Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Nachvden beiden Dieselersatzfahrten letzte Woche kam heute doch noch ein Dampfzug auf die Odenwaldbahn.
Aber nachdem ich es am gestrigen Samstag verpeilt hatte dass der Schienenbus Sonderzug aus Gießen nach Michelstadt über den Nord- und nicht den Westast fährt und dabei die Akkus der Drohne leer gemacht hatte habe ich noch den Level 2 der dämichkeit geschafft, nämlich die Akkus wieder zu laden. 🙁
Nur eine halbe Stunde konnte ich noch einen Akku anladen.
Als dann der Zug 10 min verspätet ankam wollte die Steuerung „Notlanden“ obwohl noch gut 3min Akku vorhanden waren. Also dem Landevorgang permanent entgegen gesteuert und so gelang noch ein Notschuss. Mit laut Display 30 sec Restzeit gelang sogar noch der Rückflug zur Startposition.
Naja, so prickelnd war das Tender voraus Motiv dann eh nicht.
Über Habitzheim ging es zurück und auf die Reinheimer Glühweinkerb ähm dem Weihnachtsmarkt im Stadtpark.
Wimzerglühwein am Stand der Winzergemeinschaft Galgenberg, Reinheims einzelner Wingert, als auch um eine Flasche des dort angebauten Grauburgunders zu erstehen.
Einnpaar Stände weiter noch ein „Stachelbier“ auf Basis des Schmucker Doppelbock.
Zu Hause musste dann erstmal dem kleinen Piepmatz der Weg nach draussen gezeugt werden nachdem er auf der an sich offenen Terasse unbedingt die Linie über das Seitenfenster als Flugrichtung aussuchte.
Kurz vor 19 Uhr kam der Dampfzug dann kesselvoraus aus Michelstadt zurück und da der Regelzug in Reinheim gekreuzt wurde ergab sich die Gelegenheit für ein paar Nachtfotos mit Dampf.
Dampf hatte die Lok genug, wie schon auf der Hinfahrt kurz vor dem Fotostandort bei Habitzheim blies die Lok mehrfach und lange Überdruck ab.
Der Zug zog zahlreiche Schaulustige an, sogar der Bus nach Ober Roden fuhr langsamer über den Bahnübergang und es kaum jemand darin, inkl. des Fahrers, der nicht den Dampfzug bestaunte.
Unmittelbar nach der Einfahrt der RB82 aus Frankfurt bekam der Dampfzug Ausfahrt.
Ein Spektakel für Auge und Ohr.
Die Lok arbeitete schwer, dercZug war auch nicht gerade kurz und in der Zeit bis der Zug den Bogen im Ausfahrgleis verließ und vom Bahnübergang aus nicht mehr zu sehen war wäre ein Regelzug mit Itino oder Lint bereits im ehemaligen Bf. von Zeilhard gewesen.
Damit endet die diesjährige Advent Dampfzugsaison auf der Odenwaldbahn.
Am 3. und 4. Advent kommt vsl. kein Sonderzug mehr.
Erster Advent und zweiter Versuch mit dem Dampfzug der HEF.
Das Wetter ist schlechter und in einer Regenlücke schaffe ich es noch rechtzeitig zum Ersatzfotostandort bei Habitzheim. Für den eigentlich angedachten vor Lengfeld reichte die Zeit nicht mehr sicher.
Und dann kündigt sich der Zug an, mit einem Hupen bei der Durchfahrt im Reinheimer Bahnhof und wie daher nun erwartet kam die Sonderfahrt zum Michelstädter Weihnachtsmarkt wieder mit der 216 von MZE bespannt ohne Dampflok.
Kurzer Soundcheck 😉
Auf dem Bahnparallelweg fuhr ich etwas weiter und noch die RB82 abgefangen.
Der Bahnparallelweg wuchert immer mehr zu, wie auch der auf der Südseite und der Bauer schneidet auch Jahr für Jahr immer mehr Fläche davon ab.
Es fängt wieder an zu Regnen und so lasse ich den hübschen Weihnachtsmarkt von Habitzheim aus und es geht direkt nach Hause.
Nächster Versuch ist nächster Samstag mit dem Schienenbus der OEF und vielleicht klappt es mit dem Dampf dann mit der Fahrt der Museumsbahn Hanau am Sonntag.
Am Nachmittag ging es mit dem Rad über den Otzberg nach Höchst.
Dort wollte ich den Sonderzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt zum Weihnachtsmarkt in Michelstadt fotografieren.
Ich kam rechtzeitig zur aus der auf der Website kommunizieren Abfahrtzeit in F-Süd zur Ankunft in Michelstadt am Fotostandort zwischen Höchst und Mümling-Grumbach an und als ich gerade dabei war die Fotohornisse vorzubereiten vernahm ich ein Grummeln das nicht zu Itinos/Lint oder den Autos auf der nahen B45 passten. Aber auch nicht zum Dampfzug.
Es kam eine 216 mit historischen Wagen vorbei und wie ich später herausgefunden habe war das der „Dampfzug“. Die 50er scheint wohl ein Problem gehabt zu haben und so fuhr der Zug in Dieseltraktion und dazu noch geschätzt 20 Minuten vor Plan.
Dann hatte es halt nur Dampfheizung statt Dampfzug 😉
Mit der Fotohornisse wurde dann galt der Zug nach Frankfurt…
… und der aus Frankfurt abgefangen bevor es über Frau Nauses nach Otzberg-Hering ging.
Die „Heringer Kleinbahn“ hat heute einen der wenigen Fahrtage, aber seit einigen Jahren ist der am Samstag vor dem 1. Advent ein relativ fester Termin.
Esxgat zwar keinen Schnee und es ist fast zweistellig in den Plusgraden aber trotzdem bringen die Loks schöne Dampfentwicklungen in die Luft.
Die grüne Lok ist ein Gastfahrzeug aus der Schweiz. Deren Lokführer ist dabei leicht an der klassischen schweizer Lokführerkluft und Aussprache zu identifizieren 😉
Auch ein „Maschinenwagen“ mit Emblem der Waldenburger Bahn ist dabei.
Noch ein Glühwein und dann setzt die Dämmerung langsam ein und es geht stramm hinunter nach Lengfeld.
Parallel zur Bahn fahre ich weiter Richtung Habitzheim.
Die RB82 aus Frankfurt nach Eberbach um 17:10 ab Lengfeld ist verspätet. Ist das der Ausgleich für den verfrühten Sonderzug und in Summe alle Pünktlich? 🤔
Weiter dann durch Habitzheim wo rs auf Grubd des Hofweihnachtsmarkt etwascganz seltenes, nämlich einen Verkehrsstau hat.
Ueberau erleuchtet auch weihnahtlich und dann ist schon wieder das heimatliche Reinheim in Sicht.
Mal schauen ob am morgigen Sonntag die Dampflok wieder fit ist.
Zunächst mit der RB82 nach Frankfurt und mit dem aus dem billig ICE4 bestehenden ICE474 (Basel – Kiel) nach Hannover das mit +10 erreicht wurde.
Eine Doppelgarnitur der im Auslaufbetrieb befindlichen ICE2 fährt dort gerade am Nachbarbahnsteig ab.
Dann erstmal rüber zur Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof/ZOB und auf dem Weg dahin verstehe ich irgedwie warum der DB Navigator trotz der Eingabe als Starthaltestelle die Verbindung erst ab der ersten Haltestelle danachvauf der anderen Seite des Hbf ausgibt. Nicht gerade die beste Seite von Hannover. Bahnhofsviertelklientel „vom feinsten“. 🙁
Die Linie 10, aus einer Doppelgarnitur zwischen 1997 und 2000 von LHB/Siemens gelieferten TW2500, macht sich alsbald auf den Weg.
Ich fahre mit dem bei Heiterblick zusammengeauten und von von 2013 bis 2020 gelieferten TW3000 auf der Linie 17, mit einer 3/4 Umrundung des Kreisverkehrs am Goetheplatz, bis zur auf der Brücke über die Ihme liegenden Haltestelle „Schwarzer Bär“ und nach ein paar Fotos mit dem Capitol Hochhaus im Hintergrund (nein nicht die Capitol aus der Serie Stromberg) fahre ich, mit einem der von 1974 bis 1993 gelieferten TW6000, eine Station mit der nach Empelde fahrenden Linie 9 nach „Lindener Marktplatz“. Eine der Linien die teils keine Hochbahnsteige besitzen.
