Gotha im Januar

Tag der offenen Tür der Fachschule in Gotha.

Auf dem Weg dahin konnte ich einen Schnappschuss vom Wagen 313 mit neuer Werbung für die Stadtwerke Gotha machen.
Gut finde ich den Satz „Elektromobilität in Gotha seit 1894“. Den sollte man diversen Politikern die meinen Elektromobilität wäre was neues und gäbe es nur für Autos und LKW auf die Stirn tätowieren.

Da untypisch für den Termin im Januar eine guter Unterstützungsgrad besteht haben Peter und ich uns erst mal mit der Simulation des Betriebsfeld in der „BEST“ ESTW-Simulation beschäftigt. Auch ganz interessant. Besonders das „Ähm… da passt was nicht. Das sollte eigentlich… und warum fehlt hier die und die Funktion im Kontextmenü“. 😎🤗
Hat Spaß gemacht und selbst in der „Keramikabeilung“ gab es interessante Lektüre. 🤣
Am späteren Nachmittag war „Back to the Roots“ angesagt und wenn der „Spezialist“ in Tessin nicht nur eine grosse Klappe sonder wenigstens minimale Grundlagen im Bahnbetrieb besesseb hätte wäre es wenig nervenaufreibend gewesen. 🤔
Das Ausfahrsignal im Gleis 1 meinte es gut und hielt es in Anlehnung an „Mutti“ [tm]: „Die Signale stehen aufwärts“.
Gegen Abend zog es sich draußen langsam zu. Irgendwie etwas „spooky“ die Bäume am Eingang zum Betriebsfeld.

Schon länger geplant und endlich habe ich mal daran gedacht in die Weinschenke in Gotha zu gehen.
Fazit: Ich bin begeistert. Urige alte Ausstattung, eine super Roulade gefüllt mit Sauerkraut und Mett sowie richtigen Bratkartoffeln dazu. Und zur Verblüffung gibt hier in Gotha, mit einer der grossen Brauereistandorte von Oettinger (ähm *hust*), echtes „U“ von Mahrs Bräu aus Bamberg zu und das dazu in einer „Weinschenke“. 😊
Danke! Auch die Nachspeise war sehr gut und selbst bei der Entsorgung wird mitgedacht. 😂

„Repatriierung“ nach dem Sturm

Die 3700 km von Ende Mai bis Ende Oktober haben Spuren hinterlassen.

2x neue Reifen und Bremsbelege, neue hintere Bremsscheibe, das System aus Antriebsritzel mit Kette und Kassette und noch weiteres Kleinzeug waren fällig. Aber jetzt schnurrt der Bock wieder wie ein Kätzchen.

Auch wenn der Orkan Frederike Südhessen „nur gestreift“ hat so hat es wohl gereicht das Wasser aus dem Steinbrücker Teich zu treiben oder ist einfach nur Ebbe. Muss mal den Gezeitenkalender suchen.
Top Wetter nach dem Sturm. Ideal um das frisch gewartete Fahrrad zu „repatriieren“. 😉

Ab nach Hause…

… aber wie üblich mit Umwegen.

Nach dem Frühstück ging es zur Leergutentsorgung und Wegeproviantaufnahme zum örtlichen REWE. Es war mir ja irgendwie klar dass es genau dann regnen musste.

Obwohl die RE / RB Züge zwischen Haltingen und Müllheim den Streckenabschnitt der Rheintalbahn so gut wie für sich alleine haben so verkehren sie zumeist mit Verspätung mit um die 5min. Auch mein Zug Richtung Freiburg kommt aus Basel Bad bereits mit +5 an. Nicht gut bei einem nur 3min Übergang in Bad Krozingen. Der Anschlusszug nach Untermünstertal, ein RS1 der SWEG in Landesfarben, wartet zwar am gleichen Bahnsteig aber wartete nur auf die Fahrgäste der vorderen Wagen. Durch das gewühle der reichlichen Einsteiger komme ich vom dritten Wagen nicht mehr rechtzeitig nach vorne… ☹️

Daher nehme ich, statt eine Stunde zu warten, erst einmal den SWEG-RE (Dreiteiliger Talent 2) aus Freiburg nach Staufen der gut eine Viertelstunde später fährt. Somit blieb etwas Zeit um zu Fotigrafieren.

