Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Langsam sammeln such die Schiffe im und vor dem Hafen von Funchal. Nach dem Frühstück und durch die Hotelhalle die etwas Ähnlichkeit mit einem Schalter der Autovermietung Sixt hat (oder einem Klingonischen Kapfschiff) ging es per Taxi zur Bergstation der Seilbahn welche hinunter nach Fajã dos Padres führt. Im Grunde gib es dort… nichts. 😎
Aber auch „nichts“ kann schön sein. Und dankenswerter weise gibt es jetzt auch eine Doppelmayr/CWA Seilbahn hinunter. Der alte Lift / Schrägaufzug macht einen weniger vertrauenserweckend Eindruck.
Das „Nichts“ hier unten ist eigentlich eine Bananenplantage mit etwas Steinstrand und einer Gaststätte. Herrlich entspannend das Ganze.
Aber erst mal eine kleine Runde durch das zwischen Felswand und Atlantik eingezwängte Areal.
Und dann zur Gaststätte. Leckerer Thunfischsalat. Dazu das hiesige Coral und zum Abschluss einen hier selbstgemachten Aguardente welcher sehr speziell war, vermutlich lag der Wirt lachend hinter der Theke, aber interssante Geschmacksnoten hatte. Egal, aber Brände vom Haas aus Pretzfeld sind besser. 😉
Danach noch ein weing Bananen beim Wachsen zusehen und schon ging es gegen halb Zwei wieder hoch.
Noch ein Blick auf die interessanten Blumen und das Panorama und es ging zurück zum Hotel und dann wieder runter zum Hafen mit dem Christiano Ronaldo Museum und den sich immer mehr ansammelnden Kreuzfahrtschiffen. Fünf liegen schon im Hafen und drei vor der Insel. Auch die Ocean Majesty kauert sich zwischen den Arosa, P&O und Cunnard „Bombern“ schüchtern ind die hintere Ecke des Hafens.
Naja, noch etwas Sekt und Co (wenn schon aus Portugal) einkaufen und der Countdown für 2019 läuft.
Achja, hier noch mal das Titelbild in ganzer Grösse.
Jetzt geht’s zum Abendessen und dann klingt der Tag langsam aus. Bis zum Feuerwerk…
Erst mal galt es den schönen Sonnenuntergang zu dokumentieren. Nach dem Frühstück ein Blick über den Pool und erst mal einkaufen.
Hmm, die alten kleinen Häuschen sin sehr oft hier zugesperrt bzw. dem Verfall preisgeben. Wobei deren Wohnfläche ehrlicher Weise betrachtet auch kaum nich heutigen Maßstäben entspricht.
Zurück vom Hotel ging es dann mal übern den Park oberhalb des Hafens runter zu selbigen.
Vorbei an der kleinen Kapelle und dem Denkmals des Kommandanten der erfolgreichsten „Irrfahrt“, Columbus gings es zum Hafen wo gerade ein mir gut bekanntes Schiff einlief. Die Ocean Majesty, mit welcher ich die schöne Fahrt zum Nordkap in 2016 absolvierte, ankert also für das Silvesterspektakel auch hier. Vor dem dicken Brocken von „Aida“ nimmt sie sich eher wie ein Beiboot aus. Ist aber kein Nachteil. Dank der überschaubaren Grösse waren seinerzeit die interessantesten Fahrten durch die Schären usw. möglich.
Naja, gut jetzt. Es geht durch die Altstadt vin Funchal weiter Richtung Seilbahn.
In der Seilbahn steht man gewaltig Schlange. Hmmm, was nun?
Ach dann lauf ich halt hoch Richtung Jardim Botanico und weiter zur Levada dos Tornos.
Ist doch alles recht flach hier 🤣
Also geht es auf Strassen mit über 20% Steigung und Treppen von 4m.ü.M. hinauf in die Hänge von Funchal. Währenddessen meint es die Sonne sehr gut. 21°C meint die Wetter-App. Gefühlt sinf es 26°C und mehr.
Aber die Ausblicke, zwischen Blumen und Bananenstauden sind herrlich. Und das im Dezember…
Aber die Wunden verheilen langsam, frisches Grün macht sich breit und die Aussicht lenkt von der Vorgeschichte gut ab. Nicht ablenken lässt sich aber die Beinmuskulatur. Es ist doch recht heftig hier hoch zu laufen. Sind es doch gut 600 Höhenmeter die es bis zur Levada zu überwinden gilt. Aber nach einem weiteren Abschnitt per Treppe ist sie endlich erreucht. Stark begangen sieht sie zudem nicht aus. Dafür ist es hier, im Gegensatz zur quirligen Altstadt und dem Hafen von Funchal herrlich ruhig hier oben.
Na dann mal gemütlich an der Levada dos Tornos rüber nach Romeiros.
Am Ende von Romeiros wart man an der Levada vor Steinschlag und Absturz in die Levada. Irgebdwie erinnert mich das an die Suone Nirwäch bei Ausserberg im Schweizer Wallis wo am Beginn „vor einer gewissen Steinschlaggefahr auf 300m“ gewarnt wurde. Das ungesicherte Balancieren auf dem Rand der Suone direkt am etliche Meter tiefen Abgrund aber unerwähnt blieb. Tja, ratet mal was nun folgtet. Nirwäch 2.0. 🙈🤣
Wobei es zunächst recht beschaulich los gibg.
Die Bilder geben die Realität leider nicht gut wieder. Zumeist gab es dann weiter hinten im Tal kein Geländer o. ä. und auf direkt neben dem Pfad (siehe Bild 2 und 5) ging es gut 30-40m senkrecht hinunter… naja… „Augen zu“ und durch.
