Es regnet!

Aber erst später. Zunächst mal der Reihe nach.

Der Wecker klingelt erst um 8 und damit recht spät und es geht erst mal in die weniger gute Ecke von Rom.

Neben der Südseite und gaaaanz weit draussen kauert sich mit ihrem Bahnhof „Laziali“ die ehemals bis nach Frosinone führende Schmalspurbahn Roma Laziali–Giardinetti an die Stützwand des Hauptbahnhofs.

Die ehemals über 140km ins Landesinnere führende Bahn wurde mehfach verkürzt, zuletzt mit der Eröffnungung der Metro Linie C bis zu der an ihrem Betriebshof liegenden Station Centocelle. Das Fahrzeugmaterial ist sehr überaltert, der Betriebshof erscheint stark überdimensioniert, was auch nicht wundert wenn von ehm. ca. 140km Strecke nur noch 6km übrig bleiben und das Publikum ist doch etwas „speziell“. Wie gesagt es ist nicht die Postkartenseite von Rom.

An der Porta Maggiore verknüpft sich die Bahn mit den Linien der Tram, da aber derzeut hier an diesem Knoten diverse Weichen usw. ausgewechselt werden ruht aktuell der Trambetrieb in Rom.

Zurück am Hauptbahnhof wird in dessen Untergeschoss gewechselt und mittels Laufband zur Metro Linie A geeilt um die nächste Lokalbahn zu erreichen.

Neben der Metrostation der Piazzale Flaminio liegt die Endstation der über 100 km nach Norden nach Viterbo führenden ehm. Schmalspurbahn welche später auf Normalspur umgebaut wurde. Der Bahnhof liegt in einem Tunnel, die Fahrzeuge sind hochgradig versprüht und die Hitze in den aufgeheitzten und unklimatisisuerten Wagen fast nicht auszuhalten. Die Profis warten bis kurz vor Abfahrt auf den Bänken vor den Prellböcken oder auf den Einstiegstritten.

Sodenn man etwas durch die Fenster erkennen kann 😉 geht es recht flott auf zweigleisiger Strecke nach dem Tunnel ungefähr nordwärts teils dem Fluss Tiber entlang bis zur Station Montebello wo nach 11km auch der dichte und einer Metro oder Stadtbahn vergleichbare Verkehr endet. Ab jetzt geht es zwischen alle halbe bis zwei Stunden im „Nichttakt“ weiter. Hier ist auch die Tarifgrenze und so wird im dortigen Kiosk die Fahrkarte nach Viterbo erstanden und mit dem nächsten Zug geht es zunächst weiter is gut 56 Bahn-km entfernte Catalano, dem Betriebsmittelpunkt der Strecke.

Ist im ersten Abschnitt noch moderne Technik zur Zugsicherung eingesetzt so finden sich nun immer öfter mechanische Stellwerke, wobei die Signalhebel zumeist in einem Schrank auf dem Bahnsteig angeordnet sind. Der englische Begriff Signalbox bekommt da eine ganz andere Bedeutung. 😎

Die Bahn schlängelt sich durch gefühlt jedes Tal und über jeden Bergrücken bis bei über 30°C Aussentemperatur (im Schatten) Catalano erreicht wird. Die Suche nach dem ausgeschilderten Coop gestaltet sich ob wirrer Beschilderung schwierig aber doch erfolgreich.

Jetzt wartet sogar ein klimatisierter und kaum versprühter Triebwagen zur Weiterfahrt nach Viterbo. Am Himmel zieht derweil ein Gewitter herum.

Der Fahrplan in diesem letzten Abschnitt von 44 ist noch dünner und nicht gerade sonderlich gut auf den vorherigen Abschnitt abgestimmt. War der Oberbau bisher auch gut so wird die Fahrt nun ruppiger und sehr schwankend.

Und dann fängt es hinter Fabrica di Roma (ach hier wurde Rom also gebaut?!?) an zu regnen und die Endstation Viterbo wird bei strömendem Regen erreicht.

Der Bahnhof der FS liegt gut 200m parallel zu dem der Privatbahn und die kurzen aber erheblichen Regenmengen des Gewitters sammeln sich im Gleis am Bahnübergang.

Am Bahnhof Viterbo Porta Fiorentina parkt ein Bus der FS und ich lästere noch dass dies unser Bus werden wird.

Viterbo besitzt zwei Bahnhöfe Viterbo Porta Fiorentina und Porta Romana wobei ersterer zumeist von den Zügen aus Orte und letzterer von denen aus Rom angefahren wird. Zwischen den beiden Bahnhöfen verhehren nur eine Handvoll Fahrten am Tag, warum auch immer.

Noch eine kurze Runde durch die schmucke Altstadt von Viterbo…

… und bei der Rückkehr zum Bahnhof Viterbo Porta Fiorentina begrüsst die Anzeige mit einem Ausfall des Zuges um 17:49 aus Rom (eine der wenigen Fahrten zwischen den beiden Bahnhöfen von Viterbo) und dementsprechend der eigentlich geplanten Fahrt um 18:06 nach Rom. Irgendwas an der Strecke sei defekt wurde verlautbart.
Ein Ersatzbus bis Vetralla würde fahren, da dieser aber vmtl. auch aus der Ersatzleistung des ankommenden Kurs kommt und nach der Planabfahrt noch nicht in Sicht war wurde umgeplant und mit dem bereits gesichteten Bus um 18:16 nach Orte gefahren. Auf der Stecke nach Orte wird derzeit gebaut, daher der Bus.

Die Fahrweise des Busfahrers ist sehr sportlich und fast pünktlich wird der Bahnhif von Orte (der recht weit vom interessant auf dem Berg liegenden eigentlichen Orte entfernt liegt) erreicht und mit dem RV geht es flott nach Roma Turbutina und zum Abendessen.

