das Hotel ist auch vom der benachbarten Tunnelbaustelle gut besucht bzw. zur Übernachtung gebucht.
Gian und Giachen stehen derweil im Treppenhaus herum und ich mach noch schnell den Versuch mit Fotos vom letzten Zug des Tages (Richtung St. Moritz) zur einsetzenden blauen Stunde.
So, morgen geht es über den Albula ins Engadin. Mal sehen was das Wetter so bringt.
Der heutige Tag stand voll und ganz im Zeichen der RhB, welche sich mit dem zeitlich anspruchsvoll getaktetem Programm sehr viel Mühe gegeben hatte und dank der sehr kompetenten und engagierten Begleiter wahlich keine der vielen Fragen zu den Projekten offen lies.
Aber wie soll ein Tag schon anders werden der bereits mit solchen Ausblicken beginnt.
Der erste Besuchspunkt lag etwas unterhalb von Alp Alp Grüm wo derzeit die mittlere der dortigen drei Schneeschutzgalerien saniert bzw. erneuert wird.
Die Ver- und Entsorgung der Baustelle erfolgt über eine Materialseilbahn ab Alp Grüm welche am oberen Ende der mittleren Galerie endet. Dort wird umgeladen und mittels einer zweiten Materialseilbahn die Baustelle der länge nach bedient.
Ich merke gerade die Müdigkeit. Daher nun nur noch Stichpunkte / kurze Texte. Details kommen dann später.
Raschen Schrittes ging es nun wieder hinauf nach Alp Grüm, galt es doch nun nach Preda zur Baustelle des neuen Albulatunnel umzusetzen.
Das Wetter präsentiert sich wieder 1a und Martin lies sich für Gruppen reservieren. 🤣
Präsentation des Projekts Albulatunnel II durch den Bauleiter von Pöyrye ind dann ging es knapp 50m hinein in den Tunnel. Faszinierende Einblicke boten sich dabei.
Baubedingt hat es einiges an Wasser im Tunnel. Gut dass man mit Overalls und Gummistiefeln ausgestattet wurde. Der Weg durch die Baustelle hatte teils etwas von einem Hürdenlauf.
Jetzt gab es erst msl eine Stärkung im Hotel Preda Kulm mit dem sogenannten Arbeitermenü und anschließend ein paar interessante Infos zur zukünftigen Strategie der RhB, insbesondere zum Rollmaterial und Taktverdichtungen zum Halbstundentakt für die meisten Strecken.
Danach ging es weiter nach Bergün zum nächsten Besichtigungspunkt.
In Bergün wurde der Glatscherastunnel besichtigt welcher mit einem unter der Leitung der RhB entwickelten neuen Verfahren saniert wurde und nun fast einem Neubau gleicht. Die Sanierung mit nicht unerheblicher Erweiterung des Tunnelprofils erfolgt ohne grosse zusätzliche Sperrungen rein in den Nachtoausen von 22 bis 5 Uhr.
Geschützt durch Sicherheitswärter der RhB konnte sich der Tunnel im gesperrten Streckengleis gut angesehen werden.
Dann ging es zurück zum Bahnhof von Bergün und untwegs wurden noch ein paar Infos zur Strecke und den Bauwerken gegeben.
Anschließend eine kurze Rast bei Ovo und Nussschnitte im Bahnmuseum. Da es nur noch eine 3/4h bis zur Rückfahrt war wurde der Besuch der Ausstellung auf irgendwann in der Zukunft verlegt.
Und dann ging es 17:15 wieder zurück nach Alp Grüm.
Dabei konnte in Pontresina beobachtet werden wie sportlich dort rangiert wird.
Unser Zug nach Alp Grüm sammelte dabei drei Flachwagen mit Holz und den Spurpflug ein was eine nicht unerhebliche Anhängemasse ausmachte so sass der Allegra Triebwagen in den anschließenden Steigungen zeigen konnte was in ihm steckt.
Es wurde recht herbstlich am Bernina.
Und sodann wurde Alp Grüm wieder erreicht.
Das traditionelle Käsefondue durfte natürlich nicht fehlen, begleitet von gutem Weisswein. Wenn schon aus Italien, dann zumidest aus dem Veltlin.
Mal sehen wie das Wetter morgen wird.
Wetter.com ist da eher pessimistisch aber www.kachelmannwetter.ch ist recht optimistisch. Vielleicht wäre eine Wanderung zum Palügletscher eine Idee, statt dem Dampfzug auf der Strecke durch die Zügenschlucht. Schaunmermal.
