Erste Heimreise

Nachtrag zu Gestern.
Der erste Teil gibg zu Ende mit einem Aufenthalt in der „brüllenden Metropole“ Longwy.
Von Épinal ging es zunächst entlang der Mosel bei leichten Nebel nach Nancy. Unter Umgehung von Metz ging es durch Wälder und Felder nach Longwy an der Grenze zu Luxemburg und Belgien. Wie auch in anderen Regionen kann man hier den Niedergang der Montanindustrie erkennen. Die umfangreichen Industrieanlagen liegen brach oder sind niedergelegt. Dies gilt auch für die großen Güterbahnhöfe der Region deren primäre Aufgabe eher eine Abstellanlage für viele alte SNCF Fahrzeuge dient.

Auch Longwy ist vom Niedergang gekennzeichnet. Der an sich schönen Stadt sieht man teilweise den Niedergang an. Das örtliche Bahnhofspersonal scheint noch in den „besseren Zeiten“ zu leben. Zumindest ist man noch der Meinung dass auf dem Bahnhof, ist ja schließlich ein Grenzbahnhof *lol*, nicht fotografiert werden darf. Aber rüber auf den Bahnsteig zu kommen ist wohl zu mühsam. Trillerpfeifen und Rufen muss wohl reichen.  😉
Bezeichnend ist die Fahrplangestaltung. Die wenigen grenzüberschreitenden Züge verpassen stets zielsicher ihren Anschluss an die Züge der SNCF. Damit ist knapp 3h Warten und Stadtbesichtigung angesagt.

Der Übergang von Lothringen nach Luxemburg könnte nicht drastischer sein. Vom morbiden Charme Lothringingens ins blizblank geputzte und prosperierende Luxemburg.

Im Stadler Kiss der CFL ging es nach Koblenz. Da dieser in Trier mit dem DB Süwex (Stadler Flirt) aus Mannheim vereinigt wird und dieser aus Spätfolgen eines PU bei Dillingen mit 20min Verspätung verkehrt war der Anschluss an den RE nach Frankfurt in Koblenz weg. So wurde alternativ rechtsrheinisch per Vias nach Wiesbaden gefahren und damit Mosel, Rhein und Main ein- oder mehrfach überquert. Aber im MRB linksrheinisch nach Mainz wäre auch nicht schneller und dazu unbequemer gewesen.
Darmstadt daher mit +90min erreicht.
Aber wie während der ganzen Tour gilt:
Der Weg ist das Ziel.

Heute ist erst mal aus und umpacken angesagt bevor es am Freitag übers Wochenende nach Passau und auf die Ilztalbahn geht.

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