Heimfahrt mit Hindernissen

Eigentlich wollte ich recht direkt und schnell über Basel heimfahren aber auf Grund einer nicht näher lokalisierbaren Störung die nur der DB Navigator kennt wird der Anschluss ICE nicht bis zum Bahnhof SBB fahren und in 1/4h per Tram nach Basel Bad ist auch nicht realistisch.

Daher plane ich um und werde über die Gäubahn fahren.

Das Wetter ist etwas bewölkter geworden, oder habe ich das gute Wetter eingepackt?  😉

Eine gute und schöne Woche Filisur ist rum und ja, ich werde wieder herkommen.

Und dann kommt schon der IR nach Chur dem der 5min verspätete IR der Gegenrichtung ein paar Minuten Mitgift.

In Surava steht ein arbeitslos gewordener S-Bahn Triebwagen und die Diesellok von Schalke wartet mit ihren Schottereagen auf die nächste Baustelle.

In Tiefencastel wird dann der Bernina-Express gekreuzt.

Der IR nach St. Moritz welcher vor Thusis gekreuzt wird besteht aus drei Capricon Triebwagen welche normalerweise nicht auf der Albulastrecke unterwegs sind. Aber in Preda und Spinas finden ja die Feierlichkeiten zur Tunneleröffnung statt und ob der erkennbar großen Nachfrage muss alles Rollen was da ist.

In gut 5 Wochen werde ich in Reichenau-Tamins am Rheinzusammfluss wieder vorbeikommen, dann aber per Rad mit Fahrtrichtung Disentis und dann Lukmanier und Gotthard.

Jetzt ist erstmal Chur erreicht und es ist Abschied nehmen von der RhB angesagt.

Bahnsteiggleich wird der IC nach Zürich erreicht der kurz darauf abfährt.

Den Treppenaufgang am Wagenende des Führerstands kann man nur als sehr speziell bezeichnen. Enger und steiler geht es kaum. Typisches Bombardier-Gerümpel der Twindexx Plattform halt.

In Landquart dann noch eine Parallelausfahrt mit einem RE ins Prättigau und es geht weiter rheinabwärts.

In Sargans wendet ein Railjet und weiter geht’s am Walensee entlang weiter Richtung Zürich.

In Thalwil wird der ICE noch vom gruseligen ETR610 aus Mailand überholt.

Und dann ist auch schon pünktlich Zürich HB erreicht. Ich bin immer wieder von der Anzeigetafel beeindruckt. Die ersten beiden Spalten sind die Regional- und Fernzüge nur der nächsten halben Stunde. Hätte ich schneller geschaltet hätte ich sogar noch einen IC früher nach Stuttgart erwischt.

Spalte 3 sind die S-Bahnen der nächsten viertel Stunde.

Der schräge Aufzug nach Gleis 21 und 22 ist kein Designgag sonder eine reale Konstruktion da der Tunnelbahnsteig nicht exakt unter der Kopfbahnhofebene liegt.

So bleibt noch etwas Zeit die Strassenbahnen und Obusse in der Löwenstrasse zu knipsen.

Im übrigen wird später auch auf der Verbindung via Basel der Anschluss ICE an Karlsruhe als Ausfall gekennzeichnet und dann mit neuer Zugnummer und gleicher Strecke und Fahrtzeiten als Alternative angezeigt.

Beim ICE70 wird es immer verwirrenden, denn er wird im Text weiter als Beginn in Basel Bad Bf benannt, aber ab SBB existieren Realfahrtzeiten.

Oh, mann… aber was juckt es mich. Ich sitze ja im IC Nach Stuttgart.

Dieser besteht aus einen einzigen ex. Westbahn Kiss von DB Fernverkehr, der weiterhin in CH beim Leasingeber via Stadler eingetragen ist, besteht.

2+2 Bestuhlung in der 1. Klasse ist eher suboptimal aber bei 2+1 wäre er heillos überbesesetzt und würde min. einen halben Doppelstockwagen mehr benötigen. Die Sitze gegenüber blieben daher nicht lange unbesetzt.

Ich möchte nicht wissen wie es im laut DB Navigatot normal belegten IC 188 in der 2. Klasse aussah.

Achja, gastronomisches Angebot, Minibar oder selbst Fahrkartenkontrolle (letzteres nur im DB Anteil) absolute Fehlanzeige.

Der Rheinfall ist wie schon vor einer Woche gut gefüllt aber die Schiffe können im Gegensatz zu Mitte der Woche wieder fahren.

Und bald ist auch Tuttlingen erreicht wo der Gegenzug ein paar Verspätungsminuten Mitgift.

Über Horb wird alsbald Stuttgart Hbf „oben“ erreicht.

Und bevor „mein“ noch unrenovierter ICE1 nach Darmstadt einfährt gibt es Soundgenuss vom feinsten am Nachbarbahnsteig als der gut eine Stunde verspätete IC nach Oberstdorf, gezogen von zwei 218er, Ausfahrt.

Ein paar Fotos vom „Retrospektive ICE1“ – nur echt mit der vierstelligen PLZ von Gernsheim auf der Kloschüssel- und Kaffee und schon wurd die Bergstrasse erreicht.

Pünktlich wird Darmstadt erreicht und statt mit dem Reinheim um vsl. 18:18 erreichenden Bus fahren ich mit der HLB nach Darmstadt Nord für die RB82, planmäßig Reinheim an 18:05.

Aber die Idee war doof, denn wegen Weichenstörung in Frankfurt Hbf kam dieser mit gur +25 an.

Aber egal, es regnet ja nicht und kalt ist es auch nicht.

Sodele, um 18:30 komme ich zu Hause an und damit endet ein sehr ereignisreichen knapp über eine Woche Urlaub in einer schönen Ecke der Schweiz und da sei neben Graubünden auch Schaffhausen gemeint.

Hier noch der Fahrplan von heute:

IR 1124
Nach Chur
Ab 09:01 Filisur, Gleis 1
An 10:04 Chur, Gleis 10

es wurde ein Takt früher in Chur erreicht
Daher nicht:
IC 770
Nach Zürich HB
Ab 10:38 Chur, Gleis 9
An 12:03 Zürich HB, Gleis 8

Sondern
IC 900
Nach Zürich HB
Ab 10:08 Chur, Gleis 9
An 12:33 Zürich HB, Gleis 8


IC 188 / IC 188
Nach Stuttgart Hbf
Ab 12:34 Zürich HB, Gleis 17
An 15:32 Stuttgart Hbf, Gleis 5

ICE 1168
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:59 Stuttgart Hbf, Gleis 8
An 17:22 Darmstadt Hbf, Gleis 5

HLB RB75 (28725)
Nach Dieburg
Ab 17:31 Darmstadt Hbf, Gleis 8
An 17:36 Darmstadt Nord, Gleis 3

VIA RB82 (25179)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 17:44 Darmstadt Nord, Gleis 4
Abfahrt real 18:09 wegen Weichenstörung in Frankfurt Hbf
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Ankunft Real 18:30

Das wars erstmal.

Weiter geht’s in weniger wie vier Wochen ab 07.07. mit der Sommradtour 2024, hoffentlich ohne Wetterextteme.

Viamala und Nostalgie

Ursprünglich hatte ich vor heute den Tag fahrend, mit dem Bus über Lenzerheide nach Chur, dann Langwies, über Klosters nach Davos zur Schatzalpbahn und dann mit dem Nostalgiezug nach Filisur.

Aber das Wetter ist mir zu gut für reines Fahren und so plane ich „ein wenig“ um.

Zunächst geht es mit dem Bus von Filisur Richtung Davos nach Alvaneu Dorf, Dorfplatz. Hier heisst es aufpassen,  denn in Alvaneu Bad, mehrere hundert Höhenmeter weiter unten, gibt es ebenfalls eine Haltestelle Dorfplatz.

Dort kommt nach einiger Zeit der Bus aus Davos nach Lenzerheide und weiter nach Chur.

Vorbei an ehemaligen Militärdepots geht es durch das vom Bergsturz bedrohten Brienz. Der letzen grosse Sturz hat die Strasse vor dem Ort verschüttet, der Bus nutzt daher alternativ einen Feldweg um weiter ins benachbarte Vazerol zu kommen.

In Lenzerheide dann noch eine Umleitung wegen einer Classic-Car Veranstaltung und dann geht es irgebdwann mit mehreren Kehrschleifen runter nach Chur.

Ich bin erstaunt ob der vielen Rennradfahrer die sich in der Bergrichtung auf der ab Lenzerheide stark befahrenen Strasse antun.

Der über dem Ostteil der Bahnsteige des Bahnhof Chur liegende Busbahnhof wird derzeit saniert und die Fahrgastinfo offline.

Statt nun nach Langwies zu fahren fange ich erstmal einen Zug mit Ge4/4 II in Vorbereitung sowie den Zug aus Arosa bei der Einfahrt auf den Bahnhofsvorplatz auf der auch von einer Ge4/4 II geschoben wurde. Weden die Allegra knapp?

Mit dem Direktbus nach Bellinzona geht es über die Autobahn und Thusis nach Zilis. Die Ansage des Bus Chauffeur erinnere stark an die Ansagen eines Flugkaptain, aber sie waren top. Insbesondere sorgte er sich dass Fahrgäste nach Splügen im Bus sind, da er dort nicht hält und das schon öfter vorkam dass Fahrgäste ungewollt in St. Bernardino landeten.

Aber so weit will ich eh nicht. Ich steige im zweiten Halt in Zillis aus.