Es folgte noch ein Wasserfall mit „Überführungsbauwerk“ und dann kam der Tunnel der Levada der nicht begangen wurde. Aber dafür der „Pfad“ in Richtung Seilbahnstation. Oh wei.
Der Weg ist unberäumt und versaut mir dabei die ganze Zeitplanung. Gut die hälfte der knapp 2km geht es über oder unter umgestürzten und teils verbrannten Bäumen durch. Aber der Weg, besser Pfad wenn überhaupt zu bezeichnen, ist erkennbar und irgebdwann ist endluch die Seilbahn Bergstation der Bahn zim Jardin Botanico erreicht.
Diese ist in den Berg eingelassen, man könnte meinen der Portugiese und insbesondere der Einwohner von Madeira hat mit den Schweizern das Maulwurf-Gen gemein so gerne wie man hier Tunnel oder Kavernen für alles Mögliche wie Strassen, Wasser oder halt Seilbahnen baut. Naja, der Hersteller der Seilbahn scheint auch aus CH/A zu sein.
Und bach einem weiteren Anstieg ist die andere Bergstation, der Seilbshn runter in die Altstadt erreicht. Und wieder Schlagen…
Also komm ich auf die doofe Ideen hinter zu laufen. Ja die Ausblicke und Impressionen sind super. Aber Gefälle von teils über 20% geht tierisch auf die Knochen. Vielleicht wäre ein Korbschlitten eine Alternative gewesen. Die „Schlittler“ nutzen teils den Caminho de Ferro auf dem früher die Zahnradbahn lief. Ich zweige aber auf den Caminho und später Rua de Torrinha ab.
Sehr schön wie sich die Sonne ab 17 Uhr so langsam zur Ruhe bettet.
Und dann ist auch endlich den „untere Teil“ von Funchal erreicht. Noch schnell ein paar LED Orgien ablichten und dann geht’s zum Essen und danach wieder etwas hoch zum Hotel.
Hmm, Essen. Das Jardim Da Carreira hat überzeugt. Schön im Hinterhof / Garten gelegen. Gutes Essen, guter Hauswein ubd hinterher ein Poncha.
Nein, 2017 ging es zwar auch in den Südwesten, nach Bad Bellingen, aber diesmal und aller heute ach so moderner Flugscham zum Trotz ist das Ziel doch ein klein wenig Südwestlicher. Madeira ist das Ziel.
Apropos Flugscham. Zur „Rechtfertigung“. Der letzte Flug war 2014 nach Island und 2009 auch nach Madeira. Dazu noch je 1x Korfu, Tunesien und Tenneriffa in den Jahren zuvor. Ich denke da ist mein Flug-Co2-Fussabdruck doch eher überschaubar. Zum Ausgleich geht’s im Februar zu den Dampfbahnen zum Fichtelberg und im Harz. Russ statt Feinstaub 🤣
Aber zurück zu heute.
Früh Aufstehen war angesagt, fuhr dich der Bus schon kurz nach halb Sieben. Gut 15 Wartezeit am Hbf in Darmstadt und weiter mit dem Airliner zum Terminal 2 in Frankfurt. Toll, Gepäckabfertigung am hintersten Schalter im Bereich D und Abflug am fast ybderen Ende in E 21. Dazwischen noch ein wenig Securutyshow, wobei der Kamerad am Durchleuchter mit einer extrem amüsanten aber trotzdem ernstzunehmenden Art das ganze etwas erträglicher machte was alles abgelegt werden muss und wie es zu trennen ist.
Danach folgte das übliche Herumgammeln. Abflug war um 11 Uhr vorgesehen. Check in ab 10:15. Ach wie angenehm ist da doch Bahnfahren…
Dann vom Warteraum die Treppe runter zum Bus zum Flieger auf dem Vorfeld. Eine Boing 737-800 wartete. Aber keine „Max“ 😨Aber vor dem Start ging es noch durch die Enteisung. Und schon war via Startbahn 18 West Darmstadt unterhalb zu sehen. Bestes Erkennungszeichen von Darmstadt ist die Rauchfahne der Müllverbrennung und das Darmstädter Kreuz. Ich hab aber primär den Bahnhof erkannt. 🤣
Entlang der Bergstrasse gibg es nun südwärts.
Im Schwarzwald waren erste Schneefelder zu sehen, das Schweizer Mittelland hüllte sich aber zusammen mit der Bodenseeregion in Wolken. Um so prägnanter waren die Alpengipfel zu sehen. Der Flieger drehte hinter Basel nun Richtung Westen ein und es ging via Lyon und Toulouse über die Pyrenäen und nach Spanien rein. Leider war es dann eher schlecht mit dem Fotografieren da die Sonne Teils gegen das Fenster stand. Aber schon bald war Lissabon mit der Mündung des Tejo in den Atlantik erreicht. Wie schon auf dem Festland waren mal mehr und mal weniger Wolken zu sehen und nach gut 3,5h Flugzeit setzte der Flieger auf dem Flughafen von Madeira bei Funchal auf.
Ufff, alles gut gegangen. Der Flughafen quetscht sich zwischen die steilen Hänge und die Küste, war aber noch in den frühen 2000er noch spezieller im Anflug da die Piste extrem kurz und teils aufgeständert ausgeführt war. Mit dem Shuttlebus ging es mit teils heftigen Steigungen auf der Schnellstraße nach Funchal, beim Abliefern der anderen Gäste in diversen Hotels in der Altstadt von Funchal hatte der Fahrer gut zu rudern. Rückwärts in engen Gassen mit Anhänger rangieren und Anfahren am Berg, das konnte er definitiv.
