Sommerradtour 2020 – Es geht los

So, heute ging die zweiwöchige Sommerradtour los.

Mit der heutigen ersten Etappe ging es erst mal durch den Odenwald zum Neckar.

Der erste Anstieg war hinauf nach Böllstein was zwar anstrengend war, der Stutzen zum Friedhof von Affhöllerbach ist mit über 12% schon recht heftig.

Aber dafür gibg es dann wieder schön entspannt hinab durch Brombachtal nach Zell. Zwischen Langenbrombach und Zell wird zwar gerade die Strasse erneuert, aber der Seitenstreifen war befahrbar und so war schnell auch Michelstadt erreicht.

Das Raiffeisengebäude scheint nicht mehr in Funktion zu sein, wie auch schon lange sein Gleisanschluss oder der anderer Firmen am Bahnhof.

Und kurz darauf wurde Erbach erreicht wo man derzeit an einem Mini-Wiesenmarkt arbeitet. Fuck you Corona…

Hinter Erbach weichen ich von der geplanten Tour ab, in der Hoffnung auf eine gute Fotostelle mit Zug, was nicht gelang und der Weg hinauf war eher eine Wiese mit Traktorspuren, aber die Ausblicke waren trotzdem ganz schön und kurz darauf wurde das Himbächelviadukt erreicht.

Hurra, endlich mal eine Doppeltraktion Itino mit Sonne am Himbächelviadukt erwischt.

Der Bahnhof von Hetzbach scheint mittlerweile unbewohnt, die Fahrzeuge im privaten Gleisbereich verrotten und sind Vandalismus ausgesetzt. Selbst das Betriebsgleis der Odenwaldbahn erklärt sich solidarisch und tarnt sich als Rasengleis.

Weiter geht’s auf einem Stück der ehm. Schellekattel nach Beerfelden.

Entlang der B45 geht es an Beerfelden vorbei in Richtung Sensbachtal. Dazwischen kamen etliche „schwer vermummte“ Mountainbiker entgegen die sich im Beerfelder Mountainbikepark austoben und vom „Skilift“ bequem den Berg hochgezogen werden damit das Downhill fahren weniger Anstrengend im Vorfeld ist.

Der Sensbacher Friedhof liegt schön gelegen auf dem Bergrücken zwischen Beerfelden und Sensbachtal und ab hier geht es auf diesem Rücken weiter nach Süden.

Zwischenzeitlich ist der Weg dabei recht schlecht befahrbar da zwar erneuert aber noch nicht eingefahren, ab dem Rondell (An der Ruhe) ist der Weg hinab nach Eberbach aber wieder super befahrbar.

Bevor es mit mehreren Kehren steil hinab nach Eberbach geht läd die Aussichtshütte, welche von britischen Pioniertruppen errichtet wurde, mit ihrem Ausblick ins Ittertal zum Verweilen ein.

Einige Kehren später ist dann auch schon Eberbach im Neckartal erreicht.

Die geplante Einkehr bei Eis Venezia wird storniert da zu viel los ist und die Talseite gewechselt. Bei Rockenau konnte dann die „S-Bahn“ nach Osterburken und Paddler auf dem Neckar abgefangen werden.

Dann die nächste Schleuse bei Zwingenberg und die dortige imposante Burg mit einer S-Bahn bzw. Güterzug mit einer Voith Maxima (Titelbild) abgelichtet bevor es über eine Einspurige Brücke hinüber nach Zwingenberg geht.

Nur um kurz darauf in Neckargerach wieder die Seite zu wechseln und weiter nach Obrigheim am dortigen seit 2005 stillgelegte AKW vorbeizuradeln.

Ob sich irgendwann Forscher ob der „Hügelgräber“ wundern? Dabei sind es einfach nur hochwassersicher angelegte Brunnen.

Vorbei an einer komischen Brücke mit darunter geführtem Radweg geht es weiter Neckaraufwärts. Neben dem AKW ist Obrigheim auch für den Kalkabau bekannt der hier unterirdisch erfolgt.

Auf Höhe von Neckarzimmern und damit wenige Kilometer vor dem Ziel wird der Akku nach über 80km und gut 900 Höhenmetern zur Sicherheit gewechselt und kurz darauf ist Haßmersheim erreicht.

Zimmerbezug im Landhotel zum Treidelpfad in Haßmersheim mit einem großzügigen Zimmer inkl. kleiner Küche.