Ob die Milchkannen ein Synonym für den Halt un Zillis sind oder tatsächlich noch transportiert werden kann ich nicht eruieren.

Eigentlich wollte ich mit dem Bus der Gegenrichtung zum Einstieg in die Viamala-Schlucht fahren, steige aber schon vorher in Rania aus um von der aus zur Schlucht zu laufen.

Und dann geht es teils unten im Tal und dann wieder weiter oberhalb durchs Tal.

Mit jedem Meter wird das Tal schroffer und steiler und bald ist der Eindtieg in die schmale Schlucht erreicht.

Der Eintritt ist in der Pauschale des Hotels enthalten und so geht es erstmal die über 300 Treppenstufen hinunter in die Schlucht.

Der Molsch ist derweil von den Besuchern eher unbeeindruckt.

Leider lässt sich die steile und tiefe Schlucht schlecht mit dem Foto einfangen, aber eindrücklich war es schon.

Nachdem ich wieder oben an der Strasse angekommen bin wandere ich flussabwärts, es handelt sich hier übrigens um den Hinterrhein, entlang des rechtsrheinischen Hang Richtung Thusis.

Aber abwärts geht es eigentlich nicht sondern teils sehr stramm bergauf.

Die als Hängebrücke ausgeführte „Treppe“ die ein Seitental in gut 50 bis 70m Höhe überbrückt hat einen leicht parabelförmigen Verlauf und ich bin froh diese „Bergwärts“ begehen und daher nicht direkt nach unten schauen muss.

Und oberhalb der Schlucht und teils nur wenige Meter von der Abbruchkante geht es weiter…

Immer wiedermal ergeben sich schöne Ausblicke.

Am Ende der Schlucht befindet sich die Burganlage Hohenrätien, den Weg dahin erspare ich mir aber da es einen fast gleichwertigen Ausblick auf Thusis und des Hinterrheintal vom Weg aus gibt.

Weiter unten folgt noch die als Jugendherberge nur für Gruppen genutzte Burg Ehrenfels.

Und langsam ist der Talboden fast wieder erreicht und unter der Autobahnbrücke geht es weiter.

Die RhB Brücke über den Hinterrhein bietet sich als Fotomotiv mit Zügen noch an bevor es ins Ort weiter geht.

Im örtlichen Coop nochmal Verpflegung aufnehmen und dann ist der Bahnhof von Thusis erreicht.

Von Thusis aus geht’s mit dem IR der Linie 38 wieder nach Filisur.

Dort wartet geade der Nostalgiezug welcher zum normalen Tarif genutzt werden kann und an besonderen Stellen, wie z. B. dem Blick auf das Landwasser-Viadukt, der Fahrt übers Wiesener Viadukt und am Bärentritt extra langsam fährt.

Daher kreuzt er in Glarus und nicht wie bei Regelzugfahrten in Frauenkirch mit dem Gegenzug.

Der Güterwagen war übrigens gut mit Fahrrädern gefüllt was vermutlich auch der seit über einem Jahr bestehenden Sperrung der alten Zügenstrasse wegen Unwetterschäden und Steinschlag zwischen Wiesen und dem Bf. Monstein geschuldet ist.

Das Personal hat offenbar spass daran den Nostalgiezug, welcher zum Regeltarif verkehrt, zu führen und zu begleiten.

Zurück nach Filisur geht es mit dem vordersten  Capricon der aus Landquart hoch kam.

Freundlicher weise macht der Lokführer die Jalousie hoch und so kann die Fahrt aus der Führerstandsperspektive genossen werden.

Und dann ist schon Filisur wieder erreicht.

Noch schnell die Zugkreuzug oberhalb des Hotels abgewartet und fotografiert und dann ist schon Zeit zum Abendessen.

Ich hatte vom letzten Besuch im Hotel, damals noch unter der Regie der Familie Uffer, noch ein „Mitbringsel“ im Archiv und zur Wiedereröffnung bzw. dem jetzigen Wiederbesuch mitgenommen.

Na dann, schau dir mal die alte Heimat an.

Auch wenn es nun rasch dunkel wird, was vom Zug nach St. Moritz aufgehellt wird.

Hier noch die Aufzeichnung mir vielen weiteren Bildern von der Wanderung duch die Viamala-Schlucht nach Thusis bei Komoot.

Hier der heutige Fahrplan dazu:

Ab 08:27 Alvaneu Dorf, Dorfplatz (B 183, Richtung: Lenzerheide/Lai, Post)
An 09:32 Chur, Postautostation

Umsteigen

Ab 09:58 Chur, Postautostation (B 171, Richtung: Bellinzona, Stazione)
An 10:35 Zillis, Dorf

Umsteigen

Ab 10:43 Zillis, Dorf (B 541, Richtung: Thusis, Bahnhof)
An 10:45 Zillis, Rania

Wanderung durch die Viamala-Schlucht

Ab 15:29 Thusis – Gl. 3 (IR 38, Richtung: St. Moritz)
An 16:00 Filisur – Gl. 2

Umsteigen in den Nostalgiezug

Ab 16:06 Filisur – Gl. 3 (R 11, Richtung: Davos Platz)
An 16:50 Davos Platz – Gl. 3

Ab 17:31 Davos Platz – Gl. 2CD (R 11, Richtung: Filisur)
An 17:56 Filisur – Gl. 3

Morgen geht es wieder nach Hause.

Schnüff… aber was will man machen.

Ausserdem beginnt in vier Wochen meine Sommerradtour2024, da muss man dazwischen noch auch was arbeiten  😉

Wandern, Bus und Bahn

So, heute war ich rechtzeitig wach und das Wetter spielt auch mit.

Also dann mal flott runter zum Landwasser-Viadukt und auf dessen Ostseite die Fotohornisse aufrüsten.

Entweder fuhr der Güterzug Richtung Engadin nicht oder so früh dass ich ihn verpasste. Aber der Bauzug Richtung Chur kam vorbei.

Und nachdem der Taktknoten der IR um 9 Uhr in Filisur noch mitgenommen wurde lief ich weiter zum benachbarten Viadukt über den Schmittner Tobel auf dem der Bernina-Express nach Tirano und der Glacier-Express nach Zermatt abgefangen werden konnte.

Danach geht’s auch schmalen Pfaden an Wiesen entlang Richtung Alvaneu.

Das Panoramafenster am Viadukt erschließt sich mir noch, aber weiter unten steht eines mit Blick zum Muchetta, dem Filisurer Hausberg, welches eher an eine Übungsanlage für Scharfschützen erinnert.

Der Wanderweg ist auch als Wasserweg ausgeschildert und nach dem kleinen Kraftwerk am Viadukt taucht hier nun ein kleiner Wässergraben auf der eine Fischzucht mit Wasser versorgt.

Und dann ist schon Alvaneu erreicht. Ursprünglich wollte ich bis Surava weiterlaufen, ändere aber meinen Plan und nutze den kurz darauf kommenden Postbus nach Filisur.

Die Haltestelle ist direkt am Bahnübergang gelegen und wie auch schon in Wiesen nur auf einer Seite ausgeschildert. Aber wer Postbus Fahrer kennt muss sich keine Sorgen machen auf der falschen Seite zu stehen. Die erkennen wer mitfahren will, egal wo.

Die Buslinie ist nichts für „Geradeausfahrer“, denn der Bus muß am Ortsende von Alvaneu Bad durch Rückwärtsfahrt in die Seitenstraße Die Fahrtrichtung geändert werden, in Filisur hat es nicht nur eine Passage in der Ortsdurchfahrt durch die der Bus nur knapp durchnässt und am Bahnhof ist nochmal rückwärtsfahrt an die Haltestelle angesagt.

Auf Gleis 3 kommt in Filisur gerade der Nostalgiezug rein und rasch wird die Ge4/4 I umgesetzt.

Und natürlich nicht ohne Bremsprobe wird der Zug zur Rückfahrt nach Davos Platz bereit gemacht.

Ich entere aber den IR welcher heute ausserplanmäßig on Preda hält und damit noch eine kurze Wanderung nach Bever drin sein sollte.

Der Arbeitswagen de Oberleitung hat sich über Nacht von Sameden nach Preda umgesetzt.

In Preda herrscht schon Wallung. Pavillons werden aufgebaut, Personal eingewiesen usw. usf.

Ich nutze nochmal die Chance beide Tunnelröhren mit Gleisen abzulichten.

Die Weiche in der Verbindung ist noch in Richtung alter Tunnel festgelegt, das dürfte sich am Sonntag ändern.

Was mich erstaunt ist der absolut ungesicherte Übergang unmittelbar am alten Tunnelportal. Keinerlei Warnschilder und der Zugang bis hierher ist auch öffentlicher Bereich. In D absolut undenkbar.

Um den Bus in Samedan noch zu erreichen geht es nun strammen Schrittes talabwärts nach Bever.

An einigen Stellen liegt hier im Val Bever noch Schnee bis zum Talboden.

Der Zug nach Chur kann noch abgelichtet werden, das Wetter ist top und der Bach tost.

Und dann überrascht mich noch der Güterzug nach Sameden bevor dann noch der IR nach St. Moritz vorbei kommt.

Fast auf den Punkt komme ich kurz vor dem RE3 nach Samedan in Bever an.

Die Bahnfahrt ist nur kurz und ab Samedan geht es mit dem Postbus über den Bernina. Eine Verbindung die ich bisher noch nie gefahren bin, aber im Graubünden-Pass ist der Postbus mit drin. Darum, warum nicht.

Ab Bernina Lagalp liefern sich der Zug und Bus ein kleines Wettrennen Richtung Passhöhe.