Acja, auf dem Fensteraufkleber neben dem Aufzug fehlt das „f“ fpr Four.
Beim Besuch im Zimmer der Mitreisenden wurde festgestellt dass dieses optimal zum Betrachten des legendären Silvesterfeuerwerks in Funchal sein dürfte. Mal schaun…
Jetzt erst mal runter in die Stadt, ein wenig Sightseeing und eine Lokalität zum Essen suchen. Dabei den „Bahnhof“ von Funchal entdeckt. Aber ernsthaft gab es nur mal eine Zahbradbahn auf Madeira und zwar ungefähr dort wo man diese komischen Schlittenfahrten auf Kopfsteinpflaster in Funchal machen kann.
Apropos Zahnradbahn von Funchal. Am Cafe Ritz hat es dazu eine schöne Kachel am Gebäude. Die Bahn wurde 1943 eingestellt und zwischen den am Wasser gelegenen unteren Teilen und Monte auf gut 580m.ü.M verkehrt seit November 2000 eine Seilbahn die ihre Herkunft von den üblichen Herstellern aus der Schweiz/Österreich kaum verleugnen kann.
Lustige Busse hat es hier. Normallange sind eher die Ausnahme, was aber angesichts der engen, steilen und kurvenreichen Strassen kein Wunder ist. Der ganz kleine Bus dürfte aber eher nur dem Aufbewahren der Weihnachtseinkäufe dienen.
„Da lacht die Koralle“, um mal aus Bud Spencer Filmen zu zitieren. Nicht gerade eine Offenbarung aber dich gut trinkbar das hiesige Coral. Noch etwas Knoblauchbrot und schon kommt der Fischspieß.
Und so langsam kam auch hier die Nacht. Aber immerhin erst um 18:30 herum (zudem -1h ggü. zu Hause) und nicht schon um kurz nach 15 Uhr.
Und Gott gab dem Franzosen ähm… Portugiesen die Leuchtdiode.
Es gibt fast nichts was hier vor der Imumination verschont wird. Teils extrem kitschig, aber doch schön.
Apropos Darmstadt am Bahnhof erkannt. Hier noch so ein Fall.
Nachdem ich über Spanien ein wenig die Orientierung verlor (keine Monitore mit Karte im Flugzeug) konnte ich mich hier wieder einnordnen.
Irgendwie hatte ich aus den Bahntouren im Sommer Entroncamento in Portugal nicht so grün in Erinnerung, aber die große Gleisanlage, das Instandsetzungswerk, das heute als Nationales Bahnmuseum dienende Betriebswerk aber insbesondere die beiden gut erkennbaren im Osten abzweigenden Bahnstrecken (im Foto links und nicht gut erkennbar) ließen es klick machen.
Kurzfristig erreichte mich die Info dass eine Lz durch den Odenwald unterwegs sei. Strammen Schrittes ging es daher zum Engelbergtunnel. Da mein alter Lieblingsstandort durch die Brücke der Umgehungsstraße verschandelt ist wählte ich die Zeilharder Seite.
Zunächst kam erst mal der RB82 aus Frankfurt.
Und dann recht lange nichts…
Aber dann vernahm man doch ein jahrzehntelang gewohntes Brummen durch das Tunnel. Die steilstreckentaugliche 213 335-0 der NeSA erschien. Leider konnte ich auf die Schnelle nichts zu dieser Loknummer finden.
Leider hat mich die Serienbildfunktion etwas gelinkt so dass das Titelbild des Beitrags ein Ausschnitt ist.
Aber dann noch einen Filter drüber und man kann in Erinnerungen schwelgen:
„Nachdem die V100 die leeren Schotterwagen in Reinheim an die OHI übergenen hat geht es nach Ober Ramstadt um die Wagen der Caparol abzuholen um dann in diese wieder in Reinheim mit der Übergabe der OHI zu vereinen und nach Darmstadt zurückzukehren …
Oh warte…
Wir schreiben ja 2019, der Zeit in der die Politik Güter auf die Bahn propagiert, aber dann damit weiterhin die Autobahn meint und nicht die 1970er als Güter wirkich noch Bahn fuhren. Daher ist es „nur“ eine vorbildlich im Bundesbahn Livré restaurierte V100 auf ihrem Weg von Rottweil in Richtung Darmstadt.“
Achja, und den VIAS Fahrplan hat die Fuhre auch verbogen was die Echtzeitdaten im DB Navigator so zeigten. Erst bei der Kreuzung in Reinheim mit der RB 82 und dann in Darmstadt Ost bei der RB 81, denn wenn die Fuhre um 14:17 am Tunnel vorbei kam wird diese kaum rechtzeitig in DA Ost gewesen sein.
Die sehr spannenden und abwechslungsreichen fast zwei Wochen gehen heute zu Ende. Aber einfach nach Hause? Das wäre zu langweilig, zudem sind fast alle ICE nach Frankfurt als sehr stark belegt angezeigt.
Ea fällt auf dass derzeit wieder recht viele Garnituren mit x-Wagen bei der Nürnberger S-Bahn unterwegs sind.
In der Unterführung in Nürnberg steht das Mülltaxi, warum assoziiere ich damit auch den ICE4 aka Mehdorns Rache?
Und es komnt wie es kommen muss, der ICE800 nach Erfurt ist wieder ein unsäglicher ICE4.