Toskana

Heute ging es aus der flachen Po-Ebene hinauf in den gebirgigen Teil der Emilia-Romagna und die Toskana und ich kann mich in Bologna auf dem Weg zum westlichen Kopfbahnsteug wieder über die Bahnpolizei Einsatzfahrzeuge amüsieren.

Zunächst auf der alten Hauptstrecke „Direttissima“ nach Prato und dabei durch mehrere lange Tunnel die dafür sorgen dass Gebirgszug relativ steigungsarm zu durchqueren ist. Die in gewisser weise parallel nördlich davon von Bologna über Pistóia nach Prato führende ältere Strecke ist dahingehend wesentlich steiler und kurviger trassiert.

Mitten im über 18,5 km langen „Grande Galleria dell’Appennino“ („Appennin Basistunnel“) hält der Zug an. Es sind alte Bahnsteige erkennbar und in der Tat gab es bis in die 1960er Jahre hier einen Bahnhof mit Ausweichgleisen den man vom über dem Tunnel liegenden Ort mit 1000 Treppenstufen erreichen konnte. Der Grund für den Halt ist am nächsten regulären Halt zu erkennen als ein Eisenbahner mit Taschenlampe und Werkzeug aus dem Zug steigt.

In Prato ist etwas warten angesagt und nach weiterem Umsteigen in Florenz wird Arezzo erreicht.

Von hier geht es mit der Privatbahn „La Ferrovia Italia“ welche die Züge unter der Marke „Trasporto Ferroviario Toscano (TFT)“ sowie die Infrastruktur auf den Strecken Arezzo Stia und Arezzo – Sinalunga betreibt.

Zunächst geht es hinauf nach Stia durch die liebliche Landschaft die jedoch nur bedingt genossen werden kann da heutige italienische Fahrzeugkonstrukteure anscheinend eine Vorliebe für Nichtfensterplätze besitzen. 🤨

Der kurze Aufenthalt wird zum Erwerb der Fahrkarten am etwas kuriosen Automaten genutzt. Eine Tabelle weist den Fahrpreis aus und was man einwirft wird zur Fahrkarte.

Keine Münzen? Pech gehabt. Keine Kleinen Münzen… dann halt überzahlen. 😁

Leider weist die Tabelle nicht den Preis nach Sinalunga aus.

So wird die Anschlussfahrkarte halt beim Umstieg in Arezzo wieder im Kiosk geholt und schon geht es weiter nach Sinalunga über die etwas weniger gebirgige Strecke.

Neben dem grossen Depot bei Arezzo stehen auch unterwegs noch viele alte Personen- und Güterwagen auf den Abstellgleisen.

Der Bahnhofsteil der RFI von Sinalunga ist ohne Oberleitung und nach 23 Minuten warten sorgt ein aus Siena kommender Aln668 für den Weitertransport nach Chiusi-Chianciano Terme wo „dank“ der doch sehr eigenartigen Halte- und Anschlusspolitik gut 1:23 Warten angesagt ist.

Die Unterführung von Chiusi-Chianciano Terme erinnert etwas an Star Trek und ab ind3an kommen Züge vorbei. Das Ort ist eher uninteressant.

Währenddessen gewittert es über den Bergen was einen netten Regenbogen erzeugt (siehe Beitragstitelbild).

Der IC nach Rom hat leider gut 25min Verspätung.

Die Fahrzeit kann gut für den Tagesbericht, unterbrochen von einem Dienstgespräch (warum geht immer das kaputt was nicht auf Lager ist. Dennis als mein Vertreter tut mir leid), genutzt werden. Druckertüchtigte Wagen scheinen in Italien auch ein Fremdwort zu sein. In den Tunneln der Schnellfahrstrecke nach Rom gibt es gut Druck auf die Ohren.

Es wird hiet unten wahrlich früh und schnell dunkel und so wird Roma Termini um kurz nach 21 Uhr bereits in dunkler Nacht erreicht und die Freigabe der Türen lässt dann noch mal gefühlte 5min auf sich warten.

Runter zur Metro (in die Gegenrichtung kommt was neues von CAF, zum Hotel geht es mit der B in einer abgewatzen Ursprungsgarnitur) und ab zur Haltestelle Bologna (Hallo?!? Das war doch der heutige Start), Einchecken und auf Futtersuche gehen.

Dabei einen Laden „Doppelgänger“ gesehen. Lustig…

Burger mit Bratkartoffel gibt’s heute mal und zum Ausklang Simpsons in französisch mit schweizer Werbung.

Vive le Europe. 🤣😂

Morgen geht’s durch die Stadt und ins Umland.

Auf nach Italien

Zu Hause ist es zu heiß, also warum nicht nach Italien fahren? 🤣

In aller Herrgottsfrühe (typischer Holger K. Fahrplan 😎🤗) ging es ab Darmstadt erst mal nach Stuttgart um, wieder einmal das Milliardenloch zu bewundern.

Mittlerweile beginnt man die „Dach“stützen zu betonieren welche vom Lehrgerüst aber eher an einen Überlauf eines Stausee erinnern. Kommt also doch das Projekt Baggersee 21? 😅

Und Zugvögel hat es hier auch…

Weiter geht’s zeitweise mit +5min übet die Gäubahn nach Singen und vorbei am Rheinfall nach Zürich HB welcher dann 3min vor Plan erreicht wird, weshalb der planmäßige 7min Übergang zum Neige IC Richtung Tessin total entspannt wird. Kann ja mal was klappen…

Und nein… es braucht laut SBB keine direkten Züge nach Locarno. Nein, total überflüssig diese Forderung. Ist ja nur der halbe ICN (RABDe500) in Bellinzona ausgestiegen und wird nun mit dem Flirt der S20 nach Locarno verbracht.