Mich wunderte der eingesetzte RS1 da die Strecke vor kurzem elektrifiziert wurde. Aber die Erklärung zeigte sich in Staufen. Der zweite Talent stand zur Wartung im zu kurzen Lokschuppen.

Als der zuvor auf der Brücke abgelichtete RS1 aus Bad Krozingen zurückkehrte ging es mit ihm hinauf nach Untermünstertal. Dort besteht ein optimaler Anschluss an weiterführende Busse in den Schwarzwald. In Untermünstertal gibt es noch ein dem Bahnsteig vorgelagertes und mit Gleissperren gesichertes Ausweichgleis das vmtl. zur nächtlichen Abstellung dient. Der Rest des ehm. Bahnhofsareal ist mit Parkplätzen und einem Supermarkt überbaut.

Zurück in Bad Krozingen ging es mit dem RE nach Offenburg und dort bei 4min Umsteigezeit von 4min sehr zügig von Gleis 3 nach Gleis 7 um nach Bad Griesbach zu fahren. Eine Doppeltraktion landesfarbener SWEG / OSB RS1 verrichtet diesen Dienst. Das sich das mit RS1 befahrene Netz der OSB „Ortenau S-Bahn“ nennt ist eher ein Witz. Teilstrecken haben dabei zeitweise nur einen 2h Takt…

Bad Griesbach, oder zumindest der Bahnhof, hat schon bessere Zeiten gesehen. Der kleine Zug steht auf dem letzten verbliebenen Gleis recht einsam vor dem repräsentativen ehm. Bahnhofsgebäude im grossen ungenutzten ehm. Bahnhofsareal.

Eigentlich wollte ich noch von Achern nach Ottenhöfen fahren, aber angesichts der einsetzenden Dämmerung entschliesse ich mich bis Baden-Baden weiterzufahren um dort den sehr gut besetzten ICE70 aus Chur bis Frankfurt zu nutzen.

Pünktlich und unspektakulär verläuft somit der Rest der Rückfahrt.

1) RE 17014

-> Offenburg

Ab 10:13 Bad Bellingen, Gleis 2

An 10:32 Bad Krozingen, Gleis 1

2) SWE74333

-> Staufen Bahnhof

Ab 10:51 Bad Krozingen, Gleis 12

An 10:58 Staufen

3) SWE72519

-> Münstertal (Schw)

Ab 11:43 Staufen

An 11:52 Münstertal(Schwarzwald)

4) SWE72518

-> Bad Krozingen Bhf

Ab 12:10 Münstertal(Schwarzwald)

An 12:28 Bad Krozingen

5) RE 17018

-> Offenburg

Ab 12:33 Bad Krozingen, Gleis 1

An 13:53 Offenburg, Gleis 2

6) SWE87392

-> Bad Griesbach(Schwarzwald)

Ab 13:57 Offenburg, Gleis 7

An 14:43 Bad Griesbach(Schwarzwald)

7) SWE87501

-> Freudenstadt Hbf

Ab 15:12 Bad Griesbach(Schwarzwald), Gleis 1

An 15:55 Appenweier, Gleis 2

8) RE 4720

-> Karlsruhe Hbf

Ab 16:07 Appenweier, Gleis 1

An 16:27 Baden-Baden, Gleis 2

8) ICE 70

-> Hamburg-Altona

Ab 16:34 Baden-Baden, Gleis 4

An 17:53 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8

9) VIA25177

-> Eberbach

Ab 18:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12

An 19:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Isteiner Klotz und neue Tram in Frankreich

Nach einer kurzen Nacht und einem nun schon gewohnt guten Frühstück mache ich mich mit dem Zug auf nach Kleinkems um die Wanderung von gestern / letzten Jahr fortzusetzen. Das primäre Ziel war dabei der Isteiner Klotz.

Interessant ist auch die Anordnung des Fahrkatenautomat und -entwerter unterhalb des Bahnsteigs an der Strasse. Durch die Weinberge geht es weiter Richtung Istein. Dabei gibt es den ersten Fernblick nach Basel und weiter in der Ferne grüssen auch diverse Alpengipfel. Die relativ hohen Temperaturen und der Regen haben auch auf der Seite der Vofesen die Schneefelder stark schrumpfen lassen.

Auch die Sonne lässt sich nicht lumpen wobei es gegenüber gestern gut 10°C kühler ist. Ohne Donne sind es um die 6°C, mit Donne um die 10°C.

