Wasser, Biergärten und ein Zug

Eigentlich hatte ich für heute nichts ausser der Rückfahrt geplant.

Den Abstecher zum Cadolzburger Bähnchen nachholen? Dafü war es zu bedeckt. Direkt heimfahren? Zu langweilig.

Letzen Endes wurde es nach dem Frühstück eine entspannte Fahrt am Main-Donau-Kanal entlang nach Hirschaid um dort zum Mittagessen im Biergarten der Brauerei Kraus einzukehren.

Danach wurden bei Strullendorf ICE, S-Bahnen und der Schnellfahrstrecken-RE nach Coburg und Sonneberg abgefangen. Dadurch kam aber mein Zeitplan ein wenig durcheinander und es ging stramm weiter nach Bamberg zum RE54 Richtung Frankfurt der gerade noch 1min vor Planabfahrt erreicht wurde.

Neben meinem Rad sind noch zwei im Abteil, in Würzburg kommen noch drei dazu. Alle wollen bis Aschaffenburg.

Da in den Aufzug nur maximal zwei, teils auch nur ein Fahrrad passen düfte es mit 7min Übergang zum Wechsel von Gleis 8 nach Gleis 5 zur HLB knapp werden.

Aber da das Wetter ohnehin brauchbar ist entschließe ich mich von Aschaffenburg mit dem Rad via dem Park bei Nilkheim nach Hause zu fahren. Insbesondere da die 61km Etappe am Main-Donau-Kanal entlang kaum Akku gekostet hatte.

Den Bahnübergang in der Allee zum Park bei Nilkheim muss ich irgendwann mal mit Zug umsetzen.

Durch den Park und dann auf der ehm. Bahntrasse geht es nach Großostheim…

… und weiter über Schafheim nach Klein Umstadt und Habitzheim nach Hause.

Hier die erste Teiletappe von 61,5km von Fürth nach Bamberg und die zweite Teiletappe von 35,7km von Aschaffenburg nach Reinheim.

In Summe waren es dann 96,2km mit 23% Restakku bei Ankunft zu Hause. Die erste Teiletappe zeichnete mit 64,5km etwas mehr auf da ich die Aufzeichnung erst nach der Abfahrt stoppte.

Orgel und Schnaps

Am Vormittag wurde die Kirche St. Paul in der Siedlung am Nürnberger Rangierbahnhof besucht. Im Rahmen einer Führung konnten interessante Einblicke in die dortige Orgel getätigt werden.

Anschließend ging es nach Pretzfeld zur Brennerei Haas.

Weitere Infos und Bilder folgen später.

Rund um die Gräfenbergbahn

Eigentlich wollte ich heute die Gräfenbergbahn und die Bahn nach Cadolzburg „befahren“ aber es kam etwas anders.

Nsch dem guten Frühstück wurde erstmal noch der rein mechanische Zimmersafe bewundert bevor es bei mittelprächtigem Wetter weiter ging.

Über Schwaig und Behringersdorf ging es zur Brücke über die noch erkennbare Trasse welche den Bf. Nürnberg Nordost auf der Ostseite mit der Bahnstrecke in Behringersdorf verband und anschließend zum Weißensee mitten im Reuchswald dessen schöne Lage leider von der benachbarten A3 überdröhnt wird.

Weiter gibg es nun am Schäffler Campus vorbei zur Gräfenbergbahn und wie aufs Stichwort kam im Stadtteil Ziegelstein ein Zug nach Gräfenberg vorbei.

In der Einflugschneise des Nürnberger Albrecht-Dürer-Flughafens lauert dann das nächste Fotomotiv. Mit Zug aber ohne Flugzeug. Wovei die heutige Startrichtung nach Westen war und ein neutral lackiertes Flugzeug sich gerade zum Start anschickte.

Die Flughafenfeuerwehr ist auch unterwegs und bei Buchenbühl gelingt ein Nachschuss auf den Zug nach Gräfenberg aber bei Kalchreuth tut sich eine sehr interessante Fotostelle am Orttand auf.

Wird noch ergänzt… Schaut später nochmal vorbei.