… und gleichzeitig letzter Urlaubstag. Schade eigentlich.
Zur Feier des Tages gibt es zum Frühstück auch „Puffbrause“. 😎
Auf Grund des tollen Wetters überlege ich nochmal zu Rodeln. Aber den IR nach Preda habe ich knapp verpasst, daher fahre ich zim Überbrücken der Wartezeit erst nal3mit der S-Bahn nach Rhäzüns vor. Moment… da gibt es doch eine Seilbahn die ich schon ewig mal fahren wollte.
Am Bahnhof warten bereits zwei Busse auf die Fahrgäste der S-Bahn um diese auf die umliegenden Dörfer zu verteilen. So sieht guter ÖPNV aus!
Ich laufe aber die wenigen Meter bis zur Seilbahn nach Feldis und schon geht es quer über das Hinterrheintal hinauf ins Ort.
Ich gehe durch das Ort zur dortigen Sesselbahn da es ab der Bergstation zwei Rodelbahnen hinunter gibt, aber der Andrang ist mir irgendwie zu gross. Merken für ein Andermal. Ggf. auch in Kombi mit Schneeschuhwandern rüber zum Brambrüesch.
Und auch hier „am Ende der Welt“ darf auch noch der kleinste Postbus sein berühmtes „dii da düüt“ vor Engstellen von sich geben.
Also wieder zurück zur Bergstation am andern Ortsende unddas Ganze bei tollem Wetter.
In der Bergstation findet sich ein guter Tipp für 2019 (und folgende Jahre) bevor es mit herrlichen Ausblicken wieder ins nicht verschneite Tal hinunter geht.
Nach kurzer Wartezeit kommt die S-Bahn nach Thusis und ab dort geht es wieder mit dem IR hich nach Preda.
Mark Sport ist der offizielle Partner der RhB bei der Schlittenvermietung aber auch die Konku6vom Club99 bekommt ihre Schlitten per Bahn geliefert und bringen diese dann zu ihrer Vermietungsstation.
Durch den Abstecher nach Feldis bin ich noch eine Stunde später in Preda und due Sonne verzieht sich schon teils wieder hinter die Berggipfel.
Da gefühlt fast alle Gaststätten in Chur heute zu haben da viele in der Regel Dienstags geschlossen haben und andere aus der Silvesterfeier, und ich doch noch mal nachLangwies will entschließe ich mich den Speisewagen zu beehren.
Sehr gutes Essen, wie avh gesten schon auf der Sondefahrt, in respektablen Portionsgrössen.
Dazu die grandiose Landschaft vor dem Fenster… herrlich.
Leider zieht es such nun zu und so ist das Viadukt recht dicht im Dunst.
Bei der Bergfahrt konnte ich die Dunkelheit mit der im Familienwagen ausgestellten Lektüre überbrücken.
Petrus hat sich gesten vermutlich verausgabt. Heute morgen sieht es „suppig“ aus und in den Höhenlagen soll es schneien (hier unten in Chur dann vsl. regnen).
Aber dafür gibt’s heute B…B…Bündnerfleisch [tm]. Was soll da noch passieren. 😎
Es regnet ein ganz klein wenig.
Auf dem Weg zum Bahnhof erwische ich noch den „Frühzug“ aus Arosa der nur aus einem Allegra ABe 8/12 besteht. Für die Rückfahrt werden aber dann Wagen beigestellt.
Der Zug um 8:58 Uhr nach St. Moritz mit dem ich nach Preda fahre steht am gleichen Bahnsteig an dem auch die IC aus Zürich ankommen. Optimale Umsteigebziehung und der Zug ist auch gut gefüllt. Nur das Fotoabteil ist leer, was vermutlich auch daran liegt dim Restaurant / Café des Hotel Albula einass dieses keine Sitzplätze besitzt. Ich vermute dass die „Anlehnsitze“ bewusst vorhanden sind um eine dauerhafte „Belagerung“ des Abteils zu vermeiden.
Die Minibar bietet guten Kaffee feil und kurz vor Filisur kommt auch langsam Schnee in Sicht.
Ab Bergün wird der Zug sehr gut mit Rodlern gefüllt welche dann in Preda wieder aussteigen, so wie ich auch.
Nach der Schlittenmiete, wobei ich den ersten Schlitten nochmal umtauschen musste da ich eine gebrochene Schraube entdeckte, ging es auf dem Winterwanderweg auf der Westseite der Bahn zum Startpunkt der Rodelstrecke auf der Albulastrasse.