Bei Sonnenschein lässt es sich daher recht angenehm auf den Zug warten. Am 1. Januar fährt ohnehin relativ wenig und seit der Inbetriebnahme des Katzenbergtunnel kommt nur noch seltener etwas anderes wie die RB / RE hier vorbei.

Das Kalkwerk in Istein dominiert das Motuv Richtung Süden wobei der Abbau heute auf der Ostseite geschieht was uber ein teilweise unterirdisch verlaufendendes Förderband an das Werk in Istein angebunden ist.

Der Gleisanschluss wurde mit Mora-C stillgelegt aber seit 2015 wieder in Betrieb.

Weiter geht es über den Bergrücken auf die Südseite des Steinbruchs von wo aus sich herrliche Ausblicke auf Basel, das noch schneebedeckte schweizer und französische Jura sowie die Vogesen mit dem Isteiner Klotz im Vordergrund bieten. Auf dem Weg hinunter informieren diverse Schautafeln über die diversen Rebsorten und ihre Geschichte. Das Weindorf Efringen-Kirchen grüsst mit einem Weinfass

Fussgänger dürfen maximal mit Schrittgeschwindigkeit gehen? Und wie schnell dürfen die Radfahrer fahren? Liebe Gemeinde Efringen-Kircgen… Das ist genau mein Humor 😂

In Weil am Rhein ruhen sich die zwei V90 derweil auf dem Ablaufberg aus und ich fahre derweil mit der Linie 8 zur Dreirosenbrücke um via der Linie 1 am Burgfelderplatz auf die Linie 3 zur im Dezember 2017 neu eröffneten Strecke der zum in Frankreich liegenden Bahnhof St-Louis zu wechseln.

Im unterwegs gelegenen Bahnhof St. Johann nennt sich ein Kunstprojekt odrr eas auch immer „Stellwerk“ 😎

Das Infotainment in der Team verkündet dass 2017 das sicherste Jahr im Flugverkehr war. Ob da AirBerlin einen Anteil daran hat?  😂🤗

In Basel sind scharenweise Backpacker unterwegs die auf dem Rückweg vom europäischen Jugentreffen von Taize sind was so manche Strassenbahn an due Kapazitätsgrenze bingt. Auch die Linie 3 ist bis zur vorletzten Station so voll dass niemand datin umfallen könnte

In der Endhaltestelle Gare de St-Louis besteht (wie auch im an der Linue 1 liegenden St. Johann Anschluss an die Zuge auf der Strecke Mulhouse-Basel SBB / SNCF. Die Linie 3 soll vsl. noch bis zum Flughafen verlängert werden. Due Bauvorleistung hierzu ist schon erkennbar.

Am Spalentor ist die Strasse der Spalenvorstadt noch weihnachtlich geschmückt und so entscheide ich kuch kurzfristig für einen Ausstieg an der Haltestelle Universität für ein paar Fotos an dieser Stelle.

Weiter geht es mit der 3 zum Barfüsser Platz und mit der BLT Linie 11 zum Hauptbahnhof und nach einer kurzen Materialaufnahme bei Coop mit der Linie 2 zum Bahnhof Basel Bad Bf.

Der RE nach Offenburg warten schon. Zuvor durfte ich noch kurz Fahrgastlenker spielen. Zwei Mädels wollten nach Zürich und dachten dass sie hierzu schon in Basel Bad Bf umsteigen könnten. Naja, ein ICE nach SBB kam passend und so dürften sue ihren Abschluss in Zürich auch noch erreicht haben.

Weniger Glück hatte ich aus eigener Dusseligkeit. Ich stieg eine Station zu früh aus und als ich realisierte dass es Rheinweiler und nicht Bad Bellingen ist war die Türfreigabe schon weg.

Ich hatte die Wahl 1h bei Suddelwetter zu warten oder die ca 4km nach Bad Bellingen über Bamlach zu laufen. Ich entschied mich trotz leichtem Regen fur drn knapp 40 minütigen Fussweg und war somit noch vor dem nächsten Zug angekomnen.

Noch einmal ein vorzüglichees Abendessen. Morgen geht es leider wieder heim.

Adieu 2017 …

… und herzlich willkommen 2018.

Nach dem obligatorischen Dinner for One und mit einem im Pauschalangebot inkludierten hervorragenden 6 Gänge Menü wurde die Zeit bis Mitternacht überbrückt.