Auf der Passhöhe, oberhalb der Bahnstation Ospizio Bernina, liegt auch noch einiges an Schnee, was aber etliche Rennradfahrer nicht von der Querung abhält.

Die Passstrasse ist auf der Südseite sehr von Kehrschleifen aber auch wunderbaren Ausblicken geprägt.

Wegen mehrerer Baustellenampeln wegen Sanierungsmaßnahmen an den Stützmauern hat sich der Bus gut 6min Verspätung eingefangen, ist abet immernoch vor dem Zug in Poschiavo angekommen.

Im Depot wird derweil einer der offenen Aussichtwagen bereit gemacht, die Schbeeschleuder wartet unverändert auf den Winter.

Ich nutze die Zeit zum Einkauf im Coop. Getränkesouvenirs sind auf dem Plan.

Eindrucksvoll ist auch die Rampe in den Bahnhof hinein den hier gerade der Zug nach Tirano passiert. Die einstigen Zugpferde der Berninastrecke ABe4/4 II Nr. 51 und 53 sind abgestellt ubd warten auf bessere Zeiten.

Der Hofhund wartet derweil am Kopfgleis auf die  nächsten Rangiereinsätze.

Der Vorteil der Allegra auf der Berninastrecke ist dass man in den Triebwagen auch die Bernina-Express Garnituren zuschlagsfrei und ohne Reservation nutzen kann.

Und so geht es ohne Umsteigen Richtung Albula.

Das Wetter ist heute nördlich des Berninapass besser wie im Puschlav. Aber was heisst schon besser. Es ist warm und es regnet nicht. Was will man mehr.

Der langsam auftauende Lago Bianco fasziniert abermals.

Und schon rasch ist Pontresina erreicht. Der Mehrsystem-Allegra-Triebwagen rollt dabei abgebügelt direkt in das mit 11kV Wechselspannung überpannte Gleis 1 was  mit der 11 schon am Einfahrtvorsignal vorangezeugt wird. Bei Fart mit dem 1,5 kV Gleichspannung wäre ein „=“ angezeigt.

Über Spinas, dem alten Albulatunnel und das Albulakarussel geht’s weiter nach Bergün wo der Glacier-Express mit der grünen Ge4/4 II gekreuzt wird ubd zudem eine der wenigen Kreuzungen von Personenwagen in Bergün ist. Das Gleis 2 besitzt nämlich nur einen eher rudimentären Bahnsteig.

In Filisur steige ich aber noch nicht aus.

Und fahre erstmal bis Tiefencastel weiter.

Erstaunt stelle ich fest dass das Stellwerk hier noch kein ESTW ist, der Stelltisch dient dem Schalterpersonal aber nurnoch zur Information oder Deko. Das Stellwerk wird aus Landquart ferngesteuert.

Der Bahnsteig 2 wird auch hier selten genutzt, erstaunlich ist dabei der nur mit Warnschilern gesicherte Zugang zum Gleis 2.

Mit gut 8min Verspätung wird kurz nach 18 Uhr Filisur wieder erreicht.

Heute wieder ein feines Abendessen mit Bündner  Pinot Noir und Cop Colonel zum Abschluss.

Noch ein Fotomotiv mit dem beim letzten Besuch im „alten Grischuna“ erworbenen Likeur.

Der ist dann morgen zum Abschluss fällig.

Die Aufnahmen zur blauen Stunde gehen nur Fr und Sa da dann um 22 Uhr nochmal gekreuzt wird. So bis Do ist nach 21 Uhr Betriebsruhe.

Zum Abschluss noch die Links zu Komoot

1. Wanderung zum Landwasser-Viadukt und Alvaneu.

2. Wanderung von Spinas nach Bever durchs Val Bever.

Morgen dann… Na schaun wir mal was am letzten Tag kommt.

Bahnwandern am Albula

Eigentlich wollte ich heute morgen um Landwasser-Viadukt zum „Rückseitenknipsen mit Güterzug, aber den morgendlichen Vorlauf habe ich etwas verpennt. Für den 8:01 nach Preda reicht es gerade noch und so ist heute der Bahnwanderweg von Preda nach Bergün dran.

Wenn man Preda noch von früher als kleine verschlafene Kreuzugsstation, vor dem Umbau zum Doppelspurbegegnungsabschnitt kennt, ist es der schlichte Wahnsinn was hier an Infrastruktur im Alpinen Nirgedwo errichtet wurde.

Aber für den Betriebsablauf und insbesondere im Winter mit den Schlittenshutteln, die nun mit dem Gleis 1 einen eigenes Kopfgleis vor der Schlittenausgabe im ehemaligen Empfangsgebäude besitzen, wird es förderlich sein.

Die Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier für den Albulatunnel II laufen auf Hochtouren. Sogar das Festzelt steht schon und wird geheizt obwohl es sich jetzt schon gut kurzärmlig aushalten lässt.

So wie ich das Festagsprigramm für Sonntag 9.6.2024 lese dürfte die Spurplananpassung in Spinas und Preda erst in den Nächten nach der Eröffnung geschehen da am Sonntag reine Pendelfahrten im neuen Tunnel vorgesehen sind und der Regelverkehr vmtl. noch im alten Tunnel laufen wird. Leider ist am Sonntag mein Abreisetag und ich werde mir das Spektakel leider entgehen lassen müssen. 🙁

Bis auf wenige Baucontainer und das Infozentrum sind die meisten Installationen für den Tunnelbau bereits abgebaut.

Es finden noch kleinere Aufräum- sowie Renaturierungsarbeiten der Materialdeponien statt.

Mal sehen ob die kultigen Sitzgelegenheiten aus Puffern vor dem Infozentrum Überleben.

Und dann kommt auch schon der erwartete Güterzug, die Sonne steht leider genau senkrecht zum Zug.

Der Zug hat einen Halt welcher vom Personal ebenfalls für eine Fotogelegenheit wird.

Gekreuzt wird mit dem Glacier-Express welcher von der grünen Ge4/4 II geführt wird. Laut Umlaufplan soll sie diesen heute Nachmittag auch wieder zurück bringen. Sollte…

Achja, der weiße Flecken rechts des Güterzug im mittleren rechten Bild ist noch Schnee.

Und dann geht es weiter talwärts.

Und wiedermal führt der Wanderweg mitten durch eine Kuherde die sich aber im Gegensatz zur gestrigen nicht entschließt mich zu verfolgen. Nur die Blockadekuh musste weiträumig umgangen weden, zumal Jungkühe mit in der Herde sind.

Es blüht und selbst die Mücken helfen beim Bestäuben.

Züge kommen auf den zahlreichen Brücken natürlich auch vorbei während der Fluss sich darunter tosend seinen Weg bahnt.

Kurzzeitig erscheint ein kleiner „Halo-Regenbogen“ am Himmel, was aber nur kurz vom Bahnbetrieb ablenkt. Sogar die „Gelbe Gefahr“ kommt überraschend vorbei.

Das untere Portal des Rugnux-Kehrtunnel weist als Besonderheit ein automatisches Tor auf was bei entsprechender Witterung geschlossen wird um Eisbildung im Tunnel durch Zugluft zu vermeiden, insbesondere da das aus dem Tunnel geleitete Wasser laut Infotafen teils nur 4°C kalt ist.

Unterhalb und oberhalb des Tunnels hat es zahlreiche Fotomotive.

Aber irgendwann muss es dann doch weiter gehen. Unterhalb des interessanten Wasserfalls quer der Wanderweg ohne Brücke oder Steg das Wasser. Wasserdichte Schuhe… Check!

Und weiter geht’s bis kurz vor Bergün. Wasserfall ist hoch oben am Berg und ich konnte mal gut die Zoomfunktionen ausprobieren oder halt bei den schönen Blüten.

Nochmal Kühe und schon wird am gegenüberliegenden Hang der nächste Güterzug Richtung Engadin abgefangen.

An der Talstation der Darlux Sesselbahn, welche offiziell erst nächste Woche in die Sommersaison startet aber trotzdem schon geöffnet ist, geht es (ohne Seilbahn) nochmal stramm bergauf um die drei Ebenen der Bahnstecke bei Bergün zu erkunden.

Und bei top Wetter werden die diversen Züge auf den unterschiedlichen Ebenen beobachtet.

Dem IR um 14:45 Bergpn erreichen wird hat hinter der schiebenden Lok noch drei Tragwagen mit Postcontainern dabei, was mit der Akvra Garnitur und zwei Verstärkerwagen einen recht imposanten Zugverband ergibt.

Dann kommt noch der Bernina-Express auf dem Weg nach Tirano vorbei und ich begebe mich hinunter in Richtung Bahnhof.

Vorbei am Aquädukt und dem Bahnmuseum.

Auch am Bahnmuseum laufen Vorbereutungen, am 8. und 9.6. finden in zeitlicher Kombination mit der Tunneleröffnung die Welterbetage mit allerlei Veranstaltungen statt.

Der Bahnhofshund inspiziert die Anlagen während such der Glacier-Express, jedoch entgegen der Umlaufpläne, mit einer „normal roten“ statt der erhoffte grünen Ge4/4 II nähert.

Hmm, ob die Leistung für den Güterzug, bestehend aus einer einzigen Wagen für Postcontainer, ausreicht? Gleich drei Ge4/4 II sind diesem vorgespannt, wobei die dritte Lok abgebügelt geschleppt wird.

Vor meinem Zug nach Filsur kommt noch ein weiterer Güterzug vorbei, der im Gegensatz zu den anderen des Tages, mit einer Ge4/4 III geführt wird und Heizöl in Kesselwagen, Container und Tübbinge ins Engadin bringt.