Aber die Sardinendose läuft recht ruhig und pünktlich über die VDE 8.1
In Erfurt trifft der ICE800 der nun über die VDE8.2 und Halle recht direkt nach Berlin und Hamburg weiter fährt den leicht verspäteten ICE 682 der aus München kommend und via Stuttgart und Frankfurt fuhr mit einem Abstecher über Leipzig ebebfalls nach Berlin fährt.
Im Überholbahhof Theuern erwischte ich einen ETCS Marker… also „Irgendwas mit ETCS“ [tm] (Insiderwitz).
Die Vegetation der Böschung erinnert dabei eher an eine spanische Schnellfahrstrecke.
In Erfurt wird in den ICE3 nach Ffm Flughafen gewechselt. Leide ein renovierter der somit die gleichen gruseligen Sitze wie der ICE4 besitzt. Der Zug ist sehr gut besetzt, ich erwische aber noch einen brauchbaren Sitz in der Lounge. Leider ist die Glasabtrennung dauerhaft grau.
Wegen den Bauarbeiten zwischen Bebra und Fulda fährt der ICE 1632 mit Fahrtrichtungswechsel über Kassel-Wilhemshöhe. Die Trennscheibe zum Führerstand bleibt leider „vermilcht“ was aber wegen des Gegenlichtes zu netten Effekten führt.
Noch ein paar Eindrücke von Erfurt nach Frankfurt Süd.
Die Wagennummer 28 in die verschmutzte Fensterscheibe zu schmieren ist wohl ein Verbesserungsvorschlag , aber was wenn der Zug in Doppeltraktion fährt und aus Wagen 28 dann 38 wird? Den Monitoren im Zug dürfte das weniger schwer fallen. 🤣
Dass der Zug eine Minute zu früh in Frankfurt Süd ankam sollte auch eine Erwähnung wert sein, zumal er mit +3 in Erfurt wegfuhr und in der Prognose in der Fahrplanauskunft teils mit bis +7 gemeldet wurde.
Sodann rüber nach Gleis 1 zur S3 nach Darmstadt um ab dort mit der Vias den letzten Abschnitt zu fahren.
Und Reinheim wurde auch pünktlich erreicht und es fing ganz leicht an zu regnen. Hat schon komisches Wetter die letzten Tage.
So, jetzt kommt erst mal eine längere Urlaubs Durststrecke. 🙈😉
Ab und zu macht einem das Wetter den Abschied echt schwer.
Aber es nutzt nichts. Heute Abend habe ich mit Ralph und Manu einen Termin zum Stadtrundgang mit Dämmerschoppen in Fürth.
Aber erst mal die Aussicht beim Frühstück genießen und natürlich auch das Frühstück bevor es nach dem Auschecken mit der Tram zum ÖBB Bahnhof ging.
Beim Auschecken erfuhr ich dass mein Economy Einzelzimmer eigentlich das Superior DZ war. Danke für das „kleine“ Upgrade.
Im Elektro Desiro geht’s ab Attnang-P. in 1:26 nach Salzburg. Naja, könnte schlimmer kommen und kam schlimmer. Zumindest das WLAN funktioniert.
Was macht eigentlich die Westbahn wenn die KISS an die DB gehen?
Nicht wundern, es hat sich die falsche Beschriftung eingeschlichen. Es handelt sich um Salzburg und nicht um Innsbruck.
Und dann geht’s mit dem EC114 weiter nach München. Ab Freilassing war dan typisch deutsche Netzabdeckung. Also eher nichts. Gut, die bedampften Scheiben und fehlende Repeater in den renovieren IC/EC Wagen machen es der spärlichen Netzabdeckung nicht gerade einfach zum Endgerät vorzudringen, erst ab Grafing kommt mal längere Zeit und mit mehreren Balken LTE durch. Abet die Lsndschaft zu betrachten ist auch nett.
Hinter Grafing ein Wettrennen mit der S-Bahn. Der Umstieg in München war Sportlich, dazu gleich mehr. Ein Zugkaffee musste sein und schon war Nürnberg erreicht wo ein sehr gut gefüllter Mops mit ach und krach ein paar Fahrgäste aufnahm. Aber 5min später ist eh Fürth erreicht.
Etwas Frühsport am Frühnachmittag. Der EC 114 sammelt hinter Ebersberg +6 und „dank“ fehlender Unter- / Überführung gehts an Gleis 14 erst mal den Bahnsteig entlang. Dankenswerter weise hält sich der ICE4 nicht an die im DB Navigator angezeigte Wagenreihung so dass die präferierte 1. Klasse am Prellbock steht. Einstig mit Abfertigung des Personals an der letzten Tür ist aber geglückt. Aber um es ganz verwirrend zu machen kommt er nun wohl in Nürnberg richtig gereiht an. Achja, und der ÖBB Scotty führt ihn sowohl als ICE624 als auch als Zusatzzug 1144. 😎 Darauf erst mal einen Kaffee… Achja, um 13:55 wäre noch der ICE706 gefahren was dann +5 in Fürth bedeutet hätte. Aber wie gesagt, es hat ja geklappt. Auch wenn ich nun, nach den ÖBB Elektro Desastro nun mit der ICE4 Sardinenbüchse und seinen Murkssitzen gestraft bin. Aber ab Nürnberg gibts ja dann doch nur Stehplätze im Mops statt eine Kurzstrecke mit talentlosen Bombardier Tal-enten 2 zum endgültigen Abhärten.