Unsereins steigt aber schon in Cadenazzo aus um mit der S30 via Luino nach Gallerate zu fahren.

Noch mal einen reagierenden Güterzug fotografieren, dürfte für due nächsten Woche das letzte mal sein sowas zu sehen. Einzelwagenladungsverkehr ist in Italien schon lange ein Fremdwort.

In Luino ist im Tilo/SBB/Trenord Flirt dann Personalwechsel und ab dann dauern die Halte in den Bahnhöfen wieder länger da er ja stets inkl. Pfeiffen durch das Zugpersonal Abgefertigt werden muss.

Die Unterführung in Gallerate steht im starken Kontrast zum Ort und dem Empfangsgebäude. Es komnt diverses an Personen- und ab und an ein Container-/KLV-Zügen durch. Liegst doch bei Gallerate das grosse Hupac Verladezentrum.

Leider ist das alles aus dem gut besetzten Minuetto Triebzug schlecht zu erkennen da dieser im Hochflurbereich echte Wandplätze ohne Fenstet besitzt. Das Werbeschild für einen „Genusszug“ hier unten auf dem Bild hängt dabei über der Kopfstütze des Vierer am Fenster.

In Milano C wurd dann der ECE bestaunt und nun geht es weiter im Regionalzug (Regionale Veloce, also sowas wie ein RE) mit klassischen einstöckigen Wagen und einer Tiefkühlklimaanlage durch die Einöde der Po-Ebene nach Bologna. Dem heutigen Etappenziel

Achja. Die Trabsportfahrzeuge wie man sie u. a. in grossen deutschen oder schweizer Bahnhöfen z. B. für den Transport von Personen mit Gehbehinderung nutzt hat es in Milano C auch und insbesondere in der Version „Alarm für Cobra 11“. Inkl. Blaulicht 😎🤣

Denn wer will schon quer durch den Bahnhof von der Polizeiwache an Gl. 21 zum Mignions Stand an Gl. 3 laufen bei der Hitze.

Vor Bologna dann noch ein Wettrennen mit einem Freccerossia das der „RE“ sogar gewinnt.

Man merkt dass man etwas weiter südlich ist da schon kurz nach 20 Uhr die Abendröte einsetzt.

Zimmerbezug und Mafiatorte in der Nachbarstrasse und der Tag klingt aus.

Tourstatistik

Meine Herren ist das eklig warm hier zu Hause…

Was für ein Glück geht es am 2.8. wieder weiter… in den Süden nach Italien 😀

So hier mal der Rückblick auf die Tour auf Basis der Daten die Komoot und das Fahrradnavi aufgezeichnet hat.

Zusammen mit der Fahrt zum Hotel am 20.7., der Rundfahrt im Hinterland von Basel am 22.7. sowie die Heimfahrt ab Eberstadt am 30.7. hat die Tour von Spiez über Montbovon, Aigle, St. Gingolph, Agettes nach Brig folgende Werte ergeben:

Komoot: 497,3 km Strecke bei 5.420m aufwärts und 5.640m abwärts.

Fahrradnavi: 507,3 km Strecke bei 6.007m aufwärts und 6.054m abwärts.

1x Hinterradbremsbeläge wechseln (St. Gingolph) und der Fahrradständer hat den Geist aufgegben, warum auch immer.

Sonst alles in Ordnung. Hat Spaß gemacht.

Holprige Heimfahrt

Das war der Plan:

1) IC 815
-> Romanshorn
Ab 09:49 Brig, Gleis 6
An 11:58 Zürich HB, Gleis 34

2) IC 188
-> Stuttgart Hbf
Ab 12:35 Zürich HB, Gleis 7
An 15:36 Stuttgart Hbf, Gleis 5

3) IC 2292
-> Frankfurt(Main)Hbf
Ab 16:04 Stuttgart Hbf, Gleis 6
An 17:22 Darmstadt Hbf, Gleis 5

4) RB 75
-> Aschaffenburg Hbf
Ab 17:32 Darmstadt Hbf, Gleis 8
An 17:35 Darmstadt Nord, Gleis 3

5) VIA RB82
-> Erbach(Odenw)
Ab 17:44 Darmstadt Nord, Gleis 4
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Wobei ab Darmstadt eigentlich schon das Rad vorgesehen war.

Und dann…

Jeah!
IC 288 Zürich- Stuttgart an mit gut +15 (bis Singen absolut pünktlich).

Der Anschluss IC 2188 um 16:04 nach Darmstadt zählt von +10 auf +45 hoch und fällt dann aus. Na toll.
Aber es gibt die Alternative mit dem nach Saarbrücken, um wenigstens nach Mannheim zu kommen. Aber dem fehlt zur Abfahrtzeit die Lok und die Durchsage im Zig prognostiziert eine Abfahrtverspätung ist ca. 20 – 40min. Letztendlich ist er wohl auch ausgefallen

Ein ebenfalls das Rad mitfürender bringt die Idee auf den ICE 572 (ICE4 mit Radtransport) Richtung Hamburg zu nutzen und oh Wunder es sind von den 8 Radstellplätzen genau zwei nicht reserviert. Der ICE verlässt Stuttgart mit etwas über +10 und hält als Umleiter über die Bergstraße vsl. in Heidelberg Hbf, mit Ausfall von Mannheim und Ffm Flughafen.

In Heidelberg wird Gleis 5 angefahren die RB68 (Plan ab 18:21) ist mit +10 auf Gleis 3 angekündigt. Also entspannter Umstieg. But Carma is a bitch.

Dann mit + 20 angekündigt und auf Gleis 5 verlegt. Danke, nochmal das Rad die Treppe hochtragen.

Letztendlich ging es, da diverse ECE und ICE vorgelassen wurden mit gut +30 in Heidelberg los und in Heppenheim wurde die RB 68 von 3x ICE, 2x EC und 1x S-Bahn überholt.