Ein feuchter Tag

Leider hatte der Wetterbericht für heute recht. Nieselte es bei der Abfahrt vom sehr schön ausgestatteten Hotel nach dem 1a Frühstück noch so fing es vor Kerschhofen heftig an zu regnen so dass ich nass bis auf die Knochen wurde.

Aber wenn auf Regen schon nicht Sonne folgt, dan sind zumindest ein paar herbstliche Fotomotive bei Krappenhofen drin.

Aber zumindest hört es auch ab und zu mal auf zu nieseln und so darf die Fotohornisse den ICE aus Wien bei Seubersdorf in den Fokus nehmen bevor es wieder weitergeht.

Mal trocken, mal von Nieselregen und auch kurzen Regenschauern begleitet wird dann die Brücke über die Weiße Laber bei Deining erreicht.

Auch hier bekommt die Fotohornisse wueder etwas Auslauf.

Auf der Weiterfahrt regnet es wieder stärker, wsr ja klar da die Klamotten langsam wieder trocken wurden.

Und dann wird hinter Geißelbach sowohl der Ludwig Main-Donau Kanal als auch das Werksgelände von Max Bögl erreicht.

Bei der Firma Bögl scheint man immernoch vom Konzept Transrapid überzeugt. Einserseits wird er hier ausgestellt, neben anderen Exponaten der Firmengeschichte und dem ehm. Bahnhofsgebäude von Geißelbach, aber nan arbeitet auch an eigenen ähnlichen Projekten zu zukünftigen Verkehrsträgern. Aber vielleicht hat der klassische Transrapid, zumindest im inländischen Verkehr das gleiche Schicksal wie der nebenan liegenden Ludwigs Main-Donau Kanal. Eine tollen Idee, eine enorme Ingenieursleistung und auch heute noch faszinierend anzusehen… aber schlicht zum falschen Zeitpunkt gebaut und bei Inbetruebnahme fast schon veraltet und überholt.

Am alte Main-Donau Kanal benötigte zur Überwindung der Höhenunterschiede zwischen Kelheim und Bamberg 100 Schleusen. Die Schleuse 30, gezählt ab Kelheim, liegt etwas südlich von Geißelbach. Die nächste folgt bereits gut einen Kilometer weiter.

Am Baggersee von Max Bögl befindet such auch die Teststrecke für einen neuen „Transrapid“ der für den Nahverkehr konzeptioniert werden soll.

Eher konventionell aber dafür umso umtriebieger gestaltet sich die Bedienung des Werks wo zwei Werksloks danit beschäftigt waren Wagen zwischen dem Übergabebahnhof Schlieferheide und dem Werk auszutauschen.

Und nun geht es am Ludwigs Main-Donau Kanal entlang weiter nach Neumarkt.

An vielen Stellen ist der Kanal unterbrochen und nur Rohrverbindungen sorgen für einen minimalen Wasseraustausch weshalb er auch teils stark mit Algen und Wasserpest bedeckt ist.

In Neumarkt beginnt die sogenannte Scheitelhaltung welche den höchsten Abschnitt des Kanals ohne Schleusen auf den nächsten 15km bis Burgthann überwindet. Dazu waren mehrere aufwändige Dammlagen und Einschnitte nötig.

Und so geht es am ehm. Landesgartenschaugelände vorbei und immer am Kanal entlang bei wechselhaftem Wetter weiter.

Teils ist der Kanal auf sehr bemerkenswerten Damm oder Hanglagen geführt.

So wie der Einschnitt zwischen Rasch und Schwarzenbach der mühsam in den harten Fels gesprengt werden musste.

Bei Schwarzenbach dann tatsächlich ein Schiff. Hier wird auf einem kurzen Stück das Treideln demonstriert.

Aber nicht allzuweit denn durch die als Brückenersatz und nur für den Rad- und Wandeweg angelegte Röhre etwas später passen selbst die kleinen Boote nicht und zudem fehlt das Wasser.

Bei Burgtann endet die Scheitelhaltung und es folgt wieder Schleuse auf Schleuse dicht an dicht. Teils folgen diese in wenigen 100m Abstand.

Kurz bevor der Kanal von der A9 und der Schnellfahrstrecke nach Ingolstadt unterbrochen wird überquer dieser mit einer spektakulären Brücke das Schwarzbachtal.