Wenn 2018 nur annähernd so gut wird wie das Silvestermenü und insbesondere das Dessert wird es ein Spitzenjahr.

Im Ort wurde wenig geböllert aber schöne Raketenbatterien abgefeuert. Auch der Blick aus dem Hotelfenster zeigte dass auch in Frankreich 2018 angekommen ist.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

2017 geht zum Ende

Den letzten Tag des Jahres lasse ich entspannt beginnen und gehe dann erst mal in die Therme im Ort um mich zwei Stunden einzuweichen.

Am Nachmittag nehm ich bei bis zu 16°C den Weg nach Kleinkems unter die Füsse. Vorgestern war es noch knapp um 0°C.

Zurück in Bad Bellingen konnte ich einen schönen Sonnenuntergang erleben.

So, jetzt muss ich mich langsam mal für’s Silvestermenü fertig machen.

Cité du Train

Wie befürchtet wurde es heute zwar wärmer aber dafür wesentlich unbeständiger. Somit ist es also ideales Museumswetter.

Daher fuhr ich mit der ungefähr zweistündlich verkehrenden Verbindung von Müllhausen nach Mulhouse. Warum die ab / bis Müllheim fahrenden „TER“ in der DB Fahrplanauskunft als RB die bis / ab Freiburg durchgebunden jedoch als IRE vermehren, im Aushnagfahrplan aber alles RB sind mus man nicht verstehen.

Den TramTrain von Mulhouse in Richtung Lutterbach und Thann zur Station Musée wirft die deutsche Auskunft als TER aus. Daher der erste Versuch eine Fahrkarte zu ziehen am gelben SNCF Automaten. Ja, er kennt die Verbindung, aber er kann jeine Fahrkarte herausgeben. Toll… Dann also mal am SNCF TER Automaten versuchen… Njet, der kennt das Fahrtziel nichteinmal.

Der Versuch 3 am Automaten von Solea (Betreiber der Tram in Mulhouse) gelingt dann und schon kurz darauf geht es mit dem TeamTrain der SNCF vom Bahnhofsvorplatz und quer durch Mulhouse und an der Einmündung zur SNCF Strecke mit einem sehr engen Bogen zur Station Musée die in der Nähe des Bahnmuseum Cité du Train liegt. Das Anschlussgleis des Museums, das via der parallel zur SNCF Hauptstrecke liegenden Tram und TramTrain an das Bahnnetz angebunden ist, besitzt dabei noch einem eigenen (ungenutzten) Bahnsteig.

Im Museum gibt es einen recht guten Audioguide (D ubd F) mit über 80 Stationen. Leider sind zumeist die Exponate die keine Fahrzeuge sind ohbe Zusatzinfo. Weder per Audiguide noch per Schild. Gerade in der recht dunkel gehalten aber liebevoll ausgestatteten ersten Halle fehlen viele Infos zu den diversen interessanten Fahrzugen und anderen Exponaten. Dafur sind die Videostationen gut gemacht.

Auch das Thema Bahn im Krieg nimmt eiben gewissen Raum ein. Unabhängig vom Thema gibt es interessante Einblicke in die Unterseite der Lok. In der Halle 2 kann man dies übrigens „normal“ mittes Gang durch eine Wartungsgrube nochmal sehen. Die Hallen 2 und 3 sibd wesentluch heller gestaltet, wenngleich nuch durchgehend hell. Formschöne bus Skurile Fahrzeuge reihen sich dicht an dicht.

Wie später beim Auto, man denke mal nur an die Göttin von Citroen, war der Franzose auch bei Bahnfahrzeugen gerne innovativ aber auch verspielt unterwegs. So auch beim Triebwagen ZZ2440 der damaligen Bahngesellschaft „Etat“ von Bugatti. Mit optimieren Luftwiderstand und  Panoramablick nach vorne und hinten. Aber wo ist dann der Lokführer? Der hatte einen Ausguck im Dach in der Mitte des Fahrzeugs und stand (!) dabei mitten im Motorraum. Die Sicht auf die Strecke dürfte dabei nicht gerade optimal gewesen sein. Auf eine Sicherheitsfahrschaltung dürfte aber bei einem derart „bequemen und ruhigen Arbeitsplatz“ eher obsolet gewesen sein. 