Schon irgendwie deprimierend wenn man in Mehdorns Rache, also dem ICE4 sitzt und einem dann kurz vor Nürnberg (Duzendteich?) dann dieses schöne Fahrzeug, der SMART / Giruno über den Weg läuft. Kenne ihn von der Innotrans und dem Werksbesuch bei Stadler und gerade aus Fahrgastsicht liegen da Welten dazwischen. Der Unterschied zwischen Reisen (Giruno) und transportiert werden (ICE4) wird einem dann vollends klar.
Einchecken im Altstadthotel und um 18 Uhr gehts zum Dämmerschoppen mit Staftrundgang mit vielen Infos zu diversen aktiven und ehemaligen Gaststätten und Brauereien in Fürth. Begleitet von Wein, Bier und fränkische Bratwurst.
Ob ein Gaststättennsmen „Zum Siberfisch“ ggf. „Nomen est Omen“ war?
Nach dem Rundgang der im „Stadtwappen“ endete ging es noch ins Kanulian mit einer hervorragenden Leber.
Eines vorweg, der Tag hat sich rentiert. Wenngleich Petrus heute mal einfach alle Wetterhebel im Minutentakt. Eben noch schöner Sonnenschein kam dann Regen und teils Sturm auf und kurz darauf schien wieder die Sonne durch die Wolkenlücken.
Ein Wetter wie man es normalerweise dem April nachsagt im Oktober.
Der Blick aus dem Zimmer sieht vielversprechend aus.
Darauf „Puffbrause“ vom Frühstücksbuffet während es sich draußen wieder mal kurz zuzieht.
Also nun erst mal wieder zum ÖBB Bahnhof (mit Scheidt und Bachmann Stellwerk).
Über Attnang-Puchheim geht es nach Vöcklamarkt. Hier muss man tierisch aufpassen. Gibt rs hier im Umkreis von 25km doch Vöcklamarkt, Vöcklabruck und Vöcklaberg.
In Vöcklabruck wurde erst mal dem RailJet und der Westbahn der Vortritt gegeben bevor es weiter nach Vöcklamarkt geht.
Auch Siemens kann „Nichtfensterplätze“ de luxe wie vom RailJet, diversen italienischen Neubaubaureihen von Ansaldo / Hitachi usw., oder den renovierten und neuen ICE bekannt, aber auch unpraktisch über Kopf angebrachte Steckdosenleisten wie von Bombtranz im DB Talent 2 bekannt. Nur die Sitze sind relativ bequem, wenngleich der Sitzteiler schon sehr eng ist.
Auf der Atterseebahn, bis 2019 Attergaubahn genannt, kommen seit 2017/18 auch Tramlink zum Einsatz, daher haben die alten Triebwagen aus der Schweiz ausgedient und wurden verkauft. Einige bach Rumänien und zwei fanden den Weg zurück in ihre akte Heimat und sind nin wiedr im Sernftal ausgestellt. Der ex. WSB Triebwagen 23.111 dient nun als Arbeitswagen und steht ungeschützt in St. Georgen im Freien. Der Grundtakt benötigt nur ein Fahrzeug, für die nur an Schultagen verkehrende Verstärkungsfahrten morgens und mittags von Attersee nach Walsberg kommt eine zweite Garnitur um Einsatz. Eine dritte steht als Reserve zur Verfügung. Zudem steht der ET 20.104 zusammen mit hist. Beiwagen in Attersee in der Halle und wird zu Sonder- und Themenfahrten wie z. B. für Hobbylokführer, eingesetzt.
Im ehm. Güterbahnhof von Vöcklamarkt waren zudem noch mehrere Personenwagen, wie sie als Beiwagen bis zum Einsatz der Tramlink verwendet wurden, zu sehen.
Ich verlasse in Walsberg den Zug und suche nach einer geeigneten Fotostelle.
Und diese wurde auf der nördlich anschließenden Wiese und dem Weg daneben gefunden.
Petrus macht es spannend zieht es sich doch erheblich zu und die Fahrt aus Attersee kommt ohne Sonne daher.
Aber im Nachschuss hat es etwas blauen Himmel…
Und bei der Gegenrichtung hält die Sonne exakt bis zur Passage des Triebwagen und lässt es dann kurz regnen.
„Einfahrsignal“ von Walsberg mit Überwachungslampe der Rückfallweiche.
Ich fahre zur Endstation Attersee. Mit Kreuzung in St. Georgen.
In Atterse hat es erst mal Sonne.
Aber das wird sich noch ändern und pünklich zu der Fahrt nach Vöcklamarkt geht sie weg.
Und ein paar Minuten später wird es heftig stürmisch und es regnet fast horizontal. Nachdem die Hose fast durchgehend nass ist kommt auch der Zug nach Attersee im leichten Nieselregen.
Am See wechselte das Wetter gefühlt im Minutentakt.
Die Fotowanderung, inkl. Zugfahrt Walberg nach Attersee, ist hier dargekegt.
Und dann ging es wieder via Vöckladingenkirchenbergburg zurück nach Gmunden.
Dann erst mal ein paar Fotos in der Rampe und vor dem Stern und Hafferl Hauptsitz.
10min vorher war noch Sonne.
Es ist immer noch etwas windig am See.
Nochmal ans Trauntor, aber besser wie gestern wurden die Fotos wegen Autos und Fusshängern nicht.