Dann mal schnell geduscht und sich einen schönen Sitzplatz im Hof gesucht. Eine Radlermaß stullden ersten Durst nachdem nach gefühlter Ewigkeit die Bedienung damit ankam. Insgesamt war das Personal irgendwie etwas überfordert, aber das Essen war top. Spanferkelrollbraten oder die (ob der Wartezeit nicht mehr) heißen Kirchen waren trotzdem top. Auch fas Kelkerbier gefällt.

Nach dem Essen noch ein wenig am Neckar auf die Bank gesetzt, die Bildercollagen erstellt und notfallmäßig einen Abellio RE nach Heidelberg sowie eine AVG „Straßenbahn“ als S-Bahn nach Heilbronn abgelichtet und im „Biergarten“ brennt sogar noch Licht.

Na, aber ich gehe lieber aufs Zimner und hämmere den Tagesbericht zusammen.

Wie üblich hier der Link zu Komoot zu mehr Bildern und Infos der Etappe 1.

Gleiserneuerung auf der Odenwaldbahn

Alle Räder stehen still, wenn es der Umbauzug so will.

Neben einem total verkorksten Schienenersatzverkehr der gerade einmal 3 Tage vor Baubeginn durch VIAS kommuniziert wurde und nicht mal in der DB Reiseauskunft eingespielt wurde sondern nur beim RMV gibt es wenigstens etwas an Baufahrzeugen zu sehen.

Eine staubige Angelegenheit ist so ein Schotterreinigungszug wie er derzeit auf dem Westast der Odenwaldbahn zwischen Ober Ramstadt und Darmstadt unterwegs ist.
Eine unbekannte G1600 von Wiebe hat mit ihrem Bunkerzug angedockt und es läuft noch der Umladevorgang. Währenddessen wird hinter der Staubwolke die Kette des Reinigungszugs vor dem Bahnübergang ausgefädelt.

Wolkenpech

Mit Wolken gespickt, also blau-weißer „bayerischer Himmel, gefält mir auf Fotos fast besser wie stahlblauer Himmel.

Dumm nur wenn immer bei den Mehrfachtraktionen sich Wolken ins Bild Schieben. Naja, dann halt zwei Bilder der einzeln fahrenden Itinos bei Ober Raumstadt mit Fahrtrichtung Reinheim bzw. Dilshofen in der Gegenrichtung.

Fernverkehr am Nordbahnhof

Der nächste Versuch mit dem EC115 gelang am Nordbahnhof. Leider Zog während der Wartezeit eine Schlechtwetterfront auf so dass nur die zuvor fahrende RB82 nach Frankfurt noch richtig gutes Licht abbekam.

Aber ein klein wenig Schummerlicht kam dann doch wieder kurz bevor der EC115 in den Bf. Darmstadt Nord einfuhr.

Kurz darauf fing es recht heftig an zu regnen.

Ein paar Impressionen aus dem Eisenbahnbetriebsfeld

Wie es der Titel schon sagt…

Elektromechanisches Stw. Franzensfeld

Und die zugehörige „Aussenanlage“. Der Zug aus Potsdorf durchfährt den Abzw. Franzensfeld auf dem Weg nach Wilhelmstal.

Hochbetrieb in Martinstein. Die DB Mehrsystemlok aus der Traxx Familie hat vom EC aus Chateauprix abgespannt und setzt in den anderen Bahnhofskopf um damit sie für die Gegenleistung bereit steht. Derweil wartet die Schwesterlok der BLs auf die Ausfahrt nach Menningen.

Wieder mal Brücken- und Weichenbauarbeiten

sdsdsd+

Wieder einmal musste die Weiche 13 den Bauarbeiten zur Erneuerung des Brückenbauwerks über die Mainzer Straße Weichen.

Nachdem der Bereich vom Fdl entsprechend abgegrenzt und gesperrt wurde sowie LST seitig alle Maßnahmen an der W13 und weiteres wegen den Fahrten über die W16 getroffen wurden…

… konnten die Oberbauer loslegen.

Und weil es sich anbot wurde auch gleich der Antrieb erneuert.

Der Starzug der Güterstrecke

Nachdem der EC114 vor ein paar Tagen auf dem Weg nach Mainz bei Sickenhofen abgefangen werden konnte stand heute die Gegenrichtung mit dem EC115 auf dem Programm. Eine Aktion die Wunderbar auch noch mit einer Inspektion verbunden werden konnte. Normalerweise fahren auf diesem Abschnitt zwischen Bergschneise und Darmstadt Nord nur Güterzüge.