Mehr zum Fahrzeug: https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Autorail_Bugatti

Französisch.  Eine schöne Sprache und mit so vielen wohlklingenden Bezeichnungen für die Bezeichnung  „Schotterochse / Schottersheriff“. 😂😂😂

Interessant sind unter anderem die diversen Schnittmidelke bzw. Fahrzeuge mit offenen Seiren. Auch im Aussenbereich gibt es interessante Exponate. Leider war das Stellwerk verschlossen. 😕

Nach soviel Eisenbahn nutze ich das Kombiticket und besuche das benachbarte Electropolis. Sozusagen das Firmenmuseum der EDF. Direkt hinter dem Eingang erfolgt anhand einer Modellstecke die Virstelkubg woher der Strom kommt und wohin er geht. Anschließend geht es durch viele Ausstellungsräume die von der Frühzeit der ersten Experimente und der Forschung zur Elektrizität, allerlei historischer Elektrogeräte zur zentralen Raum mit einem mehrere Stockwerke hohen mit Dampfzylindern betriebenen Generator. Dieser versorgte von 1901 bis 1953 eine grosse Weberei in Mulhouse mit Strom und wurde von BBC und Sulzer hergestellt.

An einigen Stellen wirkt das Museum etwas renovierungsbedürftig, gerade im Aussenbereich. Wobei letzteres ggf. auch am Wetter liegen kann. Zwei der fünf Pavillions im Aussenbereich sind leider nicht zugänglich.

Trotzdem  ist es einen Besuch wert. Die meisten Infotafeln sind in Französischen, Englisch und Deutsch gehalten. Insbesondere die vielen alten Elektrogeräte, vom Lockenwickler der Jahrhundertwende bis zur 70er Jahre Musikstation machen richtig Spaß beim Ansehen.

Eigentlich wäre im Anschluss noch eine Fahrt zur Endstation der TramTrain Strecke in Thann – Saint Jaques möglich gewesen um dann in Mulhouse den Zug um 17:51 nach Müllheim zu erreichen, aber offenbar wird auch die SNCF von der Männergrippe ™ geplagt.

Also fuhr uch 16:07 mit der Team der Linie 3 in die Stadt zur Station Republic und suchte einen Supermarkt den ich natürlich erst mal nicht fand ubd nach einer Runde durch die hübsche aber verregnete Altstadt durejt in der Seitenstraße neben der Station Republic fand. 🤗

Wie üblich werden in Frankreich die Gleise erst ab 20min vor der Abfahrt angezeigt. Wo wohl der Zug nach Müllheim abfahren wurd wenn die Vorleistung aus Freiburg auf Gleis 6 ankommt?

Müllheim wurd am südlichen Stumpfgleis 4 das zwischen Gleis 2 und 5 liegt erreicht. 

Und dann gab es natürlich noch was zu Essen.

Gibt es noch Winter?

Ja! Definitiv. Aber erst mal der Reihe nach.

Der gestrige Wetterbericht von SRF Meteo fur heute, der regionale Sender SWR war nicht empfangbar aber dafür SF1 und 2 (heute komischer weise nicht), lies erkennen dass vsl. am Vormittag recht brauchbares Wetter herrschen soll. Warum also nicht mal den Freiburger Hausberg einen Besuch abstatten?

Da die Vorhersage aber ab Mittag schlechteres Wetter ankündigte ging es relativ früh um 8:13 mit dem Zug nach Freiburg. Der Blick aus dem Zugfenster und von der Strassenbahnbrücke am Freiburger Hauptbahnhof sah vielversprechend aus.

Mit einmaligen Umsteigen von der Linie 1 auf die Linie 2 ging es dann per Strassenbahn nach Günterstal wo diese ein interessante Passage durch ein Stadtor / Haus besitzt. Vor Günterstal liegt die erste dünne Schneedecke. Leider geht die Strassenbahn nicht bis zur Talstation der Seilbahn und so kann die Wartezeit auf den Bus für Fotos an der Durchfahrt genutzt werden.

Pünktlich fuhr dann der Bus, der Andrang an der Talstation war sehr überschaubar und so ging es rasch hinauf auf den Berg.