Ich verlasse den Kanal und fahre weiter nach Feucht. Beim örtlichen Fristo Getränkemarkt gibt es sogar Meister Bräu aus Unterzaunsbach (sogar ohne EAN Code 😂, total Oldschool)

Nomen est omen. Passt zum heutigen Tag, aber es hörte mitlerweile auch auf zu regnen bzw. zu nieseln.

Über dem Abzweig Reichswald ergibt sich noch die Gelegenheit einen München-Nürnberg Express mit den gruseligen Skoda Doppelstockwagen (siehe Bericht von der Innotrans 2018) abzulichten und schon bald ist das Hotel Silberhorn in Fischbach erreicht.

Abendessen beim Griechen in der nahe gelegen Gaststätte Postkutsche. Endlich mal ein Grieche ohne kitschige Innenausstattung.

Interessant der Kommentar auf dem Plakat gegen das neue ICE Werk was die dagegen seienden denn gegen den achtspurigen Ausbau der Autobahn getan hätten. 😉

Es geht gar nicht um das Werk sondern einfach nur um „Nimby“. Wie so oft.

Und wieder zum Schluss. Der Link bei Komoot zu den heutigen 80km.

Kleine Frühherbstrunde in der Oberpfalz

Die Fahrkarte und der zugehörige Reiseplan sah vor 5:31 mit der RB82 nach Darmstadt Nord zu fahren und von dort mit der RB75 nach Aschaffenburg um dort den ICE21 nach Regensburg zu erreichen.

Also wurde der Wecker sehr früh gestellt. Aber das Wetter war gut und so fuhr ich um viertel nach Fünf statt zum Bahnhof mit dem Rad nach Dieburg und erreichte damit auch noch eine RB75 früher.

Das sollte sich noch als Glücksfall herausstellen denn die ursprünglich vorgesehene RB75 sammelte ab Mainz fleißig Verspätung und der Übergang von 16min wurde mit über 20min Verspätung sauber verpasst.

Aber so erreichte ich bequem den ICE21 und konnte ein wenig dösen, Kaffee und Kuchen aus dem Speisewagen genießen und sich die im Laufe des Tages wieder zu erreichenden Fotostellen sichten.

Glück gehabt und so erreichte der ICE21 mit wenigen Minuten Verspätung Regensburg. Die einzige Herausforderung war dass die linke Tür zum Bahnsteig defekt war, aber die Tür im Nachbarwagen war in Ordnung.

Schön wäre auch wenn die Gepäckablage über den mageren drei Radstellplätzen im ICE-T etwas höher abgeordnet würden denn bei den beiden äußeren Halterungen ist das Einfädeln sehr kompliziert da der Lenker anstößt.

Wie schon auf der Herbsttour 2020 ging es quer durch Regensburg geht es runter zur Donau, aber diesmal nicht auf die andere Flussseite und flussabwärts, sondern am rechten Ufer hinauf Richtung Prüfening zur Bahnbrücke neben der ehemaligen Bahnschule.

An der Brücke ist Petrus etwas albern unterwegs, immer wenn die Sonne schien kamen auch Regentropfen herunter.

Über die Brücke geht’s auf die linke Uferseite.

Kurz darauf wird Sinzing erreicht und teils auf der 1985 stillgelegten Bahnstrecke Sinzing – Alling geht es die (den?) Schwarzen Laber hinauf.

Vor Alling auf Höhe der Papierfabrik aber auf der linken Talseite lagern Feldbahngleise. Vermutlich stammen diese von der ehemaligen Braunkohlebahn.

Und so geht es nun auf „normalen“ Feldwegen und Strassen weiter flussaufwärts.

In Schönhofen wurde wohl das „Facepalm“ Denkmal aufgestellt und hinter dem Ort versuchen sich mehrere Kkettereran den steilen Felsen.

Der Weg ist meist gut ausgebaut und nur selten steil. Sehr angenehm zu fahren.

Die Schwarze Laber hat so wie es scheint kaum einen frei fließenden Abschnitt. Stauwehre und „Mühlen“ reihen sich dicht an dicht. Zwar sind fast alle Mühlen stillgelegt, aber als Kraftwerk sind die meisten noch aktiv.