Die Ge 4/4 II im Werbedesign für das Medienhaus „Südostschweiz“ führt den Rodelpendelzug. Ein Design das gefällt, im Gegensatz zur Ge 4/4 III im eher langweiligen und im Schnee schlecht erkennbaren Coop Werbelack.
Das Signal für die Rodelstrecke steht auf grün, das Display warnt aber vor vereisten Abschnitten.
Und sodann geht es bergab. Aber mit vielen Zwischenhalten, auch wenn das Wetter nicht das beste ist.
Es ist einiges Los auf der Rodelstrecke.
Und irgendwann wird die Talstation der Darlux Sesselbahn und damit das Ende der Rodelstrecke erreicht.
Erstmals erlebe ich es dass an der Schranke die „Fahrkarten“ für’s Rodeln kontrolliert werden.
Der Hofladen im ehem. Gepäckwagen der Appenzeller Bahn hat wie gewohnt geöffnet und die Skibar hat auch auf.
Meine Herrn, das war eine recht Gute Mischung im „Zwetschgen“ Tee 😎
Es klart ein wenig auf und gibt den Blick auf die Rodelstrecke frei, während derAllegra Triebwagen ABe 4/16 Nr. 3515 den Zug bergan zieht und schon bald ist wieder Preda erreicht und ich gehe auf dem üblichen Weg auf der ostseite der Bahn zum Startpunkt.
Diesmal mache ich weniger Zwischenstopps, nur am Viadukt Albula I halte ich an, wobei das Anhalten ob der hier bestehenden Eisplatte etwas knifflig ist und auch andere haben in der Kurve am Viadukt erhebliche Probleme so dass ich meinen Fotostandort sicherheitshalber auf das Brückengeländer verlege.
Nochmal nutze ich das Fotomotiv mit Sesselbahn, Viadukt und Zug bevor ich bei Mark-Sport den Schlitten zurückgebe.
Die Schlitten werden wir in Colis verladen, dann per LKW zum Bahnhof gebracht und mit dem Pendelzug direkt ans Empfangsgebäude von Preda gefahren in dem sich auch die Vermietungsstation befindet.
Danach geht es noch mal durchs Ort, vorbei am Hotel Kurhaus und dem Eishockey Stadion, zur Bahnstrecke. Denn auch bei bewölktem Himmel funktioniert meist die „blaue Stunde“.
Und es klappt. So kann der 17:14 nach St. Moritz schön abgefangen werden bevor es wieder zurück ins Ort geht.
Die Komoot Aufzeichnung der zweiten Runde hatte nach der Essenspause ein kleines Problem mit dem GPS Signal, weshalb danach erst noch einige komische Linienführungen hinterlegt sind.
Auch Probleme hatten die zwei Automaten auf dem Bahnsteig. Automat 1 nahm keine Scheine mehr an und der Andere nur maximal. 10 CHF Scheine und ich hatte keine 14 CHF in Münzen und als Schein nur 20er. Gut dass es auch noch die Option via SBB App gibt. Wobei die RhB entgegen der SBB noch zuschlagsfrei und überhaupt im Zug Fahrscheine verkaufen.
Der Pendelzug nach Preda füllt sich gut ind wartet auf die Ankunft des RE nach Chur mit dem ich mich wieder ins schneefreie Chur bewege. Die vielen Umsteiger Richtung Zürich wissen ob der mitgeführten Wintersportutensilien den direkten Umstieg in die IC2000 Komposition vermutlich zu schätzen.
Eine interessante Lichtskulptur findet sich im Churer Fontanapark.
Der Blick aus dem Fenster zeugt dass der gestern Abend noch sternenklare Himmel einer Wolkensuppe gewichen ist und es zieht sich immer weiter zu.
Also schlechtes Fotowetter. Der Plan B ist daher Rodeln und dabei können sich ja auch Bahnfotos als „Beifang“ ergeben.
So wird um 10:02 der IR, *sic* früher war das mal ein D und später RE, Richtung St. Moritz bestiegen der mich mit seiner Albula-Gliederzug Garnitur, Alvra genannt, bequem und sehr laufruhig nach Preda bringt.
Dass zwischen den beiden Garnituren aus dem ziehenden Allegra Triebwagen und den neuen Alvra Garnituren einer der fast neunzigjährige Gourmino Speisewagen (Baujahre 1929-30) hängt gibt der Garnitur einen besonderen touch.
Blick zurück nach Filisur durch die Wagentüre und ein Blick „nach vorne“ auf die mobile Kaffeebar.