Ich mache mich auf die Suche nach einem brauchbaren Fotomotiv. Kurz vor bzw. in der nächsten Haltestelle Nieschlagstraße werde ich fündig und warte dann auch die Rückkehr der TW6000 Garnitur ab.
Nun geht’s wieder zum Schwarzen Bär und dann mit der Linie 17 zum Allerweg, wo wieder einer der TW6000 vorbei kommt, bevor es mit einem TW3000 durch den Stadtbahntunnel zum Hauptbahnhof geht.
Jetzt ist es auch langsam Zeit den richtigen Bahnsteig für den IC(E)-L Testzug aufzusuchen, dieser änderte sich in der letzten Stunde von 10 auf 4 und letztendlich auf 7 und statt 10min verspätet kam er 15min zu früh aus Berlin an. Vermutlich hat man sich die „Wendefahrt“ über die Güterumgehungsbahn gespart und wendete nun am Bahnsteig.
Ich steige beim Speisewagen (Wagen 14) ein und zwänge mich durch den sehr schmalen Gang neben dem Bistro Richtung 1. Klasse die aber sehr stark besetzt und von Laptopkaspern belagert ist.
Die Einstiegsbereiche bieten, auch da die Wagenübergänge wegen der dort angeordneten Einzelachslaufwerke vergleichsweise schmal sind, relativ wenig „Aufstaufläche“ was bei Ein- und Austeigenden recht herausfordernd werden kann.
Aber im Wagen 9 finde ich in der 2. Klasse einen guten Fensterplatz.
Die Sitze entsprechen den Redesign ICE3 Neo und nutzen die Sitzform für eine gewisse Beinfreiheit.
Im Wagen 1, der wie der im 1. Klasse Bereich gelegene Steuerwagen am anderen Zugsende, über einen Hochflurbereich über einem normalen Drehgestell besitzt.
Hier befindet sich auch das Fahrradabteil für 8 Räder in hängendem Transport die aber im Vergleich zum ICE4 recht viel Platz besitzen und man sich nicht gegenseitig in die Quere kommt.
Die Handyablage fühlt sich etwas billig an. Mal sehen wie lange diese den täglichen Betrieb überleben.
Die Klimaanlage scheint noch im RENFE Modus eingestellt zu sein. Sie bläst recht kühle Luft an der Wand hinauf. Wobei in einigen Wagen, wie dem Wagen 1, die Kühlung wohl ausgefallen ist. Wie auch 3/4 aller Toiletten.
Die Toiletten sind „berphrungsfrei“ ausgelegt wobei bei den Bedienungen für die Spülung, Handwaschwasser, Seife oder Mülleimerdeckel nicht so ganz klar ist wo der Näherungssensor sitzt. Besonders doof ist dies bei der Spülung wo eine mit dem Schild „WC“ versehene grüne LED wie ein Taster aussieht aber man die Hand unter die Kante unter der LED halten muss. Von der eher beengten Grösse erinnern die Toiletten eher an Silberlinge oder die im ICE4.
Aber immerhin gibt es im Zug keine „Wandplätze“.
Nach knapp über 2,5h Fahrtzeit ist wieder Frankfurt Hbf am Gleis 1 erreicht.
Irgendwie hatte ich von den Nacht- oder Tagzügen der RENFE oder CP bzw. der Elipsos Nachtzüge die Talgos laufruhiger in Erinnerung.
Er schlingert ein wenig und auf „Altstrecken“ rumpelt er etwas und bei den Weichenherzstücken schlägt er recht hart durch.
Ein Totalausfall ist die Lautsprecheranlage der Durchsagen die in einigen Wagen absolut unverständlich waren. Ob es an der jeweils genutzten Sprechstelle oder am Wagen an sich lag kann ich nicht beurteilen. Aber auch die verständlichen Ansagen waren teils recht blechern oder schwankend in der Lautstärke. Wäre wohl irgedein Chinakram.
Eine Spaltüberbrückung der an 75cm Fernverkehrsbahnsteigen niveaugleich erreichbaren Wagen hat es nur an den Wagen mit Rollstuhl Stellplätzen. Schade eigentlich, denn bei nicht in der Geraden liegenden Bahnsteigen könnte der Abstand etwas heftiger werden.
Die RB82 um 16:25 verkehrt leider nur als Doppeltraktion Itino was es sehr „kuschelig“ im Zug werden lässt und dem Itino schon kurz nach der Betriebsübernahme durch Vias in 12/2005 seinen Spitznamen „Sardino“ beschehrte.
Am Nachbarbahbsteig im Gleis 3 werden derzeit Sondierungsbohrungen für den neuen Fernverkehrstunnel durchgeführt.
Noch ein paar quer über die Gleise Fotos vom, wie der ICE4 ursprünglich als IC bzw EC konzipierten, ICE-L, der Baustellenteddybär fuhr aber nicht von Berlin auf der Pufferbohle mit sondern wurde erst in Frankfurt dort drapiert.
Eingentlich ist es Marketingselbstmord alles als ICE zu betiteln obwohl klassische IC Linien bedient werden.
Der Steuerwagen hat im übrigen, wie auch die Loks der Baureihe 105 von Talgo, noch keine Zulassung zum Sterwagenbetrieb und daher verkehrt der Zug vorerst und bis auf weiteres im Sandwich zwischen zwei Siemens Vectron der Baureihe 195 verkehren. Im Fahrzeugraster ist der vorgesehene Einsatz in D, A und NL (alle mit Sternchen, also wohl mit Einschränkungen) sowie als „TEN“ Fahrzeug vorgesehen, aber einen Abnahmeeintrag hat noch keiner der Wagen.
Zum Abschluss nochmal ein Blick durchs Fenster ins Innere und auf den Steuerwagen und dann gehts rüber nach Gleis 11 wo auf die RB61 nach Dieburg die RB82 in die Heimat folgt.
Im Hintergrund wartet derweil einer der wenigen noch klassischen EC der ÖBB auf die Fahrt in die Heimat.
Aber immerhin fährt der Zug, was seit einigen Monaten bei Vias auch eher ein Glücksspiel ist… 🙁
Nach etlichen Jahren ist die Wettervorhersage zu „Der Kahlgrund brennt„, also dem grossen Tag der offenen Tür der diversen Brenneien im Kahlgrund, endlich mal halbwegs passabel und so mache ich mich per Rad erstmal nach Dieburg auf een Weg um dann mit der RB75 nach Aschaffenburg zu fahren.
Jetzt geht’s erstmal aus Aschaffenburg raus. Vorbei an den ungenutzten Gleisanschlüssen der Post und Spedition geht’s erstmal nach Hösbach.
Ab Hösbach geht’s dann hibauf auf die Höhen des Spessarts.
Vorbei am Kalkwerk bei Rottenberg geht es durch den herbstlichen Wald stetig bergauf.
Und irgendwann gehts natürlich auch wieder hinunter.
Das Gefälle hinter nach Blankenbach ist dabei nicht zu verachten.
Danach rüber nach Schöllkrippen und durch die Baustelle und so wird noch vor der offiziellen Öffnung die Brennerei Rosenberger erreicht.
Erstmal Kaffee gegen die einstelligen Temperaturen.
Ab 11 Uhr ist dann offiziell geöffnet. Bier von der Brauerei Wiesen ein paar Täler weiter und gerade noch in Unterfranken liegend, sowie einen Rinnekloden Brand. Ja, nicht schlecht.
Haselnuss Brand, Wildschwein Bratwurst (zu 3,50€ !) und Zwetschgen Brand aus dem Eichenfass. 3x sehr fein.
Noch ein kurzer Blick in die Destille, dann geht es weiter.
Aber ohne Nutzung des „Schnapsdrosselbus“ welcher am heutigen Tag die 10 teilnehmenden Brennereien stündlich verbindet.
Es geht erstmal zurück nach Schöllkrippen undcdann das Tal runter nach Blankenbach.
Ab und zu kommt die Sonne durch und beim Zug nach Kahl und Hanau klappt es auch mal mit der Sonne.
Und weiter der Kahl entlang nach Mömbris.
Uffbasse, Langsam fahren 😀
Nächster Boxenstop ist dann hinter Mömbris und Niedersteinbach die Edelbrennerei Dirker.