Was kostet denn so ein Laaberer? Und gibt’s die auch Kiloweise? 😂

Die Bahnstrecke passiert den Ort weit oberhalb auf einem hohen Damm was sich als Fotomotiv anbietet.

Durch den Ort geht’s weiter. Weiter Talaufwärts aber die 10% Steigung bleibt mir erspart.

Der Weg führt an der anderen Talseite, aber teils nur als Trampelpfad, weiter.

Aber der Abschnitt ist nur kurz und auf Nebenstraßen geht es bis kurz vor Beratzhausen.

Und hier findet sich die zweite Fotobrücke die ich zunächst von der flussabwärtigen Seite per Drohne versuche.

Die ICE kommen aber nicht wann diese zu erwartet sind. Grund ist unter anderem eine Fahrleitungstörung zwischen Würzburg und Nürnberg. Nochmal gut dass ich den ICE21 heute morgen erreicht habe.

Der Kalkfelsen hinter der Brücke wird dann der nächste Fotostandort.

Also geht es nun hinauf zum Felsen. Einen richtigen Weg gibt es nicht, aber die Traktorspur ist fahrbar.

Und wie zu erwarten wurde der ICE auf der Brücke um wenige Sekunden verpasst. Aber der Güterzug und Regionalexpress tun es auch.

Dann wieder hinab ins Tal, Getränke beim Edeka bunkern und hinter Beratzhausen wird der reguläre Radweg verlassen und es geht wieder hinauf Richtung Mausheim.

Zwischen Mausberg und Parsberg wird die Nebenstraße genutzt und noch ein paar ICE und Agilis Möpse abgelichtet.

Ab Parsberg geht es steil hinab ins Tal bevor es um so steiler wieder hinauf geht und nach 69km ist das Landhotel Schöll in Hörmannsdorf erreicht.

Nach dem Frischmachen geht es zum Essen mit in Bierologie fachkundigem Beisitzer 😉

Wie üblich am Schluss hier der Link zur Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bildern.

Mit den 11km von Reinheim nach Dieburg waren es in Summe 80km.

Mit Hochgeschwindigkeit nach Hause

Und dann ist auch schon der letzte Letzte Tag der Tour angebrochen.

Wegen der mehrjährigen Baustelle rund um die Westseite des Bahnhofs Lyon Part-Dieu verkehren die O-Busse abgebügelt auf Akku durch die Unterführung des Einkaufszentrums.

Die Unterführung ist dabei nur für Autos, Busse und Tram frei. Fussgänger müssen den Bereich grossräumig umgehen, mit der Tram fahren oder die“Himmelstreppe“ nutzen wenn das Einkaufszentrum geschlossen hat.

Da die nächste Tram erst in 10min kommt bleibt der Weg durchs kurz nach Acht sehr leere Einkaufszentrum.

Und nach kurzer Wartezeit kam bereits der TGV 9696 von Montpellier über Strasbourg nach Luxemburg der den Bahnhof jedoch wegen techn. Problemen erst mit 5min Verspätung verließ.

Über ein kurzes Stück Schnellfahrstrecke und anschließender Altbaustrecke ging es nach Dijon. Nach dem dortigen Richtungswechsel ging es hinter Dijon auf die LGV Rhin-Rhone mit 300km/h flott nach Mulhouse.

Über den Güterring geht es ohne Richtungswechsel nach Colmar und Strasbourg.

Für mich war hier planmäßig der Umstieg nach Offenburg angesagt, die Fahrgäste nach Metz und Luxemburg mussten wegen technischen Defekt (was auch immer) in den gegenüber am Bahnsteig stehenden Ersatzzug umsteigen.

Die Züge nach Offenburg sind zwar als SWEG gekennzeichnet jedoch wird jeder zweite Umlauf durch die SNCF mit „Walfischen“ abgedeckt.

Der leicht verspätete ICE von Paris nach Stuttgart drängelt sich noch vor und schon geht es los.

Und dann ist in Kehl wieder Deutschland erreicht und mit 8min Übergang geht’s im ICE4 (ICE278 Interlaken – Berlin) nach Frankfurt.

ICE4, der Zug der tollen Aussichten. Im gut besetzten Zug ergattere ich noch einen Platz mit Schießscharte zum Ausblick.