Die Seilbahn war bei ihrer Eröffnung 1930 die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn (25 Fahrgäste bei 6 Sitzplätzen pro jeder der 10 Goneln) der Welt. In 1987 wurde die Bahn generalsaniert und mit neuen Gondeln (11 Fahrgäste bei 7 Sitzplätzen) von Gangloff welche ohne Schaffer auskommen versehen. Eine weitere technischen Überarbeitung erfolgte 2012. Trotz alledem erscheint die Bahn im Vergleich zu anderen Bahnen relativ anachronistisch. So verfügt die Bahn nicht über einen zentralen Leitstand sonder um je einen in der Berg- und der Talstation in dem den Bedienern eine Digitalanzeige die Info gibt wie weit eine Gondeln gefahren ist bzw. wie viele Meter die letzte ausfahrende Gondel noch fahren muss bevor die nächste auf die Reise geschickt wird. Andererseits kann man hier bri stillstehender und dast nicht Pendelnder Gondel Ein- und Aussteigen. Also auch ganz nett und ideal für Rollstühle und Kinderwagen.

Oben angekomnen ging es erst einmal hinauf zur Aussichtsturm und was soll ich sagen…

„In da Face“ liebe Alpen. Das gilt es im Februar zu toppen. Herrlichstes Winterwetter wie aus dem Bilderbuch hatt es auf dem Freiburger Hausberg.Die Sicht war Super. Es grüßten u. a. auch die Alpen aus der Ferne.

Zurück entdeckte ich an der Schauinslandstraße folgendes Haltestellenschild.

Whow. SEV bedeutet also auch Seilbahnersatzverkehr. 😊

Während es um 10 Uhr herum noch recht ruhig am Berg so war der Andrang ab Mittag umso größer. Aber das Wetter hielt erstmal und so machte ich noch eine Runde um und auf den Berg. Blauer Himmel, verschneite Bäume, knirschender Schnee… was will man mehr.

Gegen 14 Uhr zieht es sich langsam zu und ich fahre wieder ins Tal. Der Andrang hinauf ist weiter ungebrochen, in der Talstation stehen die Kunden die Eingangstreppe hinunter an.

Besonders amüsierte mich die Ausstattung eines Grossteils der dortigen Wanderer. Ausgestattet wie für eine Expedition Himalaya wurde da in dicken Klamotten, Schal, Handschuhe, überproportionalen Rucksäcken und das alles natürlich von Jack Wolfskin, Deuter und Co.

Leute! Das sind alles gut geräumte bzw. präparierte Winterwanderwege und nicht die Eiger Nordwand wo ihr unterwegs seid!

Noch viel mehr Bilder gibt es in der Aufzeichnung der Wanderung bei Komoot.

Nicht über die Laufzeit wundern. Da ich den Bilderupload erst im Hotel machte lief die „Wanderzeit“ im Hintergrund weiter.

Ich nutze die zur Übernachtung offerierte Konuskarte für eine Strassenbahnkreuzfahrt durch Freiburg. Mit der 2 ging es zur Endstation Hornusstraße. Ab dort mit der 5 nach Riesfeld, danach auf der 3 von Haid nach Vauban und mit der 1 nach Littenweiler. Für das andere Ende der Linie 1 sowie die Linie 4 reichte die Zeit leider nicht mehr. Zudem wurde es dunkel. 

Die Combinos habe ich auf den Bildern mal ausgespart 😋

Also machte ich mich auf zum Hauptbahnhof, organisierte mir für morgen eine Fahrkarte von Neuenburg nach Mulhouse (nur am Schalter erhältlich) und freute mich schon auf’s Abendessen und wurde nicht enttäuscht.

So. Morgen geht es zum Cité du Tren in Mulhouse.

Auf in den Süden

Bei dem üblichen Schmuddelwetter zwischen den Jahren hilft nur die Flucht nach Süden. Ob es was bringt und wie weit in den Süden? Mal sehen.

Zunächst geht es durch den Odenwald nach Eberbach wobei davon wenig zu sehen ist da erst nach der Ankunft in Eberbach langsam die Dämmerung einsetzt.

Bis Erbach stellte sich dabei die Fragewie man ab Wiebelsbach in den vorderen Wagen umsteigen kann wenn man schon im Abteil hinter dem besetzen Führerstand sitzt aber die Blechelse und das Display permanent dazu auffordert wenn man nach Eberbach will. Erst kurz vor dem Bahnsteig in Erbach besinnt sich das System darauf dass kaum einer gerne vor dem Zug vorneweg rennen möchte 😀

Im noch unrenovierten „Komforttriebwagen“ der Baureihe 425 von DB Regio Rhein-Neckar, die hier normalerweise als „S-Bahn“ *hust* verkehren, geht es als RE Richtung Heilbronn.