Damit könnte man den 20:37 in den Odenwald locker erreichen.

Aber ich habe keinen Bock mehr auf Treppen und steige daher in Eberstadt aus. Mitlerweile ist es 20:11 und damit hier schon über 2h nach der Planankunft zu Hause.

Via Mühltal ging es per Rad nach Hause.
Inkl. Einkauf im REWE in FORA an Haustüre 21:18.
Der Vias hatte übrigens auch Verspätung und war erst für 21:44 in Reinheim prognostiziert.

Aber eigentlich gibt es nur zweierlei ärgerliches am Tag. Pöbelnde Kunden die das Zug- und Servicepersonal absolut unwürdig anpöbeln und dass mir beim Umstieg in Heidelberg die Dose Walliser Bier beschädigt wurde so dass ich es wegschütten (3/4 waren in die Vortasche ausgelaufen) musste.

Seufz…

Aber was soll’s 99% meiner Fahrten sind unspektakulär und bei über 2h Verspätung gibt es trotz Sparpreis CH auch vdl. noch eine Erstattung.

Abet darum kümmer ich mich am Dienstag. Jetzt erst mal erholen.

„Ruhetag“ im Wallis

Heute mal keine Etappe oder Rückreisestress… einfach nur entspannen.

Ja nee, ist klar und gerade heute werd ich früh wach und sitze schon um kurz vor halb Neun im Regionalzug Richtung Zermatt mit dem Ziel Stalden-Saas. Brig ist auch gerade erst im Erwachen.

Im März 2017 hatte ich Stalden schon mal besucht und wollte nun die Fotostellen unterhalb des Bahnhofs bei gutem Wetter nochmal umsetzen.

Aber zunächst ging ich erst mal auf die Suche nach weiteren Motiven oberhalb von Stalden.

Man ist zudem am Bauen um die Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr zu entlassten. Insbesondere Reisebusse fahren gut alle 2-5 min durch den Ort um die Touristen nach Täsch zu bringen. Sehr heftig, dabei sind die MGB Züge schon alle halbe Stunde zwischen Zermatt, Visp, Brig und Fiesch unterwegs.

Am Kreisel auf der anderen Talseite in Illas wo später auch die Umgehungsstraße einmünden eird wurde eine ehm. Lok der Gornergratbahn aufgestellt.

Bei Stalden und Illas ist das Tal sehr schroff und steil und die Bahn hangelt sich an deren Kante entlang.

Der Sonntagsverkehr macht sich auch beim Postbus bemerkbar wo diverse Kurse in Doppelführung gefahren werden.

Zurück in Stalden geht es durch den alten Ortsteil und an der Kirche vorbei talabwärts. Inmitten der Wiesen und Wingerte ergaben sich nette Motive.

Noch eine Detailansicht der Zahnstange und ein bergwärts fahrender Zug und es ist Zeit für einen Stellungswechsel.

Da es selbst hier „angenehme“ Temperaturen gegen 28°C und mehr hat wird beim Umsteigen in Visp erst mal der Getränkevorrat ergänzt bevor es weiter nach Grengiols geht.

Die altehrwürdige HGe 4/4 wartet derweil im MGB Depot auf einen adäquaten Einsatz auch wenn der Alpine-Classic-Express dieses Jahr vsl. leider nicht fahren wird.

In Grengiols ist beim Ausstieg noch echtes Schmalspurbahnfeeling angesagt. Es gibt nicht mehr viele Stationen in denen man auf derart schmalen Bahnsteigen aussteigt während der Gegenzug ausfährt.

Als nächstes wird der Anstieg Richtung Lax erklommen wobei sich bei bestem Wetter hervorragende Aussichten ergeben. Es ist hslt nur ziemlich heiss.

So heiss dass die Kamera im Telefon sich, während der Powerpack nachläd, sich temporär wegen Übersetzung anmeldet.

Irgendwann ist Lax erreicht. Der Weg dorthin scheint übrigens früher einmal ein Wässerweg gewesen zu sein worauf die bergseitige Vertiefung hindeutet.

Die flachen Steinplatten unter den Schuppen sollten dafür sorgen dasd keine Mäuse an die dort gelagerten Vorräte gelangen.

Während in Brig und Visp die Supermärkte am Samstag bereits um 17 Uhr schliessen hat der Volg im kleinen Dorf Lax täglich bis 20 Uhr geöffnet. Verrückte Welt.

Und warum es dort Eichbaum Bier aus Mannheim sowie irgendeine „rosa ‚Eve‘ Plörre“ gibt muss man wohl nicht verstehen.

Dann bleib ich lieber beim Elmer Zitro und einem Eis bevor es weiter nach Fiesch via dem Talboden bei Niederernen geht. Am Wasserkraftwerk üben derweil zwei Alphornspieler.

Und schon geht es wieder runter ins Tal zum nächsten Kraftwerk im Talboden. Das Wasser wird hier sehr effizient genutzt.

Bald ist Fiesch erreicht und Reinhard in seinem Feriendomizil „heimgesucht“ 😊

Bei Kaffee und Kuchen ist es dort im Schatten bei leichtem Wind sehr gut auszuhalten.

Aber irgendwas muss ich wieder hinab zim Bahnhof an dem die Busse aus den Seitentälern weitere Fahrgäste herankarren und nach halb Sieben ist wieder Brig erreicht.

Abendessen, ein Blick auf das Höhenmodell des Wallis (das ich inkl. der 2017er Herbsttour, jedoch ohne Furka, in Gesamtlänge durchfahren wurde) und Brig taucht ein in die Nacht.