Der Zug baut die 5min Verspätung ab Offenburg bis Frankfurt auf 11min aus, trotzdem wird der nur einteilig verkehrende RB82 Itino um 15:25 noch erreicht und pünktlich wird der Heimatbahnhof erreicht.

Aaaaah, endlich wieder vernünftiges Bier 😂

So, morgen noch ein Ruhetag. Dann geht’s wieder auf Arbeit bis zur kurzen Radtour im September.

Tagesausflug nach Grenoble

Nach einem Frühstück bei angenehmen Temperaturen und ohne Regen im freien, zur Freude der hiesigen Spatzen, ging es mit der Linie T1 und T6 ‚ein mal rubdum‘ bzw. durch Lyon.

Warum man die T1 nicht schlichtweg bis zum Endpunkt der heutigen T6 verlängert hat und einen Umstieg in Debourg erzwingt und zudem die Fahrgäste der T6 nicht am Bahnsteig in die T1 umsteigen läsdt sondern 100m vorher an einem vorgelagerten Bahnsteig aussteigen und zur T1 laufen lässt, dann aber mit der T6 zum Bahbsteig der T1 vorzieht (die Tram T1 aus der Innenstadt von der zur T6 umgestiegen wird hält natürlich an einem anderen Bahnsteig) erschließt sich mir nicht.

Vom Hospital geht es per Bus zur Station Vaulx-en-Velin in der die Linie T3 und der sogenannte Rhône-Express zum Bahnhof am Flughafen Saint-Exupéry auf einer ehm. Bahntrasse verkehrt. Der nur selten haltende und mit Stadler Tango verkehrende Rhône-Express überholt hier die im angedeuteten Design einer Seidenraupe verkehrenden Alstom Citadis der T3.

Hier beginnt aber auch die kurze Linie T7 welche das Fußballstadion von Lyon anbindet und entsprechend großzügig in der Endhaltestelle ausgelegt ist.

Zurück geht es mun wieder wia T7 und T3 zum Bahnhof Lyon Part Dieu und unterwegs sind noch einige ehm. Bahnhofsgebäude bzw. Wärterhäuser zu erkennen.

Um 13:16 geht es dann mit einem der stündlich im Takt verkehrenden TER (*mon dieu! Taktverkehr!) nach Grenoble.

In Grenoble wird erst mal eine TGV Reservation nach Strasbourg geholt (und ich bekam auf deutsch *sic* zum Geburtstag gratuliert) was hier wesentlich unkomplizierter und insbesondere schneller ablief wie in Nantes. Leider können zur FIP Freifahrt Reservierungen zum TGV nichtmehr im Ausland gekauft werden was zukünftige Planungen schwierig macht. 😔

Grenoble ist eine sehr schöne an der Isère gelegene Stadt. Aber zunächst ging es erstmal mit der verlängerten Linie E Richtung Norden nach Le Fontanil mit Zwischenhalt in Karben, Ober oder Nieder Karben? 😉

In Frankreich hat man das Rad entdeckt. Gerade in Städten gibt es immer mehr Radwege und der „Grüne Pfeil“ für Radfahrer ist sehr verbreitet.

In der Station Rafour dann noch etwas Kunst, vermutlich die Reste vom letzten Erdrutsch am der Bahnstrecke nach Veynez 🤣

Die Seilbahn auf den Hausberg von Grenoble mit iher Fünfer Gondel weckt das interesse. Nicht nur als Fotomotiv.

Aber die Schlange an der Talstation verheißt nichts gutes und ca. 1h Wartezeit verträgt sich leider nicht mit dem weiteren Programm und dass der letzte Zug nach Lyon um 21:22 (Taktverkehr!!!) fährt.

Also noch ein wenig Innenstadt und Tram gucken…

Und dann findet sich in Bahnhofsnähe mit Tramblick ein nettes Restaurant für ein Fondue Version Savoy.

Den Coupe Colonel gab es nicht mit Wodka sondern einem lokakem Brandt, holla die Waldfee knallt der rein.

Jetzr sitze ich hier im TER 21:22 Uhr ab Grenoble nach Lyon und der Reisebericht ist fast fertig.

Ein schöner Tag war es und das sogar ohne Regen! Morgen geht es via Strasbourg wieder nach Hause.