Der Zug passierte die Bergschneise mit wenigen Minuten Verspätung und wenige Sekunden später wäre ein Güterzug der in Richtung Weiterstadt fuhr ins Bild gefahren. Glück gehabt. Leider steht die Sonne frontal auf dem Fahrzeug so dass die Wagen ins Dunkle fallen. Naja, man kann nicht alles haben.

Babenhäuser Rushhour

Es sei zu hoffen dass das historische Plakat im Babenhäuser Empfangsgebäude nicht irgendwelchem Vandalismus zum Opfer fällt.

Rushhour im Bf. Babenhausen. Während der Güterzug auf Gleis 1 noch warten muss bis die kurz zuvor gefahrene RB75 nach Wiesbaden die strecke wieder freigibt muss sich die RB 75 nach Aschaffenburg noch etwas gedulden da sie von dem leicht verspäteten EC115 noch überholt wird.

So kommt das Geis 3 auch mal zu Fernzugehren.

HLB, Vias und ein Intercity

Heute Nachmittag ging es nach Altheim. Ziel war der IC/EC114 von Klagenfurt nach Dortmund der bis November statt über Stuttgart via Würzburg und von dort direkt nach Mainz verkehrt.

Aber erst mal die ÜS der Bü 71 und 73 fotografiert.

Überwachungssignale an zweigleisigen Strecken waren und sind eher die Ausnahme im ex. Bundesbahnbereich.
Mit dem Rückbau der Blockstelle in Altheim bei Münster (Hessen) in 2003 baute man die von der Blockstelle mitbedienten Bü 71 und 73 auf BÜS2000 LzH ÜS um.
Im Zuge der Bauarbeiten zum neuen ESTW „Ostbahn“ werden diese von ÜS auf FÜ umgebaut womit im Dezember 2020 auch die Überwachungssignale entfallen werden.

Und die Üs der anderen Richtung mit einem Zug der HLB nach Aschaffenburg.

Der IC/EC114 war absolut pünktlich und so gelang nur ein Notschuss da der eigentliche Fotostandort nicht erreicht werden konnte.

Naja, bis November werden sich noch weitere Möglichkeiten ergeben und zudem ist mir ein nich besserer Standort zwischen Hergershausen und Sickenhofen über den Weg gelaufen.

Die morgendliche Gegenleistung IC/EC115 werde ich versuchen in der Bergschneise bei Darmstadt zu erwischen.

Hier der eigentlich vorgesehene Standort mit dem alten und neuen Vorsignal des Sbk 9.

Ein HLB Zug hat Babenhausen verlassen und passiert in Kürze die Ortschaft Sickenhofen.

Streckenwechsel auf den Nordast der Odenwaldbahn. Die Doppeltraktion Itino als RE85 nach Frankfurt hat Langstadt ohne Halt passiert und erreicht in Kürze Babenhausen.

Die Wolken machten es spannend. Kaum war der Zug in der Ferne erkennbar zog es sich zu und erst ganz kapp vor dem Erreichen des Fotostandort kam die Sonne wieder durch. Phu, Glück gehabt.

Eine halbe Stunde später und ein Bahnübergang weiter südlich folgt ein Lint42 als RB86 nach Hanau.

Nach der Kreuzung in Babenhausen und einem Halt in Langstadt folgt südlich des ehm. Bahnwärterhaus (Posten 66?) die RB86 nach Wiebelsbach.

Die gleiche RB86 als Nachschuss mit Kleestadt im Hintergrund.

Ich fahre weiter und kurz vor Groß Umstadt rollt dann der RE85 von Frankfurt nach Erbach formatfüllend ins Bild.

Der letzte Zug des Tages auf der Tour war dann die RB82 von Frankfurt nach Erbach über Darmstadt Nord zwischen Reinheim und Lengfeld bei Habitzheim mit dem Otzberg im Hintergrund. Der kleine Punkt links im Bild ist kein Schmutz auf der Optik sondern ein Heißluftballon.

Es dauert zwar noch etwas bis zum Sonnenuntergang gegen 21:35 aber der Himmel sieht schon recht gut aus.

Das waren kurzweilige 45km.

Noch mehr Fotos, auch abseits der Züge, gibtes hier bei Komoot.