Hier nun die zwei heutigen Wanderbschnitte mit gesamt 12km und 400 Höhenmetern

Vormittagstour 2018-07-29 Rund um Stalden

Nachmittagstour 2018-07-29 Von Grengiols nach Fiesch

Am Montag geht es über Zürich und Stuttgart wieder nach Hause bevor es, ohne Fahrrad, am 02.08. via Schweiz nach Italien zu diversen Nebenbahnen und zurück in den Bregenzer Wald.

Mal schaun ob alles klappt…

Brig ist das Ziel …

… aber zunächst erst mal geht es hinab.

Hinab geht es auch mit dem Wetter.

Nach Sonne komnt Regen aber dann auch wieder (zeitweise) die Sonne was aber auch egal ist da der Regenschauer während des guten Frühstücks mit regionalen Produkten herunterkommt. Danach war nicht nur die Laune sondern auch das Wetter wieder gut.

Aber warum sollte nach einer guten Nachtruhe bei solchen Ausblicken auch schlechte Laune aufkommen. Ich glaube zur Post in Agettes komm ich vsl. irgendwann wieder.

Nach einem kurzen Anstieg ging rs sodann über Vex wieder hinunter nach Sion.

Während die Temperaturen oben in Agettes noch sehr angenehm waren ist es unten im Tal schwülwarm.

Da scheint eine Schlauchbootfahrt eine interessante Alternative.

Aber es nutzt nichts und so geht es zügig der Rhone hinauf nach Sierre

In Sierre geht’s erst mal durch die „Altstadt“ und danach suche ich erst mal einem Fotostandortfür die Standseilbahn welche mit einem beeindruckendem Tempo von knapp 29km/h die knapp 4,2 km von Sierre mit dem Wintersportort Crans-Montana überwindet was sie zu einer der schnellsten und längsten Standseilbahnen macht.

Am Ortdrand drängt sich dann eine Re460 mit ihrem IR nach Genf inmitten der Weinberge ins Bild 🤗

Kurz hinter Sierre wird Salgesch erreicht, der Ort in dem ein und die selbe Strasse bisweilen je nach Strassenseite französische oder deutsche Namen hat.

Und so geht es nun permanent bergan bis ins Winzerdorf Varen mit seinem schönen Ausblick ins Rhonetal und den Pfynwald

Nach Leuk geht es über die 1991 erstellte neue Strassenbrücke von der man aus einen guten Blick ins Tal sowie die alte Strassenbrücke weiter unten und die neue Bahntrasse hat. Das einzige was nervt ist der einsetzende Regen.

Egal, es geht weiter nach Leuk und auf der ehm. Bahntrasse der Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB) runter zum Bahnhof.

Über zu wenig Brücken kann man sich hier unten nicht beschweren. Vor der Umlegung und zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke in den Tunnel verlief diese eingleisig am Hang entlang. Nach der Umlegung wurde auf der Bahntrasse die Kantonsstrasse errichtet.

Die unten rechts zu sehende Brücke trug ehm. die LLB.

Die alte SBB verlief weiter rechts davon.

Das alte Bahndepot in Leik Bahnhof dient nun den Bussen der LLB.

Der Regen lässt nach und es rollt sich gemütlich nach Niedegampeln wo die örtliche Kirche eher an einen Sergio Leone Western denn das Alpenland erinnert und nach Raron.

Hinter Raron wird das Südportal des Lötschberg Basistunnel erreicht.

Mit Sonne wäre nett gewesen aber die niedrigen Wolken haben auch ihren Charme.

Statt vom Portal wieder runter ins Tal zu fahren nutze ich die Verbindung der Strassen von St. Germann und Ausserberg um nach Baltschieder zu fahren mit schönen Ausblicken auf Visp *hust*.

Interssant wo es hiet so überall Bushaltestellen gibt. Hinter Baltschieder geseht es an der Visper Industrie entlang weiter nach Lalden und schon in Sichtweite von Brig überrascht ein „LKW Walter“ Ganzzug inkl. Wasserfall auf der Fahrt auf der Bergstrecke nach Norden.

Dann noch einen Lötschberger auf der Rhonebrücke verewigt und nach kurzer Fahrt ist das Good Night Inn etreicht. Der Ausblick aus dem Zimmer zur Stockalperburg gefällt.

Der „Kelker“ wurde etwas aufgepeppt und so geht die Halbpension trotz der gut 3 Reisebusgruppen zügig über die Bühne.

So. 76,4km und 710 Höhenmeter sind geschafft. Somit hätte ich zusammen mit der Tour vom letzten Herbst die Schweiz entlang von Rhein und Rhone von Basel bis zur Mündung der Rhone in den Genfer See „umrundet“. Naja.. Oberwald – Realp fehlt noch aber es gibt noch so viele Touren.

Daher hier erst mal die heutige Etappe und mal sehen was der Sonntag bringt. Das Wetter soll ja wieder besser werden.

Komoot: 2018-07-28 Die Rhone aufwärts von Agettes nach Brig

Die Rhone hinauf

Gut genächtigt und das Rad wieder im fahrtüchtig Zustand geht es heute auf eine Hitzeetappe. Bei Sion zeigte ein Thermometer über 33°C an. Dementsprechend war mir auch nicht so sehr nach Höhenmeter machen weshalb ich die Etappenversionen der Hügeligen mit der Flachlandversion mischte. Immerhin waren ab Sion noch mal gut 550 Höhenmeter zum Etappenziel zu bewältigen.

Aber zunächst ging es von Bex zur Rhone hinab, eine RER strebte derweil vor beeindrucker Bergkulisse nach Monthey, und weiter nach St. Maurice, was im übrigen mit einer sehr hübschen Altstadt aufwarten kann.

Das am nördlichen Stadtrand liegende Schloss an der Engstelle der Rhone gibt zusammen mit dem Bahntunnel auch ein gutes Motiv ab.

Interessant auch welche Ausstellung derzeit im Schloss läuft.