Festbierbrand vom „Grenzgänger“. Die Brennerei Dirker liegt im eigentlich Unterfränkischen Kahlgrund, aber eben nur eigentlich. Hier streckt sich ein hessischer Finger ins Tal. Trotzdem gehört er der Rosenhut Vereinigung der fränkischen Brennereien, zu der auch der Haas aus Pretzfeld gehört, an. Festbierbrand. Ja, in Ordnung, läuft. Das Brennereifest im Kahlgrund ist diesjahr gut besucht, aber nicht überlaufen und top organisiert bei den Brennereien.
Kaum Schlangen, motiviertes Personal, super Brände und faire Preise.
Die Brände liegen zwischen 3 und 5 €, Bratwürste im Brötchen zwischen 3,50 und 5,- €.
Weiter über das kleine Ort Brücken und mit ein paar Bahnfotos zur Feinbrennerei Simon die gleichzeitig auch ein Weingut ist.
Kleine Grundlage mit Erbsensuppe bevor es weiter geht.
Wenn ich vor ein paar Wochen endesä September schon Schneefall am Furka hatte, warum nicht Ende Oktober Glühwein? Der hausgemachte Glühwein aus eigenem Wingert ist im übrigen wie der Simons Bavarian Single Pot Still Whiskey ein sehr feines Stöffchen. Aber jetzt keinen Stoff mehr. Muss ja noch etwas Radfahren.
Nochmal am Fotostandort von vorhin vorbei und weiter an den Wingerten bei Michelbach vorbei.
DercZug mit dem Wingert wäre auch ein nettes Motiv, aber eine 3/4h kann ich nicht warten.
Der Winzer und Brenner Höfler in Michelbach wird übersprungen. Immerhin wird es seit heute wieder 1h früher dunkel und ich will noch im Hellen nach Seligenstadt kommen.
Und so geht’s nun flott via Alzenau nach Dettingen.
Über die nur für Fußgänger und Radfahrer ausgelegte Kilianusbrücke geht es über den Main nach Mainflingen und damit wieder nach Hessen zurück.
Mainabwärts und wie schon den ganzen Tag bei bisweilen böigen Nordostwind weiter nach Seligenstadt zum Bahnhof.
Der RE nach Frankfurt fährt gerade ein und die RB 16:47 nach Wiebelsbach fällt (wieder mal) aus, aber mit dem RE85 um 17:18 bekomme ich den Anschluss in Wie-Heu vsl. auch.
Der Anschluss in Wie-Heu hat gut 15min Verspätung und so wird um 18:02 der Heimatbahnhof wieder erreicht.
Fazit, es hätte etwas wärmer sein können, aber immerhin hat es nicht geregnet. Im Gegensatz zum letzten Besuch hatte ich die besseren Brände erwischt und die Orga bei den Brennereien war um Klassen besser.
Auf dem schnellsten bzw. direktesten Weg nach Hause? Machbar, aber eher langweilig.
Daher wählte ich die umständliche aber landschaftlich reizvollere Variante über Filisur und den Oberalppass nach Göschenen.
Dann mit dem Traverso die Gotthardrampe runter nach Luzern und normalerweise fährt er bis Basel durch aber heute endete er vorzeitig im Banknoten Olten.
Umstieg in einen Dosto IC2000 bevor es dann in Basel SBB das Downgrade auf einen ICE4 gab.
Immerhin fuhr er, wenn auch anders gereiht wie am Bahnsteig und SBB App angezeigt, aber er fuhr und das bis Mannheim sogar pünktlich bis vor Plan.
Manheim ab +2 und Frankfurt Hbf an +3
Auch wenn der DB Navigator meinte der Anschluss zum IC nach Darmstadt würde nicht mehr erreicht, es reichte locker.
Und so wurde Darmstadt Hbf absolut pünktlich erreicht.
Zum Glück musste ich für morgen früh die Dienstkutsche holen, sonst wären es auf den letzen Metern noch mindestens +60 geworden da die RB82 um 19:25 wegen „kurzfristigen Personalausfall“ (ja, ja, wer es glaubt) erstzlos ausgefallen ist.
Hier der Fahrplan
Ab 08:31 Davos Platz – Gl. 2 (R 1, Richtung: Filisur) An 08:56 Filisur – Gl. 3
Umsteigen
Ab 09:00 Filisur – Gl. 1 (IR 38, Richtung: Chur) An 09:52 Reichenau-Tamins – Gl. 4
Umsteigen
Ab 10:05 Reichenau-Tamins – Gl. 3 (RE7, Richtung: Disentis/Mustér) An 11:11 Disentis/Mustér – Gl. 2
Umsteigen
Ab 11:14 Disentis/Mustér – Gl. 3 (R 45, Richtung: Andermatt) An 12:22 Andermatt – Gl. 2
Umsteigen
Ab 12:29 Andermatt – Gl. 3 (R 44, Richtung: Göschenen) An 12:44 Göschenen – Gl. 11
Umsteigen
Ab 13:09 Göschenen – Gl. 1 (IR 26, Richtung: Olten) An 15:28 Olten – Gl. 10
Umsteigen
Ab 15:33 Olten – Gl. 7 (IC 6, Richtung: Basel SBB) An 16:01 Basel SBB – Gl. 9 (Änderung auf Gl. 4)
Umsteigen
Ab 16:13 Basel SBB – Gl. 5 (ICE, Richtung: Berlin Ostbahnhof) Wagenreihung am Bstg und SBB App verkehrt herum dargestellt. In SBB App aber Hinweis auf geänderte Zugslomposition. Im DB Navigator war die Anzeige korrekt, jedoch ohne Angabe der Bahnsteigsektoren /-abschnitte. Ein Hoch auf funktionierende Netzwerkübergreife IT Systeme… An 19:08 Frankfurt (Main) Hbf
Umsteigen
Ab 19:18 Frankfurt (Main) Hbf – Gl. 13 (IC, Richtung: Stuttgart Hbf) An 19:35 Darmstadt Hbf – Gl. 10
Zwei sehr intensive Wochen Schweiz, zuerst mit der abwechslungsreichen debx Tour und nun die Woche Graubünden enden nun heute.
Aber bevor es morgen nach Hause geht holte ich mir heute nochmal die volle Ladung Alpenherbst ab.
Heute ist frühes Aufstehen angesagt, fährt doch der Bus über den Flüelapass nur alle 2h und damit ist der 7:53 der frühe aber nutzbare damit ich noch was vom Tag habe.
Zur blauen Stunde erstmal gut Frühstücken und dann geht’s zum Bahnhof Davos Platz wo schon der Bus nach Lenzerheide wartet und der über den Flüelapass kommt kurz danach.
Dass mittlerweile schon länger eine Velo Reservierungspflicht für die Mitnahme am Postbus besteht scheint sich noch nicht so ganz rumgesprochen zu haben. Bei jedem Biker fragt der Busfahrer ob reserviert wurde und in 2/3 der Fälle ist die Antwort „Nein“. Aber er handelt pragmatisch und klärt dann auf dass wenn einer mit Reservierung kommt und der hinten am Bus angebrachte Halter voll ist muss der ohne Reservierung halt mit Rad aussteigen.
Die Hängeplätze sind nach Davos Dorf voll, aber es kommen alle mit.
Hmm, Pischabahn. Diese geht vsl. diesen Winter in ihre letzte Saison. Danach soll die Bahn eingestellt und rückgebaut werden. Schade, bin nie oben gewesen obwohl es dort nach altem Werbespruch „Pischa isch no schöna“ ist.
Aber die letzten Jahrzehnte lief sie auch nur in der Wintersaison.
Also weiter hinauf, diesmal aus der anderen Richtung wie om Sommer per Rad, bzw. am letzten Sonntag per Bus im Schnee.
Langsam kämpft sich die Sonne auch über die Gipfel.
Schweizer Postbus ist wenn der Chauffeur auf der Passhöhe die Ärmel bei frostigen Temperaturen hochkrempelt um den Velofahrern beim Aushängen ihrer Gefährte zu unterstützen. Runter nach Susch wollte keiner mit dem Bus das Velo transportieren 😉
Der See am Pass liegt glatt wie ein Brett so dass sich die umliegenden Berge gut darin spiegeln.