In Stuls wird mit einem weiteren Glacier-Express gekreuzt und in Filisur fange ich den Bernina-Express unterhalb der Station ab bevor es zum Coop und wieder ins Hotel geht.

Abebdessen und raustellen der Mitbringsel sowie Wanderversorgung (das bleifrei Zeugs) zur Kühlung.

Gegen 21 Uhr fängt es mal kurz an zu regnen, was aber nicht die Schuld des AppenzellerBier ist. 😀

Wie üblich zum Schluss der Link auf Komoot zur Bahnwanderung von Preda nach Bergün mit weiteren Bildern.

Was mich wundert ist dass ich auf der Hauptroute, also ohne den Abstecher zum Westhang bei Bergün, durch die diversen Fotostops ubd das Abwarten von Zügen gerademal von zwei Wanderern überholt wurde und mir nur sechs entgegen kamen. Gut, es ist ja auch noch keine richtige Saison und der Wanderweg wurde auch am 1.6. wieder aus seinem Winterschlaf freigegeben.

Mal sehen was ich morgen mache, einfach mal abwarten.

Wiesener Viadukt und Engadin

Das Wetter sieht auch heute vielversprechend aus und nach dem Güterzug geht es erstmal runter zum Coop um die Wandergetränke aufzufrischen.

Danach geht’s strammen Schrittes zum Wiesener Viadukt um dort die im Regelverkehr eingesetzte historische Garnitur abzulichten.

Aber für den Capricon aus Davos zum 9 Uhr Taktknoten und dessen Rückfahrt ist bei Filsur noch Zeit.

Im weiteren Verlauf ab dem Schönboden, da wo Kühe Touristen Mustern, verläuft der Weg fast durchgehend und abseits der Bahnstrecke im Wald.

Das Schild hat mich irgendwie an die Parfümabteiung in Kaufhäusern erinnert. Ob das Konzept wirklich stimmt?

Diverse Baumreste liegen noch entlang des Wegs der erst vor zwei Wochen wieder freigegeben wurde laut www.schweizmobil.ch

Auch in der Luft ist etwas los. Kurz vor dem Wiesener Viadukt wird gebaut (Hangsicherung oder ähnliches) und ein Heli fliegt im permanenten Pendel gut 20 Behälter an die Baustelle.

Währenddessen kommt der 10 Uhr Zug aus Filsisur vorbei und um 10:46 kommt die „historische Garnitur“, geführt von der Ge 4/4 I 603 „Badus“ welche in gut zwei Monaten stolze 77 Betriebsjahre auf dem Tacho haben wird.

Und gut eine halbe Stunde später kommt der Zug wieder zurück. Der Heli hat seine Pendelflüge beendet und so bekommt auch die Fotohornisse ein klein wenig Ausflug.

Das Wiesener Viadukt überspannt mit einem Bogen mit 55m lichter Weite in über 80m Höhe das Landwasser.

Die Hippsche Wendescheibe welche früher die Einfahrt in den Bahnhof Wiesen sicherte steht wie immer auf freie Fahrt.

Der Fahrleitungstriebwagen parkt im Gleis 1 während die Manschaft einen vorgezogen Mittag im gut besuchten „Züga Beizli“ am Empfangsgebäude macht.

Leider ist hier keine Einkehr möglich, will ich doch noch ins Engadin und nach dem Nostalgiezug fährt der nächste Zug (dito Nostalgizuggarnitur) erst wieder um 15:46 Uhr.

Immerhin können die Oberleitungstruppen bis dahin ungestört arbeiten.

Und jetzt geht es erstmal stramm bergauf. Der Wegweiser gibt 1h Wegezeit bis in den Ort Wiesen an.

In der Schreinerei oberhalb der Station gibt es sogar Gleise die scheinbar früher um verbringen von grösseren Holzteilen diente.

Ab hier geht es auf einem Waldweg weiter.

Und der Weg führt zudem durch eine Weide.

Interessiert beäugen mich die am Wasertrog stehenden Kühe und als ich an ihnen vorbei bin setzen sie sich in Bewegung und folgen mir auf den Fuss. Mir wird leicht mulmig aber die kleine Gruppe hält immer etwas Abstand, verfolgt mich aber bis kurz vor das Ende der Weide am Ortseingang von Wiesen. Selten war ich so flott einen Berg strammen Schrittes hoch gelaufen.

Noch ein paar Höhenmeter sind zu bewältigen, hält der Ersatzbus doch nur an der Haltestelle Kirche und nicht der zum Bahnhof am Ortsrand näher liegenden Haltestelle Schluocht.

Dank des „Kuhsprint“ hab ich nich 20min Luft bis zum Bus der wenige Minuten verspätet ankommt aber trotz zweier Baustellenampeln den Bahnhof Davos Platz pünktlich erreicht.

Im Capricon geht es dann pünktlich und ebtspannt runter nach Klosters Platz.

Durch den Vereinatunnel wird das Engadin erreicht.

Was mir im aktuellen Capricon auffällt ist dass es im reine 2. Klasse Endwagen im Bereich hinter dem Führerstand eine Reihenbestuhlung mit eigenem kleinem Fenster gibt. Im 1. Klasse Endwagenn hat es hier nur zwei hintereinander liegende vis-a-vis Sitzgruppen mit zwei grossen Fenstern je Seite.

Und dann ist schon Ardez (und nicht Alvaneu wie es auf den nächsten Bildern steht) erreicht.

Bei der kleinen Kirche mit Friedhof westlich des Bahnhofs suche ich mir einen blütenreichen Fotostandort in einer Wiese für den Zug aus Scuol-Tarasp nach Pontresina. Auch hier hat der Lokführermangel zu Anpassungen geführt, so sind die meisten Direktfahrten aus Scuol-Tarasp nach Landquart (und Gegenrichtung) sistiert und es ist ein Umstieg in Sagliains nötig.

Leider drängt sich eine Wolke ins Bild und da der Güterzug aus Scuol schon durch ist wechsle ich den Standort auf die andre Bahnhifsseite.

Zurück am Bahnhof werden noch die Hilfsmittel begutachtet.

Das Engadin hinauf geht’s nach Samedan.

Die Wartezeit auf den Zug nach Filisur wird mit dem Gang zum Coop überbrückt und pünktlich geht’s Richtung Albula.

In Spinas ist schon das Festzelt für die geladenen Gäste zur Tunneleröffnung aufgebaut und bestückt.

Die Kehrtunnel bei Preda werden derzeit saniert was nicht gerade kleine Installationsplätze mitten im Nirgedwo nötig macht.

Da etwas Wind aufkommen vom Hotel aus auch mal ein Zug mit Bündner Flagge ablichtbar.

Abendessen mit Bündner Riesling begleitet und auf dem Verdauungsspaziergan erwische ich noch den Güterzug aus Sanedan.

Und dann bricht beim vorbereiten des Tagesbericht langsam die Nacht herein.

Hier noch der Link zur Wanderung nach Wiesen bei Komoot, wie gewohnt mit noch mehr Bildern.

Morgen werde ich mal das Landwasser-Viadukt „von hinten“ versuchen.

Riunalta – Entlang der Vorderrheinschlucht

Petrus hat über die Nacht umgestelt und es ist Sonnenschein im Anmarsch.

Ich erreiche den 8:01 nach Chur, nutze aber nicht das Schrat… ähm Panoramaabteil der Alvra Garnitur sondern den „Kinder und Fahrradwagen“ den ich fast komplett für mich alleine habe. Die nur mit Sitzpolstern versehenen Sitze sind wider Erwarten recht bequem.

In Tiefencastel rüstet grade die Post zur Auslieferung auf und schon bald ist Reichenau-Tamins erreicht.

Die Fahrplanauskunft schlägt den Bus nach Tamins Unterdorf vor, ich wähle aber den Fussweg über den ab hier vereinigten jungen Rhein.

Und der Bus überholt mich erst kurz vor der Umsteigestation und somit erreiche ich auch eine den per Bus vorgesehenen Anschlussbus nach Trin.

Dieser kommt pünktlich und in der Haltestelle Trin Portalavanda ist die kurze Fahrt in die Höhe der Fläche oberhalb der Rheinschlucht schon erreicht.

Der Ausblick nach der Unterführung hinüber ins Ortsteil Digg gefällt.

Aber um nach Digg zu kommen geht es erstmal runter um dann wieder hinauf ins Ort aufzusteigen.

Die Schafe am Hang kümmert das nicht.

Hinter Egg dann die vorletzte (?) Verteidigungslinie des Reduit (die sichtbar letzte kommt kurz vor Disentis). Hier sind sogar die Toblerone Sperren in doppelter Reihe ausgestaltet.

Aber zum Glück ist die Lücke ja offen und so steht der weiteren Wanderung über den Südhang der Rheinschlucht die aus einem Bergsturz entstand auf dem heute unter anderem Trin und Flims liegen.

Es geht nun erstmal runter in ein Seitental um dann die verlorene Höhe wieder zu erklimmen.

Kurz vor der Aussichtsplattform „Il Spir“ bei der Ansiedlung/Alp Conn biege ich auf einen Seitenweg ein und unmittelbar von der Abbruchkante hat es dann an mehreren Stellen sehr schöne Ausblicke in die Rheinschlucht, selbsternannt als „Swiss Grand Canyon“ bezeichnet, rund um die Bahnstation Valendas-Sagogn ergeben.