Kennt noch einer Petzi und die PEZ Automaten und Spender? 😊

Interessant ist dass hier, im Gegensatz zu allen anderen natürlichen Engstellen, hier keine moderneren Sperranlagen zu erkennen sind. Oder sollten sie immer noch aktiv und gut getarnt sein?

Derweil fristet am anderen Ende von St. Maurice eine ehm. Gruben- / Feldbahnlok ihrem Schicksal als Denkmal an einer Tankstelle.

Bei Miéville ist ein imposanter Wasserfall zu entdecken und ich folge einfach mal der Beschilderung zur „Cascade Pissevache“. Ähm… sollte das wirklich sowas übersetzt wie „Wasserfall der pissenden Kuh“ sein? 🤗

Direkt beim Wasserkraftwerk neben dem Wasserfall parkt ein Lastenhubschrauber (Lastenheli) russischer Bauart inkl. eigenem Tankwagen. Der sich später lautstark und mit grossem Wirbel mit einem nicht gerade kleinem Stromaggregat auf den Weg in die Berge macht.

Am Wasserfall war es angenehm kühl. Hier hätte ich länger bleiben können. Aber es musste ja weiter gehen.

Ich habe ein neues Lieblingsgetränk gefunden. Das Beste aus zwei Welten. 👍

Bei brütender Hitze aber günstigem Rückenwind wird Vernayaz erreicht. Im dortigen Kraftwerk der SBB wird unter anderem Wasser des Lac de Emosson, welcher durch die Kombination aus Standseil-, Feld- und Einschienenbahn mit der man die Staumauer erreichen kann bekannt ist, zu Bahnstrom gemacht wird.

Leider kann man die den Berg erklimmenden Triebwagen des Mt. Blanc Express der TPM nur schwer in der Steilwand sinnvoll für ein Foto verarbeiten.

Aber neben dem Eingang zur Schlucht „Gorges du Trient“ (Begehung auf den Merkzettel genommen) gibt es eine nett umzusetzende Tunnelausfahrt.

Hier fallen in der Wand Einbuchtungen und Metallfarbene (eher rostfarbene) Flächen in der Steilwand auf. Hier scheint sich ein ehm. Fort mit insgesant 9 oder 10 Stellungen zu verbergen. Interessanter weise sind diese aufwärts der Rhone ausgerichtet.

Aktuell ist das Fort wohl für „Escape Room“ Spiele buchbar.

Etwa 500m weiter befindet sich der Bahnhof von Vernayaz mit seinem Depot was auch der betriebliche Mittelpunkt auf der Schweizer Seite des Mt. Blanc Express darstellt. Seitens der SNCF liegt dieser am anderen Ende in St.-Gervais-les-Baines.

Auf der Stützwand zur Strasse hin sind die verschiedenen Generationen der Züge der Bahn illustriert.

Ich verlasse die Bahn und wende mich wieder der Rhone zu.

Auf der Höhe von Martigny wechselt die Rhone (flussaufwärts gesehen) kurz vor Branson die Richtung war die Rhone bisher in Süd-Nord Richtung unterwegs geht es nun Richtung Osten flussaufwärts.

Ich entschließe mich trotz der Hitze für den kurzen Aufstieg nach Branson und Fully aber dahinter bleibe ich lieber auf den Wegen welche den Canal de Gru begleiten.

Wie gerne würde ich mal kurz in das eiskalte und glasklare Wasser des Canals steigen.

Weiter am Kanal entlang bis Saillon und seiner ehm. Burg und der am Felsen hängenden Altstadt. Ich bleib abet nun lieber im Tal und wechsle wieder zur Rhone auf deren Damm.

Unspektakulär vom Weg het aber mit schönen Ausblicken auf das durch Wein- und Ostanbau geprägte Tal mit der alpinen Umrahmung geht es, vorbei am bedienten (!!!) Anschlussgleis der Mineralquellw von Aproz nach Sion.

In Sion fülle ich erst mal die Getränkevorräte auf. Gut 3 Liter Wasser und Wasserähnliches gingen auf den bisherigen gut 55km durch. Aber nun kommte der Anstieg nach Agettes. Noch hat der Akku 86% Ladung. Noch…

Es geht über die Rhone ubd vorbei am Kraftwerk (schon wieder eines) schraubt sich die Strasse in vielen Serpentinen dem Ziel entgegen.

Jeah. Das Ziel auf ca. 1030m.ü.M ist erreicht und der Ausblick aus dem Zimmer gefällt sehr.

Jetzt wird etst mal geduscht und dann zum angenehmen Teil des Abends übergegangen.

Dieses Vogelhaus an der Trasse des „Café de la Poste“ scheint die de Luxe Version zu sein.

Vogelhaus mit Klimaanlage, Kühlschrank, Licht und WLAN wie es scheint?
Vogel müsste man hier sein.

So klingt dann ein doch sehr schöner Tag aus.

Abschliessend noch der obligatorische Link zu Komoot und heute konnten die Bildet problemlos hinzugeladen werden. Viel Spass beim Ansehen.

2018-07-27 Durchs Rhonetal von Bex nach Agettes

Swiss Vapeur Park und weiteres

Heute war Entspannung geplant und so sollte es „nur“ nach Le Bouveret in den dortigen Swiss Vapeur Park und dann weiter in das „geteilte Ort“ St. Gingolph gehen.

Naja, erstmal änderte ich die Abfahrt Entlang der Rhone ab auf die annährnd gestrige Route zwischen Aigle und Bex um nochmal mein Glück mit dem Zug und dem Schloss von Aigle bei besserem Sonnenstand zu versuchen.

Achja. Der morgendliche Blick vom Balkon bestätigt dass noch ein Triebwagen der BVB in der alten roten Lackietung und noch nicht im neuen Lintgrünen TPC Livré unterwegs ist.

In Ollon konnte zudem ein GTW der ex. AOMC abgefangen werden.