Da ich auch mal etwas der Heilbronner Stadbahn fahren wollte stieg ich in Bad Friedrichshall Hbf in die mit AVG Stadtbahnwagen gefahrene S42 um. Die Fahrplanauskunft meinte zwar dass dies in Neckarelz besser wäre aber der knappere Übergang in Bad Friedrichshall ist dagegen am gleichen Bahnsteig.

Idiotische Sitzanordnungen bekommt also auch die AVG hin. Man hätte hier im türlosen zweiten Wagen die Sitze auch problemlos dem Fensterteiler anpassen können. Aber das war nicht das übelste was ich hierzu heute erleben durfte.

Ab Heilbronn geht es mit der RB im ex. Silberling nach Stuttgart. Im Silberling / Rotling wunderte ich mich was an einer Reihenbestuhlung mit 3 Sitzen nebeneinander erstklassig sein soll. Auch sind hier in anderen Zügen noch sehr viele ganz alte Doppelstockwagen anzutreffen. Naja, bald wird hier alles mit Abellio und NationalRail „vertalentet“. Das macht es aber definitiv nicht besser….

Weiter geht es nun im IV Richtung Singen.

Aber Momen!?! Ein Zug. Drei Nummern?

Sitz ich nun im DB IC 185, im vom Land BaWü mitfinanzierten Pseudo-RE 50185 oder im SBB IC der Linie 4?

Kundenverwirrung par Excellence liebe #DB und #SBB. Schon alleine daran zu merken dass ich am Bahnsteig / beim Einsteigen von gut drei Fahrgästen gefragt wurde ob das der 185 oder der RE sei. 
Egal, ich sitze und Hauptsache der Zug kommt in Tuttlingen an.

Gezogen wird der aus SBB Wagenmaterial bestehende IC von einem ÖBB Taurus der u. a. mit dem ÖBB Nightjet nach Zürich kommt und damit eigentliche Stillstandszeit sinnvoll nutzt. Auch der in Tuttlingen kreuzende Gegenzug wird von einem ÖBB Taurus gezogen. Bei Oberndorf, der Stadt der Handfeuerwaffenhersteller, kreuzt zuvor ein IC2 auf dem Weg nach Stuttgart meinen IC. Die IC2 verkehren nur ab/bis Singen da diese noch keine Zulassung für die Schweiz haben.

Ab Tuttlingen geht es mit einem Neigezug der Baureihe 611 aus Ulm, mit inaktiver Neigetechnik, über Donaueschingen nach Neustadt im Schwarzwald. Eingentlich dachte ich dass die 612er Dröhnröhren die 611er abgelöst hätten. Auch dieser Zug „überzeugt“ mit blödsinniger Sitzanordnung mit Wand- statt Fensterplätzen. 

Der Schnee wird imner mehr und zügig geht es teils entlang der Wutachschlucht nach Neustadt.

Tief verschneit präsentiert sich der Schwarzwald und der Dosto Steuerwagen toppte alles an schlechter Sitzanordnung. Schiesscharte und dazu noch Abstand vom Fenster… Ganz toll.

Aber die Landschaft entlang der Hölltalbahn entschädigt für alles.

Der Aufenthalt in Freiburg wird genutzt um noch schnell eine neue Batterie in die Armbanduhr einsetzen zu lassen. Wie oft man die Uhr schaut merkt man erst wenn die Uhr steht.

Mit einem IC fahre ich nach Basel Bad. Bf. Warum? Warum nicht mit dem RB direkt nach Bad Bellingen? Keine Ahnung. Vielleicht schlicht weil’s geht? ;-P

In Basel Bad. Bf hat sich DB StuS ein paar typische SBB Infotafeln organisiert und mit dem DB Logo versehen.

Mit der RB geht es nun am alten Güterbahnhof von Weil am Rhein und entlang des Isteiner Klotz entlang zurück Richtung Freiburg nach Bad Bellingen.

Das Zimner unter dem Dach ist sehr schön und zudem grosszügig geschnitten aber, zumindest im Sommer, nichts für Langschläfer da es über keine Roll- oder Fensterläden verfügt.

Das Menü zur Halbpension ist sehr schmackhaft.

So. Genug für heute. Mal sehen was ich morgen mache.