Und dann zurück auf den Hauptweg und zur Aussichtsplattform die sich elegant über die Talkante beugt. Die Züge im Tal haben, wie schon an den vorherigen Aussichtspunkten etwas von einer Spur Z Modellbahnanlage.

Eine kleine Einkehr in Conn bei super Brot, Feigensenf und Bündner Bergkäse ist zeitlich auch noch drin bevor es weiter bergauf aber mit diversen schönen Ausblicke ins Tal weiterer geht.

Ein schöner Ausblick reiht sich an den nächsten. Und das bei optimalem kurzärmligen T-Shirt Wetter um die 20 bis 22 Grad.

Und auch das hinaufsteigen hat langsam ein Ende und so geht es nun stets im Gefälle auf Singletrails und Waldwegen hinab ins Tal.

Die Ausblicke werden seltener aber am Wegesrand gibt es auch das eine oder andre Gewächs zu entdecken. Insbesondere eine hier regional wachsende Orchideensorte.

Und nach einem kurzen Anstieg ist die Bahnstation von Valendas-Sagogn erreicht.

Ursprünglich mein Wanderziel, aber ich liege gut in der Zeit und entscheide mich hier unten im Tal  flussabwärts nach Versam-Safien zu laufen.

Im Bahnhof kreuzt der aus zwei Capricon Einheiten bestehende RE7 nach Disentis mit einem von einer Ge4/4 II geführten Güterzug der mehrheitlich aus Containern der Mineralquelle Valser besteht welche in bzw. in der Nähe von Ilanz verladen werden.

Nun geht es erstmal auf Flussniveau weiter.

Aber dan  steigt es bei gut der Hälfte der Strecke nach der Bahnstation von Versam-Safien nochmal stramm nach oben.

Und über diverse Schutzdämme die die Bahnstrecke in den Abbruchbereichen schützt geht es nun weiter. Leider steht die Sonne hier eher ungünstig. Vielleicht nochmal vormittags probieren.

Kurz vor Versam-Safien noch ein schöner Fotostandort (mit falschen Sonnenstand) und der Bahnhof wird nach gut 18km und 470 Höhenmeter auf- und 710m abwärts rechtzeitig für den „Heimfahrzug“ erreicht.

Und auch der Bus aus bzw.nach Versam steht pünktlich breit.

Im Capricon RE7 geht’s entspannt nach Reichenau-Tamins und in der Alvra Garnitur des IR38 wieder zurück nach Filisur.

Vor dem IR kommt noch ein Güterzug mit der grünen Ge4/4 II 611 und Tunneltübbingen für die diversen RhB Tunnelsanierungen im Netz vorbei der dann in Bonaduz vom IR überholt wird.

Noch ein paar Eindücke von der Fahrt nach Filisur…

Fast pünktlich wird um kurz nach 18 Uhr Filsur erreicht.

Hm, heute gibt es tatsächlich das Dessert welches auf der Karte steht 😀

Begleitet von einem Rotwein „Alpi Retiche“ von La Torre aus dem Puschlav.

Noch ein wenig Füssen vertreten und ob es schon eine SRF Sondersendung ob der eklatanten Verspätung des IR38 mit den Glacier-Express Wagen gibt 😉

Auch die Sonne macht langsam Feierabend.

Das Schlüsselwerk hat übrigens den Betreiberwechsel überstanden.

Der Zimmeschlüssel wird in der zweiten bzw. vierten Reihe eingesteckt und verschlossen und gibt dann in der Reihe darüber den Haustürschlüssel frei. So braucht man nicht den dicken Schlüsselanhänger tagsüber mitschleppen und das Personal sieht sofort wer noch im Haus ist oder nicht.

Abschließend noch der Link zur Aufzeichnung der Wanderung rund um die Rheinschlucht bei Komoot.

Achja und hier der Fahrplan von heute

Ab 08:01 Filisur – Gl. 1 (IR 38, Richtung: Chur)
An 08:52 Reichenau-Tamins – Gl. 3

Fussweg anstatt Stadbus nach Tamins Unterdorf gewählt.
Trotzdem den Bus um 9:12 sicher erreicht.

Ab 09:12 Tamins, Unterdorf – Kante A (B 81, Richtung: Falera, center)
An 09:19 Trin, Portalavanda

Wanderung

Ab 16:38 Versam-Safien (RE7, Richtung: Chur)
An 16:49 Reichenau-Tamins – Gl. 3

Umsteigen

Ab 17:08 Reichenau-Tamins – Gl. 3 (IR 38, Richtung: St. Moritz)
An 18:00 Filisur – Gl. 2

Bei Regen und Sonne durch drei Sprachgebiete

Vormittags sagte der Wetterbericht noch Regen voraus, daher halt erstmal mit dem Bus über den Julierpass und dann weitersehen.

Aber zuvor erstmal zum örtlichen Coop und Vorräte aufnehmen und um kurz nach 10 geht’s erstmal nach Tiefencastel wo bereits die Anschlussbusse in diverse Richtungen warten.

Durch den Regen, vorbei am Wintersportort Savognin und in den kleinen Orten weiter oberhalb auf einer bisweilen schmalen Strasse geht es das Tal der Gelgia hinauf. An der Haltestelle Sur Plazza della Posta hat es eine eierlegende Wollmilchsau als Geschäft.

Postfiliale, Lebensmittel, Grünzeug, regionale Käse und Wurst, Cafe, Bushaltestelle und natürlich Kommunikationspunkt für die Dorfbewohner.

Am Stausee Lai da Marmorera vorbei wird Bivio erreicht. Hier enden die stündlich verkehrenden Busse aus Tiefencastel. Nach St. Moritz fahren über den Julierpass aktuell nur zwei Busse (11:12 und 15:12 Uhr), ab Ende der Woche dann ab 9:12 fünf im 2h Takt.

Der Anschlussbus kommt aus St. Moritz an und fährt sofort zurück.

Kurz vor der Passhöhe geht der Regen in Schneeregen über, wird aber dann auf der Engadiner Seite kontinuierlich weniger.


Der Bus kam in St. Moritz trotz einer Baustellenampel mit Minus 8 an.

Ursprünglich hatte ich vor den Bahnwanderweg von Preda nach Bergen zu laufen, da es im Engadin jedoch noch leicht und laut Regenradar im Albulatal stärker regnet plane ich um auf die Berninabahn.
Und durch die Verfrühung des Busses konnte sogar der Zug nach Tirano 1h früher wie laut Fahrplanauskunft erreicht werden, was sogar eine Fahrt bis Tirano erlauben würde.

Auch am Bernina liegt noch einiges an Schnee. Der Regen lässt langsam nach.

Die Skipiste vom Divolezza herunter ist bis auf gut 400m vor der Talstation noch fast komplett vorhanden aber nstürlich nicht mehr fahrbar.

Aber auch Wandern ist ab Bernina Lagalp ob der nicht unerheblichen Schneeflocken eher Chancenlos.

Auf dem Lej Pitschen, Lej Nai und Lago Bianco am Berninapass hat es noch üppige Eisflächen.

Gefühlt liegt nun Anfang Juni noch mehr Schnee wie 2023 Anfang März während der debx2023 Tour.

Ab Alp Grüm ist der Schnee auf dem Rückzug und einige Wanderer wagen sich auf den Weg nach Cavaglia. Nee, das wäre mir zu matschig.

Der Ausblick ins Puschlav ist vielversprechend und immer öfter kommt sogar die Sonne heraus.

Die RhB saniert derzeit diverse Tunnel auf der Berninastrecke und hat dazu am ehemaligen Haltepunkt Privilasco einen Installationsplatz mit Gleisanschluss angelegt.

Die Schneefräse steht in Poschiavo bereit, wird aber hoffentlich vor dem Spätherbst nicht mehr zum Einsatz kommen müssen.

Das Wetter wird immer besser und bald wird nach dem Passieren des Lago Poschiavo Brusio erreicht.

Also wird kurzfristig nochmal umgeplant. Der Weg zum Kreisviadukt sollte 15min sein, die Auskunft zeigt für das Zeitfenster bis zur Rückfahrt nach Filisur einen Bernina-Express und einen Regionalzug nach Tirano an. Na dann… hinab zum Viadukt.

Der Wanderweg ist eher ungepflegt aber schön bahnparallel gelegen sowie vorbei an steinernen „Iglus“, alte Lagerräume für temperaturempfindliche Lebensmittel, zwischen denen es in der Tat kühler wie drumherum ist.

Die grössere Gruppe Koreaner bewegt sich dankenswerter weise Weise ausserhalb meines Fotoausschnitts.

Deren Guide hatte wohl gespannt dass ich mit ihrer Gruppe, die über die Hauptstrasse herlief, in Brusio ankam aber nun vor ihnen da bin. 😉

Die Gruppe kehrt nach dem Bernina-Express zurück zum Bahnhof, ich warte noch den Regio ab.

Strammen Schrittes geht’s zurück zum Bahnhof wo auch die Reisegruppe wieder wartet.

Der RE nach St. Moritz kreuzt hier mit einem Bernina-Express was eine weitere Wanderergruppe nervös werden lässt da dieser auf Gleis 1 einfährt und man befürchtet das der bergwärts fahrende Zug dann nicht erreicht wird. Es war etwas Überzeugungsarbeit nötig diese am Hausbahnsteig zu halten, nicht dass die Reisegruppe dann auch noch auf den schmalen Bahnsteig des Gleis 2 marschiert.

Und natürlich steht der RE noch nicht als der Bernina-Express losfahren, so wie man es halt in CH kennt.