Oberhalb des Haltepunkts „Schloss Weyer“ bei Gmunden am Traunsee wurde an zwei Stellen ein Stück der ehm. Pferdeeisenbahn Gmunden – Linz – Budweis (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pferdeeisenbahn_Budweis%E2%80%93Linz%E2%80%93Gmunden) nachgestellt. Die heutige Traunseetram verwendet hier eine abweichende Trassenführung. Der Abschnitt war ab der heutigen Station Seebahnhof mit fast 4% so steil dass man zwei Pferde für den Wagen benötigte. Ab Englhof reichte dann wieder ein Pferd. Auch der Oberbau war interssant. Kanthölzer auf die Eisenbänder aufgebracht wurden und auf Steinquadern ruhten welche teils mit Hölzern zwecks Spurhaltung verbunden waren.
Sehr schöner Sonnenuntergang
Und schwusch war der Zug an der Hsltestelle Schloss Weyer vorbei.
Und nach wenigen Minuten gibg es in der Gegenrichtung zurück zum Hotel…
… und somit zum Abendessen.
Und morgen dann über Salzburg und München nach Fürth (Bay.).
Wie vorhergesagt zog es sich über Nacht zu. Was aussieht wie Wolkenzacken ist der Bergzug welcher zwischen zwei Wolken hervorlugt.
Und nach dem Frühstück hat es sich noch weiter zugezogen.
Und dann geht’s mit der Seilbahn runter nach Bozen. Der Zug Richtung Brenner geht um 10:02 und wurde ohne Stress erreicht .
Achja, heute parkte der END und ein Trogener Triebwagen auf dem Seitengleis.
Hier noch das Warnschild vom Bozener Bahnhof.
Was für ein Glück tragen Taschendiebe stets eine Augenbinde und sind rot gekleidet damit man sie sofort erkennt. 🙈🤣
An den Brenner ging es mit einem Flirt der FS und die Fahrt auf der südlichen Brennerrampe endete am südlichen Kopfgleis (Gleis 6, Tronko Süd). Der Zug kommt zwei Minuten vor plan an und hätte der Zug nicht die letzten 400m bis zum Prellbock mit gefühlt Schrittgeschwindigkeit zurückgelegt wäre es noch mehr gewesen. Ob das Rennen mit der Corvette für die Verfrühung gesorgt hat?
Und nun geht’s über den Bahnsteig entlang des alten Zollabertigungsgebäude zum nördlichen „Tronko“-Gleis. Im Gegensatz zum Kollegen im Flirt schleicht der ÖBB Lokführer mit seinem Talent nicht herein sobdern visiert den Prellbock recht stramm an, was aber angesichts der kurzen Wendezeit sinnig erscheint.
Auf der Nordseite des Brenners bessert sich das Wetter deutlich, wird hinter Innsbruck aber wieder schlechter.
Wie in Innsbruck geht es auch in Salzburg durch die Unterführung zum Bahnsteig nebenan. In Salzburg treffen sich am Nachbargleis die „KISS“ der Westbahn nach Wien (deren KISS wurden an die DB verkauft) und des Meridian noch München. Die Meridian Züge verkehren in einer Tarifkooperation mit der Westbahn, eine Durchbindung bzw. kuppeln der Einheiten findet aber trotz anderslautender Ankündigungen geschieht jedoch nicht.
Noch eine Impression von der Nordrampe mit Blick auf die Brennerautobahn.
Ein weiterer RailJet bringt mich nach Attnang-Puchhein.
Schade, leider hatte man eine Azubine zum Zugbegleiter dabei. So musste ich doch den Schnellzugzuschlag zahlen. Im RJ von Innsbruck nach Salzburg wurde der Zuschlag nicht verlangt.
Mit dem Talent und nicht dem Dieseltriebwagen gibg es nun nach Gmunden wo bereits der Tramlink von Vossloh/Stadler der Traunseetram wartet.
Gebucht hatte ich ein Einzelzimmer mit Blick zum Rathausplatz aber vermutlich wegen Bauarbeiten lande ich in einem riesigen Zimmer mit Seeblick. So kann ich den Regen beseer beobachten. 🤣
Die Wandelgänge schützen zwar vor dem Regen aber Nass bin ich bereits nach kurzer Zeit gewesen. Am Haus neben dem Hotel erinnert eine Plakette an die Pferdeeisenbahn Gmunden – Budweis welche hier am Rathausplatz, damals Hauptplatz genannt, begann.
Die Gegner der Traunseetram, welche durch einen Lückenschluss der Bahnstrecke von Vorchdorf im 2014 mehrere hundert Meter rückverlegten Seebahnhof zur Strassenbahn Gmunden am Franz-Josefs-Platz entstand, führten seinerzeit an dass durch die Tram das Stadttor beschädigt wird. Naja, das Tor scheint es nicht zu stören und die Tram auch nicht.
Und von der anderen Seite.
Gut zu erkennen sind auch die beengten Platzverhältnisse auf der Neubaustrecke.
Achja, hier der Blick aus dem Zimmer 🤔
Von Engelhof bis zum Seebahnhof verkehrte bis 2009 die meterspurige Bahn aus Vorchdorf und die regelspurige Trauntalbahn der ÖBB von Lambach gemeinsam per Dreischienengleis.
Laut einem Aushang in der Wartebude in Englhof war dieser Bahnhof zudem der erste Bahnhof in Kontinentaleuropa. Das recht grosse Empfangsgebäude ist heute ungenutzt und die Fenster vernagelt, die normalspurigen Gleisanlagen zurückgebaut und die meterspurigen auf das aktuelle Betruebsprogramm, Kreuzung der Züge nach / von Vorchdorf auf Gleis 2 und 3, Stumpfgleis 1 für die Verstärkerfahrten zum ÖBB Bahnhof, sowie ein Abstellgleis in Verlängerung des Gleis 2 auf der Seite Vorchdorf, angepasst.