Und nun geht’s wieder bergab und pünktlich wird Susch erreicht wo ein direkter Anschluss zu den Zügen nach bzw. aus Pontresina und Scuol-Tarasp besteht.
Mit dem obligatorischen Capricorn geht’s nun das Engadin hinauf nach Bever.
Das Tal des Inn, also das Engadin, liegt noch meist im Schatten.
Aber ab der Brücke über den/die Beverin hat es Licht und die Sonne strahlt kraftvoll in das nordwestlich vom Inntal (hier nennt sich der Inn noch En) anzweigenden Val Bever hinein.
Die frostigen Temperaturen mit Schneefall am letzten Wochenende sowie die aktuell kälteren Nächte machen sich bemerkbar. War lettze Woche noch alles grün fängt nun das herbstliche gelb und rot an durchzukommen.
Kurz nachdem ich mit einen Fotostandort ausgeguckt hatte kommt auch schon der Glacier-Express auf seinem Weg nach Zermatt vorbei ind in der Gegenrichtung strebt der Bernina-Express aus Chur Richtung Bernina und Tirano.
Apropos Bernina, da hätte ich die Infomail zum FairFotoPass besser mal richtig gelesen. Jetzt muss ich leider feststellen dass das Betnina Krokodil Ge4/4 182 heute mit zwei der Salonwagen zwischen St. Moritz und Poschiavo unterwegs war. Tja, aber Fotos vom Bernina an sich hatte es letzte Woche genug. Aber das Kroko hätte schon seinen Reiz gehabt. Tja, shit happens.
Egal, dafür kommt nun dee „Ahnenzug“ vorbei. Bei diesem sind die beiden Endwagen des Allegra Triebwagens im gelb der ehm. Berninabahn bzw. dem creme/hellblau der ehm. Chor-Arosa-Bahn sowie der Mittelwagen in einer alten RhB crene/grün variante gehalten.
Eigentlich fehlt noch ein Wagen, aber die mitlerweile stillgelegte Bahn zwischen Bellinzona und Mesocco die auch in die RhB integriert wurde hatte eigentlich auch keine eigene Farbe.
Weiter geht es das immer herbslicher werdende Val Bever hinauf. Aber mehr wie eine Strickjacke braucht es bei angenehmen Plusgraden nicht.
Mit dem neuen Albulatunnel hat sich Spinas sehr verändert. Gab es früher hier nur Antrittsfahrscheine aus einer Art Kasse des Vertrauens und das nur für sporadisch haltende Züge so ist die Station nun mit vollwertigen Zugzielanzeigern, Fahrkartenautomat und Infostele, sowie weiterhin mit Warteraum und WC ausgestattet.
Im direkten Vergleich erkennt man die unterschiedliche Grösste der Querschnitte des alten Albulatunnel von 1903 der nun zum Rettungsstollen (Radweg wäre auch eine gute aber vsl. eher illusorische Idee) ausgebaut wird und dem neuen Tunbel von 2024.
In den ungeraden Stunden halten in Spinas die IR Richtung Chur, in den geraden Stunden die IR nach St. Moritz. So sehe ich meine „nicht Option“ nach Bergün auch nur flott durchfahren äd auf Gleis 2.
Der IR nach St. Moritz hat 17min Verspätung und wird daher beteits in Samedan enden da er in St. Moritz nur ca. 11 Minuten Wendezeit hat.
Preda ist zwar hübsch, aber zur Wartezeitkompensation fahre ich doch erstmal mit dem verspäteten IR nach Samedan.
In Samedan dann Fahrgastwechsel in denen am bahnsteiggleich gegenüber stehenden Ersatz Capricorn nach St. Moritz.
Auf Gleis 1 wartet derweil abgerüstet die Ge4/4 II 626 darauf irgendwann ihren Güterzug Richtung Norden zu fahren.
Mit 2min Verspätung gehts nun zurück ins Val Bever und durch den neuen Albulatunnel rüber ins Albulatal nach Preda und Bergün.
Auch der IR eine Stunde später hat ca. 1/4h Verspätung und daher wird in Bergün gekreuzt was mangels eines echten Bahnsteig an Gl. 2 eher selten vorkommt.
Auch dass die Türen erst nach Anfahrt des Zug an Gl. 1 freigegeben werden sort für hektisches Türgedrücke, auch von aussen.
Ist ja nicht so dass es dafür Durchsagen und am Bahnsteig extra Schilder gibt dass man erst nach Abfahrt des Zug an Gl. 1 zum Gl. 2 wechseln möchte. Aber Lesen und Zuhören ist ja heute wohl nicht mehr en vouge, besonders beim üblichen „Ich fahre nur im Urlaub ÖV“ Nutzer bzw. eher DAU.
Ideales Strickjackenwetter (die „Strickjacke„) herrscht und nun ab durchs hübsche Örtchen zum Fotostandort. Dabei komme ich am Ladina beim Bahnhof vorbei, wäre von deren Preisen inkl. HP interessant für einen Winterurlaub und strategisch gut gelegen.
Ein paar Fotos sind noch drin, der Zug mit dem Generationen Triebwagen ist jedoch pünktlich, also nicht trödeln.
Der Standort zwischen der Kirche und Bauernhof mit dem oberhalb Bergün gelegenen Latsch im Hintergrund steht gut im Licht, aber da hängt ein Freileitungskabel mitten im Bild.
Hrmpf, … dann halt die Strippe so im Bild positionieren dass sie nur im blauen Himmel liegt und damit gut retuschierbar ist 😉
Dann ein kurzet Sprint um den Zug auf der nächsten/mittleren Ebene oberhalb Bergün zu erwischen. Von den Kühen erhalte ich nur verwunderte Blicke ob der Hektik 😀
Jetzt nochmal zum Hofladen zurück, da hat es Salsiz, das muss mit nach Hause.V
Vorbei am Hotel im Kurpark geht’s zum Bahnhof und da der Eintritt im Manu Paket inkludiert ist geht’s ins Bahnmuseum Albula.
Ich muss sagen ich war überrascht. Seit dem letzten Besuch 2019 hat es sich nun auf alle Etagen des ehemaligen Zeughaus ausgebreitet und alles ist recht gut medial aufgearbeitet.
Die Sicherungstechnik ist dabei wie üblich „im Keller“ und etwas Abseits des Rundgangs gelegen aber hier findet sich allerei interessantes an alten Schalter-Stw ubd Stelltischen aus dem RhB Netz die mitlerweile abgelöst wurden.
Auch eine funktionstüchtige Fahrkartendruckerei und den Transformator einer Ge4/4 I sowie des Krokodils Ge6/6 inkl. Schaltwerk findet sich hier.
Für Erläuterungen muss man aber erstmal den passenden QR Code finden. Moderne Zeiten 😉
Aber auch auf den oberen Etagen findet sich gut präsentierte Stellwerks- und Fernmeldetechnik.
Und natürlich etliches über die RhB Geschichte und Technik.
Interessant war auch die aktuelle Sonderausstellung in welcher Projekte wie das Vereinatunnel und der neue Albulatunnel dargestellt werden aber auch Projektstudien wie die fünf Versionen einer neuen Verbindung vom Engadin ins Vinschgau (die Ofenbahn wurde nie realisiert) oder auch eines Tunnels von Davos Frauenkirch nach Litzirüthi an der Bahn nach Arosa 😯
Zum Abschluss noch Kaffee und Bündner Nusstorte im Bistro des Museums.
Der „Generationenzug“ bringt den Zug nach Chur und ich steige in den Teil im „Chut-Arosa-Bahn“ Lack ein. Aber in Filisur ist schon wieder Umsteigen angesagt. Die Ge4/4 II scheinen die Beförderung des Glacier-Express nich recht fest in ihrer Hand ähm Kupplung zu haben.
Die Ge4/4 I des hist. Zuges darf sich wiedermal beim Unsetzen in den Fahrweg des IR drängen und ihm Verspätung machen. 😀
Auch heute führt der Zug einen der Salonwagen (1043) als erster Klasse Wagen und dieser gewinnt ganz klar gegenüber der Optumuon der Fahrt im offenen Wagen.
Und heute nochmal der Versuch mit dem Wasserfall am Bärentritt und luxuriös und entspannt wird Davos Platz erreicht.
Nach der Ankunft noch einen Provianteinkauf beim Coop getätigt und nach dessen Verbringung ins Hotel geht’s noch zur Schatzalpbahn.