Und dann gemütlich wieder hinauf zum Berninapass.

Die Gruppe stieg übrigens in Le Prese schon wieder aus.

Und weiter den Berg hinauf…

Der Schnee hat übrigens einiges vom Saharastaub abbekommen so rötlich gepudert wie er aussieht.

In Lagap kreuzt dann der Allegra ABe 8/12 3514 als „Ahnenzug“ im historischen Berninabahn/RhB Lack. Macht sich gut die Lackierung.

Der RE hat gut 4 Minuten Verspätung aber der Anschluss in Pontresina ist davon nicht gefährdet  und mit einer Doppeltraktion Capricon geht es nach Samedan.

Ab Samedan dann im von einem Allegra geschobenen „Gemischtwarenzug“ weiter Richtung Albula.

Am Sonntag geht der neue Albulatunnel II in Betrieb, aktuell ist er schon für ein Gleis angebunden und entsprechende Gleisstücke zum vollständigen Anschluss liegen bereit. Irgedwie sieht es aus als sei das alte Dienstgebäude in Spinas im Weg, oder es werden später die Gleise nochmals ein wenig anders verschwenkt.

Der Hilfsbahnsteig vor dem Tunelportal ist vermutlich für die Prominenz bei der offiziellen Eröffnung am 9.5.2024.

Auch in Preda ist alles vorbereitet. Aktuell ist der alte Tunnel nur über Gleis 3 und der neue über Gleis 2 erreichbar und die finale Verschwenkung vorbereitet. Neu hat es ein separates Kopfgleis 1 für die Schlittelzüge.

Da somit derzeit nur eine Bahnsteigkante zur Verfügung steht muss der Gegenzug erstmal vor dem Bahnhof warten.

Es nieselt leicht und bei tief hängenden Wolken geht es nun durchs Albulakarussel hinunter nach Bergen.

Die tief hängenden Wolken generieren ein interessantes Panorama bei Bergün.

Kurz vor Filisur wird im hoch oben am Berg liegenden Betriebsbahnhof Stuls noch die Kreuzung mit dem Glacier-Express abgewartet um Filsur dann mit wenigen Minuten Verspätung zu erreichen.

Drei CHF pro Nacht und Zimmer. Was für Preise,  gut zu der Zeit wäre das mit heutigen Preisen verglichen auch eher 150 oder mehr CHF gewesen.

Abendessen mit Apfel-Orange Suppe und „Riz Casimier“ keine Ahnung wann ich das zum letzten Mal hatte.

Dazu ein Riesling Silvaner aus der Bündner Herrschaft und Rhäzünser.

Besser wie die Biersimulation von Feldschlösschen.

Und auch heute ist die laut Menüblatt „Gebrannte Creme“ etwas anders. Vermutlich ein Running Gag des Koch und die steht die ganze Woche drauf und gibt es erst am Samstag… oder gar nicht. 😉

Der Wetterbericht sieht für Di bis Do gut aus und erst ab Fr soll es wieder etwas feuchter werden.

Noch ein bißchen Fotofuzzen vom Flurbalkon bzw. Zimmerfenster aus.

Der letzte Zug des Tages nach Chur wird vom silbernen „Champgner“ Capricon geführt. Das beleuchtete Bündnerwappen, da hatte ein Designer bei Stadler und der RhB wohl Freigang.

Morgen gehe ich, wenn das Wetter wird wie vorausgesagt, vsl. in die Vorderrheinschlucht.

Hier noch der Link zu Komoot vom Spaziergang zum Kreisviadukt von Brusio mit weiteren Bildern.

Sowie hier der Fahrplan von heute:

Ab 10:01 Filisur – Gl. 1 (IR 38, Richtung: Chur)
An 10:15 Tiefencastel

Fussweg

Ab 10:20 Tiefencastel, staziun (B 577, Richtung: Bivio, posta)
An 11:07 Bivio, posta

Umsteigen

Ab 11:12 Bivio, posta (B 182, Richtung: St. Moritz, Bahnhof)
An 11:50 St. Moritz, Bahnhof – Kante D

Der Bus kam mit Minus 8 an.
Daher wurde der Zug nach Brusio 1h früher erreicht.

Ab 11:48 St. Moritz – Gl. 7 (R 19, Richtung: Tirano)
An 14:02 Brusio

Ab 15:16 Brusio – Gl. 2 (RE9, Richtung: St. Moritz)
An 16:53 Pontresina – Gl. 3

Umsteigen

Ab 17:02 Pontresina – Gl. 1 (R 15, Richtung: Sagliains)
An 17:09 Samedan – Gl. 3

Umsteigen

Ab 17:15 Samedan – Gl. 2 (IR 38, Richtung: Chur)
An 17:59 Filisur – Gl. 1

In Schlangenlinie nach Filisur

So, Schaffhausen ist abgefragt aber heute direkt nach Filisur zu fahren wäre zu langweilig.

Kurz vor 8 Uhr geht’s zum Bahnhof wo such ein Kiss-IC und ein IC2 geade Ausruhen.

Mit dem RE2 Dosto fahre ich nach Konstanz. Das Wetter ist weiterhin eher „Naja“ aber immerhin keine Wolkenbrüche und Dauerregen usw. die aktuell insbesondere in Bayern aber auch in BaWü weiter nördlich für Überschwemmungen und Erdrutsche sorgen.

Meine Anschluss „S-Bahn“ fährt am selben Bahnsteig wie der RE2 ein. Eigentlich ist es aber ein RE denn er hält, im Gegensatz zur 10min früher vom Gleis 2 fahrenden S-Bahn Richtung Weinfelden, nicht überall sondern nur in Kreuzlingen.

Der Bahnhof Kreuzlingen liegt im südlichen Teil bereits in der Schweiz, kurios sind die beiden direkt nebeneinander liegenden Bahnübergänge. Der nördliche nach deutscher und der südlichere nach schweizer Norm ausgestattet. Zwischen den Bahnübergängen liegt die Landesgrenze.

Hinter Kreuzlingen geht es stramm aufwärts und es eröffnet sich der eine oder andere Blick zum Bodensee.

Genau so stramm geht es dann auch wieder runter nach Weinfelden.

Die S-Bahn nach Gossau ist in der SBB App mit Ziel St. Gallen angegeben, am Zugzielanzeiger steht jedoch St. Magrethen und der Umsteigebahnhof Gossau bleibt unerwähnt. Etwas verwirrend aber er fuhr mich trotzdem gut nach Gossau. Die Flüsse und Bäche sind gut gefüllt und am Ufergras kann man erkennen dass der Stand noch höher gewesen sein muss.

So, Umsteigen in Gossau auf die meterspurigen Appenzeller Bahnen.

Der Buffetwagen, nein nicht der Coop Container, steht schon bereit.

Buffetwagen? Ja, in Kooperation mit der Brauerei Locher aus Appenzell finden im Juni Sonntags drei Pendelfahrten mit diesem zwischen Gossau und Wasserauen statt.

Der Wagen wird dabei den regulären halbstündigen verkehrenden Regionalzügen ähm S-Bahnen der Linie 23 angehängt.

Der Zug wird mit dem Wagen zum „Quöllfrisch Express“ und ist ohne Reservierung und ohne Zuschlag nutzbar.

Das erste Bier (oder alternativ auch Wasser bzw. Saft) ist gratis und wird schon serviert als der Wagen nich nicht angekurbelt ist. Dazu hat es auch noch Gratis Chips. Man kann nicht meckern.

Es war eine gute Idee früher anzukommen, so war freie Platzwahl denn kurz vor Abfahrt kommt im Taktknoten ein grosser Schwung Fahrgäste an und der Wagen ist gut besetzt.

Pünktlich geht’s los und das „Ginger Beer“ wird auch getestet das mit Ingwer vertraut wird. Süffig aber recht Scharf das ganze. Die 0,33 Flasche kostet 2,- CHF was ein sehr akzeptabler Preis ist und der Verkauf im Zug läuft gut.

Und das kurz nach 10 Uhr 🙈

Durchs schöne Appenzeller Land geht es weiter und ein Blick auf die Brauerei ergibt sich auch.

Pünktlich wird dann Wasserauen erreicht.

Nach dem Ausstieg der meisten Fahrgäste, manche bleiben sitzen und klopfen ein paar Runden Jass, zieht der Triebwagen ins Stumpfgleis vor und hängt den Wagen hinter dem Zielsignal ab und setzt zur Rückfahrt nach Gleis 2 um.

Der nächste Zug in einer halben Stunde wurd den Wagen wieder nach Gossau mitnehmen.

Die planmäßige Wendezeit von 6min reichte für das Manöver nicht und so wird Wasserauen mit +4 verlassen.

Aber bis Herisau ist die Verspätung wieder abgebaut.

In Herisau ist Umsteigen zur SOB angesagt und mit dem Stadler Traverso als Voralpen Express, wie er auch auf der Gotthard Bergstrecke eingesetzt wird, geht es mit einem Kaffee aus dem Automaten Bistro rüber zum Zürichsee.

Über Uznach und Rapperswil wird über den Seedamm Pfäffikon erreicht.

Schön wie gering die Bahnsteigspalten sind, insbesondere da in CH die Bahnsteighöhe konsequent bei 55cm liegt und damit niederflurige Fahrzeuge immer ebenerdig Zugang gewähren.

Mit knapp über einer halben Stunde ist der Umstieg ungewöhnlich lang, was aber vsl. einer Baustelle geschuldet ist, wie der Hinweis zu Fahrplananpassungen in der SBB vermuten lässt.