Hi hi hi. Der Schatten des Fahrleitungsmastes verdeckt hervorragend die Klimaanlage des Kmkleinen Mannes. Sprich die geöffnete Fronttür des Zug nach Les Diablerets. Irgendwie erinnert mich der Zug an das Foto der Genua – Casella Bahn letzes Jahr.

Nach dem Abstieg ins Tal meldet sich, mal wieder die Hinterradbremse, naja dann halt mehr vorne bremsen… im Rhonetal ist es eh recht flach.

Hhh

Weiter geht es immer schön der Rhone entlang. Gemächlich fliesst diese nicht gerade bei ca. 15-20 km/h. Besser nicht reinspringen.

Nördluch von Vouvry bietete sich dann der Stockalperkanal an einer ehm. Festung am Bü (inkl. moderner Panzersperrstelle) als Fotomotiv an bevor es weiter geht.

Bald ist Le Bouveret erreicht und vom Aquaplark bis zum Swiss Vapeur Park begleitet ein ehm. Anschlussgleis den Radweg inkl. einer Schwenkbrücke über den Stockalperkanal.

Das ehm. Anschlussgleis ging zum Hafen bzw. zum Kieswerk an der Mündung der Rhone in den Genfer See in Le Bouveret.
Aber nebenann fährt noch die RER Valais nach St. Gingolph sowie die kleinen Züge des Swiss Vapeur Parc.

Achja. Der Swiss Vapeur Park. Er war ja drr eigentliche Grund der heutigen Etappe.

Eine interessant Infrastruktur, für Schweizer Verhältnisse vernünftige Preise am Imbis, interessante Fahrzeuggarnituren und insbesondere richtig funktionierende Signaltechnik was bei 5″ Bahnen nicht so üblich ist. Man fährt wirklich auf Blockabstand und Signale und mehrere Blicklicht als auch mit Schranken versehene Bahnübergänge schützen den Besucher vor den „rasenden“ Zügen. 🤣

Der einzige Abschnitt nur mit Andreaskreuzen am Bü ist der der Zahnradbahn. Ein faszinierendes Bähnchen und insbrsondere bei der mit Zahnrad fahrenden Roche de Naye Garnitur fragt man sich wie die Fahrgäste überhaupt in die Fahrzeuge hineinkommen.

Sm besten nachgefragt sind die Dampfgarnituren aber im MOB oder BVZ Zug bekommt man meist immer einen Platz.

Weiter geht es gut 2,5h später abseits der stark befahrenen Strasse weit oberhalb im Wald von Le Bouveret nach St. Gingolph und belohnt mit schönen Ausblicke auf dem Genfer See.

Weniget Schön ist dass die Hinterradbremse beim steilen Abstieg nach St. Gingolph dringend nach einer Nachschau schreit und der Fahrradständer sich ebenfalls solidarisch erklärt und durch Abwurf seiner Feder den Dienst quittiert. 😡

Also wird im Schatten des Bf. Gebäude von St. Gingolph eine kurze Reparaturpause eingelegt. Die Bremsbeläge sibd in 10-15min gewechselt und eingestellt und der Fahrradstender per Kabelbinder fixiert. Es kann nun weiter gehen. Die Brücke hinter dem SBB Halt St. Gingolph markiert die Staatsgrenze und das Signal vor der Brücke zeigt permanent Halt. Seit 1988 verkehren keine planmäßigen Züge zwischen dem französischen Evian-les-Baines und St. Gingolph mehr. Bus Mitte de 90er gab es ab und an noch Sonderfahrten abet früher wuchert die Strecke auf französischer Seite zu.

Reaktivierungdpläne gab es ab und an und zusamnen mit dem Bau der CEVA Linie in Genf kam dies auch wieder auf, sozusagen als Alternative von Genf ins Wallis aber ob es was wird? Zu hoffen sei es allemal.

Ich überquere oberhalb der Bahnbrücke kurz den Grenzbach um gleich wieder in die Schweiz zurückzukehren. Kein Zöllner warvzu sehen und dann geht es auf die smgut befahrene Strasse nach Le Bouveret.

Kurz vor Le Bouveret spenden Felsen über die frisches Quellwasser fliesst bei den drückenden 30°C etwas Abkühlung und mit leichten echtem und elektrischen Rückenwind geht es dem Stockalperkanal entlang nach Monthey.

Den ex. AOMC und nun TPC Bahnhof in der Innenstadtlage mit seinen 89er Jahre Charme wird es nicht mehr lange geben. Er soll zum weiter vom Ort entfernten SBB Bahnhof verlegt werden um so auch die problematische Führung in der Seitenlage der Strasse aufzulösen. Die alte Trasse soll dann zim Radweg in die Innenstadt werden.

Bex wird dann nach etwas über 65 km auch wieder erreicht und im Restaurant „Le Ranch“ kehre ich ein.

Die lokale Empfehlung ist eine Montagnarde. Weißbrot das mit viel Käse, einer Sauce und Wahlweise Schinken, Ei und sonstwas überbacken wird. Qualitätssiegel sehr gut und extrem sättigend. Nebenan am Tisch wird zur Klampfe gegriffen und allerlei Musikalisches interpretiert wöhrwn dabei der Zug ungerührt vorbeifährt.

Heute mal mit wenigen Bildern bei Komoot. Irgendwas zickt in der App. Aber die Bilder wegen nachgeführt, versprochen.

2018-07-26 Bex – Swiss Vapeur Parc und zurück

Am Freitag geht es dann noch mal das Rhonetal hoch und moch höher. Hoffe das Wetter bleibt trocken und „da oben“ im Etappenziel ist es dann nicht so heiss.

Über den Berg ins Rhonetal

Ehrlich gesagt hatte ich vor der heutigen Etappe etwas Bammel.