Wenn wie am Rathausplatz oder Bf. ÖBB keine Farbmonitore zur Fahrgastinformation verbaut wurden so informiert ein ca. A4 grosses Display mit „digitaler Tinte“ über die nächsten Fahrten.
Komisch, bei der HEAG hatte das nicht funktioniert, hier klappt es 1a.
Achja, die meisten der leuchtenden Melder und Taster im Führerstand der Tramlink sind nur „Siftkeys“ auf Touchdusplays. Der dort dargestellte analoge Tacho sieht zudem recht altmodisch aus.
Es ging nun bis zur Haltestelle Kuferzeile um die Tram im engen Einspurabschnitt zu fotografieren… und es regnet weiter. Dann von der Hst. Bezirkshauptmannschaft noch mal hoch zum Bahnhof und zurück zum Rathausplatz.
Zurück am Rathausplatz noch eine Nachtaufnahme.
Zeit zum Abendessen, u. a. mit Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln (gut vom Schnitzel abgedeckt)…
Und sann noch ein Nachtbild. Siehe oben und das Beitragstitelbild.
Der Regen lies nach aber dafür bläst ein sehr starker Wind vom Traunsee her an der Brücke.
Wegen des Regens und weil morgen besseres Wetter vorhergesagt ist habe ich umgeplan.
Fürth wird auf Fr / Sa gekürzt und ich fahre am Fr relativ direkt nach Fürth, statt über Ried im Innkreis und Mühldorf, um rechtzeitig zum Bierrubdgang / Stadtführung da zu sein.
Dafür gibt es morgen noch etwas Zeit bei hoffentlich besserem Wetter in Gmunden, oder ich fahr mal an den Attersee.
Für heute bestanden diverse Ideen, wie z. B. fotografieren der Vinschgaubahn oberhalb Meran oder der Brücke bei Franzensfeste.
Geworden ist es ein kleiner Wandertag und die Ursprungsideen liegen nun in der „Motivreserve“.
Der Tag beginnt mit einem super Sonenaufgang und ich hatte die Hoffnung dass heute der Wagen 105 in den Umlauf kommt.
Aber erst mal wird in Oberbozen der Wagen 21 für den Zug um 09:40 gegen den Wagen 24, der bereits mit dem END Triebwagen auf dem Seitengleis wartet, getauscht.
Und dann ging es erst mal nach Wolfsgruben um das Motiv vom Sommer 2018 in Herbststimmung zu wiederholen.
Aber der 105er kommt nicht. Es kommt mit dem 10:10 ab Oberbozen wieder der END Wagen der, wie schon gestern, ein mal Oberbozen – Klobenstein im ersten Umlauf des 1/2h-Takt laufen darf.
Sodann wurde der nächste Umlauf abgewartet und so ging es mit dem END Triebwagen zurück nach Oberbozen wo der Triebwagen seinen Platz im Umlauf wieder dem Wagen 21 Platz macht.
Achja, bei der Abkunft in Wolfsgruben wurde auch gleich mal etwas mit dem Spiegel der Zugafertigung experimentiert.
Der Herbst beginnt derweil langsam aber allerorten die Bäume bunt zu verfärben.
Hmm, 15 Tonnen mit zwei Nachlommastellen, ob das so genau sein muss?
Ich wandere los in Richtung Maria Himmelfahrt, während sich das Wetter wieder mal von der besten Seite zeigt.
Die „Bahnwanze“ juckt das alles nicht, diese sonnt sich unbeeindruckt am Fahrleitungsmasten…
Aber nette Bahnmotive hst es auch.
Und nachdem schon der 12:28 nach Maria Himmelfahrt dokumentiert wurde warte ich nun auf den um 13:32.
Die Kühe jedenfalls scheint es nicht zu interessieren.
Das nächste Ziel sind die Erdpyramiden, aber zuvor noch ein Abstecher zur von der Seilbahn gut zu sehenden Kirche St. Jakob.
Diese ist relativ schlicht ausgestattet und verfügt auf der Stirnseite nicht mal über Glasfenster.
Warum man auf der Strasse vor der Seilbahn warnt die hoch über dem Tal verläuft verstehe ich nicht so recht. Nicht mal eine Drehleiter der Feuerwehr käme bis dirt hin. Oder sind es doch nur die Schatten der Gondeln vor denen gewarnt wird? Keine Ahnung…..
So, jetzt erst mal weiter das Tal hinab zu den Erdpyramiden.
Schon interessant was Mutter Natut so bastelt.
Nun geht’s wieder hinauf und das Tal hinauf. Warten doch gut 1,5km weiter talaufwärts weitere diese Erdbauwerke. Det Pilz am Wegesrand wurde dabei nicht geerntet sondern dokumentiert
Und dann folgen schon die weiteren Erpyramien. 👍
Gut 30 min später wurde wieder Oberbozen erreicht. Die wie einst die kaiserliche Strasse ist der Wanderweg, welcher eine ähnliche Strecke verbindet, mit Naturstein ausgelegt. Die Fahrt darauf muss abenteuerlich gewesen sein.
Da ist mir die Seilbahn heute wesentlich angenehmer.
Im Bahnhof rangiert derweil der END Triebwagen. Er wird vsl. wieder im Seitengleis landen.
Wenn schon nicht Meran oder Franzensfeste, denn dafür ist es nun zu spät, dann geht es jetzt erst mal nach Bozen.