Währenddessen kommen diverse S-Bahnen und IC bzw. IR vorbei.

Und dann kommt der IR35 nach Chur, der wieder mit einem Traverso geführt wird.

Ich mag den Travrso, sozusagen der Luxus Stadler Flirt2, und so geht’s bequem und zügig am Walensee entlang Richtung Rheintal.

Und dann ist auch langsam Landquart erreicht und in der Ferne grüssen aus dem Prättigau frisch verschneite Berggipfel.

In Chur dann durch die Unterführung im Metespurteil, während sich der Traverso auf die Rückfahrt vorbereitet. Wegen der Baustelle bei Pfäffikon enden die RailJet aus Wien aktuell in Chur und nicht in Zürich.

Die Mitte April frisch im historischen grünen Lack revidiere Ge 4/4 II 611 «Landquart» führt den RE nach St. Moritz, der zudem vollständig aus konventionellen Wagenmaterial, inkl. Gepäckwagen mit Heizleitungstrafo, besteht.

Und dann die wohlbehalten Strecke über Reichenau und Thusus hinauf ins Albulatal.

Und es kommt sogar mal hinter Thusis die Sonne raus. Und der Schwabe würde jubeln, es ist Kehrwoche 😀

Konkret hat es baubedingt eine Engstelle und wer sich zu weit rausgeht wird freundlich von den Besen ermahnt den Rüssel einzuziehen.

In Filisur steht der Nostalgizug, welcher zuschlagfrei im Regelfahrplan zwei mal am Tag zwischen Davos und Filisur pendelt bereit. Es dürfte die letzte Saison der Ge4/4 I werden.

Dann mal ab ins Hotel.

Schön dass das Grischuna wieder geöffnet hat.

Aber bis zum Abendessen ist noch Zeit und so laufe ich zum südlichen Ausichtspunkt auf das Landwasser-Viadukt.

Hier der Link zu Komoot mit weiteren Bildern vom kleinen Spaziergang zum Viadukt.

Wegen Lokführermangel hat die RhB die Linie durch die Zügenschlucht zwischen Davos und Filisur geopfert und so verkehren nur bis zum frühen Vormittag und ab späteren Nachmittag der Zug und von 11 bis 15:30 ein Ersatzbus. Erinnert irgedwie an das Opfern der RB66 nach Pfungstadt bei Vias.

Die Kundschaft findet die Einschränkung offensichtlich nicht gut und das zu Recht.

Imnerhin auf der Albulalinie kommt noch zuverlässig der Zug vorbei. Zunächst der Glacier Express bevor dann der reguläre RE nach St. Moritz kommt.

Nach dem historischen Zug um 16 Uhr verkehrt noch ein Pendel um 17 und 18 Uhr nach Davos, danach wieder SEV…

Abendessen im Hotel, leider hat es nur Feldschlösschen. Calanda oder Engadiner Bier wäre mir lieber gewesen.

Aber das Essen ist gut.

Nochmal eine Runde zum Bahnsteig, vorbei am am Schalter für die Instandhaltung, um mal das klassische Foto mit Zug und Hotel zu machen.

Noch den SEV Bus geknipst und langsam wird es während ich den Tagesbericht scheibe Nacht.

Na dann. Gute Nacht. Mal segen was das Wetter morgen so bringt.

Zum Abschluss noch der heutige Fahrplan:

Ab 07:52 Singen (Hohentwiel) (RE2, Richtung: Konstanz)
An 08:16 Konstanz

Umsteigen

Ab 08:35 Konstanz – Gl. 1B (S44, Richtung: Weinfelden)
An 08:59 Weinfelden – Gl. 1

Umsteigen

Ab 09:05 Weinfelden – Gl. 5CD (S5, Richtung: St. Gallen)
An 09:39 Gossau SG – Gl. 3

Umsteigen

Ab 10:21 Gossau SG – Gl. 11 (S23, Richtung: Wasserauen)
An 11:12 Wasserauen – Gl. 1

Umsteigen

Ab 11:18 Wasserauen – Gl. 1 (S23, Richtung: Gossau SG)
An 12:00 Herisau – Gl. 11

Umsteigen

Ab 12:13 Herisau – Gl. 1 (IR, Richtung: Luzern)
An 13:01 Pfäffikon SZ – Gl. 6

Umsteigen

Ab 13:38 Pfäffikon SZ – Gl. 5 (IR 35, Richtung: Chur)
An 14:43 Chur – Gl. 7

Umsteigen

Ab 14:58 Chur – Gl. 10 (IR 38, Richtung: St. Moritz)
An 16:00 Filisur – Gl. 2

Dauer: 8 h 08 min

Rund um den Rheinfall

Der Wetterbericht sagt starken Regen voraus, aber zum Glück hält sich das Wetter nicht daran.

Mit einer Runde durch die alte Maggi Werkssiedlung geht es zum Bahnhof.

Das Maggi Werk hatte früher mindestens zwei Gleisanschlüsse welche beide aufgegeben sind. Erinnert ob des gleichen Eigentümer Nestlé an die Aufgabe des Anschluss bei Callier da Nestlé lieber LKW fährt.

Die sogenannte Maggi Unterführung zur Stadt und den Bahnsteigen ist farblich sehr interessant gestaltet und blitzsauber.

Nicht per IC sondern im GTW mit der „Thurbo S-Bahn Linie 62“ geht es auf Deutschlandticket nach Schaffhausen und der dortige 3min Übergang von Gleis 6 nach 1 zur S-Bahn Linie 9nach Uster klappt ebtspannt.

Eine S-Bahn mit Armlehnen und Tischen. Nobel… oder dich eigentlichein RE der umlaufbedingt auf die S-Bahn kam?

Die Fahrgastinfo funktioniert und mit Neuhausen-Rheinfall wird die „mittlere“ der drei Bahnstationen rund um den Rheinfall erreicht.

Das Wetter ist eher unterdurchschnittlich aber immerhin Regnet es nicht bzw. Nieselregen nur leicht.

Nach dem Ausdichtspunkt am Bahnhaltepunkt wandere ich unter der Bahnbrücke hindurch zum Ausichtspunkt „Schweizerhof“ um von dort zum Badischen Bahnhof von Neuhausen weiterzulaufen.

Neben dem Bahnhof, der Strecke Singen – Basel, wurden zwei Hochhäuser errichtet.

Vom kleineren der Beiden kann man in Kombination mit dem Rheinfall-Ticket zu 29,50 CHF den Ausblick aufs Rheinfallpanorama geniessen.

Fürs „kleine Geld“ kann man hier aber in der Rivi Gastronomie den Ausblick beim Essen geniessen. Nicht meine Hausnummer.

Also die 17 Stockwerke per Lift wieder runter und am Haltepunkt Rheinfall ergaben sich noch zwei Fotomotive mit Zug und Rheinfall.

Ein kleiner Schlenker nach Neuhausen wo gerade ein Oberleitungsbus der Linie 1 an der Haltestelle Zentrum abbügelt und per Batterie weiterfährt.

Weiter geht’s zum ehemaligen SIG Areal.

In einem der ehemaligen Werksgebäude ist die Modellbahnanlage „Smilestones“ untergekommen, des zweite Inklusivpunkt des Rheinfall-Ticket.

Natürlich kann die Anlage nicht mit dem Hamburger Miniatur Wunderland mithalten und  an einigen Stellen wäre mehr Originaltreue angesagt, u. a. SBB Loks auf der Wengernalpbahn, DB Bü-Blinklichter oder schlicht langweilig grüne Wiesen.

Aber es hat definitiv sehr schöne und detailverliebte Stellen und Abschnitte.

Das Diorama am Beginn thematisiert das Appenzeller Land, das grosse Mittelstück die Schweiz querbeet mit einem grossen Abschnitt Schaffhausen und Rheinfall. Abschluss ist dann der Anlagenteil Berner Oberland inkl. Jungfau- und Gelmerbahn.

Aber hier einfach die Bilder

Schade dass die Schokikugeln nicht aus der Fabrik rausrollen.

Die Liliputbahn aus Stein am Rhein ist auch dabei.

Tag ubd Nacht gibt es natürlich auch.

Der Rega Heli rettet derweil an der BOB Strecke Kühe von der Weide.

So, nun runter zum Rheinfall bzw. erstmal zur Bahnbrücke oberhalb des Wasserfalls.

Währen des Wegs über die Bahnbrücke konnte auf der andren Seite ein Zug auf dem Weg nach Eglisau erwischt werden bevor auch ein Zug Richtung Winterthur über die Brücke „nachgeschossen“ werden konnte.

Und dann wieder zurück und nun wirklich runter zum Wasserfall bzw. dessen Becken.

Was mir erst später aufgefallen ist. Am Randweg zwischen der Bahnbrücke und der hohen Wasserfallstufe gibt es an mehreren Stellen Rettungsringe.
Mal ehrlich, und nüchtern betrachtet, wer da reinfällt, dem nutzt auch der Rettungsring nichts mehr.
Eher amüsiert war ich ob des in allen Booten vorhandenen Hilfsantrieb in Form von 2 bis 4 langen Holzpaddeln.
Ob die unmittelbar vor dem Wasserfall was nutzen?

Noch ein paar Bilder und dann kommt Punkt 3 des Rheinfall-Ticket an die Reihe. Eine Bootsfahrt.

Auf der inkludierten Tourroute 3 geht es zunächst den Rhein hinab bis die deutsche Grenze an den Rhein heranrückt, welche im WK II auf Schweizer Seite stark mit Bunkeranlagen gesichert wurde.