In diesem Endwagen 1. Klasse verkünden Aufkleber dass hier das Licht bei Dunkelheit gedimmt wird. Dies erfolgt nicht im Tunnel sondern wenn es draussen Nacht wird. Aber bis dahin dauert es noch etwas…
Preda ist erreicht und nach der Beschaffung der Tageskarte und eines Schlitten trudelt auch bereits der Zug ein der stündlich zwischen Bergün und Preda pendelt und somit halbstündliche Verbindungen zur Rodelstrecke schafft. Er besteht aus einer Ge4/4II, drei Mitteleinstiegswagen die mit längs angeordneten Bänken für den Schlitten oder Radtransport (je nach Jahreszeit) versehen wurden, sowie einen talseitig eingereihten Steuerwagen.
Jetzt geht es aber erst mal zum Start. Wobei ab hier erst mal noch ein Kilometer zu laufen ist bevor das Gefälle zum Rodeln reicht.
Abet einige unverzagte versuchen es auch auf dem flachen Abschnitt.
Ab der Brücke geht es dann abwärts. Durch den einsetzenden Schneefall ist die Strecke etwas langsamer wie üblich. Gerade im unteren Abschnitt ist daher stellenweise „Schleichen“ knapp über Schrittgeschwindigkeit angesagt.
Etwas steiler ist da die Strecke am Darlux. Daher wird die am Ende der Rodelstecke von Preda liegende Sesselbahn genutzt um quer über die Schleifen der Albulabahn bei Bergün Höhe zu gewinnen. Der Zufall will es dass der Pendelzug just zur rechten Zeit vorbeikommt und aus der Sesselbahn heraus fotografiert werden konnte.
Von der Darlux Rodelstrecke habe ich wenige Fotos. Zu gross war der Spass die steile Strecke mit ihren etlichen Spitzkehren herunterzubrettern.
Ich möchte mir die Strecke nicht mit grösseren Eisflächen vorstellen…
Kurz vor dem Ende kam dann aber noch ein nettes Motiv mit Zug vorbei das natürlich umgesetzt werden wollte.
Hmm… 50? Das packt der Schlitten zumindest an der Stelle nicht. Auf der Darlux Strecke wäre es ggf. möglich.
Ein ehemaliger Gepäckwagen der Appenzeller Bahnen dient in Bergün als Hofladen eines Bauernhof, im Ort wird die „Ski-Bar“ aus Schnee und Eis startklar gemacht und dort wo einst das Krokodil stand wurde nun unterhalb des Bahnmuseums ein Wagen einer Standseilbahn aus Luzern ausgestellt.
Nach nur kurzem Warten kommt um 14:17 der IR. Wie mitlerweilre üblich „vollverstadlert“ (Allegra + Alvra).
Auf zur zweiten Runde.
Diesmal nehme ich bus kurz vor den Startpunkt den Winterwanderweg der im Sommer Teil des Bahnwandeweg ist. Die Baustelle für den neuen Albulatunnel ruht im Winter zum grossen Teil. Daher ist an den Unterkünften derzeit wenig los.
Der anhaltende Schneefall bremst weiter aus, was dem Spassfaktor aber keinen Abbruch tut.
Wiede in Bergün angekommen wird das kleine aber feine Dorfmuseum besucht welches nun auch die, wieder im Aufbau befindliche, Modellbahnanlage der Albulastrecke Bergün – Preda beheimatet. Im Keller sind zudem Modelle aus den Werken des Kölner Modellbauclub vom Wiesener- und Landwasserviadukt zu sehen.
16:17 geht es zum dritten mal hinauf nach Preda und das Wetter wird zunehmend besser. Nicht toll, aber halt irgendwie besser.
Wieder unten angekommen wird ein Winterpunsch in der Self-Service Bar des Hofladen genommen, der Schlitten abgegeben und die nun beleuchtete Ski-Bar bewundert.
In Bergün wartet eine Ge6/6II mit ihrem kurzen Güterzug den Gegenzug ab. Wobei man sagen muss dass das was heute hier tagsüber an Güterzügen (alle mit den alten aber gut gepflegten Ge6/6II bespannt) fuhr mit gut 20 Wagen (talwärts nach Chur) für eine Gebirgsbahn sehr beachtlich ist.
Tstsächlich. Das Lichtist angenehm gedimmt mit interessanter Fußbodenbeleuchtung.
Nach so viel Bewegung, das Beine Strecken beim Rodeln und den Schlitten im Zaum halten strengt auch an, gibt es Essen und das vom Volg in Bergün gekaufte „Blog schreiben Bier“ wird kühl gestellt.