Und somit etwas Sightseeing in der Altstadt…
Und dann wieder hinauf, um den 18:28 nach Maria Himmelfahrt zu erwischen.
Leider verkürzen sich derzeit die Tage rapide, so dass das eigentlich vorgesehene Motiv (Bild oben rechts in der Collage) relativ dunkel wird als der Zug kommt, gestern war noch mehr Licht vom Sonnenuntergang an der Stelle.
Aber das Ersatzmotiv ein paar Meter weiter sieht auch ganz gut aus.
Aber nun ist es Zeit für das feine Abendessen im Hotel.
Eigentlich war eine der Ideen via Innichen nach Gmunden am Achensee zu fahren aber kurz nach 9 ab Bozen dürfte bei Frühstück hier oben ab 8 eher nicht klappen. Dann halt nach 10 via Brenner und Innsbruck.
Schön war es hier und ich glaube ich muss noch mal her. Dann für eine Woche.
Und das Hotel Regina kann ich nur vollstens empfehlen.
Der Tag beginnt nach der verregneten Nacht mit einem 1a Sonnenaufgang.
Am Bahnhof in Oberbozen muss ich dann feststellen dass der gestern in der Halle entdeckte ausgeachste Wagen nicht der 105 ist denn dieser sonnt sich nun auf dem Seitengleis während der ehm. END Triebwagen einfädelnt um auf den Halbstundentakt zu verdichten. Er wurd vsl. einen Umlauf fahren. Den Rest des Tages decken dann wieder die ehm. Trogener Wagen ab.
Aber zuvor wurde noch eine Göttin, die DS von Citroën enteckt. Im wegen einer asiatischen Reisegruppe (Europa in 5 Tagen?) gut gefüllten ex. END Wagen geht es 10:10 Uhr nun nach Klobenstein.
Bis der Bus der Linie 166 zur Talstation in Pemmern fährt ist noch etwas Zeit die für ein paar Fotos genutzt wird.
Der Maxibus wird gesteckt voll, an der ersten Station hinter der Hauptstation unterhalb des Bahnhofs können schon keine Fahrgäste mehr mitgenommenen werden und man merkt wie schwer der Motor auf der abschnittsweise recht steilen Strecke sich quält. Aber mit etwas Verspätung wird kurz vir hslb Zwölf die Talstation der Seilbahn zur Schwarzeespitze unterhalb des Rittner Horn erreicht.
Die Seilbahn von Leitner bringt einem in gut 7 min 536m hinauf auf 2070m.ü.M.
Am Schwarzsee der der Wasservorhaltung für die Beschneiungsanlageb dient vorbei geht es Richtung Rittner Horn. Die Ausblicke mir den teils sehr tief hängenden Wolken in den Dolomiten und der Ortler Gruppe sind faszinierend.
Ab dem Unterhorn geht es steil bergauf zum Rittner Horn auf 2260m.ü.M.
Erst mal belohnen und entspannen bei Gemüsesuppe mit Würstel ubd einem Radler… Herrlich.
Noch ein paar Eindrücke vom Gipfel.
Ich laufe nicht den steilen Weg bzw. alternative die Fahrstrasse zum Unterhorn zurück sonsern über die Nordflanke.
Irgendwie hat die Landschaft stellenweise etwas nordisches.
Und wieder zurück zum Unterhorn mit vielen schönen Ausblicken.
Mit der Seilbahn zurück, … langweilig. Auch wenn die Seilbahnfahrt in der RittenCard obenhin inklusive wäre. Und so dackele ich ab Unterhorn weiter ins Tal anstatt wieder hoch zur Bergstation zu laufen.
Die Seilbahn hat mit der Mittelstation eine Besonderheit. Diese wird nur in der Wintersaison bergwärts genutzt. In der übrigen Zeit verkehren die Gondeln ohne „Halt“ durch diese wozu die Mechanik für das Ausklinken der Gondeln für den Halt und Trabsport hydraulisch angehoben und damit „ausgeklinkt“ wird.
Die talwärts Gondeln passieren die Station stets ohne Halt und da die Seile nicht durch die Station laufen in mehrern Metern Höhe über die Station bis zur ersten Stütze unterhalb der Station.
Und es geht weiter abwärts so dass der 16:41 Uhr Bus nach Klobenstein erreicht wird.
Die ganze Wanderung mit viel mehr Bildern wieder wie gewohnt bei Komoot.
Und somit ist noch etwas Zeit für Fotos in Klobenstein sowie zwischen Rappersbichl und Lichtenstern.
Noch ein Blick über den See bei Lichtenstern und zurück zur Station Rappersbichl. Danach fuhr ich bis zur Station Maria Himmelfahrt. Während zwischen Oberbozen und Klobenstein von 10 bis 19 Uhr ein Halbstundentakt besteht und von 6 bis 23 stündlich verkehren wird Maria Himmelfahrt nur von sechs Zugpaaren frühmorgens, mittags und abends angefahren.
In Maria Himmelfahrt begann bis 1966 der 5km lange Abschnitt hinunter nach Bozen welcher das Gefälle von bis zu 25,5% mittels Zahnstange überwand.
In Oberbozen hatte der END Wagen den Frischluftparkplatz mit dem Wagen 105 getauscht, dieser durfte nun in der Halle stehen.
Mit der Fahrt nach Maria Himmelfahrt und zurück habe ich das „Netz“ der Rittnerbahn somit heute zweifach in der Gesamtstrecke abgefahren. 🤣😎
Und dann noch etwas Abendessen.
Ob ich morgen den Wagen 105 auf der Strecke vor die Linse bekomme? Schaumermal.