Im TER quer durch Frankreich

Heute war Langstrecke angesagt. Ohne TGV nur mit TER Zügen ging es von Cholet über Angers nach Tours und von dort ohne Umstieg in 6h über Vierzon und Nevers im durchgehenden Zug nach Lyon Perrache.

Aber alles der Reihe nach.

Die Bilder täuschen zwar sah das Wetter beim Weg vom Hotel zum Bahnhof und später im Bahnhof richtig gut aus so regnete es mitten auf dem Weg zum Bahnhof was nur so vom Himmel kommen konnte. Nass bis auf die Knochen wurde der Bahnhof erreicht wo kurz darauf „selbstverständlich“ wieder die Sonne rauskam.

Das gute Wetter hielt sich dann auch beim Umstieg in Angers.

Ankunft in Tours und es… regnet.

Trotzdem noch ein pasr Bilder von der hiesigen Tram mit der üppigen Beleuchtung an Front und Heck und es war Zeit den AGC Triebwagen (eher deren Zwei) abzulichten der nun für die nächsten 6h das Transportmittel sein wird.

Durchs Tal der Loire geht es nach Gievres wo Anschluss zur Blanc Argent Schmalspurbahnen nach Valençay besteht.

Von Vierzon geht es dann nach Nevers wo die Fahrtrichtung gewechselt und ein dritter AGC beigestellt wird, der jedoch verschlossen bleibt.

Ab Moulins geht es dann ohne Fahrleitung (der AGC kann 3kV DC, 25kV AC und Diesel) auf der Nebenstrecke nach Dompierre wo ein Problem besteht. Durch den dritten und auch vierteiligen Triebwagen ist der Zug so lange dass die Gruppe Pfadfinder nicht den Bahnsteig zum Zug wechseln kann. Mit vorziehen und aufwendiger Kommunikation, Null Handyempfang so dass der Lokführer mit dem Begleitpersonal via Lautsprecheranlage des Zuges kommuniziert, geht es dann mit 15 weiteren (5 bestanden bereits ab Moulins) weiter.

Sehr schöne Landschaft hier auf der Nebenstrecke und das schlafende Telefon werde ich vielleicht zum Profilbild auf Arbeit machen 🤣

Und nach einer sehr interessanten Kehrschleife wurde langsam auch wieder Fahrtdraht erreicht und damit Lyon.

Noch ein Umstieg in Lyon Perrache und ein Fussweg ab Lyon Part Dieu und das Hotel ist erreicht.

Mit Tram und Metro geht es rüber in die Altstadt zu Zwiebelsuppe, „Hechtbällchen“ und Tiramisu.

Zum Abschluss noch Bilder zur sogenannten blauen Stunde.

Die Metro Linie D in Lyon ist ein automatisches fahrerloses System.

Und morgen geht’s zum Tagesausflug nach Grenoble.

Zur „verkaufenden“ Museumsbahn

Was aber gar nicht so einfach war denn die Bus und Bahnfahrpläne von Nantes nach Cholet un in die Umgehend von Cholet sind alles andrere als prickelnd.

Die Museumsbahn Chemin de Fer de la Vendée fährt halt leider nicht in Cholet ab sondern in Mortagne-sur-Sèvre und dorthin fährt leider Mo – Sa nur dreimal am Tag ein Bus und auch kein Zug hält irgebdwie in laufbarer Entfernung.

So geht es mangels passendem Zug um halb 9 mit dem TER Bus in knapp einer Stunde über die Autobahn nach Cholet.

Der Weg zum Hotel in der Innenstadt wird gleich zur kleinen Stadtbesichtigung.

Cholet, einst Ausgangspunkt von fünf Bahnstrecken, besitzt heute nur noch Verbindungen nach Nantes und Angers mit sehr kruden Fahrplänen.

Die Museumsbahn fährt ab 15:30 und wegen des tollen Busfahrplans muss die Zeit von viertel vor 12 bis dahin in Mortagne-sur-Sèvre totgeschlagen werden.

Das Oertchen scheint wie ausgestorben, nur die Bar neben der Kirche hat regen Zuspruch aber auch die benachbarte Bäckerei überzeugt mit belegten knackigen Baguette und allerlei Süsszeug.