Leider ist jetzt die Sonne schon weg, aber der Ausblick ist trotzdem brauchbar.
Kleiner Abstecher zur Seilbahn zur Strelaalp die aber bereits den Betrieb um vor 18 Uhr eingestellt hat. Leider gibt es auch seit Jahrzehnten die rustikale Sesselbahn zum Strelapass nicht mehr.
Egal, da komm ich heute eh nicht mehr hin. Noch ein paar Ausblicke zum Jakobshorn und zur ankommenden Stanseilbahn und um 18:15 geht’s wieder runter.
Ich muss sagen, ich habe Davos und aber auch Arosa noch selten so ruhig und fast menschenleer erlebt wie diese Woche. Aber dje Wintersaison kommt ja bald…
Das Zimmer 612 lag übrigens optimal. Im direkten Weg von und zum Lift 😀
Zum letzten mal das feine Abendessen und derweil geht die Sonne unter und die Sterne beginnen zu leuchten. Wobei die Nachtbildfunktion wiedermal den Vordergrund heller macht wie er ist.
Hier noch die Fahrpläne von heute, die Links zu Komoot zu den Wanderungen hats ja schon weiter oben.
Ab 07:53 Davos Platz, Bahnhof (B 331, Richtung: Susch, staziun) An 08:53 Susch, staziun
Fussweg
Ab 08:59 Susch (R 15, Richtung: Pontresina) An 09:39 Bever – Gl. 3
Wanderung Val Bever
Ab 12:36 Spinas – Gl. 1 (IR 38, Richtung: St. Moritz) An 12:45 Samedan – Gl. 2
Zug mit +18′ Wurde in Samedan gebrochen und fuhr 13:15 mit +3 ab Samedan zurück nach Chur
Umsteigen
Ab 13:15 Samedan – Gl. 2 (IR 38, Richtung: Chur) An 13:46 Bergün/Bravuogn
Fotostandort für „Generationenzug“ und Besuch Bahnmuseum Albula
Ab 15:47 Bergün/Bravuogn (IR 38, Richtung: Chur) An 15:59 Filisur – Gl. 1
Kein Schreibfehler, denn heute standen zwei der bekanntesten Brücken im Netz der RhB auf dem Programm.
Erstmal der Blick vom Balkon, ja wie Panoramakamera vom Jakobshorn scheint aktuell sein. Irgedwo sind noch Wolken dazwischen.
Ah, hier werden die Wolken produziert. Keine Ahnung warum man Wasserdampf in den kleinen Park am Postplatz pumpt.
Mit dem RE1 um 8:31 gehts Richtung Landquart. Die Parsennbahn wurde den Sommer über saniert. So wie es aussieht finden nun die Testfahrten, zumindest bewegte sich ein Wagen kurz vor der Zwischenstation Höhenweg auf diese hinzu.
Mit ganz eigener Stimmung liegt derweil der Davoser See noch im Schatten der Berge.
Top Wetter im Prättigau, kuppeln mit dem RE3 aus St. Moritz und weiter geht’s als RE13 ohne besondere Vorkommnisse nach Landquart.
Im Stumpfgleis wartet eine Ae6/6 von RailAdventure auf ihren nächsten Einsatz, die Schwesterlok von SBB Cargo im andren Stumpfgleis Seite Sargans ist wegen des Parkplatzes leider nicht fotografierbar.
Und es wurde sogar noch der IC3, eine EW IV Garnitur im Re460 Sandwich, aus Zürich nach Chur erreicht. Ist angenehmer wie der GTW der „S-Bahn“ aus Sargans.
Irgendwie hängen hier die Wolken sehr niedrig aber es löst sich schon teils auf.
Am Bahnsteig von Gleis 9 und 10 treffen sich regelmäßig die IC der SBB Richtung Zürich und die IR der RhB nach St. Moritz und umgekehrt.
Nochmal der Normal- und Schmalspurbahn Bahnsteig und dann rüber zu Gleis 2 am Bahnhofsvorplatz zum Zug Richtung Arosa, ich bin erstaunt wie voll der Bahnsteig ist. Selbst die 1. Klasse füllt sich nach dem schnellen Wagenfoto recht gut.
Auch hier, ohne besondere Vorkommnisse und die Landschaft geniessend wird Langwies erreicht.
Das Viadukt von Langwies hat einen entscheidenden Nachteil. Man fotografiert es fast immer gegen das Licht wenn die Sonne scheint.
Ja, man könnte es mit der Drohne (oder einem Hang) auch von der Südseite aus fotografieren, aber dann ist halt „nur“ das Tal der Hintergrund und nicht die hohen Berge.
Oben die Fotos aus ca. 1,7m Höhe pber dem Boden, darunter die Versionen per Fotohornisse die nun auch wieder mal Auslauf bekam.
Danach mache ich mich aufs den Fussweg nach Peist auf.
Motive, kitschig wie ein CH Werbeprospekt, drängen sichvzim Fotografieren geradezu auf.
Nächstes Brückenmotiv dann im Blick zurpck auf einen Teil des Langwieser Viadukt und nach einem Bauernhof mit Durchfahrt an der Brücke über das untere Ende des Grpndjitobel, die Kuh juckt es nicht. Die andre Richtung ist ihr lieber.
Noch ein Werbeprospekt Bauernhof und dann geht es stramm bergauf bis zur Kantonsstrasse.
Im Gründjitobel bestehen noch einige Steinpyramiden bzw. Pfeiler die ihre Entstehen einen grösseren Felsen verdanken, der die Erosion unter diesem verlangsamt.
Suchbild, wer sieht den Zug auf der Brücke über den Tobel? 😉
Die Strasse wurde neubdurchvein Tunnel geführt, die alte Strecke ist on den letzten Jahren auf gut 100m komplett mit dem Berg abgerutscht. Daher führt der Wanderweg hoch über der Rutschung an dieser vorbei.
Es geht noch etwas weiter hoch, aber irgedwo verpasse ich einen Wanderwegabzweig und lande wieder unten an der Kantonsstrasse, eas aber nicht schlimm ist. Der Autoverkehr ist überschaubar und die Aussichten super.
Suchbild Nr.2, wer findet den Zug nach Davos im Bahnhof Peist im Bild 3 der Collage? Zu gewinnen gibt’s… wie üblich nichts.
Der Dorfladen macht erst um 15:30 wieder auf, na dann nix wie hinab zum Bahnhof.
Eigentlich wollte ich mit dem 13:12 Richtung Chur und Landwasser-Viadukt umsetzen. Aber ich entscheide mich für ihn als Fotomotiv.
Der Gegenzug eine gute 1/2 Stunde später wird etwas talabwärts auch mit der Fotohornisse eingefangen. Er hat wie der 13:12 noch einen Containerauf dem Tragwagen am Zugschluss dabei.
Die Kühe geniessen derweil die Sonne und für mich geht’s zum 14:12 nach Chur zurück zum Bahnhof wo der Zug auch fast pünktlich eintrifft.
In St. Peter-Molinis wechsel ich auf dem „üppig breiten“ Bahnsteig in einen anderen Wagen ins „Konferenzabteil“ um die Fahrgäste nicht zu stören. Warum Telko? Weil mir guter Kollege gestern mitteilte was eine gewisse „Projektleitung“ so verzapft und damit schon wieder ein schon mehrfach wegen derer handwerklicher Fehler verschobenrs Projekt gefährtdet.
Ja, ich hab Urlaub aber am Montag soll rs losgehen und mir ist einfach nur danach die PL zu fragen was sie denn so beruflich macht. Projektmanagement scheint es nicht zu sein.
Junge, junge, junge. Das Niveau des WC Behältes war höher wie das wie die ihr Projekt abwickeln. Der Inhalt der Telko war dem des Behälters recht ähnlich. Alles Punkte die ich noch vor dem Urlaub angefragt hatte, da mir schon etwas scheante, und was wurde gemacht? Nix.
Die Flasche auf dem Piktogramm wirft weitere Assoziationen auf.
In Chur ist umsteigen in den IR Richtung St. Moritz angesagt und im Vorbahnhof wartet einer der Salonwagen mit seinem passend lackierten Gepäckwagen auf den nächsten Einsatz.