Über 1300m Meter bergauf waren laut Komoot bzw. www.veloland.ch angesagt und das bei gesamt 63km Strecke. Da war erst mal Haushalten mit dem Akku angesagt.

Zunächst wurden im Dorfladen die Getränkevorräte ergänzt da auf der heutigen Etappe vsl. wenig Gastronomische Infrastruktur am Wegesrand zu erwarten ist. Toll wie oft es in der Schweiz noch solche richtiggehenden „Tante Emma Läden“ auf noch so kleinen Dörfern gibt.

Pünktlich zur Abfahrt ind nachdem ich nochmal die Strassenbahn TER fotografiert habe (die beiden Radler haben sich beim vorbeifahren Entschuldigt dass sie ins Bild fahren, Schweiz halt) beginnt es über den Bergen zu Donnern, aber zim Glück ziehen die Wolken gen Osten und mögen daher bitte die Botox-Schabracken in Gstaad nassregnen.

Permanent mit 5 bis 10% Steigung windet sich der Weg ab dem Bahnhof hinauf zum Lac de l’Hongrin.

Am östlichen Ende des Stausees wird von der Nord- auf die Seite gewechselt und somit in den dortigen Waffenplatz vorgedrungen. Im Sommer ist dieser die ganze Woche passierbar, im Frühling und Herbst aber nur am Wochenende. Damit man das auch nicht vergisst hat man einen ausgemusterten Leopard I hier ausgestellt. Sonst sind aber eher Fusstruppen und insbesondere Mercedes G von Puch mit Anhängern und die Nachfolger der Pinzgauer Fahrzeuge von Bucher zu sehen.

Da ich kurz nach 12 Unterwegs bis sind die Truppen gerade beim Einrüsten für die Mittagsrast zu beobachten. Und was ist das? Warnschikd + Weiß/ Rote Fahne… nicht gut. Abet es ist nur ein Kontrollposten im inneren des Übungsplatz.

Hier wird man dann dem Posten am andren Ende vorgemeldet. Die nächsten 6,6km sind gemäss des Kontrollzettels bitte ohne Halt durchzuführen und die 60km/h nicht zu überschreiten. Naja,… ich versuch es mal.

Irgendwann ist dann, trotz „illegalen“ Verschnaufstops“ der andere Kontrollposten erreicht, der Kontrollzettel wird wieder abgegeben und die Schranke geöffnet und nach nur wenig Wegstrecke ist nicht nur der höchste Punkt der Etappe mit 1554m.ü.M. erreicht und es ergeben sich zudem wunderbare Ausblicke in Richtung des Genfer See.

Kurz darauf wird eine Steilwand mittels Tunnel passiert. Ich vermute mal dass diese Tunnel ohne den Waffenplatz nie gebaut worden wäre obschon die Hauptzufahrt zu diesem vom Osten her geschieht da due Strasse dort wesentlich besser ausgebaut ist.

Es geht steil bergab und ich bekomne Mitleid mit meiner Bremse. Das Rad-Navi erzählt was bom 15 bis 27% Gefälle.

Aber die Ausblicke ins Rhonetal sind überwältigend.

Es geht immer weiter abwärts und es wird dabei immer wärmer oder besser gesagt heisser. Waren es oben sm See noch angenehme 20 bis 23 °C steigt das Thermometer im Rhonetal auf über 30°C.

Aber dem hier angebauten Wein scheint es nicht zu schaden.

Einen Bremsbelagsatz später ist Aigle erreicht.

Die ehm. drei selbstständigeb Bahnen AL, ASD und AOMC welche jahrzehntelang mit ihren jeweils eigenen Farben AL (Braun / Weiss), ASD (Blau/Weiss) und AOMC (Rot/Weiss) für bunte Farbtupfer auf dem Bahnhofsvorplatz sorgten sind mutetweile fusionierte und einheitlich in Lintgrün unterwegs.

Einer der alten Garnituren dient nun im Ort in unmittelbarer Nähe zur ehm. Wirkungsstätte und der Drehgestelle beraubt, als Aufenthaltsraum für einen Spielplatz.

Ich kämpfe mich derweil in der brütenden Hitze hinauf zum Schloss. Den Zug der dieses passiert verpasse ich leider knapp aber aus der Gegenrichtung von Les Diablerets kommt auch bald was.

Ja und da kommt der Zug. Wenngleich er im Panorama fast untergeht.

Daher schnell weiter hinauf und oberhalb Verschiez lauert das nächste brauchbare Motiv.

Ab dann wieder Bergab nach Ollon und Bex.

Vor Bex quer eine interessante Seilbahn den Radweg. Mit ihr wurd aus dem Salzstollen das Salz zur Weiterverarbeitung am Bahnhof transportiert. Die beiden Silo-Gondeln pendeln dabei ununterbrochen.

Vor und nach dem Abendessen wird noch etwas dem Zug der ehm. BVB aufgelauert der in Bex wie eine Strassenbahn durch Ort verkehrte.

Bis Ende der 1990er verkehrte in der Tat zusätzlich zu den BVB Fahrten ein Triebwagen als Tram vom Bahnhof bis zum anderen Ortsrand.

Achja. Und gut gess hätt’s auch.

Fazit. Am Schluss waren es nur 1080m (Komoot) bzw. 1184m (Fahrradnavi) bergauf, 66,5 km und es waren bei 35% Unterstützungslristung über den Tag noch 30% Restkapazität im Akku. Schön.

Das Titelbild vom Beitrag entstand beim Schreiben vom Zimmerbalkon aus und so langsam wird die Aussentemperatur auch erträglich.

Nicht wundern wenn bei Komoot noch keine weiteren Bilder zu sehen sind. Die laden noch hoch und das dauert…

2018-07-25 Montbovon-Bex

Am Donnerstag wird es entspannter…