Alles andere im Ort hat zu.

Na dann halt mal ein Blick in die Kirche und zurück zum Bahnhof.

Der Bahnhof füllt sich merklich, der Zug ist ausgebucht und kurz nach Drei kommt er dann herein und pünktlich um 15:30 geht es los nachLes Herbiers.

Die Fahrt geht über die leicht hügelige Landschaft und mehrere grössere Viadukte.

In Les Herbiers wird die Lok umgesetzt und Wasser aufgenommen.

Am Bahnhof werden Getränke verkauft und das lokale Tourismusbüro ist auch präsent.

Der Fuhrpark besteht aus ehm. deutschen und österreichischen Donnerbüchsen.

Die Abfahrt verzögert sich wegen techn. Problemen und auf einem der Viadukte bleibt der Zug dann liegen. Da bleibt erstmal Zeit zum beobachten des Heißluftballon und der Landschaft.

Mit gut 40min Verspätung wird um 18:40 Mortagne-sur-Sèvre wieder errichtet.

Die Hummeln am Bahnhof interessiert das jedoch gar nicht.

Dafür verkürzt sich dadurch die Wartezeit bis zum Bus um 20:37 die auch für einem Einkauf beim benachbarten SuperU genutzt wird.

Der Relaisraum hat geschlossen aber schon bald kommt der Bus und 20min später ist fas Hotel erreicht. Viel Wartezeit für kurze Fahrten könnte statt des schlechten Wortspiels auch der Beitragstitel sein.

Im dem Hotel am Hauptplatz benachbarten „Grande Café“ gibt es nicht nur Café sondern auch schmackhaftes zu essen.

Noch kurz etwas die teilbeleuchtete Kirche fotografiert sowie den interessanten Ausblick aus dem Hotelzimmer und nun ist es Zeit für Augenpflege.

Morgen geht es via Angers und Tours nach Lyon. Alles ohne TGV und teils mit Diesel.

Mehr bretonischer Sonnenschein

Petrus scheint Urlaub zu machen oder er hat Waschtag.

Es gibt frisch desinfizierte Orangen… nee danke. Dann lieber den fertigen Orangensaft bevor es in der Plüschklasse des Unterlegkeils nach Auray und dort im AGC Richtung Quiberon.

Die Strecke von Auray wird nur während der französischen Ferien im Juli und August täglich aber dafür im fast Stundentakt. Davor und danach gibt es noch ein wenig Wochenendverkehr bevor die Strecke für ein 3/4 Jahr in den „Winterschlaf“ geht.

In L’Isthme wird ausgestiegen, ein Haltepunkt mitten im Nirgendwo an der engsten Stelle der Landzunge nach Quiberon.

Zwischen diversen Regenschauern gibt es auch noch passende Motive.

Während des Fusswegs ins benachbarte Kerhostin fängt es wieder mal heftig an zu regnen. Aprilwetter im Hochsommer.

Daher wird schon um 11:22 der Zug nach Auray genommen um nach 1h Aufenthalt weiter nach Nantes zu fahren. Achja, nächste Fahrtmöglichkeit ab Auray nach Nantes wäre (ausser einem TGV um 14 Uhr herum) erst wieder um 16:58 gewesen. Tolle französische Fahrpläne…

Tja, auch in Nantes regnet es aber zum Glück ist es nicht weit zum Hotel.

Zimmer mit Bahnhofs- und Tramblick.

Die frühere Ankunft wird zur Fahrt nach Nort-sur-Erdre auf der „Tram-Train“ Strecke nach Châteaubriant genutzt. Während nach Nort-sur-Erdre noch gut stündlicher und mit bis zu 3x stündlich verdichtet gefahren wird ist der weitere Verkehr nach Châteaubriant mit täglich 8 Fahrten recht übersichtlich.

Daher wurd hier der nach vier Stunden erste Zug nach Châteaubriant abgefangen.

Bevor es wieder zurück nach Nantes geht.

Und weil es gestern so schön war. Heute nochmal Galette und Crêpes mit Cidre.

Und ein paar Versuche mit Nachtaufnahmen. Leider ist das Schloss nicht beleuchtet.

So und nun ab ins Bett. Morgen geht’s zur nächsten Museumsbahn.