Nach der Schleife flussaufwärts ging es hinauf ins Becken vor dem Rheinfall.

Wahnsinn, diese Urgewalt des Wassers. Es Brodelt und Tost rund um das Boot.

Schauen und geniessen und weniger Knipsen ist angesagt.

Nach der Rückkehr setze ich mit einem der roten Boote rüber zur Landestelle unterhalb des Schloss Laufen.

Und nun hieß es Laufen, nämlich hinauf zum Schloss. Die beiden heillos überlaufenen Aussichtspunkte unterhalb des Schloss erspare ich mir.

Der Glasaufzug erspart das Treppensteigen vom Haltepunkt Schloss Laufen hinauf zum Schloss. Aber ich wähle trotzdem die Treppe.

Aber der Ausblick ist klasse.

Hinter dem Schliss geht es steil bergab. Im übrigen Teil des Rheinradweg. Bei 20% Gefälle stände in Deutschland bestimmt wieder ein „Radfahrer absteigen“ am Wegesrand.

Von einer kleinen Insel gelingt noch ein Foto vom Zug auf der Brücke.

Und nochmal ein Zug bevor es linksrheinisch flussaufwärts geht und noch ein Fotomotiv kommt vorbei, genauso wie noch ein Bunker.

Über die einspringen Brücke geht es rüber zum Bahnhof von Neuhausen. Als SIG noch das Werk hatte und hier aus Drehgestelle und Bahnhöfen gebaut wurden gab es hier beträchtlichen Güterverkehr. Der Personenverkehr ist aber mitlerweile so dicht dass dies kaum noch vorstellbar ist.

Die Deutsche Bundesbahn lebt noch am Empfangsgebäude von Schaffhausen, ist aber von der SBB voll eingenommen. Am hinteren der beiden Türmen ist Schweizer Bubdesbahnen vermerkt.

Im Stadtgebiet von Schaffhausen hat man sich von der Oberleitung der O-Busse verabschiedet. Diese fahren hier auf Akku und laden auf den Außenposten. Die neueren Batteriebusse laden derweil während des Halts an der Station am „Galgen“.

Durch die blitzsaubre Unterführung geht’s zum GTW der mich wieder zurück nach Singen bringt.

Hmmm, die Baustelle auf der Gäubahn sollte heute beendet sein, was aber nur zum Teil so ist und damit zu Ausfällen und Verspätungen von über eine Stunde sorgt.

Abendessen wieder im Zwölfer. Diesmal mit Müller-Thugau Schorle aus der Region und Cordon Bleu.

Und ein Foto von der Festungsruine Hohentwiel war auch noch drin… mit V90 im Vordergrund  😉

Die Graffiti an der Stützmauer von Peter Griffin jr. und Homer Simpson erinnern mich an meine Radtour in gut fünf Wochen.

Zum Abschluss noch die Aufzeichnung der Wanderung bei Komoot mit noch mehr Bildern.

Morgen geht’s vsl. Auf Umwegen nach Filisur.

Auf Umwegen nach Singen

In der Anreise nach Filisur habe ich noch einen Zwischenstop in Singen eingeplant um mal Smilestones in Schaffhausen zu besuchen. Aber mehr dazu morgen.

Pünktlich um 6:33 Uhr ging es erstmal bei Regenwetter in Reinheim los um durch den Odenwald nach Eberbach zu fahren.

Der Anschluss SWEG (ehm. Abellio Netz) RE10a nach Heilbronn hat etwas über 5 min Verspätung.

Ich habe ein paar alternative Fahrtstrecken in der Planung und der erste Entscheid wäre ob der knappe Anschluss in Heilbronn klappt.

Zum Einsatz als RE kommt ein Talent2 der ursprünglich an die ÖBB als CityJet zum Einsatz kommen sollte.

In den angenehmen ÖBB Sitzen geht es am Neckar entlang nach Heilbronn.

Der bahnsteiggleiche Anschluss wartet, ist aber sehr voll. Daher lasse ich ihn sausen und somit auch die Idee mit dem RE200 ab Wendlingen über die NBS nach Ulm zu fahren.

Der RE8 aus Würzburg von GoAhead ist nich besonders stark besetzt und so geht’s entspannt nach Stuttgart Hbf „oben“.

„Oben“? Ja, im alten DB Design, weiss mit schwarzer Schrift und blauen Rand, wurden still und heimlich neue Stationsschilder aufgestellt. Offenbar ist doch was dran dass der Kopfbahnhof noch einige Zeit parallel zum S21 Tiefbahnhof existieren wird.

Da hinter Herrenberg bis Sulz am Neckar auf der Gäubahn gebaut wird fährt der RE14b auch nur bis Herrenberg und das sehr schwach besetzt.

In Böblingen stehen diverse Fahrzeuge der Schönbuchbahn im Regen.

Die reaktivierte Ammertalbahn verkehrt ab Gleis 102 welches nur mit einer per Schlüsselsperre gesicherten Weichenverbindung in den Bf. Herrenberg angebunden ist. Die Signalanlage der Ammertalbahn ist somit auch im Bf autark.

Und weiter im Regen geht es mit einem Coradia Continental Triebwagen der DB Regio über die Infrastruktur des Zweckverband Ammertalbahn Richtung Tübingen.

Gesichert wird der Zugverkehr durch ein Stellwerk von Firma Stadler Signalling (ehemals BBR Verkehrstechnik).

Der Zug ist über Tübingen hinaus, mit Richtungswechsel in Metzingen, auf die Ermstalbahn nach Bad Urach durchgebunden.

Aktuell wird die Ermstalbahn noch im Zugleitbetrieb befahren. Arbeiten für ein Stellwerk (Thales?) sind derzeit erkennbar.

Diesmal wird aber in Metzingen umgestiegen und mit dem MEX18 geht es schneller wie mit der 5min früher fahrenden und in Reutlingen überholte RB Richtung Herrenberg nach Tübingen.

Hmm, ist der MEX so unzuverlässig dass die SWEG rudelweise Formulare für die Fahrgastrechte in ihren Zügen auflegt?

In Tübingen ist ein schneller Wechsel in den sehr gut besetzten RB66 nach Sigmaringen angesagt.

Während der Fahrt durch die Mittelgebirgstäler kann man sich ab und an über die Fahrgadtinfo amüsieren. Regelmässig zeigt es „Anschlüsse“ zurück nach Tübingen oder gar am nächsten Tag in die gleiche Richtung an. 🤦‍♂️

Im Bereich von Albstadt sammelt der Zug 10min Verspätung ein und der Anschluss on Sigmaringen wankt.

Aber er wird erreicht, zudem hat der RE55 aus Singen nach Donaueschingen gut 15min Verspätung da auf der sehr schlanken Infrastruktur im Donautal jede kleinste Verspätung auf die Gegenüber übergeben wird. So auch nun auch auf den RE55 nach Ulm.

Normalerweise sollten die RE55 in Doppeltraktion der Neigezug 612er (Dröhnröhre) verkehren, aktuell sind aber zu viele defekt und so verkehren sie meist einzeln. Trotzdem muss ich nicht stehen während es durch das schöne Donautal geht. Unbedingt für eine Radtour vorsehen.

Über Tuttlingen und vorbei an der Donauversickerung geht es nach Immendingen. Durch die Verspätung kann dort aber der RE nach Singen nicht erreicht werden. Daher fahre ich durch bis Donaueschingen.

Mit dem einzigen lokbespannten Zug des Tages geht es über Immendingen in die Maggistadt Singen.

Zum Abendessen geht es vorbei am Brückenschutzbau (mit Waggonpuffer) zim „Zwölfer“ wo es ein gutes Bier von Dörfler Bräu gibt sowie Salat mit „Herrgottsbescheisserle“, abgerundet mit dunkel/heller Schokolade als Nachspeise.

Hier noch der heutige Fahrplan:

VIA RB81 (25213)
Nach Eberbach
Ab 06:33 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 07:50 Eberbach, Gleis 5

RE 10a (19259)
Nach Heilbronn Hbf
Ab 08:15 Eberbach, Gleis 1
An 08:53 Heilbronn Hbf, Gleis 5

RE 8 (19059)
Nach Stuttgart Hbf
Ab 09:12 Heilbronn Hbf, Gleis 6
An 09:56 Stuttgart Hbf, Gleis 5

RE 14b (17631)
Nach Herrenberg
Ab 10:18 Stuttgart Hbf, Gleis 3
An 10:48 Herrenberg, Gleis 1

RB 63 (22880)
Nach Bad Urach
Ab 11:18 Herrenberg, Gleis 102
An 12:32 Bad Urach

RB 63 (22783)
Nach Herrenberg
Ab 12:37 Bad Urach
An 12:55 Metzingen(Württ), Gleis 3

MEX 18 (19317)
Nach Tübingen Hbf
Ab 13:05 Metzingen(Württ), Gleis 1
An 13:21 Tübingen Hbf, Gleis 2

SWE RB66 (86249)
Nach Sigmaringen
Ab 13:29 Tübingen Hbf, Gleis 6
An 15:14 Sigmaringen, Gleis 5

RE 55 (3218)
Nach Donaueschingen
Ab 15:32 Sigmaringen, Gleis 1
Ab real 15:45
An 16:20 Immendingen, Gleis 2

An real 16:40

Anschluss in Immendingen dadurch nicht möglich
Daher durchgefahren bis Donaueschingen und RE2 1h später genommen.


RE 2 (4729)
Nach Konstanz
Ab 17:16 Donaueschingen, Gleis 2
An 17:50 Singen(Hohentwiel), Gleis 2