Ab Thusis ist kaum noch etwas von der Chaostelko mitzunekommen. In dem engen Tal und Tunnels kommt selbst das 1a ausgebaute schweizer Mobilfunknetz an seine Grenzen.
Egal, am Montag werde ich sehen was noch geradegebogen wurde, jetzt ist ertstmal wieder Zeit für das Rhätoromanische Wort „Patschifig was soviel wie „Lass es ruhig/entspannt angehen“ bedeutet. Sozusagen der in ein Wort zusammengefasste Paragraph 2, Abschnitt 2 der DB Fahrdienstvorschrift bis 1997. 😉
Heute muss die Ge4/4 I des hist. Zug nach Davos erst den IR verlassen bevor umgesetzt werden darf.
Der kurze zweiachser 2. Klasse wurde beteits gestern durch einen Vierachser ersetzt und als 1. Klasse Wagen läuft, neben einem weitern 2. Klasse Vierachser, einer der Salonwagen mit
Bevor der Viadukt-Shuttle aus Alvaneu kommt ist noch Zeit für einen kurzen Blick in die beiden Ausstellungswagen. Im einen gibt es ein Minikino ubd ein Modell vom Bf. Filisur im aktuellen Zustand. Im andren Wagen wird etwas mit optischen Effekten gespielt.
Und dann kommt auch schon der Viadukt Shuttel, der ca alle 30min. zwischen Filisur ubd Alvaneu pendelt und für den einer der Stahlwagen zum teils offenen Aussichtswagen umgebaut wurde. Der 2. Klasse Wagen, für Tage mit schlechten Wetter, hat ein exklusives Outfit bekommen nur die Lok und Steuerwagen tragen das übliche RhB Rot.
Und nach kurzer Fahrt wird der neue Haltepunkt Schmitten GR Landewasserviadukt erreicht.
Der Haltepunkt ist nicht 24/7 geöffnet, sondern nur wenn der Viadukt-Shuttlezug fährt. Was aber eher Mi-So zwischen 8 und 17 Uhr wäre.
An den zwei Ausdichtplatformen (alt und neu) hat es QR Tags für den Livefahrplan zu einem hier in der Nähe stehenden Blocksignal. Wobei der Viadukt-Shuttle als „Dienst- oder Güterzug“ betitelt ist.
Dann lasst das geknipse mit Fotohandy und Drohne beginnen 😀
Nach diversen Shuttlzügen, dem Glacier-Express nach St. Moritz sowie den in Filisur kreuzenden IR geht’s mit dem letzten Viadukt-Shuttle des Tages nach Alvaneu.
Für den Viadukt-Shuttle wurde hier extra ein Bahnsteig mit Infostele usw. neu errichtet.
Wobei die meisten der Fahrgäste in Filisur den Zug besteigen und verlassen.
Zumindest heute nach 16 Uhr war die Besetzung mit 1 bis 3 Fahrgästen eher schwach. Mal sehen wie lange das Angebot bestand hat…
Der Zug machte in Filisur Kopf und fuhr als zusätzlicher R11 weiter nach Davos Platz, wo er zusammen mit der hist. Garnitur übernachtet.
Ubd so gehts flott weiter nach Wiesen wo mit dem Regelzug nach Filisur gekreuzt wird.
Wegen einer Baustelle fahren alle Züge ab Wiesen einige Kilometer nur mit 29km/h, womit mir auch ebdlich mal ein Foto vom Wasserfall am Bärentritt gelingt.
Viertel nach Sechs wurde Davos Platz erreicht, noch ein Schlenker zum Coop und dann ist es Zeit zum Abendessen mit interessant angerichteten und super schmackhaften Rindsgulasch.
Der Sternenhimmel kommt durch, auch wenn das Handy das Restlicht etwas arg verstärkt.
Der Plan für Morgen, dem letzten echten Urlaubstag?
Vsl. nochmal über den Flüelapass ins Engadin und im Val Bever die sich verfärbenden Baüme mit Zügen einfangen, Kurzbesuch Bahnmuseum Bergün, den Bärentritt und zum Abschluss die Schatzalpbahn. Das wöre der Plan. Schaumermal…
Nach dem vielen Sitzen und Essen wollte ich mich heute etwas bewegen und zwar nicht nur zum Frühstücksbuffet 😀
Es hat sich etwas zugezogen und der Wetterbericht ist sich auch nicht recht einig ob und wann sich die Wolkendecke verkrümelt.
Aber ein Blick auf die Webcam vom Parpaner Rothorn lässt dann den Plan reifen die Talquerung von Leinzerheide nach Arosa anzugehen.
Auf dem Weg zum Bus was zum Schmunzeln.
Die kleinere Dependance (?) vom Posthotel nennt sich Pöstli 😉
Die Fondue und Raclette Werbubg von Coop „Chli stinke muss es“ erinnert mich an meine Wandersocken 😀
Der Bus steht offen, aber ohne Fahrer bereits bereit. Schweiz hat. Wird schon keiner klauen…
Über Wiesen und Alvaneu Ort geht’s Richtung Lenzerheide/Lai. Da Brienz wegen Bergsturzgefahr evakuiert ist mit Umweg ohne Halt über Tiefencastel, als ich im Juni 2024 die Linie fuhr wurde der Ort Brienz noch via Feldwegen in Ortsnähe umfahren.
In Lenzerheide Post geht der Bus auf die Linie nach Chur über was ein Umsteigen erübrigt.
Wie schon im Albula- und Rheintal zu erkennen hängt auch hier eine Wolkendecke. Mal gespannt wie es oben aussieht. Hier am See bei der Takstation eher trist.
Für bescheidene 50,- CHF gibts die Fahrkarte zum Talwechsel mit Wanderung.
Die erste Sektion ist bei Downhillfahrern sehr beliebt, nur sieht der Berg mit den Trails noch schlimmer aus wie mit den Folgen von Skipisten. 🙁
Und so taucht die 2020 erneuerte 8er Gondelbahn erstmal in die Wolken ein.
Die zahlreichen Downhillfahrer scheint es nicht zu stören.
Die Station Scharmoin liegt dabei satt im Wolkendunst.
Raus aus der Station und direkt nebenan wieder rein zur Pendelbahn. Warum läsdt man nicht den Zugang in der Station zu?
Hier sind dann keine Downhiller mehr an Bord da die oberen Trails wegen Schnee gesperrt sind. Der (Berg)Wanderweg soll aber offen sein.
Und schon nach der Stütze keimt due Hoffnung auf Sonne auf.
Und ja, die Bergstation auf ca. 2850m.ü.M. die neben dem Westgipfel des Parpaner Rothorn liegt ist über den Wolken und in der Sonne…
… zumindest ist sie es zeitweise bis sich von osten her wieder Wolken hereinschieben.
Es hat angeblich um die 5°C aber es erscheint da recht windstill gerade in der Sonne viel wärmer.
Den ganzen Tag brauche ich daher ausser der Blåkläder „Strickjacke“ keine winddichte Überjacke.
Der Wanderweg macht mir etwas Sorgen da hier oben sogar etwas vereist, aber es kommt passend ein Wanderer hoch ubd bestätigt dass er mit der immer gebotenen Vorsicht begehbar ist und weiter unten auch kein Schnee mehr liegt.
Na dann mal los, der Weg ist gut erkennbar und dichter Nebel nicht angekündigt. Nur die steileren Abschnitte sind etwas herausfordernd, jetzt wären Wanderstöcke was feines.
Den Thron azs Stein besteige ich nicht, dafür ist es dann dich zu kühl.
Mit weitreichender Fernsicht ist auf dem „Panoramaweg“ nicht viel drin aber das Wechselspiel aus Wolken und Sonne mit eingeschränkter Fernsicht ist fast noch interessanter und schöner anzusehen wie „Postkartenmotive“.
Auch an der ersten Wegekreuzung auf 2690m.ü.M. im Abstieg liegt noch etwas Schnee aber ab jetzt überwiegen die schneefreien Wegeabschnitte.
Kurz vor der Gredigs Fürggli kommt dann nich eine im Winter mit Skifahrern bestimm gut bevölkerte Galerien, eine Wegführung ohne die Gallerie wäre dagegen sehr schwierig. Schon gar nicht im Winter für Skifahrer.
Die Galerie wird sogar von einer Brücke unterbrochen. Was nicht alles für Skifahrer gebaut wird. Aber es nutzt halt auch dem Wanderer oder Mountainbiker bzw. Downhillfahrer.
Und dann wurd auf 2615 m.ü.M. der Pass Gredigs Fürggli erreicht. Von hier könnte man durchs Tal nach Arosa hinabsteigen, aber ich hab ja bezahlt 😀 und will zur Seilbahn.
Kurz nach dem Gredigs Fürggli kommt der „Weisshorn Express“ in Sichtweite. Er wäre alternativ zur zweiten Sektion der Rothornbahnen eine Möglichkeit gewesen, der Weg von der Zwischenstation Scharmoin zur Talstation vom Express wäre aber durchgehend im Wolkendunst verlaufen. Da war die gewählten aber längere und anstrengendere Variante am Berg definitiv schöner.
Der neben der Seilbahnstation vom Urdenfürggli zum Hörnligrat liegende und nur im Winter betriebene Sessellift kommt kurz in Sicht bevor ihn wieder eine Wolke verschluckt.
Lustige Steine hat es ihr. Sehen aus wie ein Sandwich aus Granit und Sandstein.
Jetzt gehts nochmal stramm im Zickzack bergauf und kurz vor dem Ziel ist die Wegesignalisierung nicht ganz eindeutig. Links der Markierungen gehts nur auf den „Gipfel“ des Berggrat, der Weg zum Pass Urdenfürggli geht eher unscheinbar rechts weiter abwärts.
Dann noch ein kurzer Anstieg zur nicht gerade schön anzusehenden Bergstation der Urdenfürgglibahn hinüber zum Hörnligrat.
Diese ist als zwei separat betriebebe einbahnige dreiseil Pendelbahn ausgelegt und interessanter weise nicht vom Platzhirsch Garaventa bzw. deren österreichischen Muttergesellschaft Doppelmayer oder der südtiroler Fa. Leiter sindern der eher unbekannteren Fa. Ludwig Steurer Maschinen und Seilbahnenbau GmbH & Co KG aus Österreich erstellt. Beim Anblick der Stationen merkt man dass man dort auch Materialseilbahnen herstellt. „Form follows Function“ scheint das Fienencredo und Designer gibts nur für die Gondeln welche aber auch aus CH von Gangloff kommen 😉
Ganz unabhängig scheinen die zwei Bahnen nicht zu sein, denn die „Rückführung“ des Zugseils dieser stützenlosen bahn erfolgt stets über die Kabine der anderen Bahn.
Mit 12m/s wäre die Urdenbahn mit die schnellste Seilbahn in CH. Davon und vom vermutlich recht spektakulären Ausblick merkt bzw. sieht man vor lauter Wolkendunst leider nichts.
Naja, noch schnell eiben Hügel erklommen für ein Foto der nicht minder hässlichen Talstation auf dem Hörnligrat ubd dann gehts rüber in die klassische, gut verpackte, Bergstation der Hörnlibahn und es grpssen Kettenförderer und imposante schrägstehende Seilscheiben und alles teils 80er Jahre typisch bunt angemahlt.
Die Anlage mit ihren 8er Gondeln inkl Mülleimer (eine echte Seltenheit) wurde 1986 von der einst bedeutenden schweizer Fa. Städeli erbaut, dies mit teils sehr hohen Fachwerkstützen wie man sie heute kaum noch sieht.
Aber lang wird dies nicht mehr so ein ind ggf war es ihre letzte Sommersaison denn zum Winter 2026/27 wird sje vsl. durch eine neue 10er Gondelbahn ersetzt.
Auch in der Talstation gatces bunte und imposante Seilscheiben. Technik die begeistert und irgedwie schöner angeordnet wie beim Urdenbah Monster.
Für ein paar Seilbahn Fotos lasse ich den Bus zum Bahnhof sausen da ich dachte dass dieser alle 10 bus 15min fährt.
Pustekuchen, es hat nur einen Stundentakt.
Na dann, auf zu Fuss durch Arosa zum Bahnhof, eas jetzt von den Ausblicken auch nicht die schlechteste Option war.
Arosa hat wurklich hübsche aber im Zebtrum auch recht gruselige Gebäude.
Ich lasse den Zug um 14:49 nach Chur sausen, gefäkkt mir das Motiv mit den Blumen und dem Gebirgs- und Wolkenpanorama doch so gut dass ich dies, mit leider abgeschnittenen Berggipfel aber dafür mit Zug umsetzen will. Was auch irgendwie gelingt.
Und so bin ich schon kurz nach dem ebenfalls abgelichteten bergwörts um 15:09 in Arosa ankommenden Zug in Arosa am Bahnhof angekommen.
Pünktlich geht dann auf die einstündige Fahrt hinunter ins gut 1000m tiefer liegenden Chur los.
Auch hier hängen teils Wolken über dem Tal aber es hat, wie bei der Zugkreuzung in Lizirüthi auch Sonne.
Die Arosabahn ist noch eine recht starke Domöne der Ge4/4 II Loks die hier zusammen mit den Allegra Triebwagen den Betrieb stemmen.
Der Entschluss steht nun fest, morgen nochmal nach Langwies fahren und bei besseren Wetter die Züge am Viadukt einfangen. Heute ist dafür keine Zeit. Eine Seilbahn Langwies – Strelapass und weiter runter nach Davos. Das würde die Fahrtzeit enorm verkürzen 😉
Gelaufen bin ich das teilweise vor etlichen Jahren in der Gegenrichtung von der Davoser Weissfluh nach Langwies über den Tritt schon.
Umstieg in Chur in die aus einem Thurbo GTW gebildete“S-Bahn“ nach Landquart wobes sich langsam zuzieht.
Und was zeigt der Abfahrtsanzeiger? Zwei IC der Linie IC3 fallen aus. Da der Zug aus Zürich nicht nach Chur kommt fällt auch seine Rückleistung ersatzlos aus. Mon dieu, von der DB lernen heisst Siegen lernen oder was? Normal hat die SBB doch immer irgendwo noch Reservegarnituren rumstehen.
Egal, mein bis Kloster mit dem RE3 aus RE13 verkehrende RE1 steht bereit und flott und pünktlich gehts durchs dunstige Prättigau hinauf nach Davos wo sich die Wolkendecke langsam beginnt zu verziehen.
Und dann ist es schon wieder Zeit um 19 Uhr herim zum Abendessen zu schreiten.
Heute zum Tourbericht mal kein Monsteiner sindern was aus dem Engadin aus Marina hinter Scuol-Tarasp kurz vor der Grenze zu Österreich.
Heieiei, morgen ist schon Freitag und damit der vorletzten volle / echte Urlaubstag. Immerhin soll das Wetter wieder besser werden.
Vorläufiger Plan ist Vornittags/Mittag Langwies und kleine Wanderubg und auf dem Rpckweg ggf. mal den Haltepunkt am Landwasser-Viadukt testen.
Ein sehr wolkenarmer Tag kündigt sich beim Blick vom Balkon an.
Ich bin immernoch über die Konstruktionsidee von Lichtschalter und Steckdose im metallenen Türrahmen im Hotelzimmer erstaunt. Platzsparend aber irgedwie dich etwas krude.
Um halb 9 geht’s runter zum Bahnhof aber am Gleis wo um 8:50 das „Boarding“ in den Zug aus den drei Salonwagen As 1141-1143 steht erstmal der Landwasser Viadukt Zug der, statt als eine Leerfahrt in der Fahrplanlage des normalen R11, als Verlängerung des RE1 von Landquart, nach Filisur fährt. Bei den derzeigen noch einstelligen Temperaturen will auch keiner der wenigen Fahrgäste im offenen Wagen sitzen.
Nachdem dieser ausgefahren ist wird tudem etstmal ausgiebig rangiert um den gestrigen Güterzug, mit dem auch die bereits an die Ge4/4 II 626 angespannten Salonwagen ankamen, weiter zu zerlegen. Der vierachser Platformwagen kommt wie gestern schon vermutet an die Historische Garnitur. Dann wieder der Güterwagen für die Fahrräder drauf, den Kehrichtwagen on ein anderes Gleis. Um es ehrlich zu sagen, das erinnerte bisweilen an Rangieren aus Spass an der Freud wie auf Modellbahnertreffen zu beobachten. 😀
Aber dann rückt auch der Salonwagenzug aus seiner Anstellung aus und stellt sich zum Einstieg bereit.
Die Sonderfahrt ist der Probelauf und wird ab 2026 in der Sommersaison wöchentlich im Zuge der Uraubspackages von Manu-Touristik als Zusatzleistung angeboten werden. Der heutige „Testballon“ war im normalen Wochenpaket enthalten, zusammen mit dem gratis Hotelupgrade wird die debx Verlängerungswoche fpr CH Verhältnisse geradezu ein echtes Schnäppchen.
Kaum zu glauben dass diese 1931 ubd damit 94 jährigen Wageb verschrottet worden wären hätte sich nicht Ende der 1990er ein Verein zur Rettung der Wagen gegründet hätte.
Die Restaurierung ist wirklich beeindruckend und man machte sich auch viel Mühe damit.
Bei einem Besuch im Depot Landquart Ende der 1990er war einer der Wagen gerade in Wiederaufbau und alleine zu den Stoffbezügen der Sessel gab es die Geschichte dass diese vor langer Zeit einfarbige Bezüge bekanen und man wollte das alte wieder Herstellen. Nur aus der Zeit gab es nur S/W Fotos. Also hat man Rentner ausfindig gemacht die die Wagen aus ihrer Kindheit noch kannten und hat Stoffmuster anfertigen lassen. Bei der verwendeten Version sagten die meisten „Isch sou!“
Für einen alten Wagentyp fahren diese erstaunlich ruhig und in den Sesseln, der Begriff Sitz käme denen nich annähernd zu oass, sutzt es sich ausgezeichnet und so rollt es sich entspannt nach Wiesen, wobei die einfachverglasten aber einen hervorragenden Panoramablick ermöglichen Erkerfenster erstmal davon abgehalten werden müssen imner wieder zu beschlagen.
In Wiesen muss nun erstmal die Überholung durch den R11 nach Filisur und dessen Rückfahrt nach Davos / Landquart abgewartet werden.
Man hat sogar organisiert dass das Bahnhifslädeli das normal erst um 11 Uhr öffnet mit Kaffee usw. versorgt.
Selbst im noch im Schatten liegend macht der Zug einen super Eindruck. Die grüne Ge4/4 621 hätte zwar auch gut gepasst aber die 626 in ihrem passenden Lack, Wahnsinn.
Dann erfolgt die Überholung und die Brückenquerung des Wiesener Viadukt spare ich mir mangels Fahrrad 😉 zudem wurde es auf Wanderungen schon mehrfach überquert.
Der einstige Organisator der Bahnwochen des Hotel Stolzenfels und langjährige Vorsitzende des Vereins Pro Salonwagen Andreas Jenny ist wie schon früher vermutet mit an Bord.
Der R11 aus Filisur kreuzt und kurz danach geht’s weiter.
In Filisur muss zunächst dmein 20min verspäteter IR nach St. Moritz vorgelassen werden, der übrigens den Fahrplan auf der Albulalinie bis hin zu einer „Pofallawende“ struppig machte.
Gut zu sehen ist wie gross die Fenster sind. Da können die Panoramawagen des Glacier-Express dagegen einpacken.
Mal ein paar Eindrücken vom hinteren Wagen ins neue Albulatunnel. Sieht schon etwas anders aus wie beim debx Besuch 2019.
Noch eine Kreuzung in Spinas und durchs sich langsam herbstlich verfärbende Val Bever (wird zum Fotografieren für Samstag eingeplant) gehts nach St. Moritz.
Die Lok wird in Gl. 2 sofort abgehängt und setzt ans andere Zugsende um bevor das Gl. 1 wieder vom IR beansprucht wird.
Am See begrüßt die Reisegruppe eine Alphorngruppe.
Fotomotive, so kitschig wie aus dem Werbeprospekt 😂
Für die Grupoe geht’s nun rüber zum Hotel Waldhof auf einen kleinen Imbiss.
Ich überlege mir nach dem inkludierten Imbiss noch per Zug/Bus nach Spinas oder Bever zu fahren und dann in Filisur wieder zuzusteigen, aber so richtig passt es nicht.
Aber ein Foto von der Ausfahrt des Bernina-Express azs St. Moritz mit etwas bunter Lärchendeko ist innerhin drin.
Es ist noch etwas Zeit für ein paar Fotos, unter anderem mal von den Erkerfenstern oder als Panorama auf den Innenraum von aussen.D
Dann wird der rote Teppich ausgerollt und der Zustieg beginnt dami pünktlich um 14:23 die Rückfahrt beginnen kann.
Und nochmal ein Detailfoto der genialen Sessel und nach kurzweiliger Fahrt durchs Albulatal inkl. interessanter Anekdoten durch den Eagenbegleiter, ein ehm. RhB Mitarbeiter im Ruhestand, mit Herzblut für die hist. Fahrzeuge, wird Filisur erreicht.
Der Sonderzug fährt in Filisur nach Gleis 1 ein und da die Reisegruppe eine Kaffeepause im mitlerweile zu Manu-Touristik gehörigeb Hotel Grischuna einlegte musste der elegante Zug dem Regelverkehr und der hist. Zügenschlucht Garnitur platz machen und so konnte der Zug auf „Abwegen“ im sogenannten Steinegleis abgelichtet werden wo normalerweise eher nur Bauzugund Baufahrzeuge stehen.
Ein Dank an dieser Stelle auch an die Top Infos zur Fahrt via dem RhB Historic Fair Foto Pass. Insbesondere der Hinweis mit dem Steinegleis war top.
Vor der Kaffeepause ließ es sich der Direktor der RhB Renato Fasciati nicht nehmen eine kleine Rede auf dem Bahnhofsvorplatz zu halten, inkl. dem hinweis dass man täglich in Infrastruktur und Rollmaterial investiert. Eine ganzschöne Hausnummer für die 360km Streckennetz, aber so sieht das ganze Rollmaterial und die Infrastruktur auch aus. Fast überall wie aus dem Ei gepellt und trotzdem wird überall erneuert und ersetzt. Gerade bei Brücken, Galerien und Tunnels.
Ziemlich viel Prominenz nachdem auch der Geschäftsführer und Veranstalter sowie der Präsident von der Stiftung Bahnkultur RhB in St. Moritz ein paar Worte ans Publikum zur Geschichte der Wagen und dem zukünftigen Einsatz gerichtet hatte.
Noch schnell ein Kaffe und etwas Kuchenhöppchen und ich verlasse den Sonderzug da ich mit der hist. Garnitur nach Davos Platz vorfahren will.
Heute ist er weniger stark besetzt wie gestern und heute gelingt auch ein wenig das Foto im Bärentritt.
Und so wurde pünktlich Davos Platz erreicht und strammen Schrittes ging es hinunter zum Landwasser.
Leider hatte der Salonwagenzug ein paar wenige Minuten Verspätung und so wurde es zur Zitterpartie ob der Zug noch licht von der sich hinter den Berg verziehenden Sonne abbekommt.
Aber es hat geradeso noch geklappt, auch wenn der Vordergrund mit dem Fluss schon in den Schatten fiel.
Und als hätte man nicht schon morgens ausreichend rangiert hatt wohl irgendjemand seinen „inneren Monk“ getriggert und so begann man vor dem Abstellen des Salonwagenzug die Wagen so umzustellen dass nun auch der Wagen 1141 vor dem 1142 hing und der 1143 hinten und nicht 1143 in der Mitte 😄
Hier der Fahrplan des Salonwagenzugs
Ein Tag der klar mit einer 12 von 10 bewertet werden konnte geht nun zu Ende und das Abendessen reihte sich in die Genussskala mit ein.
Am Eingang zun Restaurant stehen „sehr kleine“ Weinflaschen von ca. 3 Liter (links) und 5 Liter (rechts) zur Deko, ich möchte nicht wissen was so eine „für den kleinen Durst“ kostet. 🙈
Nee, dann muss es für den Tagesbericht das 0,33 Monsteiner Steinbock, passenderweise ein Bockbier, tun.
Ich glaube morgen werde ich mal etwas „Bahnabstinenz“ über und über den Berg von Lenzerheide nach Arosa übersetzen, auch wenn das Wetter morgebnich ganz so super wie heute werden soll. Aber immerhin hat such der Schnee etwas verzogen womit der Höhenwanderweg zwischen dem Parpaner Rothorn und dem Urdenfürggli wieder gut begehbar sein dürfte.